DE3007600C2 - Belichtungssteuerschaltung für eine Kamera - Google Patents
Belichtungssteuerschaltung für eine KameraInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Belichtungssteuerschaltung für eine Kamera gemäß dem Oberbegriff des
Anspruches 1.
Es ist bekannt, bei einer Belichtungssteuerschaltung einer Kamera einen fotoelektrischen Wandler wie eine
Siliziumfotodiode zu verwenden, um einen Fotostrom zu erzeugen, der proportional der Lichtmenge eines zu
fotografierenden Objekts ist. Der Fotostrom wird dann in eine integrierte Spannung umgewandelt, die dann mit
einer Bezugsspannung verglichen wird, um die Belichtungsdauer entsprechend der Intensität des Lichts des
zu fotografierenden Objekts ist.
Zur Verbesserung kann die Ausgangsspannung der Siliziumfotodiode auf einen Operationsverstärker mit
einer hohen Eingangsimpedanz gegeben werden, um eine integrierte Spannung zu erzeugen, die vom Einfluß
anderer umgebender Kreise frei ist. Eine so ausgebildete Belichtungssteuerschaltung wird von einem Triggerschalter
angesteuert, der in Verbindung mit einem Kameraauslöser betätigt wird.
Der bekannte Triggerschalter, der den Belichtungssteuerkreis der Kamera triggert, besteht aus einem
Schalter mit mechanischen Kontakten, die den Nachteil einer geringen Isolierung bzw. schlechten Kontaktgebung
in einer Umgebung mit hoher Temperatur oder hoher Feuchtigkeit haben. Eine Belichtungssteuerschaltung,
die aus einer Siliziumdiode und einem Operationsverstärker besteht, ist im allgemeinen sehr empfindlich
und kann durch einen Leckstrom sehr geringer Größe beeinflußt werden. Es sind daher eine sehr hohe
Genauigkeit, z. B. eine sehr enge Toleranz gegenüber einem Leckstrom ebenso wie eine sehr hohe Isolierung
erforderlich. Schließlich muß der Triggerschalter in der Lage sein, einen sehr kleinen Strom ein- und
auszuschalten.
Ein Schalter mit mechanischen Kontakten kann jedoch diesen Anforderungen nicht genügen. In einer
ίο Umgebung mit hoher Temperatur oder hoher Feuchtigkeit
kann sich die Isolierung verschlechtert bzw. der Widerstandswert der mechanischen Kontakt ansteigen,
so daß ein schlechter Kontakt verursacht wird, der wiederum zu einer unstabilen Genauigkeit der automatischen
Kamerabelichtung bei sich ändernder Umgebung führt. Der Triggerschalter unter Verwendung
mechanischer Kontakte hat außerdem eine teuere Keramikdruckplatte, die zu einem komplizierten Aufbau
und hohen Kosten führt
Um die beschriebenen Nachteile des Triggerschalters zu vermeiden, der mechanische Kontakte hat, wurde die
Verwendung eines Halbleiterschalters wie eines CMOS-Übertragungssteuerschalters
unter Verwendung z. B. eines CMOS-Transistors als Triggerschalter vorgeschlagen.
Die Verwendung solch eines Schalters vermeidet zwar die Nachteile der Triggerschalter mit
mechanischen Kontakten, jedoch ist der Isolierwiderstand über dem offenen Schalter niedrig im Vergleich
zum Widerstand des entsprechenden mechanischen Schalters, so daß ein Leckstrom über den Schalter
flieDen kann. Dieser Leckstrom verhindert einen zuverlässigen Betrieb der Belichtungssteuerschaltung.
Die DE-AS 25 58 155 befaßt sich mit einer Belichtungssteuerschaltung, die einen Operationsverstärker
verwendet, über dessen beide Eingänge ein lichtempfindliches Element geschaltet ist. Die Wirkung von
Streukapazitäten zwischen dem invertierenden Eingang und Masse wird dadurch aufgehoben, daß zwischen
diesem Eingang und dem Ausgang des Operationsverstärkers die Emitter-Kollektor-Strecke eines Transistors
geschaltet ist. Zur Vermeidung von Leckströmen ist die Basis des Transistors an einen Spannungsteiler
aus mehreren Widerständen geschaltet. Hierbei müssen die Widerstände auf komplizierte Weise bestimmt
werden. Es besteht ferner die Gefahr, daß sich die Basisspannung infolge von Temperaturänderungen
verschiebt, so daß sie nicht mehr gleich dem Potential am invertierenden Eingang des Operationsverstärkers
ist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Belichtungssteuerschaltung für eine Kamera zu schaffen,
die einen Halbleiterschaltkreis als Triggerschalter verwendet und die so ausgebildet ist, daß ein Leckstrom
über den Triggerschalter auf wesentlich einfachere Weise als bekannten Schaltungen vermieden wird.
