[go: up one dir, main page]

DE1797039C3 - Elektrophotographisches Abbildungsverfahren mit einer erweichbaren und ein photoleitfähiges, teilchenbildendes Material enthaltenden Bildplatte - Google Patents

Elektrophotographisches Abbildungsverfahren mit einer erweichbaren und ein photoleitfähiges, teilchenbildendes Material enthaltenden Bildplatte

Info

Publication number
DE1797039C3
DE1797039C3 DE19681797039 DE1797039A DE1797039C3 DE 1797039 C3 DE1797039 C3 DE 1797039C3 DE 19681797039 DE19681797039 DE 19681797039 DE 1797039 A DE1797039 A DE 1797039A DE 1797039 C3 DE1797039 C3 DE 1797039C3
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
image
layer
softenable
plate
exposure
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19681797039
Other languages
English (en)
Other versions
DE1797039B2 (de
DE1797039A1 (de
Inventor
William Locke Webster N.Y. Goffe (V.St.A.)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Xerox Corp
Original Assignee
Xerox Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Xerox Corp filed Critical Xerox Corp
Publication of DE1797039A1 publication Critical patent/DE1797039A1/de
Publication of DE1797039B2 publication Critical patent/DE1797039B2/de
Application granted granted Critical
Publication of DE1797039C3 publication Critical patent/DE1797039C3/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03GELECTROGRAPHY; ELECTROPHOTOGRAPHY; MAGNETOGRAPHY
    • G03G17/00Electrographic processes using patterns other than charge patterns, e.g. an electric conductivity pattern; Processes involving a migration, e.g. photoelectrophoresis, photoelectrosolography; Processes involving a selective transfer, e.g. electrophoto-adhesive processes; Apparatus essentially involving a single such process
    • G03G17/10Electrographic processes using patterns other than charge patterns, e.g. an electric conductivity pattern; Processes involving a migration, e.g. photoelectrophoresis, photoelectrosolography; Processes involving a selective transfer, e.g. electrophoto-adhesive processes; Apparatus essentially involving a single such process using migration imaging, e.g. photoelectrosolography

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Electrochemistry (AREA)
  • Molecular Biology (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Photoreceptors In Electrophotography (AREA)
  • Silver Salt Photography Or Processing Solution Therefor (AREA)
  • Photosensitive Polymer And Photoresist Processing (AREA)

