-
Dehnungsausgleichverbindung für Profile Die Erfindung bezieht sich
auf eine Dehnungsausgleichverbindung zur wasserdichten Verbindung von Profilen#
Insbesondere Metallprofilen, wie sie als Teile einer Abdeckung von Bauwerken verwendet
werden.
-
Es kann sich hierbei um Profile verzehiedenster Art handeln, z.B.
Ortgangverkleidungen" die die Außenseite von Plachdächern verkleiden und 9:Lnen
Begrenzim -bord fUr eine KlessehUttung aufweisen können, ferner um wasserführende
Binnen, wie Xastenrinnen, Dachrinnen oder Shedrinnen undMaueranachlußbleche. Wegen
der großen Temperaturänderungen, die auf Dächern auftreten, mUssen die Profile,
sobald sie eine bestimmte Länge überschreiten, durch Dehnungsfugen unterbrochen
werden, und die Fugen mUssen durch einen dehnbaren Teil wasserdicht überbrückt werden.
-
Bisher wurden zu dIeaem Zweck Dehnungefalten aus Blech verwendet,
dte &n
die Protilenden anc,eschweißt wurden.
| Um die Dehnungsfalten In den St-g-nd zu set;zen, erhebliche |
| Uhigenänderungen zu Uberbrücken, mUssen sie, tirter Vell- |
| hältnismäßig groJe Bauhöbc haben. Sollen Sie nicht nber |
| die übere des fertigen Daches herausstehen, so |
| muas man in dIe meist aus Beton bec-telit, |
| 11.-#nnrz,ii einwi-heiten oder <lc.,rt von vornherein vorsehen, |
| ..j.o daß dir in clic#.gen Rinnen untf-.rr#e-bracht |
| ut,-rd(en können. Dte offene Seite der DehnungsValten weist |
| öben und wird durch eine Kittma.-2.-2e, ausgefüllt. Die |
| Kittinasse wird oben zwar abgedeckt. Die Abdeckung wuß aber |
| lose tein, da senGt die an |
| gehindert tArde. Tnf»ol#,te.GC.!#rse.n kr.)nnte |
| Wasser auf o-Le JK-i U.mansee -en. einiger 'Zel t der, |
| ofU Von den |
| falte ab, so da.3 iiii(1 |
| BL-i -tni-t-#lte die; K#*,#l.;i-.--,#,#,i.t-#f;te dann aus
der |
| 1.l# 'l. L |
| die mit lb..c4#til einpri |
| .i!,: # 11 -2 am Daehraud, r-.o M#'isser auri |
| P G)' |
| riach un Len Cen E-i Lropf be de#wn li L lit an (1 > ,
Tropf -- |
| t#!t# der 'Faigsade |
| wini durch Erfindung, nach Anspruch 1 eine- |
| DehnunZstiusgeleichvarbindnivp, die billl_",er i.iL-. |
| a1..s eine-- Deli7.-iung.-.f'altie aus Blech, für Kile
Im allgemei.nexi |
| ke-.hie Rhine In fler Diiehpl#i-i;te vorzuaehen ist., und die
von |
| vorn herein allseitig geschlossen ist, so daß zur |
| Abdiehtung keine Kittwasse erforderlich ist. Die |
| Gefahr" daß Wasser in die Ausgleichverbindung ein- |
| dringt., wird daher erheblich vermindert. |
| Während als Dehnungi3au.-c;,oleJ--c.hverbindunt7 im einfachsten |
| Falle ein hohler Strang allein dienen kami, deasen |
| Seitenwände.an einander gegenüberliegende Profilflächen |
| angeklebt werden können, ist es dann, wenn Profile mit |
| ihren Enden gegeneinander stoßen, zweckmäßig" in |
| weiterer Ausgestaltung der Erfindung nach Anspruch
6 |
| seiii-lich wi dem Str"xig Befestigungsflansche vorzusehen. |
| Die SMIte zwischen den Profilenden wird dann im allgemeinen |
| v(m dem äohlen.czrang allein ausgefUllt, viihrend die
Plansche |
| parallel zu den Profilflächen verlaufen und an diese ange- |
| klebt werden. |
| Die Außenränder der Plansche können auch aus Blech be- |
| stehen, so daß sie an Blechprofile angeschweißt oder |
| angelötet werden können. |
| Die AusdrUcke "außen" und "innenm sollen sich im folgenden |
| auf den hohlen Strang und die Plansche beziehen, wobei |
| *innen* imer die Gegend diehohlen Stranges und naußenn |
| el |
immer die Gegend der Plansche oder ihr Außenrand bedeuten. Begriffliehe
Schwierigkeiten ergeben sieh aber dann., wenn eine Dehnungsausgleichverbindung quer
zum Dachrand angeordnet ist. Dann ist vom Dachrand her betrachtet ihr eines Ende
nämlich außen und das andere Ende innen. In diesen Fällen soll Von "Dachaußen#II
oder "Darhituiwmeite4 sowie von "dachauswärtj3" oder ff_einwärts" gesprochen werden.
