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DE2232397A1 - Verfahren zur chemischen reinigung von textilien - Google Patents

Verfahren zur chemischen reinigung von textilien

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Publication number
DE2232397A1
DE2232397A1 DE2232397A DE2232397A DE2232397A1 DE 2232397 A1 DE2232397 A1 DE 2232397A1 DE 2232397 A DE2232397 A DE 2232397A DE 2232397 A DE2232397 A DE 2232397A DE 2232397 A1 DE2232397 A1 DE 2232397A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
polycondensates
cleaning
adsorption
filter
water
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE2232397A
Other languages
English (en)
Inventor
Herbert Dipl Chem Dr Frotscher
Werner Gruenewaelder
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Henkel AG and Co KGaA
Original Assignee
Henkel AG and Co KGaA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Henkel AG and Co KGaA filed Critical Henkel AG and Co KGaA
Priority to DE2232397A priority Critical patent/DE2232397A1/de
Priority to NL7307695A priority patent/NL7307695A/xx
Priority to IT25960/73A priority patent/IT990760B/it
Priority to FR7323785A priority patent/FR2190968B1/fr
Priority to BR4835/73A priority patent/BR7304835D0/pt
Priority to CH956673A priority patent/CH574525A5/xx
Priority to ZA734440A priority patent/ZA734440B/xx
Priority to GB3101873A priority patent/GB1439961A/en
Priority to US05/375,097 priority patent/US3933425A/en
Priority to JP48073348A priority patent/JPS4943461A/ja
Publication of DE2232397A1 publication Critical patent/DE2232397A1/de
Pending legal-status Critical Current

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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06LDRY-CLEANING, WASHING OR BLEACHING FIBRES, FILAMENTS, THREADS, YARNS, FABRICS, FEATHERS OR MADE-UP FIBROUS GOODS; BLEACHING LEATHER OR FURS
    • D06L1/00Dry-cleaning or washing fibres, filaments, threads, yarns, fabrics, feathers or made-up fibrous goods
    • D06L1/02Dry-cleaning or washing fibres, filaments, threads, yarns, fabrics, feathers or made-up fibrous goods using organic solvents
    • D06L1/10Regeneration of used chemical baths
    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06LDRY-CLEANING, WASHING OR BLEACHING FIBRES, FILAMENTS, THREADS, YARNS, FABRICS, FEATHERS OR MADE-UP FIBROUS GOODS; BLEACHING LEATHER OR FURS
    • D06L1/00Dry-cleaning or washing fibres, filaments, threads, yarns, fabrics, feathers or made-up fibrous goods
    • D06L1/02Dry-cleaning or washing fibres, filaments, threads, yarns, fabrics, feathers or made-up fibrous goods using organic solvents
    • D06L1/04Dry-cleaning or washing fibres, filaments, threads, yarns, fabrics, feathers or made-up fibrous goods using organic solvents combined with specific additives

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Treatments For Attaching Organic Compounds To Fibrous Goods (AREA)
  • Detergent Compositions (AREA)
  • Filtration Of Liquid (AREA)
  • Solid-Sorbent Or Filter-Aiding Compositions (AREA)

Description

HENKEL & CiE GiVIaH Düsseldorf, den 29- Juni 1072
Patentabteilung Henkelstraße 07
Dr. Bz/Et
Patentanmeldung
D
Verfahren zur chemischen Reinigung von Textilien
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur chemischen Reinigung von Textilien in organischen Lösungsmitteln, wobei zur Verhütung von Vergrauungen■während des ReinigungsVorganges eine Behandlung der Lösungsmittel mit imprägnierten Adsorptions- oder Filtermaterialien, die eine erhöhte Schmutz-Adsorptionsfähigkeit aufweisen, durchgeführt wird.
Bei der chemischen Reinigung von weißen oder pastellfarbigen Textilien treten leicht Vergrauungen auf, die zu Reklamationen Anlaß geben. Trotz erhöhter Vorsichtsmaßnahmen, wie Anwendung frisch destillierter Lösungsmittel, möglichst hellfarbiger Reinigungsverstärker, Antistatika und dgl. und Reinigung bei niedrigem Flottenstand, lassen sich derartige Schwierigkeiten nicht immer vermeiden. Die Ursachen für diese Vergrauungen liegen in der Natur und der besonderen Empfindlichkeit mancher Faserstoffe, im Feuchtigkeitsgehalt des Reinigungsgutes und der Reinigungsflotte sowie insbesondere im Schmutzgehalt der Flotte. Es wurde daher schon vorgeschlagen, durch Zusatz von Adsorptionsmitteln, wie z, B. Holzmehl, Filterpapier, textlien Faserstoffen usw. zur Reinigungsflotte den abgelösten wasserlöslichen Schmutz, der für das Vergrauen in besonderem Maße verantwortlich ist, aus dem Lösungsmittel zu entfernen. Weiterhin hat man versucht, durch eine sorgfältige Lösungsmittelfiltration während des Reinigungsvorganges die genannten Probleme zu lösen. Es hat sich jedoch gezeigt, daß die genannten Maßnahmen nicht in der Lage sind, Vergrauungen mit Sicherheit zu vermeiden.
