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DE1719582A1 - Neues Modifizierungsverfahren - Google Patents

Neues Modifizierungsverfahren

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Publication number
DE1719582A1
DE1719582A1 DE19681719582 DE1719582A DE1719582A1 DE 1719582 A1 DE1719582 A1 DE 1719582A1 DE 19681719582 DE19681719582 DE 19681719582 DE 1719582 A DE1719582 A DE 1719582A DE 1719582 A1 DE1719582 A1 DE 1719582A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cellulose
protein
treated
wool
acid
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE19681719582
Other languages
English (en)
Inventor
Pensa Ildo E
Greenhall Armand L
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
JP Stevens and Co Inc
Original Assignee
JP Stevens and Co Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by JP Stevens and Co Inc filed Critical JP Stevens and Co Inc
Publication of DE1719582A1 publication Critical patent/DE1719582A1/de
Pending legal-status Critical Current

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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06MTREATMENT, NOT PROVIDED FOR ELSEWHERE IN CLASS D06, OF FIBRES, THREADS, YARNS, FABRICS, FEATHERS OR FIBROUS GOODS MADE FROM SUCH MATERIALS
    • D06M15/00Treating fibres, threads, yarns, fabrics, or fibrous goods made from such materials, with macromolecular compounds; Such treatment combined with mechanical treatment
    • D06M15/19Treating fibres, threads, yarns, fabrics, or fibrous goods made from such materials, with macromolecular compounds; Such treatment combined with mechanical treatment with synthetic macromolecular compounds
    • D06M15/37Macromolecular compounds obtained otherwise than by reactions only involving carbon-to-carbon unsaturated bonds
    • D06M15/564Polyureas, polyurethanes or other polymers having ureide or urethane links; Precondensation products forming them
    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06MTREATMENT, NOT PROVIDED FOR ELSEWHERE IN CLASS D06, OF FIBRES, THREADS, YARNS, FABRICS, FEATHERS OR FIBROUS GOODS MADE FROM SUCH MATERIALS
    • D06M15/00Treating fibres, threads, yarns, fabrics, or fibrous goods made from such materials, with macromolecular compounds; Such treatment combined with mechanical treatment
    • D06M15/19Treating fibres, threads, yarns, fabrics, or fibrous goods made from such materials, with macromolecular compounds; Such treatment combined with mechanical treatment with synthetic macromolecular compounds
    • D06M15/21Macromolecular compounds obtained by reactions only involving carbon-to-carbon unsaturated bonds
    • D06M15/263Macromolecular compounds obtained by reactions only involving carbon-to-carbon unsaturated bonds of unsaturated carboxylic acids; Salts or esters thereof
    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06MTREATMENT, NOT PROVIDED FOR ELSEWHERE IN CLASS D06, OF FIBRES, THREADS, YARNS, FABRICS, FEATHERS OR FIBROUS GOODS MADE FROM SUCH MATERIALS
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    • D06M15/37Macromolecular compounds obtained otherwise than by reactions only involving carbon-to-carbon unsaturated bonds
    • D06M15/61Polyamines polyimines

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatments For Attaching Organic Compounds To Fibrous Goods (AREA)
  • Polyurethanes Or Polyureas (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein neues Verfahren zur Modifizierung von Mischungen aus zelluloee- und. proteinhalt igen Substraten durch chsinisehe Behandlung.
Inubeeondere besieht sich öie Erfindung auf ein neues fiinstufonverfsJaren, wobei die Modifizierung von Zellulose- und proteinhaltigen Mischungen gleichBSitig unter Verwendung von vertrUglichsn Mischungen aus Modifizierungsreagentien durchgeführt wird.
Üiiter dem Begriff "Modifizierung" sollen diejenigen Vexände-
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rungen oder Verbesserungen der charakteristischen Merkmale und Eigenschaften verstanden werden, welche an proteinhaltigen und aalluloaehaltiKen Komponenten beobachtet werden, die mit den Moö.ifizierungsmittöln behandelt werden,
"Verträgliche Mischungen" sind Kombinationen au» Modifizierungemitteln, die nach dem Vermischen im wesentlichen ihre Fähigkeit beibehalten, die behandelte Ware zu modifizieren.
Unter dem Begriff "zellulosehaltig" sollen Waren verstanden werden, die nicht v/eniger als ungefähr 30 Gew.$> Zellulose oder Pasern, die sich von Zellulose ableiten, enthalten» Von den zuletzt genannten Fasern seien Reyon, Acetate, Vlekoeereyon, Kupferkunsteeide, Baumwolle, Leinen, Jute oder dgl» erwähnt. Der restliche Teil des Textilgewebes kann eine proteinhaltige Substanz, wie beispielsweise Wolle oder Haar, oder eine Mlachung aus diesen Bestandteilen mit Synthetics sein. Die zuletzt genannten Synthetics können beispielsweise aus Polyestern oder Polyamiden bestehen.
