DE1862060U - Handdurchschreibesatz. - Google Patents
Handdurchschreibesatz.Info
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7 Stuttgart N, Birkenwaldstrage 213 D
Jirma Drescher-Metzler KGr, Stuttgart N, lenzelstr. 42
Handdurchschreibesatz
Mr Auftragsbücher, Lieferecheinbüeher usw., die von Hand
durchgeschrieben werden, sind Durchschreibebücher in den verschiedensten Ausführungen bekannt.
Solche Durchsehreibebücher haben vor allem den lachteil, dass
in der Regel das Durchschreibepapier, wie Blaupapier, von Hand eingelegt werden muss - sofern keine selbstdurchschreibenden
Papiere verwendet werden -. Is ist ferner ein Hachteil, dass
die einzelnen Blätter mehr oder weniger schwer ausreissbar sind und deshalb leicht verletzt werden, dass man für die Handdurchschriften
keine organisch vorhandene Schreibunterlage besitzt, und dass darüber hinaus auch keine organisch eingeordnete
Schreibzwischenlage vorhanden ist, die Schreibdurchdrücke auf den nächstfolgenden Durchschreibesätzen verhindert.
Schliesslich ist es sehr nachteilig, dass bei mehreren Durchschriften
die Blätter nach dem Beschriften nach dem Abtrennen lose, also nicht mehr deckungsgleich zusammenhängend sind,
so dass sie für weitere, insbesondere maschinelle Durchschreibe-
oder sonstige ergänzende Beschriftungsvorgänge nicht mehr ohne zusätzliche Zusammentragarbeit verwendbar sind.
Darüber hinaus haben die bekannten Durchschreibebüeher den Nachteil
- sofern für das Durchschreiben Durchschreibepapier, wie Blaupapiere o. dgl. verwendet werden - dass nach dem Ausreissen
der beschriebenen Blätter aus dem Durchsehreibebuch kein Blau- oder sonstiges Durchschreibepapier mehr für etwa in
einem zweiten oder dritten Arbeitsgang zu ergänzende Beschriftungen der ausgerissenen Blätter vorhanden ist.
Da bei bekannten Durchsehreibebüchern das Durchschreibepapier
von Hand einzulegen ist, besteht noch der Nachteil, dass einmal ein Durchschreibepapier entweder gar nicht oder seitenverkehrt
eingelegt wird, so dass sich entweder gar kein Durchschlag ergibt, oder die Durchschrift auf der Rückseite des Besehriftungspapieres
in Spiegelschrift erscheint. In beiden fällen fehlt dann die entsprechende Durchschrift.
Wenn die Blau- oder Durchschreibepapiere mehrfach, verwendet
werden, ergeben sich entsprechend schlechte oder unleserliche Durchschriften.
Um das Trennen von Beschriftungsblättern einerseits und Durehschreit-plfilttern,
wie Kohlepapieren, andererseits zu erleichtern, sind bereits Durchschreibesätze bekannt geworden, bei denen die
Besehriftmgsblätter bzw. die "^urchschreibeblätter am luss mittels
einer !rennleiste zusammengefasst sind, derart, dass Besehriftungs-
und Kohlepapierblätter in einem einzigen Zuge voneinander getrennt werden können.
Der Neuerung liegt die Aufgabe zugrunde, die erwähnten
Nachteile der bekannten Durchschreibebüeher zu beseitigen und ein Auftragsbuch o. dgl· zu schaffen, das ausser einem
einfachen Aufbau und einer billigen Herstellung den Vorteil hat, dass es äusserst bequem und praktisch im Gebrauch ist und
sozusagen selbsttätig chronologisch die handbeschriebenen Durchschreibeblätter des Originalbeschriftungsblattes aufbewahrt.
Durch die Neuerung soll insbesondere erreicht werden, dass die aus dom Auftragsbuch oder -Block herausgenommenen, getrennten
Beschriftungsblätter vorzugsweise mit den Kohlepapierblättern ein für die weitere Bearbeitung stets zusammenhängendes
Ganzes bilden, so dass diese deckungsgleich liegenden Beschriftungsblätter ohne zusätzliche Arbeit in Beschriftungsmasohinen
oder von Hand weiter im Durchschreibeverfahren beschriftet werden können.
Weiterhin sollen die Einzeldurchschreibesätze als vorgefertigter Block in das Durehsehreibebuäh einlegbar sein.
Zur lösung dieser Aufgaben wird von einem an sich bekannten Handdurchschreibesatz mit mehreren Beschriftungs- und zwischen
diesen liegenden Durchsehreibeblättern ausgegangen, bei dem die
Beschriftungsblätter an einer Seite durch eine Trennleiste miteinander verbunden sind, wobei neuerungsgemäss mindestens ein
Beschriftungsblatt des Durchgehreibesatzes am Kopf, Fuss oder
an der Seite um soviel verlängert ist, dass diese Verlängerung und damit das Durchsehreibeblatt nach dem Abtrennen des Satzes
in Haltemitteln eines besonderen, die übereinanderliegenden Durchschreibesätze aufnehmenden Binbandes in ihrer üage fest
gehalten sind.
Der Deckel des Einbandes kann als ebene, annähernd steife
Schreibunterlagplatte ausgebildet sein, derart, dass er jeweils unter den zu beschriftenden Durchschreibesatz eingelegt
werden kann. Auf diese Weise ist ein einfaches Auftragsoder Ideferseheinbuch oder -Block usw. geschaffen, bei dem
durch einfaches Unterlegen des Deckelteils des Einbandes eine bequeme und gute Schreibunterlage gebildet ist und bei dem durch
blosses Herausziehen der mittels einer 'Trennleiste verbundenen BeschrifÄtnngsblätter einschliesslich der Kohlepapier- oder
sonstiger Durchschreibeblätter diese zur weiteren Bearbeitung bestimmten Ixemplare mit einem Handgriff und in einem Zuge von
dem in dem Durchschreibeblock oder -Buch verbleibenden Beschriftungsblatt abgetrennt werden können.
