DE515120C - Vorrichtung zum Verhueten des Prellens beim Rueckfallen der Schaltglieder von Waehler fuer Fernsprechanlagen in die Ruhelage - Google Patents
Vorrichtung zum Verhueten des Prellens beim Rueckfallen der Schaltglieder von Waehler fuer Fernsprechanlagen in die RuhelageInfo
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- DE515120C DE515120C DEF68108D DEF0068108D DE515120C DE 515120 C DE515120 C DE 515120C DE F68108 D DEF68108 D DE F68108D DE F0068108 D DEF0068108 D DE F0068108D DE 515120 C DE515120 C DE 515120C
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- dialers
- fall back
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- Expired
Links
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H67/00—Electrically-operated selector switches
- H01H67/02—Multi-position wiper switches
- H01H67/04—Multi-position wiper switches having wipers movable only in one direction for purpose of selection
- H01H67/12—Linear-motion switches
Landscapes
- Mechanical Control Devices (AREA)
Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
29. DEZEMBER 1930
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21a3 GRUPPE
für Fernsprechanlagen in die Ruhelage
Bei Wählern mit am Schluß der Verbindungen herabfallendem Schaltglied besteht
bekanntlich die Gefahr des Prellens, indem das auf dem Anschlag aufstoßende Schaltglied
auf und ab gehende Prellbewegungen ausführt, die bei Stangenwählern wegen des größeren Gewichtes des SchaltgHedes besonders
heftig sind und zu unangenehmen Begleiterscheinungen (selbsttätiger Neuanlauf des Wählers) Veranlassung geben können.
Um das Prellen des aufschlagenden Schaltgliedes zu vermeiden, ist es nötig, die lebendige
Kraft in einer unschädlichen Weise zu vernichten. Plastische Mittel, wie z. B. Lederauflagen,
kommen hierbei wegen der Veränderlichkeit der Ruhestellung des Schaltgliedes nicht in Frage. Man hat deshalb
federnde Aufschlagglieder angewandt, welche beim Aufschlagen eine aperiodische Schwingung
hervorrufen. Dieses Verfahren hat jedoch den Mangel, daß es an ein bestimmte?
Gewicht und an eine bestimmte Fallgeschwindigkeit gebunden ist. Beide können im Betriebe
veränderlich sein.
Die Erfindung vermeidet diesen Mangel, indem erfindungsgemäß die lebendige Kraft
des herabfallenden Schaltgliedes Bremshebeln einen Impuls erteilt, durch welchen die lebendige
Kraft im Bremsweg für das Schaltglied vernichtet wird.
Eine zweckmäßige Ausführungsform der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt.
Abb. ι stellt eine Vorderansicht der zum Verständnis der Erfindung wesentlichen Teile
eines Stangenwählers dar, Abb. 2 die Seitenansieht. Auf der Grundplatte 1 ist die Zahnstange
2 in Rollenlagern 4 und 5 beweglich gelagert. Sie dient zum Antrieb des Wählerschaltgliedes
3 und wird von einem nicht dargestellten Antriebsmagneten mittels der Schaltklinke 12 schrittweise gehoben. Als
Sperrklinke dient die am Rollenlager 5 befestigte Blattfeder 6.
Die Zahnstange besitzt am oberen Ende einen Einschnitt 7, in dem der mit dem Schaltglied
3 verbundene Winkel 8 eingreift. Das Schaltglied wird bei seiner Bewegung mittels
Rollen 9 zwischen den Schienen ι ο geführt.
Zur Auslösung des Wählers nach Gebrauch wird er in bekannter Weise bis in die Endstellung
weitergeschaltet. Beim letzten Hubschritte wird dabei ein Schieber 11 durch die
an der Zahnstange 2 befestigte Schraube 3 mitgenommen, die an die am Schieber befestigte
Schraube 14 stößt. Der nach oben bewegte Schieber hebt die Sperrfeder 6 mittels
des Ansatzes 15 aus den Zähnen aus und sperrt sich in bekannter Weise in der
oberen Lage. Fällt die Klinke 12 nach dem letzten Schritt wieder ab, so legt sich der mit
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Georg Degner in Frankfurt a. M.
ihr verbundene Arm 16 auf den Ansatz 17
des Schiebers, so daß dadurch die Schaltklinke ebenfalls ausgehoben wird. Das Schaltglied
mit der Zahnstange kann jetzt frei in die Ruhelage zurückfällen, in welcher die
Sperrung des Schiebers wieder aufgehoben wird und er unter der Einwirkung der auf
den Arm 16 wirkenden Feder 17 in seine
Ruhestellung zurückgedrückt wird.