Die Modifizierung der Textilsubstrate 1st bekannt. Textilien, die aus verschiedenen Substraten hergestellt werden, werden zur Verbesserung ihrer Eigenschaften sowie im Hinblick darauf,
sie neuen Anwendungsgebieten zu erschließen, modifiziert. Beispielsweise werden zellulosehaltige Waren zur Verbesserung ihrer wash-and-wear-Eigenschaften modifiziert, deh.
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sie werden behandelt, um sie unter anderem gegenüber einem Knittern beständig zu machen und ihnen ein ialtenbeiliehaltungs vermögen zu verleihen. Die keratinhaltigen Karen, wie beispielsweise !»Tolle» werden andererseits zur Verbesserung ihrer Piracmsionestabilitäi; sowie ihrer Beständigkeit gegen Schrumpfen beim Waschen modifiziert.
Bisher erfolgte die Modifizierung von Mischungen, welche sellulose- und proteinhaltige Komponenten enthalten, durch Modifizierung der Zellulose- und Vollkomponenten in getrennten Behandlungsatufen. Der Grund für dieses Torgehen liegt darin, daß derzeit kein einziges Modifizierungseystem verfügbar ist, das zum gleichseitigen Kodifizieren von sowohl Zellulose als auch Wolle geeignet ist.
Soll beispielsweise der zelluloeehaltigen Komponente ein Faltenbeibehaltungsvermögen und der Wollkcmponente eine Schrumpfte a tändigkeit verliehen werden, dann ist eine kostspielige und seitraubende Reihe von getrennten Yerfahrensatufen erforderlich. Bei einem Verfahren muß die Ware zuerst mit einer wäßrigen Lösung eines Diamine, wie beispielsweise 1,6-Hexandiamin» behandelt werden, um das erwähnte Reagens auf der Ware abzulagern. Anschließend wird die Ware in einer zweiten Stufe mit einer Lösung aus einem zweibasischen Säurechlorid,, wie beispielsweise Adipoylchlorid oder Sebaeoylehlerid, in einem mit Wasser nicht mischbaren organischen Lösungsmittel unter BiI-
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dung eines Polyamidfilms in situ behandelt. Nach dem Trocknen wird die behandelte Ware zur Entfernung von überschüssigem Polyamid gewaschen und anschließend in einer anderen Stufe mit einem Vernetzungsmittel für Zelluloee in Gegenwart eines geeigneten Katalysators zum Vernetzen dee Zelluloseanteile der Ware kontaktiert. Schließlich müssen die Gewebe oder Kleidungsstücke» die aus einer derartigen Ware hergestellt werden, gehärtet werden, um die Zellulosevernetzungsreaktion zu induzieren.
Das vorstehend beschriebene Modifizierungsverfahren ist in verschiedener Hinsicht unbefriedigend. Beispielsweise sind, da einige, voneinander verschiedene Reagentienlösungen eingesetzt werden, die Verarbeitung·- und Lagerungskosten hoch. Zusätzlich ist wegen der verschiedenen Verfahrenestufen eine beträoht-Hohe Zeit erforderlich, um einen Verarbeitungszyklus zu beenden. Außerdem sind die Laborkosten hoch. Wegen der Kompliziertheit der in-situ-Herstellung des Polyamids und der Unverträglichkeit viele? Vernetzungsmittel mit den zur Herstellung des Polyamide verwendeten Komponenten 1st das Verfahren selbst nicht für eine Einstufenbehandlung geeignet«
Im Hinblick auf die Nachteile der vorstehend beschriebenen bekannten Vleletufenbehandlung besteht ein Bedarf an einem neuen und verbesserten Verfahren zur Modifizierung von Mischungen aus zelluloeehaltigen Bestandteilen und Wolle.
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Es besteht ein Bedarf an einem einfachen Verfahren, durch welches sowohl die Zellulose- als auch die Wollkomponente gleichseitig unter Einhaltung einer Binstufenbehandlung modifiziert warden können. Dies bedingt jedoch* daß folgende drei Bedingungen eingehalten werden müssen»
1) Verträglichkeit des Wolle- und Zellulosemodlfizierungesystems,
Z) gute Lagerungebeständigkeit der behandelten Substrate und
3) verträgliche Härtungsbedingungen für die zwei Modifizierungssysteme .
Wegen der Schwierigkeit bei der Auswahl von Modifizierungesyatemen, die allen drei Bedingungen genügen, ist die Wahl von Reagentienkombinationen kritisch, wobei nicht vorausgesagt werden kann, ob eine getroffene Auswahl den Erfordernissen entspricht. t
Mn weiteres Erfordernis für ein brauchbares Verfahren besteht darin, daß leicht verfügbare Reagentlen unter Anwendung bekannter Methoden sowie unter Einsatz im Handel verfügbarer Apparaturen verwendet werden können.
Der angestrebte Verfahrenszyklus soll relativ kurz sein, wobei
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das Verfahren von einem relativ ungeschulten Peraonal durchführbar sein aoll.