Bei einer anderen Ausführungsform der Neuerung ist der Deckel des Einbandes mit dem Binderücken fest verbunden, und die Beschriftungsblätter
sind annähernd oder vollständig durch den Deckel abgedeckt·
Als Schreibunterlage kann auch eine vom Deckel getrennte, mit der Unterseite des Einbandes gelenkig verbundene, formsteife
Einlegeplatte vorgesehen sein.
Die Anordnung eines besonderen Einbanddeckels neben der getrennt
davon vorgesehenen Schreibunterlage hat verschiedene Vorteile.
Die Schreibunterlage kann sofort nach Gebrauch stets in die neue schreibfertige Stellung gebracht werden, so dass das Buch oder
die Mappe jederzeit unmittelbar nach dem öffnen schreibbereit sind. Der Deckel, der die Vorderseite des obenliegenden Beschriftungsblattes
abdeckt, Icann seiner Punktion gemäss entsprechend
gestaltet werden. Es ist denkbar, ihm eine gewölbte, aus beliebigem Material, beispielsweise aus weichem Leder bestehende,
geeignete Oberfläche zu gehen, weil bei dieser Ausbildung keine Rücksicht auf eine etwaige funktion des Deckels als
Schreibunterlage zu nehmen ist. Weiter können auf dem Deckel Einprägungen vorgenommen werden, beispielsweise Arbeitsanweisungen
auf der Rückseite usw. Darüber hinaus wird eine bessere, geschlossene Abdeckung der Vorderseite des Schreibbuches oder
Schreibblockes durch den verlängerten Deckel und dessen Verbindung mit dem Binderücken erreicht.
Fach einem weiteren Merkmal der Neuerung sind in jedem Satz mehrere, vorzugsweise unmittelbar übereinanderliegende Durchschreibeblätter
kopfseitig verlängert und in den Haltemitteln des Einbandes befestigt. Die so verlängerten Blätter können
wahlweise, beispielsweise durch Klebung xac miteinander verbunden
sein. Diese Ausbildung ergibt den Vorteil, dass der als Durchschrift in der Wechselmappe verbleibende Block als solcher
erhalten bleiben kann, da die verlängerten Durchschriftblätter kopfseitig miteinander verbunden sind. Es ist aber auch ohne
weiteres möglich, den Block in Einzelblätter aufzuteilen. Dies
kann durch einfaches und schnelles Abtrennen an aer Terbindungskante
(Klebekante) geschehen, wobei die Anordnung einer Perforation oder sonst üblicher Trennmittel nicht unbedingt erforderlich
ist,. Man kann in dem in der Weehselmappe zurückbleibenden,
durchgeschriebenen Schreibblock mehr als eine Durchschrift gebunden festhalten, da nach dem beschriebenen Merkmal der !Teuerung
mehrere Durchschreibeblätter kopfseitig verlängert und in
Wiit oder ohne U
den Befestigungsmitteln der Weehselmappe unabhängig voneinander
■uj. -u angeordnet
abtrennbar/sind.
abtrennbar/sind.
In Kombination mit dem mit der Trennleist vorgesehenen Trennsatz einschliesslich Kohl^apier kann nun nach der Beschriftung
des Satzes dieser in zwei Teile geteilt werden, nämlich einmal in den mit der Trennleiste abzutrennenden Trennsatz einschliesslich
Kohlepapier, und zum anderen in den am Kopf verbundenen Satz mit oder ohne Kohlepapier, der nach Abtrennen des Trennsatzes
infolge der Kopfleimung als geschlossener Satz in der Schreibmappe verbleibt und als solcher geschlossen oder
einzeln abgetrennt werden kann. Die Anordnung ermöglicht weiter, dass die in der Weehselmappe nach dem Abtrennen der
Trennsätze zurückbleibenden, am Kopf verleimten Durchschriften
entweder tageweise oder wochenweise oder nach anderen Gesichtspunkten jeweils wieder in sich für die gewünschte
Einheit gebunden abgetrennt werden, ganz gleich, ob beim Durchschreiben der Einzelsätze nur eine Durchschrift im Block
der Weehselmappe verbleibt oder ob mehrere solcher Durchschriftsätze für diesen Zweck ausgeschrieben werden.
In weiterer Ausbildung der Neuerung ergibt sich eine wesentliche Vereinfachung und Verbesserung, wenn die übereinander
liegenden Verlängerungen der Beschriftungsblätter stirnseitig msiteinander durch eine Klebung o. dgl. verbunden sind, so dass
die übereinander liegenden linzeldurchschreibesätze einen Block bilden, der mit Vorteil als vorgefertigter Block in
den linband eingelegt werden kann.
Durch die stirneeitige Verklebung oder eine ähnliche Eaftmittelverbindung
der Verlängerungen der einzelnen Durchschreibesätze erhält man den grossen Vorteil, dass diese Einzeldurchschreibesätze
zu Blöcken bereits fabrikmässig vorgefertigt werden können, wodurch das Herstellen, der Versand und das
Einlegen der übereinander liegenden Einzeldurchschreibesätze in den Einband erheblich vereinfacht ist.
Dabei kann es weiterhin vorteilhaft sein, wenn ein oder mehrere Schreiblätter länger als die übrigen Schreibblätter gehalten
sind.Dies bringt den Vorteil, dass in bestimmten !äl-len die
verlängerten Schreibblätter aus dem bereits abgetrennten Satz vor dessen Auflösung in linzelblätter heraus^etrennt
werden können und so ohne weiteres Suches für einen bestimmten, weiteren Bearbeitungs- oder Ablegevorgang zur Verfügung stehen.
Die Verlängerung eines getrennt ausscheidbaren Schreibblattes wird vorteilhaft an der Kopfseite angebracht.
