DE1607450C3 - Prallspalter - Google Patents
PrallspalterInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen Prallspalter mit auf einer lotrechten umlaufenden Welle befestigtem,
von oben beschicktem, ein zentrales Verteilorgan aufweisendem Drehteller, auf dem außerhalb des Verteilorgans
mehrere Prallflügel angeordnet sind, die das Gut gegen Prallplatten schleudern, die mit radialem
Abstand vom Drehteller im Gehäuse auf dessen Innenumfang befestigt sind.
Bei Prallspaltern dieser Art besteht die Schwierigkeit, die aus hochverschleißfestem Material bestehenden
Prallflügel leicht auswechselbar auf dem Drehteller so zu befestigen, daß die Mittel zur Befestigung der
Prallflügel beim Betrieb des Prallspalters nicht beschädigt werden. Bei einem bekannten Prallspalter sind zu
diesem Zweck in die Prallflügel Kerne eingegossen, die aus einem leichter bearbeitbaren Material bestehen
und je mit einem inneren Gewinde versehen sind, so daß eine auswechselbare Befestigung der Prallflügel an
dem Drehteller durch in diese Gewinde eingeschraubte Schrauben möglich ist. Prallflügel mit derartigen Kernen
aus leichter bearbeitbarem Material sind jedoch schwierig herzustellen, insbesondere weil die Kerne
sich zum Innern des Prallflügels hin verbreitern müssen, um ein Lösen dieser Kerne aus dem Prallflügel beim
Betrieb des Prallspalters zuverlässig zu vermeiden.
Dies bedingt in der Regel eine besondere Bearbeitung der Kerne vor dem Eingießen in den Prallflügel.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine leichter herstellbare und doch zuverlässige Form für die Befestigung der
Prallflügel auf dem Drehteller zu finden, die auch ein einfaches Austauschen der Prallflügel, die einem vergleichsweise
hohen Verschleiß ausgesetzt sind, ermöglicht. Bei einem Prallspalter der eingangs genannten
Art besteht die Erfindung darin, daß der Drehteller auf seiner Oberseite Aufnahmestücke mit einer nach oben
und nach der in Drehrichtung vorne liegenden Seite offenen Ausnehmung aufweist, in die ein entsprechend
geformter Vorsprung an einem Prallflügel von oben einschiebbar ist. Die Aufnahmestücke können dabei
fest mit dem Drehteller verbunden, z. B. verschweißt, sein und unterliegen, da sie nur in geringem Umfang
mit dem Gut in Berührung kommen, nur einem geringen Verschleiß.
Besonders zweckmäßig ist eine Ausführungsform, bei der die Ausnehmung durch eine vertikal verlaufende
Nute an der inneren vom Prallflügel abgewandten Kante erweitert und an dem Vorsprung eine in die
Nute eingreifende Leiste vorgesehen ist, weil dadurch eine besonders zuverlässige Befestigung gegeben ist.
Ferner kann in der inneren Wange des Aufnahmestükkes eine Schraube radial angeordnet sein, die mit ihrem
Ende auf die innere Flanke des Vorsprunges drückt und dadurch den Prallflügel unter Ausschaltung des für das
Auswechseln erforderlichen Spieles zwischen Vorsprung und Ausnehmung auf dem Drehteller fixiert.
Diese Schraube kann im übrigen auch bei einer Ausführungsform angewandt werden, bei der der Vorsprung
und die Ausnehmung nach unten in radialer Richtung winkelgleich verbreitert sind, wobei die Ausnehmung
oben mindestens so breit ist wie der Vorsprung unten. Die dabei auftretenden aneinander anliegenden schrägen
Flächen an dem Vorsprung und der Ausnehmung erleichtern die Aufnahme der bei umlaufendem Drehteller
auf die Prallflügel wirkenden Zentrifugalkräfte.
