DE1856360U - Selbsttaetig durch den fluessigkeitsdruck sich oeffnendes schieberventil. - Google Patents
Selbsttaetig durch den fluessigkeitsdruck sich oeffnendes schieberventil.Info
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Description
- Selbsttätig durch den Flüssigkeitsdruck sieh öffnendes Schieberventil.
- Die Erfindung betrifft ein membrangesteuertes, sich selbsttätig durch den Flüssigkeitsdruck öffnendes Schieberventil)
in den für kleine Fördermengen bemessenen Ölpumpen recht hohe Ölverluste zur Folge hat.insbesondere ein Einbau in Schmieröl-Vorrichtungen von insbesondere für <l Kraftfahrzeugen, und ferner in Verbindung mit dem.Ventil. ./, eine einfache, elektrische Kontakteinrichtung zum Schalten eines Signal-oder Steuerströmkreises bei einem bestimmten Flüssig- keit'sdruck. ',. >'- Bei der besonders vorgesehenen Verwendung'solcher Ventile ist'die Durchflußmenge sehr gering und schwankt zwischen, etwa 2 bis 70 Tropfen pro Minute, entsprechend dem Schmierölver- brauch des, KraftfahrseugmotorsvomLeerlauf'bis zum Vollgas- betrieb. Wegen dieser geringen DurchtlußmoÜge verwenet man Kolbenschieberventile mit sehr, kleinem Eolbendurchmesser und ebenso kleinen Ventilöffnungen. Dieser geringe Xolbenquer- schnitt verlangt aber einen relativ hohen Öffnungsdruok, was - Zur Vermeidung des Nachteils der Kolbenventil für diesen Verwendungszweck hat man auch bereits Membranventil vorgeschlagen. Mit diesen erreicht man wegen der relativ großen Membrandruclfläche und bei einer besonderen Ausbildung des Ventilsitzes zwar eine Ventilöffnung bei geringem Druck in
der Ölleitung, jedoch ist der definierte Durchfluß nicht exakt beherrschbar. Vor allem aber knnt e wex, tér der m, solche Ventile bei der vorgesehenen Verwendung,.namliach . dem Schließen des Ventiles jedes Nachtropfen auszusohHeen, bei Membranventiien nicht erfallt werden. Dagegen ist diese rorderun bei denbekannten Kolbenschieberventilen' erfüll r Ein anderer Nachteil der vorgeschlagenen Nembranyentile st, daß der für'jie Steder=g eine'e elektrischen Kontaktei=iohtung zur Verfügung stehende Weg der Membrane so klein ist daß eine direkte Kontaktbetätigung, insbesondere wenn diese sofort bei des Signal-oder Steuerstromkreises durch die Kontaktenrichtung gewährleistet. Durch die Anordnung der Ventileingangsöffnung im Druckraum dicht an der Befestigungsstelle des Schiebers auf der Membrane ist ferner gewährleistet, daß sich keine von der Druckflüssigkeit evtl. mitgefÜhrte Lufteinschlüsse festsetzen können.- Si-- der Ö des Ventiles erfolgen Aöll, recht schwierig ist. Man mußte. dese Membranventile daher mit Kipp-oder Mikroschal- ternauartis en, wodurch sie im Aufbau jedoch wieder kompliziert und teuer werden* Ein weiterer Nachteil der bekannten Membran- ventile besteht ferner darin, daß sich in der bei geöffnetem Ventil mehr oder weniger gewölbten Membrane mit der Druck- flüssigkeit in den Druckraum des Ventil geforderte Luft- blasen festsetzen können, die sich störend, auf. ; die Schalt- genauli ; keit auawirken. Die Erfindung verbindet die Vorteile der bekannten Kolben- schieber-undMembranventile unter Vermeidung, ihrer einzelnen Nachteile. Sie besteht in der Kombinationeines", Schieber- ventile mit einer Druckmembrane und ist dadùrch'gekenne1ch- iaet dee .net,daßderSchieberindr,Mitteeiner.im Venigeh use eingespannten,denDruckraumabschließendenMembrane befestigt, im Ventilgehäuee geführt und durch den auf die Membrgf wirkenden"T) yuck in deren Bewegungsrichtung verstellbar-ist nddie Ventiloffnungen zu beiden Seiten der Membrane ; nge-* ge- ordnet'sind. Das,, Ventil ist', für. einen senkrechten Einbau unddie VentilSffnung des SchiebersimDruckra.u.cht' an der Befestigungsstelle des Schiebers