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DE1840536U - Orangenschaeler. - Google Patents

Orangenschaeler.

Info

Publication number
DE1840536U
DE1840536U DEZ6697U DEZ0006697U DE1840536U DE 1840536 U DE1840536 U DE 1840536U DE Z6697 U DEZ6697 U DE Z6697U DE Z0006697 U DEZ0006697 U DE Z0006697U DE 1840536 U DE1840536 U DE 1840536U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
peeler
orange
guide member
handle
approximately
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEZ6697U
Other languages
English (en)
Inventor
Ernst Zweigle
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEZ6697U priority Critical patent/DE1840536U/de
Publication of DE1840536U publication Critical patent/DE1840536U/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47JKITCHEN EQUIPMENT; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; APPARATUS FOR MAKING BEVERAGES
    • A47J17/00Household peeling, stringing, or paring implements or machines
    • A47J17/02Hand devices for scraping or peeling vegetables or the like

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Knives (AREA)
  • Food-Manufacturing Devices (AREA)

Description

  • Ernst Zweigle, Nellingen bei Esslingen, Kirchstrasse 5 Orangenschäler Zum Schälen von Orangen sind bereits zahlreiche Vorrichtungen bekannt, von denen die meisten darauf beruhen, dass in der Verlängerung eines in der Regel etwa stielartigen Griffes, in einem beim Gebrauch vertikal stehenden Plättchen ein winkliger, maulartiger nach vorn offener Einschnitt vorgesehen ist, dessen eine Innenkante als Schneide dient, wenn die Vorrichtung in die Schale der Orange eingestochen und so vorwärts gedrückt wird, dass eine Innenkante des Maules unter und die andere über der Schale läuft, wobei die Schneide die Schale aufschneidet. Im Bereich der innen laufenden Kanten ist manchmal eine zur Schale parallele Verbreiterung zur Führung der Vorrichtung und zum Lösen der Schale vorgesehen.
  • Die Notwendigkeit den Schäler nach vorn zu drücken ist ein wesentlicher Nachteil dieser Geräte, weil der Schäler sehr sorgsam geführt werden muss und trotzdem immer wieder die Schale nach aussen durchdringt, so dass er immer wieder von neuem angesetzt werden muss. Er kann dabei sogar in die Hand gestossen werden und diese verletzen. Wird dagegen die Maulspitze zu viel nach innen gedrückt, so wird die Orangenhaut verletzt und der Saft spritzt heraus.
  • Wesentlich günstiger ist eine bekannte Vorrichtung, die auf Zug arbeitet. Bei dieser Vorrichtung ist wiederum am Ende eines stabförmigen Griffes in dessen Verlängerung ein Plättchen mit einem maulartigen Einschnitt vorgesehen, der aber diesmal nicht nach vorn gerichtet ist, sondern an der Seitenkante des Plättchens liegt und bei Gebrauch nach unten weist.
  • Die vom Griff entferntere Innenkante ist als Schneide ausgebildet, derart, dass sie beim Ziehen der Vorrichtung über die Schale die letztere aufschlitzt. An dem freien Ende dieser Schneide ist mittels eines querliegenden Drahtstückes oder stumpfen Metallstreifens ein als Schalenabheber wirkendes Führungsglied geschaffen. Zum Gebrauch muss mittels eines besonderen, z. B. am anderen Ende der Schälvorrichtung angebrachten Messers an zwei einander gegenüberliegenden Stellen der Orange, zweckmässig an der Blüte und gegenüber, je ein haubenartiger Teil der Schale abgeschnitten werden, worauf die Vorrichtung mit dem Ablöser unter die Schale eingeführt werden kann.
  • Gemäss der Neuerung wird ebenfalls ein auf Zug arbeitender Schäler geschaffen, der jedoch ohne Messer und ohne besondere Vorbereitung der Orange auskommt, indem das einem etwa herzförmigen Ausschnitt einer Kugelkappe entsprechende Führungsglied mit dem die Herzspitze bildenden Endteil gegen den Griff hinweist und wenigstens in diesem Spitzenbereich zum Einstechen in die Orangenschale einen scharfen Rand besitzt, wobei die zum Aufschlitzen der Schale beim Umfahren der Orange dienende Schneide senkrecht zu dem Führungsglied und gegenüber dessen Spitzenbereich zurückversetzt an der entsprechend bogenförmig ausgenommenen Messerplatte des Schälers ausgebildet ist. Das Führungsglied liegt dabei mit seiner Fläche annähernd in Richtung der Achse des Schälergriffes.
  • Der geschärfte Spitzenbereich ersetzt das Sondermesser. Die Kugelkappenform sichert eine zuverlässige Führung ohne Abgleiten nach aussen oder innen, und das Führungsglied kann ohne Gefahr einer Verformung so breit ausgeführt werden, dass es die Schale in ziemlicher Breite ablöst.
  • Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel der Neuerung : Fig. 1 zeigt den neuen Schäler in Seitenansicht ; Fig. 2 ist eine Vorderansicht zu Fig. 1 ; Fig. 3 ist ein Querschnitt nach der Linie A-A aus Fig. 1 ; Fig. 4 zeigt den neuen Schäler im Gebrauch.
  • An dem plattenförmigen Messerblech 1 des Schälers ist an einem Ende ein stabförmiger Griff 2 befestigt, während an dem vom Griff 2 abgewendeten Endteil des Messerbleches eine das Führungsglied 3 bildende Fläche quer zu dem Blech angelötet oder ähnlich befestigt ist. Diese Fläche, die den Ausschnitt einer Kugelkappe bildet, hat ungefähr Herzform, d. h. eine längliche, an dem einen Ende spitzere Umrissform. Die Wölbung der Fläche ist dabei so gewählt, dass sie etwa dem bei Orangen üblichen Durchschnitt entspricht. Die Fläche verläuft im wesentlichen etwa parallel zur Achse des Schälergriffes.
  • ImBereich der Herzspitze 4 ist der Rand des Führungsgliedes 3 zugeschärft, so dass die Spitze 4 leicht in die Schale 5 eingestochen werden kann.
  • Die Länge des Führungsgliedes 3 ist vorteilhaft annähernd gleich seiner doppelten Breite.
  • Etwas zurückversetzt gegenüber dem Rand des Führungsgliedes 3 ist im Bereich der Herzspitze 4 eine Schneide 6 in der Ebene des Messerbleches 1 und senkrecht zu dem Führungsglied 3 bezw. zur Achse desSohälergriffes 2 ausgebildet. Sie kann gerade oder etwas gekrümmt verlaufen. Das Messerblech 1 ist vor der Schneide 6 bei 7 entsprechend ausgenommen, so dass zwischen dem Umriss des Messerbleches und dem Führungsglied genügend Platz für die vorkommende grösste Dicke von Orangenschalen 5 vorhanden ist.
  • Die Schneide 6 liegt im Bereich der Schälergriffachse, also in der Wirkungslinie des auf den Schäler ausgeübten Zuges, so dass der Schäler leicht läuft.
  • Im Gebrauch wird das Führungsglied 3 mit dem Herzspitzenende 4 in die Orangenschale, vorzugsweise an der Blüte eingestochen
    und der Schäler in Richtung der Pfeile X bezw. X1 an der Oran-
    ge entlanggezogen. In Fig. 4 ist zu sehen, wie der in der Mitte der Figur nach dem Pfeil X gezogene Schäler mittels der in der rechten Schälerstellung gezeigten Schneide 6 in der Schale 5 den Schlitz 8 erzeugt, wobei das Führungsglied 3 in der Form der Kugelform der Orange angepasst (rechte Stellung) unter der Schale entlanggleitet. Dadurch wird die Schale mindestens in einem der Breite des Führungsgliedes entsprechen den Streifen 9 abgehoben.
  • Statt den Schäler, wie hier beschrieben, aus Metall herzustellen, könnte er auch aus Kunststoff gefertigt werden.
  • Selbstverständlich ist der neuerungsgemässe Schäler nicht nur für Orangen, sondern für Citrus-Früchte aller Art u. dgl. mit gleicher Wirkung verwendbar.

