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DE515120C - Vorrichtung zum Verhueten des Prellens beim Rueckfallen der Schaltglieder von Waehler fuer Fernsprechanlagen in die Ruhelage - Google Patents

Vorrichtung zum Verhueten des Prellens beim Rueckfallen der Schaltglieder von Waehler fuer Fernsprechanlagen in die Ruhelage

Info

Publication number
DE515120C
DE515120C DEF68108D DEF0068108D DE515120C DE 515120 C DE515120 C DE 515120C DE F68108 D DEF68108 D DE F68108D DE F0068108 D DEF0068108 D DE F0068108D DE 515120 C DE515120 C DE 515120C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
switching element
rest position
dialers
fall back
telephone systems
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEF68108D
Other languages
English (en)
Inventor
Georg Degner
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Fuld & Co Telephon
Original Assignee
Fuld & Co Telephon
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Fuld & Co Telephon filed Critical Fuld & Co Telephon
Priority to DEF68108D priority Critical patent/DE515120C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE515120C publication Critical patent/DE515120C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H67/00Electrically-operated selector switches
    • H01H67/02Multi-position wiper switches
    • H01H67/04Multi-position wiper switches having wipers movable only in one direction for purpose of selection
    • H01H67/12Linear-motion switches

Landscapes

  • Mechanical Control Devices (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM 29. DEZEMBER 1930
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21a3 GRUPPE
für Fernsprechanlagen in die Ruhelage
Patentiert im Deutschen Reiche vom 31. März 1929 ab
Bei Wählern mit am Schluß der Verbindungen herabfallendem Schaltglied besteht bekanntlich die Gefahr des Prellens, indem das auf dem Anschlag aufstoßende Schaltglied auf und ab gehende Prellbewegungen ausführt, die bei Stangenwählern wegen des größeren Gewichtes des SchaltgHedes besonders heftig sind und zu unangenehmen Begleiterscheinungen (selbsttätiger Neuanlauf des Wählers) Veranlassung geben können.
Um das Prellen des aufschlagenden Schaltgliedes zu vermeiden, ist es nötig, die lebendige Kraft in einer unschädlichen Weise zu vernichten. Plastische Mittel, wie z. B. Lederauflagen, kommen hierbei wegen der Veränderlichkeit der Ruhestellung des Schaltgliedes nicht in Frage. Man hat deshalb federnde Aufschlagglieder angewandt, welche beim Aufschlagen eine aperiodische Schwingung hervorrufen. Dieses Verfahren hat jedoch den Mangel, daß es an ein bestimmte? Gewicht und an eine bestimmte Fallgeschwindigkeit gebunden ist. Beide können im Betriebe veränderlich sein.
Die Erfindung vermeidet diesen Mangel, indem erfindungsgemäß die lebendige Kraft des herabfallenden Schaltgliedes Bremshebeln einen Impuls erteilt, durch welchen die lebendige Kraft im Bremsweg für das Schaltglied vernichtet wird.
Eine zweckmäßige Ausführungsform der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt.
Abb. ι stellt eine Vorderansicht der zum Verständnis der Erfindung wesentlichen Teile eines Stangenwählers dar, Abb. 2 die Seitenansieht. Auf der Grundplatte 1 ist die Zahnstange 2 in Rollenlagern 4 und 5 beweglich gelagert. Sie dient zum Antrieb des Wählerschaltgliedes 3 und wird von einem nicht dargestellten Antriebsmagneten mittels der Schaltklinke 12 schrittweise gehoben. Als Sperrklinke dient die am Rollenlager 5 befestigte Blattfeder 6.
Die Zahnstange besitzt am oberen Ende einen Einschnitt 7, in dem der mit dem Schaltglied 3 verbundene Winkel 8 eingreift. Das Schaltglied wird bei seiner Bewegung mittels Rollen 9 zwischen den Schienen ι ο geführt.
Zur Auslösung des Wählers nach Gebrauch wird er in bekannter Weise bis in die Endstellung weitergeschaltet. Beim letzten Hubschritte wird dabei ein Schieber 11 durch die an der Zahnstange 2 befestigte Schraube 3 mitgenommen, die an die am Schieber befestigte Schraube 14 stößt. Der nach oben bewegte Schieber hebt die Sperrfeder 6 mittels des Ansatzes 15 aus den Zähnen aus und sperrt sich in bekannter Weise in der oberen Lage. Fällt die Klinke 12 nach dem letzten Schritt wieder ab, so legt sich der mit
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Georg Degner in Frankfurt a. M.
ihr verbundene Arm 16 auf den Ansatz 17 des Schiebers, so daß dadurch die Schaltklinke ebenfalls ausgehoben wird. Das Schaltglied mit der Zahnstange kann jetzt frei in die Ruhelage zurückfällen, in welcher die Sperrung des Schiebers wieder aufgehoben wird und er unter der Einwirkung der auf den Arm 16 wirkenden Feder 17 in seine Ruhestellung zurückgedrückt wird.
Im Führungslager 4 für die Zahnstange ist ein Winkelheber 18 lose eingesetzt. Beim Aufprall des Schaltgliedes schlägt der Winkel 8 des Schaltgliedes auf den Hebel 18. Diesem wird dadurch ein Impuls erteilt, indem er durch die senkrecht auf ihn auftrefEende lebendige Kraft ruckartig gekippt wird und die Zahnstange zwischen sich und die Deckplatte ι g des Rollenlagers 4 klemmt. Der allerletzte Teil der Fallbewegung oder der allererste Teil der Rückprellschwingung wird dadurch wirksam abgebremst. Ist die lebendige Kraft vernichtet, so ist der Klemmdruck des Hebels 18 stark vermindert gegenüber dem, der durch den Impuls beim Aufprall erzeugt wurde, so daß die Zahnstange in ihrer Ruhelage nicht eingeklemmt bleibt.
Ohne vom Erfindungsgedanken abzuweichen,
lassen sich andere wirksame Einrichtungen nach dem neuen Prinzip schaffen zur Abbremsung des in die Ruhelage zurückfallenden Wählerschaltgliedes mittels seiner eigenen lebendigen Energie.

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zum Verhüten des Prellens beim Rückfallen der Schaltglieder von Wählern für Fernsprechanlagen in die Ruhelage, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Weg des Schaltgliedes kurz vor der Ruhelage ein Bremshebel vorgesehe'n ist, der von dem Schaltglied beim Auftreffen einen Anstoß erhält, eine Bremswirkung auslöst und die lebendige Kraft des, Schalfglied.es in der verbleibenden Wegstrecke vernichtet.
2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der in der Bewegungsrichtung des Schaltgliedes auf den Bremshebel wirkende Anstoß senkrecht zu dieser Richtung wirkende Kräfte zur Bremsung des Schaltgliedes erzeugt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Bremskraft einseitig auf das Schaltglied wirkt, das sich gegen einen festen Anschlag abstützt.
4. Vorrichtung nach Anspruchs, dadurch' gekennzeichnet, daß der Bremshebel innerhalb eines Führungslagers für das Schaltglied wirkt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEF68108D 1929-03-31 1929-03-31 Vorrichtung zum Verhueten des Prellens beim Rueckfallen der Schaltglieder von Waehler fuer Fernsprechanlagen in die Ruhelage Expired DE515120C (de)

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DE515120C true DE515120C (de) 1930-12-29

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