DE1728016C3 - Hydraulisches Gestänge zum stufenlosen Verstellen hydrostatischer Pumpea - Google Patents
Hydraulisches Gestänge zum stufenlosen Verstellen hydrostatischer PumpeaInfo
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-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F15—FLUID-PRESSURE ACTUATORS; HYDRAULICS OR PNEUMATICS IN GENERAL
- F15B—SYSTEMS ACTING BY MEANS OF FLUIDS IN GENERAL; FLUID-PRESSURE ACTUATORS, e.g. SERVOMOTORS; DETAILS OF FLUID-PRESSURE SYSTEMS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- F15B7/00—Systems in which the movement produced is definitely related to the output of a volumetric pump; Telemotors
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Description
und 7 und den Zylinderräumen 4 und 5 sowie den der Parallelleitung?. Der in beiden Richtungen verRäumen
der Zylinder Ii und 12 der Betägigungsein- sdiiebbare Stellkolben 2 in dem Zylinder 1 wird über
richtung 10 befindet sich ein Druckmittel. die Druckmittelsäule aus seiner Mittelstellung heraus
An die Druckmittelsäulenleitungen 6 und 7 ist je 'erschoben und bewirkt eine entsprechende Verein
Regelglied 19, 20 angeschlossen. Jedes Regel- j Schwenkung der Pumpe. Der Betätigungshebel 17
glied 19, 20 besteht aus einem Regelzylinder 21, 22. des Betätigungsorgans 8 weicht der Bewegung des
in dein ein vun einer Feder 23 bzw. 24 belasteter Stellkolbens 2 entsprechend zurück, da die auf den
Kolben 25 bzw. 26 angeordnet ist. Der in der Zeich- Betätigungshebel 18 ausgeübte Kraft über die Drucknung
mit dem Bezugszeichen 27 bzw. 28 \ersehene mittelsüulen in den Leitungen 6, 7 übertragen wird.
Zylinderraum des Regelgliedes steht mit der Druck- io Dieser Verschwenkung der Pumpe nach der einen
mtttelsäule in der Leitung 6 bzw. 7 über eine entspre- Richtung entspricht durch eine entsprechende Betätichende
Anschlußleitung in Verbindung. Die der Fe- gung des Betätigungshebels 17 eine Verschwenkung
der 23 bzw. 24 gegenüberliegende Seite des Kolbens der Pumpe in der anderen Richtung.
25 bzw. 26 wird durch einen Regelkolben 29 bzw. 30 Bei einer Bewegung des arbeitsdruckbeaulschlagbelastet, der vom Arbeitsdruck beaufschlagt ist. Dies 15 ten Regelkolbens 29 bzw. 30 des entsprechenden Reist in der Zeichnung durch einen Rohrflansch 31 gelgliedes wird in Abhängigkeit vom Arbeitsdruck bzw. 32 angedeutet, der mit der entsprechenden der Raum 27 bzw. 28 vergrößert oder verkleinert. Pumpenseite in Verbindung steht. Dadurch verschiebt sich über die Druckmittelsäulen
25 bzw. 26 wird durch einen Regelkolben 29 bzw. 30 Bei einer Bewegung des arbeitsdruckbeaulschlagbelastet, der vom Arbeitsdruck beaufschlagt ist. Dies 15 ten Regelkolbens 29 bzw. 30 des entsprechenden Reist in der Zeichnung durch einen Rohrflansch 31 gelgliedes wird in Abhängigkeit vom Arbeitsdruck bzw. 32 angedeutet, der mit der entsprechenden der Raum 27 bzw. 28 vergrößert oder verkleinert. Pumpenseite in Verbindung steht. Dadurch verschiebt sich über die Druckmittelsäulen
Die in der Zeichnung dargestellte Verstelleinrich- der Stellkolben 2 entweder in Richtung Nuli-Lage
tung ist insbesondere zur Erstellung einer Axialkol- 20 oder gegen volle Ausschwenkung. Das bedeutet z. B.
benpumpe geeignet, deren Zylinderblockgehäuse ge- bei voller Ausschwenkung der Pumpe, daß sie bei
genüber dem Triebflanschgehäuse unter Verände- Überschreiten eines der eingestellten Regelkennlinie
rung des Hubvolumens der Pumpe verschwenkbar entsprechenden Druckes um einen der im Regelglied
ist. Die Verschwenkung wird in diesem Fall durch durch die Kolbenbewegung entstandenen Volumenden
Stellkolben 2 bewirkt, der mit dem Zylinder- 25 änderung entsprechenden Betrag zurückschwenki.