Gelöst wird diese Aufgabe gemäß der Erfindung durch die im Anspruch 1 angegebenen Merkmale.
Zweckmäßige Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
Durch diese Ausbildung wird erreicht, daß das gleiche Potential über dem Triggerschalter aufrechterhalten
wird. Wenn der Triggerschalter geöffnet ist, tritt kein Leckstromfluß über diesen auf. Auf diese Weise wird die
integrierte Spannung, die in der Belichtungssteuerschaltung erzeugt wird, von dem Ausschaltwiderstand des
Triggerschalters unabhängig gemacht, so daß eine richtige Bestimmung der Belichtungsdauer ermöglicht
wird.
Ausführungsbeispiele werden nachstehend anhand der F i g. 1 bis 4 beispielsweise erläutert Es zeigt
Fig. 1 eine Ausführungsform der Belichtungssteuerschaltung
für eine Kamera,
F i g. 2 ein Diagramm, aus dem die Ausgangsspannung der Schaltung in F i g. 1 bzw. die integrierte Spannung
über einer Übergangskapazität hervorgehl,
F i g. 3 ein Detailschaltbild der Schaltung in F i g. 1 und
Fig.4 eine weitere Ausführungsform der Belichtungssteuerschaltung.
Wie F i g. 1 zeigt, besteht der Belichtungssteuerkreis
aus einem fotometrischen, fotoelektrischcn Wandler SPD, einem Operationsverstärker OP, zwei in Reihe
geschalteten Triggerschaltern 5t und 52 und einem
Potentialausgleichsscbalter 53.
Der Wandler SPD besteht aus einer Siliziumfotodiode, die einen Teil des Lichts eines zu fotografierenden
Objekts, empfängt, das auf eine Filmoberfläche über eine Aufnahmelinse einer Kamera fällt Der Wandler
erzeugt ein elektrisches Signal bzw. einen Fotostram proportional der Intensität des Lichteirgangs. Die
Kathode des Wandlers SPD ist mit dem nicht invertierenden Eingang des Operationsverstärkers und
dessen Anode mit Masse verbunden. Der Operationsverstärker OP besteht aus einem üblichen Operationsverstärker
und hat die Eigenschaft, daß sein Eingangswiderstand unendlich groß ist. Auf diese Weise wird der
Fotostrom, der von dem Wandler proportional zur Lichtmenge eines zu fotografierenden Objekts erzeugt
wird, als Ausgangsspannung erzeugt, die vom Einfluß anderer Kreise frei ist Der Zweck der beiden in Reihe
geschalteten Triggerschalter 51, 52 ist es, eine Bezugsspannung Vr auf den nicht invertierenden
Eingang des Operationsverstärkers und die Kathode des Wandlers SPD zu geben. Diese Triggerschalter 51,
52 sind normalerweise geschlossen, wie gezeigt ist. werden jedoch in Abhängigkeit von der Betätigung des
Blendenauslösers der Kamera geöffnet. Das eine Ende des Potentialausgieichschalters 53 ist mit dem Verbindungspunkt
der Triggerschalter 51 und 52 und sein
anderes Ende ist mit dem invertierenden Eingang des Operationsverstärkers OP verbunden. Der Schalter 53
ist normalerweise offen, wird jedoch geschlossen, wenn die Triggerschalter 51, 52 geöffnet werden, so daß die
Ausgangsspannung des Operationsverstärkers auf den Verbindungspunkt der Schalter 51 und 52 gegeben
wird.
Obwohl die Schalter 51, 52 und 53 als mechanische Schalter gezeigt sind, können sie selbstverständlich aus
Halbleiterschalter·! wie CMOS-Analogschaltern bestehen,
wie z. B. F i g. 3 zeigt.
Im Betrieb bleiben vor der Betätigung des Kameraauslösers die Triggerschalter 51, 52 geschlossen,
während der Schalter 53 offen ist. In diesem Zustand wird die Bezugsspannung Vf über die Triggerschalter
51, 52 auf die Kathode des Wandlers SPD gegeben.
