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Die
Erfindung betrifft eine transportable, schwenkbare Teleskopleuchte,
insbesondere geeignet zum Angeln gemäß Oberbegriff des Anspruches 1.
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Beim
Angeln z.B. in der Dunkelheit ist es bekannt und vorteilhaft für die Ausbeute,
wenn zusätzlich
zu dem Ausbringen eines Köders
im Gewässerbereich,
in dem der Köder
die Fische anlocken soll, eine Lichtquelle anzuordnen. Hierdurch
werden die Fische von dem Licht angelockt und beißen besser.
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Es
ist daher eine Reihe von Konstruktionen von Angelleuchten bekannt,
die die Handhabung der Leuchte parallel zum Angeln erleichtern soll.
So ist beispielsweise aus der US-PS 6 149 286 A, der US-PS 4 369
486 sowie der US-PS 4 085 437 eine weitgehend an eine Angel angelehnte
Konstruktion derartiger Leuchten oder von Zusatzeinrichtungen an Angeln
bekannt, die aber von der Handhabung unbefriedigend sind. Weiterhin
ist aus der US-PS 3 851 166 eine Bootsleuchte bekannt, die am Rand
eines Bootsrumpfes klemmbar befestigt werden kann und ebenfalls
als Angelleuchte benutzt werden könnte. Diese teleskopierbar
ausgerüstete
Leuchte weist jedoch keine eigene Stromversorgung auf.
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Weiterhin
ist aus der DE-OS 38 30 087 A1 eine zwar als Wohnraumleuchte ausgebildete, gleichwohl
als relevant anzusehende Leuchte bekannt, die um zwei zueinander
senkrechte Achsen Verschwenkbewegungen der Leuchteneinheit und eine
telekopierbare Höheneinstellung
ermöglicht. Hieraus
ist es bekannt, Leuchtenköpfe
teleskopisch ausziehbar und gleichzeitig um eine horizontale und – samt Teleskopeinrichtung – um eine
vertikale Achse schwenkbar zu gestalten. Diese Leuchte ist wiederum
groß und
unhandlich und nicht transportabel.
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Aus
der US-PS 5 012 394, der US-PS 5 418 701 A und der
DE 295 04 237 U1 sind Leuchtengestaltungen
bekannt, bei denen eingezogene Teleskopteile transportabler und
schwenkbarer Leuchten in Vertiefungen ihres Gehäuses versenkt werden, um eine
kompakte Baugröße der Leuchte
im eingezogenen, etwa im nicht benutzten Zustand zu erreichen.
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Aufgabe
der vorliegenden Erfindung ist es daher, eine Leuchte der gattungsgemäßen Art
derart weiter zu gestalten, daß die
Leuchte leicht transportabel, gut verstaubar und einfach in der
Benutzung ist.
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Die
Lösung
der erfindungsgemäßen Aufgabe
ergibt sich aus den kennzeichnenden Merkmalen des Anspruches 1 in
Zusammenwirken mit den Merkmalen des Oberbegriffes. Weitere vorteilhafte
Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
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Die
Erfindung betrifft eine transportable, schwenkbare Teleskopleuchte,
insbesondere geeignet zum Angeln, aufweisend ein die Energiequelle aufnehmendes
Gehäuse,
an dem zwei im wesentlichen parallele teleskopisch ausfahrbare und
mit einer Schwenkeinrichtung parallel zu einer gemeinsamen Längsachse
schwenkbare Stangen angeordnet sind, an deren von dem Gehäuse weg
weisenden Endbereich eine die Stangen verbindende Leuchteneinheit
vorgesehen ist, die an den Stangen um die die Stangen verbindende
Querachse schwenkbar gelagert ist. Eine derartige Teleskopleuchte
wird dadurch weiter gebildet, daß die Leuchteneinheit sowie
die Schwenkeinrichtung zum Verschwenken der Leuchteneinheit durch
Einschieben der teleskopisch ausfahrbaren Stangen derart in eine
in dem Gehäuse
gebildete Vertiefung versenkbar ist, daß die Leuchteneinheit und die
Einrichtung geschützt
in dem Gehäuse
aufgenommen sind und die Schwenkeinrichtung ein handradartiges Betäti gungselement
aufweist, mit dem die beiden im wesentlichen parallelen, teleskopisch
ausfahrbaren Stangen um eine gemeinsame Drehachse bezogen auf das
Gehäuse
verschwenkbar sind. Soweit im weiteren von einer Angelleuchte gesprochen
wird, ist hiermit immer eine derartige transportable, schwenkbare
Teleskopleuchte, insbesondere geeignet zum Angeln damit gemeint.
Hierdurch kann die Leuchte auf ein kleines Packmaß zusammen
gelegt werden und gleichwohl im ausgezogenen Zustand alle benötigten Beleuchtungsaufgaben
erfüllen,
darüber
hinaus ist die Angelleuchte im zusammengeschobenen Zustand hinsichtlich
ihrer empfindlichen Teile gut geschützt.