Description

keine Wanderung des lichtempfindlichen Materials zur Unterlage hin stattfindet, andererseits jedoch dadurch das Eindringen von Ladungen in »äe eiweichbare Schicht in den belichteten Bereichen begünstigt wild, ist eine Weiterbehandlung der Bildplatte nach der bildmäßigen Belichtung im Hellen möglich. Dieses Hineinwandern der Ladungen wird durch die nachfolgende gleichmäßige Beachtung der Bildplatte weiter gefördert, so daß das eigentliche Ladungsbild erst nach der gleichmäßigen Belichtung der Bildplatte entsteht- Gegenüber den bisher bekannten vergleichbaren Abbuduogsverfahren hat das erfindungs-T-_=ß= AhhildiirtffsveTfahren de" ·"·*»·**»« \//>·*»:ι
gemäße Abbildungsverfahren den großen Vorteil, daß unmittelbar nach der bildmäßigen Belichtung die Bildplatte ohne weiteres im Hellen behandelt werden kann, d. h. die relativ umständliche Handhabung der Bildplatte in der Dunkelkammer bis zur Entwicklung des Bildes entfällt- Naeh Herstellung des Ladungsbildes, also im Anschluß an die gleichmäßige Belichtung der Bildplatte, kann auch beim erfindungsgemäßen Abbildungsverfahren die Bildplatte in herkömmlicher Weise entwickelt werden, indem der erweichbare Stoff z.B. durch Behandlung mit einem Lösungsmittel gelöst bzw. fortgewaschen wird. Außerdem wurde durch Versuche nachgewiesen, daß mit dem erfindungsgemäßen Abbildungsverfahren die Bildqualität gegenüber den vergleichbaren bekannten Abbildungsverfahren erheblich verbessert werden kann. Die Erfindung wird an Hand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert. Im einzelnen zeigt
Fig. 1 eine schematische Darstellung einer für das neue Verfahren zu verwendenden Bildplatte,
Fig.2 eine schematische Darstellung der elektrostatischen Aufladung,
F i g. 3 eine schematische Darstellung der Bildbe-
Hchtung,
Fig-4 eine schematische Darstellung der gleichmäßigen Erweichung,
Fig.5 eine schematische Darstellung der gleichmäßigen Belichtung,
F i g- 6 eine schematische, teilweise perspektivische Darstellung der Bildentwicklung, und
F i g. 7 einen Querschnitt der in F i g. 1 dargestellten Bildplatte nach der Durchführung des neuen
Verfahrens. .
In Fig. 1 ist die Bildplatte 10 dargestellt, sie besteht aus der Unterlage 11 sowie der elektrisch isolierenden, erweichbaren Schicht 12, welche nahe ihrer Oberfläche eine brechbare Schicht eines teilchenförmigen, lichtempfindlichen Stoffes 13 enthält. Die Teilchen sind übertrieben groß dargestellt.
Die Unterlage 11 kann elektrisch leitfähig oder nicht leitend sein. Leitfähige Unterlagen erleichtern im allgemeinen die Aufladung oder Sensitivierung der Bildplatte und können aus Kupfer, Messing, Nikkei, Zink, vChrom, rostfreiem Stahl, leitfähigen Kunststoffen und Gummiarten, Aluminium, Stahl, Kadmium, Silber oder Gold bestehen. Die Unterlage kann jede geeignete Form haben, beispielsweise als metallisches Band, Blatt, Platte, Spule, Zylinder, Trommel, endloses Band, Möbiusstreifen od. a. ausgebildet sein. Falls erwünscht, kann die leitfanige Unterlage als Überzug atif einen Isolator wie z. B. Papier Glas oder Kunststoff aufgebracht sein. Em Beispiel für eine derartige Unterlage ist das bekannte mit Zinnoxid überzogene Glas oder ein mit Aluminium oder Kupferiodid überzogener Polyesterfilm.
Es können auch elektrisch isolierende Unterlagen verwendet werden, wodurch die Anwendung einer großen Anzahl filmbildender Stoffe, z. B. Kunststoffe möglich ist.
Die erweichbare Schicht 12 kann aus jedem geeigneten Stoff bestehen, der in einer Lösungsflüssigkeit oder einem Lösungsdampf oder mit Hitze oder Kombinationen dieser Einwirkungsarten löslich oder erweichbar ist. Sie ist ferner elektrisch nicht leitend ίο während der Erzeugung des latenten Bildes und der Entwicklung. Typische derartige Stoffe sind ein teilweise hydrierter Harzester, ein hydrierter Harztriester sowie ein Alkydharz; die SR-Siliconharze; Sucrosebenzoat; ein Polystyrol-Olefin Copolymer; ein stark verzweigtes Polyolefin, ein Polystyrol-Vinyltoluol-Copolymer, ein Phenylmethylsiliconharz, ein Bisphenol A-Epichlorhydrin-Epoxyharz, ein Phenolformaldehydharz; ein auf übliche Weise synthetisiertos Coplymer von Styrol und Hexylmethacrylat, ein so auf übliche Weise synthetisiertes Polydiphenylsiloxan, ein auf übliche Weise synthetisiertes Polyadipat, thermoplastische Harze; ein chlorierter Kohlenwasserstoff; thermoplastische Polyvinylharze sowie Mischungen dieser Stoffe.
»5 Die vorstehenden Stoffe sind nicht allein verwendbar, sie sind lediglich Beispiele geeigneter Stoffe für die erweichbare Schicht 12. Diese kann jede geeignete Stärke besitzen, wobei stärkere Schichten im allgemeinen eine größere Ladespannung erfordern. Stärken von etwa 0.5 bis etwa 16 Mikron sind günstig, wobei eine Stärke von etwa 1 bis etwa 4 Mikron für optimale Ergebnisse vorzugsweise zu verwenden ist.
Der Stoff für die Schicht 13, der teilweise während der Bilderzeugung auf die Unterlage wandert, kann jeder geeignete lichtempfindliche, brechbare Stoff sein. Für Bilder mit höchster Auflösung und Dichte soll der brechbare Stoff teilchenförmig sein, er kann jedoch auch in jeder Form kontinuierlich oder halb kontinuierlich, beispielsweise in Form eines Schweizer-Käse-Musters als brechbare Schicht ausgebildet sein, welche während der Entwicklung zerbricht und eine Wanderung ihrer Teile auf die Unterlage in bildmäßiger Verteilung ermöglicht. Es kann jeder geeignete lichtempfindliche, brechbare Stoff verwendet werden. Typische derartige Stoffe sind anorganische oder organische fotoleitfähige Isolierstoffe.
