DE1721028U - Rechenrad zum seitlichen versetzen von am boden liegendem material. - Google Patents
Rechenrad zum seitlichen versetzen von am boden liegendem material.Info
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Description
JPlrma 0. Tan der LeIy 5.V., Maas land (Hiederlande). !
Dae Muster betrifit ein Rechenrad ζταη seitlichen Versetzen
yon am Boden liegendem Material, welches Bechenrad
mit einer Anzahl federnder Zinken versehen ist, welche Zinken
derart mit einem freien Ende durch eine Felge oder ein dergleiches Organ hindurch hinausstecken, dass sich bei einem
Ausweichen des freien Endes einer Zinke, der Zinkenteil, der innerhalb der felge liegt, elastisch verformen kann.
Der Zweck der Erfindung ist ein in günstiger Weise federndes Rechenrad zu schaffen, dass eine grosse Zahl von
Anwendungsmöglichkeiten hat. !fach der Erfindung ist die entwickelte
Länge dee innerhalb der Pelge liegenden Zinkenteiles,
der sich bei einer Ausweichung elastisch verfcrmt, viel
grosser als die gegenseitige Entfernung in gerader Linie von
zwei Stützpunkten, in denen die Zinke gestützt wird.
Die Erfindung wird mittels der Zeichnung an Hand einer Anzahl Ausführungsbeispiele erläutert.
Figur 1 zeigt eine Ansicht einer ersten Ausftihrungsform
eines erfindungsgenassen Eechenradss.
"Eechenrad ztim seitlichen Versetzen von am Boden liegendem !
Material11. ' ■.■ , .■·- ..■ I
ι:
h;n1 fn«r H Lesser, rat.-Anw.. wuUu.- 26. ΪΡ— ^^
27 fRechenrad zum seitlichen Verset'-en!von
am Boden liegendem Material. 21 3 55 L 12 873. Niederlande 29. 3. 54.
■ ■ ; ■ ■ - 2 - ■ "i
Figur 2 stellt einen Schnitt über die linie H-II in Figur 1 dieses Reehenradee dar.
figur 3 zeigt eine Einzelheit von Figur 2 in grosserem
Mass tab. '■'■■' : ■ . ■, .■ '.·' ■■'■"."'.. '■';'. ' ■ :.- : /'■; :■ ;;\ r ·■
Sie figuren 4» 5 und 6 sind bzw. Ansichten eines Teiles
eines Rades nach einer zweiten, dritten und vierten Ausführungsform
des erfindungsgemässen Rechenrades.
Figur 7 zeigt eine Ansicht der Felge einer fünften Ausführungsform
des erfindungsgemässen Rechenrades.
Figur 8 zeigt der übrige Rechenradteil, von dem Figur 7
die Felge dargestellt, welcher übrige Seil die Felge tragen
kann.
Figur 9 zeigt einen Schnitt durch die Rechenradachse
nach den Figuren 7 und 8.
Hach den Figuren 1-3 ist bei einem ersten Ausführungsbeispiel des erfindungsgemässen Rechenrades eine steife Felge
1 anwesend, die aus einem gebogenen, flachen Streifen besteht und mittels Speichen 2 steif mit einer Nabe 3 verbunden
ist. Durch die Felge sind durch passende Oeffnungen eine
Anzahl Bolzen 4 (Fig. 3) geführt, deren Herzlinien in den
Figuren 1 und 2 mit 5 bezeichnet sind« Diese Bolzen klemmen je einen U-förmig en Stahldraht 6 unbeweglich gegen die Felge
1. Die Schenkel dieses U-fiJrmigen Stückes 6 setzen sich in radial zur Nabe gerichtete Teile 7 fort, weiche mit einer
Exümmung von 180° in radial zur Felge 1 gerichtete Teile 8 des Stahldrahtes übergehen. Diese Teile sind durch Löcher 9
in die Felge 1 gesteckt und gehen mit einer Krtinunuüg von etwa
45° in freie Enden 10 der Zähne über, welche frsie Enden also
ausserhalb der Felge 1 hinausstecken.
45c 55''Oi 1721O2S. C. van der LeIy \
N 'Vf Maasland (Niederlande); yertr.:j
Dipl-ing. H. Lesser. Pat,Anw Münzen
27 ! Rechenrad zum seitlichen W
I setzen von am Boden liegendem Material.
Π ι 3 ^5 τ !2S73. Niederlande 29. 3. 54.