-
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung nach Anspruch 19
wird
eine Dehnungsausgleichverbindung geschaffen, bei der der elastische hohle Strang
durch verschiebbare Blechstrelfen abgedeckt ist, so daß er gegen mechanische Zerstörung
geschützt ist.
-
Die Dehnungsausgleichverbindungen nach der Erfindung können zwar auch
wie die herkömmlichen in StUcken vorbestimmter Iktinge geliefert werden. Besonders
vorteilhaft ist es aber, sie als Meterware herzustellen, so daß man an der Baustelle
ein StUck der Jeweils gewünschten Länge abschneiden kann. Die Miden des hohlen ßtrangs
werden da= durch Schweißen oder Kleben verschlossen. Dieser Arbeitsgang kaim dann
entfallen, wenn der hohle Strang durch
einen Schatunstorf oder Schaumgummi
mit geschlossen-en Poren gefullt #st.
-
Bei Plachdäehern.. die als wasserdichte Schichten Blech" Xunntntc#.
folle, insbesondere aber Dachpappe enthalteng genügt es nicht» eine Dehnungsausgleichverbindung
nur zwischen die Enden aneinanderstoßender Dachrandprofile einzuNgen. Würde man
die Pappe od. dgl. dort an die Profile ankleben, so würde sie bei den Dehnungsbewegungen
reißen. Diesem Übelstand wird durch Dehnlmgsaus gleichverbindungen oder Dilatationzverbindungen
nach der Schweizer Patentsehrift 348 539 desselben Anmelders abSeholfen.
Die Länge der Dehnungsausgleichverbindung Ist hier wesentlich größer als die Breite
der aneinanderstoßenden Dachrandprofile. Der nicht zwischen den Profilenden liegende
Teil der Dehnungsverbindung verläuft dann vom Dachrand einwärts parallel zur Dachfläche
auf einen Bewegungs-Nullpunkt zu. Die Dehnungsbewegung nimt also längs der Dehnungsausgleichverbindung
bis zu einem Nullpunkt ab. Die Dachpappe wird so aufgeklebt, daß zie die Dehnungsausglelchverbindung
umgibt, also an keiner Stelle auseinander gezogen wtrd.
-
In weiterer Ausgestaltung der ErL'lndung nach Anspruch 20 kann nun
eine Dehnungsausgleichverbindung nach der vorliegenden Erfindung auch fMr diesen
Zweck verwendet weixien.
Sie hat von der Dachaussenseite der Profile
her bis zum dacheinwärtigen Bewegungsnullpunkt gleiche Breite. Ihre dachauswärtigen
Teile machen aber eine grässere Dehnunr"rsbewegung mit als ihre mehr dacheinwärts
gelegenen Teile. Die Materialeinsparung gegenüber den vorbekannten Ausgleichverbindungen
ist hier sehr erheblich.
