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DE1804475B2 - Abbildungsverfahren unter Benutzung eines erweichbaren Materials - Google Patents

Abbildungsverfahren unter Benutzung eines erweichbaren Materials

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DE1804475B2
DE1804475B2 DE1804475A DE1804475A DE1804475B2 DE 1804475 B2 DE1804475 B2 DE 1804475B2 DE 1804475 A DE1804475 A DE 1804475A DE 1804475 A DE1804475 A DE 1804475A DE 1804475 B2 DE1804475 B2 DE 1804475B2
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softenable
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softened
electrostatic
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Xerox Corp
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    • GPHYSICS
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Description

Die Erfindung bezieht sich auf ein Abbildungsverfahren, bei dem eine aus einer Unterlage mit darauf aufgebrachter erweichbarer, lichtempfindliche Teilchen enthaltender Schicht bestehende Bildplatte mit einem latenten Bild versehen und durch Schichterweichung und Teilchenwanderung entwickelt wird.
Aus der FR-PS 1 466 349 ist ein Abbildungsverfahren bekannt, mit dem Bilder hoher Qualität und hoher Dichte, kontinuierlicher Tönung und hoher Auflösung hergestellt werden können und das nach dem Prinzip der Teilchenwanderur.g arbeitet. Bei ;iner Ausführungsform dieses Verfahrens wird eine Bildplatte verwendet, die aus einer leitfähigen Unterage mit einer darauf aufgebrachten Schicht eines erweichbaren oder löslichen Materials besteht, dei lichtempfindliche Teilchen enthält. Diese Bildplatte wird folgendermaßen zur Bilderzeugung verwendet: Auf der lichtempfindlichen Oberfläche wird beispielsweise durch gleichmäßige elektrostatische Aufladung und Belichtung mit einem Bildmuster mittels aktivierender elektromagnetischer Strahlung ein Ladungsbild erzeugt. Die erweichbare Schicht wird dann entwickelt, indem die Bildplatte einem Lösungsmittel ausgesetzt wird, welches nur die erweichbare Schicht auflöst Die der Strahlung ausgesetzten lichtempfindlichen Teilchen wandern bei Erweichung durch die Schicht und lassen auf der leitfähigen Unterlage ein Bild aus lichtempfindlichen Teilchen zurück, welches einem Negativbild des Originalbildes entspricht. Ein derartiges Verfahren wird auch als Positiv-Negativ-Abbiidungsverfahren bezeichnet. Durch Anwendung verschiedener Verfahrensarten können entweder Positivbilder oder Negativbilder von einem positiven Originalbild herausgestellt werden, und zwar abhängig von den verwendeten Stoffen und den Ladungspolar-täten. Diejenigen Teile der lichtempfindlichen Schicht, in denen keine Teilchenwanderung auf die leitfähige Unterlage auftritt, können mit dem Lösungsmittel abgewaschen werden.
Bei eiiier anderen Ausführungsform, die in der FR-PS 1 466 349 beschrieben ist, werden lichtunempfindliche Teilchen zur Erzeugung von Bildern durch Teilchenwanderung verwendet. Hierbei wird ein zu entwickelndes Bild durch Aufladung in bildmäßiger Verteilung unter Verwendung einer Maske oder Schablone erzeugt. Dieses Bild wird dann in einem Lösungsmittel für die erweichbare Schicht entwickelt.
Aufgabe der Erfindung ist es, unter Anwendung dieses bekannten Verfahrens mehrere, deutlich voneinander abgegrenzte Bilder auf ein und demselben Aufzeichnungsmaterial zu erzeugen, so daß beispielsweise Mikrofilmbilder zusammengestellt werden können.
Zur Lösung dieser Aufgabe ist das Verfahren gemäß den Merkmalen im kennzeichnenden Teil des neuen Patentanspruchs 1 ausgebildet. Diese Lösung beruht auf der Erkenntnis, daß das durch die FR-PS 1466 349 bekannte Verfahren zur Erzeugung von Bildern angewendet werden kann, deren Auflösung so groß ist, daß mehrere, gegeneinander abgegrenzte Bilder auf dem Aufzeichnungsmaterial erzeugt werden können. Dieser Vorteil ist bei den bisher bekannten, auf elektrischen Vorgängen beruhenden Abbildungsverfahren nicht gegeben. Das einzige bisher bekannte, mit elektrischen Vorgängen ablaufende Verfahren zur Zusammenstellung von Mikrofilmaufzeichnungen arbeitet unter Anwendung der Halogensilberfotografie. Mikrofilmbilder auf einem Halogensilberfilm können bei normaler Informationsauswertung jedoch nicht genutzt werden, bevor alle Bilder auf einem Aufzeichnungsträger vollständig erzeugt worden sind.
