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DE1853063U - Vorrichtung an kreismesserscheren bzw. kreismesserscheren-anlagen. - Google Patents

Vorrichtung an kreismesserscheren bzw. kreismesserscheren-anlagen.

Info

Publication number
DE1853063U
DE1853063U DESCH26853U DESC026853U DE1853063U DE 1853063 U DE1853063 U DE 1853063U DE SCH26853 U DESCH26853 U DE SCH26853U DE SC026853 U DESC026853 U DE SC026853U DE 1853063 U DE1853063 U DE 1853063U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cutting
circular knife
scissors
circular
sheet
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DESCH26853U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Schloemann AG
Original Assignee
Schloemann AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Schloemann AG filed Critical Schloemann AG
Priority to DESCH26853U priority Critical patent/DE1853063U/de
Publication of DE1853063U publication Critical patent/DE1853063U/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B26HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
    • B26BHAND-HELD CUTTING TOOLS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B26B29/00Guards or sheaths or guides for hand cutting tools; Arrangements for guiding hand cutting tools
    • B26B29/02Guards or sheaths for knives

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Nonmetal Cutting Devices (AREA)

Description

  • Vorrichtung an Kreismesserscheren bzwe. Ereismesserscheren-Anlangen Die Neuerung betrifft eine Einrichtung an Kreismesserscheren zum Besäumen und Teilen von Blechen, Bändern od.dgl. bzw. an Kreisesserscheren-linlagen.
  • Bei den bekannten Kreismesserscheren-Anlagen werden die zu besäumen-
    den bzw. zu teilenden Bleche ? Bänder oddgl in der Richtung ? in der
    der Schnitt verlaufen soll, der Schere zugeführte Die Schneidvorrichtung dieser Scheren besteht aus jeweils einem Paar zusammenwirkender Kreismesser, die entsprechend der Dicke der Bleche, Bänder od.dgl. senkrecht und waagerecht einstellbar sind$ Beim Arbeiten mit den bekannten Kreismesserscheren treten entlang des Schnittes Deformationen in Form von Abbiegungen und Dickenverminderungen an den Rändern der Bleche ? Bänder od.dgl. auf. Das ist in Figur 1 schematisch dargestellt, die den Randteil eines (zur Mitte
    hinweggebrochenen) Bleches im Querschnitt zeigte Zusammenhängend mit
    c
    dieser Deformation der Blechränder tritt eine Randaufhärtung auf, die bei der Weiterverarbeitung des Bleches, Bandes od.dgl. sehr störend sein kanne Auch läßt sich die Deformation durch das nachfolgende Richten kaum rückgängig machen.
  • Je stärker die zu schneidenden Bleche oder Bänder sind, umso stärker treten die genannten Deformationen und Randaufhärtungen beim Arbeiten mit den bekannten Kreismesserscheren-Anlagen in Erscheinung. Daher wurden in den bekannten Kreismesserscheren-Anlagen bislang nur Bleche, Bänder tod. dgl von höchstens 18 bis 20 mm Dicke besäumt bzw. geteilt.
  • Der Neuerung hat die Aufgabe zugrunde gelegen, das Auftreten der bisher so störenden Deformationen und Randaufhärtungen beim Besäumen und Teilen von Blechen mittels Kreismesserscheren zu vermeiden. Das ist gemäß der Neuerung durch eine vor den Kreismessern angeordnete Vorrichtung zum Einkerben der zu bearbeitenden bleche, Bänder od.dgl. entlang einer dem beabsichtigten Schnitt entsprechenden Linie erreicht worden Die Vorrichtung zum Einkerben der Bleche kann aus mindestens einem spanabhebenden und/oder aus mindestens einem spanlos verformenden Werkzeug bestehen. Das spanabhebende Werkzeug kann durch mindestens einen Fräser, eine Schleifscheibe oder durch mindestens einen Schneidstahl gebildet sein, während das spanlos verformende Werkzeug aus mindestens einer Druck-oder Kerbrolle bestehen kann.
  • Zweckmäßig ist es, wenn die Vorrichtung zum Einkerben der Bleche oder Bänder aus zwei, das Blech, Band od.dgl. von einander gegenüber-Liegenden Seiten angreifenden Werkzeugen besteht.
  • Dadurch, daß vor dem Schneiden das Blech-, Band od*dgl. in der beabsichtigten Schnittlinie eingekerbt wird, bricht das Blech beim Durchgang durch die Schere leicht in der Schnittlinie ab, weil der Materialwiderstand in der Schnittlinie infolge der Kerbwirkung vermindert ist.
  • Gleichzeitig wird die Blechdicke um das zweifache Maß der Kerbtiefe herabgesetzt. Die bisher unvermeidlichen Randabbiegungen und-aufhärtungen treten nun in wesentlich geringerem Umfang auf « Eine Kreismesserschere nach der Neuerung gestattet das Schneiden von Blechen,