Wenn gemäss der Neuerung die einzelnen übereinander liegenden
Durchschreibesätze an ihren verlängerten Teilen stirnseitig auf voller Breite miteinander verbunden werden, so sind
diese gegen Einreissen der Perforation ausreichend gesichert. Bei der Herstellung der Einzelbläeke als Fertigeinlagen für Schisife«
bücher, Einbände usw· wird vorzugsweise so verfahren, dass die Verlängerungen der Schreibblätter nach dem Übereinanderlegen
der Einzelsätzen stirnseitig auf der ganzen Länge verklebt und danach die Aufnahmen, z.B. Löcher, für die Halterungen
angebracht werden.
Die Verlängerung des Beschriftungsblattes, das in dem Einband verbleiben soll, kann am Kopf, fuss oder an der Seite des
entsprechenden Beschriftungsblattes angebracht sein, so dass die abzutretenden Beschriftungsblätter entweder nach unten
oder aber nach der Seite mittels der !Trennleiste abgetrennt werden können.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform der !Neuerung umfasst
der Einbandunterteil kopfseitig die übereinanderliegenden Handdurchschreibesätze und es sind ferner die Haltemittel
für die Sätze als Stifte vorgesehen, die die Abheftlöcher oder ähnliche Ausnehmungen durchgreifen. Es ist auch denkbar,
dass als Haltemittel für die Sätze bzw. für die in dem Einband verbleibenden Beschriftungsbitter andere Haftmittel, beispielsweise
Kleb- oder Magnethaftmittel, oder mechanische Haftungen mittels Klammern o. dgl. vorgesehen werden.
Um einen sicheren una festen Halt der verlängerten Kopf-
oder Seitenteile von Beschriftungsblättern innerhalb des linbandes zu schaffen, sind nach einem weiteren Merkmal
der Neuerung die Verlängerungen der Beschriftungsblätter zwischen zwei vorzugsweise deckungsgleichen Auflageleisten innerhalb
des Festhalte- oder Binderückens gelagert, wobei diese Auflageleisten so dimensioniert sind, dass sie die unterschiedliche
Dicke des Durehschreibesatzes in den Zonen des Beschriftungsteiles und der Haltemittel ausgleichen.
Bs empfiehlt sich, wenigstens eine Auflageleiste elastisch auszubilden, derart, dass sie eine Anpresskraft auf die
kopf-, fuss- oder längsseitigen Verlängerungen ausübt.
Vorzugsweise körnen als Haltemittel Füllstifte mit Druckknopf-, Schraubmechanik oder ein sonstiger mechanischer
Sperrverschluss bzw. eine Kiemmechanik verwendet werden. Um eine einfache Herstellung zu erreichen und äusserdem
ausreichende Festigkeit für den Einband zu erhalten, sind vorzugsweise Deckel und Unterseite des linbandes als ein durchgehender
ganzer !eil ausgebildet, wobei das Gelenk zwischen Dekckel und Unterseite durch einfache parallele Muten gebildet
sein kann.
lach einer Weiterbildung der Heuerung können mehrere Einheiten von Durchschreibesätzen in dem Einband, unabhängig voneinander
untergebracht xsia werden.
Bei dieser Ausführungsform sind mehrere Halterungen zur getrennten
Aufnahme von mehreren Einheiten von Durchschreibesätzen vorgesehen.
Vorzugsweise sind die getrennten Halterungen sowohl auf der Vorder- als auch auf der Rückseite des Einband-Bodens angebracht,
derart, dass die Einheiten von Durchschreibesätzen Rücken an Rücken in dem Einband zu befestigen sind. Es entsteht so eine
Doppel-Weehselmappe, in die verschiedenartige Einheiten von
Durchschreibesätzen eingelegt werden können, und die vorzugsweise mit entsprechend verschiedenfarbigen Deckeln versehen sind.
Die Halterungen können auch nebeneinander auf dem Einband-Boden angeordnet sein, wobei an jeder Seite des Einbandes ein Deckel
vorgesehen ist, der die jeweilige Einheit von Durchschreibesätzen abdeckt.
Vorzugsweise sind auch g bei dieser Ausführungsform mit dem Einband
eine oder mehrere Einlegeplatten beweglich verbunden. Die Einlegeplatte kann beim Durchschreiben unter den jeweiligen
Durchschreibesatz geschoben werden, so dass eine feste Schreibunterlage
vorhanden ist, die gleichzeitig zur Abschirmung gegen das Durchschreiben auf die nächsten Durchschreibesätze
dient.
Der Gegenstand der Heuerung ist in den Zeichnungen in mehreren
Ausführungsbeispielen dargestellt·
Pig. 1 zeigt einen Längsschnitt durch aas Auftragsbach gemäss
der leuerung
Pig· 2 ist eine Ansicht bei aufgeklapptem Deckel
Pig. 3 zeigt mehrere, zu einem Block zusammengefasste Einzelschreibsätze
Hg. 4 zeigt eine Ausführungsform mit Schreibblättern, von denen
je eines pro Durchschreibesatz kopfseitig verlängert ist
Pig. 5 zeigt einen Längsschnitt durch eine Wechselmappe in einer anderen Ausführungsfoarm
Pig. 6 zeigt schematisch mehrere zu einem Block verbundene Einzeldurchschreibesätze
Pig. 7 zeigt eine Doppel-vVechselmappe
Pig. 8 zeigt einen Block entsprechend Pig. 6 zum Einlegen in die Doppel—Wechselmappe.
Wie aus Pig. 1 zu ersehen ist, setzt sich eine Einheit von Durchschreibesätzen aus mehreren übereinanderliegenden Handdurchschreibesätzen
a,b,c usw. zusammen. Jeder dieser Durchschreibesätze
besteht aus einem oberen Beschriftungsblatt 1, 1f, 1", die
die sogenannten Originalbeschriftungsblätter bilden. Unterhalb dieser Originalbesehriftungsblätter liegt ein Durchschreibeblatt
2, bzw. 21 bzw. 2" usw. Anstelle eines besonderen Durchsehreibeblattes 2, 2', 2" ... kann auch auf der
Rückseite des Beschriftungsblattes 1, 1', 1" oder der darunterliegenden weiteren Beschriftungsblätter eine Durchschreibeschicht
aufgebracht sein.
