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DE913020C - Schrankmoebel fuer Naehmaschinen - Google Patents

Schrankmoebel fuer Naehmaschinen

Info

Publication number
DE913020C
DE913020C DEA13206A DEA0013206A DE913020C DE 913020 C DE913020 C DE 913020C DE A13206 A DEA13206 A DE A13206A DE A0013206 A DEA0013206 A DE A0013206A DE 913020 C DE913020 C DE 913020C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
frame
furniture
drawer
cabinet furniture
drawers
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEA13206A
Other languages
English (en)
Inventor
Paul Uekermann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Anker Werke AG
Original Assignee
Anker Werke AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Anker Werke AG filed Critical Anker Werke AG
Priority to DEA13206A priority Critical patent/DE913020C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE913020C publication Critical patent/DE913020C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B75/00Frames, stands, tables, or other furniture adapted to carry sewing machines
    • D05B75/06Arrangements, e.g. hinges, for mounting sewing-machine casings to frames, stands, or tables

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Drawers Of Furniture (AREA)

Description

  • Schrankmöbel für Nähmaschinen Die Erfindung betrifft ein Schrankmöbel für Nähmaschinen, dessen Knieraum in der Nichtgebrauchslage des Möbels durch Schubkästen od. dgl. ausgefüllt ist.
  • Bei einem bekannten Möbel dieser Art sind die Schubkästen in einem besonderen Gestell angeordnet, das vorzugsweise als Wagen ausgebildet ist. Durch seitliches Herausführen des Wagens aus dem Knieraum wird das Möbel gebrauchsfähig, um mit der Maschine Näharbeiten verrichten zu können. Durch das Unterbringen des Wagens in jenem Raum, der von den Säulen des Möbels umschlossen wird, müssen die Schubkästen einmal um die Stärke der Säulen kürzer gehalten und zum anderen ohne vorstehende Griffe oder Knöpfe versehen werden, da im letzteren Falle die Griffe oder Knöpfe beim Herausfahren des Wagens gegen die beispielsweise linke vordere Säule stoßen würden. Wollte man dennoch vorstehende Griffe oder Knöpfe vorsehen, so müßten die Schubkästen um ein weiteres verkürzt werden. Im übrigen haben vorstehende Griffe oder Knöpfe bei diesem Möbel den weiteren Nachteil, daß bei unbeabsichtigtem, insbesondere teilweisem Offenstehenlassen der Schubkästen die Griffe oder Knöpfe sogar abgerissen werden, zum mindesten aber eine Beschädigung des Möbels eintritt, wenn der Wagen plötzlich ausgefahren wird.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, die genannten Nachteile dadurch zu beseitigen, daß die von den Schubkästen unterbrochene Vorderwand des parallel zu sich selbst ausfahrbaren Gestells die Funktion der einen der beiden vorderen Säulen des Möbels bzw. 'die Funktion beider vorderen Säulen bei gänzlich ohne vorderen Säulen hergestelltem :Möbel übernimmt, und zwar in jedem Punkte des Ausfahrbereichs des Gestells.
  • Durch eine solche Bauart ist ermöglicht, daß die Schubkästen einerseits länger gehalten werden und andererseits Störungen durch die Schubkästen beim Herausfahren des Wagens nicht mehr auftreten können.
  • Es ist zwar ein Möbel bereits bekanntgeworden, dessen Vorderwand ebenfalls die Funktion der einen der beiden vorderen Säulen übernimmt, jedoch ist diese Vorderwand nicht von den Schubkästen unterbrochen, es gestattet daher nicht den Gebrauch der Schubkästen in der Nichtgebrauchslage. Die Schubkästen sind vielmehr nur in der Gebrauchslage des Möbels zugängig. Ferner ist das die Schubkästen tragende Gestell ausschwenkbar.
  • Die Erfindung ist in einem Ausführungsbeispiel dargestellt und beschrieben, und zwar zeigt Abb. i das Möbel in der Nichtgebrauchslage, Abb. 2 das Möbel in der Gebrauchslage und Abb. 3 einen Schnitt A-A durch das Möbel.
  • Das Schrankmöbel nach der Erfindung besteht aus einer Säule i, an die sich eine Seitenwand 2 anschließt, die mit der Rückwand 3 ein Gestell bildet. Eine obere Deckplatte 4 und eine untere Abschlußplatte 5 vervollständigen das Gestell. Die Säule i und die Seitenwand 2 sind mit je einem Füßchen 6, die untere Abschlußplatte 5 mit zwei Füßchen 7 versehen. Die untere Abschlußplatte 5 weist eine Aussparung 8 auf, in die die Antriebsplatte 9 zum Antrieb des Schwungrades io eingepaßt und auf einer Achse i i schwingend gelagert ist. Zwischen der Rückwand 3 und der unteren Abschlußplatte 5 ist eine Nut 12 gebildet, in die eine Führungsleiste 13 ragt, die mit der Rückwand 14 eines herausziehbaren Gestells verbunden ist. Das Gestell setzt sich aus der eben erwähnten