DE185165C - - Google Patents
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- DE185165C DE185165C DENDAT185165D DE185165DA DE185165C DE 185165 C DE185165 C DE 185165C DE NDAT185165 D DENDAT185165 D DE NDAT185165D DE 185165D A DE185165D A DE 185165DA DE 185165 C DE185165 C DE 185165C
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- punching
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B26—HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
- B26F—PERFORATING; PUNCHING; CUTTING-OUT; STAMPING-OUT; SEVERING BY MEANS OTHER THAN CUTTING
- B26F1/00—Perforating; Punching; Cutting-out; Stamping-out; Apparatus therefor
- B26F1/38—Cutting-out; Stamping-out
- B26F1/44—Cutters therefor; Dies therefor
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B26—HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
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- B26F1/00—Perforating; Punching; Cutting-out; Stamping-out; Apparatus therefor
- B26F1/38—Cutting-out; Stamping-out
- B26F1/40—Cutting-out; Stamping-out using a press, e.g. of the ram type
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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- B26F2001/4463—Methods and devices for rule setting, fixation, preparing cutting dies
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Forests & Forestry (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Perforating, Stamping-Out Or Severing By Means Other Than Cutting (AREA)
- Making Paper Articles (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 185165 KLASSE 54«. GRUPPE
JULIUS GERHOLD in HAMBURG.
benutzbare Tiegeldruckpresse.
Die Benutzung von Tiegeldruckpressen als Loch-, Stanz- und Schneidmaschinen zur
Herstellung von Pappschachtelwerkstücken ist bekannt. Man verwendet in diesem Falle
als Matrize nachgiebiges und doch zähes Material, wie beispielsweise -dicke Pappe,
weiches Holz usw., welches durch Klammern oder sonstige geeignete Vorrichtungen auf
dem massiven, mit glatter Oberfläche versehenen Schwingtiegel befestigt wird. Diese
Unterlagen gestatten aber nur ein unterbrochenes Arbeiten, da sich bei wiederholtem
Gebrauch kleine Stanzabfälle sowie Fasern des bearbeiteten Papp- oder Papierwerk-Stückes
sowohl an die Schneidmesser und Stempel, als auch in die als Matrize dienende Papp- oder Holzschicht festsetzen. Soll also
ein unsauberes Bearbeiten des Werkstückes vermieden werden, so erfordert dies ein
öfteres Reinigen der Messer und Stempel sowie Erneuern der als Matrize dienenden
Papp- oder Holzschicht.
Diese Übelstände sollen dadurch beseitigt werden, daß an Stelle der üblichen glatten
Unterlage im Tiegel eine in bekannter Weise zusammensetzbare Stanzunterlage in Matrizenform
zur Anwendung kommt. Man kann dann die Matrizen für die Loch- und Stanzwerkzeuge
in bekannter Weise mit nach
unten sich erweiternden Öffnungen versehen, damit der Stanzabfall herausfallen kann.
Hierdurch wird eine ununterbrochene, saubere Herstellung von Papier- oder Pappwerkstücken
mittels Druckmaschinen erreicht. Durch Hineinlegen einer massiven Platte aus
Eisen oder dergl. mit glatter Oberfläche nach Entfernung der Matrize wird der Schwingtiegel
wieder für seine eigentliche Bestimmung brauchbar gemacht.
Fig. ι zeigt die Draufsicht der am Fundament anzuordnenden Stanze.
Fig. 2 ist ein Querschnitt und
Fig. 3 ein Längsschnitt durch diese Stanze.
Fig. 4 ist ein Längsschnitt durch die am Tiegel zu befestigende Matrize und
Fig. 5 eine Draufsicht auf diese Matrize. Die Form der Stanze entspricht genau der
Zusammenstellung der Matrize. Die Ausstanzmesser s passen in die Nuten o, die
Stauchwerkzeuge m passen in die Nuten r. Unter den Nuten 0 sind Hohlräume, in
welche das ausgestanzte Material hineinfällt, um von hier aus unter der Form weg und
unten durch den hohlliegenden Teil der Wand des Rahmens ρ nach außen zu fallen.
