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DE1859186U - Baggergreifer fuer rechenreinigungsmaschinen. - Google Patents

Baggergreifer fuer rechenreinigungsmaschinen.

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Publication number
DE1859186U
DE1859186U DE1962A0018665 DEA0018665U DE1859186U DE 1859186 U DE1859186 U DE 1859186U DE 1962A0018665 DE1962A0018665 DE 1962A0018665 DE A0018665 U DEA0018665 U DE A0018665U DE 1859186 U DE1859186 U DE 1859186U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
gripper
rake
comb
tine
locking
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1962A0018665
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
APPBAU MUENSTER
Original Assignee
APPBAU MUENSTER
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Filing date
Publication date
Application filed by APPBAU MUENSTER filed Critical APPBAU MUENSTER
Priority to DE1962A0018665 priority Critical patent/DE1859186U/de
Publication of DE1859186U publication Critical patent/DE1859186U/de
Expired legal-status Critical Current

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  • Load-Engaging Elements For Cranes (AREA)

Description

  • Baggergreifer für Rechenreinigungsmaschinen
    ======================================
    Die Erfindung betrifft Verbesserungen an den Greifern von Rechenreinigungsmaschinen, bei denen die Treib-und Schwemmstoffe vor den Einlaufrechen wasserwirtschaftlicher Anlagen in einem Arbeitsgang von einem an einer Laufkatze hängenden Baggergreifer aufgenommen und zu einem seitlich des Wasserlaufs gelegenen Ablageplatz gefahren werden. Für diesen Zweck werden bislang Greifer der üblichen symmetrischen Bauart verwendet, deren Greiferbacken mit Zinken in der gleichen Teilung wie die Stäbe des Einlaufrechens besetzt sind. Bei der rechenseitigen (oder inneren) Greiferbacke sind an den Enden des Zinkenkamms je zwei benachbarte sinken nahe ihren Spitzen durch einen bteg verbunden, der sich beim Senken des Greifers an einen Rechenstab anlegt, wodurch die Zinkenspitzen längs den Außenkanten der Stäbe geführt werden, sodaß sie nicht zu tief in den Rechen eingreifen und sich an der die hechenstäbe tragenden Querverbindung festhaken können.-Diese Einrichtung hat gelegentlich zu Störungen geführt. Beim Aufstauchen der Greiferzinken auf die Sinkstoffe, die sich an der Sohle des Wasserlaufs vor dem Rechen zu einem Wulst zusammengeballt haben, kippt der Greifer leicht auswärts über, dadurch verlagert sich sein Stoßgewicht nach außen und der innere Zinkenkamm rutscht an dem Wulst ab, ohne ihn zu erfassen, tuch wenn der Greifer nach innen kippt, rutschen die Zinken, aus dem Rechen herausschwenkend, an dem Sinkstoffwulst ab. In beiden Fällen entsteht Leerhub des Greifers.
  • Die Notwendigkeit zur Beseitigung dieses Nachteils und sonsteige Betriebserfahrungen haben zu der Bauweise des Greifers gemäß der Erfindung geführt. als erstes sind die starr an den Greiferzinken befestigten Stege durch einstellbar bewegliche zingriffsbegrenzungen ersetzt, die es erlauben, die Zinken bis fast über die volle Breite der Reohenstäbe zwischen diese einzuführen, ohne daß jedoch die Zinkenspitzen rückwärts aus der Stabreihe herausragen und mit dem Querverbindungsstüok in Konflikt kommen können. Statt dessen hintergreifen die Zinken den Sinkstoffwilst und stoßen ungehemmt bis zur Sohle des Wasserlaufs vor.-Zum zweiten ist der Greifer unsymmetrisch konstruiert, und zwar sind die Zinken des inneren Kammes durch massive Gestaltung schwer, diejenigen des äußeren Kammes durch T-förmigen Querschnitt leicht gestaltet. Zur Erhaltung der (annähernd) senkrechten Gleichgewichtslage des Greifers sind nur die Irägerschenkel des Außenkammes an dem normalen unteren Fixpunkt angelenkt, diejenigen des Innenkammes exzentrisch an einem Funkt des Außenkammschenkels. Durch diese Maßnahmen ist ein doppelter Vorteil erreicht : erstlich ist am Rechen ein viel besseres Stoßgewicht wirksam, zweitens rückt die Innenbacke näher an die Längsmittelaohse des Greifers bzw. der Greifer näher an den Rechensteg heran, sodaß sich auch die Auslage der Krahnbahnstützen beträchtlich vermindert, was die Anlagekosten merklich mindert.-ftm dritten ist durch Einbau eines Fangschildea in die Längsmittelebene des Greifers das Auswärtskippen desselben, dem schon der tiefere Eingriff der Zinken nach punkt 1 entgegenwirkt, vollends verhindert. Denn da im verstopften Rechen beim Eintauchen der Zinken sogleich eine Lücke in der Schwemmstoffmatratze entsteht, verstärkt sich hier die Vasserströmung und drückt den Greifer nach dem rechen hin.-Zum vierten ist der genannte Fangschild in der Gestalt zweier in einander verschiebbarer Kästen gestaltet, wodurch er die nötige Stabilität erhält und Raum für i die Seilrollen und die automatyche Steuerung bietet, welche so vor Störung und Verschmutzung durch Schwemmgut geschützt ist. An den Schmalseiten dieser Kästen sind die Gelenkzapfen für die Greiferarme und den äußeren Bakkenschenkel angeordnet. ur näheren Erläuterung dieser Neuheiten und Vorteile werde ein Ausführungsbeispiel beschrieben, das in der eichnung dargestellt ist. Es zeigt Fig. 1 eine Stirnansicht des geöffneten Greifers in zwei Jagen, nämlich beim Beginn des Eintritts und nach vollzogenem Eintritt der Greiferzinken in den Rechen, Fig. 2 einen Seitenriß zu Fig. 1 mit aufgeschnittenem Fangschild,
    Fig. 3 einen Querschnitt in Draufsicht nach Linie A... B
    der Fig. l,
    Fig. 4 Stirnansicht des geschlossenen Greifers entspr. Fig. l,
    Fig. 5 Seitenansicht desselben entspr. Fig. 2.
