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DE1851036U - Zaehlimpulsgeber mit einem tastglied. - Google Patents

Zaehlimpulsgeber mit einem tastglied.

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Publication number
DE1851036U
DE1851036U DE1961S0039068 DES0039068U DE1851036U DE 1851036 U DE1851036 U DE 1851036U DE 1961S0039068 DE1961S0039068 DE 1961S0039068 DE S0039068 U DES0039068 U DE S0039068U DE 1851036 U DE1851036 U DE 1851036U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lever
pulse generator
toggle lever
spring
counting
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1961S0039068
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DE1961S0039068 priority Critical patent/DE1851036U/de
Publication of DE1851036U publication Critical patent/DE1851036U/de
Expired legal-status Critical Current

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  • A Measuring Device Byusing Mechanical Method (AREA)

Description

  • Zählimpulsgeber mit einem Tastglied, welches von den zu zählenden Gegenständen, z. B. von auf einem Transportband vorbeiwandernden Werkstücken betätigt wird.
  • Zur Zählung von Werkstücken ist es bereits bekannt, diese mittels eines Tastgliedes zu erfassen und durch dieses unmittelbar ein mechanisches Zählwerk zu steuern oder damit einen Kontakt auszulösen, der als Impulsgeber ein elektrisches Zählwerk betätigt. Weiterhin ist es auch schon bekannt, durch die zu zählenden Werkstücke an einer Durchgangsstelle Lichtschranken zu unterbrechen und damit Impulse zu erzeugen, die das Zählwerk schalten. Beide Methoden sind für lichtdurchlässige, druckempfindliche Glasampullen, gleichgültig, ob Hie/Wt leer oder mit einer glasklaren Flüssigkeit, gefüllt, nur bedingt brauchbar. Einmal können die druckempfindlichen Glasampullen wegen Bruchgefahr nur einen geringen Druck auf das Tastglied ausüben, auch weil sie bei Transport'durch Metallbänder auf diesen nur mit geringer Reibung haftbn und durch ein stärker wirkendes Tastglied festgehalten und am Weitertransport gehindert würden. Andererseits wird weder durch den Glaskörper, noch durch die Flüssigkeit eine ausreichende Lichtmenge absorbiert, so daß die Lichtschwächung von Lichtschranken keine eindeutigen Zählimpulse erzeugen würde. Weiterhin darf das Tastglied wegen der geringen Druckkräfte, die durch die Werkstücke ausgeübt werden können, auch nur eine geringe Masse aufweisen, so daß es auch bei hoher Transportgesohwindigkeit der Glasampullen während der ganzen Zeit des Ampullendurchgangs bewegt wird und so die Gefahr schleichender Kontaktgabe durch elektrische Steuermittel gegeben wäre.
    Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen mit einem
    a
    Tastglied arbeitenden, so robust gebauten Zählimpulsgeber
    für druckempfindliche, lichtdurchlässige Glasampullen zu
    schaffen, daß er trotz großer Schalthäufigkeit eine hohe Lebensdauer aufweist und die zu zählenden Glasampullen zahlenmässig eindeutig und ohne Fehlen erfaßt, obwohl die Ampullen auf einen Förderband mit geringer Haftreibung transportiert werden.
  • Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß das Tastglied des Zählimpulsgebers über eine als mechanischer Impulsverstärker wirkende federbelastete Kniehebel-Mechanik die-zur Zählung verwendeten Impulse erzeugt. Dabei ist es vorteilhaft, wenn die einenends am Kniehebel angreifende Spannfeder anderenends ortsfest, gegebenenfalls über einen Spannhebel, an einen Gehäuseteil des Zählimpulsgebers befestigt und etwa in der Mitte zwischen der Befestigungsstelle am Kniehebel und der Befestigungsstelle am Gehäuseteil durch das Tastglied, das vorzugsweise mit dem Spannhebel zusammenwirkt, auslenkbar ist. Zweckmässigerweise können dabei die Spannfeder und das Tastglied so angeordnet sein, daß die Wirkungslinie der durch die Spannfeder am Kniehebel angreifenden'Federzugkraft bei gekippten Spannhebel und in Ruhelage zurückgekehttem Tastglied in Bezug auf die Drehachse des Kniehebels auf dessen Ruhelageseite liegt. In weiterer Ausgestaltung der Erfindung kann der an seinem frei beweglichen Ende hammerartig ausgebildete Kniehebel mit einer in entsprechender Entfernung angeordneten Membran zusammenwirken und über ein Schallmikrofon, unmittelbar oder über eine elektrische Verstärkereinrichtung, ein elektrisches Zählwerk steuern..
  • Weitere Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus einem in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel : Es zeigen die nachfolgenden Figuren den Aufbau eines Zählimpulsgebers, und zwar Fig. 1 in Ansicht von unten, Fig. 2 in Vorderansicht mit dem Tastglied und dem Kniehebel in Ruhestellung, Fig. 3 in Vorderansicht mit dem Tastglied und dem Kniehebel in Arbeitsstellung, und Fig. 4 in Vorderansicht mit in Ruhestellung zurückgekehrtem Tastglied und dem Kniehebel noch in Arbeitsstellung.
  • Die Figuren 1 und 2 zeigen das an ihrem Ende V-förmig ausgestaltete Tastglied a, das fest mit der Welle und über diese unverdrehbar mit dem Nocken b verbunden ist. In Ruhelage, wenn der Spannhebel d und die Spannfeder e durch den Nocken b noch nicht ausgelenkt wurden, liegen die Befestigungsstelle er der Spannfeder e am Kniehebel f und die schneidenartige Lagerung d'des Spannhebels d am Befestigungsbügel k in einer Geraden und damit liegt auch die Wirkungslinie We der Federzugkraft gemeinsam mit einem Anschlag 1 diesseits der Drehachse f'des Kniehebels f, so daß dieser durch die Spannfeder e in
    Ruhelage gehalten wird. (Vergl. Fig. 2)
    t
    Wenn nun die zu zählenden Ampullen A die Durchgangsstelle am
    Zählimpulsgeber passieren, drücken sie das Tastglied a in
    Pfeilrichtung Pf nach oben (Vergl. Fig. 3) und damit auch gleichzeitig den mit der Welle c fest verbundenen Nocken b.
  • Der am Zählimpulsgebergehäuse m auf dem Befestigungsbügel k schneidenartig gelagerte Spannhebel d wird dadurch ebenfalls nach oben geschwenkt und die Zugrichtung der am Kniehebel f angreifenden Spannfeder e verändert.'Dadurch wird einmal die verhältnismässig geringe, von der Ampulle A auf das Tastglied a übertragene Druckkraft durch den entsprechend verkürzten Hebelarn des Nocken b in eine größere Druckkraft bei ver-
    kürztem Weg umgesetzt. Da weiterhin das an einem Ende
    i
    V-förmig ausgestaltete Tastglied a in Bezug auf die Größe
    der Ampulle A so dimmensioniert ist, daß durch diese Aufwärts-
    bewegung der Nocken b den Spannhebel d ausreichend weit nach oben verschwenkt, kommt damit der Angriffspunkt der Spannfeder e am Spannhebel d soweit nach oben, daß die Wirkungslinie We der durch die Spannfeder e auf den Kniehebel f ausgeübten Federzugkraft über die Drehachse f'des Kniehebels f hinausgeschwenkt wird und letztere plötzlich mit starker Kraftwirkung nach oben schnappt. Dadurch schlägt der am vorderen Ende des Kniehebels f angebrachte Ansatz g gegen eine schallverstärkend wirkende Hartpapierplatte h. Dieser Schallimpuls wird von dem Mikrofon i aufgefangen und über einen nicht dargestellten Verstärker einem ebenfalls nicht dargestellten Zählwerk zugeführt und damit zur Zählung der die Durchgangsstelle passierenden Ampullen A ausgewertet.
  • Durch die Umsetzung der Kniehebelbewegung in einen Schallimpuls können keine-Kontaktprollungen entstehen, weil auch eine Vielzahl rasch aufeinander folgender Anschläge des Ansatzes g an der Hartpapierplatte h im Mikrofon i nur als ein einziger Schallimpuls erscheint. Fällt nach Passieren einer Ampulle A das Tastglied a durch seine Schwerkraft oder-gegebenenfalls durch eine nicht dargestellte Rückholfeder in seine Ausgangslage zurück, so wandert der Angriffspunkt für die Zugkraft der Feder e nach unten, bis er mit den Befestigungstellen', d'der Feder e bzw. des Spannhebels d in einer Linie liegt und damit kommt die Wirkungslinie We der Federzugkraft wieder diesseits der Drehachse f des Kniehebels f auf die Seite seiner Ruhelage zu liegen, so daß damit auch die Spannfeder e den Kipphebel f in seine Ruhelage zurückzuschwenken trachtet. (Vergl. Fig. 4) Hierbei wurde der Kniehebel f noch in Arbeitsstellung gezeichnet, bevor ihn die Feder e zurückholt. Nachdem dies erfolgt ist, sind alle Teile des Zählimpulsgebers wieder in der Ausgangsstellung angelangt und stehen zur Zählung der nachfolgenden Ampullen A zur Verfügung. 4 Schutzansprüche 4 Figuren