Typische anorganische Fotoleiter sind amorphes Selen, amorphes Selen legiert mit Arsen, Tellur, An-50 timon oder Wismut usw., amorphes Selen oder seine Legierungen dotiert mit Halogenen; Kadmiumstrlfid, Zinkoxid, Kadmiumsulfoselenid, Kadmiumgelb sowie viele andere Stoffe. In der US-PS 3121 006 sind typische anorganische fotoleitfähige Pigmentstoffe 55 aufgeführt. Typische organische Fotoleiter sind Azofarbstoffe wie Watchung Red B, ein Bariumsalz von l-(4'-Methyl-5'-chlor-azobenzol-2'-sulfonsäure)-2-hydrohydroxy-3-naphthensäure, C.I. Nr. 15865 und Monastral Red B, ein Pyranthron-Pigmentstoff, ein 60 Chinacridon-Pigmentstoff, die /i-Form von Kupferphthalocyanin, C. I. Nr. 74160, die α-Form von metallfreiem Phthalocyanin, C.I. Nr. 74100, handelsübliches Idigo, gelbe Pigmentstoffe, hergestellt gemäß Patentanmeldung P 15 18 130, die X-Form von me-65 tallfreien Phthalocyanin, hergestellt gemäß Patentanmeldung P 16 19 654, Chinacridonchincn, sensitiviertes Polyvinylcarbazol, 3,3'-Methoxy-4,4'-diphenylbis-(l"azo-2"hydroxy-3"-naphthanilid), C. I. Nr,
5 * 6
21180· ferner l,2,5,6-di(D,D'-Diphenyl)-thiazolan- Reibung oder Induktion, wie sie in der US-PS thrachi'non, C. I. Nr. 67300, und Mischungen dieser 2 934 649 beschrieben ist, sind gleichfalls anwend-Stoffe Die vorstehenden organischen und anorgani- bar. Die zur Bilderzeugung geeigneten Oberflächenschen fotoleitfähigen lichtempfindlichen Stoffe sind ladungspotentiale der Schicht 13 liegen zwischen lediglich Beispiele, sie bilden keine vollständige Zu- 5 einigen wenigen Volt und 400VoIt. Zur positiven sammenstellung verwendbarer lichtempfindlicher Polarität der Ladung soll die Spannung zwischen Stoffe, etwa 100 und 300 Volt liegen, um gute Ergebnisse zu
Es zeigte sich, daß einige lichtempfindliche Stoffe erzielen. Werden Spannungen negativer Polarität wie z.B. diejenigen optimalen, die amorphes Selen verwendet, so erhält man optimale Ergebnisse mit allein oder amorphes Selen legiert mit Arsen, Tellur, ίο einer Ladespannung von etwa 25 bis 150VoIt. VorAntimon, Wismut usw. oder auch amorphes Selen in zugsweise soll die Bildplatte 10 geladen werden, Legierung dotiert mit einem Halogen enthalten, von wenn die Schicht 13 sich in ihrem Zustand bester positiven Originalbildem Negativ-Bilder bei gleich- Nichtleitung befindet oder wenn keine elektromagnemäßiger Aufladung, Belichtung und Entwicklung mit tische Strahlung vorhanden ist, die die fotoleitfähige einer Lösungsflüssigkeit erzeugen, wie dies ausführli- «5 Isloierstoffschicht 13 fotoelektrisch leitfähig machen eher in der Patentanmeldung P 15 18 130 beschrie- würde. Im allgemeinen erfordern höhere Ladespanben ist. Mit derartigen fotoleitfähigen Stoffen ergibt nungen stärkere Bildbelichtung und stärkere gleichsich beim erfindungsgemäßen Verfahren eine Posi- mäßige Belichtung zur Erzeugung guter Bilder. tiv-Bilderzeugung von Positiv-Bildern. Besteht die Unterlage 11 aus einem nichtleitenden
Es zeigt sich ferner, daß andere lichtempfindliche ao Stoff, so kann die Aufladung der Bildplatte beispiels-Stoffe, wie z. B. Monolite Fast Blue und Zinkoxid weise durch Berührung der nichtleitenden Unterlage abhängig von den drei grundlegenden Verfahrens- mit einem leitfähigen Teil und Aufladung gemäß schritten der Ladung, Belichtung und Entwicklung F i g. 2 erfolgen. Ferner sind andere in der Elektrofogemäß Patentanmeldung P15 18 130 eine Positiv-Po- tografie bekannte Ladeverfahren für Bildplatten mit sitiv-Bilderzeugung oder eine Positiv-Negativ-Bilder- »5 nichtleitenden Unterlagen anwendbar. Beispielsweise zeugung ermöglichen. Für diese lichtempfindlichen kann die Platte durch doppelseitige Korona-Aufla-Stoffe kann das erfindungsgemäße Verfahren zur si- dung geladen werden, wobei zwei Korona-Entlacheren Erzeugung eines Positiv-Bildes von einem po- dungseinrichtungen sich auf beiden Seiten der BiIdsitiven Originalbild angewendet werden, wobei die platte befinden und bei entgegengesetzter Polarität Bildqualität gegenüber den bisherigen Verfahren ver- 30 über diese hinweg geführt werden, bessert ist. *η ^ i g. 3 ist die bildmäßige Belichtung der BiId-
Die brechbare Schicht Für die in Fig. 1 darge- platte 10 mit aktivierender Strahlung 15 dargestellt, stellte Schichtstruktur, mit der Bilder optimaler Qua- Die Belichtungswerte liegen für Strichzeichnungen lität hergestellt werden können, kann auf jede geeig- im allgemeinen zwischen etwa OLuxsec. in den nicht nete Weise gebildet werden. Ein typisches Verfahren 35 belichteten Flächenteilen und etwa 10,76 Luxsec. bis hierzu arbeitet mit Vakuumaufdampfung in einem etwa 64,6 Luxsec. bei Belichtung mit weißem Licht neutralen Gase, wobei eine brechbare Schicht aus in den belichteten Flächenteilen, bei stärkerer gleichamorphem Selen mit einer Teilchengröße von weni- mäßiger Belichtung können jedoch auch größere Beger als 1 Mikron auf einer erweichbaren Schicht er- lichtungswerte verwendet werden, wie dies an Hand zeugt wird. Die brechbare Schicht kann ferner mit 40 von Fig.5 erläutert ist. Die Belichtungswerte ergeanderen Verfahren wie z. B. Kaskadierung, Aufsprü- ben eine maximale Tönungsdichte und einen starken hen usw. erzeugt werden, wie dies in der Patentan- Kontrast. Stärkere Belichtungswerte ergeben keine meldung P 15 18 130 beschrieben ist. Ihre Stärke Verbesserung der Bildqualität, so daß Werte über liegt im allgemeinen zwischen etwa 0,01 und etwa etwa 64,6 Luxsec. im allgemeinen nicht erforderlich 2,0 Mikron, beste Ergebnisse liefert für bestimmte 45 sind. Belichtungen innerhalb der vorstehend angege-Stoffe eine Schichtdicke von 5 Mikron. benen Grenzwerte ergeben kontinuierlich getönte
Außer der in F i g. 1 dargestellten Struktur sind Bilder.