  • In an aich bekannter Weise besteht auch der Greifer gemäß der Erfindung aus zwei im vorliegenden Falle als Zinkenkämme 1 und 2 gestalteten Greiferbacken, die an ihren Enden Tragsohen-
    kel 3, 4 aufweisen sowie Gelenktaschen für die Befestigung der
    ekbar aufge-
    Greiferarme 5, 6, die an einem oberen Fixpunkt schwenkbar aufge-
    hängt sind. Die Tragschenkel 3,4 haben im Gegensatz zu üblichen Ausführungen keinen gemeinsamen Drehpunkt, vielmehr ist der Tragschenkel 3 des rechenseitigen oder inneren Zinkenkammw 1 mit einem in oder nahe der mitte des grabenseitigen oder äußeren Tragschenkels 4 gelegenen runkt gelenkig verbunden und nur der Schenkel 4 ist an einen unteren Fixpunkt angelenkt. Die Zinken des inneren Kammes 1 sind aus massiven itäben gefertigt und demnach recht gewichtig, die des äußeren Kammes 2 etwa an@ U-oder T-Profilen und entsprechend leicht. Der schwere Kamm trifft dadurch mit verstärkter wucht auf den beim Rechen 7 angesammelten Sinkatoff auf. Bei seinem Niedergang sollen die Zinken 1 möglichst tief in den wischenraum der aechenstäbe 7 eingreifen, jedoch nicht so tief, daß sie an den die Stäbe tragenden Verbindungsstab 8 anschlagen. Um dies zu erreichen, ist an beiden Enden des Kammes (in Fig. 2 und 3 nur links dargestellt, in Fig.
  • 3 daneben auch die bisher gebräuchliche Eingriffsbegrenzung) zwischen zwei benachbarten Zinken ein einstellbarer Begrenzungsanschlag vorgesehen. Dieser besteht aus einem frei pendelnden breiten Vinkelhebel, dessen langer Arm 9 im Ruhezustand an beiden Zinken anliegt, weil ihn der kurze rm 10, der eine Stellschraube 11 trägt, aus der Schwerpunktlage dreht. leim Auftreffen auf den Rechenstab lenkt dieser den Hebel 9 solange einwärts, bis die Stellschraube auf einen Anschlag des/y fragschenkels 3 trifft.
  • Die oben erwähnten"Fixpunkte", an denen die Greiferarme 5,6 und der Tragschenkel 4 angelenkt sind, befinden sich an den Stirnseiten der oberen und unteren Hälfte 12 bzw. 13 eines kastenartigen Gehäuses, dessen obere Hälfte 12 in der unteren Hälfte 13 verschiebbar # ist. Dieses in der Stirnansicht schmale, in der Seitenansicht fast quadratische Gehäuse bildet eben wegen der großen Seitenfläche einen Fangschild, der von der Wasserströmung gegen den Rechen gedrückt wird, welcher Bewegung die Greiferteile folgen. Einem Kippen des Greifers gegen den Rechen wird durch eine Leitwalze 14 begegnet, die in einem Bock aus Streben 15 gelagert ist, welche mit dem inneren Greiferarm 5 fest verbunden sind. Das den Fangschild bildende Gehäuse 12, 13 soll steif, aber keineswegs wasserdicht sein ; es sind vielmehr in und dicht über dem Boden des Unterkastens 13 mehrere Bohrungen 16 vorgesehen, welche Wasser durchlassen, Schwemmgut jedoch zurückhalten, sodaß die in dem Gehäuse untergebrachte mechanisch-automatische Greifersteurung vor Unrat geschützt ist.
  • Am Boden des Unterkastens 13 sind zwei Seilrollen 17 gelagert, in denen je ein Schlie#seil 18 geführt ist, das an einem beiden Seilen gemeinsamen Schäkel 19 endet. Die Schließseile sind Verlängerungen der von der Laufkatze her durch die Deckfläche des Oberkastens 12 eingeführten Halteseile 2 4 d mit diesen durch Seilklernjien verbunden ; die Verbindungsstelle ist durch Federpuffer 21 verdeckt. an der Deckfläche des Oberkastens 12 ist das ebenfalls von der Laufkatze ankommende Steuerseil 22 festgemacht. unternalb der Decke des kastens 12 ist eine
    mit einem edermotor verbundene und mit<onisch Rillen ver-
    seheneSeilrolle 23 gelagert, an der ein Verriegelungsseil 24
    befestigt ist ; das andere Ende dieses Seils ist achsial an ei-
    nem Verriegelungskegel 25 befestigt, der seinerseits über einen
    Bolzen fest mit dem Schäkel 19 verbunden ist. Zwei achsparalßle
    Verriegelungsrollen oder-walzen sind je an zwei Verriegelungshebeln 27 gelagert, die an der Wandung des Oberkastens 12 gelenkig befestigt sind. Der Zwischenraum der Walzen 27 ist in deren Ruhelage so bemessen, daß das Seil 24 frei spielend und außerdem die Spitze des Kegels 25 hindurchgeht. In dieser Lage werden die Walzen von zwei Zugfedern 28 gehalten. Die Verriegelungshebel 27 einer der Walzen setzen sich über diese hinaus nach oben fort und sind unterhalb der Decke des Kastens 12 zu einem bügel vereinigt. Durch einen die Seitenwand des Kastens durchdringenden Schlagbolzen 29 können die Hebel 27 von außen her gespreizt und dadurch die Walzen 26 vorübergehend auseinander geführt werden.
  • Die Einrichtung wirkt in folgender Weise : Beim Auftreffen der Greiferspitzen auf die Grabensohle bleibt der Greifer stehen, auch das Steuerseil 22 hält an, während die Haltestelle 20 weiterlaufen, bis der - anschlaggesteuerte - Hubmotor stillgesetzt bzw. umgeschaltet wird. Während dieses Vorgangs kommt die gespannte Feder des Federmotors 23 zur Wirkung und zieht die jetzt
    schlaffen Tragseile 20 über das Verrigelungsseil 24 und die
    Schließseile 18 in das Gehäuse 12,13 hinein. Hierdurch kommt auch Kegel 25 nach oben und klinkt über den Walzen 26 ein.
  • Der inzwischen umgeschaltet Hubmotor spult die Halteseile wieder auf, ihnen folgen über Rollen 17 die Schließseile, wobei die Rollen und der mit ihnen fest verbundene Unterkasten 13 gehoben werden, woduroh sich der Greifer schließt und anschließend mit seiner Last hebt. Am Abladeplatz wird durch
    einen Anschlag Ylöppel betätigt 9 der über
    Schlagbolzen 29 die Verriegelung 26, 27 spreizt und dadurch den Kegel 25 freigibt, sodaß der Unterkasten frei ist, sinkend den Greifer öffnet und über Seil 24 den Federmotor 23 spannt.
  • Der entleerte Greifer fährt zu neuem Einsatz zum Rechen Surück.