Der Wandler SPD hat im allgemeinen eine Übergangskapazität über seinem übergang, so daß die Bezugsspannung Vf in der Übergangskapazität als integrierte
Spannung geladen wird. Gleichzeitig wird die Bezugsspannung Vf auf den nicht invertierenden Eingang des
Operationsverstärkers OP gegeben. In diesem Zustand ist die Ausgangsspannung Vout des Verstärkers
aufgrund der Eigenschaft des Funktionsverstärkers, daß eine Potentialdifferenz über dessen nicht invertierendem'und
invertierendem Eingang Null bleibt, gleich der Bezugsspannung Vf. Wenn der Kameraauslöser betätigt
wird, um die Triggersc 4alter 51,52 zu öffnen, wird die
Bezugsspannung Vf am nicht invertierenden Eingang des Operationsverstärkers OP und an der Kathode des
Wandlers SPD unterbrochen. Die Kamerablende wird in Abhängigkeit von der Betätigung des Auslösers
geöffnet, so daß Licht eines zu fotografierenden Objekts durch die Aufnahmelinse der Kamera auf den Wandler
5FD fällt In Abhängigkeit davon erzeugt der Wandler
5PD einen Fotostrom, der zu der Übergangskapazität ίο fließt Da die Übergangskapazität durch die Bezugsspannung
Vi geladen wurde, nimmt die Spannung darüber ab und fällt allmählich auf den Wert der
Bezugsspannung Va wenn der Fotostrom zu fließen beginnt Da die Spannung auch auf den nicht
invertierenden Eingang des Operationsverstärkers gegeben wird, beginnt die Ausgangsspannung des
Verstärkers allmählich in der gleichen Weise wie die Spannung über der Übergangskapazität abzunehmen.
Wenn die Spannung über dem Wandler SPD von dem Wert der Bezugsspannung V>auf diese Weise allmählich
abnimmt, wird eine Potentialdifferenz zwischen dieser Spannung und der Bezugsspannung Vf erzeugt, die
offensichtlich über den Triggerschahern 51 und 52 angelegt wird. Die Triggerschalter 51 und 52 bestehen
aus Halbleiterschaltern wie CMOS-Analogschaltern, so daß der Nachteil auftritt, daß ihre Impedanz relativ
niedrig ist. Wenn daher die zuvor erwähnte Potentialdifferenz über den Triggerschaltern 51, S2 auftritt, ergibt
sich ein LecKStrom durch die Sperrimpedanz, die eine relativ geringe Größe hat Der Sperrstrom fließt
offensichtlich von der höheren Bezugsspannung V/über die Triggerschalter 51, 52 zur Übergangskapazität, so
daß die Spannung über der Übergangskapazität um eine dem Leckstrom zuzuordnenden Betrag etwas erhöht
wird. Dieser Fehlerstromfluß bzw. Leckstrom führt zu einem Fehler der Belichtungsdauer, die durch die
fotometrische Schaltung bestimmt wird.
Bei der obigen Beschreibung wurde das Vorhandensein des Potentialausgleichsschalters S3 vernachlässigt.
Der Schalter 53 arbeitet wie folgt: Der Schalter 53 gibt die Ausgangsspannung des Operationsverstärkers OP
auf den Verbindungspunkt zwischen den Triggerschaltern 51 und 52, wie zuvor erwähnt wurde. Da die
Ausgangsspannung Vout des Operationsverstärkers gleich der über der Übergangskapazität des Wandlers
SPD erzeugten Spannung ist, bewirkt das Schließen des Schalters 53, daß das gleiche Potential auf gegenüberliegenden
Anschluß des Triggerschalters 52 gegeben wird. Dies bedeutet, daß keine Potentialdifferenz über
dem Triggerschalter 52 erzeugt wird. Es fließt somit kein Leckstrom durch den Triggerschalter 52, und es
wird jeder Einfluß auf die Spannung über der Übergangskapazität des Wandlers 5PD vermieden.
Dies gilt, wenn der Fotostrom des Wandlers SPD eine allmähliche Abnahme der Spannung über der Übergangskapazität
verursacht, um eine Potentialdifferenz bezüglich der Bezugsspannung V>zu schaffen.
