DE19859475A1 - Kartuschensteuerventil mit oben befestigtem Elektromagneten und flachem Ventilsitz für eine Brennstoffeinspritzvorrichtung - Google Patents
Kartuschensteuerventil mit oben befestigtem Elektromagneten und flachem Ventilsitz für eine BrennstoffeinspritzvorrichtungInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung bezieht sich allgemein auf
elektronisch gesteuerte Brennstoffeinspritzvorrichtungen
und insbesondere auf Steuerventile für Brennstoffein
spritzvorrichtungen.
Beispiele von elektronisch gesteuerten Kartuschensteuer
ventilen für Brennstoffeinspritzvorrichtungen sind ge
zeigt im US-Patent 5 494 219 von Maley und anderen, im
US-Patent 5 407 131 von Maley und anderen, im US-Patent
4 869 462 von Logie und anderen und im US-Patent
4 717 118 von Potter. Bei jedem dieser Beispiele weist
die Einspritzvorrichtung einen mechanisch betätigten
Brennstoffpumpstößel und eine elektronisch betätigte
Brennstoffdrucksteuerventilanordnung auf. Die Drucksteu
erventilanordnung weist ein elektromagnet-betätigtes
Sitzventil auf, welches den Brennstoffdruck in der Ein
spritzvorrichtung steuert, um die Brennstoffeinspritzlie
ferung zu steuern. Es wird ermöglicht, daß der Brenn
stoffdruck steuerbar innerhalb der Einspritzvorrichtung
entwickelt bzw. aufgebaut wird, und zwar durch elektri
sche Betätigung der Drucksteuerventilanordnung. Es wird
steuerbar verhindert, daß sich der Brennstoffdruck inner
halb der Einspritzvorrichtung entwickelt durch keine
elektrische Betätigung des Drucksteuerventils, so daß der
Brennstoff durch einen Rücklaufdurchlaß überlaufen kann,
während der Stößel einen Teil seines Pumphubes ausführt.
Bei solchen elektronisch gesteuerten Brennstoffeinspritz
vorrichtungen bewegt der Anker der Drucksteuerventil
anordnung das Sitzventil in eine Richtung, bis es mit ei
nem Ventilsitz in Eingriff kommt, und hält das Sitzventil
in seiner geschlossenen Position, um zu ermöglichen, daß
sich der Brennstoffdruck in der Einspritzvorrichtung ent
wickelt, was schließlich eine Brennstoffeinspritzung zur
Folge hat. Am Ende des Brennstoffeinspritzzyklus wird der
Elektromagnet entregt, bzw. abgeschaltet, und eine Rück
stellfeder bewegt das Sitzventilglied weg vom Ventilsitz,
was das Sitzventilglied in seiner offenen Position zu
rückbringt, was die Entwicklung von Brennstoffdruck durch
Überlauf des Brennstoffes zurück zu einem Brennstoffre
servoir verhindert.
Mit Bezug auf die früher erwähnten Patente von Maley und
andern haben diese einen Durchbruch bei Patronen- bzw.
Kartuschensteuerventilen erreicht, und zwar durch die An
wendung eines Ventilgliedes mit einer ringförmigen Mes
ser- bzw. Klingenkante, die gegen einen flachen Ventil
sitz sitzt. Der Vorteil dieser Dichtung mit einer Messer-
bzw. Klingenkante auf einem flachen Sitz ist, daß weniger
Kraft erforderlich ist, um das Ventil bei einem gegebenen
Druck geschlossen zu halten, und daß sie sich auch mit
geringerer Kraft öffnet als die konisch sitzenden Sitz
ventilglieder des Standes der Technik. Zusätzlich erfor
dert die Konstruktion mit flachem Sitz eine geringere
Ventilgliedhubbewegung als herkömmliche konische Ventil
sitze, um einen gegebenen Flußquerschnitt über den Sitz
für einen gegebenen Ventilglieddurchmesser zu erreichen.
Obwohl die Steuerventile von Maley und anderen diese Vor
teile erreicht haben, bleibt Raum für Verbesserungen.
Beispielsweise muß die Elektromagnetspule bei dem '131-
Patent von Maley und anderen innerhalb des Ventilkörpers
eingebettet werden, was die Größe der Spule und entspre
chend die Kraft, die sie erzeugen kann, einschränkt. Eine
Innovation, die die Verbesserung einer größeren Spule in
Verbindung mit dem flachen Sitz von Maley und anderen ge
stattet, könnte weiter die Leistung der Steuerventile
verbessern. Zusätzlich bleibt Raum für Verbesserungen bei
der Senkung der Gesamtanzahl der Teile in der Steuerven
tilanordnung, genauso wie bei der Einfachheit, mit der
die Teile in einer Produktionsumgebung montiert werden
können. Schließlich wäre irgendeine Innovation, die die
Anzahl der Komponenten verringern würde, die hohem Druck
ausgesetzt sind, auch eine Verbesserung sein, da die Ver
ringerung der Anzahl der Komponenten, die hohem Druck
ausgesetzt sind, die Robustheit und die Arbeitslebensdau
er des Steuerventils verbessert.