Claims (3)

  1. 01' wAnsprüche Schutt-
    1. Baggergreiter mit mechanisch-automatischer Steuerung ins- besondre für Reohenreinigungsgeräte dadurch gekennzeichnet,
    daß die die Greiferbaoken bildenden, an sich bekannten, Zinkenkamme (l, 2) ungleich schwer sind und zwar der innere, dem Rechen (7) zugewandte Zinkenkamm (1) der schwerere ist, daß die Tragschenkel (3) dieses inneren Kammes (1) exzentrisch an den Tragschenkeln (4) des äußeren Zinkenkammes (2) angelenkt sind, und daß die Greiferarme (5, 6) an den Oberteil (12), der Tragschenkel (4) an den Unterteil (13) eines die Greifersteuerung umschließenden zweiteiligen kastenartigen, auch als Fangsohild wirksamen Gehäuses angelenkt sind, dessen Halbteile (12, 13) in der Lotriohtung ineinander verschiebbar sind.
  2. 2. Greifer nach Anspruch 1 gekennzeichnet durch einen die Eingrifftiefe der Zinken (1) in den Rechen (7) begrenzenden Winkelhebel (9, 10), dessen usschlag durch eine Stellschraube (11) einstellbar ist.
  3. 3. Greifer nach Ansprüchen 1 und 2 gekennzeichnet durch ein die Tragseile (20) des gesenkten, noch offenen Greifers straffende@ Gesperre, das aus-einer von einem Fe@ermotor getriebenen konischen Seilwinde (23), einem Verriegelungskegel (25) und einem Paar gegen Federkraft (28) spreizbaren Verriegelungswalzen (26) besteht.
DE1962A0018665 1962-07-28 1962-07-28 Baggergreifer fuer rechenreinigungsmaschinen. Expired DE1859186U (de)

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Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1859186U true DE1859186U (de) 1962-09-27

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DE1962A0018665 Expired DE1859186U (de) 1962-07-28 1962-07-28 Baggergreifer fuer rechenreinigungsmaschinen.

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