?g ÄpR_
^.sälL·- —
auf die freien Enden 10 der ZShne beim Gebrauch
des Reehenrades vom Boden oder vom darauf liegenden Material
eine aohsiale Kraft ausgeübt wird, so wird die Zinkenspitze
erheblich ausweichen können, weil der Stahldrahb, aus dem
jedesmal zwei Zinken gebogen sind, an der Stelle der Teile 7
und 8 einer Torsion unterzogen werden kann. Die Löcher 9 sind so weit, dass sie eine Drehbewegung eines Endes 10 um
die Längsachse des benachbarten Teiles 8 herum nicht verhindern und vorzugsweise auch so weit, dass "bei anderen Bewegungen
des Endes 10 die Teile 8 und 7 deren Einfluss erfahren und durch eine elastische Formänderung nachgeben können.
Die Zinken im Rechenrad nach den figuren 1-3 haben den Vorteil,
dass sie ausschliesslich mit der Felge und nicht mit der Nabe oder einem anderen zentralen Teil in Beziehung
stehen, so dass man diesen Teil einfacher oder in Uebereinstimmung mit anderen Forderungen herstellen kann.
Das Rechenrad nach Figur 4 weist eine Felge 11 auf, die mittels Speichen 12 steif mit einer Nabe 13 verbunden ist.
Die Felge 11 ist mit einer Anzahl regelmässig über den Umfang
verteilte Löcher versehen ,durch welche Bolzen 14 geführt sind,
die je den U-förmigen, um einen Bolzen passenden Mittelteil
15 eines Stahldrahtes unbeweglich gegen die Felge 11 klemmen. Die Schenkel des U setzen sich in entgegengesetzte Teile 16
fort, welche bald in radiale Teile 17 übergehen. Etwa in der Mitte jedes Teiles 17 sind in diesem Teil eine oder mehrere
Krümmungen 18 von 360° angeordnet. Die Enden der Teile 17 sind durch Oeffnungen in einer steifen äusseren Felge 19 gesteckt,
die in einer Ebene rait der Felge 11 liegt t aber einen
grösseren Durchmesser besitzt. Die ausserlialb der Felge 19
!Stil ' i ,ic., tc/ni 177102», C. van der LeIyI 's
IS N~V^Maasiancf (Niederlande); Vertr.: j j
■j. Dipl.-ing-H. Lesser, Pat.-Anw, München 2S1^R. 1S53 j
Sl ; 27 1 Rechenrad zum seithdicn Ver- «· j
if:'.:·:. . ! sewen von am Boden liegendem Material. !
ij } 21~3. 55. L 12 873. Niederlande 29. 3.54.
;■■ ■■■ ■■■■. (χ. 8; 7..y) _ ____„_;i_ :
liinausragenden Enden 20 des Stahldrahtes bilden gerade aus- \
serhalb dieser Felge einen stumpfen Winkel mit den Teilen 17. Biese Uabiegung sorgt dafür, dass die Felge 19 zentriert
bleibt. Lie auf keine andere Weise mit der Felge 11 gekuppelte Felge 19 kann durch diese Konstruktion besonders in achsialem
Sinne leicht einigermaseen ausweichen.
Auch bei der Konstruktion nach Figur 5 sind zwei Felgen
anwesend. Die innere Felge 21 ist von Speichen 22 steif mit der Nabe 23 verbunden. Die innere Felge 21 ist mit löchern
vereehen, duroh welche Bolzen geführt sind, von welchen Bolzen
nur die Herzlinien 24 angegeben worden sind. Jeder Bolzen klemmt eine aus dem Ende eines Stahldrahtes gebogene Oese 25
unbeweglich gegen die Felge 21. In jedem Draht ist eine Anzahl Krümmungen 26-30 von etwa 180° gebogen, wobei aufeinanderfolgende
Krümmungen entgegengesetzt gebogen sind, oder der Draht ist schraubengewindeförmig gebogen. Das freie,
duroh eine Oeffnung in der äusseren Felge 32 gesteckte Ende
31 jedes Stahldrahtes bildet einen Winkel mit der radialen Richtung an der Stelle der Oeffnung in der Felge, wodurch
die Felge 32 an ihrer Stelle gehalten wird.