Die vorliegende Erfindung ist darauf gerichtet, die Pa
tronen- bzw. Kartuschensteuerventile des Standes der
Technik zu verbessern.
Gemäß eines Ausführungsbeispiels weist ein Steuerventil
einen Ventilkörper auf, der einen Einlaßdurchlaß defi
niert, der von einem Auslaßdurchlaß durch einen flachen
Ventilsitz getrennt ist. Ein Elektromagnet ist an dem
Ventilkörper angebracht. Ein Ende eins Ventilgliedes ist
in dem Ventilkörper positioniert, und das andere Ende ist
an dem Elektromagneten angebracht. Das Ventilglied be
sitzt eine ringförmige Messerkantenventilfläche, die zwi
schen dem einen Ende und dem anderen Ende gelegten ist.
Das Ventilglied ist aus einer ersten Position in eine
zweite Position bewegbar, und zwar durch Erregung des
Elektromagneten. Die ringförmige Klingen- bzw. Messerkan
tenventilfläche bewegt sich weg von dem flachen Ventil
sitz, um den Einlaßdurchlaß zum Auslaßdurchlaß zu öffnen,
wenn das Ventilglied in seiner ersten Position oder sei
ner zweiten Position ist. Die ringförmige Messerkanten
ventilfläche sitzt gegen den flachen Ventilsitz, um den
Einlaßdurchlaß zum Auslaßdurchlaß zu schließen, wenn das
Ventilglied in der anderen seiner ersten Position und
seiner zweiten Position ist.
Gemäß eines weiteren Ausführungsbeispiels ist die ring
förmige Messerkantenventilfläche entfernt von dem flachen
Ventilsitz, um den Einlaßdurchlaß zum Auslaßdurchlaß zu
öffnen, wenn das Ventilglied ist seiner ersten Position
ist. Die ringförmige Messerkantenventilfläche sitzt gegen
den flachen Ventilsitz, um den Einlaßdurchlaß zum Auslaß
durchlaß hin zu schließen, wenn das Ventilglied in seiner
zweiten Position ist. Schließlich ist eine Druckfeder in
den Ventilkörper positioniert und betreibbar, um das Ven
tilglied in seine erste Position vorzuspannen.
Gemäß noch eines weiteren Ausführungsbeispiels der vor
liegenden Erfindung weist eine Brennstoffeinspritzvor
richtung einen Einspritzvorrichtungskörper auf, der einen
Düsenauslaß und eine Patronen- bzw. Kartuschenöffnung de
finiert, und der weiter einen Überlaufdurchlaß und einen
Rückflußdurchlaß definiert, die sich in die Kartuschen
öffnung öffnen. Ein Kartuschensteuerventil mit einem Ven
tilkörper ist in der Kartuschenöffnung aufgenommen und an
dem Einspritzvorrichtungskörper angebracht. Der Ventil
körper definiert einen Einlaßdurchlaß, der vom Auslaß
durchlaß durch einen flachen Ventilsitz getrennt ist. Der
Einlaßdurchlaß öffnet sich zum Überlaufdurchlaß und der
Auslaßdurchlaß öffnet sich zum Rückflußdurchlaß. Ein
Elektromagnet ist an dem Ventilkörper angebracht. Ein En
de des Ventilgliedes ist in dem Ventilkörper positio
niert, und ein entgegengesetztes Ende ist an dem Elektro
magneten angebracht. Das Ventilglied besitzt eine ring
förmige Messerkantenventilfläche zwischen einem Ende und
dem entgegengesetzten Ende. Das Ventilglied ist aus einer
ersten Position in eine zweite Position durch Erregung
des Elektromagneten bewegbar. Die ringförmige Messerkan
tenventilfläche liegt weg vom flachen Ventilsitz, um den
Einlaßdurchlaß zum Auslaßdurchlaß zu öffnen, wenn das
Ventilglied in einer von seiner ersten Position und sei
ner zweiten Position ist. Die ringförmige Messerkanten
ventilfläche sitzt gegen den flachen Ventilsitz, um den
Einlaßdurchlaß zum Auslaßdurchlaß hin zu schließen, wenn
das Ventilglied in der anderen seiner ersten Position und
seiner zweiten Position ist.
Fig. 1 ist ein schematisches Diagramm, welches ein me
chanisch betätigtes elektronisch gesteuertes
Brennstoffeinspritzsystem veranschaulicht.
