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DE1864206U - Kettenstichnaht. - Google Patents

Kettenstichnaht.

Info

Publication number
DE1864206U
DE1864206U DEU2880U DEU0002880U DE1864206U DE 1864206 U DE1864206 U DE 1864206U DE U2880 U DEU2880 U DE U2880U DE U0002880 U DEU0002880 U DE U0002880U DE 1864206 U DE1864206 U DE 1864206U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
chain stitch
sewing
thread
needle
loops
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEU2880U
Other languages
English (en)
Inventor
Walter Ullrich
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEU2880U priority Critical patent/DE1864206U/de
Publication of DE1864206U publication Critical patent/DE1864206U/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B1/00General types of sewing apparatus or machines without mechanism for lateral movement of the needle or the work or both
    • D05B1/08General types of sewing apparatus or machines without mechanism for lateral movement of the needle or the work or both for making multi-thread seams

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

RA.707 082-6.11.62
PATE N TA N WA LT
DIPL. INQ. LEONHARD HAIN
8 MÜNCHEN 5 RUMFORDSTRASSE 40 RUF: 294798 PRIVAT: RUF 79 5135
H/hk
Anmelder: Walter Ullrich, Kalberau/Bay., Auweg
Kettenstichnaht und Uähmschine zu deren Herstellung
Die !Feuerung bezieht sich auf eine abgeänderte KettenstichnäTat zur Haar- oder Schleifenbildung, insbesondere an Gewebestoffen, wie G-aze od. dgl., sowie eine Kettenstichnähmaschine zum Herstellen dieser Stichart.
Ss ist bekannt, zum Behaaren von Puppenköpfen, Perücken od. dgl. einen in solcher Weise abgeänderten Kettenstich zu verwenden, bei dem jeweils die ladenoberschlingen zu Schleifen oder ladennoppen ausgezogen und diese Schleifen sodann für Bildung der Haarlängen aufgeschnitten werden. Mit einem derartigen Kettenstich läßt sich eine ausreichend festsitzende Behaarung erreichen, wenn das lahgut aus einem elastischen Werkstoff besteht, der die fäden in gewissem Maße festhält. Wird dieser bekannte Kettenstich aber an gewebten oder wenig elastischen Stoffen, wie z.B. G-aze od. dgl. für Perücken ver-
TELEGR.-ADRESSE: PATENTDIENST MÖNCHEN · QELDVERKEHR: BAYER. HYPOTHEKEN- U. WECHSELBANK MÖNCHEN, THEATINERSTR. 11, NR. 343 737
POSTSCHECKKONTO: MÖNCHEN 1S4 53
wendet, so lassen sich die Haarlängen herausziehen.
Aufgabe der !feuerung ist es daher, eine abgeänderte Kettenstichnahjb zu schaffen, die unter Vermeidung des vorerwähnten Wachteiles auch das Behaaren oder Schleifenbilden für Padennoppen an leichten Stoffgeweben ermöglicht und sich durch einen nicht lösbaren Mähtstich auszeichnet. Zur Lösung dieser Aufgabe sieht die Erfindung eine Kettenstichnaht vor, die dadurch gekennzeichnet ist, daß die Iaht im Anschluß an eine bestimmte Anzahl erzeugter ladennoppen (ausgezogene Schleifen des von der nähnadel verarbeiteten Materials) einen normalen (also an beiden Mähgutseiten eng anliegenden) Kettenstich enthält.
Diese abgeänderte Kettenstichnaht läßt sich zweckmäßig in üblicher Weise dadurch herstellen, daß ein mittels eines Sehlingenwerfers in eine Hakennadel eingelegter Faden zunächst zu einer Schleife ausgezogen wird, nach seinem Durchzug durch das Mähgut und seiner Verschlingung zu einer Kette auf der lähgutunterfläche sodann in einem nachfolgenden Stich dieser laden von der ladel ohne Schleifenbildung unmittelbar in das lähgut eingezogen wird.
Um eine feste Kettenstichnaht zu erhalten, wird bei der normalen Oberschlingenbildung ohne Schleifenauszug der laden unter Spannung gehalten. Vorzugsweise wird auch die Hakennadel bereits während ihres Rückganges durch das lähgut von einer Beinadel abgedeckt, um dadurch einen Eingriff in einen G-ewebefaden zu
verhindern. Die fadenschleifen werden zweckmäßig durch eine an sich "bekannte Abnehmer scheibe ausgezogen, die in diesem Falle nur für jeden zur Schleife auszuziehenden Stich einen Mitnehmersteg aufweist und sonst aber wie bei einem üblichen Kettenstich mit fortwährender Sehlaufenbildung angetrieben und gesteuert ist.
Die Zeichnung zeigt die Fadenführung eines abgeänderten Kettenstiches sowie in schematischer Darstellung auch einzelne Krähst eilungen. Bs stellen dar:
Fig. 1 einen Fadenverlauf des abgeänderten Kettenstiches, Fig. 2 und 3 Mähstellungen zur Schlaufenbildung und Fig. 4 und 5 die Bildung eines Stiches ohne Schlaufe.
In den Figuren ist mit 1 das Hahgut, beispielsweise ein Gazegewebe und mit 2 ein Nähfaden bezeichnet, dessen Verlauf in Fig. 1 im Querschnitt entlang der Iaht gemäß der Feuerung dargestellt ist.
Dieser abgeänderte Kettenstich wird wie folgt gebildet: Während eine Hakennadel 3 das ETähgut 1 von unten durchsticht, und nach oben in den Ausschnitt einer Abnehmerscheibe 4 eintritt (Fig.2) zieht ein Steg 5 dieser Abnehmerscheibe den Faden 1 zwischen lähgut und einem Schlingenvierfer 6 zu einer Schlaufe nach links aus. Hat die Nadel sodann den hächsten Punkt erreicht, so bewegt sich der Schlingenwerfer senkrecht zur Bildebene und legt dabei den Faden in den ladelhaken ein. Die ladel mit dem
laden geht nach Vollendung des Transportes nach unten (Pig.3) durch das Nähgut und "bildet auf dessen Unterseite mit der Schlinge des vorhergehenden Stiches eine Kette. Dabei wird der !adelhaken durch eine Beinadel (nicht gezeichnet) abgedeckt und zwar zweckmäßig "bereits während des Durchganges durch das lähgut. Ist das lähgut ein lose gewehtes Material, dann wird die Schleife nach Bildung dieser Kette abgeschnitten. Ist das lähgut aber ein elastisches Material, wie Gummi od. dgl., dann wird die Schlaufe, bevor die Hadel mit dem Faden in das lähgut eintritt (Fig.3) von einem Messer 7 durchschnitten, Falls keine Haare gebildet werden sollen, sondern Fadennoppen, dann werden die gebildeten Schleifen natürlich nicht durchschnitten, sondern vom Steg 5 abgeworfen.
lach der Kettenbildung auf der Unterseite geht die Nadel wieder nach oben (Pig. 4). An dieser Stelle fehlt an der Abnehmer scheibe der Steg zum Ausstehen der Fadenschleif en, so daß sich der Faden bei der Schlingenwerferbewegung gleich um die ladel legt und beim liedergehen derselben in den Haken eintritt. Die ladel zieht hierauf den Faden (Fig. 5) direkt in das Hahgut hinein und sodann wieder durch die Schlinge des vorhergegangenen Stiches auf der Unterseite. Der hierauf folgende Stich wird wieder, wie in den Fig. 2 und 3 beschrieben, gebildet.
Zur Arbeitsweise des Schlingenwerfers ist noch zu sagen, daß beim üblichen Kettenstich der Faden von rechts nach links und
und nunmehr umgekehrt von links nach rechts eingelegt wird.
Die !Teuerung beschränkt sich nicht auf die Anwendung einer im Ausführungsbeispiel gezeigten Abnehmerscheibe. Der Schlaufenauszug kann selbstverständlich auch auf jede andere Art gebildet werden.
Ebenso beschränkt sich der abgeänderte Kettenstich gemäß der leuerung nicht auf ein stetiges Abwechseln der beiden verschiedenen Oberschiingen, sondern es ist natürlich auch möglich, jeweils zwei oder mehrere ausgezogene Schlaufen nach einer nicht ausgezogenen Schlinge oder auch umgekehrt vorzusehen.
Der Kettenstich gemäß der Neuerung kann natürlich zum Benähen von beliebigem Efähgut in gleicher Weise und mit den gleichen Vorteilen Verwendung finden.

