DE1797325A1 - Vorrichtung zum Anzeigen von Licht - Google Patents
Vorrichtung zum Anzeigen von LichtInfo
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- G01J1/4209—Photoelectric exposure meters for determining the exposure time in recording or reproducing
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- G—PHYSICS
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Description
Eastman Kodak Company, Hochester, Staat New York,
Vereinigte Staaten von Amerika
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Anzeigen von
Licht mit einem Energieumwandler, der von einem dem zu
messenden Licht ausgesetzten lichtelektrischen Bauteil
gesteuert ist und dem ein mit zunehmender Lichtwirkung zunehmend
/wirksam werdender Nebenschluß zugeordnet ist.
Vorrichtungen dieser Art sind z.B. zur Steuerung der Belichtung in einer photographischen Kamera bekannt. Hierbei wird als Energieumwandler eine Galvanometereinrichtung
und als lichtelektriechee Bauteil ein Photowiderstand benutst, wobei der von einer Stromquelle,«.B. einer Batterie,
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erzeugte Strom über das lichtelektrische Bauteil der Spule
der Galvanometereinrichtung zugeführt wird, so daß diese
in Abhängigkeit von der Größe des Photowiderstandes und damit in Abhängigkeit von dem auf den Photowiderstand fallenden Licht die Blende steuert.
Diese bekannten BeIichtungsSteuerungen haben jedoch den
Nachteil, daß ihre Erapfindlich-keitskurve im wesentlichen linear ist, d.h. sie neigen dazu, die Blende um einen Betrag zu bewegen, der direkt proportional der Belichtung
des lichtelsktrischen Bauteiles ist. Eine solche lineare
EmpfindIiehkeifeskurve ist unerwünscht, da die durch einen
Schritt der Blendenreihe bewirkte Änderung der öffnung bei großen öffnungen im Verhältnis zu der einem Schritt der
Blendenreihe entsprechenden Änderung der öffnung bei kleinen öffnungen wesentlich größer ist.
Man hat sich daher schon auf verschiedene Art und Weise bemüht, eine entsprechende Belichtungssteuerung su schaffen,
bei der die Empfindlichkeitskurve logarithmisch ist. Die bisher durchgeführten Versuche haben jedoch nicht befriedigt. Eine vorgeschlagene Lösung besteht darin, für das
Galvanometer ein ungleichförmiges, magnetisches Statorfeld voriusehen, so daft in Bereich großer Lichtintensität,
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in dem der vom Ii dielektrischen Bauteil gelieferte Strom
sein Maximum besitzt, das im Galvanometer erzeugte elektrische Feld geschwächt wird, um dadurch eine in etwa logarithmische Empfindlichkeitskurve zu erhalten.
Eine andere bekannte Lösung besteht darin, in der Bahn des Rotors des Galvanometers einen Dauermagneten vorzusehen,
der die Bewegung des Galvanometers bei starker Belichtung verzögert.
Beide diese Lösungen haben nicht befriedigt, insbesondere da die Möglichkeit einer Steuerung und einer leichten Einstellbarkeit fehlen.
Eine weitere bekannte Lösung sieht ein zweites lichtelektrisches Bauteil vor, das der gleichen Belichtung ausgesetzt
wird wie das erste lichtelektrische Bauteil und das einen Nebenschluß zu dem vom ersten lichtelektrischen Bauteil gesteuerten Strom bewirkt. Eine solche Vorrichtung
ist in der US-Patentschrift 3 028 499 beschrieben. Ihr
Nachteil besteht darin, daß sie ein zweites lichtelektrisches Bauteil benötigt.
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Der Erfindung liegt demgegenüber die Aufgabe zu Gründe,
eine Vorrichtung sum Anzeigen von Licht, insbesondere eine Belichtungssteuerung, zu schaffen, die auf eine verhältnismäßig
einfache aber wirksame Weise die Einstellung einer beliebigen, vorzugsweise logarithmischen Empfindlichkeitskurve
ermöglicht.
Diese Aufgabe ist bei einer Vorrichtung der eingangs genannten Art gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß als
Nebenschluß ein elektronisch steuerbarer Widerstand vorgesehen ist, der vom lichtelektrischen Bauteil steuerbar
ist. Dadurch wird in überraschend einfacher Weise erreicht, daß ein und dasselbe lichtelektrische Bauteil durch die
Steuerung des den Nebenschluß bildenden elektronisch steu-P erbaren Widerstandes die Wirkung des von lichtelektrischen
Bauteil gesteuerten Stromes auf den Energieuewandler über
den Nebenschluß beeinflußt. Insbesondere kann hierbei die Steuerung so vorgesehen werden, daß eine Änderung der Belichtung
in Bereichen hoher Belichtungsintenait&t eine
kleinere Wirkung auf den Energieumwandler bat als in Bereichen geringer Lichtintensitäten.