Fig. 2 ist eine Ansicht einer Brennstoffeinspritzvor
richtung, die ein Kartuschensteuerventil gemäß
eines Ausführungsbeispiels der vorliegenden Er
findung vorsieht.
Fig. 3 ist eine geschnittene Seitenansicht eines Kar
tuschensteuerventils gemäß der vorliegenden Er
findung.
Fig. 4 ist eine bruchstückhafte Schnittansicht, die
einen flachen Sitz und eine Messerkantenven
tilfläche gemäß eines Aspektes der vorliegenden
Erfindung veranschaulicht.
In den Zeichnungen bezeichnen die gleichen Bezugszeichen
die gleichen Elemente für Merkmale in allen Zeichnungen.
Mit Bezug auf Fig. 1 ist ein Brennstoffeinspritzsystem 10
veranschaulicht, welches für einen direkt einspritzenden
Dieselzyklus-Verbrennungsmotor mit einer Anzahl von Kol
ben geeignet ist, von denen nur einer gezeigt ist, d. h.
der Kolben 6. Jeder Motorkolben und der entsprechende Mo
torzylinder hätte eine unterschiedliche bzw. eigene
Brennstoffeinspritzvorrichtung 14. Jeder Motorkolben 6
bewegt sich in einem getrennten Zylinder 7 hin und her,
und zwar aufgrund der Drehung der Motornocken- bzw.
-kurbelwelle 5 in herkömmlicher Weise. Die Nockenwelle 5
dreht auch eine Nocke 8, die auf einen Mitnehmer 17 von
jeder Einspritzvorrichtung 14 wirkt, um mechanisch die
Einspritzvorrichtungen mit jeder Umdrehung des Motors zu
betätigen.
Das Brennstoffeinspritzsystem 10 weist eine Brennstoff
quelle oder einen Tank 20 auf. Brennstoff wird aus dem
Brennstofftank 20 durch eine Transfer- bzw. Übertragungs-
oder Benzinpumpe 22 mit relativ niedrigem Druck gezogen,
die den Brennstoff durch einen oder mehrere Brennstoffil
ter 21 zum Brennstoffeinlaß 13 von jeder Einspritzvor
richtung 14 fördert. Mit jeder Umdrehung der Nocke 8
treibt der Mitnehmer 17 einen Pumpkolben 18 in der Pump
kammer 19 nach unten. Die Pumpkammer 19 ist mit einem
Überlaufdurchlaß 25 und einer Düsenkammer 29 innerhalb
der Einspritzvorrichtung 14 verbunden. Wenn der Brenn
stoffdruck innerhalb der Pumpkammer 19 über einem Venti
löffnungsdruck ist, öffnet sich das Nadelrückschlagventil
16 und Brennstoff beginnt in dem Zylinder 7 durch den Dü
senauslaß 15 zu sprühen. Es wird verhindert, daß der
Brennstoff den Ventilöffnungsdruck erreicht, solange der
Überlaufdurchlaß 25 offen ist.
Der Überlaufdurchlaß 25 ist mit einem Einlaßdurchlaß 32
des Kartuschensteuerventils 30 verbunden. Ein Auslaß
durchlaß 35 vom Kartuschensteuerventil 30 ist mit einem
Rücklaufdurchlaß 27 verbunden, der wiederum zurück zum
Brennstofftank 20 zur Rückzirkulation bzw. Rückleitung
verbunden ist. Die Brennstoffeinspritzung wird gesteuert
durch Öffnen und Schließen des Kartuschensteuerventils
30, um die Strömungsmittelverbindung zwischen dem Einlaß
durchlaß 32 und dem Auslaßdurchlaß 35 zu öffnen und zu
schließen. Dieses Öffnen und Schließen des Kartuschen
steuerventils 30 wird gesteuert durch ein herkömmliches
elektronisches Steuermodul 11, was die Erregung oder
Entregung eines Elektromagneten 60 über eine Kommunikati
ons- bzw. Nachrichtenleitung 12 in herkömmlicher Weise
anweist.
Mit Bezug auf Fig. 2 ist eine beispielhafte Einspritzvor
richtung 14 gemäß der vorliegenden Erfindung veranschau
licht. Die Brennstoffeinspritzvorrichtung 14 weist einen
Einspritzvorrichtungskörper 24, einen Brennstoffeinlaß
13, einen Düsenauslaß 15 und eine Kartuschenöffnung 26
auf, die in dem Einspritzvorrichtungskörper 24 ausgebildet
ist. Ein Kartuschensteuerventil 30 ist in einer Kartu
schenöffnung 26 aufgenommen und an dem Einspritzvorrich
tungskörper 24 befestigt.
