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DE1860081U - Garnitur zum beschicken von behaeltern, silofahrzeugen u. dgl. mit schuettgut. - Google Patents

Garnitur zum beschicken von behaeltern, silofahrzeugen u. dgl. mit schuettgut.

Info

Publication number
DE1860081U
DE1860081U DE1962P0020286 DEP0020286U DE1860081U DE 1860081 U DE1860081 U DE 1860081U DE 1962P0020286 DE1962P0020286 DE 1962P0020286 DE P0020286 U DEP0020286 U DE P0020286U DE 1860081 U DE1860081 U DE 1860081U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
flaps
opening
cone
closure
lifted
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1962P0020286
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Claudius Peters AG
Original Assignee
Claudius Peters AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Claudius Peters AG filed Critical Claudius Peters AG
Priority to DE1962P0020286 priority Critical patent/DE1860081U/de
Publication of DE1860081U publication Critical patent/DE1860081U/de
Expired legal-status Critical Current

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  • Filling Or Emptying Of Bunkers, Hoppers, And Tanks (AREA)

Description

  • Garnitur zum Beschicken von Behältern, Silofahrzeugen und dgl. mit Schüttgut.
  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Garnitur zum Beschicken von Behältern mit Schüttgut, beispielsweise von Silofahrzeugen mit Zement oder ähnlichen staubförmigen oder schüttfähigen Gütern.
  • Die bekannten Beladegarnituren werden entweder als Doppelfaltenbalggarnituren oder auch als Teleskop-Garnituren ausgebildet. In ihrem Aufbau sind sie im Prinzip ein Doppelrohr, wobei das innere Rohr als Füllrohr für das Gut und der Raum zwischen Innen-und Aussenrohr als Entlüftungsraum dient, an den eine Entlüftungseinrichtung angeschlossen dazu dient, die im Silofahrzeug durch das einfliessende Gut verdrängte Luft abzusaugen, um Staubentwicklung zu vermeiden.
  • Da Silofahrzeuge in ihren Abmessungen unterschiedlich sind, sind diese Beladerohre in der oben beschriebenen Weise ausgeführt, um sie verkürzen oder verlängern zu können. Das Anheben bzw. Senken geschieht meistens über Seile durch eine Winde. Der untere Teil der Beladegarnitur ist meist konisch ausgebildet, um verschiedenen Durchmessern der Füllstutzen an den Silofahrzeugen Rechnung tragen zu können.
  • Da das zu fördernde Gut, wie z. B. Zement oder Kalk, pulverförmig ist, lässt es sich nicht vermeiden, dass sich Ablagerungen davon an den Wandungen der Fallrohre und Entlüftungsrohre bzw.-bälgen einstellen. Diese Ablagerungen fallen beim Bewegen der Garnitur aus den Füllöffnungen und Entlüftungsöffnungen auf die Fahrbahn oder auf die Silofahrzeuge und beschmutzen diese.
  • Die vorliegende Konstruktion vermeidet diesen Uebelstand, und
    Material
    zwar dadurch, dass Verschlussorgane für dieSus&soffnung und/oder
    die Absaugöffnung vorgesehen sind, die durch Relativbewegung der
    Garniturteile beim Aufsetzen bzw. Abheben der Garnitur in Öffnung-
    bzw. Verschlußstellung versetzbar sind. Besonders vorteilhaft ist eine Konstruktion, bei der sich ein Garniturteil beim Abheben der Garnitur von einem Füllstutzen eher hebt als das andere und bei der an denjenigen der beiden Garniturteile, das sich eher hebt, ein Flansch, eine Verschlussplatte oder dgl. angebracht ist, die in ihrer Form den Verschlusskanten des anderen Garniturteils angepasst ist und sich beim Anheben daran verschliessend anlegt. Dabei hat sich eine Ausführungsform besonders bewährt, bei der die Hebeorgane (meist Seile) an dem Garniturteil angreifen, das sich zuerst heben soll (vorzugsweise das innere Garniturteil) und bei der das andere Garniturteil bei abgehobener Garnitur sich auf dem Verschlussflansch, dem Verschlusskonus etc. abstützt. Wenn die Garnitur auf einen Füllstutzen abgelassen ist, stützt sie sich mit dem Teil auf dem Füllstutzen ab, an dem die Hebeorgane nicht angreifen und das sich später abheben soll (das ist vorzugsweise das äussere Garniturteil).
