DE1703377A1 - Haltestreifen fuer Naegel od.dgl. - Google Patents
Haltestreifen fuer Naegel od.dgl.Info
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B25—HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
- B25C—HAND-HELD NAILING OR STAPLING TOOLS; MANUALLY OPERATED PORTABLE STAPLING TOOLS
- B25C1/00—Hand-held nailing tools; Nail feeding devices
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-
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- F16B15/00—Nails; Staples
- F16B15/08—Nails; Staples formed in integral series but easily separable
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- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)
Description
Patentanwalt % .rMßßdJ-Ί
• MÜNCHEN 5 10· Mai i960
DIpL-In8. G.W. SCHMIDT Buttermelcherstraße 19
T.l«fon 2278Ä1
PoiitclMekkontot MOnchtn 38525
Bankkonto ι Bayer. Vwwinifaank Nr. »1 880
Bankkonto ι Bayer. Vwwinifaank Nr. »1 880
Fastener Corporation, Franklin Park, Illinois, V.St.A.
Haltestreifen für Nägel od.dgl.
Die Erfindung betrifft einen Haltestreifen für Hagel
od.dgl., der zur Bildung eines der Beschickung einer Hagelmaschine dienenden Nagelstreifens verwendet wird.
Pneumatisch oder elektrisch betätigte Nagelmaschinen sind in der letzten Zeit soweit vervollkommnet worden, dass
sie nicht nur zum Eintreiben kleiner Stifte oder Klammern geeignet sind, sondern auch zum Eintreiben grosser Hagel
mit Köpfen, beispielsweise soloher von 10 cm länge oder mehr. Zur Beschickung von Nagelmaschinen mit derart groesen Hageln
ist ein Nagelstreifen erforderlich, der die Nägel im gewünschten Abstand voneinander hält. Der Nagelstreifen muss
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biegsam sein, so dass er zwecks !Platzersparnis im Magazin aufgerollt werden kann, dabei aber so widerstandsfähig,
dass er nicht leicht bricht oder die Nägel unbeabsichtigt freigibt. Darüber hinaus muss der Nagelstreifen derart
ausgebildet sein, dass die Nägel beim Eintreiben in das Werkstück einwandfrei abgegeben werden.
Ein wesentlicher Nachteil der bekannten Nagelstreifen zur Beschickung einer Nagelmaschine besteht darin, dass
ein Bindemittel in Torrn eines Klebstoffes od.dgl. erforderlich ist, um die Nägel mit einem biegsamen Haltestreifen zu
verbinden, was oft zur Tolge hat, dass dieses Bindemittel zusammen mit Seilen des Streifens an dem Nagel haften bleibt,
F wenn er in das Werkstück eingetrieben wird. Diese Teile ragen dann über die Oberfläche des Werkstückes hinaus und
müssen von Hand entfernt werden, was erhebliche Kosten verursaoht. Ein weiterer Nachteil der bekannten Nagelstreifen
besteht darin, dass der Haltestreifen beim Eintreiben der Nägel oft in kleine Bruchstücke zerbrochen wird, welche die
Arbeitsweise der Nagelmaschine beeinträchtigen.
Die Aufgabe der Erfindung besteht in der Schaffung eines HalteStreifens für Nägel od.dgl·, der die genannten
Nachteile der bekannten Nagelstreifen vermeidet, d.h. der kein Bindemittel enthält, der die Nägel sicher im gewünschten
Abstand voneinander hält, dabei aber genügend biegsam ist,
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um aufgerollt zu werden, der nach Beendigung seiner Haltefunktion
leicht abgetrennt werden kann, der ferner in einfacher und sicherer Weise in den Ausstosskanal vorgeschoben
werden kann, um einen Nagel nach dem anderen unter den ate·»·! zu bringen, und der die Hagel beim Eintreiben
in zuverlässiger Weise freigibt, ohne Bruchstücke des
Streifen« oder einte Bindemittels in den Ausstosskanal gelangen
au lassen.