Die aaf das obere Beschriftungsblatt 1 bzw. 1' bzw. 1" aufgebrachte
Schrift drückt sich infolge des Durehschreibepapieres
2, 21, 2" usw. aaf das nächstfolgende Besehriftungsblatt
3, 31, 3?? ... und über das nachfolgende Durchsehreibeblatt
4, 4», 4» auf das wiederum folgende Beschriftungsblatt 5, 5'» 5tt
usw; durch. Es kann eine gewünschte, beliebige Anzahl von Beschriftungs-
und Kohlepapierblättern übereinanderliegend angeordnet sein. Das in der Buchungsmappe oder in dem
Auftragbuch verbleibende Durchschreibeblatt - im Ausführungsbeispiel also das Blatt 3, 3', 3" usw. - ist neuerungsgsnäss
an seiner Kopfseite verlängert ausgeführt und zwar um soviel, dass diese Verlängerung und damit dieses Durchschreibeblatt
3 bzw. 3* biw. 3M usw. nach dem Abtrennen der übrigen Beschriftungs-
und Kohlepapierblätter 2,3,4,5 bzw. 2f2f ,3V4-1 »51
usw. in den besonders dafür vorgesehenen Haltemitteln β, β·
in der vorgegebenen Reihenfolge verbleiben.
Damit die für die weitere Bearbeitung erforderlichen Beschriftungsblatt
er als fertiger Durchschreibesatz auch nach der" Abtrennung oder loslösung aus dem Auftragsbuch
erhalten bleiben, sind die Beschriftungs- und Kohlepapierblätter 1,2,4,5 usw. an dem fussteil, beispielsweise
durch Kleben, miteinander zu einer sogen. Trennleiste? zusammengelegt. Unmittelbar vor der Trennleiste befindet
sich in allen übereinanderliegenden Beschriftungs- und Durchsehreibeblättern eine Perforation 8.
I Nach der Beschriftung des Originalblattes, beispielsweise
des Beschriftungsblattes 1, und nach Durchschrift auf die übrigen Beschriftungsblätter wird durch Ziehen an der
Trennleiste 7 der ganze Beschriftungssatz, bestehend aus den Beschriftungsblättern einschliesslich Kohlepapierblättern,
ausser dem verlängerten Blatt 3 aus dem Verband gelöst und
kann, da diese einzelnen übereinanderliegenden Blätter deckungsgleich sind und ihre deckungsgleiche lage beibehalten,
unverändert weiter beschriftet werden, ohne dass zusätzliche Handgriffe o. dgl. erforderlich sind·
Die Kohlepapierblätter 2,4,5 usw. können gegenüber den
Beschriftungsblättern verkürzt ausgeführt sein, so dass eine kohlepapierfreie Kopfzone bei jedem Beschriftungsblatt gegeben
ist und der Satz dank dieser kohlepapierfreien Ranzone in an sich bekannter Yfeise leicht in Besehriftungs- und Kohlepapierblätter
endgültig getrennt werden kann.
Wie aus Fig. 1 ersichtlich, liegt in dem Auftragsbuch eine gewünschte Anzahl derartiger Sätze mit mindestens einem
verlängerten Beschriftungsblatt innerhalb des Einbandes 9» wobei die als Haltemittel vorgesehenen Stifte 6,6' in die
üblichen Abheftlöcher der verlängerten Kopfteile der in dem Einband verbleibenden Beschriftungsblätter durchgesteckt
Anstelle von Haltestiften 6,6' können andere Klemmittel, beispielsweise
magnetische oder sonstige mechanische Klemmittel
oder eine Verklebung für die in dem Einband verbleibenden Beschriftungsblätter
vorgesehen werden.
Der Einband 9 weist einen Deckel 10 auf, der ebenso wie der Unterteil als ebene Platte ausgebildet ist und dank der
gelenkartigen Verbindung 11, die beispielsweise durch längsnuten
12 geschaffen sein kann, in einfacher Weise unter deden Beschriftungssatz a,b,c als Beschriftungsunterlage gelegt
werden kann.
Kopfseitig ist der Einband 9 um die Beschriftungssätze
a,b,c herumgelegt, so dass er etwa bündig mit dem Ende des Deckelteiles 10 zusammenstösst· Zwischen dem Kopfteil
13 des Einbandes und dem Unterteil 9a befinden sich die Haltemittel 6, 61 und die ebenfalls als G-elenk dienenden
Hüten 12a. Die Nuten 12a ermöglichen, dass der Kopfteil 13
im Bedarfsfall nach oben in die Öffnungsstellung geklappt werden kann, so dass die Besehriftungssätz£ a,b,c usw. eingelegt
oder wunschgemäss ausgewechselt werden können·
Um einen straffen Zusammenhalt der einzelnen Beschriftungssätze a,b,c usw. innerhalb des Einbandes 9 zu erreichen,
sind kopfseitig am Einband, vorzugsweise an der Unterseite des Oberteiles 13, Streifen H and 15 am Einband angebracht,
äie vorzugsweise als elastische Materialstreifen, beispielsweise
aus Pilz oder einem geschäumten Polyurethan o. dgl., ausgebildet sind und dauernd einen Druck auf die darunter be*
findlichen verlängerten Kopfteile einzelner in dem Einband verbleibender
Beschriftungsblätter ausüben und dadureh den Abstand
zwischen dem dickeren Beschriftungsgut and den dünneren Berlängerungen
der einzelnen Beschriftungsblätter aasgleichen. Es ist
selbstverständlich denkbar, dass diese Aasgleichsmittel aach
in anderer Weise vorgesehen worden können.
Bei dem Auftragsbuch gemäss der Feuerung können die in den i*üllinappen zarückgebliebenen verlängerten Beschriftungsblätter
za beliebigem Zeitpunkt in sogenannte Mll-Sammelmappen ausgewechselt
und dann fest verbanden werden, derart, dass die in den IHill-Sammelmappen eingefüllten Blätter beispielsweise durch
einen besonderen Sicherheitsverschluss mittels an sich bekannter Sicherheitsknöpfe unverlierbar eingeheftet werden.