block der Pumpe in nicht dargestellter Weise gekup- Die Pumpe wird also selbsttätig entlang einer Grenzpelt
ist. kurve geregelt. Durch die Feder 23 bzw. 24 lassen
Wird beispielsweise der Betätigungshebel 18 der sich verschiedene Regelkennlinien einstellen. Bei der
Betätigungseinrichtung 10 von einer Bedienungsper- selbsttätigen Regelung der Pumpe über die Verstel-
son gedruckt, verschiebt sich der Kolben 14 in sei- 30 lung des Kolbens 29 bzw. 30 bleibt der Betätigungs-
nem Zylinder 12 und damit die DruckmiUelsäule in hebel in gleichbleibender Stellung.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (2)
1. Hydraulisches Gestänge zum stufenlosen Strömungs- und Wärmeverlusien behaftet.
Verstellen des Fördervolumens hydrostatischer :< Das bekannte hydraulische Gestänge der eingangs Pumpen mit einem beidseitig beaufschlagten in genannten Art (USA.-Patentschnft 2 838 003) wem zwei Stellrichtungen verschiebbaren Stellkolben. keine Übersteuerungsmöglichkeit auf, d. h. es ist bisdessen Arbeitsräume jeweils über eine Druckr.iit- her für die Anwendung in Verbindung mit einer Leitelsäule enthaltende Leitungen mit einer Betäti- stungsregeleinrichtung nicht geeignet. Der Erfindung gungseinrichtung zum Verstellen des Stellkolbens io liegt die Aufgabe zugrunde, bei einem hydraulischen verbunden sind, dadurch gekennzeich- Gestänge der eingangs genannten Art den von Hand net, daß der Stellkolben (2) durch eine Zentrier- eingestellten Betriebswert von Stellpumpen bei Übereinrichtung (3) in Mittellage gehalten ist und schreiten eines vorbestimmten Arbeitsdruckes überdaß an jede Dmekmittelsäulenleitung (6 bzw. 7) steuern zu können, ohne daß der von Hand eingeein durch einen verschiebbaren Kolben (25 bzw. 15 stellte Wert sich verstellt, so daß die Pumpe bei 26) gebildeter veränderlicher Raum (27 bzw. 28) Wiedererrcichen bzw. Unterschreiten des vorbeeines Regelzylinders (21 bzw. 22) angeschlossen stimmten Arbeitsdruckes mit der entsprechenden ist, wobei der Kolben (25 bzw. 26) gegen die Fördermenge wieder einsetzt.
Verstellen des Fördervolumens hydrostatischer :< Das bekannte hydraulische Gestänge der eingangs Pumpen mit einem beidseitig beaufschlagten in genannten Art (USA.-Patentschnft 2 838 003) wem zwei Stellrichtungen verschiebbaren Stellkolben. keine Übersteuerungsmöglichkeit auf, d. h. es ist bisdessen Arbeitsräume jeweils über eine Druckr.iit- her für die Anwendung in Verbindung mit einer Leitelsäule enthaltende Leitungen mit einer Betäti- stungsregeleinrichtung nicht geeignet. Der Erfindung gungseinrichtung zum Verstellen des Stellkolbens io liegt die Aufgabe zugrunde, bei einem hydraulischen verbunden sind, dadurch gekennzeich- Gestänge der eingangs genannten Art den von Hand net, daß der Stellkolben (2) durch eine Zentrier- eingestellten Betriebswert von Stellpumpen bei Übereinrichtung (3) in Mittellage gehalten ist und schreiten eines vorbestimmten Arbeitsdruckes überdaß an jede Dmekmittelsäulenleitung (6 bzw. 7) steuern zu können, ohne daß der von Hand eingeein durch einen verschiebbaren Kolben (25 bzw. 15 stellte Wert sich verstellt, so daß die Pumpe bei 26) gebildeter veränderlicher Raum (27 bzw. 28) Wiedererrcichen bzw. Unterschreiten des vorbeeines Regelzylinders (21 bzw. 22) angeschlossen stimmten Arbeitsdruckes mit der entsprechenden ist, wobei der Kolben (25 bzw. 26) gegen die Fördermenge wieder einsetzt.