Bis jetzt war kein Verfahren, das die erforderliche Kombination an Voraussetzungen besitzt, verfügbar. Erfindungsgemäß v/erden nun verschiedene Kombinationen von Modlfizlerungsmitteln zur Verfügung gestellt, welche den vorstehend aufgeführten Kriterien entsprechen.
Ziel der vorliegenden Erfindung ist die Schaffung eines neuen und vereinfachten Verfahrene sur Modifizierung von sowohl zellulosehaltigen Fasern ala auch Wollfasern in Mischungen aua zellulosehaltigen Bestandteilen und Wollbestandteilen mittels eines bisher nicht bekannten Einstufenverfahrens. Durch dae erfindungagemäße Einstufenmodifizierungsverfahren wird die zellulosehaltige Komponente gleichzeitig vernetzt, während die Wollkomponenten der Mischungen aus zellulosehaltigen Bestandteilen und Wollbestandteilen bestehenden Mischun-W gen krumpf fest gemacht werden«,
In den Rahmen der vorliegenden Erfindung fällt ferner die Schaffung hitzehärtbarer behandelter Woll-Zellulose-Mischlingen, die während beträchtlich langer Zeitspannen gelagert werden können. Bei Anwendung des erfindungsgemäßen Verfahrens werden modifizierte Waren aus zelluloeehaltigen Bestandteilen und Wolle erhalten, die im Vergleich zu Vergleichemieohungen,
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welche alt jeden Modifizierungsmittel getrennt behandelt worden eind, weaentlioh verbeeserte Eigenschaften beaitzen. Durch die vorliegende Erfindung wird ein Einetufenverfahren zur Modifizierung sowohl dee selluloBehaltigen Beetandteile als auch der Wolle in gemischten Waren geschaffen, das im Vergleich SU den bisher bekannten Vieletufenverfahren im Hinblick auf die Betriebs- und Zeiterforderniese weniger aufwendig ist.
Bei der Durchführung der vorliegenden Erfindung wird ein Substrat aus einem zellulosehaltigen Bestandteil und Wolle mit einer verträgliehen Mieohung behandelt, die wenigstens ein 'follemodifisierungereagens, wenigstens ein säurekataly·» ' ertee Reagens eur Modifisierung des sellulosehaltigen Bestandteils, erforderlichenfalls einen oder mehrere Katalysatoren sowie wahlweise Textilhilfaaitttl enthält, wobei die Behandlung solange fortgesetst wird, bis eine modlfislerende Menge an beiden Modifisierungsaltteln von de« behandelten Substrat aufgenommen worden ist. Das behandelt· Substrat wird unterhalb ungefähr 1509O auf einen feuchtigkeitsgehalt -von ungefähr 5 - 10 Ji getrocknet und härtenden Bedingungen ausgesetzt, wobei die härtenden Bedingungen sowohl die Wollbestandtelle als auch die sellulosehaltigen Beetandteile eu härten vermögen. Die Härtung wird solange durchgeführt, bis die gewünschte Modifisierung erfolgt ist. Das Härten kann an der Ware in flachem Zustand durchgeführt werden. Man kann auoh
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so verfahrent daß man die Härtung an Gegenständen durchführt, die au« der vorstehend erwähnten Ware hergestellt worden sind.
Gemäß einem bevorzugten Merkmal der vorliegenden Erfindung wird eine aus Wolle und einem zellulosehaltigen Bestandteil bestehende Ware, die nicht weniger als ungefähr 30 Gew.?£ Zellulose enthält, mit einer verträglichen Mischung kontaktiert, die sich wie folgt zusammensetzt:
A) 1 - 10 Gew.# wenigstens eines Wollemodiflaierungsmreagenses aus einem Acrylpolymerisat oder Polymerisaten, deren Endgruppen mit Aziridin abgeeättigt sind,
B? ungefähr 2-20 Gew.^ wenigstens eines säurekatalysierten Modifizierungsreageneee für den zellulosehaltigen Bestandteil des N-Methylol-Typs und
C) einer katalytischen Menge des erforderlichen Katalysators oder der «rforderlichen Katalysatoren plus ggf. Textiladjuvantien. *
tfach der Behandlung wird die naß aufgenommene Menge der vorstehend erwähnten Mischung in üblicher Weise (beispielsweise durch die Verwendung von Walzen) auf ungefähr 75 - 125 Gew. Ji eingestellt, worauf die behandelte Ware getrocknet wird, und swar vorzugsweise auf einen Feuchtigkeitsgehalt von ungefähr
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5 - 10 ί6. Nach dem Trocknen wird die Ware zu den jeweils ge« wünschten Formen oder Konfigurationen verformt und bei ungefähr 120 - 160°C während einer solchen Zeitspanne verpreßt, die daeu ausreicht, daß die Konfiguration aufgepreßt wird, worauf eine Härtung erfolgt, die auf die Weise durchgeführt wird, daß die Ware erhöhten Temperaturen auegesetzt wird· Die zum Härten erforderliche Zeit schwankt je nach der Härtungstemperatur, wobei tiefere Temperaturen längere Härtungezeiten erfordern und umgekehrt. Die bevorzugte Härtungstemperatur ä schwankt zwischen ungefähr 150 und 165°C, während die Zeit zwischen ungefähr 7 und 20 Hinuten variiert.