-
Eine derartige Ausgleichverbindung lässt. sich nach Anspruch
2-3
auch unter Verwendung #von Winkelprofilen erzeugen, Z-Wischen die ein
hohler Strang nach der Erfindung eingefügt ist. Man Icann dann entweder eine fertige
Deln-iu--ngsausglei.chverbindi.in,i-" an die Baustelle liefern. dte schon die Winkelprofile
besitzt. Man lt,.).nn aber auch Teile der ohnehin verwendeten Dachrandprorfile,
die im allgemeinen einen nach oben stehenden Schenkel als Begrenzungsbord aufwelsen,
von) Übrigen Profil absobneiden und dacheinwärts umblepen und dann zwischen diese
Winkelpro.--. file einen he)hlen Strarg nach der Erfindung einkleben. Von einem
uhohlen" Strang J.m folgenden auch dann gesprochen, wenn der Hohlraum des Qtranges
durch einen Schaimstoff ausgefüllt Ist.
-
Til deut.,3chen Patent- und desselben Anmelders, die denselben Antiieldetag
haben wie die vorll.(#ir,("eride Aiimelt.Itin,-"t#ei,(lett Diiehrand[irof!.li2-
bi-#!#;ehr,leben,dl.e an Ihrer Dachaussensette einen hohlen Profilteil besitzen,
Gessen oberes Ende dten llegrenzungsbord und dessen unteres En-.
de
die Abtropfnase bilden. Derartige Profile lassen sich mit Hilfe einer Dehnungsausgleichverbindung
nach Anspruch 28 besonders einfach zusammenfügen. Die Blöcke werden in die
Enden der hohlen Profilteile eingeschoben und dort insbesondere festgeklebt. Die
verbleibende Füge, zwischen den Profilteilen wird z 'ischen den Blöcken nach Anspruch
29 durch erhabene flache StUcke eines elastisch verformbaren Materials ausgefUllt.Dies
kann dasselbe Material sein, aus dem der hohle Profilteil besteht.
-
Ausführungebeispiele der Erfindung werden im folgenden anhand der
Zeichnung beschrieben.
-
Fig. 1 und 2 sind zwei AusfUhrungsformen von hohlen Strängen
nach der Erfindung im Querschnitt.
-
Fig. 3 bis 5 sind AusfUhrungsformen von hohlen Strängen
mit Planschen.
-
Fig. 6 bis 9 sind AusfUhrungsformen von Planschen an
hohlen Strängen, die Blechteile enthalten.
-
Fig.10 und 11 sind weitere AusfUhrun3sformen von hohlen Strängen
mit Blechflanschen.
Fig. 12 und 13 zeigen die Anwendung einer
Dehnungsausgleichverbindung nach der Erfindung auf ein Dachrandprofil.
-
Pig. 14 zeigt die Anwendung einer Dehnungsausgleichverbindung nach
der Erfindung auf eine Schedrinne.
-
Fig. 15 bis 17 zeigen eine mit Winkelprofilen aufgebaute
Dehnungsausgleichverbindung. Fig. 19 bis 21 zeigen eine Dehnungsausgleichverbindung,
die zum ZusammenfUgen von Dachrandprofilen mit einem hohlen Pro filteil dient.
-
Fig. 1 zeigt im Querschnitt einen hohlen Strang 1 nach
der Erfindung. Er hat rechteekigen Querschnitt und besteht aus einem elastischen
Material, Jnsbesondere einem elastischen Kunststoff Auch Gummi ist aber verwendbar.
Der Innenraum 3 des Stranges 1
ist leer, kann aber mit Schaumstoff
gefUllt sein, insbesondere dann, wenn eine gute Wl-S.rmedämmung gewünscht wird.
-
Fig. 2 zeigt einen hohlen Strang 5, der als unten offene Rinne
gestaltet ist. Die Rinne ist mit einem elastischen, leicht verformbaren Kunststoff
oder Kunstgummi ausgefüllt. Das Füllmaterial
hat geschlossene Poren,
so daas sich an der Unterseite der Rinne eine Abschlusawandung 9 ergibt,
die aus Teilen der UmhAllungsflächen der äussersten Poren besteht.
-
Hbhle Stränge nach Fig. 1 und 2 können zum Beispiel zwischen
Winkelprofile eingeklebt werden, wie es später im Zusammenhang mit Fig.
15 und 16 beschrieben wird.
