DE1868090U - Vorrichtung zum optischen uebertragen von bildern. - Google Patents
Vorrichtung zum optischen uebertragen von bildern.Info
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E06—DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
- E06B—FIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
- E06B7/00—Special arrangements or measures in connection with doors or windows
- E06B7/28—Other arrangements on doors or windows, e.g. door-plates, windows adapted to carry plants, hooks for window cleaners
- E06B7/30—Peep-holes; Devices for speaking through; Doors having windows
Landscapes
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- Optical Fibers, Optical Fiber Cores, And Optical Fiber Bundles (AREA)
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Description
? η / η π Γ Γ Π O ICi
Patentingenieur STl/lTGART, clen "2T ? cTanÜaf 1963
CARL H. HÄUSER KONIGSTRASSE 40 - TELEFON (Stgt.0711) - 29 6287
Aktenzeichen: & 5230 - ch/lr
Karl Störζj üuttlingen
Torrichtung zum optischen Übertragen von Bildern
Das Gebrauchsmuster bezieht sich auf eine Torrichtung zum optischen Übertragen von Bildern oder zum Portleiten
von licht mittels eines biegsamen Stranges gebündelter Teile aus lichtdurchlässigem. Werkstoff.
Torrichtungen dieser Art bestehen in der Hegel aus gebündelten
Glasfasern in einer Stärke von etwa 12—25 Mikron, von denen beispielsweise 25 000 einen Strang bilden. Solche
Stränge, die an sich leicht beweglich sind und starke Krümmungen zulassen, übertragen das von der einen Stirnseite
des Stranges aufgenommene Bild oder Licht zur anderen Stirnseite mit einem sehr hohen Wirkungsgrad, der nur durch
den Raster der Paserbündelung beeinträchtigt ist«
Biegsame Bild- oder Lichtübertrager dieser Art sind für die
Wirtschaft von großer Bedeutung, beispielsweise auch für medizinische Zwecke zur Untersuchung oder zum Photegraphieren
von Körperhöhlen. Es gibt zwar auch biegsame Körperhöhlenrohre,
die in kurzen Abständen Linsen aufweisen,·und mit denen eine Bildübertragung von einer Linse zur anderen
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erfolgt. Die Biegsamkeit dieser Körperhöhlenrohre ist aber
begrenzt, weil das Bild bei starken Krümmungen verlorengeht.
Andererseits bereitet die Herstellung von biegsamen Bildoder
Iiichtübertragern aus gebündelten Fasern große Schwierigkeiten,
weil die Bündelung völlig gleichmäßig über die ganze Länge des Stranges erfolgen muß. Schon bei einer
geringfügigen, oft unvermeidlichen Abweichung des laserverlauf es treten störende Bildverzerrungen auf. Auch können
die empfindlichen !Fasern brechen, wodurch die Bildübertragung an dieser Stelle unterbrochen und das Auflösungsvermögen verschlechtert wird. Besondere Schwierigkeiten
bildet auch die Zusammenfassung und Verkittung der Faserenden,
TJm eine gleichmäßige Schichtung der lasern eines Bündels
zu erreichen, ist schon vorgeschlagen worden, die Fasern
parallel nebeneinander auf einer dünnen Folie zu fixieren und die Folie zu einem runden Bündel zu rollen. Diese
Ausführung hat aber den lachteil, daß durch die Folie selbst keine Bildübertragung möglich ist, und die Anzahl
der licht- oder bildübertragenden Fasern wesentlich verringert wird. Außerdem machte sich die spiralig gerollte
Folie neben dem Raster der Fasern im Bild störend bemerkbar.
Ein weiterer Machteil der aus Fasern bestehender Stränge
ist bei medizinischen G-eräten zu beobachten, der darin besteht,
daß der Strang beim Einführen in Körperhöhlen oder
Kanäle nach allen Seiten ausweichen kann, so daß keine
Lenkungsmöglichkeit des inneren Endes von außen gegeben
ist·
Die erwähnten Haehteile -der "bekannten -Vorrichtungen zum ■
optischen Übertragen von Bildern oder zum Portleiten von licht werden bei der neuen Vorrichtung dadurch vermieden,
daß der Strang aus einem Bündel übereinandergesohichteterStreifen des Werkstoffes besteht.
