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DE1722013U - Niederschraubventil. - Google Patents

Niederschraubventil.

Info

Publication number
DE1722013U
DE1722013U DE1956M0021024 DEM0021024U DE1722013U DE 1722013 U DE1722013 U DE 1722013U DE 1956M0021024 DE1956M0021024 DE 1956M0021024 DE M0021024 U DEM0021024 U DE M0021024U DE 1722013 U DE1722013 U DE 1722013U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
valve
spindle
screw
bore
ribs
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1956M0021024
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
SEPPELFRICKE GEB GmbH
Original Assignee
SEPPELFRICKE GEB GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by SEPPELFRICKE GEB GmbH filed Critical SEPPELFRICKE GEB GmbH
Priority to DE1956M0021024 priority Critical patent/DE1722013U/de
Publication of DE1722013U publication Critical patent/DE1722013U/de
Expired legal-status Critical Current

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Landscapes

  • Sliding Valves (AREA)
  • Multiple-Way Valves (AREA)
  • Mechanically-Actuated Valves (AREA)

Description

Nied
(T. 4; Z.I) _
PATENTANWALT RICHARD"LIJSMDE /
Fernsprecher: 22 33 72 ./ / Tsiegr.-Adresse: Patentberater , ■·■ /
BERLIN W 8, SCHUSSSFACH 1O4 "*
Februar 1956
ISotallwerke Gebr. Seppelfricke GmbH., Gsleenkirchen
Ni oder8 chraubvent i1
Di© Erfindung bezieht sich auf Mederschraubrentlle, wie sie beispielsweise in grosser 2ahl in Kleinwasseranlagen Verwendung finden. Bei solchen Niederschraubventilen wird ein Ventiltaller mit angeschraubter Dichtungsscheibe mittels einer Gewindespindel auf den Ventilsitz gepresst. Der Ventilteller muss dabei in der eich drehenden Gewindespindel frei drehbar sein, damit er, sobald die Reibung zwischen Ventilteller und Ventilsitz gross genug geworden ist, nicht mehr an der Drehbewegung der Gewindespindel teilnimmt, "weil sonst die Dichtungsscheibe zerriaben würde. Neuerdings ist man bestrebt, die einer starken Abnutzung unterworfenen Abdichtungsscheiben dadurch Überflüssig zu machen, dass man den Ventilteller mit seinem Puhrungs zapf en aus einem der neueren Kunststoffe herstellt, die geeignet sind, die Aufgabe der Abdichtung gegenüber dem Ventilsitz mit zu Übernehmen; Fiese Kunststoffe, wie 2.3. ein thermoplastisches Polyamid ο.dgl·, weisen eine längere Lebensdauer auf als die bisherigen an den Ventilteller angeschraubten Dlchtungeschelben. Da jedoch der Ventilteller gegenüber der auf ihn den erforderlichen Dichtungsdruck ausübenden Gewindeeplndel für sich drehbar eein muss, aber gleich-
9.MAi 19» j
LiNDt (T. 4; Z. 1)
2 !
zeitig dock nicht so locker in der Gewindespindel geführt werden darf, dass der vom Druck befreite Ventilteller unter dem Einfluss der Wasser Strömung störende Geräusche von sich gibt und andererseits Vorsorge getroffen worden mass, dass der Fuhrungezapfen des Ventiltellers nicht zu stramm in die Bohrung der Schraubenspindel passt, so ergeben eich erhebliche praktische Schwierigkeiten, weil die für die Herstellung des Ventiltellers in Betracht kommenden Kunststoffe die Eigenschaft haben, unter der Einwirkung des Durchlaufwassers zu quellen, so dass bei zu genauer Einpassung des FUhrungs zapf ens in den Hohlraum der Gewindespindel ein Festklemmen zwischen beiden Teilen eintreten kann, was dann Anlass zu einem Abscheren des TellerZapfens geben kann.
Die Erfindung hat eich, die Aufgabe gestallt, diesen Schwierigkeiten dadurch zu begegnen, dass der Puhrungszapfen des 'Ventiltellers schwächer gehalten wird als der Durchmesser der zu seiner Aufnahme bestimmten Ausbohrung der Schraubspindel beträgt, und dass er am Umfang© mit mehreren langerlppen versehen wird, mittels deren dor Zapfen gegenüber der Wandung der Spinde !bohrung eine ausreichende Haftverbindung zu entwickeln imstande ist. Dadurch wird erreicht, dass die Auswirkung des Quellvorganges im, Kunst stoff, des Ventiltellers und des Ventilzapfens sich einmal Über die Oberfläche des dünner gehaltenen Zapfens und dann noch über die vom 2«\pfen vorragenden Längsrlppen so verteilt, dass ein Festklemmen des Zapf ens in der Spindel nicht mehr eintreten kann, dabei Jedoch noch eine für die Mitnahme des Tellers beim Herausschrauben der Spindel ausreichende Haftverbindung gesichert ist, ohne dass störende Klapper ger aus ehe zwischen Teller und Spindel einerseits und Teller und Ventilsitz andererseits entstehen können·
Kin Ausfuhrungs bei spiel ist in der Zeichnung in
MRPt-LrNbEv''■■. ' r
47g, 40/(M. 1722013. MetaUwcrke Gebr. i
Seppelfricke G.m.b.H.. Gelsenkirdien. | 9. MAl 1956! NiedcTSchraubventil. 14. 2. 56. M 21 024. \.
Seite 3 t
Figur 1 in einem Längsschnitt durch ein Nieder« 80hrattbve:ntil dargestellt, wobei es keinen unterschied machtj ob dieses Niederschraubventil als Zapfhahn oder ala Burchgangsventil ausgebildet ist.
Figur 2 zeigt den Ventilteller mit Pührungszapfen im Grundriss,
Die mit dem Handrad 2 fest verbundene Schraub«. epindel 1 endet im Innern des Niederechraubventils in einer Gewindemuffe 5, deren Ausbohrung Ij. zur Aufnahme des Puhrungszapfens 5 äös Ventiltellers 6 bestimmt ist. Unter der Einwirkung der Schraubspindel 1 wird der aus «inem der neueren Kunststoffe mit seinem Zapfen 5 hergestellte Ventilteller 6 auf seinen Ventilsitz 7 gepresst, um den Flüssigkeitsdurchlauf durch den Ventilkörper 8 za unterbrechen.
Der Durchmesser des Führungs zapf ens 5 des Ventiltellers 6 Ist kleiner als der Durchmesser der Bohrung \\. der Gewindeuittffe 5 ^el* Spindel 1 und an seinem Iimf©nge mit Längsrippen 9 versehen, die bis zum Durchmesser der Bohrung Ij. vom Fuhrungs zapf en vorragen und dem letzteren eine Haft verbindung innerhalb der Bohrung Ιμ der G-ewindeaiuffe 3 sichern, sobald die rückwärts gedrehte Gewindespindel den Ventilteller 6 mit der Spindel 1 auf- und abbewegen kann »..Wenn dagegen die Reibung zwischen Ventilteller 6 und Ventilsitz 7 eine gewisse G-rössenordnung erreicht hat, kann die Spindel 1 für sich weiter gedreht werden, ohne dass der Teller 6 bzw, dessen I;uhrungszapfen 5 gezwungen wird, an dieser Drohbewegung teilzunehmen, bis der Durchlauf der Flüssigkeit vollständig abgesperrt ist. Wird dagegen bei^ Oeffnen des Ventils durch Rückwärtsörehung der- Spindel 1 der Ventilteller vom Ventilsitz abgehoben, so reicht die Haftverbindung zwischen den Rippen 9 des Zapfens 5 und der Innenwandung der Bohrung 1*. der Spindel atssÄ um den Teller 6 mit der Spindel 1 mitgehen zu lassen·