-
Da meist aber keine einander gegenUberliegenden Anklebeflächen wie
in Fig. 15 zur Verfügung stehen, sondern im allgemeinen Flächen, die In einer
gemeinsamen Ebene liegen und nur mit ihren Rändern gegeneinander zeigeng wie In
Fig. 12 und 14, wird der hohle Strang nach der Erfindung auch mit Seitenflanschen
11 versehen (Ylg. 3). Ugi dieser Ausführungsform ist der hohle Strang
13 oval geformt. An einander diametral gegenüberliegenden Selten des hohlen
Stranges setzen die Plansche 11 an.Sie sind einstückig mit dem hohlen Strang
aus demselben Material geformt, nämlich aus dem oben erwähnten elastischen Stoff.Der
Kunststoff wird vorzugsweise aber so behandelt, dass die Plansche 11 elne
gerIngera Elastizität, also grössere Starrheit haben als der hohle Strang
13.
-
Kommt es darauf an, eine glatte durchgehende Fläche zu erhalten, so
ist die Ausüdhrungsform nach Plg. 4 vorteilhaft. Hler
| Ist der hohle Strang 5t als ovale Rinne gestaltet, die wie |
| bei der AusfUhrung3form nach Fig. 2 mit einem elastischen |
| Schaumstoff mit geschlossenen Poren ausgefüllt ist, so dass |
| sich eine Grenzfläche 9 ergibt. Die Pläche
9 liegt In der-, |
| selben Ebene wie die in Fig. 4 oberen Flächen der Plansche
11. |
| Müssen besonders grosse Dehnungsbewegungen ausgeglichen wer-, |
| dan, so können nebeneinRiider mehrere hohle Stränge angeordr.)#,3t |
| werden, wie dies Fig, 5 für die Rinnenform zeigt. Es
können auch |
| mehrere Stränge 13 In Schlauchform nehenoinander angeordnet
werden.. |
| Insbesondere wenn es auf grUasere Pestigkeit ankommt, Es können |
| auch mehr als zwei Stränge nebeneinanderliegen" |
| Legt man Wert auf gr5sserte SteifigKc_,.it (I(er FIDI1s("rie,
so kön.- |
| nen diese entweder nach rig. 6 bis 9 Blechteile
enthalten |
| oder nach Flig. 10 und 11 ganz aus Blech b(-j-stoberi-,
Die Blech- |
| teile, die Jeweils die äusseren Enden der bilden, |
| lassen sich atieh durch SchweißL-11 oder Löten mIt, |
| len irerbinden. Will man jodoch riur (71j(-i
der |
| VerstUrkungen ausnutzen, dIe Flanjohe. aber onkleben |
| 4eu " so Min, |
| rierl die Blechverstärkungen, was nicht Ist, einen |
| l#t-trir>tb-toffilberziil, erhalten, der das Ankleben erleichtert. |
| Ist tu-i (einen Vlanseh 1). o#II1 |
| 15 |
| 1 che Ano-r>c'iiiAni" bef Irklet s ich inif dei-
nicht |
dargestellten gegenüberliegenden Seite des hohlen Stranges
13.
Nach Fig.
7 sind zwei Blechstreifen
17 vorgesehen* deren
rechte Flächenteile miteinanderjzum Beispiel durch Punktschweißen verbunden sind,
während ihre linken Teile zueinander parallel verlaufen und den Kunststoff-oder
Gummiflansch
11 einschliessen. Die Teile
11 und
17 sind miteinander
verklebt.
-
Fig. 8 zeigt die umgekehrte Anordnung, bei der an dem hohlen
Strang 13 zwei Kunststoff- oder Gummirlansche 19 ansetzen,die beidseitig
an einen Blechstreifen 15 angeklebt sind.
-
Nach Fig. 9 sind ein Flansch 111 und ein Blechstreifen
21 miteinander durch eine Bördelung v;rbunden2 ausserdem aber verklebt.
-
Nach Fig. 10 sind Blechstreifen 23 für sich umgebördelt.
