DE1728533U - Vorrichtung zum haerten von giessereikernen durch einblasen von kohlensaeure. - Google Patents
Vorrichtung zum haerten von giessereikernen durch einblasen von kohlensaeure.Info
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Description
PA.37687M7.Si
P s ί s η t a η τ,ν a 1 i
Itst'eion S9795
Maschinen- und Werkzeugfabrik Kabel Vogel & Sehemmann A.G.
Hagen-Kabel
Hagen-Kabel
Vorrichtung zum Härten von Giessereikernen durch Einblasen
von Kohlensäure
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Härten v;
von Giessereikernen durch Einblasen von COp in· die den
fertigen Kern enthaltende Kernbüchse. Sie besteht aus einem die Kernbüchse tragenden Tisch, einem pneumatisch
von oben auf die Kernbüchse aufzudrückenden, CC^-Gas
zuführenden Mundstück und seitlichen, ebenfalls pneumatisch betätigten Spannbacken zum Verspannen der Kernbüchse.
Ähnliche Vorrichtungen sind bereits bekannt. Sie haben jedoch den Mangel, dass sämtliche Bedienungsvorgänge
für sich von Hand aus gesteuert werden müssen und dass aus diesem Grunde und weil die Kohlensäure nur an einer Stelle
in den Kernkasten eingeleitet wird, die Härtung eines Kernes zu viel Zeit beansprucht.
Erfindungsgemäss wird diesem Mangel nun dadurch abgeholfen, dass der.Betätigungskolben des von oben auf die
V 441
Pr./Ka
Pr./Ka
Kernbüchse zu drückenden Hauptmundstückes bei seiner Beaufschlagung
mit Pressluft auch das COg-Ventil öffnet
und dass das COp-Gas ausser dem Hauptmundstück auch den
"beiden als zusätzliche Mundstücke ausgebildeten Spannbacken zugeleitet wird.
Um die Arbeit der Maschine weiter zu automatisieren, ist es zwsckmässig, dass einem die Pressluftzufuhr zu den
Betätigungskolben des Hauptmundstückes und der Spannbacken regelnden Magnetventil, welches von einem durch einen Druckknopf
oder durch einen beim Einsetzen der Kernbüchse geschlossenen Schalter betätigten Schütz geöffnet wird, ein
Zeitschaltwerk zugeordnet ist, das auf die notwendige Kernerstarrungszeit
eingestellt werden kann und nach Ablauf derselben die Schliessung des Magnetventiles und dadurch
gleichzeitig die Entlüftung der Pressluftzylinder der Betätigungskolben
bewirkt.
Eine beispielsweise Ausfuhrungsform des Erfindungsgegenstandes zeigt die Zeichnung in schematischer Darstellung.
Die Vorrichtung gemäss der Erfindung besteht aus einem
die den fertigen Kern enthaltende Kernbüchse 1 aufnehmenden Tisch 2, einem pneumatisch von oben auf die Kernbüchse 1
aufzudrückenden Mundstück 3 für die Zuführung von COp-Gas
und seitlichen Spannbacken^4, 4* zum Verspannen der Kern*·
büchse während der Kohlensäureeinleitung, von denen wenigstens die Spannbacke 4 ebenfalls pneumatisch betätigt wird.
Sowohl das Hauptmundstück 3 als auch die Spannbacken 4 sind
aus we chs e Ib ar,
auswechselbar, sodass sie der Grosse und Form der jeweiligen
Kernbüchse angepasst werden können. Die seitlichen Spannbacken 4j 4* sind als Zusatzmundstücke ausgebildet, sodass
mit ihrer Hilfe der Kernbüchse auch von der Seite her GO2
zugeführt werden kann. Die von einem Magnetventil 5 beherrschte Pressluftleitung 6 führt einerseits in den Zylinder
7 des Betätigungskolbens 8 des Hauptmundstückes 3 und andererseits zu dem Zylinder 9 des Betätigungskolbens
10 der seitlichen Spannbacke 4·
Beide Spannbacken 4 und 4* können mit Hilfe der sie tragenden Spindeln 11 bzw. 11 * gegenüber der Kernbüchse
eingestellt werden. Die Spindelmutter der Spindel 11 wird von dem Kolben 10 gebildet, der mit einer Rückstellfeder
12 versehen ist. Im übrigen können die Spannbacken mit ihren Antriebsmitteln auf den beiden auf dem Tisch 2
ruhenden Ständern 13, 13* der Höhe nach verstellt werden.
Die Ständer 13, 131 tragen ein Joch 14, in dessen
zylindrischem Mittelteil 15 ein ebenfalls zylindrischer
Schaft 16 geführt ist und mittels einer Spindel 17 in senkrechter Richtung nach oben und unten verstellt werden
kann. Der Schaft; 16 trägt ein Gehäuse, welches einerseits
den schon erwähnten Zylinder 7 des Betätigungskolbens 8 und andererseits eine Yentilkammer 18 bildet, die von dem
Zylinder 7 durch eine Stopfbuchse 19 getrennt ist. Der Betätigungskolben 8 ist mit einem durch den Kolben hindurch
mit
mit dem Hauptmundstück 3 verbundenen Rohr 20 versehen, das durch die Stopfbuchse 19 hindurchgeht und in die
Kammer 18 mündet, welche mittels einer Leitung 21 mit
einer COp-Quelle verbunden ist. Steht der Kolben 8
nicht unter Pressluftdruck, so wird er durch eine Rückholfeder 22 in seine oberste Stellung gedrückt, in welcher die
öffnung des Rohres 20 gegen eine Dichtung 23 gepresst und
damit verschlossen wird, sodass Kein COp-G-as aus der Kammer
18 in das Rohr 20 eintasten £ann.