au We vorgesehen. Der Schieber ist in an sich b e Wëise . mit einer für Einstellzwecke von außenbeeinißbren \ Ventilfaderbelastete DieKontakteinrichtungzum SchalteneinesSignal-oder . De Steuerstromkreises/gXS'em bestimmten Flüssigkei'sdru. ckt wird, dadurch in einfacher Weise aufgebaut, daß'dr Ärbits- kontaktder öntakteinrichtung auf demSchieberun dessen Gegenkontakt auf der Führung des Schiebers angeordnet ind. Durch diese Kombinationeines Schieberventils mit einer empfindlichbemessenenMembranewirderreicht, daß das Ventil bereits bei einem sehr geringen Flssigkeitsdruck öffnet und dadurch s. B diSchmier8lversoriun desKraft- fahrzeugmotors im Leerlauf sichergestellt ist. Der Schieber legt dabei bereits einen Weg zurSok, der eine exakte Schaltung - Zur Erläuterung der Erfindung ist in der Zeichnung als AusfÜhrungsbeispiel ein Ventil dargestellt, das für die Steuerung der ölzufuhr von Zweitakt-Verbrennungsmotoren mit einer selbsttätigen Mischanlage für Benzin und Motoröl vorgesehen ist. Die Zeichnung zeigt einen Querschnitt des Ventils in geschlossenem Zustand und mit geschlossenen Kontakten.
- Das Ventilgehäuse besteht aus einem metallischen Teil 1 und einem kappenförmigen Isolierteil 29 die beide unter Zwischenschaltung der Membrane 3 durch einen Bördelrand 4 fest miteinander verbunden sind. Die schalenförmige Ausnehmung im Gehäuseteil 1 bildet einen Teil'des Druckraumes 6, von dem eine Gewindebohrung 7 für den Anschluß der nicht gezeigten Druckleitung nach außen geführt ist. Der Auslaßstutzen 8 für die Druckflüssigkeit ist im Isolierteil 2 eingebettet und mit dem Raum 9 oberhalb der Membrane verbunden. Auf einem zapfenartigen Ansatz 10 des Gehäuseteiles 1 ist die als Schieber wirkende Hülse 11 beweglich gelagert. Der durch die Membrane reichende Oberteil der Hülse ist durch ein hutförmiges Isolierteil 12 abgeschlossen, welches unter Zwischenschaltung einer metallischen Scheibe 13 und einer Isolierbuchse 14 durch einen Hohlniet 15 mit der Hülse 11 fest verbunden ist. In dem Hohl-
takt 17 auf dem freien Ende des Ansatzes 10 befestigt ist. Die Membrane 3 ist auf der Hülse 11 durch den unteren Rand des Isolierteile 12 abgedichtet befestigt. Zwischen der Scheibe 13 und einer Scheibe 18 ist die Ventilfeder 19 eingespannt, derenniet 15 ist der Arbeitskontakt 16 eingelotete dessen Gegenkon- zapfens 20 verändert werden kann. Der Gewindezapfen 20 dient gleichzeitig zum Anschluß der nicht gezeigten elektrischen Zuleitung einer Signaleinrichtung. Die elektrische Verbindung verläuft bei geschlossenen KontaktenVorspannung mtttls eines im Isolierteil 2 eingedrehten Gewinde- Hohlniet 15 und die Kontakte 16,17 zu dem an Masse angeschlossenen Gehäuseteil 1.vom Anschlußteil 20 über die Scheibe 18, Feder 19, Scheibe 13, - Zu beiden Seiten der Befestigungsstelle der Membrane 3 an der Hülse 11 sind die Ventilöffnungen als radiale Bohrungen 21a und, 21b vorgesehen. Die Vorspannung der Ventilfeder 19 und
sind derart bemessen, daß unmittelbar nach dem Einschalten des Verbrennungsmotors die Ölpumpe der automatischen Mischanlage (nicht gezeigt) im Raum 6 des Ventils den Druck aufgebaut hat, welcher erforderlich ist, um die Hülse 11 aufdie wirksame Fläche der Membrane 3 sowie ihre Elastizität bis in den Bereich des freien Ends des Lageransatzes 10 gelangen und das Öl durch das Schieberventil vom Druckraum 6 in den Raum 9 fließen kann, Die Kontakte 16,17 haben sofort geöffnet und der Signalstromkreis bleibt so lange unterbrechen, bis der Verbrennungsmotor bzw. eine Ölpumpe wiederdem Ansatz 10 so weit zu verschieben, daß die Bohrungen 21a lauf des Motors und andererseits eine Verzögerung beim Schließen der Kontakte 16, 17 nach dem Abschalten des'Motors erreicht. Diese Veerzögerung ist erwünscht, um nicht z.B. eine Signallampe jedesmal nach dem Abschalten des Motors sofort aufleuchten zu lassen ; sie ist für eine Warnanzeige, wenn der Druck in der Ölleitung im Betriebe infolge einesabgeschaltet ist, z Die Lage der Ventilöffnung 21a sowie die Länge desgs. ansatzes 10 sind derart gewählt, daß erst bei einem bestimmten Flüssigkeitsdruckund entsprechenderVerschiebung der Hülse 11 das Ventil atmet. Dadurch wird einerseits ein sicherer Ab- stand-der Kontakte. 