Das Wesen der Erfindung besteht darin, dass der Halteetreifen
aus einem emsigen Stück biegsamen Materials besteht und im Querschnitt etwa U-förmig ausgebildet ist, so
dass ein Mitteleohenkel und zwei Aussenschenkel entstehen,
wobei die Aussensohenkel aus im Abstand voneinander und
paarweise einander gegenüber angeordneten, mit dem Mitteleo henk el gelenkig verbundenen lappen bestehen, deren jeder
«Ine Öffnung zur Aufnahme eines Sageisohaftes enthält, an
dii sioh tin nach aussen offener Schlitz anschließet, so
dass Jeder Hagel in swei gegenüberliegenden lappen derart gehalten wird» dass er beim Eintreiben zunächst vom oberen
uaa daaa TOa unteren lappen freigegeben wird, wobei die
Lappen jeweils naoh unten umklappen, ohne die Stellung der
benachbarten tappen tu beeinträchtigen.
Weitere ilneelheiten gehen aus der folgenden Beschreibung
iweier AueführunfsbeiBpiele anhand der Zeichnung hervor.
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Pig· 1 ist eine perspektivische Ansicht eines Halte-Streifens nach der Erfindung mit eingesetzten Nägeln.
Fig. 2 ist ein Querschnitt durch den Nagelstreifen nach 2-2 der Fig. 1.
Fig. 3 ist eine Aufsicht auf den flachen Haltestreifen,
dessen aus einzelnen Lappen bestehende Aussensohenkel noch
nicht umgebogen sind.
Fig. 3a ist eine Aufsicht auf einen flachen Haltestreifen
wie Fig. 3 in verkleinerter Darstellung, jedoch in einer etwas abgeänderten Aueführungsform.
Fig. 4 ist ein Längsschnitt durch einen Nagelstreifen
mit feilen der Nagelmaschine·
Fig. 5 ist ein Querschnitt nach 5-5 der Fig. 4· Fig. 6 ist ein horizontaler Schnitt nach 6-6 der fig· 5·
Fig· 7 let ein Schnitt nach 7-7 der Fig. 6.
Fig. 8 ist ein teilweiser Querschnitt ähnlich dtr
Fig. 5» Jedoch in einer späteren Stellung des StSssels·
Fig. 1 zeigt eine bevorzugt· AusfUhrungsfom des Haltest
reif en· in perspektivischer Ansicht. In den Haltestreifen
10 sind normale lägel 12 mit Köpfen 12b eingesetzt, deren
Schäfte 12a parallel und im Abstand voneinander angeordnet
λ λ Λ Λ r. - BAD ORIGINAL
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sind. Sie Köpfe eind nach oben gerichtet und ebenfalls im
Abstand voneinander angeordnet. Der Haltestreifen besteht
aus einem einzigen Stück biegsamen Kunststoffes, vorzugsweise
Polypropylen. Br wird zunächst aus einer flachen Kunststoffbahn ausgestanzt oder in anderer Weise (beispielsweise
durch Spritzen) hergestellt, wobei er die Form der Pig. 3 oder 3& erhält. Danach werden die oberen und unteren
Ränder des Streifens längs eingeritzter Palzlinien *A*-*A"
und W£tt-HBN umgebogen, so dass der Streifen im Querschnitt
etwa U-förmig ausgebildet ist (Pig. 2) und einen Mittelschenkel 10a und zwei Aussenschenkel 10b und 10o erhält.
Jeder der Aussenschenkel 10b und 10o besteht aus einer Mehrzahl von im Abstand voneinander, in den beiden Aussenschenkeln
einander gegenüber angeordneten mit dem Mittelschenkel gelenkig verbundenen Lappen 14-, die durch Schlitze
16 voneinander getrennt sind, welche sich bis in den Mittelerchenkel
erstrecken. Jeder der Schlitze 16 hat eine solch· Breite (in Pig. 3 mit "w" bezeichnet), dass der Halteetreifen
im Uhrzeigersinn oder entgegen d«m Uhrzeigersinn gekrümmt oder aufgerollt werden kann, wie in Pig. 1 angedeutet. Hierbei
dürfen die Beitenkanten der Schlitze (in Pig· 3 mit "·"
bezeichnet) nicht in Berührung miteinander kommen. Jeder der Schlitze 16 reicht bis in den Mittelschenkel hinein und
endet in einen V-förmigen Ausschnitt 16a, dessen Spitze gegen ,die mittlere Längsachse des HaiteStreifens geriohtet ist.