Zu der bevorzugten Gruppe von zelluloeehaltigen Modifizierungsrea^ Hen des H-Methylol-Typs gehören cyolische und acyclische Met* \olderivate von Harnstoffen, wie beispielsweise Dimetkylöläthylenharnetoff, Harnatoff-Fonnaldehyd, DimethyIo1-harnstoffe und Triazene, Dimethylolcarbamate, Dimethyloldi-
hydroxylmidazolidone oder dgl. Diese Modifizierungsmittel werden vorzugsweise aittele eines Katalysatorsystems aktiviert, das aus einem Hetallsals oder aus Metallsalzen»besteht, beispielsweise aus Magnesiumchlorid, Magnesiumnitrat, Zinkehlο-rid, Zinknitrat oder dgl.
Wie vorstehend erwähnt, bestehen die erfindungsgemäß In bevorzugter Welse eingesetzten Wollemodlfizlerungsreagentien aus Acrylpolymerisäten sowie aus Polymerisaten» deren Sndgruppen mit einem Alkylenimin abgesättigt sind.
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Beispiele für Aorylpolymerisatβ, die eioh für die Durchführung dee erfindungsgemäßen Verfahrens eignen, sind Polyacrylate, die von Acryl- oder Methaorylmonomeren oder -oopolymeren von diesen mit vielen verschiedenen Monomerentypen abstammen« Eine vorzugsweiee verwendete Gruppe von Polyacrylverbindungen sind diejenigen Polymerisate, die raktionsfähige funktioneile Gruppen enthalten, die ein Vernetzen bei der Einwirkung von Wärme und eines sauren Katalysators, wie er beispielsweise für die
fe Reagentien des N-Methylol-Typs beschrieben worden 1st, verursachen. Die bevorzugten Polyacrylate enthalten Carboxyl-, Amid-, Epoxy- und Hydroxylgruppen. Eine beispielhafte Aufzählung von geeigneten Polyacrylaten findet sioh in einer Veröffentlichung von Peldtman et al in "Textile Research Journal", Band 35, Hr. 2, insbesondere auf Seite 151· Die angegebenen Polyacrylate liegen in Form von wäßrigen Dispersionen vor, die 46 Feststoffe enthalten. Sie werden als Primal X-3» HA-8, HA-12 und HA-16 bezeichnet. Die "Primal·11 werden von der Primal Chemloals Pty. Ltd-, Australien, geliefert. Sine
* vergleichbare Reihe von Emulsionen« dl· al· dl« "Rhoplex"-Reihe bekannt 1st, wird von der Rohm and Haa· Company of Philadelphia, Pennsylvania« In den Handel gebraoht. Beispiele für Rhoplexe sind K-87, HA-8 und dgl.
Viele Polymerisate mit Aziridinendgruppen mit einem durchschnittlichen Molekulargewicht zwischen 1000 und 6000, die sich selbst als erfindungsgemäfle tfolle-Modifislerungsmittel
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eignen, sind im Handel erhältliche Produkte oder können nach bekannten Methoden hergestellt werden. Sine Gruppe kann beispielsweise durch Umsetzung eines Polyols mit einem Alkylenoxyd und durch anschließende Umsetzung des erhaltenen Alkoxylats mit einem Überschuß an oinem polyfunktionellen Ieocyanat, wie beispielsweise Toluoldiißocyanat, sowie darauffolgende Kondensation mit einem Alkylonimin unter Bildung von Polymerisaten mit Aziridinendgruppen hergestellt werden. Eine Gruppe von im Handel erhältlichen geeigneten Polymerisaten Λ mit Alkylenimin(Aziridin)-Endgruppen wird von der Interohemical Corporation, Carlstadt, New Jersey, in den Handel gebracht und als "ITP^-Zahlen bezeichnet. Beispiele für derartige Produkte werden nachstehend angegeben»
ITP-63A 1st ein flüssiges, trifunktionelles Polymerisat aus Polypropylenätherglykol mit Propyleniminaaidgruppen mit einem Molekulargewicht von ungefähr 3700. Dieses Polymerisat wird durch Kondensation von 50 Molteilen eines gebundenen Propylenoxyde mit 1 Mol Glycerin und ansohlieSende Behandlung des " Propoxylats sugäohst alt Toluoldiisocyanat und ansohlleSend mit Propyltniain hergestellt. Das erhaltene Polymerisat enthält 3 Aziridinylreste pro Mol und weist einen Imingehalt von 0,65 - 0,67 Milliäquivalenten/g Polymerisat sowie eine Viskosität von ungefähr 890 Poise auf. Das Polymerisat weist 3 der nachstehend angegebenen Gruppen pro Molekül auf, wobei die Gruppen an ein Polypropylenätherglykolgrundgerüst gebunden sindι
- 11 -1θΙβ4Λ/1677
ITP-43 ist ein Polymerisat mit einem durohechnittlichen Molekulargewicht von ungefähr 2600 und einem Aziridinylgehalt von ungefähr 0,65 Milliäquivalenton/g. Das ΙΤΡ-43-Polymerieat wird aue einem linearen Polyester (Molekulargewicht ungefähr 2100, der durch Umsetzung eines Diols mit einer zweibasischen Säure
hergestellt wird) hergestellt und enthält die nachfolgend angegebene Imingruppe, welche mit dem Grundgerüet verknüpft istι
«-OCO-NH·
Zusätzlich zn den Zellulose-"und Keratinmodifieierungsmittsln und Katalysatoren kann die Behandlungslösung ein oder mehrers Textiladjuvantien enthalten, beispielsweise Weichmacher, grenzflächenaktive Stoffe, Aufheller, antistatische Mittel, wasserdicht machend· Mittel oder dgl.