Als elektronisch steuerbarer Widerstand kann hierbei «in
elektronischer Verstärkerbauteil, ein Transistor, eine
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Elektronenröhre od.dgL. vorgesehen sein. Wird z.B. ein
Transistor der Spuls vinar Galvanometereinrichtung parallalgesehaltet und #ird der Widerstand dieses Transistors
durch aine vom lichtelektrIbchen Bauteil verursachte
Spannung gesteuert, dann wird dadurch erreicht) daB bei
zunehmender Belichtungsintensität durch die Qalvanometerspule ein verstärkter Strom fließt, der wiederum durch
den parallelgenchaltdten Transistor geschwächt wird.
Bei einer weiteren Ausführungsform der Erfindung ist sum
Steuern des Enorgieuintfandlers ein zweiter elektronisch
steuerbarer Widerstand vorgesehen, der vom lichtelektrische η Bauteil steuerbar 1st. Dieser zweite elektronisch
steuerbare Widerstand * ir let als Verstärker des lichtelektrischen Bauteils. Infolge der entgegengesetzten Wirkung
der beiden Transistoren wird die Stromstärkenkurve durch den Energieumwandlsr b ti hohen Liohtintens!täten abgeflacht, so daß Änderungen der Lichtintensität zu verhältnismäßig geringen Änderungen dieses Stromes fUhren. Dadurch, daß diese abflachende Wirkung auf die Bereiche
hoher LichtintensLtaVm beschränkt wird, können die verhältnismäßig großen Änderungen der Blendeneinstellung
bsi großen öffnungen u-reicht werden.
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Die Erfindung ist in der folgenden Beschreibung eines in
der Zeichnung dargesbellten AusführungBbeispieles im einzelnen erläutert.
Eb zeigen:
Fig. 1 ein Schaltbild einer Vorrichtung zur Belichtungssteuerung nach der Erfindung mit zwei
Transistoren;
Fig. 2 ein Schaltbild einer Vorrichtung zur Belichtungssteuerung nach der Erfindung mit einem
Transistor.
Flg. 1 saigb eine Spule 3» die eine Wicklung eines Energieumwandlere darstellt, der die Blendenöffnung steuert. Ein
Beispiel einer Blendensteuerung durch einen Energieumwandler ist in der US-Patentschrift 5 033 993 beschrieben.
Es erübrigt sich daher eine diesbezügliche Beschreibung.
Die Schaltung weist zwei npn-Transisfcoren 4 und 6 auf, deren
beide iiasieanaehlUsse an ein liohtelektrisohee Bauteil,
bslspioleweise an einen Photowiderstand 2, angeschlossen
009351/0 8 02
v.Hrfift-ao gas
-τ-
sind «Eine Anschlußklemme dss FhotowiderStandes 2 liegt
am positiven Pol, 8 einer Gleichstromquelleä während die
&ηο©?6 An8<sliJußUlerame des Fhotcwiderstandes 2 an der
Bssis Hh «Sen Transistors *! und am einen Ende eines Pcterjfcioroetepg
5 liegt-. Der Kollektor kc des Transistors k
liegt Sm positiven Pol 8 der Gleichstromquelle, während
der Emitter Kc, am einen Ende der Spule 3 liegt. Der Abgriff
T des Potentiometers 5 liegt über einen veränderlichen
Widerstand 10 an der Basie 6b des Transistors C.
Der Kollekten 6c des Transistors 6 liegt am Emitter ke
dee Transistors k. Der andere Anschluß des Potentiometers
5, a&r Emitter 6e des Transistors 6 und die andere
Seite der Spule 3 liegen alle am negativen Pol 9 der Gleichstromquelle.
Die Anordnung arbeitet folgendermaßen: Der Photowideretand
2, der von der aufzunehmenden Szene Licht erhält, ändert seine Leitfähigkeit in Abhängigkeit von der Licht
stärke, die darauf fällt. Wenn die Beleuchtung zunimmt»
nimmt cLe Leitfähigkeit dee Photowiderstandes 2 auch zu.
Die Zunahme der Leitfähigkeit des Photowiderstandes 2
macht die Basis 4b des Transistors 4 positiver, wodurch die Leitfähigkeit des Transistors 4 und der Strom durch
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die Spule 3 zunehmen. Gleichseitig ait der Erhöhung des
Potentials an der Basis 4b des Transistors 4 erhöht sich
jedoch auch das Potential an der Basis 6b des Transistors Dadurch erhöht sich die Leitfälligkeit des Transistors 6,
wodurch die Wirkung des Nebenschlusses, den der Transistor 6 zur Spule 3 bildet, ebenfalls erhöht wird. Die Gesamtwirkung dieser Anordnung beeteht in folgenden:
Bei niedrigen Beleuchtungsstärken, bei denen der Widerstand des PhotowiderStandes 2 ziemlich hoch ist, verursacht eine
kleine Änderung der Leitfähigkeit des Transistors 4 eine entsprechende Änderung des Stromes, der durch die Spule 3
fließt. Der Transistor 6 stellt jetzt noch keinen Nebenschluß für den Strom durch die Spule 3 dar, da der Widerstand des Photowiderstandes 2 ziemlich hoch ist, so daft
die Leitfähigkeit des Transistors 6 ziemlich klein bleibt. Wenn die Beleuchtungsstärke zunimmt, beginnt der Transistor 6 als Nebenschluß für<te Spule 3 zu wiftken und verringert dadurch die Wirkung der Zunahme, die eine Änderung der Beleuchtung des Photowideretandes 2 auf die
Spule 3 hat.
