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DE1622987C3 - Schaltungsanordnung zur Belichtungsmessung - Google Patents

Schaltungsanordnung zur Belichtungsmessung

Info

Publication number
DE1622987C3
DE1622987C3 DE19681622987 DE1622987A DE1622987C3 DE 1622987 C3 DE1622987 C3 DE 1622987C3 DE 19681622987 DE19681622987 DE 19681622987 DE 1622987 A DE1622987 A DE 1622987A DE 1622987 C3 DE1622987 C3 DE 1622987C3
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
voltage
diode
circuit arrangement
photoconductor
diodes
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19681622987
Other languages
English (en)
Other versions
DE1622987A1 (de
DE1622987B2 (de
Inventor
Giovanni La Rosiaz Odone (Schweiz)
Original Assignee
Paillard S.A., Sainte-Croix, Waadt (Schweiz)
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from CH381467A external-priority patent/CH454605A/fr
Application filed by Paillard S.A., Sainte-Croix, Waadt (Schweiz) filed Critical Paillard S.A., Sainte-Croix, Waadt (Schweiz)
Publication of DE1622987A1 publication Critical patent/DE1622987A1/de
Publication of DE1622987B2 publication Critical patent/DE1622987B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1622987C3 publication Critical patent/DE1622987C3/de
Expired legal-status Critical Current

