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DE1843428U - Kartoffellegemaschine mit vorratsteller. - Google Patents

Kartoffellegemaschine mit vorratsteller.

Info

Publication number
DE1843428U
DE1843428U DE1960M0034404 DEM0034404U DE1843428U DE 1843428 U DE1843428 U DE 1843428U DE 1960M0034404 DE1960M0034404 DE 1960M0034404 DE M0034404 U DEM0034404 U DE M0034404U DE 1843428 U DE1843428 U DE 1843428U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
potato
compartments
plate
potatoes
laying pipe
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1960M0034404
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Cramer & Soehne Maschf
Original Assignee
Cramer & Soehne Maschf
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Cramer & Soehne Maschf filed Critical Cramer & Soehne Maschf
Priority to DE1960M0034404 priority Critical patent/DE1843428U/de
Publication of DE1843428U publication Critical patent/DE1843428U/de
Expired legal-status Critical Current

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  • Preparation Of Fruits And Vegetables (AREA)
  • Sowing (AREA)

Description

  • Kartoffellegemaschine mit Vorratsteller Gegenstand der Erfindung sind Kartoffellegemaschinen mit oberhalb des Legerohres über einem feststehenden Boden drehbar angeordnetem, zur Aufnahme einzelner Kartoffeln durch Radialwände unterteiltem Vorratsteller. Derartige Vorratsteller werden insbesondere in Verbindung mit dem Fehlstellenausgleich verwendet, beispielsweise bei den Legemaschinen der Patentschriften 920.944 und 1 010 307. Bei diesen Maschinen können soviel Fehlstellen selbsttätig korrigiert werden, wie der Vorratsteller Fächer zur Aufnahme von Ersatzkartoffeln besitzt. Es sind deshalb Teller mit möglichst vielen Fächern erwünscht. Durch eine entsprechende Vergrößerung der Vorratsteller läßt sich das aber nicht erreichen, weil das Trägheitsmoment des Tellers bald die Grenze überschreitet, wo der Bodenantrieb zur sicheren Betätigung des Fehlstellenausgleichs noch gewährleistet ist.
  • Um eine größere Anzahl von Fächern unterzubringen, hat die österreichische Patentschrift 182 552 zwei übereinander angeordnete Vorratsteller vorgesehen, von denen zunächst der untere seine Ersatzkartoffeln auswirft und dann durch die im oberen Teller befindlichen Kartoffeln erneut geladen wird. diese Zweitelleranordnung zeigt aber den Nachteil, daß der Bedienungsmann nicht jederzeit übersehen kann, ob der untere Teller mit Kartoffeln gefüllt ist. Er kann auch nicht direkt in den unteren Teller einlegen, sondern muß dazu jedesmal einen Ladevorgang vollziehen. Ferner erweist es sich hier nachteilig, daß für den Antrieb beider Teller mindestens das doppelte Antriebsmoment erforderlich ist, als bei der üblichen Eintellerausführung.
  • Die vorliegende Erfindung sieht zur Vermeidung aller dieser Nachteile einen Vorratsteller vor, auf dem die Fächer in zwei konzentrischen Kreisen angeordnet sind. Dadurch wird auch der bei den bisher bekannten Vorratstellern ungenützt innere.
  • Tellerraum zur Aufnahme von Ersatzkartoffeln genutzt. Während die äußeren Fächer ihre Ersatzkartoffeln zur Fehlstellenkorrektur abwerfen, füllen sie sich beim Weiterdrehen selbsttätig aus den entsprechenden inneren Fächern. Gegenüber dem bekannten Stande der Technik ergeben sich hier die Vorteile, daß man die doppelte Anzahl von Fächern stets offen vor sich hat und daß die Uberwachungsperson jederzeit in jedes beliebige Fach nachlegen kann, ohne einen besonderen Ladevorgang ausführen zu müssen. Der Tellerdurchmesser wird nicht oder nicht nennenwert großer, als bei den bisher bekannten Vorratstellern gleicher Fächerzahl, und Fächergroße.
  • Die Erfindung besteht darin, daß die Radialwände des Vorratstellers Ausschnitte aufweisen, in welche eine feststehende Ringwand derart eingreift, daß eine gleiche Anzahl innerer und äußerer Fächer entsteht. Je nachdem sich bei der betreffenden Kartoffellegemaschine der Legerohreinlauf unterhalb der äußeren oder der inneren Fächerreihe befindet, besitzen im ersteren Falle die inneren, im letzteren Falle die äußeren Fächer eine mit dem Vorratsteller festverbundene Bodenfläche, die nach der Ringwand hin geneigt ist.
  • Fig. 1 zeigt die Beispielsausführung des Vorratstellers einer legemaschine, deren Legerohreinlauf sich unterhalb der äußeren Fächerreihe befindet, in perspektivischer Darstellung.
  • Fig. 2 zeigt den Querschnitt des Vorratstellers einer Kartoffellegemaschine, deren Legerohreinlauf sich unterhalb der inneren Fächerreihe befindet.