Schließlich kann zur weiteren Verbesserung der Festlegung jedes Prallflügels auf dem Drehteller die
Oberfläche des Drehtellers in Drehrichtung vor dem Aufnahmestück in einem der Dicke des Prallflügels
gleichen Abstand eine zum Aufnahmestück abfallende Stufe aufweisen, an der sich die in Drehrichtung vorne
liegende untere Kante des Prallflügels anlegt.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt
F i g. 1 einen vertikalen Mittelschnitt durch den Prallspalter,
F i g. 1 einen vertikalen Mittelschnitt durch den Prallspalter,
Fig.2 einen Schnitt nach der Linie H-II in Fig. 1
zur Hälfte,
F i g. 3 eine Ansicht in Umfangsrichtung eines Prallflügels mit Aufnahmestück auf dem Drehteller,
F i g. 4 eine Ansicht in radialer Richtung eines Prallflügels mit Aufnahmestück auf dem Drehteller und
F i g. 5 eine Draufsicht eines Teils des Drehtellers mit Prallflügel und Aufnahmestück.
In dem Gehäuse 1 ist zentral ein Ständer 2 befestigt, in dem die lotrechte Welle 3 drehbar gelagert ist, die über eine Riemenscheibe 4 angetrieben wird= In dem oberhalb des Ständers 2 liegenden Teil ist die Welle 3 mit einer Schwungscheibe 3' versehen, die ebenso wie der darüberliegende Drehteller 5 fest mit der Welle 3 verbunden ist Auf dem Drehteller 5 ist mittig als Verteilorgan ein Kegel 7 befestigt, an den sich nach außen auswechselbare Verschleißplatten 8 anschließen, die bis zum Außenumfang des Drehtellers 5 reichen. Außer-
In dem Gehäuse 1 ist zentral ein Ständer 2 befestigt, in dem die lotrechte Welle 3 drehbar gelagert ist, die über eine Riemenscheibe 4 angetrieben wird= In dem oberhalb des Ständers 2 liegenden Teil ist die Welle 3 mit einer Schwungscheibe 3' versehen, die ebenso wie der darüberliegende Drehteller 5 fest mit der Welle 3 verbunden ist Auf dem Drehteller 5 ist mittig als Verteilorgan ein Kegel 7 befestigt, an den sich nach außen auswechselbare Verschleißplatten 8 anschließen, die bis zum Außenumfang des Drehtellers 5 reichen. Außer-
halb des Kegels 7 sind außerdem vier radial angeordnete Prallflügel 6 mittels der Aufnahmestücke 22 auf dem
Drehteller 5 befestigt
In dem Deckel 13 des Gehäuses 1 ist zentral eine Einlauföffnung mit aufgesetztem Rohrstutzen 9 vorgesehen,
neben dem in dem Deckel 13 eine weitere Öffnung mit leicht abnehmbarer Abdeckklappe 12 angeordnet
ist. In dem Gehäuse 1 ist auf dessen Innenumfang ein aus auswechselbaren Prallplatten 10 gebildeter
Ring befestigt. Das Gut wird durch den Rohrstutzen 9 aufgegeben und fällt auf den rotierenden Kegel 7 als
Verteilorgan, von dem das Gut in den Wirkungsbereich der Prallflügel 6 gelangt, die das Gut beschleunigen und
mit hoher Geschwindigkeit gegen die Prallplatten 10 schleudern, an denen das Gut durch Prallung zerkleinert
wird. Das zerkleinerte Gut verläßt das Gehäuse 1 durch die beiden in dessen Boden vorgesehenen, fast
halbkreisförmigen Öffnungen 11. Nach Öffnen der Abdeckklappe 12 bei Stillstand des Prallspalters sind die
Prallflügel 6 und die Aufnahmestücke 22 zwecks Auswechselns der Prallflügel 6 leicht zugänglich.
Zwecks leicht auswechselbarer Befestigung der Prallflügel 6 auf dem Drehteiler 5 ist jeder Prallflügel 6
mit einem Vorsprung 20 versehen, der von oben in eine nach oben und nach der in Drehrichtung vorne liegenden
Seite offene Ausnehmung in dem zugehörigen Aufnahmestück 22 einschiebbar ist. Die Ausnehmung weist
an der inneren vom Prallflügel 6 abgewandten Kante eine vertikal verlaufende Nute auf, in die eine am Vorsprung
20 vorgesehene vertikale Leiste 21 eingreift. In der inneren Wange des Aufnahmestücks 22 ist eine
Schraube 14 radial angeordnet, die mit ihrem Ende auf die innere Flanke des Vorsprungs 20 drückt. Der Vorsprung
20 und die zugeordnete Ausnehmung sind nach unten in radialer Richtung winkelgleich verbreitert, so
daß sich ein schräg liegendes Anlageflächenpaar 23 zwischen Vorsprung 20 und Aufnahmestück 22 ergibt.