Mit Bezug auf Fig. 3 ist die innere Struktur des Kartu
schensteuerventils 30 veranschaulicht. Das Kartuschen
steuerventil 30 weist einen Ventilkörper auf, der aus ei
ner Vielzahl von im allgemeinen zylindrisch geformten
Körperkomponenten 40, 41 und 43 besteht, die aneinander
in einer in der Technik wohl bekannten Weise angebracht
sind. In diesem Fall werden die Ventilkörperkomponenten
42 und 43 durch eine Vielzahl von Befestigungsmitteln zu
sammengehalten, von denen nur eines gezeigt ist, d. h. das
Befestigungsmittel 75. Wenn das Steuerventil 30 in die
Kartuschenöffnung 26 geschraubt wird, wird die Ventilkör
perkomponente 41 gegen die Unterseite der Ventilkörper
komponente 42 gehalten. Wenn das Kartuschensteuerventil
30 an dem Einspritzvorrichtungskörper 24 angebracht ist,
wird sein Einlaßdurchlaß 32 mit einem Überlaufdurchlaß 25
verbunden, der mit der Pumpenkammer innerhalb der Ein
spritzvorrichtung, wie zuvor besprochen, verbunden ist.
Auch wird ein ringförmiger Auslaßdurchlaß 35 mit einem
Rücklaufdurchlaß 27 verbunden. Ein Sitzventilglied 65 ist
innerhalb des Ventilkörpers befestigt und bewegt sich hin
und her, und zwar zwischen einer offenen Position, in der
der ringförmige Auslaßdurchlaß 35 zum Einlaßdurchlaß 32
über einen vertikalen Auslaßdurchlaß 33 und eine Vielzahl
von horizontalen Auslaßdurchlässen 34 geöffnet ist, von
denen nur einer gezeigt ist. Das Sitzventilglied 65 kann
auch in eine geschlossene Position bewegt werden, in der
der Einlaßdurchlaß 32 zum ringförmigen Auslaßdurchlaß 35
durch Erregung des Elektromagneten 60 geschlossen wird.
Die verschiedenen Körperkomponenten des Kartuschensteuer
ventils 30 sind vorzugsweise aneinander in einer Weise
angebracht, die gegen eine Brennstoffleckage aus dem Kar
tuschensteuerventil 30 abdichtet. Der Ventilkörper defi
niert einen Elektromagnethohlraum 50, innerhalb dem ein
Elektromagnet 60 befestigt ist. Der Elektromagnet 60
weist einen Anker 61 und eine Spule 69 auf und ist mit
einer Leistungsquelle über externe elektrische Kontakte
62 in herkömmlicher Weise verbunden. Die nach oben ge
kehrte Messerkante 68 gestattet es, daß der Anker 61 zwi
schen der Spule 69 und dem Ventilglied 65 entlang der
Mittellinie 32 positioniert ist. Das Sitzventilglied 65
ist an einem Ende 77 am Anker 61 des Elektromagneten 60
über eine herkömmliche Schraube 67 angebracht. Das andere
Ende 78 des Sitzventilgliedes 65 bewegt sich in der Füh
rungsbohrung 51. In diesem beispielhaften Ausführungsbei
spiel weist das Sitzventilglied 65 einen oberen Teil 63
auf, der an einem unteren Teil 64 durch eine herkömmliche
Gewindeanbringung befestigt ist. Das zweiteilige Sitzven
tilglied erleichtert die Herstellung und Montage des sel
bigen. Ein Zumeßdurchlaß 54 erstreckt sich zwischen dem
Elektromagnethohlraum 50 und dem ringförmigen Auslaß
durchlaß 35, so daß der Elektromagnethohlraum 50 befeuch
tet ist, jedoch gegen eine Leckage zum Äußeren des Kartu
schensteuerventils 30 in herkömmlicher Weise abgedichtet
ist, wie beispielsweise durch Verwendung von O-Ringen
usw.
Eine Rückstellfeder 70 spannt normalerweise das Sitzven
tilglied 65 in seine offene Position nach unten vor. Die
Abwärtskraft der Rückstellfeder 70 kann während der Her
stellung des Kartuschensteuerventils 30 durch Anwendung
eines (nicht gezeigten) Trimm- bzw. Einstellabstandshal
ters in herkömmlicher Weise eingestellt werden. Ein
Wegabstandshalter 71 stellt den Weg- bzw. Laufabstand des
Sitzventilglieds 65 in herkömmlicher Weise ein.