Sie sind dann in einen Körper 25 aus elastischem Material eingepresst, der
einen hohlen Innenraum 3' besitzt und so den hohlen Strang darstellt.
-
Naeil Fig. 11 sind die Bleabstreifen 27 etwa in ihrer
Mitte S-förmig gebogen und In einen Körper 29 aus elastischem Material
eingepreast.
Im Mitteleteg der S-Abschnitte der Blechstreiten befinden sioh Durohtrittsöffnungen
31" durch die eine Verbindung zwischen den Abschnitten 29a und 29b des elastischen
Stranges 29 hergestellt wird. Die Blechstreiten 27
sind nur im Bereich ihrer
S-Abschnitte mit dem Material des Stranges 29 durch Kleben verbunden,9 dagegen sind
sie oben wie auch unten in Fig. 11 im Bereich A nicht mit dem Material
verbunden. Werden die Blechstreiten 27 an Ihren äusseren Enden In Richtung
der Pfeile B auseinandergezogen, so wird der Zug durch die S-förmigen Abschnitte
auf den Strang 29 Ubertragen, so daß er sich dehnt. Hierbei gleiten die freiliegenden
Blechabschnitte 27a an den ihnen benachbarten Flächen des Stranges 29 entlang.
-
Bestehen die Stränge und Plansche nach Fig. 6 bis
11 aus Gummi oder Kunstgummi" so können die Blechstreifen auch an- oder einvulkanisiert
werden.
-
Fig. 12 zeigt zwei StUcke einer Dacheinf assung oder eines Dachrandprotils
33. Es besitzt an seiner Dachaussenseite eine Abtropfnase
35. Sein
Teil
37 stellt einen Begrenzungsbord fUr eine Sand- und Kiesschüttung dar.
Mit einem flachen Abschnitt
39
liegt jedes Profil auf der'Dachfläche auf.
Beide Profile wei-
| sen mit Ihren Känten 41 gegeneinander. Der Dehnapalt 43 zwi- |
| sehen diesen Kanten mws durch eine Dehnungsausgleichverbin- |
| dung überbrUckt werden. Dies geschieht hier durch eine Ver- |
| bindung nach Fig. 3, die mit ihren Flanschen,
11 an die Pro- |
| file 33 angeklebt ist. Und zwar wird die Ausgleichverbindung |
| an den fl»hen Abuhnitt 399 an den dacheinwärtigen Teil
37 den |
| Begremungeborden und an den dachauswärtigen Abschnitt 45 ange- |
| klebt, Das dachauswärtige Ende des hohlen Stranges
13 Ist zuge- |
| schweißt oder zugeklebt. Ebenso wird das dacheinwärtige Ende
des |
| Stranges 13 zugeklebt oder zugeschweißt, wie es
Fig. 13 zeigt,9 so |
| dann sich eine Endfläahe 47 ergibt$ die in die Seitenflansche
11 |
| Ubergeht. Die zum Daaheindeaken verwendete Dachpappe wird nun
auf |
| die ProfIlabsohnitte 39., die Plansche 11 und
den flachen Ab- |
| schnitt 47 der Ausgleiehverbindung aufgeklebtg so daas der |
| Rand der Daehpappe den hohlen Strang 13 umläuft. Der
Strang |
| wird also nicht mit Dachpappe Uberklebt. Bei Dehnungsbewe- |
| gungen der Profile 33 gegeneinander wird der hohle Strang
13 ver- |
| tomt. Er macht seine grönnte Dehnungsbewegung an seinem dach- |
| auswärtigen Ende. Die Dehnungsbewegung verringert sich bis
auf Null |
| an dem zuige*ohweißten dacheinwärtigen Ende 51 den h
len Stranges. |
lntplgedennen kann der Dachpapperand das W e
51 gefahrlos
umlaufen. Irgendwelche Dehnungsbewegungen" die zu einem Zerreißen der Dachpappe
führen könnteng werden dort nicht Ubertragen.
-
In der deutschen Patentanmeldung Sch 35.742 V/37a desselben
Anmelders wurde bereits fUr aus Blech bestehende Dehnfalten ein Begrenzungsbord
beschrieben" der verhindern soll" das&1 unter dem Einfluse der Dehnbewegungen
Sand zwiechen die Ränder der Dachpappe hineinrieselt und diese zum Aufblättern bringt.