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Jeder der Lappen 14 hat eine schlüssellochförmige Aussparung
18, die aus einer kreisförmigen Öffnung 18a zur Aufnahme
eines Nagelschaftes besteht, an welche sich ein nach aussen offener Schlitz anschlieest.
Sie nach aussen offenen Schlitze der schlüsselloohförmigen
Aussparungen 18 sind vorzugsweise, wie aus Fig· 3 ersichtlich, nach auesen hin erweitert. Diese äuseere Er-Weiterung
der Schlitze erleichtert die seitliche Einführung ; der Nägel in den Haltestreifen. Für verhältnismässig grosse
! lägel, bei denen eine erhöhte Haltekraft erforderlich ist,
wird ein Haltestreifen 10' nach Fig. 3a verwendet. Der Haltestreifen 10* ist in der gleichen Weise ausgebildet wie
der Haltestreifen 10 der Fig. 3» jedoch sind die nach aussen offenen Schlitze der schlüssellochförmigen Aussparungen 18*
nicht an ihren äusseren Enden erweitert. Die beiden Hälften der Lappen 14* sind daher etwas stärker und haben demgemäss
eine erhöht· Haltekraft· Sie Lappen 14 (Fig. 3) des oberen
dejt' Aussensehenktls 10c angeordnet, so dass jeder'Hägel in den
Der Hittelschenkel 10a des Haltestreifens hat eine
Mehrzahl von im Abstand voneinander angeordneten, rautenförmigen Öffnungen 20, in welche ein Vorsprung oder eine
Klaue eines Vorschubmechanismus eingreift, der den Halte- .
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«■■■**
streifen abeatzweise vorschiebt, um einen Hagel nach dem
anderen in den Bereich des Stössels zu bringen, wie weiter unten näher erläutert.
Wie am besten aus Fig. 1 und 3 zu ersehen, liegt jede der rautenförmigen Offnungen 20 in einer Linie, welche die
Spitzen gegenüberliegender Einschnitte 16a verbindet. Diese Linie ist in Fig. 3 mit dem Bezugszeichen nSH bezeichnet.
Diese Anordnung erleichtert das Abtrennen oder Abreissen des Haltestreifene, nachdem dieser seinen Zweck erfüllt hat
und leer aus der Nagelmaschine heraustritt, wie ebenfalls weiter unten näher erläutert. Die sohlüsselloohförmigen
Aussparungen 18, welche die Nagelsohäfte aufnehmen, sind
gegenüber den rautenförmigen Öffnungen 20 des MittelSchenkels
versetzt, so dass die Klaue der Vorschubeinrichtung hinter dem Nagel in den Haltestreifen eingreift und den letzteren
vorschiebt, ohne den Ausstosskanal zu erreichen. Jeder der
Hagel (auch die letzten Hagel am Ende des HalteStreifens)
kann daher ohne Schwierigkeit in den Ausstosskanal vorgeschoben
werden. Dies ist ein wesentlicher Fortschritt gegenüber bekannten Einrichtungen, bei denen ein neuer Hagel-Streifen
in das Magazin eingesetzt werden muss, bevor der alt· Streifen verbraucht ist, was vielfach zu einer Verklemmung
der beiden Streifen geführt hat, die eine vollkommene Entleerung des Magazins erforderlich machte.
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Der in Pig. 3 bzw· 3a dargestellte Nagelstreifen ist
auf einer Seite mit zwei parallelen Einkerbungen oder Rillen versehen, die länge der linien nk*-*A* und "B--11B11
angeordnet sind. Diese Einkerbungen oder Rillen können duroh Sinkerben des Streifens Tor oder nach dem Stanzen oder
zugleich mit der Formung des Streifens erzeugt werden. Die . Lappen 14 des oberen und unteren Aussensohenkels 10b bzw.