3 0 9 8 8 2/1271
Henkel & Cie GmbH Solle 2 zm Potentaiiiiieldung D J|J4."35
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Gefahr von Vergrauungen bei der chemischen Reinigung., insbesondere weißer oder pastellfarbiger Textilien zu vermindern oder auszuschalten. Dies gelingt erfindungsgemäß durch ein Verfahren zur chemischen Reinigung von Textilien in organischen Lösungsmitteln unter Mitverwendung von Reinigungsverstärkern und geringen Mengen Wasser, dadurch gekennzeichnet, daß man die Lösungsmittel während des Reinigungsvorganges mit anorganischen oder organischen Adsorptions- oder Filtermaterialien in Kontakt bringt, die mit einer unlöslich fixierten Imprägnierung aus Polyglykolradikale enthaltenden Polykondensaten oder Polymerisaten versehen sind.
Das erfindungsgemäße Reinigungsverfahren verwendet die in ■ der chemischen Reinigung üblichen Lösungsmittel, wie Trichloräthylen, Trichloräthan, Tetrachlorkohlenstoff, Perchloräthylen, Monofluortriohlormethan, Benzin usw.. Diesen Lösungsmitteln werden sogenannte Reinigungsverstärker zugesetzt, wobei es sich in der Regel um anionaktive oder nichtionogene oberflächenaktive Substanzen aus der Gruppe der höheren Aikylsulfate, Alkyläthersulfate, Alkylsulfonate, Alkylbenzolsulfonate, Aikylsulfosuccinate oder der Alkylenoxidaddukte an höhere Fettalkohole, Alkylphenole oder dergleichen handelt, wobei die Alkylketten der genannten Verbindungen 8 bis 2o C-Atome enthalten. Ferner werden den Reinigungsflotten zur besseren Ablösung wasserlöslicher Verschmutzungen geringe Mengen Wasser, vorzugsweise etwa 1 bis 2 Gewichtsprozent, bezogen auf das eingesetzte Textilmaterial, zugesetzt, wodurch über der Reinigungsflotte eine relative Feuchtigkeit von 70 bis 85 % eingestellt wird.
Das Reinigungsverfahren wird vorzugsweise in der V/eise durchgeführt, daß die Reinigungsflotte zur Entfernung von wasserlöslichen oder dispergierten Schmutzstoffen während des Reinigungsvorganges durch ein.Filter gepumpt wird. Man kann jedoch adsorbierend wirkende Substanzen der Reinigungsflotte auch direkt zusetzen. Die Adsorptions- oder Filtermaterialien be-
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Henkel & Cie GmbH si»e jj xUr Putontanmoidung c 44^5
stehen aus feinteiligen anorganischen oder organischen Materialien in Pulver- oder Granulatform, wie Kieselgur, Polystyrol- oder Polyurethanschaumstoffmehl, oder aus Faserstoffen aus anorganischen oder organischen, natürlichen oder synthetischen Materialien, wie Zellulose, Eiweiß, Polyamid, Polyurethan, Polyacrylnitril, Polyester, Polyvinylchlorid, Polyäthylen oder dergleichen in Form von Geweben, Gewirken, Flocken, Filzen, Filterpropfen, Filterpatronen oder Filterpapieren. Da die Adsorptionsfähigkeit dieser Materialien gegenüber den in der Flotte enthaltenen Sehmutsistoffen nicht ausreicht, werden sie erfindungsgemäß mit einer unlöslich fixierten Imprägnierung aus Polyglykolradikale enthaltenden Polykondensaten öder' Polymerisaten versehen. Es hat sich überraschenderweise gezeigt, daß durch diese Imprägnierung insbesondere die Adsorptionsfähigkeit gegenüber den wasserlöslichen Verschmutzungen entscheidend verbessert wird.
Für die Imprägnierung der Adsorptions- ocisr Filtermaterialien kommen Polykondensate oder Polymerisate in Betracht, die einen Gehalt von 2o - 97 Gewichtsprozent,, vorzugsweise ko - 80 Gewichtsprozent an Polyglykolradikalen enthalten» Die Polyglykolradikale setzen sich aus Alkylenglykol- bzw. Alkylenoxideinheiten mit 2-4 C-Atomen zusammen. Sie entstehen vorzugsweise durch Polymerisation von A'thylenoxid und/oder Propylenoxid bzw. durch Addition dieser Alkylenoxide an "verbindungen mit reaktionsfähigen Wasserstoff atomen, z. B. Alkohole, Carbonsäuren, Amine, Carbonamide und dergleichen und enthalten 3 bis loo Alkylenoxideinheiten.