Anstelle von lasern oder dünnen laden werden sehr dünne Streifen aus Glas oder kristallklarem Kunststoff verwendet,
die übereinandergeschichtet sind. Eine derartige Vorrichtung
ist in einer senkrechten Ebene zur Streifenebene in gleicher Weise biegsam wie der aus lasern bestehende Strang^,
verhindert aber ein seitliches Ausweichen desselben,
lerner hat die neue Vorrichtung den Vorteil eines linearen Rasters anstelle eines punktförmigen, und zwar ist dieser
lineare Raster sehr gleichmäßig, weil der Bruch einzelner
Streifen kaum eintreten kann. Sehr wesentlich ist ferner
der Vorteil der vereinfachten Herstellung, denn das Übereinander schicht en von Streifen ist sehr viel einfacher
und weit weniger heikel und zeitraubend als das Bündeln von lasern. Dabei muß berücksichtigt werden, daß sowohl
die faserigen als auch die streifenförmigen Teile der
Bündel mit einer lichtisolierenden Schicht versehen werden,müssen, _
Schließlich kann es aber auch bei der neuen Vorrichtung zu keiner Bildverzerrung kommen, weil das eine Ende
des Streifens in seiner lage innerhalb des Bündels zuverlässig mit dem anderen Ende übereinstimmt»
Die Anordnung kann auch so getroffen sein, daß der-Strang
aus mehreren nebeneinander angeordneten Streifenbündeln
besteht, so daß eine beschränkte, seitliche Biegsamkeit erhalten bleibt. Wenn es sich beispielsweise um zwei
gleiche Streifenbündel handelt, so wird der lineare Raster des Bildes durch einen einzelnen Mittelstreifen
unterbrochen. Die Stirnseite des oder der Streifenbündel können in an. sich bekannter Weise in der Art einer linse
konvex oder konkav .gewölbt sein*
Auf der Zeichnung ist der Gegenstand der Vorrichtung in einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht, und zwar zeigen
Jig.f» die Ansicht eines flexiblen Bild- oder licht-
übertragers und
Pig.2 einen Schnitt durch denselben.
Pig.2 einen Schnitt durch denselben.
Im dargestellten Ausführungsbeispiel sind der von einer Hülle 1 umgebene Bild- oder liehtübertrager mit 2, das
mit einer Stirnseite desselben zusammenwirkende Okular mit 3 und das mit der anderen Stirnseite verbundene Kopfstück
mit 6 bezeichnet, das neben einem Objektiv 4 und einem Prisma 5 eine lichtquelle 7 enthält.
Der Strang 2 besteht aus. einem Bündel ubereinandergeschiehteter
sehr dünner Streifen aus Glas oder kristallklarem Kunststoff, und zwar sind die einzelnen Streifen an
ihren Außenseiten in an sioh bekannter Weise lichtisoliert. Das Bündel ubereinandergeschichteter Streifen hat in der
Regel einen rechteckigen oder quadratischen Querschnitt. Durch Verwendung τοη Streifen verschiedener Breite kann
auch ein annähernd kreisrunder Querschnitt erzielt werden, wenn dies erforderlich sein sollte· Im dargestellten Ausführungsbeispiel
hat das Bündel einen quadratischen Querschnitt und die das Bündel umgebende Hülle 1 einen kreisrunden.
In einem der verbleibenden vier Zwischenräume zwischen den Außenseiten des Bündels und der Innenwandung der Hülle 1
kann die Zuleitung 8 für die Lichtquelle ff verlegt sein,
die an der Okularseite des Stranges im Halter 9 einen Anschluß
10 hat·
Die Anordnung kann aber auch so getroffen sein, daß für die Bildübertragung und tür die Lichtübertragung je ein besonderer
Strang verwendet wird.
Da die Vorrichtung gegenüber teleskopischen Sehrohren eine größere Bildhelligkeit gewährleistet, können geschichtete
Streifenbündel auch in starren-Sehrohren mit Vorteil verwendet werden.
Claims (3)
1. Vorrichtung zum optischen Übertragen von Bildern oder zum IFortleiten von Mcht mittels eines biegsamen Stranges
gebündelter Seile aus. lichtdurchlässigem Werkstoff, dadurch
gekennzeichnet, daß der Strang aus einem Bündel übereisandergeschichteter Streifen des Werkstoffes besteht.
2. Torrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
der Strang aus mehreren nebeneinander angeordneten Streifenbündeln besteht.
3. Vorrichtung nach Ansprüchen 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Stirnseiten des oder der Streifenbündel
in an sich bekannter Weise in der Art einer Linse konvex oder konkav gewölbt sind»
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEST14154U DE1868090U (de) | 1961-11-22 | 1961-11-22 | Vorrichtung zum optischen uebertragen von bildern. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEST14154U DE1868090U (de) | 1961-11-22 | 1961-11-22 | Vorrichtung zum optischen uebertragen von bildern. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1868090U true DE1868090U (de) | 1963-02-28 |
Family
ID=33150389
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEST14154U Expired DE1868090U (de) | 1961-11-22 | 1961-11-22 | Vorrichtung zum optischen uebertragen von bildern. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1868090U (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1207115B (de) * | 1964-09-29 | 1965-12-16 | Jenaer Glaswerk Schott & Gen | Vorrichtung zum Auffinden und Einfuehren oder Entfernen von Stoffen und Gegenstaenden in dunklen Hohlkoerpern |
-
1961
- 1961-11-22 DE DEST14154U patent/DE1868090U/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1207115B (de) * | 1964-09-29 | 1965-12-16 | Jenaer Glaswerk Schott & Gen | Vorrichtung zum Auffinden und Einfuehren oder Entfernen von Stoffen und Gegenstaenden in dunklen Hohlkoerpern |
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