Kraft einer Feder (23 bzw. 24) durch einen vom Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß der Stell-
Arbeitsdruck beaufschlagten Regelkolben (29 20 kolben durch eine Zentriereinrichtung in Mittellage
bzw. 30) verschoben wird. gehalten ist und daß an jede Druckmittelsäulenlei-
2. Hydraulisches Gestänge nach Anspruch 1, lung ein durch einen verschiebbaren Kolben gebildedadurch
gekennzeichnet, daß die Federn (23, 24) ter veränderlicher Raum eines Regelzylinders angein
jedem Regelzylinder (19, 20) eine einstellbare schlossen ist, wobei der Kolben gegen die Kraft einer
Kennlinie aufweisen. 25 Feder durch einen vom Arbeitsdruck beaufschlagten
Regelkolben verschoben wird.
Dadurch ist auf einfache Weise erreicht, daß die
hydraulische Regelung nicht mit einem veränderlichen Flüssigkeitsstrom arbeitet, sondern mit einer
Die Erfindung bezieht sich auf ein hydraulisches 30 einfachen Volumenänderung. Im Regelungsfalle wird
Gestänge zum stufenlosen Verstellen des Fördervolu- durch den veränderlichen Raum der Regelzylinder
mens hydrostatischer Pumpen mit einem beidseitig das Volumen der das hydraulische Gestänge bildenbeaufschlagten
in zwei Stell richtungen verschicbba- den Flüssigkeitssäule in den Druckmittelsäulenleitunren
Stellkolben, dessen Arbeitsräume jeweils über gen verändert. Diese bedeutet eine praktisch verlusteine
Druckmittelsäule enthaltende Leitungen mit 35 lose Regelung. Die Regelung benötigt keine Hilfsleieiner
Betätigungseinrichtung zum Verstellen des stung und wirkt über den gesamten Arbeitsbereich
Stellkolbens verbunden sind. des hydraulischen Gestänges. Entscheidend ist, daß
Es sind Leistungsregler bekannt, die vom Arbeits- die vorgeschlagene Regeleinrichtung ein in sich gedruck
der Pumpe direkt gesteuert werden. Dabei schlossenes System ist, das mit keiner Druckmittelwirkt
der Arbeitsdruck der Pumpe auf einen Kolben, 40 quelle hydraulisch in Verbindung steht und demzuder
von einer starken Feder belastet ist, so daß sich folge nicht nur verlustlos arbeitet, sondern auch nicht
je nach Höhe des Arbeitsdruckes und entsprechend für hohe Drücke ausgelegt zu sein braucht. Die
der Federkennlinie eine bestimmte Stellung des Re- Übersteuerung des hydraulischen Gestänges erfolgt,
glerkolbens ergibt. Von der Stellung dieses Kolbens ohne es zu »öffnen«, d. h. ohne von außen Druckmitwird
dann die Schwenklage der Pumpe und damit 45 tel zu- oder abzuführen.
