DE2650042A1 - Werkzeugmaschine mit einer vorschubvorrichtung fuer eine zu verarbeitende materialstange - Google Patents
Werkzeugmaschine mit einer vorschubvorrichtung fuer eine zu verarbeitende materialstangeInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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- B23B—TURNING; BORING
- B23B13/00—Arrangements for automatically conveying or chucking or guiding stock
- B23B13/12—Accessories, e.g. stops, grippers
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Description
-
- Werkzeugmaschine mit einer Vorschub-
- vorrichtung für eine zu verarbeitende Materialstange Die Erfindung betrifft eine Werkzeugmaschine mit einer Vorschubvorrichtung für eine zu verarbeitende Materialstange, bei der die Materialstange in eine Maschinenspindel einführbar ist und die sich an die Maschinenspindel anschließende Vorschubvorrichtung ein Führungsrohr mit einem Werkstoffschieber aufweist. In der Regel handelt es sich um Drehautomaten, deren Bearbeitungswerkzeugen die Materialstange zur kontinuierlichen Herstellung von Drehteilen abschnittsweise zugeführt wird. Bei einer bekannten Maschine dieser Art wird die Materialstange zunächst in das Führungsrohr eingeschoben, der Werkzeugschieber führt diese dann über die Masc#hinenspindel zu einem Spannfutter. Zum Einschieben der häufig mehr als 3 m langen Materialstange kann das Führungsrohr ausgeschwenkt werden.
- Besonders nachteilig ist dabei, daß die Vorschubvorrichtung sehr lang baut und eine große Stellfläche benötigt, so daß es an einer wirtschaftlichen Raumausnützung fehlt.
- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Werkzeugmaschine mit einer Vorschubvorrichtung zu schaffen, die mit einem geringen Platzbedarf auskommt und ein rasches Einlegen der Materialstange ermöglicht.
- Zur Lösung dieser Aufgabe sieht die Erfindung vor, daß die Länge der frischen Materialstange etwa der Länge der Maschinenspindel entspricht und die Vorschubvorrichtung mit dem Führungsrohr und dem Werkstoffschieber in eine Arbeitsstellung, in der der Werkstoffschieber mit der Maschinenspindel fluchtet und in eine Ladestellung, in der sie außerhalb der Verlängerung der Maschinenspindel liegt, bringbar ist. Die Materialstange wird also nicht mehr in das Führungsrohr, sondern direkt in die Maschinenspindel eingelegt, die relativ groß gehalten ist und z.B. 1500 mm beträgt. Die Materialstange ist dagegen gegenüber der Anwendung bei bekannten Maschinen kürzer gehalten und hat ebenso etwa eine Länge von 1500 mm bzw. ist der Länge der Maschinenspindel angepaßt. Auf diese Weise kann das Führungsrohr mit dem Werkstoffschieber stark verkürzt werden, die einfache Nachfüllmöglichkeit kompensiert ohne weiteres die größere Häufigkeit der Nachfüllung. Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist die Vorschubvorrichtung senkrecht zur Maschinenspindel verschiebbar angeordnet, die Verschiebeebene ist durch die Achse der Maschinenspindel geführt, sie verläuft parallel zum Boden. Die Parallelverschiebung des Führungsrohres wird durch einen Kraftantrieb vorgenommen, der mechanischer, elektromechanischer, pneumatischer oder hydraulischer Art sein kann. Zweckmäßig ist das Führungsrohr auf Auslegern, die mit Ständern verbunden sind, geführt verfahrbar.
- Zur genauen Positionierung tragen die Ausleger Endanschläge, die die Arbeitsstellung der Vorschubvorrichtung festlegen, in dieser Arbeitsstellung fluchtet der Werkstoffschieber mit der Materialstange bzw. der Maschinenspindel, so daß der ordnungsgemäße Vorschub gewährleistet ist. Diese Arbeitsstellung kann durch Klemmhebel od.dgl. gesichert sein.
- Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird im folgenden näher beschrieben. Es zeigen: Fig. 1 eine Ansicht einer Werkzeugmaschine mit ihrer Vorschubvorrichtung von der Seite, Fig. 2 eine Draufsicht hierzu in der Arbeitsstellung der Vorschubvorrichtung, Fig. 3 eine Draufsicht hierzu in der Ladestellung der Vorschubvorrichtung, Fig. 4 einen Schnitt gemäß der Linie IV-IV in Fig. 2 in größerer Darstellung.