weitere Ausführungsformen möglich, beispielsweise Zum Zwecke der besseren Erklärung sind die ge-
die Bindemittelstruktur, die aus einem lichtempfind- maß F i g. 2 aufgebrachten elektrischen Oberflächenlichen, brechbaren Stoff besteht, der in der erweich- 5« ladungen durch Belichtung in die teflehenförmige baren Schicht dispergiert ist Ferner ist eine Oberzug- Schicht 13 hineingewandert dargestellL st möglich, bei der der lichtempfindliche Obwohl diese Darstellung auf einer Annahme be-
brechbare Stoff eine Zwischenschicht zwischen zwei ruht, dient sie dem besseren Verständnis der Erftn-Schkhten des erweichbaren Stoffes bildet. Diese An- dung zur Begründung der stärkeren Bindung der Ordnung befindet sich auf eimer Unterlage. Wird eine 55 elektrischen Ladungen an der Schicht 13 oder der BindemittelstruktUT verwendet, so kann zu deren stärkeren Injektion der Ladungen in die Schicht 13 Herstellung eines der in der US-PS 3121006 ange- innerhalb der bildmäßig belichteten Flächentefle, gebenen Verfahren dienen. verursacht durch die in Fig.3 daxgestellte bfldmä-
In Fig.2 ist die gleichmäßige elektrostatische BigeBelichtung.
Aufladung der Bildplatte mittels einer Korona-Entla- 60 In Fig.4 ist die Erweichung der Bildplatte lfl dnngsenrichnmg 14 dargestellt, welche von links durch Erhitzung mit einem Heizelement 18 dargenacfa rechts über die Bildplatte geführt wird und eine stellt, welches eine gleichmäßige Erweichung der ergleichmäßige Ladung auf der Oberfläche der Schicht weichbaren Schicht bewirkt.
13 erzeugt. Beispielsweise können Korona-Entla- Man nimmt an, daß die Schicht 12 durch die Erdungseinrichtungen verwendet werden, wie sie in den 65 hitzung und Erweichung aufnahmefähiger für Ladun-US-PS 2 836 725 und 2 777 957 beschrieben sind. Sie gen wird, welche in F i g. 3 als in den belichteten Fßsind zur Aufladung der Bildplatte 10 vorzüglich ge- chentdlen in die Schicht 13 hineinbewegt dargestellt eignet. Weitere Ladeverfahren, beispielsweise durch sind. Diese Ladungen werden in die Schicht 12 durch
fa
97 039
die Erweichung injiziert. Zur Erweichung der Schicht wenn die gleichmäßige Belichtung zwischen etwa
12 können auch andere Verfahren dienen, beispiels- 1,08 und etwa 10,76 Luxsec. geändert wurde. Die weise die Einwirkung von Lösungsmitteldämpfen, je- Stärke der gleichmäßigen Belichtung kann zur Bedoch ist die Erweichung durch Wärme leichter kon- Stimmung der Stärke der ersten Belichtung innerhalb trollierbar und wird daher vorzugsweise durchge- 5 eines großen Bereiches dienen, indem eine bekannte führt. zweite Belichtung zur Erzeugung einer vorgegebenen
Die Temperaturen und Zeiten der Erhitzung hän- Dichte eingestellt wird.
gen von dem Stoff der Schicht 12 ab, für die meisten Es sei bemerkt, daß das Ladungsbild dann nach Stoffe reicht jedoch eine Umgebungstemperatur von der gleichmäßigen Belichtung normalerweise zur etwa 60 bis 120° C sowie eine Erwärmungszeit von io bildmäßig verteilten Wanderung der Teilchen entweniger als etwa 5 Sekunden bis zu etwa 20 Sekun- wickelt und sichtbar gemacht wird, diese Entwickden aus. Temperaturen außerhalb des angegebenen lung kann jedoch auch möglicherweise erst nach eini-Bereiches können gleichfalls angewendet werden, gen Minuten erfolgen.
was von den Bestandteilen der Bildplatte abhängt. Der in F i g. 6 dargestellte nächste Verfahrens-Besteht beispielsweise die Schicht 12 aus einem teil- 15 schritt besteht in der Entwicklung des Ladungsbildes weise hydrierten Harzester, so kann eine Temperatur zur Sichtbarmachung, was normalerweise bei Fehlen zwischen etwa 10 bis 30 C sowie eine ErhitzungS/'.eit einer aktivierenden Strahlung erfolgt, indem die von 15 Minuten angewendet werden, obwohl dies für Schicht 12 erweicht oder aufgelöst wird, um die viele Bilderzeugungen unpraktisch ist. Die Erhitzung Wanderung von Teilen der Schicht 13 mit den noch kann mit jeder geeigneten Einrichtung durchgeführt 20 verbliebenen Ladungen in bildmäßiger Verteilung werden, beispielsweise mit der in Fig. 4 dargestellten auf die Unterlage 11 zu ermöglichen. Im dargestell-Widerstandsheizung 18, einer heißen Platte, heißer ten Falle erfolgt die Entwicklung in einer Lösungs-Druckluft und anderen geeigneten Vorrichtungen. flüssigkeit, indem die Platte 10 vorübergehend mit
In Fig.5 ist eine gleichmäßige Belichtung der einem Lösungsmittel für die erweichbare Schicht 12
Bildplatte durch Strahlung 20 dargestellt. Diese wird 25 in Berührung gebracht wird. Dies kann beispiels-
vorzugsweise nach Abkühlung der Bildplatte auf eine weise durch Eintauchen der Platte 10 in einen Behäl-
Temperatur zwischen etwa 10 und etwa 3(1° C ter 23 erfolgen, der ein Lösungsmittel 24 für die
durchgeführt und kann mehrere Stunden lang verzö- Schicht 12 enthält.
gert werden, wie dies auch für die erste bildmäßige Selbstverständlich kann die Entwicklung der Bild-Belichtung nach der gleichmäßigen Aufladung zu- 30 platten wegen der mit dem neuen Verfahren erreichtrifft, ten hohen Bildqualität mit starkem Kontrast und
Die elektrischen Ladungen innerhalb der Schicht ohne oder nur geringen Hinlergrundzeichnungen
13 haben sich gemäß der Darstellung aus der Schicht auch in der in der Patentanmeldung P 15 18130 be-13 in den bildmäßig belichteten Flächenteilen heraus schriebenen Weise durch Erweichung der erweichba- und in die erweichbare Schicht hineinbewegt. Ledig- 35 ren Schicht mit Lösungsmitteldampf und/oder Hitze Hch die nicht belichteten Flächenteile der Schicht 13 erfolgen, wodurch sich gleichfalls eine Wanderung tragen noch eine Ladung, die sich noch in der teil- der nicht belichteten Teile des brechbaren Stoffes in chenförmigen Schicht 13 befindet. bildmäßiger Verteilung ergibt. Obwohl die Schicht