Claims (1)

  1. ^ÄÄ^-* M21 024. ■
    (T. 4; Z.I) HARD LINDE
    Wie viele LMngsrippen 9 sich ale nötig erweisen, hängt von der Grosse des Tellerzapfens bsre. dem !Durchmesser der Leitung, in die das Ventil eingeschaltet wird, ab^ damit die zweifache Punktion erfüllt wird» bei freihängendem Ventilteller kann dieser an der Bewegung öer Spindel teilnehmen, wird aber durch die spindel nicht gehindert, der Reibungseinwirkung des Ventilsitzes nachzugeben, wenn mittels der Ventilspindel auf ihn der Dichtungsdruck ausgeübt wird.
    Es hat sich erwiesen, dass Ventile, die mit Ventiltellern nach der Erfindung ausgestattet sind, erheblich länger den Betriebsanforderungen widerstehen als die bisherigen Ventile, deren Ventilteller mit einer angeschraubten Dichtungsscheibe ausgestattet"waren. Die Erfindung hat auch den Vorteil, dass die Ventilteller aus Kunststoff In gleichem Masse für heisses wie für kaltes besser verwendet werden können, und dass das Aufvorrathalten von unterschiedlichen Dichtungsscheiben in Fortfall kommt.
    Es empfiehlt sich, den Zapfen 6 am freien Sude kegelig oder stumpfkegelig auslaufen su lassen, um die Einführung in di© Muffe 5 zu erleichtern.
    SCHTJT ZUSPRUCH
    Niederschraubvent11, dadurch gekenngeichnet, dass der mit dem Ventilteller (6) aus einem Kunststoff, 2,B· einem thermoplastischen Polyamid o.dal-. bestehende Führungszapfen (5) einen geringeren Durchmesser aufweist als die Ausbohrung (Ij.) der Spindelmuffe (J) und mit Ltängs« rippen (9) ausgestattet 1st, die.so.weit vorragen, dass sie gegenüber der Innenwandung der Ausbohrung (ij.) ©in© Haftverbindung zwischen Splndelmuff© (5) und Teller-Sapfen (^) sichern.
DE1956M0021024 1956-02-14 1956-02-14 Niederschraubventil. Expired DE1722013U (de)

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Publication Number Publication Date
DE1722013U true DE1722013U (de) 1956-05-09

Family

ID=32664782

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DE1956M0021024 Expired DE1722013U (de) 1956-02-14 1956-02-14 Niederschraubventil.

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DE (1) DE1722013U (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102004038190A1 (de) * 2004-08-06 2006-03-16 Elringklinger Ag Dichtungsbaugruppe für ein Ventil

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102004038190A1 (de) * 2004-08-06 2006-03-16 Elringklinger Ag Dichtungsbaugruppe für ein Ventil

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