Mit Bezug auf Fig. 4 wird die Ventilkörperkomponente 41
bearbeitet bzw. hergestellt, um eine relativ flache ring
förmige Sitzfläche 58 aufzuweisen, die einen Teil eines
Überlaufhohlraums 52 definiert. Hochdruckstöpsel 45 und
46 werden in die Durchlaßwege innerhalb der Ventilkörper
komponente 41 eingeführt, um den Hochdrucküberlaufhohl
raum 52 vor einer Leckage in herkömmlicher Weise abzu
dichten. Das Sitzventilglied 65 ist bearbeitet bzw. her
gestellt, um eine ringförmige Messerkante 68 aufzuweisen,
die zwischen seinen entgegengesetzten Enden positioniert
ist, die den Überlaufhohlraum 52 zum vertikalen Durchlaß
33 verschließt, wenn sie gegen den flachen Ventilsitz 58
sitzt. Somit spannt die Rückstellfeder 70 normalerweise
die ringförmige Messerkante 68 weg von der flachen Sitz
fläche 58 wie in Fig. 4 gezeigt vor; wenn jedoch der
Elektromagnet 60 erregt wird, wird das Sitzventilglied 65
nach oben gezogen, um die ringförmige Messerkante 68 ge
gen die flache Sitzfläche 58 sitzen zu lassen bzw. zu
drücken, um die Strömungsmittelverbindung zwischen dem
Einlaßdurchlaß 32 und den Auslaßdurchlässen 33, 34 und 35
zu schließen. Das Sitzventilglied 65 wird in seiner Bewe
gung geführt durch Bemessen eines Teils des unteren Teils
64, um gleitend in einer engen Toleranz in die Führungs
bohrung 51 zu passen, die in der Ventilkörperkomponente
41 ausgeführt ist. Das Sitzventilglied 65 ist vorzugswei
se hydraulisch ausbalanciert, so daß außer bei Strömungs
mitteldruckgradienten die einzigen Kräfte, die auf das
Sitzventilglied 65 wirken, von dem Elektromagneten 60 und
der Rückstellfeder 70 herrühren sollten.
Die vorliegende Erfindung findet potentielle Anwendung
bei irgendeinem elektromagnetbetätigten Steuerventil. Das
Steuerventil der vorliegenden Erfindung ist insbesondere
anwendbar zur Anwendung bei elektronisch gesteuerten
Brennstoffeinspritzvorrichtungen, die die Einspritzzeit
steuerung und den Massenfluß durch gesteuerten Überlauf
des Brennstoffes unter Verwendung eines Steuerventils
steuern. Die vorliegende Erfindung ist insbesondere ge
eignet als ein Kartuschen- bzw. Patronensteuerventil für
die mechanisch betätigten elektronisch gesteuerten Brenn
stoffeinspritzvorrichtungen der Bauart, wie sie von Ca
terpillar, Inc., Peoria, Illinois hergestellt werden.
Da die vorliegende Erfindung einen oben befestigten E-
Rahmen-Elektromagneten einsetzen kann, ist mehr Raum für
eine größere Spule verfügbar. Dies wiederum gestattet,
daß der Elektromagnet eine größere Magnetkraft erzeugt,
um eine schnellere Betätigung des Sitzventilgliedes zu
erzeugen. Der oben befestigte Elektromagnet der vorlie
genden Erfindung senkt auch die Komplexität der elektri
schen Verkabelung, die notwendig ist, um den Elektroma
gneten mit einer externen Leistungsquelle zu verbinden,
da keine internen elektrischen Verbindung und Verdrahtun
gen durch die inneren Teile des Ventilkörpers notwendig
sind. Dies wiederum senkt nicht nur die Gesamtzahl der
Teile in dem Steuerventil sondern verbessert auch die Ro
bustheit und die Arbeitslebensdauer desselben. Die vor
liegende Erfindung weist auch den Vorteil auf, nur eine
einzige Hochdruckventilkörperkomponente 41 in Verbindung
mit einem flachen Sitz zu verwenden, währen die Ventile
des Standes der Technik oft zwei Ventilkörperkomponenten
erfordern, die in dichtender Anordnung in den Hochdruck
gebieten innerhalb des Ventilkörpers zusammengehalten
werden.
Der Fachmann wird erkennen, daß zahlreiche Modifikationen
und alternative Ausführungsbeispiele der vorliegenden Er
findung im Hinblick auf die vorangegangene Beschreibung
offensichtlich sein werden. Entsprechend soll diese Be
schreibung nur veranschaulichend sein und ist zum Zwecke
der Belehrung des Fachmanns über den besten Weg zur Aus
führung der Erfindung gedacht. Die Details der Struktur
können wesentlich variiert werden ohne vom Geiste der Er
findung abzuweichen, deren Umfang in den unten dargeleg
ten Ansprüchen definiert wird.
Zusammenfassend kann man folgendes sagen:
Ein Kartuschensteuerventil weist einen Ventilkörper auf, der einen Einlaßdurchlaß definiert, der von einem Auslaß durchlaß durch einen flachen Ventilsitz getrennt wird.
Ein Kartuschensteuerventil weist einen Ventilkörper auf, der einen Einlaßdurchlaß definiert, der von einem Auslaß durchlaß durch einen flachen Ventilsitz getrennt wird.