Nach Einschieben des Vorsprungs 20 mit dem Prallflügel 6 in die Ausnehmung in dem Aufnahmestück 22
von oben, wozu die Ausnehmung oben mindestens so breit sein muß wie der Vorsprung 20 unten, wird das
Anlageflächenpaar 23 durch Verschieben des Prallflügels 6 mit dem Vorsprung 20 in radialer Richtung nach
außen zur Anlage gebracht. Diese Lage wird durch Drehen der Schraube 14 in der inneren Wange des
Aufnahmestücks 22 und anschließendes Festziehen der Gegenmutter 15 fixiert. Bei ausreichender Bemessung
des Spiels zwischen dem Vorsprung 20 und der Ausnehmung in dem Aufnahmestück 22 stören die auftretenden
Fertigungsungenauigkeiten nicht, da diese durch die Schraube 14 überbrückt werden können. Dies
ist insbesondere von Bedeutung, wenn Gußteile ohne mechanische Nachbearbeitung verwendet werden sollen.
Die beim Rotieren des Drehtellers 5 auftretenden Zentrifugalkräfte werden zum größten Teil von dem
Anlageflächenpaar 23 aufgenommen, während die von dem Prallflügel 6 auf das Gut ausgeübten Kräfte zum
größten Teil von den in Drehrichtung vorne liegenden Flächen des Aufnahmestücks 22 aufgenommen werden,
an denen der Prallflügel 6 anliegt. Die Schraube 14 hat in jedem Falle nur noch verhältnismäßig geringe restliche
Kräfte aufzunehmen.
Die Verschleißplatten 8 auf der Oberfläche des Drehtellers 5 weisen jeweils in Drehrichtung vor einem
Aufnahmestück 22 in einem der Dicke des Prallflügels 6 gleichen Abstand eine zum Aufnahmestück 22 abfallende
Stufe 16 auf, hinter der der untere Rand des Prallflügels 6 liegt, wodurch dieser zusätzlich fixiert wird.
Außerdem schließen dadurch die Prallflügel 6 unmittelbar an die Verschleißplatten 8 an, was verschleißtechnisch
vorteilhaft ist
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (5)
1. Prallspalter mit auf einer lotrechten umlaufenden Welle befestigtem, von oben beschicktem, ein
zentrales Verteilorgan aufweisendem Drehteller, auf dem außerhalb des Verteilorgans mehrere Prallflügel
angeordnet sind, die das Gut gegen Prallplatten schleudern, die mit radialem Abstand vom
Drehteller im Gehäuse auf dessen Innenumfang befestigt sind, dadurch gekennzeichnet, daß
der Drehteller (5) auf seiner Oberseite- Aufnahmestücke (22) mit einer nach oben und nach der in
Drehrichtung vorne liegenden Seite offenen Ausnehmung aufweist, in die ein entsprechend geformter
Vorsprung (20) an einem Prallflügel (6) von oben einschiebbar ist.
2. Prallspalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausnehmung durch eine vertikal
verlaufende Nute an der inneren vom Prallflügel (6) abgewandten Kante erweitert und an dem Vorsprung
(20) eine in die Nute eingreifende Leiste (21) vorgesehen ist.
3. Prallspalter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß in der inneren Wange des Aufnahmestückes
(22) eine Schraube (14) radial angeordnet ist, die mit ihrem Ende auf die innere Flanke
des Vorsprungs (20) drückt.
4. Prallspalter nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Vorsprung (20) und die Ausnehmung
nach unten in radialer Richtung winkelgleich verbreitert sind, wobei die Ausnehmung oben mindestens
so breit ist wie der Vorsprung (20) unten.
5. Prallspalter nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberfläche des
Drehtellers (5) in Drehrichtung vor dem Aufnahmestück (22) in einem der Dicke des Prallflügels (6)
gleichen Abstand eine zum Aufnahmestück (22) abfallende Stufe (16) aufweist.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB0092927 | 1967-06-09 | ||
| DEB0092927 | 1967-06-09 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1607450A1 DE1607450A1 (de) | 1970-09-24 |
| DE1607450B2 DE1607450B2 (de) | 1975-06-12 |
| DE1607450C3 true DE1607450C3 (de) | 1976-01-22 |
Family
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