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DE1738100U - Als blickfang dienende mechanisch bewegte einrichtung. - Google Patents

Als blickfang dienende mechanisch bewegte einrichtung.

Info

Publication number
DE1738100U
DE1738100U DEH16539U DEH0016539U DE1738100U DE 1738100 U DE1738100 U DE 1738100U DE H16539 U DEH16539 U DE H16539U DE H0016539 U DEH0016539 U DE H0016539U DE 1738100 U DE1738100 U DE 1738100U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
legs
thread
lifting
moved
way
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEH16539U
Other languages
English (en)
Inventor
Wilhelm Hirtz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEH16539U priority Critical patent/DE1738100U/de
Publication of DE1738100U publication Critical patent/DE1738100U/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63HTOYS, e.g. TOPS, DOLLS, HOOPS OR BUILDING BLOCKS
    • A63H11/00Self-movable toy figures

Landscapes

  • Toys (AREA)

Description

Gebrauchsmus t e r a η m e 1 dung
des Herrn
Wilhelm H i r t ζ, Köln, Brüderstr. 12
"Als Blickfang dienende mechanisch: bewegte Einrichtung "
In der Werbung finden vielfach als Blickfang dienende mechanisch bewegte Einrichtungen Anwendung« Die bisher gebräuchlichen Torrichtungen dieser Art vollführen jedoch nur eine ganz bestimmte schaukelnde, pendelnde oder schwingende Bewegung, die in fortlaufendem Zyklus immer wiederholt wird. Der standig gleiche Bewegungsablauf ermüdet die Beschauer alsbald. Die Anziehungskraft eines solchen Blickfanges erlahmt daher vorzeitig.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen mechanisch bewegten Blickfang zu schaffen, dessen Bewegungen immer wieder wechseln.
Gegenstand der Erfindung ist eine Figur, die mit Beinen aus Stoff oder einem anderen nicht biegesteifen Material sowie mit einer periodisch wirksam werdenden Hubvorrichtung versehen ist derart, dass die Beine abwechselnd durch Anheben oder sogar Abheben vom Boden gestreckt und anschliessend durch Absenken derart gestaucht werden, dass sie irgend eine von der Strecklage abweichende Form annehmen. Die Figur als Ganzes vollführt also eine tänzelnde
Auf— und Abwärtsbewegung, wobei dann die Beine in periodischem Wechsel gestreckt und in irgendeiner mehr oder minder komischen V/eise verbogen werden.
Zweckmässig ist die Figur an einem !Faden aufgehängt, der periodisch in der Vertikalen auf- und abbewegt wird* Erfolgt diese Bewegung des Fadens durch einen Exzenter» so vollführt die Figur neben der Auf- und Abbewegung gleichzeitig auch noch eine pendelnde Hin- und Herbewegung in der Horizontalen· Ist nur eine Bewegung in der Vertikalen erwünscht, so kann der Faden kurz unterhalb des Exzenters durch eine ös© geführt werden. Gegebenenfalls kann die Auf- und Abbewegung aber auch durch eisen periodisch erregten Magneten acceicht werden, wobei unter Umständen durch die Wahl eines Gummifadens als Kupplungselement der Bewegungshub der Figur gegenüber dem des Magnetankers vergrössert oder irgendwie sonst verändert werden kann.
Die Beine der ^igur können an ihren Fussenden durch Metalleinlagen oder in sonstiger Weise beschwert sein. Das hat zur Folge, dass augenblicklich beim Anheben der Figur eine Streckung der Beine erfolgt. Andererseits können die Beine auf der Sohlenfläche mit Gummipuffern versehen sein, die beim Aufstossen auf den Boden ein elastisches Zurückschleudern bewirken können.
Ausser den Beinen können auofe-^aioch andere Teile der Figur duriSh die Einschaltung von Gelenken oder Federn beweglich sein.
Die Aufhängeschnur kann gleichzeitig mit der Auf- und Abbewegung noch pendelnd hin - und hergedreht werden. Ferner besteht die Möglichkeit, mehrere Figuren gleich- oder gegenläufig zu bewegen. !Selbstverständlich kann die Bewegung auch durch eine von unten
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wirkende Hubvorrichtung bewirkt werden.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es zeigt:
Fig, 1 einen Blickfang gemäss der Erfindung in perspektivischer Ansicht stark verkleinert,
Fig. 2 die bewegte Figur in Seitenansicht, Fig« 3 eine zugehörige Vorderansicht,
Fig« 4 eine Vorderansicht bei einer anderen Bewegungsphase der Figur,
Fig. 5 eine zu Fig« 4 gehörige Seitenansicht,
Fig, 6 eine weitere Bewegungsphase in Ansicht von der Seite«
Auf dem Boden 10 eines bühnenartigen Gestells, welches auf seiner Rückseite durch die Kulissen 11 begrenzt 1st, ist die im vorliegenden Falle als Esel modellierte Figur 12 an einem dünnen Faden. 13 aufgehängt, dessen oberes Ende an den Exzenterzapfen 14 angehängt ist· Der Exzenter 14 wird seinerseits durch den Motor 15 über ein Schneckengetrieb© 16 bewegt. Der Faden 13 ist durch eine kleine Öffnung 17 in der oberen Abdeckung 18 geführt« Trotz der kreisenden Bewegung des Exzenters 14 vollführt daher das untere Ende des Fadens 13 und damit die Figur 12 nur eine Bewegung in der Vertikalen«
Die Beine 19 der Figur 12 bestehen aus Stoff, Wird die Figur 12 angehoben, so strecken sich die Beine, bis sie schliesslich mit ihren Fussteilen 20 vom Boden 10 abgehoben sind« Die Beine 19 nehmen dann, wie Fig» 2 und 3 zeigt, eine Strecklage ein, sind also genau gradlinig ausgerichtet. Das gilt vor allen Dingen dann, wenn die Fussteile 20 durch Metalleinlagen oder in sonstiger Weise
künstlich beschwert sind. Wird anschliessend der Faden gesenkt, so "bleibt die Strecklage dfer Beine 1$ gewahrt, bis die Pussteile 20 den Boden 10 berühren. Wird die pigur 12 dann noch weiter abgesenkt„ sp werdem die Beine 19 gestaucht und nehmen schliesslich irgend eine mehr oder minder komische Forma an, wie in Pig« 1 und 4 der Zeichnung angedeutet ist. Im nächsten Augenblick wird die Figur aber schon wieder angehoben, so dass sich die Beine 19 wieder stredken. In der Praxis zeigt sich trotz der exakten !Führung eines Fadens 13 durch die Öse 17 infolge der Stauchung der Beine 19 beim Auf stossen auf den Boden 10 neben den vertikalen Bewegungen der Figur 12 und den eigenartigen Verformungen der Beine 19 noch eine tänzelnde Hin- und Herbewegung» die sich daraus ergibt, dass bei den Stauchungen der Beine 19 auch irgendwelche seitlichen Komponenten wirksam werden, die bald zur einen, bald zur anderen Seite gerichtet sind·
Bei der skizzierten Figur 12 sind Hals und Kopf 21 des Esels durch den Stift 22 an dem Körper angelenkt und werden gleichzeitig durch eine Feder 23 in eine bestimmte Lage gezogen* Bei den pendelnden Auf- und Abbewegungen der Figur 12 ergeben sich dann zusätzlich nickende Bewegungen, die in Fig. 5 durch den Doppelpfeil 24 angedeutet sind» An dem Kopf 21 sind ferner die Ohren 25 gelenkig angebracht· Sie schwingen daher bei der Auf- und Abbewegung des Kopfes 21 zusätzlich hin- und herv Bas ist in Fig, 6 strichpunktiert angedeutet.
Die zusätzlichen Bewegungen des Kopfes 21 und der Ohren 25 sollen nur ein Ausfuhrungsbeispiel ^$$|ptellen# Selbstverständlich könnte auch der Schwanz 26 noch mehr oder minder stark hin- und herbewegt werden. Sine gewisse Bewegung ergibt sich aber schon, wenn der Schwanz» wie es in der Zeichnung skizziert ist, aus
einem Stück Kordel besteht* Eine weitere Möglichkeit bestellt ζ Λ noch, darin, den Hals des modellierten Tieres aus einer Spiralfeder oder einem Weichguinmistäbehen zu bilden« Auch dann wird der Kopf bei der Betätigung der Vorrichtung mehr oder minder unkontrollierbare Bewegungen vollführen.