10c des flachen Streifens werden längs der genannten Einkerbungen oder Falzlinien umgebogen, um den ü-förmigen
Querschnitt der Fig. 2 zu erzielen. Die Lappen 14 werden vorzugsweise mehrere Male längs der Falzlinien oder Einkerbungen
hin- und hergebogen, um eine gute Gelenkwirkung des Kunststoffmaterials zu erzielen. Dies ist wichtig, um
ein Abreissen der Lappen 14 vom Mittelsohenkel 10a zu verhindern, wenn die Hagel eingetrieben werden.
Die Aussenschenkel 10b und 1Oo des U-fömigen Profils
t können parallel zueinander und im rechten Winkel bus Mittelsohenkel
10a angeordnet sein· Vorzugsweise werden sit Jedoch nicht ganz bis zu einem rechten Winkel umgebogen, so dass
sie etwas nach aussen divergieren und eine Anordnung nach fig. 2 ergeben, welche es gestattet, die einzelnen Lagen des
lagelStreifens teilweise ineinanderzuschieben, wie ebenfalls
in Mg· 2 dargestellt, wobei die Nadelschaft· der einen Lage
dta Vagelstreifens sioh gegen die Aussenselte des Mittel-
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Schenkels der benachbarten Lage legen. Es ist zu beachten,
dass, wie aus Fig· 3 und 3a zu ersehen, die kreisförmigen
Auseparungen 18a bzw. 18a* einen solchen Abstand von den
äusseren Enden der Lappen 14 bzw· 14* haben, dass die Köpfe
12b der Hagel der einen Lage des Haltestreifens nicht mit
den Köpfen der benachbarten Lage kollidieren, wenn der Haltestreifen zusammengerollt und ineinandergeschoben wird,
wie in Pig. 1 dargestellt. Eine grosse Anzahl von Hageln
kann durch den Haltestreifen 10 auf verhältnismäseig kleinem
Baum untergebracht werden, wenn der Streifen zusammengerollt und ineinandergeschoben wird, wie in Fig· 1 und 2 dargestellt,
Wenn die Nägel in das Werkstück eingetrieben werden, wird der Haltestreifen in Bichtung des Pfeiles *CH der Hg. 1
vorgeschoben und langsam abgerollt.
In Fig. 4 bis 9 ist ein Seil der Hagelmaschine 24 dargestellt, die in Verbindung mit dem Haltestreifen 10 zur
Anwendung gelangt, um die Hagel in das Werkstück einzutreiben. Me Nagelmaschine 24 enthält einen Stössel 26, der
in einem Ausstosskanal 28 am unteren Ende eines pneumatischen
Zylinders 30 in Längsrichtung verschiebbar ist. Die Hagel 12 des Haltestreifens 10 bzw· 10* werden aus einem Magazin 32
(Fig· 4) in den Ausstosskanal 28 vorgeschoben· Der Ausstosskanal
28 hat eine Eintrittsoffnung 28a, die ihn mit den
Magazin verbindet. Er hat ferner eine Austritteööfnung 28b
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(Pig· 4)t durch die der leere Streifen nach dem Eintreiben der Nägel auetritt.
Wie aus Fig. 7 zu ersehen, enthält daa Magazin 32 zwei
Seitenwände 34 und 36, eine untere Wand 38 und eine obere Wand 40· Die Seitenwand 36 hat eine in Längsrichtung verlaufende
Vertiefung 36a (Fig. 7)» die den Mittelschenkel 10a
" des HalteStreifens aufnimmt. Die Seitenwand 34 hat zwei in
j Längsrichtung verlaufende Vertiefungen 34a und 34b, die die äusseren Enden der Lappen 14 der Aussenschenkel 10a und 10b
: aufnehmen.