  • So besteht eine erfindungsgemässe Konstruktion beispielsweise aus zwei trichterförmigen, ineinanderliegenden Garniturteilen. Die Auslaßöffnung des inneren ragt durch die untere Öffnung des äusseren hindurch. An der Auslássöffnung des inneren ist ein nach aussen ragender Flansch angebracht. Die Hebeorgane greifen an dem Innentrichter an. In angehobenem Zustand liegt der Aussentrichter auf dem Flansch des Innentrichters auf, wird von ihm getragen und gleichzeitig wird dadurch die Ringöffnung zwischen den beiden Trichtern verschlossen. Wenn die Garnitur auf einen Füllstutzen abgesetzt wird, legt sich zuerst der Aussentrichter darauf auf. Der Innentrichter senkt sich noch um ein gewisses Stück weiter, bis sein Gewicht über geeignete Zwischenteile von dem Aussenkonus aufgenommen wird. Der Versohlussflansch hat sich dann von dem Öffnungsrand des Aussenkonus gelöst und die Ringöffnung freigemacht.
  • Eine dem Flanschverschluss für die Ringöffnung entsprechende Einrichtung lässt sich dabei auch für die Ausl'aäsöffnung des Innentrichters anordnen. Vorgezogen wird jedoch eine Ausführungsform, bei der an dem einen Garniturteil Verschlussklappen angelenkt sind, die mechanische Übertragungsmittel
    über unter Ausnutzung der Relativbewegung der beiden
    Garniturteile bewegt werden. Derartige Klappen können sowohl für die Ringöffnung als auch für die Auslaßöffnung Anwendung finden.
  • Besonderen Bestandteil der Erfindung stellt jedoch eine Konstruktion dar, bei der Verschlussklappen für die Auslaßöffnung, d. h. für die Öffnung des inneren Garniturteils vorgesehen sind, die um waagerechte Achsen daran angelenkt sind und die über ein Hebelsystem von dem äusseren Garniturteil her bewegt werden, und zwar wird die Bewegung dadurch bewirkt, dass sich an dem äusseren Garniturteil im Bereich der Scharniere Bolzen befinden, die mit @ Ansätzen zusammenwirken, die an Klappen jenseits ihrer Scharniere angebracht sind. Wenn die Garnitur angehoben ist, drücken die Bolzen die-Ansätze nach unten, also die Klappen nach oben. Wenn die Garnitur auf einen Füllstutzen abgesenkt ist, geben die Bolzen die' ;. Ansätze frei, so dass sich die Klappen aufgrund ihres Gewichts senken können und die Öffnung frei ist.
  • Es ist vorteilhaft, nachgiebige Dichtungen an den Dichtkanten vorzusehen, und zwar nicht nur, um eine bessere Abdichtung zu er-
    reichen, sondern auch, um dann, wenn Öffnungsvorrichtungen sowohl
    MateciaJ
    für die Ringöffnung als auch für die<a. Lässoffnung vorhanden sind,
    Einstellungsungenauigkeiten ausgleichen zu können. Zu diesem Zweck
    können auch nachgiebige Glieder im Klappenantrieb vorgesehen sein
    oder kann der Verschlussflansch elastisch sein.
  • Eine besonders vorgezogene Ausführungsart der Erfindung ist in den Zeichnungen schematisch dargestellt, und zwar zeigen die beiden Figuren die Vorrichtung einmal in der Öffnungsstellung und zum anderen in geschlossener Stellung.
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    Beim Anheben der Garnitur durch die Seile (l) hebt sich der innere Konus (2) soweit an, bis der konische Ring (3) den Entlüftungsquerschnitt (4) abschliesst. Gleichzeitig drücken die einstellbaren Stehbolzen (5), die am Aussenkonus (6) befestigt sind, auf die Fortsätze (7) der Abschlussklappen (12 derart, dass diese sich durch
    tf
    die Hebelwirkung schließen. Jetzt wird auch der Aussenkonus (6)
    mit angehoben. Beim Absenken der Garnitur legt sich zuerst der Aus-
    senkonus (6) auf den Füllstutzen (ll) des Silofahrzeuges. Der Innenkonus (2) senkt sich infolge seines Eigengewichtes weiter ab, bis seine Arme (8), an denen die Seile befestigt sind, sich auf den äusseren Konus (6) auflegen. Dadurch hat sich gleichzeitig der Querschnitt (4) geöffnet und die Klappen (12) schwenken infolge ihres Eigengewichtes oder infolge von angebrachten Schrauben-Zugfedern auf und auch der Füllquerschnitt (9) wird frei. Ein elastischer Belag (10) erleichtert das Abdichten durch die Klappen.
  • Die Fig. 1 der Darstellung zeigt die Garnitur im geöffneten Zustand. Der Aussenkonus (6) liegt auf dem Füllstutzen (all) des Silofahrzeuges auf. Die Seile (l) sind entspannt.
  • Die. Fig. 2 der Darstellung zeigt die Garnitur im geschlossenen Zustand. Der Aussenkonus liegt nicht mehr auf dem Füllstutzen (11) auf, sondern hängt über den Dichtkonus und Innenkonus in den Seilen.