Die Behandlungelöeungen können auf das Substrat aus Wolle und sellulosehaltigen Bestandteilen nach einer der üblichen
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Aufbringungemethoden aufgebracht werden. Von diesen Aufbringungemethoden seien das Aufbringen mittels eines Poulard, das Aufbürsten, das Aufsprühen, das Beschichten oder dgl. erwähnt. Die Reagentien können in Form von Flüssigkeiten, Aufschiämmungen, Suspensionen, Sttulaionen, Pasten, Gelen oder dgl. verwendet werden, und zwar ;Je nach der angewendeten Aufbringungemethode.
Hachdem das Substrat zur Herstellung eines modifizierbaren Materials behandelt worden ist, kann das behandelte und getrocknete Substrat verformt, geschnitten, genäht oder dgl. werden, vorausgesetzt, daß eine Aktivierung oder eine Entfernung der Reagentien vermieden wird.
Die Substrate aus Wolle und zellulosehaltigen Bestandteilen, die sich erfindungsgemäß verwenden lassen,können, was ihre Struktur, ihren Ursprung und ihre charakteristischen Merkmale anbetrifft, erheblioh variieren. Sie können synthetische Faeern, wie beispielsweise Polyamidfasern, Polyesterfasern, Acrylfaeem oder Polyolefinfasem, enthalten.
Die Substrate können in Form von gewebten oder gewirkten Geweben oder in Form von Vliesen, Bekleidungsstücken oder dgl* vorliegen.
r»r verwendete Ausdruck "modifizieren·1 ist der allgemeine
- 13 -10 9 8 4 4/1677..
Ausdruck, der zur Beschreibung der Veränderung der charakteriatlsehen Eigenschaften, die an dem behandelten Textilsubstrat vorgenommen worden, vorv/endet wird. Wenn auch in vielen Fällen das verwendete Modifizierungsmittel aus einem Harz» einem -Karzvorkond ensat oder einem Vernetzungsmittel besteht,, ao ist das erfindungagemäße Verfahren dennoch nicht auf epesiflache Mittel, ihre Analoga9 ihre Homologen oder Derivate beschränkt. Vielmehr umfaßt das erfindungsgemäße Verfahren die Verwendung von allen verträglichen Mischungen aus Zelluloee- und Keratinmodifizierungsmitteln, die aus ihrem aktiven Zustand oder ihrem Vorläuferzustand in ihrem aktiven Zustand unter verträglichen Härtung3bedingungen umgev/andelt werden können.
Die folgenden Beispiele erläutern die Erfindung, ohne sie zu beschränken.
Den Beispielen wird eine Zusammenfassung über die angewendeten Testmethoden vorangestellt.
Paltonboibehaltungavermögans AATCC-88-C1964T; Test IH-C* Wertungsskala: 1 Ea bleiben keine Palten zurück
2 Die Palte bleibt etwas erhalten
3 Dia Palte bleibt in mäßigem Umfang erhalten
4 Scharfe falte
5 Nicht verändert, sohr aoharfe Palte
- 14 109844/1677 sad or. l:,.λί
is
Wash and Weary AATCC-88A-1964-T» 2eet III-C
S-Punkte-Bawertungsskala, wobei die Bewertungspunkte
1 (stark zerknittert) und 5 (vollständig glatt) schwanken»
i!\Der Test III spezifiziert das Waschen: Hauswaschmaschine, Beschickung 2,3 kg (5 pounds), voller Zyklus, 600C, syntheti sches Waschmittel. Für den Test III-C ist die Trooknung in der Trommel spezifiziert« Die Anzahl der Wasch-Trocknunge-Zyklen (10) tiird durch 1OL angegeben.
Abriebbeständigkeit (Biegen) in Zyklen: ASSM B-1175-61T Alle Ergebnisse in den Beispielen beziehen sich, eofern nicht anders angegeben, auf die Kettenrichtung, und zwar wird die Vorderseite der Ware unter folgenden scharfen Testbedingungen untersucht: Ein Kopfdruck von 0,9 kg (2 pounds) und eine Gelenkspannung von 2»3 kg (5 pounds) auf dem Stoll-Flex-Abrader.