Um den Haltestreifen 10, der aus der Austritteöffnung
28b des Ausstosskanals 28 austritt, zu führen und dadurch
eine Schiefstellung der Nägel in dem Magazin oder dem Ausstosskanal
zu verhindern, insbesondere, wenn der Nagelstreifen sich 8einem Ende nähert und nur noch wenige Nägel
enthält, hat die Nagelmaschine 24 eine Verlängerung<aea
Führungskanals 4+- (fig· 4, 6 und 9), die im wesentlichen in
der Achse des Magazins angeordnet ist. Die Verlängerung 41 ist im Querschnitt U-förmig ausgebildet und hat zwei konvergierende
Seitenwände 41a und 41b, welche die Lappen 14 des oberen und unteren Aussenschenkels 10b bzw. 10c in die Ebene
des mittleren Schenkels 10a zurückbiegen· Diese Zurückbiegung der Auesensehenkel schwächt den Haltestreifen gegen seitliche
Verdrehung und ermöglicht daher ein leichtes Abreiesen des
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heraussagenden Streifenendes längs der Linien "S", welche
durch die Mitte der rautenförmigen Aussparung 20 und der spitzen Einschnitte 16a hindurchgehen. Der aus der Nagel-Maschine
herausragende leere Haltestreifen kann daher leicht abgetrennt oder abgerissen werden, indem er um seine Längsachse
verdreht wird, wie in Pig. 9 durch den Pfeil "D"
angedeutet. Der Haltestreifen 10 bricht daher längs der
Linien "S" an der Stelle des schwächsten Querschnittes des Streifens zwischen den Spitzen der Einschnitte 16a und der
rautenförmigen öffnungen 20.
Bin Kunststoff, wie z.B. Polypropylen, entfaltet eine
Kerbwirkung, die dazu verwendet wird, um einen Haltestreifen lu schaffen, welcher biegsam und sehr widerstandsfähig
gegen eine unbeabsichtigte Abtrennung ist, jedoch leicht an vorherbestimmten Stellen durchtrennt werden kann. Ss ist
erforderlich, einen Haltestreifen 10 bzw. 10* zu schaffen,
der die lägel während ihres transportes in den Ausstosskanal
sicher in der gewünschten Stellung hält. Wenn die Hagel 12
sich gegenüber dem Haltestreifen 10 (?ig. 4) in vertikaler Richtung bewegen können, können sie den Boden des Gehäuses
oder Magazins berühren und dadurch den Vorschub beeinträchtigen. Darüber hinaus nüssen die lägel 12 während des Sintreibene
durch die beiden Lappen 14 gehalten werden, um eine Schiefstellung in dem Ausstosskanal 28 zu verhindern. Dies
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wird durch den beschriebenen Haltestreifen 10 bzw· 101
erreicht. Weiter wird von dem Halteetreifen rerlangt, dass
die Lappen 14 bzw. 14' gelenkig mit dem mittleren Sohenkel
des Streifens verbunden sind, so dass sie beim Eintreiben des Nagels nach unten abgebogen werden können, um einerseits
jede Schiefstellung des Hagele zu vermeiden und * andererseits zu verhindern, dass die Lappen abbrechen, was
eine Verstopfung der Tor schub einrichtung und des Ausstosekanals
zur Polge hätte. Trotzdem wird verlangt, dass der verbrauchte Streifen sich so leicht abtrennen lässt, dass ·
hierzu beispielsweise nicht eine Kraft aufgewendet werden muss, die den Haltestreifen aus der gewünsohten Stellung
verschieben würde« Dies könnte zur folge haben, dass der
im Ausstosskanal befindliche Nagel 12 in eine Stellung kommt, In der er sich nicht mehr genau unter dem Stössel befindet·
widersprechenden Forderungen der zähen Biegsamkeit und
sicheren Haltekraft auf der einen Seite, und der Möglichkeit eines leichten Abreissens des verbrauchten Streifens auf der
anderen Seite. Der Haltestreifen besteht aus einem Material wie 2.B. Polypropylen, welches die erforderliche Biegsamkeit,
Widerstandsfähigkeit und Haltekraft hat. Duron Hinbiegen der Aussenschenkel 10b und 10c längs der Linien "4"-"A" und
itB«_«BN werfen die Pasern des Materials so ausgerichtet, dass
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die erwünschte Gelenkverbindung für die Lappen 14 bzw· 14*
erzielt wird· IM ein leichtes Abtrennen des Streifens zu
ermöglichen, werden an den zur Abtrennung vorgesehenen Stellen Einkerbungen derart angebracht, dass die Beanspruchung
des Materials beim Abtrennen hier besonders gross ist. Sie spitzen Einschnitte an den Enden der rautenförmigen
öffnungen 20 und der Schlitze 16 beispielsweise steigern die Beanspruchung des Materials an diesen Stellen, während
runde oder gekrümmte Einschnitte die Beanspruchung auf eine grossere Fläche verteilen und das Abreissen des Streifens
erschweren würden. Die öffnungen 20 können verschiedene Formen haben, vorausgesetzt nur, dass an ihren Enden spitze
Einschnitte vorgesehen sind· Statt der einen mittleren öffnung 20 könnten auch deren mehrer· in einer Heihe längs
der Linie MSn angeordnet sein.