In dem in !Fig. 1 dargestellten Aasführungsbeispiel befindet
sich die Verlängerung des Beschriftungsblattes an der Kopfseite des Beschriftungsblattes. Es ist ohne weiteres denkbar,
dass die Mappe so angelegt ist.*, dass die Verlängerung eines
Beschriftungsblattes entweder fuss- oder links- oder rechtsseitig angeordnet ist, so dass auch ein kopfseitiges oder seitliches
Heraustrennen des beschrifteten Satzes möglich ist.
Es ist ein weiterer Torteil, dass bei dem Gegenstand der Neuerung
die verbleibenden Blätter nach hinten oder seitlich umgelegt werder können, so dass diese bei den weiteren Beschriftungsvorgängen
nicht stören und ferner ein Zerknittern dieser Blätter oder ein Beschädigen vermieden ist. Dabei ist es von Vorteil, dass durch
diese Umlegbarkeit der Blätter dank der Ausgestaltung des linbandes
wesentlich an Eaum gespart wird, indem das vollständige Aufklappen, wie bei den bekannten Durxchschreibebüchern, gänzlich
in Fortfall kommt·
Die für die Bindung der verlängerten Blätter vorgesehenen Durchschreibemappen haben den Vorteil, dass sie entweder als
i^llmappen bei den Verbrauchern verwende werden können, und
dadurch die teure Buchbindearbeit für die Durchschreibesätze erspart bleibt, oder auch als komplette, also mit Durchschreibesätzen
gefüllte Mappen von der Druckerei geliefert werden können. Auch in diesem falle wird ein Vielfaches an Buchbindearbeit
in der Bachdruckerei bzw. Buchbinderei eingespart.
Falls die Durchschreibemappen von den Kunden als die beschriebenen
lüllmappen gewünscht werden, so haben diese iHillmappen den Vorzug, dass die jeweils in den iüllmappen
festgehaltenen verlängerten Einzelblätter später in chronologischer Reihenfolge entnommen und in sogen, endgültigen
Mll-Sammelmappen abgelegt werden können, wodurch
gegenüber den üblichen Durchschreibebüchern und Durchschreibeblöcken, z.B. bei zweifachen Durchschreibesätzen 50$ an
Ablageraum, bei dreifachen Sätzen 66 2/3$ an Ablageraum,
bei vierfachen Sätzen 75^ an Ablageraum gewonnen werden.
Durch die Verkürzung des im Buch verbleibenden Durchschreibeblattes
und durch die Anordnung der Perforation 8 gegenüber der Trennleiste 7 ist jeweils das zu oberst liegende nächste
Original-rBeschriftungsblatt sofort griffbereit und deutlich sichtbar. Damit fällt auch das bei den bekannten Durchschreibebüchern
erforderliche lästige Suchen nach dem nächsten zu beschriftenden Batt weg.
In Fig. 3 sind die einzelnen übereinanderliegenden Handdurchschreibesätze
ebenfalls mit a,b,c,d usw. bezeichnet, Die Verlängerungen der einzelnen übereinanderliegenden Sätze
a,b,e,d·... sind längs ihrer Stirnseite 3a1 miteinander,
vorzugsweise durch Kleben, verbunden. Durch diese einfache Massnahme wird zunächst erreicht, dass die übereinanderliegenden
Einzelsätze a,b,c,d ··. schon in der Fertigung zu einem geschlossenen
Block miteinander Verbunden werden können, der als Ganzes ausgeliefert und vom Endverbraucher nur noch in den vorgefertigten
Einlegedeckel, beispielsweise eines Auftragbuches, eingelegt zu werden braucht.
Es empfiehlt sich, in den Verlängerungen 3a, 3b, 3c uww.
zu diesem Zwecke Aufnahmelöeher für das Durchstecken der
Haltestifte vorzusehen, welche in dem Einbanddeckel fest angebracht sind, so dass der aus einzelnen, übereinander
liegenden Sätzen bestehende, verbundene Block im Einband selbst eine unverrückbare, feste Lage erhält.
Durch das stiarnseitige Verkleben der Verlängerungen 3a,
3b ... ist weiterhin erreicht, dass die einzelnen Blätter der Durchschreibesätze zueinander einen festeren Halt bekommen,
so dass ein Einreissen dieser Einzelblätter bzw. eine Beschädigung der Perforation weitgehend vermieden ist.
Hierdurch wird es möglich, dass stärkeres Papier für die einzelnen Blätter verwendet werden kann, da die bei
stärkerem Papier auftretenden Zugbeanspruchungen, beispielsweise beim (Trennen der Einzelsätze innerhalb der Perforation
durch den festen Zusammenhalt aller übereinanderliegender Einzelsätze infolge der stirnseitigen Verklebung nicht zu
einem Einreissen der Einzelblätter führen können.
Die stirnseitige Verbindung der Verlängerungen 3a, 3b, 3c der Einzelblätter hat weiter den Vorteil, dass die Aufnahmebohrungen
in den Verlängerung, welche zum Einlegen der Haltemittel, beispielsweie von Stiften des
Einbandes, dienen, nicht in jedes Blatt einzeln eingebracht zu werden brauchen. Es ist eine einfachere Herstellung
dadurch denkbar, dass nach dem Zusammenlegen der Einzelsätze und deren stirnseitigem Verbinden durch Klebung,
der so gefertigte Block aus einzelnen, übereinanderliegenden Durchschreibesätzen, an den Stellen, an denen später
die Haltestifte durchtreten sollen, insgesamt, also in einem Arbeitsgange, z.B. durch Stanzen mit löchern versehen
wird, so dass eine genaue Übereinanderläge dieser Durchtritt
soff nungen für die Haltestifüte des Einbandes gewährleistet
ist.
