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DE1727840U - Thermostat fuer den antrieb von kuehlerklappen an kraftfahrzeugen und zu aehnlichen zwecken. - Google Patents

Thermostat fuer den antrieb von kuehlerklappen an kraftfahrzeugen und zu aehnlichen zwecken.

Info

Publication number
DE1727840U
DE1727840U DE1956M0021860 DEM0021860U DE1727840U DE 1727840 U DE1727840 U DE 1727840U DE 1956M0021860 DE1956M0021860 DE 1956M0021860 DE M0021860 U DEM0021860 U DE M0021860U DE 1727840 U DE1727840 U DE 1727840U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
container
push rod
liquid
corrugated pipe
bolt
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1956M0021860
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
MECANO BUNDY HANS SICKINGER G
Original Assignee
MECANO BUNDY HANS SICKINGER G
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by MECANO BUNDY HANS SICKINGER G filed Critical MECANO BUNDY HANS SICKINGER G
Priority to DE1956M0021860 priority Critical patent/DE1727840U/de
Publication of DE1727840U publication Critical patent/DE1727840U/de
Expired legal-status Critical Current

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Description

216T53/56
ΡΑ28Ί5£Ϊ.;-17.5.56
Beschreibung
zur Gebrauchsmusteranmeldung MECANO - BUNDY HANS SICKINGER GMBH: "Thermostat für den Antrieb von Kühlerklappen an Kraftfahrzeugen und zu ähnlichen Zwecken"
Das Gebrauchsmuster betrifft einen Thermostaten, etwa für den Antrieb von Kühlerklappen, wie sie zur Steuerung der Kühlluft an Kraftfahrzeugen oft verwendet werden, allgemein auch bei anderen Gelegenheiten, wo es gilt, thermisch steuerbare Vorrichtungen in Bewegung zu setzen, die einen ähnlichen, nicht unbedeutenden Kraftaufwand zum Antrieb erfordern. Der Zweck der Heuerung ist, die vom Thermostaten bewegte Antriebsvorrichtung auf einfache und leichte Weise verstellbar zu machen, um einerseits den Öffnungsbeginn und die Öffnungsdauer der gesteuerten Vorrichtung einstellbar zu machen, und außerdem unvermeidbar auftretende Ungenauigkeiten ausgleichen zu können.
Es sind Antriebsvorrichtungen, etwa für Kühlerklappen an Kraftfahrzeugen, bekannt, deren Antriebskraft oft zu klein ist, um den Mechanismus, in dem nicht selten verhältnismäßig bedeutende Reibungswiderstände auftreten, mit Sicherheit bewegen zu können. Auch ist die Bewegungsstrecke, die bei manchen solcher Antriebsvorrichtungen zur Verfügung steh*, « zu klein für den in Rede stehenden Zweck; und endlich mangelt die sichere Verstell- und Einstellmöglichkeit auf die vorbestimmten Wärmegrade.
Beim Gebrauchsmuster ist in bekannter Weise als Antriebskraft eine Flüssigkeit gewählt, die bei der Steigerung der Temperatur durch Ausdehnung eine Schubstange und damit die zu steuernde Vorrichtung in Bewegung setzt. Da die Flüssigkeit
inkompressibel
_ 2 —
inkompressibel ist, kann sie eine reoht erhebliche Kraft äußern, die zum Verschieben von Mechanismen, wie etwa der Kühlerklappen an Kraftfahrzeugen, völlig ausreicht. Der Yorteil der Neuerung ist, daß man im Eahmen des Notwendigen die Länge der Schubstange des Thermostaten mit wenigen Handgriffen so einstellen kann, wie es die vorbestimmten thermischen Umstände der gesteuerten Vorrichtung erfordern.
Die Zeichnung veranschaulicht das Gebrauchsmuster in der Abb. 1 durch eine Vorderansicht mit teilweisem Längsschnitt nach der Linie A der Abb. 2, und in dieser durch eine Aufsicht.
Der als Antriebsvorrichtung benutzte Thermostat besteht aus einem Behälter 1, in dessen Deckel 2 ein Wellrohr 3 flüssigkeitsdicht befestigt ist. Auf diese Weise entsteht ein Hohlraum F, in dem die zur Kraftäußerung benutzten Flüssigkeiten, meist Alkohole, einzeln oder gemisoht, eingefüllt sind und den Raum F restlos ausfüllen. Dehnt sich die Flüssigkeit durch Temperatursteigerung aus, dann drückt sie das Y/ellrohr 3 zusammen, und es wird alsdann die am Boden des Wellrohres befestigte Schubstange 4 aus dem Behälter 1 mehr oder weniger hinausgeschoben. Die Größe der Verschiebung hängt natürlich vom Volumen des Behälters und damit der eingeschlossenen Flüssigkeit ab, und kann den jeweils gegebenen Verhältnissen angepaßt werden. Da die Flüssigkeit bei ihrer Ausdehnung in der Bewegungsrichtung wohl eine beträchtliche Kraft ausüben kann, der jedoch für die Gegenbewegung offenbar nur die Kraft einer Atmosphäre als Gegenkraft gegenübersteht, ist es notwendig, die Gegenkraft so zu verstärken, daß sie etwa die Hälfte der in der Flüssigkeit enthaltenen Gesamtdehnungskraft ausmacht. Zu diesem Zweck ist eine
