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DE113805C - - Google Patents

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Publication number
DE113805C
DE113805C DENDAT113805D DE113805DA DE113805C DE 113805 C DE113805 C DE 113805C DE NDAT113805 D DENDAT113805 D DE NDAT113805D DE 113805D A DE113805D A DE 113805DA DE 113805 C DE113805 C DE 113805C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
flaps
queen
partition
bees
swarm
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT113805D
Other languages
English (en)
Publication of DE113805C publication Critical patent/DE113805C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01KANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
    • A01K57/00Appliances for providing, preventing or catching swarms; Drone-catching devices

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Animal Husbandry (AREA)
  • Biodiversity & Conservation Biology (AREA)
  • Catching Or Destruction (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
Wie bekannt, verläfst die alte Bienenkönigin in einem Bienenstock, wenn sich in den Weiselzellen die Königinnenlarven zu entwickeln beginnen, mit einem grofsen Theile der Arbeitsbienen schwärmend den Stock. Diesem Erstschwarm folgen gewöhnlich noch weitere Schwärme, sogenannte Nachschwärme. Es ist nun bislang für den Bienenzüchter oft mit Schwierigkeiten verknüpft, den ausgezogenen Bienenschwarm mit seiner Königin einzufangen. Der Züchter ist nicht immer zugegen, um das Einfangen mit dem Schwarmnetz oder dem Schwarmbeutel auszuführen. Die bekannten seibstthätigen Fangvorrichtungen zeigen nach Ansicht des Erfinders der vorliegenden Vorrichtung den Mangel, dafs die Durchschlüpföffnungen der Königin von den Arbeitsbienen sehr leicht durch Verkleben verstopft werden können.
Bei dem Gegenstand der vorliegenden Erfindung sollen alle diese Uebelstände durch eine besondere zweckmäfsige und doch einfache Einrichtung vermieden sein, und zwar liegt das Neue der Erfindung in. dem Anbringen von stets leicht und sicher wirkenden, einseitig beweglichen Zwischenwänden zum Durchschlüpfen der Königin in den eigentlichen Fangraum. Die Vorrichtung lehnt sich in der äufseren Einrichtung an bekannte Vorrichtungen an, indem an derselben durchbrochene Wände vorgesehen sind, die ein beliebiges Ein- und Ausfliegen der Arbeitsbienen gestatten, während die Königin, sobald sie durch die in der Vorrichtung angebrachte Zwischenwand gegangen ist, abgeschlossen in dem Vorderraum gefangen ist.
In der Zeichnung stellt Fig. 1 einen Längsschnitt durch die Fangvorrichtung und Fig. 2 einen Stirnschnitt dar. Fig. 3 zeigt die besondere Ausführungsform des Klappenverschlusses der Zwischenwand.
Wie aus der Zeichnung ersichtlich ist, besteht die Vorrichtung in einem kastenartigen Gehäuse, welches oben und auf beiden Längsseiten durch Gitter abgeschlossen ist. An der einen Querseite bei α ist das Gehäuse offen, während an der anderen Querseite eine bewegliche Abschlufswand b sich befindet, welche durch eine Federvorrichtung c geöffnet und geschlossen gehalten werden kann. Inmitten des Hohlraumes dieses Behälters befindet sich eine besondere Zwischenwand d, die den ganzen Innenraum in zwei Theile tlieilt und das Zurückhalten der Königin ermöglicht.
A ist die gröfsere vordere Hälfte mit der Oeffnung α und B ist die kleinere Hälfte. Die ganze Fangvorrichtung wird nun mit der vorderen Seite vor dem Flugloch des Bienenstockes befestigt, so dafs die Bienen, wenn sie schwärmen, gezwungen sind, durch die Fangvorrichtung zu gehen. Dies gelingt auch den Arbeitsbienen vollständig, weil die seitlichen Durchlochungen e in den Wandungen der Vorrichtung den Arbeitsbienen wohl den Durchgang gestatten, dagegen sind die Durchlochungen der Wandung für die Königin zu eng. Die Königin kann daher aus dem Hauptraum A der Vorrichtung nicht ins Freie und versucht
nun, durch die Zwischenwand d in den Vorderraum B zu gelangen. Die Zwischenwand .besteht aber aus einzelnen Blechklappenverschlüssen f, die neben und über einander angebracht sind und sich nur nach der Seite B öffnen, während ein Zurückklappen nach der Seite A durch hinter den Klappen angeordnete Drähte g unmöglich gemacht wird. Die Klappen haben zwei Lagerlappen j*-, von denen der eine einen spitzauslaufenden Ansatz ^ besitzt, welcher für einen genügenden Abstand der benachbarten Lappen sorgt, um den Arbeitsbienen das Durchschlüpfen zu gestatten.
Andere Befestigungsvorrichtungen der Klappen, wie fest anliegende LagerhUlsen, sollen sich nach Ansicht .des Erfinders nicht eignen, weil die Arbeitsbienen bestrebt sind, jede zum Durchschlüpfen ungeeignete Fuge zu verstopfen. Bei der vorliegenden Art der Befestigung ist aber ein Verkleben unmöglich, da die Berührungsflächen der Klappen und ihrer Achse und unter einander mit den Abstandsstiften ^ eine zu geringe Ausdehnung haben. Die Königin kann daher beliebig durch die vorgesehenen Blechklappen nach dem Räume B hindurchgehen und ist damit in letzterem gefangen. Durch Oeffnen der Vorderthür b mittelst der Federvorrichtung c unter Aufdrücken auf Hebel h kann der Bienenzüchter die eingefangene Königin fortnehmen und sie mit dem dazugehörigen Bienenschwarm in einen anderen Stock überführen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine mit Fangklappen versehene Zwischenwand zum selbsttätigen Abfangen der Bienenkönigin beim Schwärmen, dadurch gekennzeichnet, dafs die Fangklappen (f) mit seitlichen Lappen (y) auf ihrer Achse gelagert sind und jeder Lappen mit einem spitz auslaufenden Abstandsstifte (sQ versehen ist, zu dem Zwecke, ein Verkleben der Fangklappen zu verhindern und dieselbe stets leicht beweglich zu erhalten.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT113805D Active DE113805C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE113805C true DE113805C (de)

Family

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Family Applications (1)

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DENDAT113805D Active DE113805C (de)

Country Status (1)

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DE (1) DE113805C (de)

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