    Bändern od. dgl., die stärker sind als 20 nun
    Der Durchmesser der Schermesser kann kleiner sein als das bisher unter Berücksichtigung der zu bearbeitenden Materialstärke erforderlich war, weil die Einrichtung gemäß der Neuerung durch die Einkerbung des Bleches bereits eine gewisse Vorarbeit hinsichtlich der Trennung leistet und der Vorgang nunmehr auf ein Brechen anstatt ein Schneiden des Materials hinausläuft Drei Ausführungsformen einer Vorrichtung nach der Neuerung sind in den Figuren 2 bis 5 in den Zeichnungen beispielsweise dargestellt und werden nachstehend erläutert : Figur 2 zeigt in schematischer Darstellung eine Kreismessersaumscheren-Anlage nach der Neuerung, Figur 3 ist ein vergrößerter Schnitt nach der Linie I-I der Figur 2, Figur 4 zeigt eine abgewandelte Ausführungsform der in Figur 3 wiedergegebenen Vorrichtung, in derselben Richtung gesehen wie
    in Figur 3,
    Figur 5 zeigt eine andere abgewandelte Ausführungsform der in Figur 3 wiedergegebenen Vorrichtung, ebenfalls in der Richtung gesehen wie in Figur 3.
  • Bei der in Figur 2 gezeigten Kreismessersaumscheren-Anlage wird das zu besäumende Blech 1 der Saumschere S mittels einer Rollenzuführeinrichtung 3 in Richtung auf den Schneidspalt hin zugeführte Die Saumschere S ist bei der hier gezeigten Ausführungsform einer Kreismessersaumscheren-Anlage in an sich bekannter Weise ausgebildet.
  • Zwei übereinander angeordnete rotierende Kreismesser 4 und 4t sind in an sich bekannter Weise im Scherenständer 5 gelagert. Ihr Antrieb erfolgt durch an sich bekannte (nicht dargestellte) Mittel.
  • Der von den Kreismessern 4,4t abgeschnittene Saum gelangt über eine Zuführeinrichtung 6 in einen Saumzerschneider 7, der mit rotierenden Messerkreuzen, mit schwingenden Messerhebeln oder mit rotierenden Trommelmessern ausgerüstet sein kann. Über eine Rutsche 8 tod. dgl können die zerschnittenen Saumteile auf ein Förderband 9 oder in einen Auffangbehälter befördert und von dort abtransportiert werden Das besäumte Blech gelangt über Führungsrollen 10,10'zu einem Rollenförderer 11, der es zur Weiterverarbeitung in eine andere Maschine oder zu einer Stapelanlage befördern kann.
  • Bei der hier gezeigten Ausführungsform einer Kreismessersaumscheren-Anlage ist die gemäß der Neuerung vorgeschlagene Einrichtung E als gesonderte Vorrichtung vor der Schere S angeordnete Sie kann jedoch auch fest in die Schere S eingebaut sein.
  • Die Einrichtung E besteht aus einer Vorrichtung zum Einkerben des zu besäumenden Bleches, Bandes od. dgl. entlang der dem beabsichtigten Schnitt entsprechenden Linie. Bei der dargestellten Ausführungsform wird diese Vorrichtung durch zwei übereinander angeordnete Kerbrolle 12, 12t gebildet, die in geeigneter, an sich bekannter Weise angetrieben werden. Die Kerbrollen 12 und 12t sind entsprechend der Stärke des zu bearbeitenden Bleches gegeneinander anstellbar. Um das Anstellen der Rollen zu ermöglichen, kann eine beliebige geeignete Anstellvorrichtung bekannter Bauart in der Einrichtung Ei vorgesehen sein, Anstelle der Kerbrollen 12 und 121 können in der Einrichtung E jedoch auch die in Figur 4 gezeigten Fräser oder Schleifscheiben 12a und 12a' drehbar und gegeneinander einstellbar gelagert sein. Zum Antrieb der Fräser 12a und 12a' können wiederum bekannte, hier im einzelnen nicht dargestellte und beschriebene Antriebsvorrichtungen vorhanden sein* Bei einer weiteren abgewandelten Ausführungsform einer Vorrichtung gemäß der Neuerung ist die Einrichtung E mit zwei Schneidstählen 12b und 12bt ausgerüstet, die von Haltern 13 und 13' getragen werden und vorzugsweise in diesen längsverschieblich und feststellbar sind. Die Schneidkanten der Schneidstähle 12b und 12bt greifen am Blech in ein und derselben senkrechten Ebene, aber von entgegengesetzten Seiten an.
  • Auch in diesem Fall wird das Blech mit seinen Kerben in den Schneid-
    spalteingeführte
    -
    Die Neuerung ist nicht auf die dargestellten und beschriebenen Aus-
    führungsbeispiele beschränkte Vielmehr sind mannigfache Abwandlungen
    möglich, ohne den Grundgedanken der Neuerung zu verlassen. Vor allem kann die Einrichtung E, wie bereits erwähnt, auch fest in der Schere eingebaut sein. Anstelle der nur beispielsweise erwähnten Kerb-oder Druckrollen, Fräser, Schleifscheiben und Schneidstähle können beliebige andere geeignete spanlos verformende oder spanabhebende Werkzeuge verwendet werden, um die gewünschte örtliche Kerbwirkung und Verringerung der Dicke des Bleches, Bandes od. dgl. herbeizuführen.