Geeignete Polykondensate oder Polymerisate mit einem Gehalt an den vorstehend genannten Polyglykolradikalen lassen sich auf die verschiedenste Weise herstellen. Praktisch kommen als Aus·- · gangamaterial alle reaktiven Verbindungen in Betracht, die einen
BAD
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& Cie GmbH Seile 4 IUr Patentanmeldung O 4435 2232397
Einbau von Polyglykolen oder Polyglykolradikale enthaltenden Verbindungen in Polykondensate oder Polymerisate gestatten, sofern sie sich in Form ihrer Ausgangskomponenten oder in Form löslicher Vorkondensate oder Vorpolymerisate auf die Filtermaterialien aufbringen und dort unlöslich fixieren lassen. Beispielsweise kann dies durch einen Trocknungsvorgang oder durch eine thermische Nachbehandlung erfolgen.
Beispiele für geeignete Produkte sind die nach den US-Patentschriften 2 986 479 bzw. 3 I63 556 hergestellten löslichen Vorkondensate aus Melamin und Formaldehyd bzw. Harnstoff, Glyoxal und Formaldehyd mit Polyäthylenoxiden oder Alkylerioxid-Anlagerungsprodukten an Phenole, Fettalkohole, Fettsäuren, Fettsäure amide, Alkylamine oder Alkylolamine, ferner die nach US-Patent 3 34? 8o3 hergestellten löslichen Vorkondensate aus Polyaminen bzw. Ammoniak mit Alkylenoxidderivaten, die 3 Alkylenoxid-Einheiten sowie mehr als eine Halogenhydringruppe im Molekül enthalten, oder die nach DP -Patent 1 419 o42 hergestellten löslichen Polykondensationsprodukte aus wasserlöslichen, reaktionsfähige Aminogruppen sowie Polyalkylenoxidreste enthaltenden Polyaminen mit Epichlorhydrin oder Verbindungen, die im Molekül mehr als eine Epoxid- und bzw. oder Halogenhydringruppe enthalten, oder die nach der deutschen Auslegeschrift 1 445 217 hergestellten löslichen Polyaddukte aus wasserlöslichen mehrwertigen Aminen, die durch Kondensation von Polychlorhydrinäthern von Polyalkylenoxiden oder PoIyalkylenoxidreste enthaltenden Verbindungen mit Ammoniak bzw. Gemischen von Ammoniak und mehrwertigen Aminen erhalten worden sind, mit Epichlorhydrin und/oder Dichlorhydrin und/oder Bischlorhydrinäthern mehrwertiger Alkohole. Die nach DB-Patent 1 419 o42 hergestellten Kondensationsprodukte haben sich als besonders geeignet erwiesen.
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ε; 2l2l^c: C. L· «J ί. O Ό I
Henkel & Cie GmbH Sorte D zur Patentanmeldung D " "VJ
Die genannten löslich-en Kondensate können leicht· aus wäßriger Lösung auf die Adsorptions- oder Filtermaterialien aufgebracht und durch einen nachfolgenden Trocknungsvorgang evtl. bei erhöhten Temperaturen bis 15o° C oder Zusatz von säurebindenden Katalysatoren zur Imprägnierlösung-unlöslich fixiert lierden. Die Kondensate ziehen auch aus verdünnter wäßriger Lösung leicht und vollständig auf die Adsorptions- oder Filtermaterialien auf, so daß die Imprägriierlösungen gut ausgenutzt werden können. Anstelle der Vorkondensate können auch die zur Herstellung der Kondensate benötigten Komponenten, wie Polyalkylenoxide oder Alkylenoxid-Anlagerungsprodukte, Melamin., Harnstoff, Formaldehyd, Glyoxal, Polyamine, Ammoniak, Polyepoxid- bzw. Halogenhydrin-Verbindungen in nichtvorkondensierter Form zur Imprägnierung verwendet und durch geeignete Maßnahmen wie Zusatz vor Säuren oder säurebildenden Katalysatoren bzw. von säurebindenden Mitteln und/oder durch thermische Behandlung zur Kondensation und Aushärtung gebracht werden.
V/eitere geeignete Polykondensate bzw. Polymerisate lassen sich nach der belgischen Patentschrift 560 446 aus Polyglykolpolyaminen und Polyglykoldijodid bzw. nach der britischen Patentschrift 8o5 549 durch Polymerisation von Acrylsäurepolyglykolestern erhalten. Die Vernetzung bzw. Polymerisation erfolgt auch hier auf dem Filtermaterial durch Einwirkung erhöhter Temperaturen gegebai enfalls in Gegenwart säurebindender Mittel oder geeigneter Katalysatoren.