Es wird angenommen, daß durch die gleichmäßige 12 und die nicht gewanderten Teile der brechbaren Belichtung die Ladung der nicht belichteten Flächen- 40 Schicht, die beim neuen Verfahren durch die belichteile der Schicht 13 in die Schicht 13 injiziert wird, teten Flächenteile gebildet werden, nicht abgewaso daß diese nicht belichteten Flächenteile der sehen werden, kann das erzeugte Bild mit besonde-Schicht 13 die einzigen Stellen sind, an denen noch ren Sichtverfahren betrachtet werden, beispielsweise eine Teilchenwanderung verursacht werden kann, durch Fokussierung des von der Bildplatte reflektierwobei die Ladungen sich noch in der teilchenförmi- 45 ten Lichtes auf einen Sichtschirm. Ferner kann eine gen Schicht befinden. Die gleichmäßige Belichtung Lösungsflüssigkeit jederzeit auf ein derartiges Bild ist zur Erzeugung optimaler Bilder etwa 1- bis 10mal aufgebracht werden, um es in ein abgewaschenes langer als die bildmäSige Belichtung gemäß F i g. 3. Bild der in F i g. 7 gezeigten Art umzuwandeln. In Die Belichtungswerte liegen entsprechend Vorzugs- diesem Zusammenhang sei feiner bemerkt, daß die weise zwischen etwa 10,76 und etwa 646 Luxsec. 50 hierzu aufgebrachte Lösungsflüssigkeit nicht isolie-Stärkere Belichtungswerte ergeben eine nur geringe rend sein muß, sondern es können auch leitfähige Verbesserung der Bildqualität. Ist die gleichmäßige Flüssigkeiten verwendet werden. Es stellte sich ferner Belichtung zu schwach, so wird die Dichte des ent- heraus, daß die nicht gewanderten Hintergrundfläwickelten Bildes sowie der Gammawert verschlech- chenteile des brechbaren Stoffes eines derartigen tert. 55 Teilchenwanderungsbildes durch Abreiben entferni
Die zweite Belichtung wird zur Erzeugung eines werden können, so daß sich ein leicht sichtbares Bile
Positiv-Bildes von einem positiven Originalbild ergibt. Auch können die belichteten Flächenteile kle
gleichmäßig durchgeführt, sie kann jedoch aue'n bild- bend abgezogen werden, um komplementäre Positiv
mäßig erfolgen, wenn die erste Belichtung gleichmä- und Negativ-Bilder zu erzeugen.
Big war, um die Bilddichte und den Gammawert von 60 Bei der Wärme- und/oder Lösungsdampfentwick
einer Positiv-Bilderzeugung zu einer Negativ-Bilder- lung wandern die nicht belichteten Teile der brech
zeugung zu ändern. Für beide Verfahrensarteii stei- baren Schicht wie bei der Flüssigkeitsentwicklung, je
gen der Gammawert und die Bflddichte im allgemei- doch ist hier abhängig von dem bei der Wanderun
nen mit der Belichtungsstärke an. Bei einer Bild- zurückgelegten Weg das erhaltene Bild entweder ei
platte mit einer brechbaren Schicht aus teiidienlör- 65 Negativ oder ein Positiv eines positiven Originaibi
migen amorphem Selen wurde der Gammawert von des. Es ergibt sich aber jeweils die Umkehrung desj«
Werten unter 1 bis zu 1 erhöht, und es ergab sich nigen optischen Bildes, welches bei einem herkömn
eine Änderung zu einem Posniv-Negativ-Verfahren, liehen Verfahren durch gleichmäßige Aufladun
bildmäßige Belichtung und Entwicklung entstehen
würde·
Vorzugsweise werden die in Fig.2 bis6 dargestellten Verfahrensschntte nacheinander durchgeführt, sie können sich jedoch auch gegenseitig überlappen, und zwar insbesondere die Belichtung und die Wärnieerweichung gemäß F i g. 3 und 4.
Wird eine Lösungsflüssigkeitsentwicklung durchgeführt, so wird in direktem Gegensatz zu den in der Patentanmeldung P 15 18 130 beschriebenen Vorgängen durch die in Fi g 6 gezeigte Entwicklung die Schicht 12 in den behchteten Flächenteilen aufgelöst und d.e Sch.cht 13 in diesen Bereichen abgewaschen. In den nicht belichteten Flächenteilen wird die Schicht 13 jedoch nicht abgewaschen, sondern sie wandert auf die Unterlage 11 und haftet an dieser an, so daß die Unterlage mit dem Bildmuster 22 aus dem Behälter 23 herausgenommen wird. Das Bild 22 in Form des Buchstabens »A« ist ein Pos.tiv-Bild eines positiven Or.ginalb.Ides. Ist beispielsweise das ao Onginalb.ld ein großes schwarzes oder dunkles »A« auf einem helleren oder weißen Untergrund so ergibt sich durch das erfindungsgemäße Verfahren ein
auf der Unterlage 11 gewandert sind und dort ein ,5 »A« erzeugt haben wie dies auch in dem m F, g. 7 gezeigten Querschnitt dargestellt ist.
Das Lösungsmittel 24 und die für die Lösungsmitteldämpfe zur Erwe.chung verwendeten Stoffe sollen
dSSen 3undnFe ^T ^ T* die Schichten 13 und H Ferner sollen sie einen derart hrhcn elektrischen Widerstand haben, daß sie e.ne Ladungsabgabe von den wandernden Teilchen vor der Wanderung verhindern. Typische Lösungsmittel für die als Schicht 12 möglichen verschiedenen Stoffe sind Azeton, Trichloräthylen, Chloroform, Äthyläther, Xylol, Dioxan, Benzol, Toluol, Zyclohexan, 1,1,1-Trichloräthan, Pentan, n-Heptan, Trichlortnfluoräthan, M-Xylol, Tetrachlorkohlenstoff, Thiophen, Diphenyläther, p-Cyamin, cis-2,2-Dichloräthylen, Nitiomethan, η,η-Dimethylformamid, Äthanol, Äthylacetat, Methyläthylketon. Äthylen^ teten Flächenteilen der Belichtungswert etwa 26,9 Luxsec. beträgt.
Die Platte wird dann erhitzt, indem 10Sekunden lang heiße Luft von etwa 60° C auf sie geleitet wird.
Nach der Erhitzung und nach Abkühlung auf Zimmertemperatur wird die Platte dann gleichmäßig mil etwa 129 Luxsec. belichtet
Die Platte wird dann in Trichlortrifluoräthon etwa 2 Sekunden lang eingetaucht und wieder herausgenomnien. Es ergibt sich ein dicht getöntes, gutes positives Abbild des Belichtungsbildes mit hoher Auflösung auf der aluminisierten Folie als direkt sichtbares Bild, welches auch als Projektionsdiapositiv verwendet werden kann
Beispiel II