Das Diagramm der F i g. 2 zeigt die Ausgangsspannung Vout des Operationsverstärkers OP bzw. die
integrierte Spannung über der Übergangskapazität auf der Ordinate in Abhängigkeit von der Zeit auf der
Abszisse. Die gestrichelte Kurve 1 stellt die integrierte Spannung bei Fehlen des Potentialausgleichsschalters
53 dar, während die durchgehende Kurve 2 die integrierte Spannung bei Vorhandensein des Schalters
53 darstellt. Zur Zeit f0 wird der Kameraauslöser betätigt Wie durch die Kurven 1, 2 angegeben ist,
beginnt-die integrierte Spannung zur Zeit f 0 allmählich
abzunehmen. Aus den Kurven 1, 2 in Fig.2 ist ersichtlich, daß eine Fehlerspannung entsprechend der
Differenz zwischen den Kurven 1 und 2, die durch den Leckstrom über die Triggerschalter 51 und 52
hervorgerufen wird, der die Erhöhung der Spannung über der Übergangskapazität verursacht, durch das
Vorhandensein des · Potentialausgleichsschalters 53 beseitigt wird. Bezeichnet man eine Bezugsspannung
mit VT?, mit der die integrierte Spannung verglichen
wird, um die Belichtungsperiode zu bestimmen, schneiden sich diese Kurven mit dem Wert der
Bezugsspannung VR zu den Zeiten /3 und f2. Die
Zeitdifferenz f3 — /2 stellt den Belichtungszeitfehler
dar. Wie zuvor erwähnt, beseitigt das Vorhandensein des Schalters 53 diesen Fehler.
Fig.3 zeigt eine Schaltungsanordnung unter Verwendung
der Schaltung der Fig. 1. Die Schaltungsanordnung der F i g. 3 ist mit der Schaltung der F i g. 1
funktionell identisch, mit der Ausnahme, daß die Triggerschalter 51, 52 und der Potentialausgleichsschalter
53 durch CMOS-Analogschalter ASi, AS2,
AS 3 ersetzt sind, die aus CMOS-Übertragungsschaltern bestehen, und daß ein spezieller Kreis VS gezeigt ist, der
die Bezugsspannung Vt erzeugt Außerdem ist ein Inverter /Vzwischen die Analogschalter ASi und AS 2
einerseits und den Analogschalter AS 3 andererseits geschaltet, um die Analogschalter ASl und AS2
einzuschalten, wenn der Analogschalter AS 3 ausgeschaltet wird, und umgekehrt. Im übrigen ist die
Anordnung ähnlich wie die in F i g. 1.
Der Aufbau und die Arbeitsweise der Analogschalter ASi, AS 2, AS 3 sind bekannt und werden daher im
einzelnen nicht beschrieben. Es wird jedoch einer dieser Schalter anhand der Fig.3 kurz beschrieben; er weist
einen PMOS-Transistor und einen parallelgeschalteten NMOS-Transistor auf. Die Steuerelektrode eines dieser
Transistoren, z. B. des PMOS-Transistors, erhält ein Steuersignal, das zu dem der Steuerelektrode des
anderen Transistors zugeführten Signal entgegengesetzt ist Hierzu ist ein Inverter vorgesehen. Die Source-
und Drainelektroden des PMOS- und des NMOS-Transistors sind verbunden und bilden die gegenüberliegenden
Anschlüsse des Schalters. Eine Anschlußleitung ist direkt mit der Steuerelektrode des einen Transistors
und über den Inverter mit der Steuerelektrode des anderen verbunden. Wenn ein Signal hohen Pegels der
Steuerelektrode zugeführt wird, werden der PMOS- und der NMOS-Transistor eingeschaltet so daß der
Schalter leitet Wenn ein Signal niedrigen Pegels auf die Steuerelektrode gegeben wird, wird der Transistor
gesperrt was den offenen Zustand des Schalters darstellt
Die Steuerelektroden G der Analogschalter A51 und
AS 2 sind miteinander verbunder, and erhalten ein
Steuersignal GS. Das Steuersignal GS wird auch auf den Eingang des Inverters TV gegeben, dessen invertiertes
Ausgangssignal auf die Steuerelektrode G des Analogschalters AS 3 gegeben wird. Eine Versorgungsspannung
Vcc wird zwei Leitungen Li und L 2 zugeführt,
über die der Kreis V5zur Erzeugung der Bezugsspannung
geschaltet ist Der Kreis VS besteht aus der Reihenschaltung eines Widerstandes R1 und eines
Transistors Qi, die über die Leitungen Ll und L 2
geschaltet ist sowie einer weiteren Reihenschaltung mit einem Transistor Q 2 und Widerständen R 2 und R 3, die
in Reihe über die Leitungen L1 und L 2 geschaltet sind.