Wie Pig. 13 a zeigt,können derartige Begrenzungsborde 53 auch bei
einer Ausgleichverbindung der zuletzt beschriebenen Art vorgesehen sein. Diese Begrenzungsborde
sind wesentlich niedriger als der Bord 37. Sie haben aber mindestens die
Höhe der DaohpappeneMehten. Ausgleichverbindungen nach Pig. l_3a werden In einigen
gängigen Längän vorgefertigt. Ihr dachauswärtiges Ende wird hierbei achon verschlossen.
-
Will man dagegen möglichst billige Ausgleichverbindungen erhalten,
#
so kann man Ausgleichverbindungen, wie sie in Fig. 12 und 14 dargestellt sind, auch
als Meterware liefern. Von einer Rolle wird dann an der Baustelle die benötigte
Länge abgeschnitten.und die Enden werden verschweißt oder verklebt. Auch derartige
Meterware kann die längsverlaufenden, Begrenzungeborde 53
aufweisen. Da das
EndstUck 55 des Begrenzungsbordes von untergeordneter Bedeutung ist" kann
man auf dieses verzichten, oder man muas hier ein besonderes StUck Material aufkleben.
Bei'dieser Anwend:ungsart haben die Dehnungsausgleichverbindungen nach der Erfindung
den Vorteil, daas sie.im Gegensatz zu vorbekannten Blechverbindungen fUr diesen
Zweck nicht konisah gestaltet zu sein brauchen.
-
Fig. 14 zeigt die beiden Enden 57 einer Schedrinne, also einer
Wasserrinne., wie sie zwischen Teilen von Fabrikdächern verwendet wird. Solche Rinnen
können eine sehr erheblich Länge haben und mUssen daher gelegentlich für eine Dehnungsausgleichverbindung
unterbrochen werden. Wie Fig. 14 zeigt, Ist eine Dehnungsausgleichverbindung nach
Fig. 3 zwischen die Endstücke 57 der Rinne eingeklebt. Die Enden-des
hohlen Stranges 13
sind hier noch offen dargestellt, werden aber durch eine
thermische Sohweißung oder eine Klebung verschlossen.
Anstelle
der Ausglelchverbindung nach Fig. 3 kann bei den Anwendungsfällen nach Fig.12,
13a und 14 auch jede der Ausgleichver. bindungen nach den Fig. 4 bis 11 verwendet
werden. Die Formen mit glatt durchgehender Oberfläche nach Fig. 4 und
5 haben den Vorteilg dann sie die Strömung in der Rinne 57 nicht behindern.
-
Fig. 15 bis 17 zeigen eine der Fig. 12 ähnelnde., also
auf einen Bewegungsnullpunkt auslaufende Dehnun-Tsausgleichverbindung.Hier werden
jedoch Winkelprefile 59 verwendet, zwischen die ein hohler Strang nach Fig.
1 eingeklebt wird. Dieunteren Schenkel der Winkelprofile 59 liegen
auf der Dachtläche waagerecht verschiebbar auf., sind aber gegen Abheben gesichert.
Ihre dachauswärtigen Enden sind an die unteren Schenkel des Dachrandprofiles
33 angeklebt. Den genauen Verlauf des hohlen Stranges 1 zeigt Fig.
17. Er verläuft längs der Oberkanten der Winkelprofile 59, ist aber
an dem dachauswärtigen und -einwärtigen Ende der Winkelprofile nach unten umgebogen
und an seinen unteren Fnderi zugeschweißt. Am dacheinwärtigen Ende ist eine Platte
61 angesetzt, wie es Fig. 15a in Draufsieht zeigt. Die Platte besitzt Fortsätze
639 die zum Ankleben oder Anschweißen an, die unteren Schenkel der Winkelprofile
59 dienen.