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Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Schaltungsanordnung zur Belichtungsmessung mit einem an eine Gleichstromquelle angeschlossenen Photoleiter, der dem von einem aufzunehmenden Objekt ausgehenden Licht aussetzbar ist, mit mindestens einem Schaltungselement zur Anpassung der Meßempfindlichkeit an die Einstellung von wenigstens einem für die Filmbelichtung maßgeblichen Parameter, mit zwei eine Unter-, Über- oder Sollwertbelichtung signalisierenden Anzeigeeinrichtungen, und mit einer Wechselspannungsquelle, die über zwei Dioden mit den Anzeigeeinrichtungen in Verbindung steht.
Bei einer bekannten Schaltungsanordnung dieser Art (siehe DT-AS 12 15 393) dient die Wechselspannungsquelle zur Spannungserhöhung, und die dieser nachgeschalteten Dioden dienen zusammen mit Kondensatoren zur Gleichrichtung der Wechselspannung. Mit der Gleichspannung werden der Photoleiter, das Schaltungselement und die Anzeigeeinrichtungen gespeist Wesentliches Element der Wechselspannungsquelle ist ein die Spannung hochtransformierender Transforma-
] 5 tor.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die eingangs erwähnte Schaltungsanordnung zu vereinfachen.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Kathode der einen Diode mit der Anode der anderen Diode verbunden ist, daß die Anode der einen Diode an die eine Anzeigeeinrichtung und die Kathode der anderen Diode an die andere Anzeigeeinrichtung angeschlossen ist, daß die Wechselspannungsquelle an den Verbindungspunkt der beiden durch die Gleichstromquelle vorgespannten Dioden gelegt ist, und daß das Potential des Verbindungspunktes in Abhängigkeit von dem auf den Photoleiter auftreffenden Lichstrom steuerbar ist.
Durch diese grundsätzlich andere Schaltungsanordnung wird insofern eine Vereinfachung erzielt, als der Transfc ;-.i. cor, welcher bei der bekannten Schaltungsanordnung die Spannungserhöhung besorgt, entfällt. Bei der erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung, bei der nicht mit hochtransformierten Spannungen gearbeitet wird, dient die Wechselspannungsquelle der Erhöhung der Anzeigegenauigkeit: Wegen der Schwellspannungen, welche bei den Dioden überwunden werden müssen, um sie in den Leitzustand zu versetzen, und die bei ca. 0,5 bis 0,6 V liegen wäre die erfindungsgemäße Schaltungsanordnung bei Fehlen der Wechselspannungsquelle zu ungenau. Liefert die Wechseispannungsquelle eine Wechselspannung, deren Amplitude etwa gleich der Schwellspannung der Dioden ist, so wird erreicht, daß auch schon eine sehr kleine Änderung des Potentials am Verbindungspunkt in Abhängigkeit von dem auf den Photoleiter auftreffenden Licht angezeigt wird. Ist die Ausgangsspannung der Wechselspannungsquelle etwas größer als die Schwellspannung der Dioden, so wird die korrekte Belichtung durch ein gleichzeitiges Leuchten der Anzeigeeinrichtungen angezeigt. Die Wechselspannungsquelle bei der erfindungsgemäßen Schaltungsanordnung ist ein kleines, wenige Schaltglieder aufweisendes Element ohne Transformator.
Weiterbildungen der Erfindung sind Gegenstände der Unteransprüche.
Die Erfindung wird im folgenden anhand der einzigen Figur näher erläutert.
Das Photometer wird durch eine Gleichstromquelle gespeist, die an den Klemmen a und b angeschlossen wird. Der Stromkreis des Photometers enthält ein photoempfindliches Element, vorzugsweise einen Photoleiter 1, welcher zwischen den Klemmen a und b in Reihe mit dem Widerstand R\ geschaltet ist. Zwei Spannungsteiler 2 und 3 werden durch zwei paarweise in Reihe zwischen die Klemmen a und b geschaltete Widerstände R2 und R3 bzw. A4 und R5 gebildet.
Jeder dieser Spannungsteiler 2 und 3 ist mit dem sich zwischen dem Element 1 und dem Widerstand R\ befindlichen Verbindungspunkt über eine Diode D[ bzw. Averbunden.
Eine Wechselspannungsquelle 4, die z. B. aus einem Oszillator bestehen kann, wird über einen Kondensator C\ an die Klemmen des Widerstandes R\ angeschlossen.
Der Spannungsteiler 2 wird über den Kondensator C2 mit der Basis eines an die Klemmen a und b angeschlossenen und in Reihe mit der Glühlampe L\ geschalteten Transistor 7] verbunden. Ebenfalls wird der Spannungsteiler 3 mit der Basis eines an die Klemmen a und b angeschlossenen und in Reihe mit der Glühlampe L2 geschalteten Transistors T2 über einen Kondensator Cz verbunden.
Sämtliche Widerstände R2 bis Rs der Spannungsteiler weisen den gleichen Wert auf, so daß das am Mittelpunkt dieser Spannungsteiler angelegte Potential die Hälfte desjenigen beträgt, das an die Klemmen a und b angeschlossen wird. Besitzt der Photoleiter 1 den gleichen Widerstand wie derjenige, welcher für den Widerstand R\ gewählt wurde, so weist der Verbindungspunkt dieser beiden Elemente das gleiche Potential auf, wie die zwei Spannungsteiler 2 und 3. Folglich wird die Wechselspannung der Quelle 4 bei den positiven bzw. negativen Halbwellen, Strom durch die Diode 2 bzw. durch die Diode 1 leiten.
Die Stromimpulse erzeugen eine Wechselspannung an den Klemmen des Widerstandes Rs. Diese Spannung wird über den Kondensator Cz an die Basis des Transistors T2 übertragen, welcher durch die positiven Halbwellen dieser Spannung leitend wird. Ebenfalls wird der Durchgang der negativen Halbwellen durch den Widerstand Rz, ein durch den Kondensator C2 übertragenes wechselndes Signal erzeugen, damit der Transistor Γι leitend wird. Somit werden beide Lampen L\ und L2 gespeist.
Wenn sich das vom Photoleiter 1 aufgefangene Licht verändert, wird sich sein Widerstand ebenfalls verändern, und demzufolge wird die Polarisation der Dioden D\ und D2 wechseln. Wenn z. B. der Widerstand des Photowiderstandes 1 abnimmt, wird die Spannung an den Klemmen des Widerstandes R\ steigen, und die positiven Halbwellen der Quelle 4 werden durch die Diode D2 fließen, wobei die negativen Halbwellen nicht mehr durch die Diode D\ fließen werden. Die Lampe L1 wird ausgeschaltet, während die Lampe L2 eingeschaltet bleibt. Wenn im Gegensatz der Widerstand des Photoleiters 1 zunimmt, wird selbstverständlich der umgekehrte Vorgang stattfinden, und die Lampe L\ wird eingeschaltet, während die Lampe L2 ausgeschaltet bleibt.
Diese Einrichtung ist deshalb besonders vorteilhaft, weil ihre Empfindlichkeit durch Änderung der Amplitude des von der Quelle 4 erzeugten Signals leicht verändert werden kann. Daraus ist tatsächlich zu erkennen, daß, wenn die Spannung an den Klemmen a und b durch Vb und die Veränderung des Widerstandes des Photoleiters 1 durch DR bezeichnet werden und wenn darüber hinaus der Widerstand R des Leiters 1 dem Widerstand R\ nahezu gleichkommt, die Potentialveränderung beim Verbindungspunkt A gegeben wird durch
Eine Veränderung von
DR
= 0,1
kann mit den gegenwärtig bekannten Photowiderständen für eine Lichtveränderung erzielt werden, die
is ungefähr einer Verstellung der Blendenöffnung von einem zehntel Grad entspricht. Unter der Annahme, daß V0 = 4 Volt beträgt, ergibt sich eine Potentialveränderung beim Punkt A von ungefähr 0,2 Volt. Bei gleicher Größenordnung der Amplitude der Quelle 4 wird nun die Einrichtung einwandfrei ansprechen. Es ist zu bemerken, daß eine Spannung von 0,2 Volt genügt, um die Transistoren Ti und T2z\i steuern.
Wenn für die Quelle 4 ein Signal höheren Wertes gewählt wird, erzielt man ein gleichzeitiges Einschalten der Lampen L\ und L2 für einen größeren Bereich der Belichtungsveränderung der Zelle 1. Wenn man im Gegenteil den Wert des Signals der Quelle 4 vermindert, kann eine Arbeitsweise erreicht werden, bei welcher die Lampen L\ und L2 nie gleichzeitig eingeschaltet werden, wobei dann die richtige Belichtung durch das Fehlen des Leuchtens dieser Lampe bzw. die fehlerhafte Belichtung durch das Leuchten der einen oder der anderen Lampe angezeigt werden.
Ferner ist noch zu bemerken, daß bei der vorstehend beschriebenen Einrichtung die Genauigkeit selbst durch große Spannungsschwankungen der Batterie nicht beeinflußt wird, welche als Gleichstromquelle dient. In bezug auf die Signalverstärkung ist letztere unempfindlich gegenüber Temperaturschwankungen.
Da das geschilderte Photometer eine hohe Empfindlichkeit besitzt, wird es ebenfalls möglich, verhältnismäßig schwach empfindliche Photoelemente zu verwenden.
Die Lampen L\ und L2 könnten wohlverstanden durch andere Anzeigeeinrichtungen ersetzt werden. Der Strom der Transistoren Xi und T2 könnte nach eventueller Verstärkung zur Steuerung eines elektrischen Motors dienen, welcher mit der Vorrichtung zur Einstellung der Belichtung einer kinematographischen Kamera gekuppelt wird.
Selbstverständlich ist es nicht unerläßlich, daß die Widerstände R2 bis R5 unter sich gleichwertig sind, denn man könnte ohne weiteres Ausführungsformen entwikkeln, bei welchen unterschiedliche Werte für diese Widerstände gewählt werden. Im Falle, wo ein hochempfindliches Photometer erwünscht wird, wäre es z. B. möglich, durch richtige Wahl des Wertes der Widerstände R2 bis R5, den Wert der Schwelle der Leitfähigkeitsspannung der Dioden D\ und D2 auszugleichen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (5)