Bewertung der Paserigkeit:
Das haarige Aussehen wird durch die nachfolgende numerische Skala nach dem Bürsten der Ware während einer Zeitspanne von 10 Minuten auf einer Testmaschine wiedergegeben:
1) Starkes Abfasern
2) beträchtliches Abfasern
3) Mäßiges Abfasern
- 15 10S844/1677
Il
4} leicht©ß Abfasera
5) icein (oder nur ©In v-ax^ia^LU-lKsigbares) i'.T.-s'^ijfcrn Das durch das Waschen 'bedingt® iib:?as@m wisä nevei·* einoa· >; sahen 6.er Maschine bsi 40 «> 42"O und einer. S (10.derartig© Zyklen} bewertet»
Beispiel 1
Eine Warenprobe aus einer Mischung aus 50 $ Folie und 50 $ Rejron wird ait elfter wäßrigen Emulsion behandelt, die 1255 f-HEU (Dimethyloläihg-droxyäthylenharnstoff), 4 # ΙϊΡ-β3Α (PoI^rmeriaat-mit Irainendgruppen), ®ln Produkt der Intercheiaieal Corporations 2,0 cß> eines Polyäthylenweichmachers- imd 692 fo Aerotex-Beschleuniger Hr« 5 [2xi(lT0«)o«Iiö8i2ng9 Proauist der American Cyanamid Company] enthalte Die Behandlung erfolgt unter Verwendung eines Lator-Foulard, wobei die Vialzen auf ©inen derartigen Druck eingestellt werden, daß eine Feuchtigkeitsauf nähme von 100 fs erfolgt. Me behandelte Probe vrlrd bei 600C in eines Drucklufto-fen mit einem Feuchtigkeitsgehalt von ungefähr 8 §» getrocknet9 längs der Kettenrichtung gefaltet9 20 Sekunden lang bei 140 - 15O0C susammengepreßt und 15 Minuten lang in einem Druckluftofen bsi 1600C gehärtetο Bas Testen erfolgt unter Verwendung dor gehärtetsn Probe»
Zu Vergleiehsaweoken wird ©ine ähnliche Warenprobe mit einer wäßrigen Lösung aus 12,5 $ KSU, 6,2 $ Aerotes-Beschleuniger
- 16 -
8AD
10 9844/167 7
ITr. 5 und 2 % eines Polyätbylenweichmachers behandelt, wobei dae krumpffest machend© Mittel (ΪΤΡ-63Α) weggeläesen wird. Außerdem erfolgt o.tne Behandlung mit 4.$ ITP-63A, wobei das Vernetzungsmittel (HEU) und der Katalysator (Aeroter-Besehleu niger Nr. 5) weggelassenwerden. Die vorstehend geschilderten Proben sowie eine Vergleichsprobe (ohne jede Behandlung) werden denselben FaItenbildungB-, Verpreß- und Härtungemethoden unterzogen»
Die physikalischen Eigenschaften der Proben sind wie folgtt
Probe* Waeh/Wear
Trommel-
trocknung
1OL
PaltenbeibQ-
haltungeTsr«-
mögen, Trom
meltrocknung 1OL
$ Schrumpfung
1OL
Kette SchuB
Paserigkeit
1OL
niohtbehandelt 2,0 i/o IS1O 19,5 2
ITP-behandelt 3,0 1,0 2,5 2,5 4
HBÜ-behandelt 4,0 4,0 4,5 5,5 3
ITP- + HBÜ-
behandelt
4,5 4,5 1,5 1,5 . ■
4
Das Beispiel 1 wird unter Verwendung von 4 $> Rhoplex Ε·2Θ7 (eine Acrylemulsion, die von der Rohm and Haas Company erzeugt und verkauft wird) anstelle von 4 ^ITP-63A wiederholt. Die Ware wird in flachem Zustand verpreßt und gehärtet.
- 17 -
4/1677
Sie physikalischen Eigenschaften der Proben sind wie folgt«
Prona
Bi e £? ungeabrie b
^ iSeiiebaltiing j 'P Behr-iffij).