Claims (4)

  1. Schutzansprüche : 1. Auf Zug arbeitender Orangenschäler mit eine Schneide aufweisendem Schälermesser in Form einer in der Verlängerung des etwa stabförmigen Griffes liegenden Platte und mit darunter angeordnetem, quer zur Messerplatte liegenden Führungsglied, dadurch gekennzeichnet, dass das einem etwa herzförmigen Ausschnitt einer Kugelkappe entsprechende Führungsglied (3) mit dem die Herzspitze (4) bildenden Ende gegen den Griff (2) hinweist und wenigstens in diesem Spitzenbereich (4) zum Einstechen in die Orangenschale (5) einen scharfen Rand besitzt, wobei die zum Aufschlitzen der Schale beim Umfahren der Orange dienende Schneide (6) senkrecht zu dem Führungsglied (3) und gegenüber dessen Spitzenbereich (4) etwas zurückversetzt an der entsprechend bogenförmig ausgenommenen (bei 7) Messerplatte (1) des Schälers ausgebildet ist.
  2. 2. Orangenschäler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Führungsglied (3) mit seiner Fläche annähernd in Richtung der Achse des Schälergriffes (2) verläuft.
  3. 3. Schäler nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufschlitzschneide (6) im Bereich der Griffachse, vorzugsweise senkrecht zu dieser liegt.
  4. 4. Orangenschäler nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Länge des Führungsgliedes (3) annähernd gleich seiner doppelten Breite ist.
DEZ6697U 1960-06-25 1960-06-25 Orangenschaeler. Expired DE1840536U (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEZ6697U DE1840536U (de) 1960-06-25 1960-06-25 Orangenschaeler.

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DEZ6697U DE1840536U (de) 1960-06-25 1960-06-25 Orangenschaeler.

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1840536U true DE1840536U (de) 1961-11-02

Family

ID=33015689

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEZ6697U Expired DE1840536U (de) 1960-06-25 1960-06-25 Orangenschaeler.

Country Status (1)

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DE (1) DE1840536U (de)

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