Nach Figur 6 besteht ein Rechenrad aus einer von Speiohen 33 steif mit einer Habe 34 verbundenen inneren Felge
35, die die Form eines flachen Ringes hat, gegen welche die die Zähne bildenden Stahldrähte mittels durch Löcher in den
Ring geführten Bolzen 36 festgeklemmt werden. Die festgeklemmte U-förmige Mitte 37 liegt hier in einer Ebene senkrecht
auf der Rechenradachse. Die Schenkel des ü weisen radial nach der Innenseite und gehen mit Krümmungen von 180 in
etwa radial auswärts weisende, sich durch eine äusaere Felge
'* N. V., Maasland (Niederlande); Vertr.:
Dipl.-Ing. H. Lesser, Pat.-Anw., Mündien
j 27. I Rechenrad zum seitlichen Vcr-
I setzen von am Boden liegendem Material.
21 3 55. L 12 873. Niederlande 29. 5. 54.
I (T. 8; Z. 3) _
■ ■ . ■ -5 -
26.ÄPR.1S55
39 erstreckende Teile 38 über. Ausserhalb der Pelge erstrecken
sich mir die "beiden Stahldrahtenden 40, welche Enden in \
den Punkten 41 -und 42 in derselben Richtung so weit umgebo- \
gen sind,dass die Pelge 39 die Zinken nicht verlassen kann. j
Bei der Ausführungsform des erfindungsgem^ssen, in den |
Piguren 7-9 dargestellten Rechenrades "besteht das Rad aus J
einem auf der Drehungsachse für das Rechenrad gelagerten Teil | 43 (Pig. 8 und 9) und einem damit sehr beweglich verbundenen. |
Teil 44 (Pig. 7). Dieser letztere Teil besteht aus einem \
biegsamen, ringförmigen Stahlband 45, auf welchem radial : nach der Innenseite weisende Streifen 46 mittels itlssen 47
befestigt sind, die je mit zwei Bolzen gegen das Band 45.. ge- ; zogen sind. Zwischen zwei aufeinanderfolgenden Kissen ist
bei 48 durch ein Loch im Stahlband ein Befestigungsorgan für ; die Mitte eines an der inneren Seite gegen das Band ruhen- ; den, U-förmig gebogenen Stahldrahtes 49 geführt. Die Sehen- .\ kel des U-förmigen Teiles 49 gehen mit Krümmungen von 180°
in etwa radial auswärts weisende, durch Löcher im Band 45 ; gesteckte Drahtteile über. Ausserhalb diesesBandes er- !
befestigt sind, die je mit zwei Bolzen gegen das Band 45.. ge- ; zogen sind. Zwischen zwei aufeinanderfolgenden Kissen ist
bei 48 durch ein Loch im Stahlband ein Befestigungsorgan für ; die Mitte eines an der inneren Seite gegen das Band ruhen- ; den, U-förmig gebogenen Stahldrahtes 49 geführt. Die Sehen- .\ kel des U-förmigen Teiles 49 gehen mit Krümmungen von 180°
in etwa radial auswärts weisende, durch Löcher im Band 45 ; gesteckte Drahtteile über. Ausserhalb diesesBandes er- !
strecken sich nur die von den Stahldrahtenden gebildeten Mit- :
nehmorgane 50 für das am Boden liegende Material.
Der Radteil 43 besteht aus einer Nabe 51 und einer Pelge 52, die von Speichen 53 zu einem steifen Ganzen vereinigt
sind. Die Pelge 52 trägt bei jeder Speiche 53 eine Oese 53A,
welche Oesen paarweise U-f8rmige Bügel 54 von Stahldraht tragen. Aus den Enden der Schenkel des Stahldrahtes 54 sind \ Oesen 55 gebogen, die durch Löcher 56 in die inneren Enden
der Streifen 46 des Raateiles 44 greifen. te
sind. Die Pelge 52 trägt bei jeder Speiche 53 eine Oese 53A,
welche Oesen paarweise U-f8rmige Bügel 54 von Stahldraht tragen. Aus den Enden der Schenkel des Stahldrahtes 54 sind \ Oesen 55 gebogen, die durch Löcher 56 in die inneren Enden
der Streifen 46 des Raateiles 44 greifen. te
■J-
45c,- 35/01.^ 1721O2&?:CWyan' der lily!
N. V:; MaasIand"(Nieut:rkiide};r;Yerir.rj
Dipl.-ing. H. Lesser, ?at.-ÄQW., München
127.; I Rechenrad zum seitlichen^ Versetzen von am Boden liegenden» Material.
21. 3. 55. L 12873. Niederlande 29. 3. 54.