Das Verfahren nach der Erfindung ermöglicht also eine mehrfache Bilderzeugung auf einem einzigen Aufzeichnungsmaterial, wobei die zusätzliche Verbesserung erzielt wird, daß ein bereits erzeugtes Bild durch weitere Informationen ergänzt werden kann. Dies wird dadurch möglich, daß bei der Bilderzeugung lediglich eine Erweichung der erweichbaren Schicht durchgeführt wird, die wiederholt werden kann, ohne daß das zuvor erzeugte Bild zerstört wird.
Weitere die besondere Durchführung des neuen Verfahrens betreffende Ausgestaltungen der Erfinj mo aod in den Unteransprächen angegeben.
jL· erfindungsgemäße Verfahren wird anhand in Zeichnung dargestellter Ausführungsbeispiele
-Lr erläutert. Im einzelnen zeigt
FilA eine für das neue Verfahren geeignete ρ?^Τβ die elektrostatische Aufladung der in
Λ TA gezeigten Bildplatte,
Vie. IC die Belichtung der in Fig. IA gezeigten
«•iiiiatte mit bildmäßig verteilter aktivierender Strah-Büdplatte mn
ν'·σ ID die Entwicklung des auf der Bildplatte
-RF Ie-1A erzeugten Bildes, ge?Fa 9 line Anordnung von Bildfeldern auf einer
Ja tue
Buapwiw, Aufladung mehrerer Bildfelder auf
• nildolatte
7f B die 'Bilderzeugung auf einem ausgewähl-
und
enBi un^ gldchmäßige Einwirkung Von
^gsmitteldämpfen auf die in Fig. 3B gezeigte
Bildplatte. ^ ^ schematisch ein Ausführungsbei-Bildplatte für das neue Verfahren dar-Endl 10 besteht aus einer Unterlage harze, Äthylzellulose, ein Methylphenylsilicon, ein auf übliche Weise synthetisiertes Styrol-co-n-butyimethacrylat, ein Phenylmeihylsiliconharz, ein Bisphenol A-epichloihydrin-Epoxyharz, ein Phenolformaldehydharz, sowie ein auf bekannte Weise synthetisiertes 80/20 Molprozent-Copolymer aus Styrol und Hexyhnethacrylat mit einer Viskosität von
'Allgemein hat die erweichbare oder lösliche Schicht eine Dicke von etwa 0,5 bis 16 Mikron una kann nach jedem geeigneten Verfahren hergestellt werden. Typische Überzugsverfahren sind Eintauchen, Aufwalzen, Aufstreichen oder Aufgießen, wobei eine bessere Verfahrenssteuerung und gleichmäßigere fci-
gebnisse durch Tauchen und Aufwalzen erreicht werden. Dicken unterhalb 0,5 Mikron liefern keine ausreichend? Tiefe für die Teilchenwanderung. Dickere Schichten erfordern allgemein eine höhere uaaespannung, besonders gute Ergebnisse wurden mit
Stärkewerten zwischen etwa 1 und 5 Mikron erreicht Die vorstehende Gruppe von Stoffen soll lediglich als Beispiel verwendbarer Materialien verstanden werden ^ & ^ ^ ^^
jeder geeignete anorganische oder organische lichtempfindlich; Stoff sein.
Typische anorganische Stoffe sind glasformφ»
fean^
Schicht aus ernem lichtempfindlichen
SlchÄ Schicht aus ernem lichtempfi 3 ^^^^^S^ ^
StDie UnÄge 11 kann aus jedem geeigneten elek- 1-(4'-Mef l-S'-chlorazobenzol-l^
3s
SdS einer Trommel ο ä. Falls erwünscht, kann P^og™* ^ I^ Nr. 74 U, ^_
Z leitfähige Unterlage al^be^aU^^0^ i'dV 'c I " Nr 21 l?0 sow* Polyvinylcarbazol,
stoff wie z.B. Papier, Glas oder Kunststoff auf- W> ££■ ^(Di.Di.phenyl-)-thiazolanthrachinon,
6ebaitn ferner auch isolierende oder nichtlei- C. LNr. 67 300 Die v-tehenj^^ ^e orgamscher
fTsI A gezeigte Platte zwischen zwei Korona-LadevoÄngen hindurchbewegt werden die entgegen-L Sng führen, so daß sich die gewünschte nach^
en der Schicht VerW«n gebildet Vakuumaufdamp-
Fo Mikron
KunststoMoh, 12 kann au,
S Polystyrole, alkydsubstituierte Polys tyro Ie^
weitere Austuyning besteht aus t
als 2,0 Mikron ergeben keine optimale Auflösung und zeigen auch eine Verringerung der Bilddichte, wenn ein Vergleich mit Bildern aus Teilchen mit weniger als 2,0 Mikron Größe angestellt wird.