Om den nagelstreifen absatzweise vorzuschieben, so das·
ein Hagel nach dem anderen unter den Stössel 26 gebracht wird, ist an einer Seite des Magazins 32 und des Ausetoeekanals
28 ein Vorschubmechanismus 42 angeordnet. Dieser enthält einen Zylinder 42a mit einem verschiebbaren Kolben
44. Das eine Ende des Zylinders 42a wird über eine Rohrleitung 46 wahlweise mit einer Druckmittelquelle oder der
Aussenluft verbunden. Das andere Ende steht über ein· Auslassöffnung
48 dauernd mit der Aussenluft in Verbindung. Ein·
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Feder 50 auf der Seite der Auslassöffnung sucht den Kolben
44 nach links der Fig. 6 in die punktiert dargestellte Stellung zu verschieben.
Sie Feder 50 führt den Kolben nach links der Fig* 6 in
seine Ausgangsstellung zurück, nachdem er unter der Einwirkung von Druckluft od.dgl. einen Vorschubhub vollführt
hat. natürlich könnte die Anordnung auch umgekehrt sein,
j d.h. derart) dass der Vorschub durch die feder und die Rück-ί
führung des Kolbens durch Druckluft bewerkstelligt wird.
Um den Haltestreifen 10 vorzuschieben, so dass die Nägel
12 nacheinander in den Ausstosskanal 28 gebracht werden, ist
eine Vorschubklaue 44a vorgesehen, die nit dem Kolben 44 verbunden ist und duroh einen Längssohlitz 52 der Seitenwand
36 de* Magazins in den Weg des mittleren Schenkels 10a des Haltestreifens hineinragt. Wie aus Fig. 6 zu ersehen, hat
die Torachubklaue 44a eine scharfe Spitze, die duroh eine schräge Kante 45 und die Torderkante 47 der Klaue gebildet
wird. Die Spitze der Vorschubklaue greift in die öffnungen
20 de« mittleren Schenkels 10a des Haltestreifens ein. Wenn der Kolben 44 einen Torsohub vollführt, legt die Torderkante
47 der Haue eich gegen den Rand der öffnung 20 und sohlebt
den Haltestreifen vor, so dass der näohste Nagel in den Ausstosskanal 28 gelangt· Naoh dem Eintreiben dieses Nagels
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führt die Feder 50 den Kolben mit der Vorschubklaue in seine Ausgangeetellung zurück; eine federnde Halteklaue 51
verhindert dabei eine Rückbewegung der Nägel und des Streifens nach linke der Pig. 6. Die Halteklaue 51 besteht
aus JPederstahl und hat ein vorderes Ende 51a, welches durch
eine Öffnung der Seitenwand 34 normalerweise in den Weg der Nagelschäfte hineinragt. Diese Spitze legt sich gegen
die Schäfte der Nägel 12 und verhindert ein Zurückgleiten derselben, weicht jedoch federnd aus, wenn der Nagelstreifen
vorgeschoben wird.
