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DE1016905B - Selbsttaetige Form- und Kernblasmaschine - Google Patents

Selbsttaetige Form- und Kernblasmaschine

Info

Publication number
DE1016905B
DE1016905B DEM22052A DEM0022052A DE1016905B DE 1016905 B DE1016905 B DE 1016905B DE M22052 A DEM22052 A DE M22052A DE M0022052 A DEM0022052 A DE M0022052A DE 1016905 B DE1016905 B DE 1016905B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
molding
core
valve
carbon dioxide
dioxide gas
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEM22052A
Other languages
English (en)
Inventor
Franz Steinhoff
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Masch U Werkzeugfabrik Kabel
Original Assignee
Masch U Werkzeugfabrik Kabel
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Masch U Werkzeugfabrik Kabel filed Critical Masch U Werkzeugfabrik Kabel
Priority to DEM22052A priority Critical patent/DE1016905B/de
Publication of DE1016905B publication Critical patent/DE1016905B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22CFOUNDRY MOULDING
    • B22C15/00Moulding machines characterised by the compacting mechanism; Accessories therefor
    • B22C15/23Compacting by gas pressure or vacuum
    • B22C15/24Compacting by gas pressure or vacuum involving blowing devices in which the mould material is supplied in the form of loose particles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Casting Devices For Molds (AREA)
  • Molds, Cores, And Manufacturing Methods Thereof (AREA)