Eine Bildplatte 10 der in Fig. 1 gezeigten ArI wird hergestellt, indem eine etwa 2 Mikron starke Schicht des Siliconharzes SR 82 auf eine Polyesterfo- |ie mit einem dünnen, durchsichtigen Aluminiumüberzug aufgewalzt wird. Eine Selenschicht von etwa 0,2 Mikron Stärke wird auf die Schicht 12 in neutra· lern Gas aufgebracht
Die BildP'atte 10 wird da"" elektrostatisch bei Dunkelheit auf eine positive Oberflächenspannung von etwa 150 Volt mit einer Korona-Entladungsein richtung aufgeladen
Dann wird die Bildplatte bei Dunkelheit mit einem positiven Keilbild mit den ScEstufemvSen θ"
der sich ändernden Dichte des Keilbildes zwischen etwa 1,29 und etwa 26 9 Luxsec lieeen
Die Bildplatte wird dann erhitzt indem heiße Lufl von etwa 65° Γ etwa 1(1U T r · 1 ·
let wird Sekunden la"g 3Uf S'C ^
Nach Erhit7imo nnH δμ,-μ
pera?ur w rddie Ü ?,ng 8^-1? ] e^a 26 9 Luxsec beilchte "" gleichmaßlg ""'
Die Bildnlattp u/iVH ^t,, Ό τ c 1 j 1 · τ clohexanXeL^ Th 2Sfunden lanS in 7^ S ^ΓΤ Achtes unH^w h"ausS™~n- g
S Die Sige„d.„ Beispiel, dienen der wei,e«„ ,pe- « ziellen Erläuterung des neuen Positiv-Positiv-(Negativ-Negativ-)AbbiIdungsverfahrens. Anteile und Pro- ^sr^m sitSS^Sss
einer Wolframfadenlampe^ Die Beispie^ stel.en einige vorzugsweise Ausfuhrungsformen des neuen Verfahrens dar.
Beispiel I
Eine Bndplatte der in Fig. 1 gezeigten Art wird hergestellt, indem eine etwa 2 Mikron starke Schicht aus einem teilweise hydrierten Harzester auf einen überzogenen Polyesterfilm aufgewalzt wird der mit emer dünnen, durchsichtigen Aluminiumschicht versehen ist. Eine etwa 0,2 Mikron starke Selenschicht wird auf die Schicht 12 in neutralem Gas aufgebracht.
Die Bildplatte 10 wird dann elektrostatisch bei Dunkelheit auf eine positive Oberflächenspannung von etwa 100Volt mrTeiner Korona-Enüadungsein8 "SÄe'Sidplatte bei Dunkelheit mit einem positiven Onginalbüd'belichtet, wobei in den belich-
Beispiel III
sprechen denen aus Beispiel Π
Beispiel IVundV
"* *"*" ErgebnisSen
ÄdJeS
a) als OrieinalbiM ein*» r.««·»;. o. · u · u
verwwtowS; P Strichzeichnung
b) die Bildbelichtung etwa 26 9 Luxsec in den belichteten Hächenteilen betri« nnd
c) die zweite gleichmäßig pm;,**. *„ «0 bzw. 53 8 LuSeTbS. 8
Beispiel VI
11 12
wird auf die Schicht 12 durch das vorstehend angege- ausgesetzt, indem sie etwa 10 Sekunden lang auf die
bene Verfahren in neutralem Gas aufgebracht. Öffnung eines 59 ccm-Glasgefäßes aufgelegt wird,
Die Bildplatte 10 wird dann in Dunkelheit elektro- welches ungefähr zur Hälfte mit flüssigem Trichlor-
statisch auf eine positive Oberflächenspannung von trifluoräthan gefüllt ist.
etwa 16OVoIt mit einer Korona-Entladungseinrich- 5 Die Zimmerbeleuchtung wird dann eingeschaltet
tung aufgeladen. und die Bildplatte innerhalb von 10 Sekunden in das
Dann wird die Platte in Dunkelheit mit einem po- Trichlortrifluoräthan eingetaucht. An einer Stelle der sitiven optischen Bild einer Strichzeichnung belichtet, Bildplatte ungefähr in Höhe der Oberkante des Gefäwobei der Belichtungswert in den belichteten Flä- ßes bewirkt die Dampfkonzentration eine Erweichenteilen etwa 29,6 Luxsec. beträgt. io chung der erweichbaren Schicht, die eine Ladungsin-
Die Bildplatte wird dann erhitzt, indem heiße Luft jektion in den bildmäßig belichteten Flächenteilen,
von etwa 100° C etwa 5 Sekunden lang auf sie gelei- jedoch noch nicht eine Teilchenwanderung innerhalb
tet wird. der erweichbaren Schicht verursacht. Es ergibt sich
Nach Erhitzung und Abkühlung auf Zimmertem- ein Negativ-Bild, wenn die Bildplatte nachfolgend
peratur wird eine gleichmäßige Belichtung von etwa 15 etwa 2 Sekunden lang in das genannte Lösungsmittel
29,6 Luxsec. Durchgeführt. eingetaucht wird. Diejenigen Teile der Bildplatte, die
Die Bildplatte wird dann in Zyclohexan etwa 2 Se- weiterhin im Gefäß verbleiben und damit höheren
künden lang eingetaucht und herausgenommen. Es Dampfkonzentrationen ausgesetzt sind, werden in
ergibt sich ein dichtes Positiv-Bild mit einer Auflö- das günstigere Positiv-Bild des negativen Originalbil-
sung von mehr als 64 Linienpaaren /mm auf der alu- ao des entwickelt.
ionisierten Polyesterfolie, welches als direkt sichtba- Obwohl spezielle Bestandteile und Stoffmengen in
res Bild oder auch als Projektionsdiapositiv verwen- der vorstehenden Beschreibung vorzugsweiser Aus-
det werden kann. führungsformen des Positiv-Positiv-Abbüdungsver-
B e i s D i e 1 VII fahren genannt wurden, können auch andere geeig-
p 25 nete Stoffe, wie sie weiter oben aufgeführt sind, mit
Beispiel I wird wiederholt mit dem Unterschied, ähnlichen Ergebnissen verwendet werden. Ferner
daß an Stelle des Harzesters ein stark verzweigtes sind auch andere Stoffe und andere Strukturen der
Polyolefin verwendet wird. Bildplatte möglich, und es können Änderungen der
BeisDiel VIII verschiedenen Verfahrensschritte durchgeführt wer-
30 den, um eine synergetische, verbessernde oder ander-
Eine Bildplatte wird wie in Beispiel I bei Dunkel- weitig günstige Wirkung auf das Verfahren zu erzie-
heit auf eine positive Oberflächenspannung von etwa len. Beispielsweise können verschiedene Sensitivie-
75VoIt elektrostatisch aufgeladen und bei Dunkel- rungsfarbstoffe den fotoleitfähigen Stoffen beigege-
heit mit einem fotografischen Negativ-Bild belichtet, ben werden, um das Empfindlichkeitsspektrum zu
wobei etwa 4 · 10ts Photonen/cm2 mit einer Licht- 35 verbessern. Ferner können verschiedene Weichma-
quelle von etwa 4000 Angströmeinheiten erzeugt eher, Zusatzstoffe und Schutzstoffe gegen Feuchtig-
werden. keit und andere Einflüsse den erweichbaren Stoffer
Die Bildplatte wird dann Lösungsmitteldämpfen beigegeben werden.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (4)