Claims (7)

  1. Schutzansprüche 1) Vorrichtung an Kreismesserscheren bzw. Kreismesserscheren-Anlagen, g e k e n n z e ich n e t d u r c h eine vor den Kreismessern (4, 4') angeordnete Einrichtung (E) zum Einkerben der zu besäumenden bzw. zu teilenden Bleche, Bänder od. dgl. entlang einer dem beabsichtigten Schnitt entsprechenden Linie.
  2. 2) Vorrichtung nach Anspruch 1, d a d u r o h g e k e n n z e i c h n e t, daß die Einrichtung (E) aus mindestens einem spanabhebenden Werkzeug besteht.
  3. 3) Vorrichtung nach Anspruch 2, d a d u r o h g e k e n n z e i c h. n e t, daß das spanabhebende Werkzeug aus mindestens einem Fräser oder Schleifscheibe (12a, 12a') besteht.
  4. 4) Vorrichtung nach Anspruch 2, d a d u r c h g e k e n n z e i c hn e t, daß das spanabhebende Werkzeug aus mindestens einem Schneidstahl (12b, 12b) besteht.
  5. 5) Vorrichtung nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n z e i c hn e t, daß die Einrichtung (E) aus mindestens einem spanlos verformenden Werkzeug besteht.
  6. 6) Vorrichtung nach Anspruch 5, d a d u r c h g e k e n n z e ich n e t, daß das spanlos verformende Werkzeug aus mindestens einer Drucks oder Kerbrolle (12,121) besteht.
  7. 7) Vorrichtung nach mindestens einem der vorhergehenden Ansprüche, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß die Einrichtung (E) aus zwei, das Blech, Band od. dgl. von einander gegenüberliegenden Seiten angreifenden Werkzeugen besteht.
DESCH26853U 1960-03-04 1960-03-04 Vorrichtung an kreismesserscheren bzw. kreismesserscheren-anlagen. Expired DE1853063U (de)

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Publications (1)

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DE1853063U true DE1853063U (de) 1962-06-07

Family

ID=33010637

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DESCH26853U Expired DE1853063U (de) 1960-03-04 1960-03-04 Vorrichtung an kreismesserscheren bzw. kreismesserscheren-anlagen.

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1853063U (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2640939A1 (de) * 1975-09-11 1977-03-24 John William Rogers Verfahren und vorrichtung zum bearbeiten von langgestreckten bahnen aus einem metallblechmaterial
DE3100271A1 (de) * 1981-01-08 1982-07-22 Nippon Steel Corp., Tokyo Verfahren und vorrichtung zum zerschneiden von metallstuecken in schmalere abschnitte

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2640939A1 (de) * 1975-09-11 1977-03-24 John William Rogers Verfahren und vorrichtung zum bearbeiten von langgestreckten bahnen aus einem metallblechmaterial
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