Claims (3)

Schutzansprüche
1) Kettenstichnaht, insbesondere zur Erzeugung einer Behaarung am lähgut oder zur Erzeugung von IPadennoppen am lähgut, bei welcher das von der nähnadel verarbeitete Material (Behaarungsmaterial, bzw. nähfaden) an der der Yerkettungsseite gegenüberliegenden Seite des Hähgutes mit einer bestimmten Überlänge frei liegt, dadurch gekennzeichnet, daß die Iaht im Anschluß an eine bestimmte Anzahl erzeugter Fadennoppen (ausgezogene Schleifen des von der Nähnadel verarbeiteten Materials) einen normalen (also an beiden lähgutseiten eng anliegenden) Kettenstich enthält.
2. Kettentsichnähmaschine zur Ausführung einer Kettenstichnaht nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Abnehmerscheibe (4) mit in solchem Abstand angeordneten Mitnehmerstegen (5) zum Ausziehen der Fadenschieifen vorgesehen ist, daß bei gleichbliebender Rotation der Abnehmerscheibe die normalem Kettenstiche zwischen den Stegen ausführbar sind.
3. Kettenstichnähmaschine zur Ausführung einer Kettenstichnaht nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Beinadel, die den Haken der nähnadel (3) bereits während des Rückganges durch das iiähgut abdeckt, vorgesehen ist.
DEU2880U 1960-06-09 1960-06-09 Kettenstichnaht. Expired DE1864206U (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
DEU2880U DE1864206U (de) 1960-06-09 1960-06-09 Kettenstichnaht.

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DEU2880U DE1864206U (de) 1960-06-09 1960-06-09 Kettenstichnaht.

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1864206U true DE1864206U (de) 1962-12-20

Family

ID=33152357

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEU2880U Expired DE1864206U (de) 1960-06-09 1960-06-09 Kettenstichnaht.

Country Status (1)

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