Die auf die Adsorptions- bzw. Filtermaterialien aufgebrachten Mengen an Imprägniermittel betragen etwa o,l - ^o Gewichtsprozent, vorzugsweise 1 - 15 Gewichtsprozent. Die Imprägnierung erfolgt mit verdünnten wäßrigen Lösungen der löslichen Polykondensate bzw. Polymerisate durch Tränken oder Eintauchen der zu imprägnierenden Materialien oder durch Aufsprühen oder dergleichen. Die Imprägnierlösungen enthalten zweckmäßig etwa 15 bis J>o Gewichtsprozent der löslichen Polykondensate bzw. PoIy-
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Henkel & CIe GmbH S.it. w zur PaUntonm.ldung D ^^JJ
merisate sowie gegebenenfalls Hilfslösungsmittel wie ζ. B. niedere Alkohole mit 1-3 C-Atornen. Nach dem Abtropfenlassen, Abschleudern oder Abquetschen der überschüssigen Lösung erfolgt eine Trocknung und gegebenenfalls thermische Nachbehandlung der imprägnierten Materialien bis zur vollständigen Fixierung des Imprägniermittels.
Die imprägnierten Materialien werden zweckmäßig in Form von Anschwemmfiltern, Filterpropfen oder Filterpatronen, durch die die Flotte hindurchgepumpt wird, angewendet. Beispielsweise eignen sich Textilfaserpropfe oder Kieselgurfüllungen oder insbesondere Fertigfilterpatrorien aus Papiermaterialien. In Form von Textilgewebestücken, in Granulat- oder Pulverform oder dergleichen, können die imprägnierten Materialien auch der Reinigungsflotte selbst beigegeben werden. Normalerweise wird man die imprägnierten Materialien in der bisher üblichen Weise anstelle der normalerweise verwendeten Adsorptions- oder Filterstoffe einsetzen. Im Laufe des Reinigungsvorganges erfolgt eine mehr oder weniger starke Beladung der imprägnierten Materialien mit den abgelösten Schamtzstoffen, was sich in einer deutlich sichtbaren Dunkelfärbung der Adsorptions- oder Filtermaterialien zu erkennen gibt. Nach vollständiger Beladung mit Schmutzstoffen werden diese durch frische imprägnierte Filterstoffe ausgetauscht.
Das Verfahren vermeidet die bisherigen Schwierigkeiten bei der Reinigung heller oder pastellfarbiger Textilien und liefert hervorragende Reinigungsergebnisse mit einem außerordentlich geringen Aufwand an Arbeit und Kosten. Umstellungen des Reinigungsverfahrens oder Änderungen an den Reinigungsmaschinen und Vorrichtungen sind nicht erforderlich.
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Henkel & Cie GmbH s.u. J .„, Μ«*..·»... ο ^"^ 2232397
Beispiel 1
In einer Reinigungsanlage vom Typ Böwe R 9 wurden 6 kg verschmutzte hellfarbige Damenoberbekleidung, bestehend aus Reyon, Polyester und Polyacrylnitril in 80 1 Perehloräthylen unter Zusatz von 5 g/l eines üblichen anionaktiven Reinigungsverstärker, bestehend aus
jk> % Sulfobernsteinsäureoleylester 14 % Dodecylbenzolsulfonat
14 % Alkylphenol-lo-Äthylenoxid-Addukt Io % Wasser
Rest Lösungsmittel
und 1 # Wasser, bezogen auf das Warengewicht, Io Minuten ohne Filtration gereinigt, abgeschleudert und wie üblich getrocknet.
Nach der 2., 4., 6., 8. und Io. Minute wurde jeweils 1 Liter Reinigungsflotte aus der Reinigungsmaschine entnommen und diese Proben in vermischtem Zustand als Testflotte für die nachfolgend beschriebenen Reinigungsversuche herangezogen.
Mit den Proberaengen der Reinigungsflotte aus der Reinigungsmaschine wurde eirte Laborreinigungsanlage mit einem Fassungsvermögen von loo g Textilien und einer Testflottenmenge von lLitei beschickt. An die Anlage war ein Scheibler-Laborfilter mit
2 "
einer Filterfläche von o,o4 m angeschlossen. Als Textilmaterial wurden Jeweils 25 g weißes WoIl-, Polyacryl- und Polyesterstrickmaterial sowie weißes. WoIl-Polyester-Mischgewebe (45:55) verwendet. Die Reinigungszeit betrug Io Minuten bei einer Flottentemperatur von 25° C. Während der gesamten Reinigungszeit wurde die Flotte durch das angeschlossene Filter geklärt. Als Filterhilfsmittel wurden der Flotte 6 g Kieselgur und 1*5 g/l des vorstehend beschriebenen Reinigungsverstärkers · " sowie 1 # Wasser, bezogen auf das Warengewicht, zugesetzt.