Ein Elektromagnet ist an dem Ventilkörper angebracht. Ein
Ventilglied besitzt ein Ende, welches in dem Ventilkörper
positioniert ist, und ein anderes Ende welches an dem
Elektromagneten angebracht ist. Das Ventilglied besitzt
eine ringförmige Messerkantenventilfläche, die zwischen
dem einen Ende und dem anderen Ende gelegen ist. Das Ven
tilglied ist aus einer ersten Position in eine zweite Po
sition durch Erregung des Elektromagneten bewegbar. Die
ringförmige Messerkantenventilfläche liegt entfernt von
dem flachen Ventilsitz, um den Einlaßdurchlaß zum Auslaß
durchlaß zu öffnen, wenn das Ventilglied in einer Positi
on von seiner ersten Position und seiner zweiten Position
ist. Die ringförmige Messerkantenventilfläche sitzt gegen
den flachen Ventilsitz, um den Einlaßdurchlaß zum Auslaß
durchlaß hin zu verschließen, wenn das Ventilglied in der
anderen Position von seiner ersten Position und seiner
zweiten Position ist.
Claims (12)
1. Steuerventil, welches folgendes aufweist:
einen Ventilkörper, der einen Einlaßdurchlaß defi niert, der von einem Auslaßdurchlaß durch einen fla chen Ventilsitz getrennt ist;
einen Elektromagneten, der an dem Ventilkörper ange bracht ist;
ein Ventilglied, wobei ein Ende in dem Ventilkörper positioniert ist, und wobei ein anderes Ende an dem Elektromagneten angebracht ist, und welches eine ringförmige Messerkantenventilfläche besitzt, die zwischen dem einen Ende und dem anderen Ende gelegen ist;
wobei das Ventilglied aus einer ersten Position in eine zweite Position durch Erregung des Elektroma gneten erregbar ist;
wobei die ringförmige Messerkantenventilfläche weg von dem flachen Ventilsitz liegt, um den Einlaß durchlaß zum Auslaßdurchlaß zu öffnen, wenn das Ven tilglied in einer von der ersten Position und der zweiten Position ist; und
wobei die ringförmige Messerkantenventilfläche gegen den flachen Ventilsitz sitzt, um den Einlaßdurchlaß zum Auslaßdurchlaß hin zu verschließen, wenn das Ventilglied in der anderen der ersten Position und der zweiten Position ist.
einen Ventilkörper, der einen Einlaßdurchlaß defi niert, der von einem Auslaßdurchlaß durch einen fla chen Ventilsitz getrennt ist;
einen Elektromagneten, der an dem Ventilkörper ange bracht ist;
ein Ventilglied, wobei ein Ende in dem Ventilkörper positioniert ist, und wobei ein anderes Ende an dem Elektromagneten angebracht ist, und welches eine ringförmige Messerkantenventilfläche besitzt, die zwischen dem einen Ende und dem anderen Ende gelegen ist;
wobei das Ventilglied aus einer ersten Position in eine zweite Position durch Erregung des Elektroma gneten erregbar ist;
wobei die ringförmige Messerkantenventilfläche weg von dem flachen Ventilsitz liegt, um den Einlaß durchlaß zum Auslaßdurchlaß zu öffnen, wenn das Ven tilglied in einer von der ersten Position und der zweiten Position ist; und
wobei die ringförmige Messerkantenventilfläche gegen den flachen Ventilsitz sitzt, um den Einlaßdurchlaß zum Auslaßdurchlaß hin zu verschließen, wenn das Ventilglied in der anderen der ersten Position und der zweiten Position ist.
2. Steuerventil nach Anspruch 1, welches weiter eine
Druckfeder aufweist, die in dem Ventilkörper posi
tioniert ist und betreibbar ist, um das Ventilglied
zur ersten Position hin vorzuspannen.
3. Steuerventil nach Anspruch 1 oder 2, wobei der Ven
tilkörper eine Mittellinie besitzt;
wobei der Elektromagnet eine Spule und einen Anker aufweist; und
wobei der Anker zwischen der Spule und dem Ventil glied entlang der Mittellinie positioniert ist.
wobei der Elektromagnet eine Spule und einen Anker aufweist; und
wobei der Anker zwischen der Spule und dem Ventil glied entlang der Mittellinie positioniert ist.
4. Steuerventil nach einem der vorhergehenden Ansprü
che, insbesondere nach Anspruch 1, wobei die ring
förmige Messerkantenventilfläche weg von dem flachen
Ventilsitz liegt, um den Einlaßdurchlaß zum Auslaß
durchlaß hin zu öffnen, wenn das Ventilglied in der
ersten Position ist; und
wobei die ringförmige Messerkantenventilfläche gegen den flachen Ventilsitz sitzt, um den Einlaßdurchlaß zum Auslaßdurchlaß hin zu verschließen, wenn das Ventilglied in der zweiten Position ist.
wobei die ringförmige Messerkantenventilfläche gegen den flachen Ventilsitz sitzt, um den Einlaßdurchlaß zum Auslaßdurchlaß hin zu verschließen, wenn das Ventilglied in der zweiten Position ist.