Claims (4)

  1. Sc hut z ans pr ü c h e 1. Zählimpulsgeber mit einem Tastglied, welches von den zu zählenden Gegenständen, z. B. von auf einem Transportband vorbeiwandernden Werkstücken, betätigt wird, dadurch gekennzeichnet, daß dieses Tastglied (a) über eine als mechanischer Impulsverstärker wirkende federbelastete Kniehebel-Mechanik (d, e, f) die zur Zählung verwendeten Impulse erzeugt.
  2. 2. Zählimpulsgeber nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die einenends am Kniehebel (f) angreifende Spannfeder (e) anderenends ortsfest, gegebenenfalls über einen Spannhebel (d), an einem Gehäuseteil (k) bzw. m) des Zijhlimpulsgebers befestigt und etwa in der Mitte zwischen der Befestigungsstelle (e') am Kniehebel (f) und der Befestigung-' stelle (d') am Gehäuseteil (k) durch das Tastglied (a), das vorzugsweise mit einem Spannhebel (d). zusammenwirkt, auslenkbar ist.
  3. 3. Zählimpulsgeber nach Anspruch 1oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Spannfeder (e) und das Tastglied (a) so angeordnet sind, daß die Wirkungslinie (wie) der durch die Spannfeder (e) an Kniehebel (. f) angreifenden Federzugkraft bei gekippte Spannhebel (d) und in Ruhelage zurückgekehrte Tastglied (a) in Bezug auf die Drehachse (f) des Kniehebels (f) auf dessen Ruhelageseite liegt. (Vergl.
    Fig. 4J
  4. 4. Zählimpulsgeber nach Anspruch 1,2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der an seinem frei beweglichen Ende hammerartig ausgebildete Kniehebel (f) mit einer in entsprechender Entfernung angeordneten Membran (h) zusammenwirkt und über ein Schallmikrofon (i), unmittelbar oder über eine elektrische Verstärkereinrichtung, ein elektrisches Zählwerk steuert.
DE1961S0039068 1961-09-26 1961-09-26 Zaehlimpulsgeber mit einem tastglied. Expired DE1851036U (de)

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