ihre Fördermenge beeinflußt. Diese Art der Rege- In zweckmäßiger Ausbildung der Erfindung weilung
ist bei ein- und zweiseitig verschwenkbaren sen die Federn in jedem Regelzylinder eine einstell-Pumpen
sowohl mit mechanischer Verstellung von bare Kennlinie auf. Dadurch ist die Charakteristik
Hand, mit und ohne Kraftverstärker, wobei die Lei- der leistungsregelnden Übersteuerung einstellbar,
stungsbegrenzung am Hebelgestänge durch Begren- 50 In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der zung der Hebelwege durchgeführt wird (deutsche Erfindung dargestellt. Sie zeigt schematisch eine hy-Auslegeschrift 1216 695) wie auch bei einer hydrau- draulische Verstelleinrichtung, teilweise im Schnitt,
lischen Verstellung der Pumpe (schweizerische Pa- Die hydraulische Verstelleinrichtung weist einen
stungsbegrenzung am Hebelgestänge durch Begren- 50 In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der zung der Hebelwege durchgeführt wird (deutsche Erfindung dargestellt. Sie zeigt schematisch eine hy-Auslegeschrift 1216 695) wie auch bei einer hydrau- draulische Verstelleinrichtung, teilweise im Schnitt,
lischen Verstellung der Pumpe (schweizerische Pa- Die hydraulische Verstelleinrichtung weist einen
tentschrift 405 935) bekannt. Bei beiden Vorrichtun- Stellkolben 2 auf, der in einem Zylinder 1 in beiden
gen wird der von Hand eingestellte Betriebswert von 55 Richtungen verschiebbar ist. Der Stellkolben 2 wird
Stellpumpen bei Überschreiten eines vorbestimmten in dem Zylinder 1 durch als Zentriereinrichtung die-Arbeitsdruckes
übersteuert, ohne daß der von Hand nende Federn 3 in Mittellage gehalten. Die auf beieingestellte
Wert sich verstellt, so daß die Pumpe den Seiten des Stellkolbens 2 liegenden Zylinderbei
Wiedererreichen bzw. Unterschreiten des vorbe- räume 4 und 5 sind an parallele Leitungen 6 und 7,
stimmten Arbeitsdruckes mit der entsprechenden 60 die Druckmittelsäulenlcitungen, angeschlossen, die
Fördermenge wieder einsetzt. mit je einem Betätigungsorgan 8 und 9 einer Betäti-
Aus der deutschen Patentschrift 1 177 938 ist wei- gungseinrichtung 10 in Verbindung stehen,
ter eine Einrichtung zur selbsttätigen, druckabhängi- Jedes Betätigungsorgan 8 bzw. 9 der Betätigungsgen Leistungsregelung einer Axialkolbenpumpe be- einrichtung 10 besteht aus einem Zylinder U bzw. kannt, deren Fördermenge durch einen hydrauli- 65 12, einem Kolben 13 bzw. 14, der in dem entspreschen Stellmotor mittels eines veränderlichen Stellöl- chenden Zylinder gegen die Wirkung einer Feder 15 druckes in Abhängigkeit vom Arbeitsdruck gesteuert bzw. 16 mittels eines Betätigungshebels 17 bzw. 18 werden kann. Dort wird im Regelungsfalle durch Re- \erschiebbar ist. In den Druckmittelsäulenleitungen 6
ter eine Einrichtung zur selbsttätigen, druckabhängi- Jedes Betätigungsorgan 8 bzw. 9 der Betätigungsgen Leistungsregelung einer Axialkolbenpumpe be- einrichtung 10 besteht aus einem Zylinder U bzw. kannt, deren Fördermenge durch einen hydrauli- 65 12, einem Kolben 13 bzw. 14, der in dem entspreschen Stellmotor mittels eines veränderlichen Stellöl- chenden Zylinder gegen die Wirkung einer Feder 15 druckes in Abhängigkeit vom Arbeitsdruck gesteuert bzw. 16 mittels eines Betätigungshebels 17 bzw. 18 werden kann. Dort wird im Regelungsfalle durch Re- \erschiebbar ist. In den Druckmittelsäulenleitungen 6
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DE19681728016 DE1728016C3 (de) | 1968-08-14 | 1968-08-14 | Hydraulisches Gestänge zum stufenlosen Verstellen hydrostatischer Pumpea |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19681728016 DE1728016C3 (de) | 1968-08-14 | 1968-08-14 | Hydraulisches Gestänge zum stufenlosen Verstellen hydrostatischer Pumpea |
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| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1728016A1 DE1728016A1 (de) | 1971-12-30 |
| DE1728016B2 DE1728016B2 (de) | 1974-02-07 |
| DE1728016C3 true DE1728016C3 (de) | 1974-09-05 |
Family
ID=5690245
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19681728016 Expired DE1728016C3 (de) | 1968-08-14 | 1968-08-14 | Hydraulisches Gestänge zum stufenlosen Verstellen hydrostatischer Pumpea |
Country Status (1)
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| DE (1) | DE1728016C3 (de) |
Families Citing this family (3)
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|---|---|---|---|---|
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| GB2081394B (en) * | 1980-05-30 | 1983-12-07 | Komatsu Mfg Co Ltd | Hydraulic systems |
| DE102021126101A1 (de) * | 2021-10-07 | 2023-04-13 | Weber-Hydraulik Gmbh | Hydraulische oder pneumatische Pumpe |
-
1968
- 1968-08-14 DE DE19681728016 patent/DE1728016C3/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
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