Die Basis des Transistors ζ) 1 ist mit dem Verbindungspunkt der Widerstände R 2 nnd R 3 verbunden, während
die Basis des Transistors Q2 mit dem Verbindungspunkt des Widerstands R 1 und des Transistors Q1
verbunden ist. Die Bezugsspannung V> wird vom Verbindungspunkt des Emitters des Transistors Q 2 und
des Widerstandes R 2 abgenommen und dem Analogschalter AS 2 und auch über die Analogschalter ASl
und AS 2 dem nicht invertierenden Eingang des Funktionsverstärkers OPzugeführt Der fotoelektrische
Wandler SPD ist mit seiner Kathode wie zuvor mit dem nicht invertierenden Eingang des Operationsverstärkers
OPverbunden, und seine Anode ist mit der Leitung L 2 verbunden. Der Ausgang des Operationsverstärkers
OP ist mit dessen invertierenden Eingang und auch mit dem Potentialausgleichsanalogschalter -453 und damit
dem Verbindungspunkt der Analogschalter /451 und AS 2 verbunden.
Die Schaltungsanordnung der F i g. 3 ist damit im wesentlichen gleich der Schaltung in F i g. i. Der einzige
Unterschied liegt darin, daß die Schalter der F i g. 1 durch die Analogschalter ersetzt sind. Im normalen
Zustand hat das Steuersignal GS einen hohen Pegel, so daß die Analogschalter A51 und AS 2 eingeschaltet
sind. Die von dem Kreis Vl erzeugte Bezugsspannung Vf wird daher über die Analogschalter Λ51 und AS 2
zur Ladung der Übergangskapazität des Wandlers SPD verwendet und auch auf den nicht invertierenden
Eingang des Operationsverstärkers OP gegeben. Das Steuersignal GS wird von dem Inverter IV invertiert
bevor es auf den Potentialausgleichsanalogschalter AS 3 gegeben wird, so daß dieser Schalter gesperrt
bleibt Wenn der Kameraauslöser betätigt wird, ändert sich das Steuersignal GS von seinem hohen in seinen
niedrigen Pegel. Die Analogschalter ASi und AS 2
werden daher geöffnet und die Bezugsspannung V>wird nicht mehr auf den Wandler SPD und den Funktions verstärker
OF gegeben. Gleichzeitig tritt Licht von einem
zu fotografierenden Objekt auf den Wandler SPD über die Kameralinse, da die Blende geöffnet ist so daß die
Fotometrie eingeleitet wird. Die Spannung über dem Wandler SPD beginnt daher allmählich von dem
Zeitpunkt / 0 an abzunehmen, wie F i g. 2 zeigt
Für den Schalter 53 ergibt sich jedoch ein Leckstromfluß über die Analogschalter AS 1, AS2, so
daß ein Fehler in der Spannung über der Übergangskapazität des Wandlers SPD hervorgerufen wird, wie
durch die Kurve 1 in Fig.2 angegeben wird, da die Analogschalter ASi, AS2 einen relativ niedrigen
Widerstand haben, der etwa 100 ΜΩ betragen kann.
Wie zuvor erwähnt verhindert jedoch das Vorhandensein
des Analogschalters Λ53 das Auftreten dieses Fehlers. Insbesondere wird das Steuersignal, das nun
den niedrigen Pegel annimmt durch den Inverter /Kin ein Signai mit hohem Pegel umgewandelt bevor es auf
die Steuerelektrode G des Ar.a'.ogschalters .453
gegeben wird. Der Schalter AS3 wird damit eingeschaltet
Die Ausgangsspannung Vout des Operationsverstärkers OP wird dann auf den Verbindungspunkt der
Analogschalter ASi und A52 über den leitenden Analogsehalter AS3 gegeben. Das gleiche Potential
ω wird daher über dem Analogschalter Λ52 aufrecht
erhalten, der jeden Leckstromfluß darüber verhindert Auf diese Weise ist die Spannung über der Übergangskapazität des Wandlers SPD von jedem Einfluß solch
eines Leckstroms ebenso wie die Ausgangsspannung des Operationsverstärkers QPunabhängig.