5. Steuerventil nach einem der vorhergehenden Ansprü
che, insbesondere nach Anspruch 1, wobei der Ventil
körper eine Führungsbohrung definiert; und
wobei das eine Ende des Ventilgliedes sich in der
Führungsbohrung bewegt.
6. Steuerventil, welches folgendes aufweist:
einen Ventilkörper, der eine Führungsbohrung und ei nen Einlaßdurchlaß definiert, der von einem Auslaß durchlaß durch einen flachen Ventilsitz getrennt ist;
einen Elektromagneten, der an dem Ventilkörper ange bracht ist;
ein Ventilglied, wobei ein Ende in der Führungsboh rung des Ventilkörpers positioniert ist, und wobei das andere Ende an dem Elektromagneten angebracht ist, und welches eine ringförmige Messerkantenven tilfläche besitzt, die zwischen dem einen Ende und dem anderen Ende gelegen ist;
wobei das Ventilglied aus einer ersten Position in eine zweite Position durch Erregung des Elektroma gneten bewegbar ist;
wobei die ringförmige Messerkantenventilfläche weg von dem flachen Ventilsitz liegt, um den Einlaß durchlaß zum Auslaßdurchlaß zu öffnen, wenn das Ven tilglied in der ersten Position ist;
wobei die ringförmige Messerkantenventilfläche gegen den flachen Ventilsitz sitzt, um den Einlaßdurchlaß zum Auslaßdurchlaß hin zu verschließen, wenn das Ventilglied in der zweiten Position ist; und
eine Druckfeder, die in dem Ventilkörper positio niert ist und betreibbar ist, um das Ventilglied zu seiner ersten Position hin vorzuspannen.
einen Ventilkörper, der eine Führungsbohrung und ei nen Einlaßdurchlaß definiert, der von einem Auslaß durchlaß durch einen flachen Ventilsitz getrennt ist;
einen Elektromagneten, der an dem Ventilkörper ange bracht ist;
ein Ventilglied, wobei ein Ende in der Führungsboh rung des Ventilkörpers positioniert ist, und wobei das andere Ende an dem Elektromagneten angebracht ist, und welches eine ringförmige Messerkantenven tilfläche besitzt, die zwischen dem einen Ende und dem anderen Ende gelegen ist;
wobei das Ventilglied aus einer ersten Position in eine zweite Position durch Erregung des Elektroma gneten bewegbar ist;
wobei die ringförmige Messerkantenventilfläche weg von dem flachen Ventilsitz liegt, um den Einlaß durchlaß zum Auslaßdurchlaß zu öffnen, wenn das Ven tilglied in der ersten Position ist;
wobei die ringförmige Messerkantenventilfläche gegen den flachen Ventilsitz sitzt, um den Einlaßdurchlaß zum Auslaßdurchlaß hin zu verschließen, wenn das Ventilglied in der zweiten Position ist; und
eine Druckfeder, die in dem Ventilkörper positio niert ist und betreibbar ist, um das Ventilglied zu seiner ersten Position hin vorzuspannen.
7. Steuerventil nach einem der vorhergehenden Ansprü
che, insbesondere nach Anspruch 6, wobei der Ventil
körper eine Mittellinie besitzt;
wobei der Elektromagnet eine Spule und einen Anker aufweist; und
wobei der Anker zwischen der Spule und dem Ventil glied entlang der Mittellinie positioniert ist.
wobei der Elektromagnet eine Spule und einen Anker aufweist; und
wobei der Anker zwischen der Spule und dem Ventil glied entlang der Mittellinie positioniert ist.