16, 17 auch bei kleinstem Xrcgli im Leer- Schadenswegbleibt, unbedenklich. An die Lagerpasaung für die Hülse 11 sin, Iteine hohen Anforderungen gestelltt d. ho es ist sogar ei. gewisses Spiel Zwischen Hülse und Führungs- ansatz ertorderlich) damit nach dem Abschalten des Motors bei der Rückkehr der Hülse 11 in die Ausgangslage der Druckausgleich zwischen den Räumen 6 und 9 erfolgen kann. das Schließe* der Kontakte 16. 17 aber doch verzögert wird. I Eine vom Ausfbrungsbeispiel abweichende Anordnung der elektrischen Kontakte, eine andere Ausbildung des Schiebers z. B. als Flach-oder olbenschieber sowie eine andere An- ordnung der Ventil8ffnungen, z. B. i F8hrungsansatz 10, sind möglich und fallen in den Rahmen des Brfindungsgedankens
Claims (1)
5./ Ventil nach den Ansprüchen 1-4, dadurch gekennzeichnet, daß der
Schieber im wesentlichen aus einer auf einem zapfenartigen Führungsansatz (10) im
Druckraum (6) des Ventilgehäuses (1) verschiebbar gelagerten Hülse (11) besteht,
deren durch die Membrane (3) reichender Oberteil von einem hutförmigen Isoliertetl
(12) fUr die Aufnahme des Arbeitskontaktes (15. 16) abgeschlossen und der Gegenkontakt
(17) auf dem freien Ende des Ansatzes (10) befestigt ist.
6./Ventil nach den Ansprüchen 1 - 5, dadurch gekennzeichnet, daß die
zu beiden Seiten der Membrane (3) angeordneten Ventilöffnungen (21a, 21b) in der
Hülse (11) vorgesehen und ihre Lage sowie die Länge des Führungsansatzes (10) derart
gewählt sind, daß erst bei einem bestimmten Flüssigkeitsdruck und entsprechender
Verschiebung der
Hülse das Ventil öffnet.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1962V0014178 DE1856360U (de) | 1962-06-27 | 1962-06-27 | Selbsttaetig durch den fluessigkeitsdruck sich oeffnendes schieberventil. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1962V0014178 DE1856360U (de) | 1962-06-27 | 1962-06-27 | Selbsttaetig durch den fluessigkeitsdruck sich oeffnendes schieberventil. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1856360U true DE1856360U (de) | 1962-08-09 |
Family
ID=33014593
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1962V0014178 Expired DE1856360U (de) | 1962-06-27 | 1962-06-27 | Selbsttaetig durch den fluessigkeitsdruck sich oeffnendes schieberventil. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1856360U (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3203859A1 (de) * | 1982-02-03 | 1983-08-04 | Jürgen 1000 Berlin Binder | Sicherheitssystem fuer hydraulikanlagen |
| EP0052826A3 (en) * | 1980-11-24 | 1983-08-17 | Deere & Company | Emergency on-off valve for a steering system |
| EP0050031A3 (en) * | 1980-10-14 | 1983-08-24 | Deere & Company | Hydraulic system with reserve accumulator |
-
1962
- 1962-06-27 DE DE1962V0014178 patent/DE1856360U/de not_active Expired
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0050031A3 (en) * | 1980-10-14 | 1983-08-24 | Deere & Company | Hydraulic system with reserve accumulator |
| EP0052826A3 (en) * | 1980-11-24 | 1983-08-17 | Deere & Company | Emergency on-off valve for a steering system |
| DE3203859A1 (de) * | 1982-02-03 | 1983-08-04 | Jürgen 1000 Berlin Binder | Sicherheitssystem fuer hydraulikanlagen |
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