Der Arbeitspunkt des Txmnsistors 6 kann entweder durch das
Potentiometer 5 oder durch den veränderlichen Widerstand 10 gesteuert werden. Auf diese Weise kann die gesamte
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' -Ο QAS BAD ORlOlNAt
' -Ο QAS BAD ORlOlNAt
- 9 -Ansprechempfindliohkeit des Systems eingestellt werden.
Es ist nicht nötig» daß die Schaltung den Transistor
enthält. Wenn man den Transistor 4 einsparen will, nimmt die Schaltung die in Fig. 2 gezeigte Form an, in
welcher einander entsprechende Teile durch gleiche Bezugszahlen gekennzeichnet sind. Hier wird der Strom durch
die Spule 3 direkt vom Photowiderstand 2 gesteuert. Der Transistor 6 arbeitet in derselben Weise wie schon an
Hand von Fig. 1 erläutert.
Die Erfindung kann auch mit anderen lichtempfindlichen Bauteilen ausgestattet werden, wie z.B. Photozellen,
Photodioden, Phototransistoren und lichtempfindlichen Feldeffekttransistoren.
Die Erfindung ist nicht auf Galvanometereinrichtungen begrenzt, mit denen eine Blende gesteuert wird. Die Erfindung eignet sich in weiterem Sinn auch für jede Licht
messende Vorrichtung, in der ein Strom automatisch ein Anzeigegerät für die Lichtverhältnisse antreibt und in
der eine nicht lineare Empfindlichkeitskurve erwünscht ist.
00 9 8 ELl Υ QJ4CL^ bad ORIGINAL
- ίο -
Die Tx&nsisfc®r©n können durch beliebige äquivalente
elektronisch© Verstärker, wie Vakuumröhren, ersetzt werden«.
Wi® bekannt, ist die Steuerelektrode eines Transistors
sein© Basis, während die Steuerelektrode einer Vakuumröhre ihr Gitter ist. Die gesteuerten Anschlüsse eines Transistors
sind Emitter und Kollektor, wogegen die gesteuerten Anschlüsse einer Vakuumröhre ihre Kathode und Anode sind.
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Claims (1)
- Patentansprüche1) Vorrichtung zum Anzeigen von Licht mit einem Energieumwandler, der von einem dem zu messenden Licht ausgesetzten lichtelektrischen Bafceil gesteuert ist undzunehmenddem ein mit zunehmender Lichtwirkung/wirksam werdender Nebenschluß zugeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß als Nebenschluß ein elektronisch steuerbarer Widerstand'(6) vorgesehen ist, der vom lichtelektrischen Bauteil (2) steuerbar ist.2) Verrichtung nach Anspruch 1» dadurch gekennzeichnet, daß als elektronisch steuerbarer Widerstand ein elektronisches Verstärkerbauteil (6) mit zwei gesteuerten Elektroden C 6c, 6e) und einer Steuerelektrode (6b) vorgesehen ist, die mit dem lichtelektrischen Bauteil (2) verbunden ist.3) Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß als elektronisch steuerbarer Widerstand ein Transistor (6) vorgesehen ist.009851/0802^. AV BAD ORIGINAL%}. Verrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennseichnet, daß air, elektronischer Verstärkerbauteil eine Elektronenröhre vorgesehen ist.5) Verrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis H, dadurch gekennselehnet, daß sum Steuern des Energieumwandlere (J) ein zweiter elektronisch steuerbarer Widerstand (H) vorgesehen ir-t, der vom lichtelektrischen Bauteil (2) steuerbar ist.6} Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis H9 dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerelektrode (6b) des als Nebenschluß dienenden elektronisch steuerbaren Widerstandes (6) mit dem Abgriff (7) eines Potentiometers 15} verbunden ist, dessen Strom vom lichtelektrischen Bauteil (2) steuerbar ist.00985 1/080 2BAD ORIGINAL
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US66849867A | 1967-09-18 | 1967-09-18 | |
| US66849867 | 1967-09-18 |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1797325A1 true DE1797325A1 (de) | 1970-12-17 |
| DE1797325B2 DE1797325B2 (de) | 1971-07-22 |
| DE1797325C DE1797325C (de) | 1973-04-19 |
Family
ID=
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB1244736A (en) | 1971-09-02 |
| FR1579828A (de) | 1969-08-29 |
| DE1797325B2 (de) | 1971-07-22 |
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Legal Events
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|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) |