DE1708376U - Zur festlegung am arm bestimmter fahrtrichtungsanzeiger, insbesondere fuer radfahrer, motorradfahrer und motorrollerfahrer. - Google Patents
Zur festlegung am arm bestimmter fahrtrichtungsanzeiger, insbesondere fuer radfahrer, motorradfahrer und motorrollerfahrer.Info
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Lighting Device Outwards From Vehicle And Optical Signal (AREA)
- Battery Mounting, Suspending (AREA)
Description
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DR.GERD NICKEL^
Ernst Fuchs
Zur Festlegung am Arm bestimmter Fahrtrichtungsanzeiger,
insbesondere für Radfahrer, Motorradfahrer und Motor«
rollerfahrer-
Die feuerung bezieht sich auf einen Fahrtrichtungsanzeiger,
■wie er insbesondere von Radfahrern, Motorradfahrern und Motorrollerfahrern
benutzt werden kann, fahrtrichtungsanzeiger iür
derartige Zwecke zum Befestigen am Arm des Fahrers sind bereite
bekannt. Bei den bekannten Pahrtrichtungsanzeigern dieser Art
ist an einer Spange, die um den Arm herumgeklemmt werden kann, ein Büökstrahler befestigt» Wenn hinter dem Fahrer ein Fahrzeug
auftaucht., von dem der Fahrer bei Dunkelheit befürchtet, s&cht
gesehen zu werden, oder wenn der Fahrer seine Fahrtrichtung ändern will, kann er durch Bewegung des Armes das vom Eückstrah
ler refl^etierte Lieht auf hinter ihm befindliche Verkehrsteilnehmer
lenken und sich entweder davor schützen, daß er von hinten angefahren wird oder daß etwa überholende Verkehrsteilnehmer
bei Richtungsänderung seine Fahrbahn vor ihm zu kreuzen
versuchen. Diese bekannten Vorrichtungen haben jedoch den Haohteil,
daß ihre Sichtbarkeit von der Leuchtkraft der Lichtquelle abhängt, von der der Rückstrahler bestrahlt wird, und daß außer
dem'der Rückstrahler., auch wenn er eine erhebliche Breitenstrahlung
besitzt, in der richtigen Lage gehalten werden muß, um das reflektierte Licht in das Blickfeld des rückwärtigen
Verkehrsteilnehmers zu bringen.
Die feuerung hat zum Ziel, die am Arm des Fahrers bewegte
lichtquelle von diesen Zufälligkeiten unabhängig zu machen.
Gemäß der !feuerung ist an der Spange, die um den Arm des Fahrers geklemmt werden kann, einerseits eine Glühlampe befestigt,
die in bekannter Weise mit einem roten lichtfilter abgedeckt ist. Andererseits ist mit der Spange ein Behälter für eine mit
der Glühlampe elektrisch verbundene Stabbatterie befestigt, wobei die Stabbatterie innerhalb des BehälterB zwischen einer
den Stromkreis zur Glühlampe schlieBenden und einer den Stromkreis
öffnenden Stellung unter ihrem Eigengewicht axial verschiebbar
ist, Im Gebrauch wird die Spa^ so um den Arm des
Fahrers geklemmt, daß bei der Haltung des Armes, wie sie während des Mährens gewöhnlich vorhanden ist, die Stabbatterie
unter der Wirkung ihres Eigengewichtes in der Stellung innerhalb des Gehäuses liegt, bei der der Stromkreis geöffnet ist.
Wenn der !Fahrer, um Signal zu geben, seinen Arm anhebt, wird die lage der Stabbatterie innerhalb des Gehäuses dadurch verändert,
daß die Stabbatterie unter ihrem Eigengewicht innerhall des Gehäuses in axialer Richtung soweit rutscht, bis sie mit
einem innerhalb des Gehäuses befindlichen Kontakt in Berührung kommt, wodurch der Stromkreis zur Glühlampe geschlossen wird,
so daß die Glühlampe aufleuchtet» Wenn der Fahrer seinen Arm wieder in die ursprüngliche Stellung sinken läßt, rutscht die
Batterie ebenfalls unter der Wirkung ihres Eigengewichtes wieder in die frühere Stellung zurück, bei der der Stromkreis geöffnet
ist, so daß die Glühlampe erlischt. Durch mehrmaliges Heben und Senken des Armes kann der Fahrer dabei sogar intermittierende
Blinkzeichen geben.
Um das öffnen und Schließen des Stromkreises in der beschriebenen
Weise herbeiführen zu können, ist es .zweckmäßig, den einen Pol der Batterie dauernd mit dem Stromkreis ,zu -verbinden.