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Henkel & Cie GmbH Seito U zur Patentanmeldung D
Nach Ablauf der Reinigungszeit wurde die Reinigungsflotte abgelassen, die Testgewebe in einer Zentrifuge auf eine Restfeuchte von 4o % abgeschleudert und 15 Minuten bei 6o° C getrocknet. Die Bestimmung des Weißgrades der so gereinigten Testgewebe erfolgte mit einem Reflektometer. Die Vergrauung der Prüfstücke wurde nach folgender Formel aus den Weißgraden errechnet:
% Vergrauung = -· χ loo
Wo
Wo = Weißgrad des ungereinigten Gewebes Wv = Weißgrad des gereinigten Gewebes
In einem Vergleichsversuch wurden 6 g Kieselgur als Filterhilfsmittel verwendet, die in einer 25 #igen wäßrigen, mit Natronlauge auf einen pH-V/ert von ca. 11 eingestellten Lösung des nachstehenden Polykondensationsproduktes unter Zusatz von 1 g/l eines handelsüblichen nichtionogenen Netzmittels (Kokoslorol-9 Äthylenoxid-Addukt) während 5 Minuten bei 25 C behandelt und nach Abschleudern auf eine Restfeuchte von loo % bei l4o° C getrocknet worden war.
Das Polykondensationsprοdukt wurde in folgender Weise hergestellt:
355 g des Bischlorhydrinäthers eines Polyglykols mlc dem Molgewicht looo wurden mit 44 g Dipropylentriamin bei erhöhter Temperatur kondensiert bis der pH-Wert des Reaktionsgemisches unter 8,5 lag. Nach Abkühlen auf etwa 6o° C wurden J>o g Epichlorhydrin zugesetzt und bei dieser Temperatur solange (5o - 6o Minuten) gehalten, bis der pH-Wert auf etwa 7 gesunken war. Das Reaktionsprodukt wurde danach mit Wasser auf 6oo" g Fertigprodukt aufgefüllt.
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Henkei & Cie GmbH
Seite O, zur Patentanmeldung D
Nach Bestimmung der Weißgrade wurden folgende Vergrauungswerte errechnet:
Tabelle 1 8
1
7
o,8
Woll/Polyester-
gewebe
Prozent Vergrauung bei
V/oll- Polyacryl- . Polyester-
nitril- Strickware
11
2
Verfahren Io
3
normales
erfindungs-
gemäßes
Beispiel 2
In der in Beispiel 1 genannten Labor »-Reinigungsanlage wurden unter den gleichen Bedingungen Reinigungsversuche -durchgeführt. Anstelle der Kieselgur wurden jedoch o,5 g eines Wollgewebes gemeinsam mit den Testrnaterialien gereinigt. Im Vergleichsversuch wurde ein Wollgewebe mit einer 2o $igen wäßrigen, mit Soda auf einen pH-Wert von 9,8 - Io eingestellten Lösung des nachstehenden Polykoriderisationsproduktes imprägniert und durch Foularmierung auf das Gewebe aufgebracht. Nach Abquetschen auf eine Flottenaufnahme von loo - 12o fo erfolgte die Trocknung bei 12o° G. ·
Das Polykondensationsprodukt wurde wie folgt hergestellt:
29o g (etwa o,5 Mol) eines Reaktionsproduktes aus 1 Mol Äthylenchlorhydrin und 2o Mol Äthylenoxid wurden mit 55 g (etwa 0,5 Mol) Diäthylentriamin unter Rückfluß 4 Stunden bei 12o° C verrührt. Dann wurde das Reaktionsgemisch auf etwa 6o° C abgekühlt, loo g Wasser und 55 g Epichlorhydrin zugesetzt und bei 55 - 6o° C solange (1,5 - 2 Stunden) weitergerührt, bis der pH-Wert des Reaktionsgemisches auf etwa 7'gesunken war. Das erhaltene viskose Produkt wurde mit Salzsäure auf .pH 6 eingestellt und mit Wasser auf 5I0 g aufgefüllt. .
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Henkel & Cie GmbH
S.iito 1 O zur Patentanmaldung D Ϊ r _)J)
Die nachfolgende Tabelle enthält die errechneten Vergrauungswerte:
Tabelle 2 Polyacryl- Polyester- V/oll/Polyester-
nitril- Strickviare gewebe
Prozent Vergrauung bei 8 7 11
Verfahren Woli-
°j J> Oj Ct
normales Io
erfiridurigs- 1
gemäßes
Das imprägnierte Wollgewebe hat - wie aus den Vierten der Tabelle ersichtlich ist - die in der Testflotte vorhandenen Schrnutzstoffe weitgehend aufgenommen. Die Vergrauung der Textil-Probestücke konnte dadurch auf ein Mindestmaß gesenkt werden.