lichen Oberschicht ein Ladungsbild. Zur Herstellung Patentansprüche: eines sichtbaren Bildes aus diesem Ladungsbild wird dann die Bildplatte z. B. in ein Lösungsmittel für den
1. Abbildungsverfahren mit einer auf einer Un- erweichbaren Stoff eingetaucht, wodurch dieser so terlage eine Schicht eines elektrisch isolierenden, S weit erweicht wird, daß die mit Licht beaufschlagten erweichbaren und ein photoleitfähiges, teilchen- Teüe des lichtempfindlichen Materials zur Unterlage bildendes Material enthaltenden Stoffs tragenden hin wandern und an dieser anhaften. Der gesamte erBildplatte, wobei der erweichbare Stoff seine weichbare Stoff und auch die nicht mit Licht beauf-Widerstandsfähigkeit gegen eine Wanderung des schlagten Teile des lichtempfindlichen Materials werteilchenbildenden Materials ausreichend herab- io den in dem Lösungsmittel aufgelöst bzw. von diesem »etzen kann, um eine Wanderung des Materials von der Unterlage abgewaschen, so daß auf der Undurch ihn hindurch zur Unterlage hin zu ermögli- terlage als sichtbares Bild lediglich die zur Unterlage chen, bei dem die Bildplatte gleichmäßig elektro- hin gewanderten Anteile des lichtempfindlichen Ma- »tatisch geladen und bildmäßig mit einer aktivie- terials zurückbleiben.
renden elektromagnetischen Strahlung beuchtet 15 Aus der FR-PS 1 364101 ist ein ähnliches Abbilwird, dadurch gekennzeichnet, daß dungsverfahren bekannt, bei dem eine Bildplatte mit der erweichbare Stoff (12) kurzzeitig nur so weit einem Schichtträger, einer fotoleitfähigen Schicht erweicht wird, daß sich das elektrisch Kchtemp- und einer deformierbaren Schicht benutzt wird. Zur findliche Material (13) immer noch an seiner ur- Herstellung eines sichtbaren Bildes wird diese BiIdspriinglichen Stelle befindet und seine Wände- 20 platte zuerst mit einer negativen Ladung gleichmäßig rung zur Unterlage (11) hin noch unterbunden aufgeladen, anschließend wird die Bildplatte total bewird, und daß nach dem kurzzeitigen Erweichen lichtet, wodurch die fotoleitfähige Schicht elektrisch die Bildplatte (10) mit einer aktivierenden elek- leitend wird und damit die induzierten positiven Latromagnetischen Strahlung gleichmäßig belichtet düngen, die sich zunächst an der Grenzschicht zwiwird, wodurch sich ein Ladungsbild auf der Bild- 25 sehen der Unterlage und der fotoleitfähigen Schicht platte ergibt, das in bekannter Weise durch Lö- befanden, an die Grenzschicht zwischen der fotoleitsung der erweichbaren Schicht entwickelt wird. fähigen Schicht und der deformierbaren Schicht ab-
2. Abbildungsverfahren nach Anspruch 1, da- wandern. Danach wird die Bildplatte im Dunkeln durch gekennzeichnet, daß die Erweichung der stark positiv aufgeladen, wodurch die negative Laerweichbaren Schicht (12) durch Erwärmung er- 30 dung der Oberfläche der deformierbaren Schicht im folgt. wesentlichen neutralisiert wird. Danach wird die
3. Abbildungsverfahren nach Anspruch 1 Bildplatte bildmäßig belichtet, wodurch die in der oder 2. dadurch gekennzeichnet, daß die Dauer Grenzschicht zwischen der deformierbaren Schicht der gleichmäßigen Belichtung das 1- bis lOfache und der fotoleitfähigen Schicht eingeschlossenen poder maximalen bildmäßigen Belichtung in den 35 sitiven Ladungen abgeleitet wird. Danach wird erbelichteten Flächenteilen beträgt. neut eine positive Aufladung der Bildplatte vorge-
4. Abbildungsverfahren nach Anspruch 3, da- nommen, wodurch in der deformierbaren Schicht durch gekennzeichnet, daß die gleichmäßige Be- eine elektrische Feldverteilung erreicht wird, die der lichtung mit einer der gewünschten Gradation bildmäßigen Belichtung entspricht. Schließlich wird entsprechenden Intensität vorgenommen wird. 40 die deformierbare Schicht temporär erweicht, so
daß sie physikalisch durch die mechanischen Kräfte, die durch das elektrostatische Ladungsbild erzeugt
werden, geändert wird. Anschließend muß die deformierbare Schicht wieder gehärtet werden, um das +5 durch die Deformation gebildete sichtbare Bild zu fi-
Die Erfindung bezieht sich auf ein Abbildungsver- xieren. Wie sich aus der Vielzahl dieser Verfahrensfahren mit einer auf einer Unterlage eine Schicht schritte bereits ergibt, ist dieses Abbildungsverfahren eines elektrisch isolierenden, erweichbaren und ein relativ umständlich und aufwendig,
photoleitfähiges, teilchenbildendes Material enthal- Aufgabe der Erfindung ist es, ein neues Abbil-
tenden Stoffs tragenden Bildplatte, wobei der er- 50 dungsverfahren der eingangs genannten Art zu schafweichbare Stoff seine Widerstandsfähigkeit gegen fen, das in seiner Handhabung einfach ist und nach eine Wanderung des teilchenbildenden Materials aus- der bildmäßigen Belichtung der Bildplatte eine weireichend herabsetzen kann, um eine Wanderung des tere Handhabung im Dunkeln nicht erfordert.
Materials durch ihn hindurch zur Unterlage hin zu Bei einem Abbildungsverfahren der genannten Art
ermöglichen, bei dem die Bildplatte gleichmäßig 55 ist diese Aufgabe gemäß der Erfindung dadurch geclektrostatisch geladen und bildmäßig mit einer akti- löst, daß der erweichbare Stoff kurzzeitig nur so weit vierenden elektromagnetischen Strahlung belichtet erweicht wird, daß sich das elektrisch lichtempfindwird. liehe Material immer noch an seiner ursprünglichen
Bei einem solchen aus der FR-PS 1 466 349 be- Stelle befindet und seine Wanderung zur Unterlage kannten Abbildungsverfahren befindet sich ein elek- 60 hin noch unterbunden wird und daß nach dem kurztrisch lichtempfindliches Material in Form einer zeitigen Erweichen die Bildplatte mit einer aktivie-Oberschicht auf einer weiteren Schicht eines erweich- renden elektromagnetischen Strahlung gleichmäßig baren Stoffes, der sich wiederum auf einer elektrisch belichtet wird, wodurch sich ein Ladungsbild auf der leitenden Unterlage befindet. Zur Herstellung eines Bildplatte ergibt, das in bekannter Weise durch Lösichtbaren Bildes auf dieser Bildplatte wird die Ober- 65 sung der erweichbaren Schicht entwickelt wird,
schicht gleichmäßig elektrostatisch aufgeladen und Durch die besonderen Verfahrensscliritte des eranschließend bildmäßig belichtet. Infolge dieser bild- findungsgemäßen Verfahrens, bei dem das erweichmäßigen Belichtung entsteht in der lichtempfind- bare Material nur so weit erweicht wird, daß noch
DE19681797039 1967-08-07 1968-08-07 Elektrophotographisches Abbildungsverfahren mit einer erweichbaren und ein photoleitfähiges, teilchenbildendes Material enthaltenden Bildplatte Expired DE1797039C3 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US65878367A 1967-08-07 1967-08-07

