DE833430C - Sammelfalle mit Fangtrommel, insbesondere fuer Ratten, Maeuse u. dgl. - Google Patents
Sammelfalle mit Fangtrommel, insbesondere fuer Ratten, Maeuse u. dgl.Info
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- DE833430C DE833430C DER1204A DER0001204A DE833430C DE 833430 C DE833430 C DE 833430C DE R1204 A DER1204 A DE R1204A DE R0001204 A DER0001204 A DE R0001204A DE 833430 C DE833430 C DE 833430C
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- 241001465754 Metazoa Species 0.000 claims description 18
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01M—CATCHING, TRAPPING OR SCARING OF ANIMALS; APPARATUS FOR THE DESTRUCTION OF NOXIOUS ANIMALS OR NOXIOUS PLANTS
- A01M23/00—Traps for animals
- A01M23/02—Collecting-traps
- A01M23/10—Collecting-traps with rotating cylinders or turnstiles
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Description
Der Gegenstand der Erfindung bezieht sich auf eine Sammelfalk mit einer drehbaren Trommel, die
sowohl zum Fangen als audh zum Töten der gefangenen Tiere, insbesondere Ratten, geeignet ist.
Es ist eine selbsttätig sich wieder fängisch stellende Falle bekannt, bei der die Ratten o. dgl.
durch ein Einschlupfloch in eine Fangtrommel eintreten, die dann bewegt wird, wenn die Ratte in der
Fangtrommel ihre Bewegungsrichtung ändert. Eine solche Falle hat aber den Nachteil, daß nur eine
geringe Zahl von Ratten gefangen werden kann. Hinzu kommt, daß es nicht möglich ist, die gefangenen
Tiere leicht und sicher zu töten.
Nach dem Gegenstand der Erfindung wird eine Trommel, die in einem Gehäuse drehbar gelagert
ist, mit einer Vielzähl von Fangro'hren versehen, in
die die zu fangenden Tiere nacheinander eintreten können. Befindet sich eine Ratte in einem Rohr, so
steuert sie das Drehen der Trommel dadurch, daß sie auf ein elastisches, mit dem entsprechenden ao
Rohr verbundenes Glied tritt und eine am Boden des Gehäuses liegende Platte o. dgl das Drehen der
vorgespannten Trommel um einen der Anzahl der Röhre entsprechenden Winkel steuert. Die vordere
Abschlußscheibe der Trommel ist zu diesem Zweck as
an ihrem Umfang z. B. mit Zähnen versehen, die bewirken, daß die von einer Ratte ausgelöste Sperrung
der Trommel wieder eintritt, sobald sich die Trommel um einen der Zahl der Rohre entsprechenden
Teilwinkel gedreht hat, so daß in das nun freiliegende
Nachbarrohr die nächste Ratte eintreten kann.
Die Welle der Trommel ist im Boden und im Deckel derart gelagert, daß sie nach dem Abheben
des Deckels im Boden gehalten wird. Zwischen dem Boden und der Trommel ist eine Isolierplatte angeordnet,
die zwar auf der Trommelwelle verschiebbar ist, sich aber z. B. gegenüber dem Gehäuse nicht
verdrehen kann. Auf dieser sitzen zwei konzentrisch zueinander liegende Ringe, deren Abstand so bemessen
ist, daß sie in einer Endlage die konisch verlaufenden Fangrohrenden berühren. In der Fangstellung
der Sammelfalle liegt die Isolierplatte ζ. Β.
ίο an einem Bund der Trommelwelle oder am Gehäuse
an und kann entgegen der Wirkung einer Feder an die Rohre geschoben werden. Dies wird selbsttätig
dann erreicht, wenn man das Gehäuse auf den Boden des Gehäuses durch Hochheben des Deckels
stellt, weil dann die an der Isolierplatte sitzenden Stifte die Isolierplatte in die andere Endstellung
drücken. Die gefangenen Tiere stehen in dieser Lage auf dem Kopf und können durch Anlegen einer
Stromspannung an die an der · Isolierplatte be-
ao festigten Ringe getötet werden. Nun wird der Deckel
entfernt und die toten Tiere aus den Rohren durch Umkippen des Gehäuses entfernt.
Weitere Merkmale ergeben sich aus der Beschreibung.
»5 In den Fig. 1 bis 3 ist ein Ausführungsbeispiel
des Ernndungsgedankens veranschaulicht, und zwar zeigt
Fig. ι einen Längsschnitt durch die Sammelfalle in Richtung C-D der Fig. 2,
Fig. 2 die Vorderansicht der Sammelfalle nach abgenommenem Deckel und
Fig. 3 einen Querschnitt in Richtung A-B der Fig. i.