Claims (1)

  1. Schutzansprüche
    1· Als Blickfang dienende mechanisch bewegte .Einrichtung, gekennzeichnet dui»ch eine Figur (12), die mit Beinen (19) aus Stoff oder einem anderen nicht biegesteifen Material sowie mit einer periodisch wirksam werdenden Hubvorrichtung versehen isr derart, dass die Beine (19) abwechselnd durch Anheben oder sogar Abheben vom Boden gestreckt und anschliessend durch Absenken derart gestaucht werden, dass sie irgendeine von der Strecklage abweichende Form annehmen»
    2, Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Figur (12) an einem Faden (13) aufgehängt ist, der periodisch in der Vertikalen auf- und abbeivegt wird·
    3» Vorrichtung nach Anspruch !,dadurch gekennzeichnet, dass der Faden (15) durch einen motorisch angetriebenen E&zönter (14) bewegt wird·
    4» Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Faden (13) durch eine unterhalb des Exzenters (14) angeordnete öse (17) gerade geführt wird·
    j?· Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Beine (19) a-O· ihren Aussenden (20) z*B· durch Metalleinlagen beschwert sind.
    6· Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Beine (19) auf der Sohlenfläche der Pussenden (20) mit elastischen Gummipuff.rn versehen isnd·
    7· Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass aussei» den Beinen (19) auch noch andere leile der Figu r (12) durch Gelenke (22) und / oder Federwirkung "beweglich sind«
    8* Vorrichtung: nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet» dass die Figur (12) durch Drehen der Hubvorrichtung (13) und zwax· insbesondere durch ein pendelndes Kin- und Herdrehen zusätzlich in der Horizontalen bewegt wird·
    9· Vorrichtung nach .Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet» dass mehrere Figuren gleich- oder gegenläufig bewegt werden.
DEH16539U 1954-10-25 1954-10-25 Als blickfang dienende mechanisch bewegte einrichtung. Expired DE1738100U (de)

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Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1738100U true DE1738100U (de) 1957-01-17

Family

ID=32723289

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DEH16539U Expired DE1738100U (de) 1954-10-25 1954-10-25 Als blickfang dienende mechanisch bewegte einrichtung.

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