Beispiel ^
In der Bowe-Reinigungsanlage des Beispiels 1 wurden 6 kg verschmutzte hellfarbige Damenoberbekleidung in der beschriebenen V/eise gereinigt. Anstelle von Perehloräthylen wurde als Lösungsmittel jedoch 1,1,1-Trichloräthan verwendet. Die so erhaltene Testflotte wurde wie in Beispiel 1 beschrieben für die Vergrauungsprüfungen in der Labor-Reinigungsanlage benutzt. Als Filterhilfsmittel wurden 4 g Kieselgur und 2 g Polyurethan-Schaumstoffmehl mit einer Teilchengröße von o,ol o,8 mm eingesetzt. Bei einem entsprechenden Vergleichsversuch wurde ein Polyurethan-Scbaurnstoffmehl verwendet, das durch eine Behandlung mit 2oo g des nachstehenden PolykondensationsprodukteSj 6 g Natriumhydrogencarbonat und 5 S eines kationaktiven Weichmachers (Pettsäurealkanolamid) im Liter V/asser imprägniert war. Die Behandlung erfolgte während 5 Minuten bei 25° O, anschließend wurde auf eine Restfeuchte von 8o % abgeschleudert und bei loo° C wie üblich getrocknet.
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Henkel & Cie GmbH
Seite JI zur Patentanmeldung D
JlJl. 7C
Das Polykondensationsprodukt wurde wie folgt hergestellt:
Zu 23β kg des Bischlorhydrinä'chers eines Polyglykols mit dem Molgewicht 600 wurden 13,2. kg Dipropyientriamin, 35 kg 4o >£ige Natronlauge und I50 kg Wasser hinzugefügt und unter Rückfluß etwa 4o Minuten zum Sieden erhitzt. Der pH-Wert des viskosen Reaktionsgemische^ war nach dieser Zeit auf 7,2 abgesunken. Durch Zugabe von 66 kg Io $ige Salzsäure .wurde der End-pH-Wert auf 5j5 eingestellt. , .
Nach Trocknung der gereinigten Prüfstücke erfolgte die Bestimmung der Vergrauung. Folgende Werte wurden erhalten:
Tabelle 3
Prozent Vergrauung bei 8 6 Polyester Woll/Polyesfter-
Filterhilfs WoIl- Polyacryl- strickware gewebe
mittel nitril-
Kieselgur 1 1
+ unauGge- 5 9
rüstctes
PU-Mehl
■l· ausge o,5
rüstetes
PU-Mehl
Beispiel 4
In der Böwe-Reinigungsanlage des Beispiels 1 wurden 6 kg verschmutzte hellfarbige Danienoberbekleidung in Trichloräthylen gereinigt. Der Arbeitsablauf und die anderen Bedingungen waren die gleichen wie in Beispiel 1. Die aus der Reinigungsflotte in der beschriebenen Weise entnommenen Proben wurden in der · Laborreinigungsanlage unter den gleichen Verhältnissen einge-
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Henke! & Cie GmbH
Sei
zur Potentanmeldung D
4435
setzt, jedoch mit der Abänderung, daß die Flotte nach dem Scheiblerfilter ein Speziaifilter passierte, in dem sich 1 g Nylonflocke befand. Bei einem entsprechenden Vergleichsversuch wurde Nylonflockenmaterial verwendet, das mit einem Poly· kondencationsprodukt entsprechend Beispiel 1 imprägniert war. Nachstehende Vergrauungszahlen wurden ermittelt:
Tabelle 4
Mylonflocke Prozent Vergrauung bei
WoIl- Polyacryl- Polyester- V/ol-l/Poly ester
nitril - strickware gewebe
Io
2
9
2
16
5
unausgerüstet
ausgerüstet
• 14
4
Beispiel 5
In einer Reinigungsanlage vom Typ Böwe-Vacumat wurden 6 kg verschmutzte heilfarbige Damenoberbekleidung, bestehend aus den Faserstoffen Reyoi'i, Polyester und Polyacrylnitril in 9o 1 Monofluortriehlormethan unter Zugabe von 5 g/l eines üblichen Reinigungsverstärkers, bestehend aus:
■4o % Natrium-Petrolsulfonat (62 $ig , Molgewicht etwa
46o, Rest Mineralöl)
Io % Oleylalkohol
2o % des Adduktes von 9 Mol Äthylenoxid an Nonylphenol Io $ Wasser
Rest Monofluortriehlormethan
sowie 1 % Wasser, bezogen auf das Warengewicht, Io Minuten ohne Filtration gereinigt, abgeschleudert und wie üblich getrocknet. Die Flottenentriahme folgte in der gleichen V/eise wie in Bei-
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Henkel & CIe GmbH
Solle 1 ]5zur Patentanmeldung D
spiel 1 beschrieben.'Die vergleichende Prüfung wurde unter den in Beispiel 1 beschriebenen Bedingungen durchgeführt. Nach dem Scheibler-Filter passierte die Reinigungsflotte ein Spezial-■filter, das als Filterelement ein Papierfilter der Firma Machery, Nagel & Co., Größe J2 cm φ, Nr. 6l6l/;i enthielt.