Patentansprüche:
1. Schaltungsanordnung zur Belichtungsmessung mit einem an eine Gleichstromquelle angeschlossenen Photoleiter, der dem von einem aufzunehmenden Objekt ausgehenden Licht aussetzbar ist, mit mindestens einem Schaltungselement zur Anpassung der Meßempfindlichkeit an die Einstellung von wenigstens einem für die Filmbelichtung maßgeblichen Parameter, mit zwei eine Unter-, Über- oder Sollwertbelichtung signalisierenden Anzeigeeinrichtungen, und mit einer Wechselspannungsquelle, die über zwei Dioden mit den Anzeigeeinrichtungen in Verbindung steht, dadurch gekennzeichnet, daß die Kathode der einen Diode (Di) mit der Anode der anderen Diode (D2) verbunden ist, daß die Anode der einen Diode (Di) an die eine Anzeigeeinrichtung (Li, T3) und die Kathode der anderen Diode an die andere Anzeigeeinrichtung (L2, T2) angeschlossen ist, daß die Wechselspannungsquelle (4) an den Verbindungspunkt (A) der beiden durch die Gleichstromquelle (a, b) vorgespannten Dioden (Di, D2) gelegt ist, und daß das Potential des Verbindungspunktes (A) in Abhängigkeit von dem auf den Photoleiter (1) auftreffenden Lichtstrom steuerbar ist.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Amplitude der Spannung der Wechselspannungsquelle (4) derart einstellbar ist, daß bei einer bestimmten Vorspannung der Dioden (Di, D2) Halbwellen der einen Polarität der Wechselspannung einen Strom in der einen Diode (D\) und jene mit umgekehrter Polarität einen Strom in der anderen Diode (D2) erzeugen.
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Photoleiter (1) zwischen die Klemmen (a, b) der Gleichstromquelle in Reihe mit einem Widerstand (Ri) geschaltet ist, daß weiterhin zwei an die Gleichstromquelle angeschlossene und der Reihenschaltung aus Photoleiter (1) und Widerstand (Ri) parallel geschaltete Spannungsteiler (R2, R3 bzw. R4, Rs) vorgesehen sind, und daß jeweils eine der Dioden (Di und D2) den Verbindungspunkt zwischen dem Photoleiter (1) und dem Widerstand (R\) mit dem Abgriff des einen (R2, R3) bzw. mit dem Abgriff des anderen Spannungsteilers (R4, R5) verbindet.
4. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß beide Spannungsteiler (R2, R3 bzw. R4, R5) gleich ausgelegt sind.
5. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß jeder der Spannungsteiler (R2, R1 bzw. R4, R5) einen Transistor (T\, bzw. T2) steuert, welcher jeweils eine Lampe (L\ bzw. Li) speist.
DE19681622987 1967-03-16 1968-02-02 Schaltungsanordnung zur Belichtungsmessung Expired DE1622987C3 (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH381467A CH454605A (fr) 1967-03-16 1967-03-16 Photomètre électronique pour appareil de prise de vues
CH381467 1967-03-16

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE1622987A1 DE1622987A1 (de) 1970-12-23
DE1622987B2 DE1622987B2 (de) 1976-07-08
DE1622987C3 true DE1622987C3 (de) 1977-02-17

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