Um Pappwerkstücke verschiedener Form und Größe herstellen zu können, sind Stanzform
und Matrize in bekannter Weise zusammensetzbar. Die einzelnen zusammenzustellenden
Teile sind der bequemeren Auswechslung halber für vierkantige Metallklötze mit ovalen, an den Enden offenen
Hohlräumen unterhalb der Nutöffnungen versehen. Bei fertig zusammengestellter Matrize
schließen die Hohlräume unmittelbar geradlinig aneinander an und haben in der
unteren Seite des senkrecht stehenden Schwingtiegels eine Auslaßöffnung für die
Stanzabfälle. Oval sind diese Räume gebildet aus praktischen Gründen; die Stanzabfalle
fallen in solchen Hohlräumen bequem und schnell nach außen. Die Zwischenräume zwischen den einzelnen Klötzen werden mit
ebenfalls auswechselbarer Druckausschlußmasse ausgefüllt, welche entweder massiv
ίο oder auch mit ovalen Hohlräumen versehen
ist, entsprechend den Hohlräumen der Nutklötze, um gegebenenfalls als Verbindungsglied
zwischen den einzelnen Klötzen zu dienen. Durch dieses Ausfüllen der um die Klötze sich befindenden Zwischenräume mit
Druckausschlußmaterial und Anbringung eines Letternsatzes in die Stanzform wird ein
gleichzeitiges Bedrucken des Pappwerkstückes ermöglicht. Da nur die Lettern vorstehen,
so werden auch· nur diese mit den Walzen geschwärzt bezw. gefärbt; auf der Stanzform
wird an den entsprechenden Stellen, wo Satz ist, ein Papier- oder Kartonpolster angeordnet.
Soll der Karton auch geprägt werden, so wird der Prägestempel in die Stanzform und
eine entsprechende Matrize in den Matrizenrahmen eingesetzt.
Man kann also durch Anbringung geeigneter Hilfsmittel in der Stanzform und der
Matrize ein gleichzeitiges Ritzen, Drucken, Prägen, Stanzen, Schneiden und Lochen des
Werkstückes erreichen.
Claims (2)
- Patent-Ansprüche:ι. Als Loch-, Stanz- und Schneidma-. schine zur Herstellung von Pappschachtelwerkstücken benutzbare Tiegeldruckpresse mit im Fundament derselben angeordneter zusammensetzbarer Stanze, dadurch gekennzeichnet, daß die im Tiegel befindliche Matrizenform entsprechend den Loch-, Stanz- und Schneidwerkzeugen der Stanzplatte ebenfalls zusammengesetzt ist und von einem Rahmen zusammengehalten wird.
- 2. Presse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Matrizen für die Stanzmesser (s) die bekannten nach unten sich erweiternden öffnungen zur Aufnähme der ausgestanzten Stücke aufweisen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE185165C true DE185165C (de) |
Family
ID=449036
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT185165D Active DE185165C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE185165C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1022896B (de) * | 1955-03-31 | 1958-01-16 | Hans Kolb | Selbsttaetige Schneid-, Stanz- und Rillmaschine fuer Faltschachtel-Zuschnitte aus Wellpappe oder aehnlichem Material |
| DE1281255B (de) * | 1965-11-04 | 1968-10-24 | Lohmann K G | Verfahren und Vorrichtung zum lagegerechten Aufbringen und Befestigen eines Nutkoerpers auf einem Drucktiegel |
-
0
- DE DENDAT185165D patent/DE185165C/de active Active
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1022896B (de) * | 1955-03-31 | 1958-01-16 | Hans Kolb | Selbsttaetige Schneid-, Stanz- und Rillmaschine fuer Faltschachtel-Zuschnitte aus Wellpappe oder aehnlichem Material |
| DE1281255B (de) * | 1965-11-04 | 1968-10-24 | Lohmann K G | Verfahren und Vorrichtung zum lagegerechten Aufbringen und Befestigen eines Nutkoerpers auf einem Drucktiegel |
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