-TfTTWfI-Tf*
de? nichtbebsn»
nichδ'behandelt
Bas Beispiel 1 \rlx& weiter Verwendung einer v/äßrigen Behänd-
zung aus 12,5 ^ Dimethyloldihydroxyäthylen« Polyäthylenweiehmaeher. 6,2 # Aerotex-Beßöhleu« niger Hr. 5 und 4 $ der nashfolgand ©.^gegebenen Polymerisate mit Iminanägruppöii wiederholtϊ
- 18
9844/1677
Polymerisat rait
i'äe ■'.!-..? das liiffleldiijag
H3O-
E -H-C-O
-OH, .Beispiel 11 ösr deutschen
Patentschrift,
Polyester mit 1-Aziriäinylendgruppen9 v;obei η -·= 5-6 und ν Hr.,'569 016)
H 0
O H
(CHg)nO-C 0
" ,C ~ CH,
CH,
Polyester mit Propyleniminenclgruppen, wobei η = 5~6 und ν = 3-4
Beispiel 12 der,deutschen
(Patents
:i£"ii't. ■> .β ο β ■» „
entsprechend der U.8. Anmeldung 569 016}
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BAD OPJOiMAL
Di© vorliegende Brfinduaig bietet sowohl im Einblick auf die verwendeten Zueammensetzmigen als auoh auf das Verfahren Vorteil©« Bs.ispielswsiaa sind di© behandelten« soäifisierbaren Textilien aus einem sellulosehaltigea Material und Wolle, die naoh dem erfindimgagemäßen Verfahren hergestellt werden, lagerungsfällig, wobei leicht aktivierbare Produkte naöh einer Behandlung unter Eärettmgsbedingungen ein 5extilprodukt liefern, das erhablieh verbesserte wash-aad-v/ear-Eigenachaften besitzt.
Hinsichtlieh d©a Verfahrens bietet die vorliegende Erfindung ©inige markaste Vorteile, und zvras1 insbesondere daan, wenn der Wollegeh&lt in den Mischungen aus zellulosshaltigen Materialien und Wall® 50 Gew.^ odes- mehr beträgt. Von diesen Vorteilen seien «!la Möglichkeit der Durchführung eines Einstufen-Verfahrens■„ das kürser© Behsndluagszyklen exmö'glieht, sowie geringere Labor- und Re&gentienkostsn im Vergleich au den bis=· her bekannten Viels-tufenverfahren erwähnt* Penser ist nur ein kombinierter Härtungesyklus erfösterlich s um soi^ohl die Wolle als auch die selluloeshaltigen Bestandteile zu härten» Ein weiterer wichtiger Vorteil des erfindungegemäßen Verfahrens besteht darinff daß die erhaltenen moöifisierten Textilmisöhun- gQxi v/esentlich hinsichtlich ihrer wash-anä-vrear-Eigenschaften, ihres "PaltenbeibehaltungsvsriBögeaSj ihres Schriimpfene, ihres Biegeabriebs sowie ihrer Faserigkeit im Vergleioh 211 &en ?rodukten verbessert eixid, die uiitsr Verblendung der Ädentiachen Keratin» und SSellulosemodifizierungsmittel allein hergsetellt worden sindο
V'jl'-il
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Claims (1)

  1. Patentansprüchet
    Verfahren zur gleichseitigen Modifizierung von sowohl Protein- ale auch dsn Zellulosekomponenten %roii proteinhaltigen und zellulosehaltigen Mischungen zur Verbesserung ihrer Biraensionsstabilität, ihrer wash-and-wear-Bigenschaftensowie ihre 3 laltenbeibehaltungsVermögens, dadurch gekennzeichnet, daß die zu modifizierenden Mischungen mit einer modifizierenden Menge einer säurekatalysierten verträglichen Mischung behandelt werden, die aus wenigstens einem Proteinmoäifizierungsreagens und wenigstens einem Zelluluosemodifizierungsreagens sowie aus sauren Katalysatoren besteht, wobei die protein- und säurekatalysierten Selluloeemodifizierungareagcntien unter verträglichen Härtungsbedingungen härtbar sind, und die behandelten Mischungen solange Härtungsbedingungen ausgesetzt werden, bis eine Modifizierung sowohl der Proteinais auch der Zellulosekomponenten der Mischung stattgefunden hat»
    Verfahren nach. Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der behandelten Mischung vor dem Härten eine gewünschte Konfiguration verliehen wird.
    Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Proteinmodifizierungsmittel Acrylpolymerisate und
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    ORIGINAL INSPECTED
    Vt
    Polymerisate mit Aairidin-Endgruppen verwendet werden»
    4o Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß ale Proteinmodiilsierungssiittel ein Acrylpolymerieat verwendet wird ο
    5ο Verfahren nach Anspruch 3S dadurch gekennzeichnet, daß
    als Proteinmodifizieruiigsinittel ein Polymerisat mit Aslrl- ^ din-Endgruppsn verwendet wird»
    6β Verfahren naoh Anspruch 59 dadurch gekennzeichnet, daß das verwendete säurekatalyeierte ZellulosemodifizierungB-mittel dem H-Mothylol-iTyp entspricht.