In dem Gehäuse 1 ist eine Welle 2 im Boden 3 und Deckel 4 derart isoliert gelagert, daß sie sich
zwar drehen, aber nicht herausfallen kann. Auf dieser Welle 2 sitzen zwei Scheiben 5 und 6, die mit
Durchtrittsöffnungen versehen sind, durch die die Fangrohre 7 gesteckt und mit den Scheiben vereinigt
sind, wodurch eine in sich starre Trommel gebildet wird.
Auf der Welle2 sitzt weiterhin die unter Wirkung der am Bund 8 anliegenden Feder 9 stehende Isolierplatte
10 verschiebbar, aber nicht verdrehbar. Gegenüber dem Boden 3 stützt sie sich derart ab, daß
zwischen diesem und der Isolierplatte ein Zwischenraum bestehen bleibt. Auf der Isolierplatte 10 sind
zwei konzentrisch angeordnete Metallringe 11 und 12 befestigt, deren freie Außenkanten der konischen
Ausbildung der Fangrohre entsprechend nach außen bzw. nach dem Platteninnern zu abgebogen sind.
Wenn nun das Gehäuse 1 mittels des Handgriffs 15 auf die an der Isolierplatte 10 sitzenden Stifte 16
gestellt wird, verschiebt sich die Isolierplatte gegenüber der Trommel auf Grund des Gewichtes des
Gehäuses und der Trommel derart, daß die Fangrohre an den Ringen 11 und 12 anliegen. Sind die
Ringe 11 und' 12 an das Stromnetz angeschlossen,
dann werden die in den Rohren befindlichen Tiere getötet. Zur Verringerung des Widerstandes empfiehlt
es sich, nur die konischen Enden der Fangrohre 7 aus Metall auszubilden, die Rohre aber z. B.
aus Kunstharz o. dgl. herzustellen. Es genügt auch, wenn an-diesen konischen Enden jeweils ein Ring
aus Metall angeordnet ist, der in geeigneter Weise mit den anderen Ringen an den A'etzstrom angeschlossen
wird. Da die Tiere infolge ihres Eigengewichtes mit dem Kopf in die konischen Enden der
Fangrohre rutschen, wenn das Gehäuse auf den Stiften 16 ruht, werden sie schnell getötet. Man
kann die konischen Enden der Fangrohre auch teilen und die beiden Hälften unter Spannung halten,
so daß das Tier selbst den Stromkreis schließt.
Die Trommel, bestehend aus den Scheiben 5 und 6 sowie den Fangrohren 7, erhält eine gewisse Vor-Spannung
z. B. durch Verdrehen der Feder 17, die z. B. an der Isolierplatte 10 einerseits und an der
Scheibe 5 andererseits gehalten ist. Beim Spannen der Feder 17 muß die Nase 18 etwas nach außen
gedrückt werden, damit die Zähne 19, welche sich an der Scheibe 6 befinden, das Spannen nicht behindern.
Die Nase 18 befindet sich an einer Platte 20, welche z.B. am Scharnier 21 schwenkbar gelagert
ist und unter der Wirkung einer oder mehrerer Federn 22 steht.
Läuft ein Tier durch das Einschlupfloch 23 im
Deckel 4 in das unterste Fangrohr 7 hinein, so drückt es auf ein eine in jedem Rohr vorgesehene
Öffnung 24 abschließendes, elastisches Glied 25, wodurch die darunterliegende Platte 20 ebenfalls
nach unten gedrückt wird und sich auch die Nase 18 nach unten bewegt, das Drehen der Trommel also
durch das einlaufende Tier selbst gesteuert wird. Sobald sich die Trommel etwas gedreht hat, bewegt
sich die Platte 20 wieder in die Ausgangsstellung zurück, und die Nase 18 legt sich an den nächstfolgenden
Zahn 19 an.
Ordnet man z. B., wie dargestellt, sechzehn Rohre am Umfang der Trommel an, so kann man am
Deckel 4 einen nicht dargestellten Schieber und au der Scheibe 6 einen Stift vorsehen, die beide derart
zusammenarbeiten, daß das Einschlupfloch abgeschlossen wird, wenn fünfzehn Tiere gefangen
sind, um das Weiterdrehen der Trommel zu verhindern, bzw. um das erste Fangrohr nicht freizugeben.
Einfacher ist es, an Stelle des sechzehnten Rohres die Schei1>en 5 und 6 gar nicht erst mit
Öffnungen für das letzte (sechzehnte) Fangrobr zu versehen, so daß also kein Tier mehr in das Gehäuse
gelangen kann, wenn fünfzehn Tiere gefangen sind.
Um Einzelteile der Falle zu sparen, kann man. an Stelle der beiden Federn 9 und 17 nur eine Feder
vorsehen, die dann sowohl die Vorspannung der Trommel als auch das federnde Abstandhalten
zwischen Isolierplatte und Trommel überneliim'n
muß. Da diese Feder praktisch nur dann zusammengedrückt wird, wenn die Falle entleert wird und
daher nur noch eine geringe Vorspannung der Feder \Orhanden ist, läßt sich ihre doppelte Aufgabe vertreten,
insbesondere da der Muh der Isolierplatte nur verhältnismäßig gering zu sein braucht.