- An eine Maschinenspindel 1 einer Werkzeugmaschine 2 schließt sich eine Vorschubvorrichtung 3 an, die ein Führungsrohr 4 mit einem Werkstoffschieber 5 aufweist.
- Der Werkstoffschieber 5 ist im Führungsrohr 4 geführt und wird in bekannter Weise durch Gewichte, elektrisch, hydraulisch oder pneumatisch bewegt. In einer Arbeits- stellung (Fig. 2) fluchtet er mit der Maschinenspindel 1, in der eine Materialstange 6 aufgenommen ist, die in einem Futter 7 gespannt wird. Üblicherweise handelt es sich bei der Werkzeugmaschine 2 um einenDrehautomaten, das aus dem Futter 7 herausragende Stück der Materialstange 6 wird gedreht und das fertige Werkstück dann abgestochen. Das Futter 7 öffnet automatisch, die Vorschubvorrichtung 3 schiebt die Materialstange 6 nach, das Futter spannt wieder und ein nächstes Teil wird fertiggestellt. Der Werkstoffschieber 5 wird in nicht näher dargestellter Weise durch das Kraftelement über ein Seil, eine Kette od.dgl. bewegt, bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel kann man einen Drehfeldmagnet 8 und einen Räderkasten 9 sowie Kästen 10,11 für die Unterbringung der hinteren Umlenkrollen und der vorderen Umlenkrollen erkennen. Das Führungsrohr 4 ist in Halteringen 12,13 aufgenommen, die auf Auslegern 14,15 fahrbar sind. Die Ausleger 14,15 gehen von Ständern 16 aus und erstrecken sich horizontal, so daß das Führungsrohr 4 parallel zur Achse 17 der Maschinenspindel 1 auf deren Höhe bewegbar ist und in die Arbeitsstellung gemäß Fig. 2 bzw. in die Ladestellung gemäß Fig. 3 gebracht werden kann. Die Halteringe 12,13 sind auf den Auslegern 14,15 entsprechend geführt, die Bewegung erfolgt über Druckzylinder 18, die am freien Ende der Ausleger 14,15 befestigt sind und deren Kolbenstange 19 mit ihrem freien Ende am Führungsrohr 4 über die Halteringe 12,13 bzw.
- entsprechende Verbindungsteile angreifen. Über Kipphebel 20 kann das Führungsrohr 4 in seiner jeweiligen Lage festgestellt werden. Endanschläge 21 am Ausleger 14 bzw. Ständer 16 positionieren den Werkstoffschieber 5 in der Arbeitsstellung, so daß dieser mit der Maschinenspindel 1 fluchtet und die Materialstange 6 in der vorgesehenen Weise durch die Maschinenspindel 1 schieben kann.
- In der Ladestellung (Fig. 3) wird die Materialstange 6 unmittelbar in die Maschinenspindel 1 eingeführt und durch das Futter 7 gespannt. Danach wird das Führungsrohr 4 über die Druckzylinder 18 in die Arbeitsstellung (Fig. 2) gefahren, der Werkstoffschieber 5 fährt gegen die Stirnseite der eingelegten Materialstange 6, der Vorschub setzt in Abhängigkeit von der Bearbeitung der Werkzeugmaschine 2 ein. Ist die Materialstange 6 aufgebraucht, wird der Werkstoffschieber 5 zurückgezogen und das Führungsrohr 4 wird nach dem Lösen der Kipphebel 20 in die Ladestellung (Fig. 3) zurückgefahren, so daß eine neue Materialstange 6 eingesetzt werden kann, die Ständer 16 sind dabei nicht im Wege, da sie einen geringeren Abstand zum Boden 22 haben.
- Besonders vorteilhaft ist es, wenn die Druckzylinder 18 mit Druckluft betrieben werden. In den Fig. 1 und 2 sind entsprechende Druckluftleitungen angedeutet, man kann Geschwindigkeitsregulierventile 23, eine Wartungseinheit 24 und einen Handsteuerschieber 25 in den schematischen Darstellungen erkennen.
- Die Länge einer frischen Materialstange 6 entspricht in etwa der Länge 26 der Maschinenspindel 1. Das direkte Einsetzen der Materialstange 6 in die Maschinenspindel 1 in Verbindung mit der Parallelverschiebung des Führungsrohres 4 erspart bei jedem Drehautomaten einen Maschinenplatz von mindestens der Länge 26 der Maschinenspindel 1. Das bedeutet eine Platzersparnis mindestens von 1,6 bis 1,8 m.