Claims (8)

  1. Sohutzansprüche l) Garnitur zum Beschicken von Behältern, Silofahrzeugen u. dgl. mit Schüttgut mit zwei ineinander angeordneten rohr-oder trichterförmigen Garniturteilen, durch deren inneren das Schüttgut ausfliesst, gekennzeichnet durch Verschlussorgane für die Auslasseine öffnung und/oder die Absaugöffnung, die durch/Relativbewegung der zueinander Garniturteile/bei deren Aufsetzen bzw. Abheben in Offnungs-bzw.
    Verschlußstellung versetzbar sind.
  2. 2) Garnitur nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass sich das eine Garniturteil beim Abheben der Garnitur eher hebt als das andere und dass an dem früher sich hebenden Teil ein fester Flansch, ein Konus (3) o. dgl. angebracht ist, der sich beim Anheben an die Öffnungskante des sich später hebenden Teils dies verschliessend anlegt.
  3. 3) Garnitur nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Hebeorgane für die Garnitur an dem einen Garniturteil angreifen und das andere Garniturteil über den verschliessenden Flansch, Konus (3) o. dgl. von diesem angehoben wird.
  4. 4) Garnitur nach den Ansprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Hebeorgane an dem inneren Garniturteil angreifen und sich die Garnitur in der Füllstellung mit dem äusseren Garniturteil auf dem Füllstutzen des Behälters abstützt.
  5. 5) Garnitur nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch ge- kennzeichnet, dass an einem Garniturteil Verschlussklappen angelenkt
    sind, die von der Relativbewegung der Garniturteile her übeFenische Uber. trasHngsciittel Se :'BE3=es&, eine Hebelübersetzung o. dgl. angetrieben sind.
  6. 6) Garnitur nach den Ansprüchen 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass an dem inneren Garniturteil eine Verschlussklappe bzw. Verschlussklappen für dessen Öffnung um waagerechte Achsen angelenkt sind, und dass an dem äusseren Garniturteil im Bereich der Klappenscharniere Bolzen (5) angebracht sind, die bei angehobenem inneren Garniturteil auf @@Ansätze (7) der Klappen jenseits der Scharniere drücken und damit die Klappen in Verschlußstellung halten, während sie bei abgesenktem innerem Garniturteil die. Ansätze freigeben, so dass die Klappen in dieser Stellung abgesenkt sind.
  7. 7) Garnitur nach den Ansprüchen 1 bis 6, gekennzeichnet durch nachgiebigeABdichtungszwi s ohenlagen (10).
  8. 8) Barnitur nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Flansch oder Konus (3) aus elastischem Material besteht oder damit belegt ist.
DE1962P0020286 1962-07-28 1962-07-28 Garnitur zum beschicken von behaeltern, silofahrzeugen u. dgl. mit schuettgut. Expired DE1860081U (de)

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Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1860081U true DE1860081U (de) 1962-10-11

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ID=33037817

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1962P0020286 Expired DE1860081U (de) 1962-07-28 1962-07-28 Garnitur zum beschicken von behaeltern, silofahrzeugen u. dgl. mit schuettgut.

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