Dies kann entweder dadurch geschehen.» daß dieser Pol durch «ine feste Drahtverbindung an den Stromkreis angeschlossen
wird oder dadurch, daß eine metallische "Feder diese Verbindung herstellt* die jedoch ^ur so -weich sein darf, daß ihre
Spannung durch das Eigengewicht der Batterie überwunden wird.
Wenn der fahrtrichtungsanzeiger außer Gebrauch ist, ist es
ferner zweckmäßig, den Stromkreis dauernd abschalten zu können,
damit nicht durch versehentliche falsche lagerung der Stromkreis außer Gebrauch geschlossen ist und d amit die Batterie
unnötigerweise verbraucht wird, 2ur1äauernden Abschaltung des
Stromkreises kann man z.B. an der Sliiaiseite des Batteriebehältere
einen Sehraubkontakt vorsehen, der weit genug heraus— sehraubbar ist, um den Stromkreis für dauernd zu unterbrechen.
Die Kontaktgebung durch das Eigengewicht der Batterie kann
trotz des nicht sehr großen Gewichtes einer Battsrie dadurch
gesichert werden, daß man den Kontakt, z.B. den Schraubkontakt,
als Kontaktspitze ausbildet., so daß die metallische Verbindung
bei der Verschiebung der Batterie in die Kontaktstellung durch den großen Druck auf die Kontaktspitze in jedem Pail gegeben
ist.
In den Abbildungen ist ein Ausführungsbeispiel der !Teuerung
sehematisch dargestellt und nachstehend beschrieben, ohne daß die feuerung jedoch auf diese Ausführungsform beschränkt sein
soll.
J"
"Fig* 1 zeigt den Pahrtrichtungsanzeiger in der Draufsioht
auf den Bogen der IQemmspange,
Pig. 2 in der Drauf sieht rechtwinklig dazu in Eiehtung des
Pfeiles A der Pig. I und
Pig. 3 in der Draufsicht rechtwinklig zu Pig. 2 in Eichtung des Pfeiles B.
Pig. 3 in der Draufsicht rechtwinklig zu Pig. 2 in Eichtung des Pfeiles B.
An der einen Seite einer Elemmspange 1 ist z.B. mit einem
Haltewinkel 2 eine übliche Passung 3 für die Glühlampe 4 befestigt,
die Ton einem vorne -vorzugsweise rot durchscheinenden
Schirm 5 abgedeckt ist.
An der anderen Seite der ILpange ist ein Batteriebehälter 6
befestigt, innerhalb dessen eine Batterie 7 in der Längsachse leicht verschiebbar ist, Damit die Lage des Behälters 6 relativ
zu der ELemmspange 1 den jeweiligen Bedürfnissen entsprechend in ihrem Winkel geändert werden kann, kann der Behälter
an einer Schelle 8 befestigt sein, die mit der Spange 1 durch
einen Gewindestift 9 mil; Plügelschrauoen 10 drehbar zusammengehalten
wird.ent-r:r-soiler.ΐ c.cr "Jute ^-"--Jr "— -^- -ο-α- ·ζ^πΓ..^
Der eine Pol 11 der innerhalb des Behälters 6 liegenden Batterie 7 ist entweder über einen Draht oder über eine Kontaktfeder
12 mit dem Stromkreis 13 verbunden, der isoliert vom Behälter 6 zur Glühlampe 4 führt* Der andere Pol 14 der Batterie
kann mit der Eontakt spit ze 15 der Schraubkontaktes 16 durch axiale Yerschiebung der Batterie 7 innerhalb.des Behälters 6
in "Verbindung gebracht werden. Die Eontaktschraube 16 ist in einem an der Stirnseite 17 des Behälters 6 angebrachten Gewinde
gelagert· Sofern der Behälter 6 aus leitendem Material "besteht,
framn «r für die Stromleitung als «Masse" benutzt werden und
leitet den Strom über die Schelle 8 und dsn Gewindestift 9
sowie den Winkel 2 zur Passung 3 :und zur Glühlampe 4-» so daß
der Stromkreis auf diesem Wege geschlossen ist» iäan kann jedoch
den Behälter 6 auch aus nichtmetallischem iäaterial herstellen und dann eine gesonderte Leitung entweder !sie zur Schelle 8,
"bis zur Spange 1 oder bis zur !Passung 3 "vorsehen,
&ewöhnlich haben die Batterien an einer Sei"fce einen kleinen
isolierenden Eand 18, der die Bewegung der Batterie in Richtung auf die Kontakt sehraube 16 "begrenzt. MaTi kann jedoch
noch "besondere Anschläge 19 vorsehen, durch die die Bewegung der Batterie früher begrenzt wird, und diese Anschläge können
gleichzeitig alε Jührungsstücke für das Einpassen desstirnseitigen