Publications (3)

Publication Number Publication Date
DE1797039A1 DE1797039A1 (de) 1970-12-10
DE1797039B2 DE1797039B2 (de) 1974-08-01
DE1797039C3 true DE1797039C3 (de) 1975-03-13

Family

ID=24642675

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19681797039 Expired DE1797039C3 (de) 1967-08-07 1968-08-07 Elektrophotographisches Abbildungsverfahren mit einer erweichbaren und ein photoleitfähiges, teilchenbildendes Material enthaltenden Bildplatte

Country Status (3)

Country Link
JP (1) JPS4827696B1 (de)
DE (1) DE1797039C3 (de)
GB (1) GB1230184A (de)

Families Citing this family (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
JPS5328695U (de) * 1976-08-18 1978-03-11

Also Published As

Publication number Publication date
GB1230184A (de) 1971-04-28
JPS4827696B1 (de) 1973-08-24
DE1797039B2 (de) 1974-08-01
DE1797039A1 (de) 1970-12-10

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1497219C3 (de) Verfahren und Aufzeichnungsmaterial zur elektrophoretischen Bilderzeugung
DE1804982C3 (de) Elektrophotographisches Aufzeichnungs- und Bildempfangsmaterial
DE1804475B2 (de) Abbildungsverfahren unter Benutzung eines erweichbaren Materials
DE2053135A1 (de) Einrichtung zum Reproduzieren von Farbbildern
DE1804064A1 (de) Elektrografisches Verfahren
DE3245224C2 (de)
DE2110553A1 (de) Elektrofotografisches Abbildungsverfahren und Vorrichtung zur Durchfuehrung des Verfahrens
DE1797039C3 (de) Elektrophotographisches Abbildungsverfahren mit einer erweichbaren und ein photoleitfähiges, teilchenbildendes Material enthaltenden Bildplatte
DE2917005A1 (de) Verfahren und vorrichtung fuer die elektrophotographie
DE2264183C3 (de) Elektrophotographisches Verfahren zur Erzeugung eines Ladungsbildes auf einem Aufzeichnungsmaterial und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens
DE2242749A1 (de) Xerographisches element und verfahren zur erzeugung eines bildes auf demselben
DE1815217C3 (de) Abbild ungsverf ahren
DE2029505C3 (de) Verfahren zur Erzeugung eines Ladungsbildes auf einem isolierenden Bildempfangsmaterial
DE2427626A1 (de) Abbildungsverfahren
DE1772523C3 (de) Elektrophotographisches Verfahren
DE1950028A1 (de) Elektrofotografische Druck- oder Kopiervorrichtung
DE2400269A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum ausbilden eines latent elektrostatischen bildes
DE1622366C3 (de) Verfahren zur Bilderzeugung in einem erweichbaren Material mit gewanderten Bildteilchen
DE2043542A1 (de) Wanderungs Bilderzeugungselement und Verfahren zu dessen Entwicklung
DE1522720C3 (de) Verfahren zur Herstellung eines Deformationsbildes
DE1817222C3 (de) Abbildungsverfahren mit einem erweichbaren Material
DE1964201C3 (de) Elektrophotographisehes Aufzeichnungsverfahren
DE2415459A1 (de) Bilderzeugungsverfahren
DE2200051C3 (de) Abbildungsverfahren
DE1772270C3 (de) Verfahren zur Erzeugung eines Bildes

Legal Events

Date Code Title Description
C3 Grant after two publication steps (3rd publication)