Die Härtung eines Kernes geht folgendermassen vor sidh: Fach Aufsetzen einer einen zu härtenden Kern enthaltenden
Kernbüchse 1 auf den Tisch 2 wird eine Grobeinstellung des Hauptmundstückes 3 und der Spannbacken 4,4*
mittels der Handräder der Spindeln 17 bzw. 11 und 11* vorgenommen.
Daraufhin stellt man das nicht dargestellte Zeitschaltwerk auf die notwendige Kernerstarrungszeit
ein. Fun wird über einen nicht dargestellten Druckknopf und ein ebenfalls nicht dargestelltes Schütz das Magnetventil
5 betätigt, wobei der Ventilkörper 5r den Pressluftzutritt
in die Leitung 6 freigibt und der Ventilkörper 5M diese
Leitung gegen die äussere Atmosphäre abschliesst. Die Pressluft beaufschlagt den Kolben 8 und durch die Zweigleitung
6* auch den Kolben 10. Dadurch wird das Hauptmundstück 3 von oben und die Spannbacke 4 von der Seite gegen
die Kernbüchse 1 gedrückt, wobei sie sich an die andere,
als
als Widerlager dienende Spannbacke 4* anlegt. Die Abwärtsbewegung
des Kolbens 8 hat weiterhin zur Folge, dass das obere Ende des Rohres 20 τοη der Dichtung 23 freikommt,
sodass nunmehr Kohlensäure aus der Leitung 21 über die
Kammer 18 in das Rohr 20 eintreten und sowohl zu dem Hauptmundstuck 5 als auch über Zweigleitungen zu den zusätzliche
Mundstücke bildenden Spannbacken 4 und A* gelangen
kann. Die Kohlensäure kann also sowohl von oben als auch von den beiden Seiten her in die Kernbüchse eintreten.
Hach Ansprechen des Zeitschaltwerkes wird das Magnetventil
5 stromlos, sodass sich der Ventilkörper -5* unter
Absperrung der Pressluftzufuhr schliesst und der Ventilkörper
5If öffnet, sodass die Zylinder 7 und 9 entlüftet
werden. Dadurch bewegt sich der Kolben 8 unter dem Einfluss der Jeder 22 nach oben, wobei die obere Öffnung des
Rohres 20 wiederum an der Dichtung 23 verschlossen wird.
Soll eine Vielzahl von Kernen mit gleicher Härtungszeit gehärtet werden, so empfiehlt es sich, einen Schalter
anzuordnen, der dem erwähnten Druckknopf parallel liegt und von der Kernbüchse selbst betätigt wird, wenn diese
auf dem Tisch 2 in die Arbeitsstellung geschoben wird. Auf diese Weise wird der Maschinenbetrieb noch weiter
automatisiert. v
Claims (4)
- S chutzansprüche.Vorrichtung zum Härten von G-iessereikernen durch. Einglasen von COp in die den fertigen Kern enthaltende Kernbüchse, bestehend aus einem die Kernbüchse tragenden Tisch, einem pneumatisch von oben auf die Kernbüchse aufzudrückenden, CO2-GaS zuführenden Hundstück und seitlichen, ebenfalls pneumatisch betätigten Spannbacken zum Verspannen der Kernbüchse, dadurch gekennzeichnet, dass der Betätigungskolben des von oben auf die Kernbüchse gedrückten Hauptmundstückes bei seiner Beaufschlagung mit Pressluft auch das COp-Ventil öffnet und dass das COo-G-as ausser dem Hauptmundstück auch den beiden als zusätzliche Mundstücke ausgebildeten seitlichen Spannbacken zugeleitet wird.
- 2.Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass einem die Pressluftzufuhr zu den Betätigungskolben regelnden Magnetventil, welches von einem durch einen Druckknopf oder durch einen beim Einsetzen der Kernbüchse geschlossenen Schalter betätigten Schütz geöffnet wird, ein Zeitschaltwerk zugeordnet ist, das auf die notwendige Kernerstarrungszeit eingestellt werden kann und nach Ablauf derselben die Schliessung des Magnetventils und dadurch gleichzeitig die Entlüftung der Pressluftzylinder der Betätigungskolbenbewirkt.■bewirkt.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurGh gekennzeichnet, dass der Betätigungskolben des Hauptmundstückes mit einem durch den Kolben hindurch mit dem Mundstück verbundenen Bohr versehen ist, das durch eine Stopfbuchse hindurch in eine mit der COp-Quelle verbundene Kammer mündet und dort unter dem Einfluss einer Rückholfeder des Betätigungskolbens gegen eine Dichtung gedrückt wird, wenn der Betätigungskolben nicht unter Pressluftdruck stfeht.
- 4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Zylinder des das Hauptmundstück betätigenden Kolbens in senkrechter Eichtung, z.B. mittels einer Spindel, verstellbar ist.
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