Verschlusses 17 des Behälters 6 dienen» Die Xontaktschraube 16 "braucht zum dauernden Abschalten des Stromkreises
dann nur soweit zurückgedreht zu werden, daß die Kontaktspitze
nicht an den Kontakt 14 heranreift, wenn die Batterie 7 mit
ihrem Hand 18 gegen den Anschlag 19 oder gegen die innere stirnsei-kige
Abdeckung 17 des Behälters 6 stößt*
Anstelle der Schließung und Öffnung des Stromkreises durch die axiale Verschiebung der Batterie innerhalb des Batteriebe—
hälterB kann man auch einen Schalter vorsehen., der auf die
Schwenkung des Armes des Pahrers reagiert, z.B.. einen Quecksilber—Schalter,
dessen Kontakte und Quecksilberspiegel so angeordnet sind, daß der Stromkreis unterbrochen ist, wenn der
fahrer die Arme an der Lenkstange hält, und daß der Stromkreis
geschlossen ist, wenn der fahrer die Arme sur waagerechten lage oder noch höher erhebt.—
Claims (7)
1. Zur Festlegung am Arm bestimmter Fahrtrichtungsanzeiger, insbesondere
für Eadfahrer, Motorradfahrer und Motorrollerfahrer, mit einer um den Arm klemmbaren Spange und an ihr befestigter
ieuchtvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß an der Spange ( einerseits eine in bekannter Weise mit rotem lichtfilter (5)
sehene Glühlampe (4) und andererseits ein Batteriebehälte· (6)
für eine mit der Ulühlampe elektrisch -verbundene Stabbatterie
(7) befestigt ist, die innerhalb des Batteriebehälters zwischen
einer den Stromkreis (13) zur Glühlampe schließenden und einer den Stromkreis öffnenden Stellung unter ihrem Eigengewicht axiaJ
-verschiebbar oder mittels eines auf die Armschwentomg reagierenden
Schalters schaltbar ist.
2, Pahrtrichtungsanzeiger nach Anspruch 1, dadureh gekennzeichnet,
daß der eine Pol (11) der Batterie (7) mit dem Stromkreis (13) dauernd "verbindbar ist^
3* Fahrtrichtungsanzeiger nach Anspruch 1 oder 2, dadureh gekennzeichnet,
daß der andere Pol (14) der Batterie (7) von dem Stror kreis (13) dauernd absehaltbar ist*
4. Fahrtrichtungsanzeiger nach Anspruch 3, dadureh gekennzeichnet,
daß zur dauernden Abschaltung ein Schraubkontakt (16) dient, dei in einer Stirnseite (17) des Batteriebehälters (6) geführt ißt.
5» Fahrtrichtungsanzeiger nach Anspruch 4, dadureh gekennzeichnet,
daß der Schraubkontakt (16) mit einer Xontakt spit ze (15) versehen ist*
6. Fahrtrichtungsanzeiger nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadureh gekennzeichnet, daß der Batteriebehälter (6) mit der Spange (1) gelenkig iserbunden und mittels einer Schraube (10)
feststellbar ist.
7. Fahrtrichtungsanzeiger nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
gekennzeichnet durch Anschläge (19) innerhalb des Batteriebehälters (6).-
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEF9630U DE1708376U (de) | 1955-05-26 | 1955-05-26 | Zur festlegung am arm bestimmter fahrtrichtungsanzeiger, insbesondere fuer radfahrer, motorradfahrer und motorrollerfahrer. |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DEF9630U DE1708376U (de) | 1955-05-26 | 1955-05-26 | Zur festlegung am arm bestimmter fahrtrichtungsanzeiger, insbesondere fuer radfahrer, motorradfahrer und motorrollerfahrer. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| DE1708376U true DE1708376U (de) | 1955-10-06 |
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Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DEF9630U Expired DE1708376U (de) | 1955-05-26 | 1955-05-26 | Zur festlegung am arm bestimmter fahrtrichtungsanzeiger, insbesondere fuer radfahrer, motorradfahrer und motorrollerfahrer. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1708376U (de) |
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1955
- 1955-05-26 DE DEF9630U patent/DE1708376U/de not_active Expired
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