Falls die Blattstärken der einzelnen, übereinanderliegenden DurchschreSieblätter unterschiedlich sein sollten, so dass
ein Höhenausgleich zwischen den übereinanderliegenden Verlängerungen 3a, 3b usw. zu den Einzelblättern jedes
Satzes erforderlich ist, können Zwisehenlagen von der G-rÖsse
der Verlängerungen 3a, 3b, 3c, 3d kopfseitig zwischen diese Verlängerungen eingelegt werden, welche ebenfalls mit den
Verlängerungen zusammen stirnseitig zu einem festen Block verklebt werden.
Bei dem in Pig. 4 dargestellten Ausfüiirangsbeispiel sind mit 1a, 3a, 5a, 7a die Schreibblätter und mit 2a, 4a, 6a
die Kohlepapierblätter bezeichnet, Bei diesem Ausführungsbeispiel ist das Beschriftungsblatt 5a mit der kopfseitigen Verlängerung
5b versehen. Die Verlängerungen 3b der einzelnen, übereinander
liegenden Blätter 3a der Sätze a,b,c,d ... sind ebenfalls stirnseitig
miteinander durch Kleben verbunden und mit Aufnahmeöffnungen für das Durchstecken der Haltestifte eines Einbandes o. dgl.
versehen. Diese Aufnahmeöffnungen sind in der Fig. 2 mit 15
bezeichnet. Das Besondere dieses Ausführungsbeispiels liegt darin,
dass hier das Blatt 5a jedes Einzelsatzes a,b,c,d ··.·, das mit
der Trennleiste 16 abgetrennt wird, gegenüber dem obersten Beschriftungsblatt 1a langer gehalten ist,so dass es dank
seiner kopfseitigen Verlängerung 5b leicht aus dem abgetrennten Einzelsatz herausgelöst und in einem besonderen Arbeits-,
Besehriftungs- oder Ablegegang weiter behandelt werden kann.
Wie aus Pig. 5 zu ersehen ist, hat die fechselmappe eine
zusätzliche Einlegematplatte 61a. In der Mappe sind mehrere
übereinanderliegende Handdurchschreibesätze a,b,c übereinanderliegend
angeordnet. Die Originalbeschriftungsblätter sind hier mit 51, 51'» 51" bezeichnet, während das unterhalb
dieser Originalbeschriftungsblätter liegende
Durchschreibeblatt mit 53 bzw. 53' bzw. 53" bezeichnet ist.
Zwischen den einzelnen Beschriftungsblättern können in bekannter
Weise Kohlepapierblätter eingelegt sein. Das zwischen dem Beschriftungsblatt 51 und dem Beschriftungsblatt 53 be-
findliche Kohlepapier ist mit 52 bezeichnet. Mit 54 ist abermals ein Kohlepapier und mit 55 ein
* Beschriftungspapier bezeichnet. Es kann eine gewünschte beliebige Anzahl von Beschriftungs- und Kohlepapierblättern
übereinanderliegend angeordnet sein. Die Beschriftungsblätter 55a, 55b, 55c, die in diemem Ausführungsbeispiel unmittelbar
hintereinanderliegen, sind kopfseitig ebenso verlängert wie
das Beschriftungsblatt 53 und in den Haltemitteln 56, 56· festgelegt·
Darüber hinaus sind diese verlängerten Beschriftungsblätter 53, 55a, 55b, 55c kopfseitig miteinander durch eine
Leimkante o. dgl. verbunden. Hach loslösen des Trennsatzes mit den Beschriftungs- und Kohlepapierblättern 51, 52, 54,
werden die kopfseitig verlängerten Blätter 55a, 55b, 55c im Auftragsbuch verbleiben und können in einer beliebig gewünschten
Weise weiterbearbeitet oder später einzeln oder zusammen abgetrennt werden.
Der Deckel 60 des Einbande-s 59 bildet eine Verlängerung des Kopfteiles 63 und deckt das jeweils oben liegende
Originalblatt jedes Satzes vollständig ab. Die besondere Schreibunterlage 61a ist mit dem Unterteil 59 des Einbandes
über das Gelenk 61 verbunden und kann jeweils in die gewünschte Schreiblage gebracht werden, so dass das Auftragsbuch
nach Aufklappen jederzeit schreibbereit ist.
G-emäss Pig. 7 besteht der Einband 69 der Doppel-Wechselmappe
aus zwei Teilen, deren Böden 69', 69" fest miteinander verbunden
sind. Auf diesem Doppel-Boden sind Halterungen 66, 66' und
h'<j · 7 WitU+ SicU+beive H&Ueruw£j«n e.w4sjavetUewcl eier
befestigt, die in diesem Ausführungsbeispiel als Stifte ausgeführt sind. In die Stifte 66, 66· sin* die gelochten
Besehriftungsblätter 63a, 63b, 63c usw. der die obere Einheit bildenden Durchschreibesätze eingelegt, während in die unteren
Stifte die gelochten Beschriftungsbitter 63'a, 63'b, 63'c
der unteren, zu einer Einheit zusammengefasste-n Durchschreibesätze
a1, b', c1 usw. eingelegt sind« Bei der dargestellten
Ausführungsform der Wechselmappe liegen die Halterungen 66 und 76 sowie die Halterungen 66· und 76· jeseils in Flucht, so dass
eine einfache Fertigung der Wecliselmappe möglich ist. Die
Stifte können aber auch nebeneinander auf dem Boden 69 angeordnet sein, so dass die im Ausführungsbeispiel unten liegenden
Durchschreibesätze neben der ersten Einheit von Durchschreibesätzen anzuordnen sind. Diese beiden Ausführungsformen können
auch kombiniert sein. Es können dann vier Einheiten von
Durchschreibesätzen in einer Wechselmappe untergebracht werden, wobei jede Einheit von einem getrennten Deckel
70, 70f usw. abzudecken ist·
Die Deckel 70, 70' sind mit den entsprechenden Binderücken
73, 73* fest verbunden. Die Binderücken sind mit Nuten versehen oder sonstwie elastisch gestaltet, so dass die Deckel 70, 70'
einfach aufzuklappen sind.