Während der Rückführung des Kolbens 44 drückt die schräge Kante 45 der Vorschubklaue den mittleren Teil dee
HalteStreifens lediglich etwas in Richtung auf die Nägel
zurück, bis die Spitze der Klaue in die nächste Öffnung 20 eintritt. Der Haltestreifen federt in diesem Augenblick in
seine Normalstellung zurück· Der Vorschubmechanismus ist
nunmehr bereit, den nächsten Nagel in den Auaatosekanal t
vorzuschieben. Da der Haltestreifen 10 aus biegsamem Material besteht, erübrigt'sich bei dieser Anordnung die Verwendung
einer komplizierten Klinkenanordnung· Natürlich kann auch hier die Anordnung der feile umgekehrt sein, d.h. derart,
dass die Vorschubklaue direkt auf die Schäfte der Nägel einwirkt,
UK den Nagelstreifen vorzuschieben, während die Halteklaue
in die rautenförmigen Offnungen 20 des Streifens ein-
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greift, um eine Bückbewegung desselben zu verhindern·
Wenn der Kolben der Nagelmaschine einen JLrbeitshub
vollführt und den Stöesel 26 (fig. 5) herabdrüokt, wird der
im Ausstosskanal befindliche Nagel 12 schlagartig in das
Werkstück eingetrieben. Hierbei wird der den Nagel haltende Lappen 14 des oberen Aussenschenkels 10b durch den Nagel
um die Achse μλ"-νΑν nach unten umgebogen (Pig, 8) und der
obere !Teil des Nagelschaftes sauber freigegeben, ohne daee Seile des Haltestreifens oder eines etwaigen Bindemittels
an dem Nagel haften bleiben· Nachdem der obere Lappen 14 des Haltestreifens den Nagelschaft freigegeben hat, wird
der Nagel immer noch in zentrierter Stellung gehalten, und zwar durch den im Ausstosskanal geführten Kopf 12b de·
Nagels und durch den unteren Lappen 14 des Haltestreifen··
Sine Schiefstellung des Nagels während des ersten Seiles
de· Eintreibvorgangeβ wird daher zwangsläufig verhindert·
Während der weiteren Eintreibbewegung de· Nagel· wird der Lappen 14 des unteren Aussenschenkels 10c um die Achse
MBN-WBN nach unten umgebogen» wodurch der Nagelschaft vollständig
freigegeben wird. Die Freigabe des Nagelsohaftes
duroh den unteren Lappen 14 erfolgt in der gleichen Weis· wie die duroh den oberen Lappen, jedoch zu einem späteren
Zeitpunkt« Wenn der Nagelsohaft duroh den unteren Lappen
freigegeben wird, 1st die Spitze des Nagele bereits in das
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Werkstück eingedrungen. Der Nagel wird daher durch seine
Spitze und durch den im Ausstosskanal geführten Hagelkopf
gehalten. Die Wahrscheinlichkeit einer Schiefstellung oder eines Terklemmens des Hagels im Ausstosskanal oder eines
schiefen Eintreibens in das Werkstück ist daher in hohem
Hasse verringert. Die oberen und unteren Lappen geben nicht nur den Hagel sauber und ohne anhaftende Teilohen frei,
sondern sie tragen auch zu einer zwangsläufigen Führung des Hagels während des Eintreibvorganges bei. Haoh Beendigung
desselben kehrt der Stössel in seine Ausgangsstellung zurück, während der Kolben 44 den nächsten Hagel in den Ausstosskanal
vorschiebt·
Da die öffnungen 20 gegenüber den schlüssellochförmigen
Aussparungen 18 in Längsrichtung dee Streifens nach hinten versetzt sind, befindet die Vorschubklaue 44a sich stets
hinter dem Ausstosskanal 28, so dass auoh der letzte Hagel
des Streifens ohne Schwierigkeit in den Ausstosekanal vorgeschoben
werden kann· Die sohräge Kante 45 der Vorsohubklaue
im Verein mit der Biegsamkeit des Halteetrtiftns 10
bewirkt, dass der mittlere Schenkel 10a lediglioh elastisch
ausweicht, wenn die Klaue in ihre Ausgangsstellung zurückgeführt wird, und dass der mittlere Schenkel 10a in seine
normalstellung zurückkehrt, wenn die Spitze der Voreohubklaue
in die nächste öffnung 20 eintritt.
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Die beschriebene, einzig dastehende Ausbildung des Haltestreifens 10 ermöglicht es, dass die Nägel sauber
und ohne anhaftende Seilchen des Streifens oder eineβ
etwaigen Bindemittels freigegeben und während des Eintreibvorganges sicher geführt werden· Darüber hinaus ermöglicht
■ie ein leichtes und unschädliches Abtrennen der verbrauchten
Seile des Haltestreifens.