2β.«ΊΙί358
Ea ist klar, dass das Band 45 durch die DEsondere Befestigung mit den elastischen und drehbaren Bügeln 54 stellenweise mit Eücksicht auf die Felge 52 und die Kabe 51 weit
radial nach der Innenseite ausweichen kann, wodurch das Band 45 an der unteren Seite Über eine erhebliche Länge platt werden kann, woduroh eine grosse Anzahl Mitnehmorgane 50 zugleich mit dem Boden in Berührung sein kann und das Rechenrad also eine grosse Arbeitsbreite bekommt. Die Beweglichkeit
der Mitnehmorgane und besonders ihr Vermögen derart auszuweichen, dass die innerhalb des Bandes 45 liegenden Teile
des betreffenden Stahldrahtes einer Torsion unterzogen werden, ist dabei sehr gross.
Claims (10)
1.) Eechenrad zinn, seitlichen Versetzen von am Boden liegendem
Material, welches Rechenrad mit einer Anzahl federnder
Ziiiken versehen ist, welche Zinken derart mit einem
freien Ende durch eine Felge oder ein dergleich.es Organ hindurch hinausstecken, dass eich bei einem Ausweichen dee frei- |
I en Endes einer Zinke, der Zinkenteil, der innerhalb der FeI- j
ge liegt, elastisch verformen kann, dadurch gekennzeichnet, ] dass die entwickelte Länge des innerhalb der Felge liegenden
Zinkenteiles, der sich bei einer Ausweichung elastisch verformt,
viel grosser ist als die gegenseitige Entfernung in
gerader Linie von zwei Stutzpunkten, in denen die Zinke gestutzt
wird.
2.) Rechenrad nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass die zwei Punkte, in denen die Zinke unterstützt wird auf der Felge oder in der Nähe der Felge liegt (Figol, 2
und 3).
3·) Rechenrad nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet,
dass die Zinke zwischen seinen Stützpunkten in der Bähe der Felge im wesentlichen U-förmig gebogen ist (Fig. 1, 2 und 3).
4*)Reohenrad nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet,
dass der Zinkenteil, der die Verbindung zwischen den beiden Beinen des ü-f5rmigen.Teila darstellt, drehbar ist und sich
bei einer Ausweichung der Zinke um einen Winkel verdrehii (Fig. 1, 2 und 3).
5.) Sechenrad nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
45c, 55/01. 1721O2S. C. van der Lely
N V., Maasland (Niederlande); Verir.-. Dipl -Ing. K. Lesser, Pat.-Anw., München
27 J Rcdienrad zum seitlichen Versetzen
von am Boden liegendem Material. 21 3 55 L 12 873. Niederlande 29. 3. 54.
28.ÄP8.
dass das Rechenrad mit zwei Felgen versehen ist, an welchen
beiden Felgen die Zinken befestigt sind (Pig. 4-, 5/und 6).
6.) Reohenrad naoh Anspruch 5» dadurch gekennzeichnet,
dass der elastisch verformbare Seil einer Zinke ausschliesslich ausserhalb des inneren Feiges liegt (Pig. 4 und 5)·
7») Eechenrad nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet,
dass der elastisch verformbare Teil einer Zinke mit einem radialen Stift mit der inneren Felge verbunden ist (Fig. 4-
und 5).
8·) Rechenrad nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet,
dass der elastisch verformbare Teil einer Zinke relativ zur inneren Felge ausweichen kann (Fig. 6).
9·) Rechenrad nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
dass zwei Felgen vorgesehen sind, die in axialer Richtung
eine gegenseitige Entfernung aufweisen (Fig. 7, 8 und 9).
10.) Rechenrad naoh einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Felge aus einem biegsamen
Stahlband besteht, das derart mit der Nabe des Reohenrades
verbunden ist, dass Teile des Bandes in radialem Sinne bedeutend nach innen ausweichen kSnnen, wobei jede Zinke in
der Hähe der Stelle wo das freie Ende derselbe durch das
Band hindurchsteokt am Bande befestigt ist.
Patentanwalt
DipUny. Um Lesser
München 27
posscrtstraße "
Priority Applications (1)
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| DEL12873U DE1721028U (de) | 1955-03-21 | 1955-03-21 | Rechenrad zum seitlichen versetzen von am boden liegendem material. |
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| DE1721028U true DE1721028U (de) | 1956-04-26 |
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| DEL12873U Expired DE1721028U (de) | 1955-03-21 | 1955-03-21 | Rechenrad zum seitlichen versetzen von am boden liegendem material. |
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|---|---|
| DE (1) | DE1721028U (de) |
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1955
- 1955-03-21 DE DEL12873U patent/DE1721028U/de not_active Expired
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