Bei einem weiteren Versuch wurde ein erfindungsgemäß imprägniertes Papierfilter benutzt, wobei das in Beispiel 1 genannte Polykoridensationsprodukt zur Anwendung kam. Es wurden folgende Vergrauurigswerte errechnet:
Tabelle 5
Filtermaterial Prozent Vergrauung bei
WoIl- Polyacryl- Polyester- Woll/Polyester-
nitril- »Strickware gewebe
β
ο,5
H
ο,3
7
1,5
Papier, unaus
gerüstet
Papier, ausge
rüstet
7
1
Auch bei diesem Versuch wurden die Verschmutzungen durch das imprägnierte Papierfilter wesentlich stärker aufgenommen, als durch das nicht imprägnierte Filter.
Beispiel 6
In einer Reinigungsanlage vom Typ Hoffmann-Jet 15 wurden Io kg verschmutzte hellfarbige Damenoberbekleidung, bestehend aus den Faserstoffen Baumwolle, Reyon, Polyester und Polyacrylnitril in 2oo 1 Schwerbenzin, Siedebereich 145 - 2oo° C, unter Zugabe von 5 g/l eines üblichen Reinigungsverstärkers und 1,5 % Wasser, bezogen auf das Warengewicht, 2o Minuten ohne
-H-
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BAD ORIGINAL
Henkel A CIe GmbH
s.u.
uDf D
Filtration gereinigt, abgeschleudert und in einem Tumbler getrocknet. Nach 2, 6, lo, 14 und 2o Minuten wurden jeweils 5oo cm Flotte entnommen und nach Vermischen dieser Proben für die weiteren Versuche als Testflotte benutzt. Hierbei wurde die in Beispiel 1 beschriebene Laborreinigungsanlage verwendet, wobei jedoch das Scheibler-Filter mit einem Baumwollgewebe anstelle des Polyestergewebes bespannt wurde. Die Reinigungszeit betrug 2o Minuten. Der Vergleichsversuch wurde mit einem Baummwollgewebe durchgeführt, das mit dem in Beispiel 1 beschriebenen Polykondensationsprodukt imprägniert war. Wie die nachstehenden Vergrauungszahlen zeigen, ist die Vergrauung bei Verwendung des erfindungsgemäß imprägnierten Filters erheblich niedriger, als bei dem üblichen Verfahren.
Tabelle 6
Filtermaterial Prozent Vergrauung bei
WoIl- Polyacryl- Polyester- Woll/Poly-
nitril — Strickware estergewebe
5
o,5
5
o,l
7
1
Baumwolle, un
ausgerüstet
Baumwolle, aus
gerüstet
6
1
Beispiel 1J
In der in Beispiel 1 genannten Laborreinigungsanlage wurden unter den gleichen Bedingungen Reinigungsversuche durchgeführt. Hierbei wurden jedoch anstelle der Kieselgur o,5 g eines Polyestergewebes gemeinsam mit den Testmaterialien gereinigt. Im Vergleichsversuch wurde ein ausgerüstetes Polyestergewebe verwendet, das mit 25o g des nachstehenden Kondensationsproduktes. in 1 1 Wasser unter Zusatz von 4 g Ammoniumnitrat foulardlert
- 15 -
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Henkel & Cie GmbH
15 .,
nintMuni D
und bei 8o° bis loo° C getrocknet worden war.
Das Kondensationsprodukt wurde in folgender Weise hergestellt:
1 Mol Melamin, 6 Mol J5o #iger Formaldehyd und 2 Mol Polyäthylenoxid vom Molgewicht looo wurden unter Rühren Io Minuten auf 85° C erwärmt. Anschließend wurde das Reaktionsgeraisch unter weiterem Rühren und Abdestillieren des Wassers so lange zum Sieden erhitzt, bis die Temperatur der Flüssigkeit auf 1^ο° C gestiegen war. Dann wurde die Reaktion abgebrochen und das Vorkondensat für die Ausrüstung benutzt.