    7c Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Herstellung permanent modifizierter Kleidungsstücke aus Mischungen aus protein- und aelluloeehaltigen Materialien mit überlegenen wash-and-we&r-Elgensehaften
    (a) gleichzeitig sowohl die Protein- als auch die Zellulosekomponenten in dem Gewebe mit einer modifizierenden Menge einer verträglichen säurekatalysierten Mischung behandelt werden, die aus wenigstens einem Proteinmodiflzierungsreagene, wenigstens einem ZallulosemoaifiziiirungBreagens und einem aktivierenden Katalysator besteht,
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    ■■■■. ·; . ■■■■ ν. ; ν ; 1719S82
    (b) Λ&Β beha&ctelte ßewebe getrocknet wird,
    (q) das getroökjaets v\ß.ä bölias.ti®3/i;© Gewebe au siner Eleidinigsstüokkoiifigui^atiora gsseimitteii,, geformt lind genäht wird s
    Cd) dem lileiäimgestück wenigstens eine Konfiguration verliehen wi
    Ce) aneehließend das mit einer Konfiguration versehene Kleicungsstüek verpreßt νίτά und
    (£) das verpreßte imd mit einer Konfiguration v©r-» .sehen© Kluiätmgsstüolc einer Härtungstemperatur ausgesetat. v;ird? äie dasu. ausreiah^sowohl die proteinhaltigsin als auch die risilulosehaltigea rsaktioaafähigen Komponenten solange su härtenp bis die Konfiguration permanent festgelegt ist«
    ■■; : ■ '' : : : ■■
    Verfahren nach inßprueh 1P dadurch gekeniisei ohnet» daß . Herstelliing permanent ■ gef al teter Hosen aus einer Mi« aua Wolle und zsllulosehaltigen Bestandteilen mit wash-andvrear-Sigsnschaften
    (a) BO1WOhI die Wolle-als auch die Zelluloßekomponenten des gemiBehtea Gewebes mit einer ver-
    träglichen Mischung bahandalt v/erden, die aus wenig stens einem Vernetzungsmittel clea H-Msthylol-S/ypSs . wenigstens einem aus 8äurak&t&ly8i®rten Polymerisaten mit Aslridin-Snigruppsn bestehenden krumpf feat machenden Reagens und wenigstens einem säurekataly·* gierten Acrylpolyraerisat sowie einsm sauren Katalysator besteht,
    behandelte Gewebe gatroclmet wired
    (ο) das getrocknete und behandelte öev/ebe äuroh Zuschneiden » Formen und Nähen zu einer Hose ausgestattet wird,
    (d) wenigstens eine Falte in der Kose erzeugt wirds
    (e) anschließend die gefaltete Hose verpreßt wird und
    (f) die gepreßte und gefaltete Hose auf wenigstens 1200C zur Aktivierung und permanenten Bildung der Falte erhitzt wird.
    θ^ Verfahren nach Anspruch 1 - 8S dadurch gekennzeichnet, daß die Aziridinpolymerisatendgruppen der Formel
    -OGO-HH-f VCH5
    entsprechen»
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    10. Verfahren nach Anspruch 1 - 8, dadurch gekennzeichnet, daß die AEiridinpülymerisat-Bndgruppen der Pormel
    entsprechen und an einem Pclyallcylenätherglykolgrundgerüst sitzen.
    ο Verfahren nach Anspruch β, dadurch gekennBeichnet, daß ale Wolle krumpffest machendes Reagens ein Acrylpolyme» riast verwendet wird9 das aus Carboxyl-, Amid-, Bpoxy- oder Hydroxygruppen bestehende reaktionsfähige funktioneile Gruppen besitzt.-
    12. Verfahren nach Anspruch 8, dadurch gekenn25eichnet, daß als Zellulosemodifieierungsmittel Dirnethyloldihydroxyäthylenharnstoff verendet wird.
    15« Textilware aus Wolle und zelluloaehaltigen Bestandteilen, die nach der Einwirkung erhöhter lemperaturen in einer sauren Umgebung Überlegene wash-and-v/ear-Eigenschaften besitzt, dadurch gekennzeichnet, daß sie aus einem proteinhaltigen Zellulosetextilmaterial besteht, das mit einer modifizierenden Menge einer säurekatalysierten
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    IS
    verträglichen Mischung imprägniert ist, die aus wenigstens einem Zelluloeemodifizierungsreagens des IT-Me thylol-Typue und wenigstens einem aus Polyacrylverbindungen bestehenden Wollemodifizierungsreagens, wobei die Polyaorylverbindungen aus Carboxyl-, .Amid-, Epoxy- oder Hydroxygruppen bestehende funktioneile Gruppen enthält, sowie aus Polymerisaten mit Aziridinendgruppen und wenigstens einem eäurekatalysierten Zellulosevernetzungsmittel des N-MethyloX«£yps besteht.
    14ο Ware nach Anspruch 13, dadurch gekennseichnet, daß des V/olle krumpffest machende Mittel aus einer selbstvernetsenden Polyacrylverbindung besteht, die aus Carboxyl-, Arnin-, Epoxy- oder Hydroxygruppen bestehende funktioneile Gruppen enthält, und daa Zellulosevernetzungsmittel des N-Methylol-Typs aus Dimethyloldihydroxyäthylenharnetoff besteht.
    15ο Ware nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß das krumpffest machende Kittel aus einem Polymerisat mit . Aziridinendgruppen und das Zellulosevernetzungsmittel des N-Methylol-Typs aus Bimethyloldihydroxyäthylenharnstoff besteht.
    16. Ware nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß sie aus einer Hose besteht.
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