Im Führungslager 4 für die Zahnstange ist ein Winkelheber 18 lose eingesetzt. Beim Aufprall des Schaltgliedes schlägt der Winkel 8 des Schaltgliedes auf den Hebel 18. Diesem wird dadurch ein Impuls erteilt, indem er durch die senkrecht auf ihn auftrefEende lebendige Kraft ruckartig gekippt wird und die Zahnstange zwischen sich und die Deckplatte ι g des Rollenlagers 4 klemmt. Der allerletzte Teil der Fallbewegung oder der allererste Teil der Rückprellschwingung wird dadurch wirksam abgebremst. Ist die lebendige Kraft vernichtet, so ist der Klemmdruck des Hebels 18 stark vermindert gegenüber dem, der durch den Impuls beim Aufprall erzeugt wurde, so daß die Zahnstange in ihrer Ruhelage nicht eingeklemmt bleibt.
Im Führungslager 4 für die Zahnstange ist ein Winkelheber 18 lose eingesetzt. Beim Aufprall des Schaltgliedes schlägt der Winkel 8 des Schaltgliedes auf den Hebel 18. Diesem wird dadurch ein Impuls erteilt, indem er durch die senkrecht auf ihn auftrefEende lebendige Kraft ruckartig gekippt wird und die Zahnstange zwischen sich und die Deckplatte ι g des Rollenlagers 4 klemmt. Der allerletzte Teil der Fallbewegung oder der allererste Teil der Rückprellschwingung wird dadurch wirksam abgebremst. Ist die lebendige Kraft vernichtet, so ist der Klemmdruck des Hebels 18 stark vermindert gegenüber dem, der durch den Impuls beim Aufprall erzeugt wurde, so daß die Zahnstange in ihrer Ruhelage nicht eingeklemmt bleibt.
Ohne vom Erfindungsgedanken abzuweichen,
lassen sich andere wirksame Einrichtungen nach dem neuen Prinzip schaffen zur Abbremsung
des in die Ruhelage zurückfallenden Wählerschaltgliedes mittels seiner eigenen lebendigen Energie.
Claims (4)
1. Vorrichtung zum Verhüten des Prellens
beim Rückfallen der Schaltglieder von Wählern für Fernsprechanlagen in die Ruhelage, dadurch gekennzeichnet, daß
in dem Weg des Schaltgliedes kurz vor der Ruhelage ein Bremshebel vorgesehe'n
ist, der von dem Schaltglied beim Auftreffen einen Anstoß erhält, eine Bremswirkung
auslöst und die lebendige Kraft des, Schalfglied.es in der verbleibenden
Wegstrecke vernichtet.
2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch
gekennzeichnet, daß der in der Bewegungsrichtung des Schaltgliedes auf
den Bremshebel wirkende Anstoß senkrecht zu dieser Richtung wirkende Kräfte
zur Bremsung des Schaltgliedes erzeugt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Bremskraft
einseitig auf das Schaltglied wirkt, das sich gegen einen festen Anschlag
abstützt.
4. Vorrichtung nach Anspruchs, dadurch'
gekennzeichnet, daß der Bremshebel innerhalb eines Führungslagers für das Schaltglied wirkt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEF68108D DE515120C (de) | 1929-03-31 | 1929-03-31 | Vorrichtung zum Verhueten des Prellens beim Rueckfallen der Schaltglieder von Waehler fuer Fernsprechanlagen in die Ruhelage |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEF68108D DE515120C (de) | 1929-03-31 | 1929-03-31 | Vorrichtung zum Verhueten des Prellens beim Rueckfallen der Schaltglieder von Waehler fuer Fernsprechanlagen in die Ruhelage |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE515120C true DE515120C (de) | 1930-12-29 |
Family
ID=7110834
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEF68108D Expired DE515120C (de) | 1929-03-31 | 1929-03-31 | Vorrichtung zum Verhueten des Prellens beim Rueckfallen der Schaltglieder von Waehler fuer Fernsprechanlagen in die Ruhelage |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE515120C (de) |
-
1929
- 1929-03-31 DE DEF68108D patent/DE515120C/de not_active Expired
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