8. Brennstoffeinspritzvorrichtung, die folgendes auf
weist:
einen Einspritzvorrichtungskörper, der einen Düsen auslaß und eine Patronen- bzw. Kartuschenöffnung de finiert und der weiter einen Überlaufdurchlaß und einen Rücklaufdurchlaß definiert, die sich in die Kartuschenöffnung öffnen;
ein Kartuschensteuerventil mit einem Ventilkörper, welches in der Kartuschenöffnung aufgenommen ist und an dem Einspritzvorrichtungskörper angebracht ist; wobei der Ventilkörper einen Einlaßdurchlaß defi niert, der von einem Auslaßdurchlaß durch einen fla chen Ventilsitz getrennt ist, und wobei der Einlaß durchlaß sich zum Überlaufdurchlaß öffnet, und wobei sich der Auslaßdurchlaß zum Rücklaufdurchlaß öffnet;
einen Elektromagneten, der an dem Ventilköper ange bracht ist;
ein Ventilglied, wobei ein Ende in dem Ventilkörper positioniert ist, und wobei ein entgegengesetztes Endes an dem Elektromagneten angebracht ist, und zwar mit einer Messerkantenventilfläche zwischen dem einen Ende und dem entgegengesetzten Ende; wobei das Ventilglied aus einer ersten Position in eine zweite Position durch Erregung des Elektroma gneten bewegbar ist;
wobei die ringförmige Messerkantenventilfläche weg von dem flachen Ventilsitz liegt, um den Einlaß durchlaß zum Auslaßdurchlaß hin zu öffnen, wenn das Ventilglied in einer der ersten Position und der zweiten Position ist; und
wobei die ringförmige Messerkantenventilfläche gegen den flachen Ventilsitz sitzt, um den Einlaßdurchlaß Zum Auslaßdurchlaß hin zu verschließen, wenn das Ventilglied in der anderen der ersten Position und der zweiten Position ist.
einen Einspritzvorrichtungskörper, der einen Düsen auslaß und eine Patronen- bzw. Kartuschenöffnung de finiert und der weiter einen Überlaufdurchlaß und einen Rücklaufdurchlaß definiert, die sich in die Kartuschenöffnung öffnen;
ein Kartuschensteuerventil mit einem Ventilkörper, welches in der Kartuschenöffnung aufgenommen ist und an dem Einspritzvorrichtungskörper angebracht ist; wobei der Ventilkörper einen Einlaßdurchlaß defi niert, der von einem Auslaßdurchlaß durch einen fla chen Ventilsitz getrennt ist, und wobei der Einlaß durchlaß sich zum Überlaufdurchlaß öffnet, und wobei sich der Auslaßdurchlaß zum Rücklaufdurchlaß öffnet;
einen Elektromagneten, der an dem Ventilköper ange bracht ist;
ein Ventilglied, wobei ein Ende in dem Ventilkörper positioniert ist, und wobei ein entgegengesetztes Endes an dem Elektromagneten angebracht ist, und zwar mit einer Messerkantenventilfläche zwischen dem einen Ende und dem entgegengesetzten Ende; wobei das Ventilglied aus einer ersten Position in eine zweite Position durch Erregung des Elektroma gneten bewegbar ist;
wobei die ringförmige Messerkantenventilfläche weg von dem flachen Ventilsitz liegt, um den Einlaß durchlaß zum Auslaßdurchlaß hin zu öffnen, wenn das Ventilglied in einer der ersten Position und der zweiten Position ist; und
wobei die ringförmige Messerkantenventilfläche gegen den flachen Ventilsitz sitzt, um den Einlaßdurchlaß Zum Auslaßdurchlaß hin zu verschließen, wenn das Ventilglied in der anderen der ersten Position und der zweiten Position ist.
9. Steuerventil nach einem der vorhergehenden Ansprü
che, insbesondere nach Anspruch 8, welches weiter
eine Druckfeder aufweist, die in dem Ventilkörper
positioniert ist und betreibbar ist, um das Ventil
glied zur ersten Position hin vorzuspannen.
10. Steuerventil nach einem der vorhergehenden Ansprü
che, insbesondere nach Anspruch 9, wobei der Ventil
körper eine Mittellinie besitzt;
wobei der Elektromagnet eine Spule und einen Anker aufweist; und
wobei der Anker zwischen der Spule und dem Ventil glied entlang der Mittellinie positioniert ist.
wobei der Elektromagnet eine Spule und einen Anker aufweist; und
wobei der Anker zwischen der Spule und dem Ventil glied entlang der Mittellinie positioniert ist.
11. Steuerventil nach einem der vorhergehenden Ansprü
che, insbesondere nach Anspruch 10, wobei die ring
förmige Messerkantenventilfläche weg von dem flachen
Ventilsitz liegt, um den Einlaßdurchlaß zum Auslaß
durchlaß hin zu öffnen, wenn das Ventilglied in der
ersten Position ist; und
wobei die ringförmige Messerkantenventilfläche gegen den flachen Ventilsitz sitzt, um den Einlaßdurchlaß zum Auslaßdurchlaß hin zu verschließen, wenn das Ventilglied in der zweiten Position ist.
wobei die ringförmige Messerkantenventilfläche gegen den flachen Ventilsitz sitzt, um den Einlaßdurchlaß zum Auslaßdurchlaß hin zu verschließen, wenn das Ventilglied in der zweiten Position ist.
12. Steuerventil nach einem der vorhergehenden Ansprü
che, insbesondere nach Anspruch 11, wobei der Ven
tilkörper eine Führungsbohrung definiert; und
wobei das eine Ende des Ventilgliedes sich in der
Führungsbohrung bewegt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US6865197P | 1997-12-23 | 1997-12-23 |
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| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
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