Description

DEUTSCHES
Die Erfindung betrifft eine weitere Ausbildung der Form- und Kernblasmaschine nach Patent 860 241 mit um eine waagerechte Achse drehbarem und hebbarem prismatischem, im Querschnitt rechteckigem Modellplattenträger, dessen vier Seiten als Modelltische und zur Befestigung der Form- bzw. Kernkästen dienen und der bei seiner Drehung jeden auf ihm befestigten Form- bzw. Kernkasten nacheinander in vier um 90° versetzte Drehstellungen bringt. In der ersten Stellung wird auf den Kasten eine Abdeckplatte aufgelegt, und in der zweiten Stellung erfolgt nach Anheben des Trägers bis zu dem Blaskopf der Maschine das Füllen des Form- oder Kernkastens, während in der dritten Stellung bisher keine besondere Behandlung stattfand und in der vierten Stellung die fertige Form abgesenkt wird.
Es ist bereits bekannt, dem Sand Zusatzstoffe beizumengen, welche bei Einleitung von CO2 durch chemische Reaktion eine schnelle Verfestigung der Form oder des Kerns bewirken.
Ziel der erfindungsgemäßen weiteren Ausgestaltung der Maschine nach dem Hauptpatent ist es nun, diese CO2-Härtung in den selbsttätigen Arbeitsgang der Maschine einzuschalten. Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß in dem Modellplattenträger C O2-Zuführungsleitungen angeordnet sind, die unter den mit Schlitzen versehenen Modellplatten ausmünden und von einem Drehschieber so gesteuert werden, daß zur CO2-Härtung der Formen im Arbeitstakt nach dem Formblasen C O2 in die mit geeigneten Zusatzstoffen versehenen Formen eingeleitet wird. Auf diese Weise wird die ohnehin notwendige Haltezeit des Modellplattenträgers in der obenerwähnten dritten Drehstellung ausgenutzt. Die Einschaltung der CO2-Härtung in den selbsttätigen Ablauf der Arbeitsgänge der Maschine hat also keine Verlängerung der Arbeitszeit zur Folge.
Wenn man annimmt, daß der Arbeitstakt einer solchen Maschine 15 bis 20 Sekunden dauert, die zur Verfestigung der geblasenen Form oder des Kerns erforderliche Zeit jedoch nur 3 bis 5 Sekunden beträgt, so empfiehlt es sich, zur Vermeidung unnötiger Verluste an Kohlendioxydgas ein z. B. elektrisches Zeitschaltwerk vorzusehen, welches die Einleitung des Kohlendioxydgases jeweils auf einen Bruchteil der Haltezeit des Modellplattenträgers beschränkt.
Die Ausgestaltung eines solchen Zeitschaltwerkes kann beliebig sein. Beispielsweise kann bei jeder Weiterdrehung des Modellplattenträgers um 90° ein elektrischer Kontakt überlaufen werden, welcher ein Magnetventil öffnet, das die Zufuhr des Kohlendioxydgases zu dem in der dritten Stellung befindlichen Form- oder Kernkasten freigibt, während ein eingebautes Zeitschaltrelais das Ventil nach Ein-
Selbsttätige Form- und Kernblasmaschine
Zusatz zum Patent 860 241
Anmelder:
Maschinen- u. Werkzeugfabrik Kabel
Vogel & Schemmann A.-G.,
Hagen (Westf.)-Kabel
Franz Steinhoff, Hagen (Westf.)-Kabel,
ist als Erfinder genannt worden
leitung der erforderlichen Kohlendioxydgasmenge wieder zum Schließen bringt.
Eine beispielsweise Ausführungsform einer zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens ausgestalteten Blasmaschine nach Patent 860 241 zeigt die Zeichnung in Fig. 1.
1 ist der um eine waagerechte Achse absatzweise in vier Stellungen drehbare Modellplattenträger, an dessen vier Seiten Modelle 2 mit Form- und Kernkästen 3 befestigt sind. Während auf den in der Stellung I befindlichen Formkasten eine Abdeckplatte 4 aufgelegt wird, wird dieser Formkasten mit seiner Abdeckplatte nach Weiterdrehung des Trägers 1 in Richtung des Pfeiles 5 in der oberen Stellung II durch Anheben des Trägers 1 gegen den Blaskopf 6 gedrückt, worauf der Kasten 3 mit Sand vollgeblasen wird.
Nach Weiterdrehung um 90° gelangt der betrachtete Form- oder Kernkasten in die Stellung III, in welche durch Kanäle 7 des Modells hindurch Kohlendioxydgas in den Kasten eingeleitet wird, und zwar, wie oben beschrieben, zweckmäßig nur während eines Bruchteils der Verweildauer des Form- oder Kernkastens in der Stellung III. Die Kanäle 7 enden in den obenerwähnten Schlitzdüsen, während die Zuführung des Kohlendioxydgases aus der Flasche 8 durch die Drehachse 9 des Trägers 1, den Radialkanal 10 und den Drehschieber 11 erfolgt, der mit dem Träger 1 mit umläuft und durch Kanäle 12 mit den vier Fortn- oder Kernkästen verbunden ist. Das Kohlendioxydgas wird jedoch nur immer dem in der Stellung III befindlichen Form- oder Kernkasten zugeleitet, weil der Radialkanal 10 nur mit dem zu diesem Kasten führenden Kanal 12 in Deckung ist.
709 699/172
Gegebenenfalls könnte die Flasche 8 auch unmittelbar an dem Träger 1 angeordnet sein.
Nach Weiterdrehung des Trägers 1 gelangt die betrachtete Form in die Stellung IV, in welcher sie mittels des heb- und senkbaren Tisches 13, auf der Abdeckplatte ruhend, abgesenkt werden kann. Die Form bzw. der Kern ist dann sofort verwendungsbereit.
Eine weitere beispielsweise Ausführungsform einer Form- und Kernherstellungsmaschine, die zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens benutzt werden kann, ist in Fig. 2 und 3 der Zeichnung dargestellt.
Diese Maschine hat einen mit einer nicht gezeigten Druckluftzuführung versehenen Sandbehälter 14, der am Boden eine durch ein Ventil 15 von z. B. halbkugeliger Gestalt verschließbare Blasdüse 16 aufweist. Die von der Flasche 8 kommende Zuleitung 8 a des Kohlendioxydgases mündet unterhalb des Ventils 15 in die Blasdüse 16 aus. Dadurch wird bei geschlossenem Ventil 15 das Eindringen von Kohlendioxydgas in den Sandbehälter 14 verhindert, so daß der in diesem befindliche Sand nicht erstarren kann. Das Ventil 15 kann mittels eines unter Federeinwirkung stehenden, druckluftbeaufschlagten Kolbens 17 in der Schlußstellung gehalten werden. Zweckmäßig ist dabei die Steuerung des Ventils 15, d. h. also bei dem Ausführungsbeispiel die Steuerung des Kolbens 17 mit der Zufuhr des Kohlendioxydgases, so gekoppelt, daß dieses Gas nur bei geschlossenem Ventil 15 zuströmen kann.
Um andererseits dem Sand ein Eindringen in die Zuleitung Sa des Kohlendioxydgases zu verwehren, ist diese innerhalb der Blasdüse 16 mit einem Siebblech 18 abgedeckt, wie dies aus der vergrößerten Schnittdarstellung nach Fig. 3 ersichtlich ist.
Da die Erstarrungszeit des Sandes länger ist als das Arbeitstempo der Maschine, so empfiehlt es sich, bei der Kernherstellung mit mehreren Kernbüchsen zu arbeiten.