entsprechend
entsprechend bemessene Schraubenfeder 6 im Innern des Behälters 1 angeordnet, die einerseits sich gegen den Deckel 2, andererseits gegen einen am Boden des "Wellrohres 3 angeordneten Teller 7 stützt.
Die Schubstange ist in ihrem oberen, innerhalb des Wellrohres 3 befindlichen Teil 5> ausgebohrt und mit einem Muttergewinde versehen. In dieses greift ein Gewindebolzen 8, auf dem sich die inschlagmuttern 9 befinden, die bei der Ausdehnung der Antriebsflüssigkeit den Hub der Schubstange 4, 5, nach oben begrenzen. Der Gewindebolzen 8 durchdringt weiter oben als glatter Bolzen eine Bohrung der Abschlußplatte 10 und trägt außen einen Gewindeansatz 11, der von einer entsprechenden Gewindehülse 12 umschlossen wird. Die letztere ist ein Teil der Hebelverbindung 14, 16, die "^um unmittelbaren Antrieb, etwa der Kühlerklappen, dient. Um den Gewindebolzen 11 gegen die Gewindehülse 12 verstellen zu können, was die Hauptaufgabe der Neuerung ist, ist unterhalb die Stellmutter 13 angebracht. Der Druck der Schraubenfeder 5 bewirkt, daß die Schubstange 4, 5» 11 mittels der Mutter 13 und dem darunter befindlichen Schlüsselkopf gegen die Absohlußplatte 10 des Behälters 1 in der Ruhe angezogen wird. Am freien Ende des Winkelhebels 16 ist das Verbindungsgestänge, ζ B. zu den Kühlerklappen, angelenkt (in der Zeichnung nicht dargestellt).
Soll mit diesen mechanischen Mitteln eine Verstellung des Thermostaten insofern vorgenommen werden, als mit einer bestimmten Flüssigkeitsfüllung der graduelle Öffnungsbeginn gemäß einem bestimmten Endzweck auf eine bestimmte Temperatur eingestellt werden soll: also etwa von 75° auf 80°, so geschieht.
dies ;
dies aui einfache Weise dadurch, daß man den Splint 15 entfernt, den von ihm gesicherten Bolzen herauszieht und infolgedessen den Winkelhebel 14, 16 vom Gelenkstück 12 abschwenkt. Nun kann man durch Drehen des Gelenkstückes 12 und des durch die Mutter 13 daran befestigten Gewindebolzens 11 die Gewindehülse 5 anziehen. Dabei verliert das Wellrohr 3 durch elastische Schrumpfung an Länge, die Feder 6 wird gespannt, und es entsteht zunächst ein dementsprechendes Vakuum. Dehnt sieh infolge dieser Vorgänge die Flüssigkeit weiter aus, so muß sie offenbar zunächst das Vakuum ausfüllen und erleidet dabei ,eine verhältnismäßige Temperatursteigerung. Hierin besteht die graduelle Einstellmöglichkeit in bezug auf den Öffnungsbeginn. Der Gesamtumfang der Einstellung umfaßt etwa 300C. Ist die Einstellung auf diese Weise erfolgt, so wird das Gelenkstück 12 wieder mit dem Winkelhebel 16 durch Bolzen und Splint 15 zusammengefügt und gesiohert. Es ist aus dieser Darlegung zu ersehen, daß sich an der Kinematik der hier in Betraoht kommenden Teile vor und nach der Verstellung nichts ändert, und daß nur die gegenseitige Stellung des Gewindebolzens 8 und der Gewindehülse 5 sich verändert hat. Die gesamte Verstellarbeit ist leicht und einfach.
Außer der beschriebenen, auf Veränderungen des Öffnungsbeginns gerichteten Einstellung, ist auoh noch eine Verstellung des Winkelhebels 16 in einem beschränkten Winkelbereich möglich. Zu diesem Zwecke wird wiederum Splint 15 und Gelenkbolzen entfernt, so daß es möglich ist, das Gelenkstück 12 auf dem Gewindeansatz 11 höher zu schrauben, und in der gewünschten Stellung durch die Gegenmutter 13 festzustellen. Wird nunmehr der. Winkelhebel 16 wieder in der oben geschilderten Weise mit Gelenkbolzen
, χ