- Leerseite
Claims (11)
- Patentansprüche 1.\ Werkzeugmaschine mit einer Vorschubvorrichtung für eine zu verarbeitende Materialstange, bei der die Materialstange in eine Maschinenspindel einführbar ist und die sich an die Maschinenspindel anschließende Vorschubvorrichtung ein Führungsrohr mit einem Werkstoffschieber aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß die Länge der frischen Materialstange (6) etwa der Länge (26) der Maschinenspindel (1) entspricht und die Vorschubvorrichtung mit dem Führungsrohr (4) und dem Werkstoffschieber (5) in eine Arbeitsstellung, in der der Werkstoffschieber (5) mit der Maschinenspindel (1) fluchtet und in eine Ladestellung, in der sie außerhalb der Verlängerung der Maschinenspindel (1) liegt, bringbar ist.
- 2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Vorschubvorrichtung (3) senkrecht zur Maschinenspindel (1) verschiebbar angeordnet ist.
- 3. Maschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Maschinenspindel (1) und das Führungsrohr (4) beim Verschieben parallel zueinander liegen.
- 4. Maschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Verschiebeebene durch die Achse (17) der Maschinenspindel (1) geführt ist.
- 5. Maschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Verschiebeebene parallel zum Boden (22) verläuft.
- 6. Maschine nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Führungsrohr (4) mit dem Werkstoffschieber (5) auf Auslegern (14,15) geführt verfahrbar ist, die an Ständern (16) angeordnet sind.
- 7. Maschine nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausleger (14,15) Endanschläge (21) tragen, die die Arbeitsstellung der Vorschubvorrichtung (3) festlegen.
- 8. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Verschiebebewegung der Vorschubvorrichtung (3) Druckzylinder (18) vorgesehen sind.
- 9. Maschine nach Anspruch 6 und 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckzylinder (18) am freien Ende der Ausleger (14,15) und die freien Enden ihrer Kolbenstangen (19) am Führungsrohr (4) befestigt sind.
- 10. Maschine nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckzylinder (18) gemeinsam handsteuerbar sind.
- 11. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß-die Vorschubvorrichtung (3) in der Arbeitsstellung feststellbar ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19762650042 DE2650042C2 (de) | 1976-10-30 | 1976-10-30 | Drehautomat mit einer Nachschubeinrichtung für eine zu bearbeitende Werkstoffstange |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19762650042 DE2650042C2 (de) | 1976-10-30 | 1976-10-30 | Drehautomat mit einer Nachschubeinrichtung für eine zu bearbeitende Werkstoffstange |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2650042A1 true DE2650042A1 (de) | 1978-05-03 |
| DE2650042C2 DE2650042C2 (de) | 1986-05-15 |
Family
ID=5992163
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19762650042 Expired DE2650042C2 (de) | 1976-10-30 | 1976-10-30 | Drehautomat mit einer Nachschubeinrichtung für eine zu bearbeitende Werkstoffstange |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2650042C2 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3128958A1 (de) * | 1980-10-20 | 1982-05-27 | VEB Werkzeugmaschinenkombinat "7. Oktober" Berlin, DDR 1120 Berlin | Automatische zufuehreinrichtung fuer stangenfoermige werkstoffe fuer einspindel-drehmaschinen |
| DE20113428U1 (de) | 2001-08-11 | 2001-10-31 | Ohlhoff, Hans-Jürgen, 89073 Ulm | Stangenseitenlademagazin ohne eigenen Vorschub für Mehrspindeldrehautomaten mit integriertem Vorschub |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3074566A (en) * | 1960-04-11 | 1963-01-22 | Hardinge Brothers Inc | Bar stock feed mechanism |
-
1976
- 1976-10-30 DE DE19762650042 patent/DE2650042C2/de not_active Expired
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3074566A (en) * | 1960-04-11 | 1963-01-22 | Hardinge Brothers Inc | Bar stock feed mechanism |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3128958A1 (de) * | 1980-10-20 | 1982-05-27 | VEB Werkzeugmaschinenkombinat "7. Oktober" Berlin, DDR 1120 Berlin | Automatische zufuehreinrichtung fuer stangenfoermige werkstoffe fuer einspindel-drehmaschinen |
| DE20113428U1 (de) | 2001-08-11 | 2001-10-31 | Ohlhoff, Hans-Jürgen, 89073 Ulm | Stangenseitenlademagazin ohne eigenen Vorschub für Mehrspindeldrehautomaten mit integriertem Vorschub |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2650042C2 (de) | 1986-05-15 |
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