Rückwand 14, der Vorderwand 15, einer Säule 16 und zwei Seitenwänden 17 zusammen. Die Vorderwand 15 ist mit Ausschnitten versehen, in die Schubkästen 18 eingeführt sind. Zur Führung des Gestells dienen Laufrollen i9 und in Nuten 20, 21 geführte Rollen 22, 23. Die Nut 2o ist in der Platte 4 und die Nut 21 in einer Leiste 24 eingelassen, die von den Seitenwänden 17 getragen wird. Während die Rolle 22 in der Vorderwand 15 des Gestells befestigt ist, ist die Rolle 23 an einer Leiste 25 angebracht, die mit der Platte 4 verbunden ist. Ein Abdeckblech 26 verbindet die Leiste 24 mit der Rückwand 14. Ein mit der unteren Abschlußplatte 5 verbundener Anschlag 27 verhindert im Zusammenwirken mit einem an der Führungsleiste 13 befestigten Gegenanschlag 28 das völlige Herausfahren des Schubkastengestells aus dem übrigen Gestell.
  • In der Nichtgebrauchslage des Möbels befindet sich das Nähmaschinenoberteil 29 in der in Abb. 3 dargestellten versenkten Lage, in der sich die unter dem Einfluß einer nicht dargestellten Drehungsfeder stehende Ölwanne 30 ebenfalls in der unwirksamen Lage befindet. Nach oben hin wird das Oberteil von der Platte 31 abgedeckt. Soll das Möbel in die Gebrauchslage gebracht werden, so ist es nur erforderlich, das Schubkastengestell seitlich herauszuziehen, die Platte 31 umzulegen und das Oberteil 29 nach oben zu klappen. Die Ölwanne 30 geht damit automatisch in ihre Wirklage. Durch das Herausfahren des Schubkastengestells wird der Knieraum frei, so daß nunmehr das Möbel bzw. die Nähmaschine zum Nähen geeignet ist.
  • In der Nichtgebrauchslage ist das ausfahrbare Schubkastengestell mit dem übrigen Gestell durch ein Schloß 32 gesichert.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schrankmöbel für Nähmaschinen mit in einem besonderen Gestell untergebrachten Schubkästen, das sich bei Nichtgebrauch des Möbels im Knieraum befindet, bei Gebrauch des Möbels dagegen aus dem Knieraum entfernt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die von den Schubkästen unterbrochene Vorderwand des parallel zu sich selbst ausfahrbaren Gestells die Funktion der einen der beiden vorderen Säulen des Möbels bzw. die Funktion beider vorderen Säulen bei gänzlich ohne vorderen Säulen hergestelltem Möbel übernimmt, und zwar in jedem Punkte des Ausfahrbereichs des Gestells.
  2. 2. Schrankmöbel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zur sicheren Führung des Schubkastengestells 1Tuten (12, 21, 22) vorgesehen sind, in denen sich Leisten oder Rollen (13, 22, 23) führen.
  3. 3. Schrankmöbel nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Nuten (21, 12, 22) teils im Schubkastengestell (Leiste 24) und teils im eigentlichen Nähmaschinengestell (Deckplatte 4, untere Abschlußplatte 5) angeordnet sind.
  4. 4. Schrankmöbel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der obere Schubkasten (18) von einem Abdeckblech (26) begrenzt wird, das zusammen mit dem Schubkasten (18) im Schubkastengestell vorgesehen ist.
  5. 5. Schrankmöbel nach Anspruch 4., dadurch gekennzeichnet, daß das Abdeckblech (26) im wesentlichen dem Schwenkradius des Oberteiles (29) bzw. der Ölwanne (3o) angepaßt ist.
  6. 6. Schrankmöbel nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das ausfahrbare Schubkastengestell in der Nichtgebrauchsiage mit dem übrigen Nähmaschinengestell gesichert wird (Schloß 32). . Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 617 583. 543 514-
DEA13206A 1951-04-17 1951-04-17 Schrankmoebel fuer Naehmaschinen Expired DE913020C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEA13206A DE913020C (de) 1951-04-17 1951-04-17 Schrankmoebel fuer Naehmaschinen

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEA13206A DE913020C (de) 1951-04-17 1951-04-17 Schrankmoebel fuer Naehmaschinen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE913020C true DE913020C (de) 1954-06-08

Family

ID=6922768

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEA13206A Expired DE913020C (de) 1951-04-17 1951-04-17 Schrankmoebel fuer Naehmaschinen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE913020C (de)

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE543514C (de) * 1931-01-07 1932-02-12 Rudolf Schwarzbach Naehmaschinenschrankmoebel
DE617583C (de) * 1934-06-15 1935-08-22 Junker & Ruh A G Schrankmoebel fuer versenkbare Naehmaschinen

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE543514C (de) * 1931-01-07 1932-02-12 Rudolf Schwarzbach Naehmaschinenschrankmoebel
DE617583C (de) * 1934-06-15 1935-08-22 Junker & Ruh A G Schrankmoebel fuer versenkbare Naehmaschinen

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