Mit dem die freien Enden der Durchschreibesätze aufnehmenden unteren Teil des Einbandes sind Einlegeplatten 71a, 71'a verbunden,
die beim Dufchschreiben jeweils unter den entsprechenden Durchschreibesatz gelegt werden können· Hierdurch wird
eine feste Schreibunterlage geschaffen, die gleichzeitig als Abschirmung ^egen Durchschreiben auf den nächsten Durchschreibesatz
dient. Eiese Platten können auch seitlich an dem Einband angeordnet söin, so dass sie jeweils von einer
Seite zwischen die Durchschreibesätze zu schieben sind.
In Hg. 8 ist eine Einheit eines Durchschreibesatzes dargestellt,
Unterhalb jedes Originajlchriftungsblattes 61, 61·, 61»
der Durchschreibesätze a,b und c ist jeweils ein Durchschreibepapier, z.^. ein Kohlepapier 62 angeordnet. Das
nächstfolgende Beschriftungsblatt 63, 63', 63" ist kopfseitig
verlängert und mit Lochungen in die Haltestifte 66, 66· bzw. 76, 76* einlegbar. Es können auch, wie in Pig. 6 dargestellt,
weitere Beschriftungsblätter 65a, 65b, 65c kopfseitig verlängert
und in die Haltestifte eingelegt sein.
Am Fussende jedes Durchschreibesatzes ist eine !rennleiste
77 vorgesehen, die beispielsweise durch Verkleben der BeschriftungsbiÖfeter hergestellt ist. Unmittelbar vor der
Trennleiste befindet sich in allen übereinanderliegenden Beschriftungs- und Durchsehreibeblättern je eine Perforation
78. Durch Ziehen an der !Trennleiste 77 kann der gesamte Besehriifbungssatz einschliesslich der Kohlepapierblätter
mit Ausnahme der jeweils verlängerten Blätter aus dem Verband gelöst werden.
Die Verlängerungen der Durchschreibeblätter können, wie beim
Ausführungsbesispiel nach ^'ig. 1, zwischen zwei, vorzugsweise
dekcungsgleichen, Auflageleisten angeordnet sein, durch die
ein elastischer Druck auf die Verlängerungen ausgeübt wird, so dass diese sowohl beim Besehriftungsvorgang als auch
beim Abtrennen gegeneinander so festgelegt sind, dass eine Beschädigung der einzelnen Blätter beim Handhaben vermieden
wird.
Die Mehrfach-Weehselmappe gemäss der Neuerung hat den Vorteil,
dass verschiedenartige Durchschreibesätze, zu mehreren Einheiten zusammengefasst, in einer Mappe untergebacht werden
können und daher stets zur Verfugung sind. Beispielsweise können in einer Doppel-Wechsel-Mappe Beschriftungssätze für
Aufträge und Beschriftungssätze für Anfragen angeordnet werden. Es ist besonders zweokmässig, die zu jeder Einheit
von Durchschreibesätzen gehörenden Deckel verschiedenfarbig oder mit verschiedenen Markierungen auszubilden, so dass auch
bei geschlossener Wechselmappe für den Bearbeiter sofort zu erkennen ist, an welcher Stelle die gewünschten Durchschreibesätze
liegen·
Claims (24)
1. Handdurchschreibesatz mit mehreren Besehriftungs- and
zwischen diesen liegenden Darchsehreibeblättern, bei
dem die Besehriftungsblätter an einer Seite darcn eine
!Trennleiste miteinander verbanden sind, dadarch gekennzeichnet, dass mindestens ein Beschrif tangsblatt (3, 3'» 3"
asw) des Durchsehreibesatzes (a bzw. b bzw· c) am Kopf, i^uss
oder an der Seite am soviel verlängert ist, dass diese Verlängerung and damit das Durchsehreibeblatt nach dem
Abtrennen des Satzes (a,b,c) in Haltemitteln (6,6') eines
besonderen, die übereinanderliegenden Durehschreib esätze (a,b,c) aufnehmenden Einbandes (9) in ihrer lage festgehalten
sind·
2. Handdarchschreibesatz nach Ansprach 1, dadarch gekennzeichnet,
dass der Deckel (10) des Einbandes (9) als ebene, annähernd steife Schreibunterlagplatte aasgebildet ist,
derart, dass er unter den zu beschriftenden Durchschreibesatz (a bzw. b bzw· c) einlegbar ist·
3· Handdurchschreibesatz nach Anspruch 1, oder 2, dadarch gekennzeichnet,
dass der Einbanddeckel (1O) mit dem gleichfalls als Schreibunterlage ausgebildeten Einbandanterteil (9)
gelenkartig verbunden ist.
4. Handdurchschreibesatz nach einem oder mehreren der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Einband-
unterteil kopfseitig die übereinanderliegenden Hand&urchschreibesätze
(a,b,e) umfasst und dass die Haltemittel (6, 6f) für die Sätze (a,b,c) als die Abheftlb'eher
oder ähnliche Ausnehmungen durchgreifende Stifte (6, 61)
vorgesehen sind, oder dass Haftmittel auf Kleb-, Magnetoder Klammerbasis uww. verwendet werden,
5· Handdurchschreibesatz nach einem oder mehreren der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Verlängerungen der Beschriftungsblätter (3, 3% 3" usw.) zwisch-en
zwei vorzugsweise deckungsgleichen Auflageleisten (H, 15) innerhalb des Festhalte- oder Binderückens (13) gelagert
sind, und dass diese Auflageleisten (14, 15) so dimensioniert sind, dass sie die unterschiedliche Dicke des Durchsehreibesatzes
in den Zonen des Beschriftungsteiles und der Haltemittel ausgleichen·
6· Handdurchschreibesatz nach einem oder mehreren der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens eine Auflageleist elastisch ausgebildet ist, derart, dass
sie eine Anpresskraft auf die kopfseitigen Verlängerungen ausübt·
7. Handdurchschreibesatz nach einem oder mehreren der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Auflageleisten (14, 15) aus elastischem Werkstoff, beispielsweise
ajis einem Streifen geschäumten Polyurethans, bestehen·
8. Sanddurchsehreibesatz nach einem oder mehreren der
vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass als Haltemittel lüllstifte mit Druckknopf- oder Schraub-Mechanik
oder ein mechanischer Sperrverschluss bzw. eine Kleinmechanik vorgesehen sind.