Es ist zweckmäßig, den Boden 3 nach dem Einsetzen der Teile der Sammelfalle mit dem Gehäuse 1
zu verschrauben, während man den mit dem Handgriff 15 versehenen Deckel 4 z. B. durch einen Bajonettverschluß
o. dgl. mit dem Gehäuse 1 leicht
lösbar verbindet, mn die getöteten Tiere schnell
durch Umkippen des Gehäuses nach Anfassen des Handgriffes 26 herausl>efördern zu können.
Will man die Tiere aber nur fangen, dann ist nur der Deckel 4 zu entfernen, so daß alle Tiere gleichzeitig
in einen entsprechend abgeschlossenen Behälter übergeben werden können. Man kann die
Nase 18 al>er auch so verlängern, daß diese durch
den Deckel oder die Gehäusewand hindurchragt, so daß man jedes Tier einzeln herausnehmen kann.
Diese Anordnung hat auch den Vorteil des unbehinderten Spannens der Trommel.
Claims (11)
- Patentansprüche:i. Sammelfalle mit Fangtrommel, insbesondere für Ratten, Mäuse u. dgl., deren Gehäuse ein Einschlupfloch aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß die Trommel eine Vielzahl von um die Trommelwelle (2) drehbaren Fangrohren (7)ao o. dgl. enthält und um einen der Rohranzahl entsprechenden Winkel nach Eintritt eines Tieres drehbar ist.
- 2. Sammelfalle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Fangrohr an der dem Trommelumfang zugewendeten Seite ganz oder teilweise geöffnet ist und diese öffnung (24) durclh eiin elastisches Glied (25) abgeschlossen ist.
- 3. Sammelfalle nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß am Umfang der federnd vorgespannten Trommel eine der Anzahl der Fangrohre entsprechende Anzahl Zähne (19) vorgesehen sind, die gegen eine Nase (18) o. dgl. einer unter dem am tiefsten liegenden Fangrohr federnd gelagerten, der Größe der im Rohr vorgesehenen öffnung (24) entsprechenden Platte (20) o. dgl. nacheinander zur Anlage kommen.
- 4. Sammelfalle nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Trommelwelle (2) im Boden (3) des Gehäuses (1) drehbar gehaltert ist.
- 5. Sammelfalle nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Fangrohr (7) an seinem der Einschlupföffnung gegenüberliegenden Ende konisch verjüngt verläuft.
- 6. Sammelfalle nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die konisch verlaufenden Fangrohrenden geteilt und gegenüber dem Fangrohr (7) isoliert sind.
- 7. Sammelfalle nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß gegenüber den konisch verlaufenden Fangrohrenden eine mit zwei an das Stromnetz angeschlossenen Ringen (11, 12) versehene Isolierplatte (10) angeordnet ist, die unter Wirkung einer die Platte von den Fangröhren (7) abhaltenden Feder (9) steht.
- 8. Sammelfalle nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß an Stelle der beiden die Trommel vorspannenden (17) und die Isolierplatte beeinflussenden (9) Federn nur eine Feder vorgesehen ist.
- 9. Sammelfalle nach den Ansprüchen 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß an der Isolierplatte (10) vorzugsweise drei im Gehäuseboden (3) geführte Stifte (16) befestigt sind.
- 10. Sammelfalle nach den Ansprüchen 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (1) zwei Handgriffe (15, 26) besitzt, von denen der eine am Deckel (4), der andere in der Nähe des Bodens oder am Boden (3) selbst angeordnet ist.
- 11. Sammelfalle nach den Ansprüchen 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Trommelwelle(2) gegenüber dem Gehäuse (1) bzw. dem Boden(3) und dem Deckel (4) isoliert gelagert ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen3420 2.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DER1204A DE833430C (de) | 1950-03-14 | 1950-03-14 | Sammelfalle mit Fangtrommel, insbesondere fuer Ratten, Maeuse u. dgl. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DER1204A DE833430C (de) | 1950-03-14 | 1950-03-14 | Sammelfalle mit Fangtrommel, insbesondere fuer Ratten, Maeuse u. dgl. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE833430C true DE833430C (de) | 1952-03-06 |
Family
ID=7395442
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DER1204A Expired DE833430C (de) | 1950-03-14 | 1950-03-14 | Sammelfalle mit Fangtrommel, insbesondere fuer Ratten, Maeuse u. dgl. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE833430C (de) |
-
1950
- 1950-03-14 DE DER1204A patent/DE833430C/de not_active Expired
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