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Die
Teleskop-Angelleuchte wurde aus Not erfunden, da eine Angelleuchte,
die allen Ansprüchen
von nächtlichem
Angeln gerecht wird, auf dem Markt fehlt. Die Konstruktion der Teleskop-Angelleuchte
gewährleistet
ihre Verwendung in verschiedenen Situationen. Deswegen ist es eine
Mehrzweckleuchte.
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In
Hinsicht der technischen Lösung
ist die Teleskop-Angelleuchte einzigartig unter anderen Leuchten
für den
Bereich Angeln. Deswegen ist sie grundsätzlich fürs nächtliche Angeln vorgesehen.
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Bei
nächtlichem
Angeln sind drei Bedingungen zu erfüllen und unter diesen Aspekten
wurden in der Teleskop-Angelleuchte drei dementsprechende Techniken
verwendet:
- a) waagerechte Regulierung des Lichtstrahls,
als Drehung 360° um
die Achse der Dreh-Rolle (20) in beide Richtungen. Auf
diese Weise wird die Richtung des Lichtstrahls bestimmt, was mit
Hilfe eines Handrades (3) erfolgt (siehe 1).
- b) Regulierung des Lichtstrahls senkrecht, als Drehung 360° um die Achse
der Leuchte (9) nach unten bzw. nach oben. Auf diese Weise
wird der Lichtstrahl genau auf die gewünschte Stelle gerichtet. Die
Leuchte (9) übernimmt
gleichzeitig die Funktion eines Stromschalters. Man dreht die Leuchte
(9) nach oben oder nach unten im Bereich von etwa 180° und das
Licht wird dadurch an- bzw. ausgemacht.
- c) Regulierung der Höhenlage
der Lichtquelle (Leuchte 9). Zwei herausziehbare Teleskope
(7a, 7b), einer Teleskop-Antenne ähnlich,
dienen der gewünschten
Höhenregulierung
der Leuchte (9).
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Die
Dreh-Rolle (20) ist bestimmt hierbei die Funktion der Leuchte
nicht unwesentlich mit. Diese Dreh-Rolle befindet sich im Gehäuse (1).
Die vorstehend beschriebenen Teleskope (7a, 7b)
sind an der Dreh-Rolle (20) befestigt. Der untere Teil
der Dreh-Rolle (20)
geht durch einen Führungsring
(4) in die Zentralkammer (18). In der Zentralkammer
ist die Stromversorgung an die Teleskope (7a, 7b)
angeschlossen.
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Die
Aufgabe der Teleskop-Angelleuchte ist die wesentliche Erleichterung
sowie Verbesserung beim nächtlichem
Angeln. Dies wird dadurch erreicht, daß man die Leuchte alleine bedienen
kann und keine dritte Person braucht, was bei Benutzung einer Taschenlampe
der Fall ist. Ein wichtiger Faktor ist auch eine deutliche Erhöhung der
Handlungs-Freiheit.
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Zum
Beispiel:
- a) man will bei Dunkelheit den Köder auf
dem Haken befestigen, es ist keine Hilfe Dritter erforderlich,
- b) man sucht etwas bei Dunkelheit im Angelkasten,
- c) man baut sich einen Angelplatz zusammen.
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In
allen Fällen
hat man beide Hände
frei und die Beleuchtung ist stabil.
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An
der Hinterwand (12) des Gehäuses (1) wurde eine
Halterung (13) festgeschraubt. Die Halterung dient zum
Aufhängen
der Teleskop-Angelleuchte (siehe 2):
- a) auf dem Angelkasten, was der Teleskop-Angellampe
einen stabilen Platz garantiert,
- b) im Schlauchboot, Motorboot usw. auf entsprechendem Daumen.
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In
jedem Fall ist die Lage der Teleskop-Angelleuchte stabil, das Licht
ist konstant trotz Schlingerns auf dem Wasser. Die Hände bleiben
frei, was beim Angeln von großer
Bedeutung ist.
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Die
Teleskop-Angelleuchte kann man auch in der Touristik verwenden,
z.B. zum Beleuchten eines Zeltes.
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Die
Form der Teleskop-Angelleuchte wurde so bearbeitet, daß die Leuchte
modern aussieht und sich von anderen Leuchten unterscheidet.
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Die
Konstruktion der Teleskop-Angelleuchte wurde so bearbeitet, daß der Schwerpunkt
der Leuchte genau in der Mitte der Konstruktion liegt
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Eine
besonders bevorzugte Ausführungsform
der erfindungsgemäßen Teleskop-Angelleuchte zeigt
die Zeichnung.
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Es
zeigen:
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1 – Ansicht
der Teleskop-Angelleuchte von der Frontseite,
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2 – Ansicht
der Teleskop-Angelleuchte von der Rückseite,
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3 – elektrischer
Schaltplan der Teleskop-Angelleuchte.