Fig.4 zeigt eine weitere Ausführungsform der
Erfindung. Bei dieser Schaltung ist der Potentialausgleichsschalter
53 durch einen Widerstand Rf ersetzt
Im übrigen ist die Anordnung ähnlich der in Fi g. 1 und
wird daher nicht nochmals beschrieben.
Der Potentialausgleichswiderstand Rf hat einen relativ hohen Widerstandswert in der Größenordnung
von 1 ΜΩ und gibt die Ausgangsspannung des Pperationsverstärkers OP kontinuierlich auf den
Verbindungspunkt der Triggerschalter 51 und 52.
Wenn die Triggerschalter 51 und 52 offen sind und
die Fotometrie durch den Wandler SPD durchgeführt wird, um eine allmähliche Abnahme der Spannung über
der Übergangskapazität durchzuführen, dient der Widerstand Rf dazu, die Ausgangsspannung des
Operationsverstärkers OP auf den Verbindungspunkt der Triggerschalter 51 und 52 zu geben, um jeden
nachteiligen Einfluß auf die Spannung über der Übergangskapazität des Leckstroms zu vermeiden, der
über den SpciTwiderstand des Triggerschalters 52 fließen kann. Auf diese Weise beseitigt er jede
Potentialdifferenz über dem Triggerschalter 52 und damit einen Leckstromfluß über dem Triggerschalter
52.
Es kann dabei vorkommen, daß ein Strom iOFF, der
über den Triggerschalter 51 (Bezugsspannung Vf) zu
dem Widerstand Rf fließt, wie in F i g. 4 gestrichelt angegeben ist, wenn die Triggerschalter 51 und 52
geöffnet bleiben, einen Spannungsabfall über dem Widerstand Rf erzeugen und das Potential am
Übergang zwischen den Triggerschaltern 51 und 52 beeinflussen könnte. In der Praxis jedoch ist der
Sperrwiderstand dieser Triggerschalter 51 und 52 in der Größenordnung von 100 ΜΩ, so daß der Spannungsabfall
über dem Widerstand Rf, der durch das Fließen des Stroms /OFFerzeugt wird, im wesentlichen
vernachlässigbar ist. Dies ist darauf zurückzuführen, daß der Sperrwiderstandswert der Triggerschalter um
einige Größenordnungen über dem des Widerstands Rf liegt.
Wenn die Triggerschalter 51 und 52 eingeschaltet
sind, wird die Bezugsspannung Vf über diese Schalter zugeführt, um die Übergangskapaztität des Wandlers
SPD zu laden und das gleiche Potential über dem Widerstand Rf aufrecht zu erhalten, so daß kein Strom
über diesen Widerstand fließt und keine Schwierigkeit auftritt.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (4)
1. Belichtungssteuerschaltung für eine Kamera mit einem fotoelektrischen Wandler zur Messung der
von einem zu fotografierenden Objekt ausgehenden Lichtmenge, einem Operationsverstärker, dessen
nicht invertierender Eingang mit dem Wandler und dessen Ausgang mit seinem invertierenden Eingang
zur Rückkopplung verbunden sind, und einem Triggerschalter in Form eines Halbleiterschaltkreises,
der mit dem Wandler verbunden ist und diesen für die integrierende Belichtungsmessung, erregt,
dadurch gekennzeichnet, daß ein Potentialausgleichsschalter (S3) in Form eines Halbleiterschaltkreises
zwischen den Ausgang des Operationsverstärkers (OP) und das andere Endes des
Triggerschalters (52) geschaltet ist, und daß im
Betrieb der Potentialausgleichsschalter (S3) geschlossen
ist, wenn der Triggerschalter (S 2) geöffnet ist und umgekehrt.
2. Belichtungssteuerschaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Potentialausgleichsschalter
(S3) aus einem CMOS-Analogschaltkreis
besteht
3. Belichtungssteuerschaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß anstelle des Potentialausgleichsschalters
(S3) ein Potentialausgleichswiderstand (Rf) verwendet wird.
4. Belichtungssteuerschaltung nach Anspruch 1 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß zu dem ersten
Triggerschalter (Si) ein zweiter Triggerschalter
(S2) in Reihe geschaltet ist und daß der Potentialausgleichsschalter (S3) zwischen den Ausgang des
Operationsverstärkers (OP) und den Verbindungspunkt des ersten (Sl) und zweiten (S2) Triggerschalters
geschaltet ist.
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| 8380 | Miscellaneous part iii |
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