Claims (6)

Patentanspbüche: 40
1. Selbsttätige Form- oder Kernblasmaschine nach Patent 860 241 mit um eine waagerechte Achse drehbarem und hebbarem prismatischem, im Qerschnitt rechteckigem Modellplattenträger, dessen vier Seiten als Modelltische und zur Befestigung der Form- bzw. Kernkästen dienen und der bei seiner Drehung jeden auf ihm befestigten Form- bzw. Kernkasten nacheinander in vier um 90° versetzte Drehstellungen bringt, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Modellplattenträger C O2-Zuführungsleitungen angeordnet sind, die unter den mit Schlitzen (7) versehenen Modellplatten (2) ausmünden und von einem Drehschieber (11) so gesteuert werden, daß zur CO2-Härtung der Formen im Arbeitstakt nach dem Formblasen CO2 in die mit geeigneten Zusatzstoffen versehenen Formen eingeleitet wird.
2. Selbsttätige Form- oder Kernblasmaschine zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Kohlendioxydgas dem drehbaren Modellplattenträger durch dessen Achse zugeleitet und durch einen Drehschieber jeweils nur demjenigen Form- bzw. Kernkasten zugeführt wird, der sich in der auf die Blasstellung folgenden Drehstellung befindet.
3. Selbsttätige Form- oder Kernblasmaschine nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch ein Zeitschaltwerk, welches die Zuleitung des Kohlendioxydgases auf einen Bruchteil der Haltezeit des Modellplattenträgers beschränkt.
4. Form- und Kernherstellungsmaschine nach Anspruch 1, bestehend aus einem Sandbehälter, der am Boden mit einer durch ein gesteuertes Ventil verschließbaren Blasdüse versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuleitung des Kohlendioxydgases unterhalb des Ventils in die Blasdüse mündet.
5. Form- und Kernherstellungsmaschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuleitung innerhalb der Blasdüse mit einem Siebblech abgedeckt ist.
6. Form- und Kernherstellungsmaschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerung des Ventils mit der Zufuhr des Kohlendioxydgases so gekoppelt ist, daß dieses Gas nur bei geschlossenem Ventil zuströmen kann.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 860 241.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 709 699/172 9.
DEM22052A 1954-02-22 1954-02-22 Selbsttaetige Form- und Kernblasmaschine Pending DE1016905B (de)

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DEM22052A DE1016905B (de) 1954-02-22 1954-02-22 Selbsttaetige Form- und Kernblasmaschine

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DEM22052A DE1016905B (de) 1954-02-22 1954-02-22 Selbsttaetige Form- und Kernblasmaschine

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DE1016905B true DE1016905B (de) 1957-10-03

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DEM22052A Pending DE1016905B (de) 1954-02-22 1954-02-22 Selbsttaetige Form- und Kernblasmaschine

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DE (1) DE1016905B (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4203482A (en) * 1978-02-27 1980-05-20 Leblanc Leo J Process for producing core or mold parts from sand
US4204569A (en) * 1978-12-28 1980-05-27 Anatol Michelson Multi-core box apparatus for the manufacture of hollow mineral products, particularly foundry cores

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE860241C (de) * 1942-09-06 1952-12-18 Kabel Vogel & Schemmann Ag Selbsttaetige Formblasmaschine

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