9. Handdurchschreibesatz nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekannzeichnet, dass
Deekel und Unterseite des Einbandes (9) ein durchgehender ganzer Teil sind, und dass das Gelenk (12)
zwischen Deckel (10) und Unterseite (9) durch parallele Futen (11) gebildet ist.
10· Handdurchschreibesatz nach einem oder mehreren der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Deckel (60) des Einbandes (59) mit dem Binderücken (63) fest verbunden
ist und die Beschriftungsblä^ter annähernd oder vollständig abdeckt, und dass als Schreibunterlage eine Tom Deckel getrennte,
mit der Unterseite des Einbandes (59) gelenkig verbundene formsteife Einlegeplatte (6ia) vorgesehen ist.
11, Handdurchschreibesatz nach einem öler mehreren der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in jedem Satz (a,b,c.) mehrere, vorzugsweise unmittelbar übereinanderliegende
Duashschreibeblätter kopfseitig verlängert und
in den Haltemitteln (56, 56·) im Einband befestigt sind.
12. Handdurchsehreibesatz nach einem oder mehreren der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die verlängerten
Blätter (55kf55b, 55c usw.) wahlweise miteinander an ihrer
Kopfleiste durch Klebung verbunden sind.
13. Handdurchschreibesatz nach einem oder mehreren der vorhergehenden
Ansprüche, gekennzeichnet durch eine stirnseitige Klebverbindung der übereinanderliegenden Verlängerungen
(3a, 3b, 3c, 3d) der Beschriftungsblätter.
14· Durchschreibesatz nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet,
dass die übereinanderliegenden Einzelsätze (a,b,c,d....) durch die stirnseitige Klebverbindung der Verlängerungen
(3a, 3b, 3c, 3d5 zu einlegefertigen Biöafcea vorfabriziert sind.
15· Durchschreibesatz nach einem oder mehreren der vorhergehenden
Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein oder mehrere Schreibblätter länger als die anderen gehalten sind.
16. Durchschreibesatz nach einem oder mehreren der vorhergehenden
Ansprüche, dadureh gekennzeichnet, dass die Verlängerung
eines getrennt ausscheidbaren Schreibblattes am Kopf oder an der Seite angebracht ist.
17. Einband für Handdurchschreibesätze nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadureh gekennzeichnet, dass
der Einband (69) mit mehreren Halterungen (66, 66* bzw. 76, 76·)
zur getrennten Aufnahme von mehreren Einheiten von Duchschreibesätzen (a bis d bzw. a* bis d1) versehen ist*
18* Einband für Handdurchschreibesätze naeh Ansprach 17»
dadurch gekennzeichnet, dass mit dem Einband (69) mindestens eine Einlegeplatte (71a) beweglich verbunden ist, die zwischen einzelne
Durchschreibesätze mindestens einer Einheit von Durchschreibesätzen einzuschieben ist.
19· Einband für Handdurchschreibesätze nach Ansprüchen 17 und 18, dadurch gekennzeichnet, dass auf der Yorder- und auf der
Rückseite des Ein&and-Bodens (69f) Halterungen (66, 66f
bzw, 76, 76') zur getrennten Aufnahme von Einheiten von Durchschreibesätzen angeordnet sind.
20. Einband für Handdurchschreibesätze nach Anspruch 17 und einem oder mehreren der übrigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass der Einband (69) mit zwei Binderücken (73» 73') versehen ist, die übereinander angeordnet sind·
21. Einband für Handdurchsehreibesätze nach Ansprüchen 19 and 20, dadurch gekennzeichnet, dass beide Binderücken (73» 73') mit je
einem beweglichen Deckel (70, 70·) fest verbunden sind.
22. Einband für Handdurchschreibesätze nach Anspruch 19 und einem oder mehreren der übrigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass die zu jeder Durchschreibesatz-Einheit gehörenden Halterungen (66, 76 bzw. 66·, 76*) jeweils in Flucht liegen.
-β - i
23· Einband für Handdarchsehreibesätze nach Ansprach 17 und einem
oder mehreren der übrigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Einband (69) mit zwei übereinanderliegendenden
G-elenkverbindungen (71, 71') versehen ist, die mit je einer
Einlegeplatte (71a, 71*a) fest verbanden sind,
24. Einband für Handdurchschreibesätze nach Ansprach 17 und einem
oder mehreren der übrigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Einband-Boden (69!) als Doppelboden ausgebildet ist.
25· Einband für Handdurchschreibesätze nach Anspruch 17 und einem oder mehreren der übrigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
dass der Einband mit je einem Deckel (70, 70f) für jede Einheit
von Durchschreibesätzen versehen ist·
26· Einband für Handdurchschreibesätze nach Anspruch 25, dadurch
gekennzeichnet, dass die Deckel (70, 70f) verschiedenfarbig
sind·
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1962D0025394 DE1862060U (de) | 1962-08-25 | 1962-08-25 | Handdurchschreibesatz. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1962D0025394 DE1862060U (de) | 1962-08-25 | 1962-08-25 | Handdurchschreibesatz. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1862060U true DE1862060U (de) | 1962-11-15 |
Family
ID=33139649
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1962D0025394 Expired DE1862060U (de) | 1962-08-25 | 1962-08-25 | Handdurchschreibesatz. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1862060U (de) |
-
1962
- 1962-08-25 DE DE1962D0025394 patent/DE1862060U/de not_active Expired
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