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Claims (1)
- PatentansprücheHaltestreifen für Nägel od.dgl., der zur Bildung eineβ der Beschickung einer Nagelmaschine dienenden Nagelstreifen verwendet wird, dadurch gekennzeichnet, dass der Halteetreifen (10) aus einem einzigen Stück biegsamen Materials besteht und im Querschnitt (Fig. 2) etwa U-förmig ausgebildet ist, so dass ein Mitteleohenkel (10a) und zwei Aussensohenkel (10b, 10o) entstehen, wobei die Aussensohenkel aus einzelnen, im Abstand voneinander und in den beiden Schenkeln paarweise einander gegenüber angeordneten, mit dem Mittelsohenkel gelenkig verbundenen Lappen (H) bestehen, deren jeder eine etwa kreisförmige öffnung (18a) zur Aufnahme eines Nagelschaftes enthält, an die sich ein nach aussen offener Schlitz anschließet, •o dass jeder der Nägel in zwei gegenüberliegenden Lappen (14) derart gehalten wird, dass er beim Eintreiben zunächst vom oberen und dann vom unteren Lappen freigegeben909851/0333wird, wobei die Lappen jeweils nach unten umgeklappt werden, ohne die Stellung der benachbarten Lappen zu beeinträchtigen.2. Haltestreifen nach Anspruch 1, daduroh gekennzeichnet,dass der aus einer flachen Bahn eines biegsamen Materials, vorzugsweise eines Kunststoffes, ausgestanzte Streifen P (Pig· 3) an den Stellen, an welchen die die Nadelschäfte haltenden Lappen (14) umgebogen werden, mit eingeritzten Palzlinien ("A*-MA" und "BM-"BW) versehen ist.3· Halte streifen nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen den die Nagelsohäfte haltenden Lappen (14) Schlitze (16) vorgesehen sind, welche in spitze Einschnitte (16a) auslaufen, die in den mittleren Schenkel (10a) des Haltestreifens hineinragen.4· Haltestreifen nach Anspruch 3$ daduroh gekennzeichnet, dass in der Hittellinie ("S") gegenüberliegender Schlitze (16) und Einschnitte (16a) im mittleren Schenkel (10a) Aussparungen oder Offnungen (20) vorgesehen sind, welche in spitze, den genannten Einschnitten (16a) .gegenüberliegende Einschnitte enden.5· Haltestreifen nach Anspruch 4» daduroh gekennzeichnet, dass die Aussparungen oder Offnungen (20) des mittleren Schenkels rautenförmig ausgebildet sind.909851/03336. Haltestreif en nach Anspruch 51 dadurch gekennzeichnet', dass die Aussparungen oder Offnungen (20) gegenüber den kreisförmigen öffnungen (18a) der die Nagelschäfte haltenden Lappen versetzt angeordnet sind.7· Haltestreifen nach Anspruch 3» dadurch gekennzeichnet, dass die Aussensohenkel (1Ob1 10c, Pig. 2) gegenüber dem mittleren Schenkel (10a) etwas weniger als bis zum rechten Winkel abgebogen sind, so dass die U-förmigen Profile des HalteStreifens ineinandergeschoben werden können»(b· Fig. 2).8. Haltestreifen nach Anspruch 3» dadurch gekennzeichnet, dass die zwischen den die Nagelschäfte haltenden Lappen (H) angeordneten Schlitze (16) eine Breite ("w" in Pig· 3) haben, die eine Aufrollung des NagelStreifens gestattet(vgl. Pig. 1). I9. Haltestreifen nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet,dass die sich an die die Hagel haltenden Offnungen (18a) ansohliesäenden, nach aussen offenen Schlitze sich nach aussen erweitern (vgl. Pig· 3)·10. Haltestreifen nach einem der Ansprüche 1 bis 9ι dadurch gekennzeichnet, dasβ er aus Polypropylen besteht.909851/0333IrJbLeerseite
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