  • Am oberen Ende des Legerohres 1 der Kartoffellegemaschine, deren sonstige Einzelheiten als für den Erfindungsgedanken unwesentlich hier nicht dargestellt sind, ist der kreisförmige Boden 3 fest angeordnet. Er trägt die Lagerung für den Vorratsteller 5, der im Sinne der Pfeilrichtung je nach Art der Maschine absatzweise oder kontinuierlich gedreht wird.
  • Der Vorratsteller besteht aus einem mittleren Blechkegel 6 und einem Außenring 77 die durch zehn Radialwände 8 miteinander verbunden sind. In den Radialwänden befinden sich die Ausschnitte 9, in welche die konzentrische Ringwand 10 eingreift. Die Ringwand ist mit dem Boden 3 fest verschraubt und ist also feststehend. Sie besitzt als Kartoffeldurchlaß einen Ausschnitt 11, durch welchen die Kartoffeln aus den inneren Fächern in die äußeren gelangen. Der Kartoffeldurchlaß 11 ist dem Legerohreinlauf 2 benachbart, so daß jede Radialwand des Vorratstellers zunächst die Stelle mit dem Legerohreinlauf 2 und dann die mit dem Kartoffeldurchlaß 11 passiert.
  • Zu Beginn der Biegearbeit werden die inneren Fächer 12 und die äußeren Fächer 13 mit je einer Kartoffel gefüllt. Wenn sich ein äußeres Fach aber den Legerohreinlauf 2 hinwegbewegt, fällt die Kartoffel durch den Ausschnitt des Bodens 3 hindurch in das Legerohr. Das leere Fach gelangt anschließend durch die Drehung vor den Kartoffeldurchlaß 11, so daß die im inneren Fach 13 befindliche Kartoffel den Kegelmantel abwärts in das leere Fach rollt. So wandern bei der Drehung der Reihe nach sämtliche Kartoffeln der Innenfächer durch den Kartoffeldurchlaß hindurch in die Außenfächer, werden bis zum Legerohreinlauf transportiert und in das legerohr abgeworfen. Es werden also sämtliche Kartoffeln ohne Zutun des Bedienungsmannes und ohne Ladungsvorgang ausgelegt. Wenn das geschehen ist, müssen sämtliche Fächer wieder gefüllt werden.
  • Bei dem in Fig. 2 dargestellten Querschnitt des Vorratstellers handelt es sich um eine Kartoffellegemaschine, deren Legerohreinlauf 2 sich unterhalb der inneren Fächerreihe befindet.
  • Am feststehenden Boden 3 sitzt die Lagerung der Tellerwelle 4, welche mit der Tellernabe 14 mittels des Stiftes 15 starr verbunden ist. Der Boden 3 weist oberhalb des Legerohreinlaufes 2 eine Öffnung 16 auf, durch welche die Kartoffeln aus den inneren Fächern in das Legerohr 1 fallen können.
  • Der Boden 3 ist am Umfang topfförmig hochgezogen und bildet dort die Ringwand 10, welche den Vorratsteller 5 in innere und äußere Fächer teilt. An einer Stelle der Ringwand befindet sich der Kartoffeldurchlaß 11, von dem die Kartoffeln aus den äußeren Fächern in die inneren Fächer gelangen können.
  • Der Vorratsteller besteht aus der Nabe 14, dem Außenring 7 und den Radialwänden 8, die mit Ausschnitten 9 für die Ringwand 10 versehen sind. Auch bei dieser Ausführung ist der Legerohreinlauf 2 dem Kartoffeldurchlaß 11 benachbart, so daß jede Radialwand des Vorratstellers unmittelbar nacheinander die Öffnung 16 und den Kartoffeldurchlaß 11 passiert.
  • Zu Beginn der Legearbeit werden sämtliche Fächer mit je einer Kartoffel gefüllt. Sobald ein inneres Fach beim Hinwegstreichen über die Öffnung 16 seine Kartoffeln in das Legerohr abgegeben hat, passiert es den Kartoffeldurchlaß 11 und füllt sich dort selbsttätig dadurch, daß die Kartoffel aus dem äußeren Fach 13 in diesem Augenblick von der schrägen Fläche des Außenringes 7 durch den Kartoffeldurchlaß in das entleerte innere Fach rollt. Auf diese Weise werden sämtliche Kartoffeln durch die bloße Umdrehung des Vorratstellers ohne Zutun eines Bedienungsmannes zum Legerohr geführt.

Claims (1)

  1. J ~ ansprüche
    1. Kartoffellegemaschine mit oberhalb des Legerohreinlaufes über einem feststehenden Boden drehbar angeordnetem, zur Aufnahme einzelner Kartoffeln durch Radialwände unterteiltem Vorratsteller, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß eine feststehende, konzentrisch angeordnete, lediglich durch einen Kartoffeldurchlaß (11) unterbrochene Ringwand (10) derart in Ausschnitte (9) der Radialwände (8) des Vorratstellers (5) eingreift, daß eine gleiche Anzahl innerer (12) und äußerer (13) Fächer gebildet wird, wobei die inneren oder die äußeren Fächer eine nach der Ringwand hin geneigte Bodenfläche (6) besitzen. CD
    2. Kartoffellegemaschine nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß die Bodenfläche (6) mit dem Vorratsteller (5) fest verbunden ist.
DE1960M0034404 1960-03-05 1960-03-05 Kartoffellegemaschine mit vorratsteller. Expired DE1843428U (de)

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Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1843428U true DE1843428U (de) 1961-12-14

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ID=33007265

Family Applications (1)

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