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DE186144C - - Google Patents

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Publication number
DE186144C
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
swarm
bees
queen
attached
apiary
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT186144D
Other languages
English (en)
Publication of DE186144C publication Critical patent/DE186144C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01KANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
    • A01K57/00Appliances for providing, preventing or catching swarms; Drone-catching devices

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Animal Husbandry (AREA)
  • Biodiversity & Conservation Biology (AREA)
  • Catching Or Destruction (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-Ju 186144 KLASSE 45 h. GRUPPE
BERTHOLD WOLFF in KEMMENAU b. Ems;
Patentiert im Deutschen Reiche vom 9. Mai 1906 ab.
Es ist bekannt, einen Bienenschwarm, der im Begriff ist, seine Wohnung zu verlassen, durch Vorhalten eines Fangbeutels an den Bienenstock abzufangen, wobei sich die
. 5 schwärmenden Bienen in den Fangbeutel hineinziehen.
Ebenso kann man mit einer bekannten, an der öffnung der Bienenwohnung angebrachten Vorrichtung beim Schwärmen der Bienen
ίο die Königin abfangen, während die Bienen durch entsprechende Schlitze in den Seitenwänden der Vorrichtung ungehindert aus- und einfliegen können.
Erstere Vorrichtung erreicht jedoch nur ihren Zweck, wenn es gelingt, den Fangbeutel zur rechten Zeit, nämlich sobald die ersten schwärmenden Bienen aus dem Bienenstocke herausstürmen, anzustecken, was also beständige Aufmerksamkeit des Bienenzüchters erfordert.
Auch bei der an zweiter Stelle erwähnten Vorrichtung, welche das Abfangen der Königin bezweckt, muß der Bienenschwarm in sonst gebräuchlicher Weise besonders eingefangen werden, was sich oft sehr schwierig gestaltet, um den Bienenschwarm mit der Königin wieder zu vereinigen.
Die vorliegende Erfindung, welche ebenfalls das Abfangen der Bienenkönigin mittels einer am Flugloch angebrachten Vorrichtung bezweckt, hat jedoch gegenüber den bekannten Vorrichtungen den Vorteil, daß hierbei die schwärmenden Bienen beim Zurückkehren nach dem Stock sich mit der in der Vorrichtung abgefangenen Bienenkönigin vereinigen können, so daß der ganze Schwarm ohne jede Bemühung seitens des Bienenzüchters auf diese Weise gefaßt wird.
Außerdem hat man bei der Anordnung nach vorliegender Erfindung nicht nötig, den. gefaßten Bienenschwarm sofort in die neue Wohnung überzuführen, wie es bei dem sonst gebräuchlichen Fassen des Bienenschwarmes erforderlich ist, und braucht nicht sein ganzes Augenmerk während der Schwarmzeit auf die Bienen zu richten, sondern verrichtet diese Arbeit am Bienenstande, Einquartieren der Schwärme in die Wohnungen, in der sonstigen freien Zeit.
Ein weiterer Vorteil gegenüber bekannten Einrichtungen dieser Art besteht hierbei darin, daß diese Vorrichtung nicht erst unmittelbar vor dem Schwarmauszuge am Bienenstock befestigt werden muß, sondern schon tage- und wochenlang vorher daselbst angebracht sein kann.
In der Zeichnung ist die Erfindung veranschaulicht, und zwar stellt dar:
Fig. ι die vordere Ansicht eines mit Lockvorrichtung versehenen Schwarmfangkastens, Fig. 2 einen Querschnitt hierzu.
Die Vorrichtung besteht aus einem Oberteil, dem Schwarmfangkasten α und dem Unterteil, Schwarmlocker b, welcher in ersteren genau hineinpaßt, so daß der Unterteil b aus dem Fangkasten bequem herausgezogen werden kann.
Der Schwarmlocker b besteht aus drei Seitenwänden, während die vierte Seitenwand von der Bienenwohnung gebildet wird; den
Boden des Schwarmlockers bildet ein Brett c, welches gleichzeitig als Flugbrett für die Bienen dient. Die Seitenwände des Schwarmlockers werden in bekannter Weise aus Königinabsperrgitter gebildet, so daß die Arbeitsbienen aus- und einfliegen können, während die an sich stärkere Königin und die Drohnen nicht hindurch können.
An dem schon vorher an dem Bienenkorb
ίο in bekannter Weise angebrachten Schwarmfangkasten wird um die Zeit des Schwärmens der Unterteil b aus dem Oberteil herausgezogen, wie in der Zeichnung dargestellt, so daß die aus der Öffnung des Bienenstockes herauskommenden Bienen den Unterteil b der Vorrichtung passieren müssen und durch das Gitter desselben ins Freie stürmen, während die Königin und die Drohnen, welche vergeblich durch das Gitter hindurch streben, nach oben in den Schwarmfangkasten einziehen müssen. Damit sie leichter nach oben gelockt werden, ist in der Vorderwand des Fangkastens zweckmäßig ein Fenster d eingesetzt.
Wenn nun die schwärmenden Bienen nach Vermissen ihrer Königin, wie bekannt, zum Stock zurückkehren, finden sie die Königin im Schwarmfangkasten vor; auf dem Wege durch die Maschen des Unterteils b, der in dieser Weise als Schwarmlocker dient, gesellen sich dann die Bienen der Königin im Schwarmfangkasten zu, worauf der Bienenzüchter den Oberteil α der Vorrichtung vom Unterteil abheben und mit einem in die Öffnung passenden Deckel e verschließen kann. Auf diese Weise ist der ganze Bienenschwarm eingefangen und kann nun in eine neue Wohnung einquartiert werden, indem der Kasten nach Schließung eines in seiner Rückwand eines einzusteckenden Schiebers von dem Bienenstock abgenommen werden kann.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. An der Bienenwohnung zu befestigende Schwarmfangvorrichtung mit einem aus Königinabsperrgitter gebildeten Vorraum, dadurch gekennzeichnet, daß oberhalb des Vorraumes ein mit einem Fenster versehener Kasten (a) angeordnet ist, der eine derartige Größe hat, daß er den ganzen zur abgefangenen Königin zurückkehrenden Schwarm aufnehmen kann.
2. Schwarmfangvorrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorraum (b) in den Fangkasten eingeschoben werden kann, zum Zwecke, das Flugloch der Bienenwohnung auch bei angehängtem Sch warmf anger freigeben zu können.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT186144D Active DE186144C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE186144C true DE186144C (de)

Family

ID=449924

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT186144D Active DE186144C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE186144C (de)

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