Folgende Vergrauungswerte wurden errechnet:
Tabelle 7
Prozent Vergrauurig bei Polyacryl-
nitril-
Polyester
strickware
Woll/Polyester-
gewebe
Verfahren WoIl- 8 7 11
normales Io o,5 0,8
erfindungs-
gemäßes
2
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Claims (16)

Henkel A CIe GmbH ,.«. 16«nh»«i*nd 44^5 PATENTANSPRÜCHE
1. Verfahren zur chemischen Reinigung von Textilien in organischen Lösungsmitteln unter Mitverwendung von Reinigungsverstärkern und geringen Mengen Wasser, dadurch gekennzeichnet, daß man die Lösungsmittel während des Reinigungsvorganges mit anorganischen oder organischen Adsorptions- oder Filtermaterialien in Kontakt bringt, die mit einer unlöslich fixierten Imprägnierung aus Polyglykolradikale enthaltenden Polykondensaten oder Polymerisaten versehen sind.
2.Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Polykondensate oder Polymerisate 2o - 97 Gewichtsprozent an Polyglykolradikalen enthalten.
3. Verfahren nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Polykondensate oder Polymerisate ho - 8o Gewichtsprozent an Polyglykolradikalen enthalten.
4. Verfahren nach Anspruch 1 bis 3> dadurch gekennzeichnet, daß die Polykondensate Polyalkylenoxidradikale enthalten.
5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Polykondensate PoXyäthylenoxid- und/oder Polypropylenoxidradi kale enthalten*
6. Verfahren nach Anspruch 1 bis 5* dadurch gekennzeichnet, daß die Polyglykolradikale j5 bis loo Alkylenoxideinheiten enthalten.
7· Verfahren nach Anspruch 1 bis β unter Verwendung von Polykondensaten aus Melamin und Formaldehyd bzw. Harnstoff, Glyoxal und Formaldehyd mit Polyäthyienoxiäen oder Alkylenoxid-An- ' lagerungsprodtikten an Phenole, Fettalkohole, Fettsäuren, Fettsäureamide, Alkylamine oder Alkylolamine gemäß US-Patenten 2 986 479* bzw. 3 3.63 556.
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Henkel Λ CIe GmbH s.u. ' »τρ«ι·ηκΐηι·<ι<ι»ηιο ^^^->
8. Verfahren nach Anspruch 1 bis 6, unter Verwendung von Polykondensaten aus Polyaminen bzw. Ammoniak mit Alkylenoxidderi-vaten, die 3o bis 7o Alkylenoxideinheiten sowie mehr als .
eine Halogenhydringruppe im Molekül enthalten, gemäß US-Patent 3 347
9. Verfahren nach Anspruch 1 bis 6,unter Verwendung von Polykondensaten aus wasserlöslichen, reaktionsfähige Aminogruppen sowie Polyalkylenoxidreste enthaltenden Polyaminen mit Epichlorhydrin oder Verbindungen, die im Molekül mehr als eine
Epoxid- und bzw. oder Halogenhydringruppe enthalten, gemäß
DB-Patent 1 419 o42.
10. Verfahren nach Anspruch 1 bis 6,unter Verwendung von Polykondensaten aus wasserlöslichen, mehrwertigen Aminen, die durch Kondensation von Polychlorhydrlnäthern von Polyalkylenoxiden oder Polyalkylenoxidreste enthaltenden Verbindungen mit Ammoniak bzw. Gemischen von Ammoniak und mehrwertigen Aminen erhalten
worden sind, mit Epichlorhydrin und/oder Dichlorhydrin und/oder Bischlorhydrinäthern mehrwertiger Alkohole gemäß deutsche
Auslegeschrift 1 445 217.
11. Verfahren nach Anspruch 1 bis lo, dadurch gekennzeichnet, daß man die Polykondensate in Form wasserlöslicher, härtbarer Vorkondensate zur Imprägnierung der Adsorptions- oder Filterma.terialien verwendet.
12. Verfahren nach Anspruch 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, das als Adsorptions- oder Filtermaterial Kieselgur verwendet
wird.
13· Verfahren nach Anspruch 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß als Adsorptions- oder Filtermaterial Textilfasern oder
textile Materialien aus Zellulose-, Eiweiß-, Polyamid-, PoIy-
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Henkel & CIe GmbH s.». 18 «rp<.i.manm.w«nt d 44^5
urethan-, Polyacrylnitril-, Polyester:-, Polyvinylchlorid- oder Polyäthylenfasern verwendet werden.
14. Verfahren nach Anspruch 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß als Adsorptions- oder Filtermaterialien Papierfilter verwendet werden.
15. Adsorptions- oder Filterrnaterialien für die Lösungsmittelfiltration bei der chemischen Reinigung von Textilien au3 Kieselgur, Textilfasern oder Papier, die mit einem Polykondensat oder Polymerisat der Ansprüche 1 bis Io imprägniert sind.
16. Adsorptions- oder Filtermaterialien nach Anspruch 15» die mit o,l - 3o, vorzugsweise 1 - I5 Gewichtsprozent der Polykondensate der Ansprüche 7 - H imprägniert sind.
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