Claims (8)

bolzen und Splint 15 verbunden, so hat er nunmehr eine etwas andere Winkelstellung als vorher, und dies kann für bestimmte Zwecke von Nutzen sein. Sohutzansprüche:
1. Thermostat für den Antrieb von Kühlerklappen an Kraftfahrzeugen und zu ähnliohen Zwecken, wobei ein aus einem Blechbehälter und einem in diesen reichendes flüssigkeitsdicht befestigtes Wellrohr gebildetes thermostatisches Element benutzt wird, dessen Hohlraum mit einer bei Temperaturerhöhung sich ausdehnenden Flüssigkeit gefüllt ist, die dabei eine relative, die Antriebskraft bildende Bewegung von Behälter und Wellrohr gegeneinander verursacht, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem thermostatischen Element 1, 2, 3 eine Deckplatte 10 befestigt ist, die als Fundamentplatte für den Bewegungsmechanismus dient.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Boden des Yfellrohres 3 im Innern des Behälters 1 ein !aller 7 befestigt ist, auf den sich die Schraubenfeder 6 mit dem unteren Ende stützt, während das obere Ende sich gegen die Decke 2 des Behälters 1 legt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennezeichnet, daß die von der Schraubenfeder 6 ausgeübte Druckkraft im Mittel ungefähr die Hälfte der von der Flüssigkeitsfüllung im Behälter 1 ausgeübten thermischen Expansionskraft beträgt.
4· Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß im
Boden
Boden des Wellrohres 3 bzw. im Teller 7 eine Schubstange 4 flüssigkeitsdicht befestigt ist, deren über dem Teller 7 liegender und abgesetzter Teil 5 mit einer Gewindebohrung versehen ist.
5* Vorrichtung nach Anspruch 4» dadurch gekennzeichnet, daß in die Gewindebohrung der Schubstange 4»5 ein Gewindebolzen 8 verstellbar eingreift, der durch eine Bohrung in der Deckplatte nach außen reicht, dort mit einem Sohlüsselkopf und innen mit zwei gegeneinander gesicherten Muttern 9 als Anschlägen zur oberen bzw. unteren Begrenzung der SchubStangenbewegung versehen ist«
6. Vorrichtung nach Anspruch 4 und 5» dadurch gekennzeichnet, daß das äußere Schubstangenende als Gewindebolzen 11 ausgebildet ist, der in eine dazu passende Gewindebohrung des Gelenkstückes 12 verstellbar eingreift, und deren gegenseitige Stellung durch eine Gegenmutter 13 gesichert ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß an das Gelenkstück 12 mittels einer Pleuelstange 14 der Winkelhebel 16 angelenkt ist, der zum Antrieb des zu steuernden Organs dient»
8. Vorrichtung nach Anspruch 7» dadurch gekennzeichnet, daß die Gelenkstelle des Gelenkstückes 12 durch einen herausziehbaren Bolzen und einen denselben sichernden Splint 15 gebildet wird.
DE1956M0021860 1956-05-17 1956-05-17 Thermostat fuer den antrieb von kuehlerklappen an kraftfahrzeugen und zu aehnlichen zwecken. Expired DE1727840U (de)

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