-
Ausgleichverbindungen nach Pig. 15 bis 17 können an
der Baustelle
aus Winkelprofilen und einem hohlen Strang mit einer
Endplatte 61 hergestellt werden. Es kann aber auch eine ganze Einheit
von der Breite B In Fig. 15 vorgefertigt geliefert werden. In diesem Falle
können die Winkelprotile 59 aus Kunststoff bestehen" Man braucht sie dann
nur längs der punktiert dargestellten Ränder 65 an die Profile
33 anzuschweißen oder anzukleben.
-
Soll die Ausgleichverbindung aber an der Baustelle hergestellt werden,
so ist hierfür kein spezielles Winkelproril nötig. Man kann nämlich von dem jeweils
verwendeten Dachrandprof.LI nur den dacheinwärtigen Winkelteil verwenden.. das heißt,
man schneidet lcl-'ngs der Oberkante 67 die Profile auseinander und klappt
darn die Protilabschnitte 69x die jetzt die Winkelprofile darstellen, dachelnwärts
und schweißt die einander überlappenden Abschnitte 71 aufeinander.
-
Fig. 19 bis 21 zeigen c-.-.Lne vorgefertigte Ausführungsform
einer Dehnungsausgleichverbindung, die zum Verbinden von Dacheinfas=-swigen mit
einem hohlen Profilteil 73 dienen. Gemeint ist hIer etn Prof.Lltell,dc>r
mindestens annähernd in sich geschlonsen itit. Profile, dieser Art sind In der deutschen
Patetitanmf--#l: dung und Gebratich#maußterhilfsanmeldung desselben Anmelders vom
gleichen Anmeldetage wie die vorliegende Anmeldung beschrieben.
Die
Ausgleichverbindung besitzt einen Innenaufbau, wie Ihn Pig. 21 im Querschnitt darstellt.
Es Ist also eine nach unten geöffnete Rinne 5" mit Planschen
11 und einer PUl-» lung 7 aus ßchaumstoff mit geschlossenen Poren.Am
dacheinwärtigen Ende ist eine Platte 618 vorgesehen., die in die Plansche
11 einteilig Ubergeht. A# das dachauswärtige Ende sind seitlich an der Rinne
5" zwei massive Blöcke 75 vorgel30henr die in die gegeneinanderstoßenden
Enden der Profile 67' eingefUgt und in ihnen festgeklebt werden. Die Dehnspalte'zwisehen
den Blöcken 75 und damit zwischen den Kanten 41' der Profile wird durch erhabene
flache Stücke 77 aus dem elastischen Material der Rinne 5" ausgefüllt"
so dass sich oNin dachauswärts und dacheInwärte bündige Flächen ergeben. Die flachen
Stücke 77 haben also etwa die Stärke der Profile" vorzugsweise eine etwas
grössere Stärke.,um das Spiel zwischen den Blöcken und den hohlen Profilteilen
73 auch noch zu überbrücken. Fig. 19 ist eine Aussenansicht,
die deutlich machtg dass die ohere Fläche fler Profile 3.3Q und des flachen Stückes
77 eine gemeinsame Ebene ist. Ebenso Ist es mit der in 19 1-n Draufsicht
erkennbaren dachauswärtigen Fläche. Unten ergibt sich eine Öffnung 799 die
aber durch einen Blechteil tlberdeokt werden kann" der ln bekarmter Weise nur an
dein einen der Proftlo 33£' b,-festigt"
gegenUber dem anderen
aber värschiebbar Ist.
-
Fig. 20 zeigt eine abgewandelte Ausführungsformg bei der die Blöcke
751 nach unten bis zum unteren ProfIlrand, verlängert sind. Hier entsteht
also keifie Öffnung 79.
-
Die ganze Ausgleichverbindung nach Fig. 18 bis 20 kann, abgesehen
von der Schaumstoffüllung 7 einteilig aus Kunststoff hergestellt werden*
Das dacheinwärtige Ende der Rinne 5" kann abgesofflgt sein# wie es bei
81 dargestellt ist.
-
Durch die SchaumstoffÜllung 7 wird Kondenawasserbildung an
der Dehnungsausgleichverbindung u nd das Eindringen von Schmutz In sie verhindert.