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Die 1 stellt
die Teleskop-Angelleuchte von der Frontseite dar. Die Teleskope
(7a, 7b) wurden herausgezogen. Ganz oben sieht
man den Leuchtenkopf (2), welcher aus dem oberen Teil (8) und
dem unteren Teil (11) besteht. Im Leuchtenkopf (2)
befindet sich eine drehbare Leuchte (9) mit einer Glühbirne (10).
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Mit
der Leuchte (9) bestimmt man den Winkel des Lichtstrahles
je nach Bedarf. Die Leuchte (9) dient gleichzeitig als
Stromschalter. Der Leuchtenkopf (2) ist auf die zwei Teleskope
(7a, 7b) aufgesetzt und befestigt. Mit den Teleskopen
(7a, 7b) reguliert man die Höhenlage der Lichtquelle (Leuchte 9).
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Gleichzeitig
sind die Teleskope (7a, 7b) Stromleiter zwischen
der Leuchte (9) im Leuchtenkopf (2) und der Dreh-Rolle
(20), ähnlich
einer Halogen-Tischleuchte. Die Teleskope (7a, 7b)
sind unten an der Dreh-Rolle (20) im Gehäuse (1)
befestigt.
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Der
untere Teil der Dreh-Rolle (20) befindet sich in der Zentralkammer
(18). In der Zentralkammer (18) wurde die Stromversorgung
an die Teleskope (7a, 7b) angeschlossen. Für die Stromquelle
wurden die Kammern (16a, 16b) vorgesehen. Des
weiteren wurden in den Kammern (16a, 16b) entsprechende Federn
(15a, 15b) ein gebaut. Die Federn (15a, 15b) drücken die
Stromquelle in der Kammer (16a) an den Pluspol bzw. in
der Kammer (16b) an den Minuspol fest. Damit sind elektrische
Kontakte garantiert.
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Der
obere Teil der Dreh-Rolle (20) ragt aus dem Gehäuse (1)
heraus. Im oberen Bereich der Dreh-Rolle (20) wurde ein
Handrad (3) plaziert, mit dem man das Licht nach rechts
bzw. nach links richtet.
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Das
Gehäuse
(1) hat vorn eine Abdeckung (5). In der Abdeckung
(5) befinden sich zwei Klappen (6), die sich öffnen lassen,
falls man die Batterien auswechseln muß.
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Die 2 stellt
die Teleskop-Angelleuchte von der Rückseite dar. Die Leuchte ist
zusammengedrückt.
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Im
Gehäuse
(1) sieht man eine Aussparung (25), in der sich
die Führung
der Drehrolle (4) abspielt, sowie das Handrad (3),
das zu waagerechter Lichtregulierung dient. Die Aussparung (25)
ist gleichzeitig das Versteck für
den zusammengedrückten
Leuchtenkopf (2).
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An
der Hinterwand (12) des Gehäuses (1) wurde eine
Halterung (13) über
eine Befestigungslasche (14) vorgesehen. In der Befestigungslasche (14)
befinden sich Öffnungen
(21), die der Befestigung der Halterung (13) an
der Hinterwand (12) dienen.
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Die
Halterung (12) dient zum Aufhängen der Teleskop-Angelleuchte
z.B. an einem Angelkasten, im Boot bzw. im Schlauchboot.
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Die 3 stellt
den elektrischen Schaltplan der Teleskop-Angelleuchte dar. Die beiden
Stromquellen „A" und „B" wurden im unteren
Bereich des o.g. Planes dargestellt.
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Der
Minuspol der Stromquelle „A" ist mit dem Pluspol
der Stromquelle „B" direkt verbunden.
Um den Stromkreis zu schließen,
ist der Pluspol der Stromquelle „A" über
Stromschalter, Lichtquelle usw. mit dem Minuspol der Stromquelle „B" verbunden. Die detaillierte
Beschreibung folgt unten.
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Der
Strom fließt
vom Pluspol der .Stromquelle „A" (+) über die
Dreh-Rolle (20) zum Teleskop (7a). Weiter fließt der Strom über das
Kontaktblech (22a) zum Stromschal ter (24a) und
weiter zur Kontaktfeder (23a). Die Kontaktfeder (23a)
bildet den ersten elektrischen Anschluß an die Glühlampe (10).
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Der
zweite elektrische Anschluß der
Glühlampe
(10) hat Verbindung mit der Kontaktfeder (23b).
Der Strom fließt
weiter über
den Stromschalter (24b) zum Kontaktblech (22b)
und durch das Teleskop (7b) zu der Dreh-Rolle (20).
Die Dreh-Rolle (20) hat elektrische Verbindung zum Minuspol
der Stromquelle „B".
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Die
Sachnummern 24a und 24b stellen schematisch den
Stromschalter der Teleskop-Angelleuchte dar. Das An- bzw. Ausschalten
des Lichtes erfolgt durch das senkrechte Drehen der Leuchte (9).