Die in F i g. 1A gezeigte Bildplatte 10 kann durch gleichmäßige elektrostatische Aufladung ihrer Oberfläche mittels einer Korona-Ladevorrichtung 14 auf die in F i g. IB gezeigte Weise zur Bilderzeugung vorbereitet werden. Die geladene Platte wird dann mit
ger Verteilung dispergiert im Bereich der Unterlage, während die photoleitfähigen Teilchen, die nicht gewandert sind, in der erweichbaren Schicht 12 praktisch unverändert bleiben. Wird dieses Bild mit einem herkömmlichen Diaprojektor beobachtet, so zeigt sich eine hohe Auflösung und Kontrastdichte. Allgemein reichen wenige Sekunden Einwirkungszeit des Lösungsmitteldampfes zur Erweichung der Kunststoffmatrix aus. Jedes geeignete Lösungsmittel kann zur
einem Bildmuster mitFels aktivierender Strahlung IS i0 Entwicklung der Bildplatte verwendet werden,
nach Fig. IC belichtet. Die Platte wird dann in Typische Stoffe sind Trichloräthylen, Chloroform,
einem Lösungsdampf 16 entwickelt, der die lösliche Äthyläther, Xylol, Dioxan, Benzoi, Toluol, Zyclo-
Schicht 12 erweicht und die Ausbildung eines Teil- h chenwanderungsbildes aus lichtempfindlichen Teilbildßi Vil i
hexan, 1,1,1-Trichloräthan, Pentan, n-Heptan, m-XyloI. Tetrachlorkohlenstoff, Thiophen, Diphenyl-
g p y , p, py
chen ermöglicht, die in bildmäßiger Verteilung inner- 15 äther, p-Cymol, cis-2,2-Dichloräthylen, Nitromethan, hlb d ihb Shih i d i F i 1D ΝΝDihlfid Ä Ähl Mhl
halb der erweichbarea Schicht in der in F i g. 1D gezeigten Weise vorliegen.
Die Teilchenwanderungsbildplatte kann als Bildfeldanordnung 17 auf eine Unterlage 18 aufgebracht werden, wie dies in F i g. 2 dargestellt ist. Die Unterlage 18 kann aus jedem Stoff bestehen, der im Entwicklerstoff 16 unlöslich und elektrisch isolierend ist. Typische Stoffe sind Glas, Kunststoff usw. Ferner kann die Unterlage 18 aus einem leitfähigen Stoff
Ν,Ν-Dimethylformid, Äthanol, Äthylacetat, Methylethylketon Äthylendichlorid, Methylenchlorid, 1,1-Dichloräthylen, trans-l,2-Dichloräthylen und Super Naphtholite.
Bei der Einwirkung des Lösungsmitteldampfes kann eine Probe der Bildplatte in einfacher Weise mit einer Pinzette einige Sekunden lang in die über einer geringen Lösungsflüssigkeitsmenge oder über Entwicklerstoff in einer Flasche gebildeten Dämpfe gehalten
wie die Unterlage 11 bestehen, die in Fig. IA dar- 25 werden. Ist eine bessere Kontrollmöglichkeit ergestellt ist. In diesem Falle bilden nur die lichtcrnp- wünscht, so wird ein geeichter Zylinder von 1000 ecm findlichen und erweichbaren Teile 12 und 13 der Inhalt
erweichbaren Teile 12 und 13 der Bildplatte das Bildfeld 17, da die Unterlage 18 der leitfähigen Unterlage 11 entspricht.
In einer weiteren Ausführungsform kann die gesamte in F i g. 2 gezeigte Struktur mit der erweichbaren Kunststoffschicht und den lichtempfindlichen Teilchen überzogen sein. Diese Struktur entspricht der Platte 10 aus Fig. 1 mit dem Unterschied, daß sie viel größer ist und auf ihre Gesamtfläche eine Anzahl von Bildfeldern oder Teilbildplatten 10 enthält.
Bei einer weiteren Ausführungsform wird eine Bildplatte der in F i g. 2 gezeigten Art folgendermaßen belichtet und entwickelt: Wie aus Fig. 3A hervor-
und 5 cm Durchmesser verwendet, der teilweise mit Entwicklerflüssigkeit gefüllt ist. Die zu entwickelnde Probe wird dann einige Sekunden an einer vorbestimmten Stelle, beispielsweise der 5ÜÜ-ccm-Marke, aufgehängt, wenn der Zylinder etwa 200 ecm Entwicklungsflüssigkeit enthält. Dadurch können Bilder mit gleichbleibend hoher Qualität leicht hergestellt werden. Falls erwünscht, kann der Dampf auch mit einem Gebläse o. ä. auf die Bildplatte gebracht werden, um einen konstanten Dampfdruck beizubehalten.
Nach der vorstehend beschriebenen Bilderzeugung kann ein zweites Bild neben dem ersten Bildfeld er
geht, wird ein mit drei Bildfeldern versehener Film 40 zeugt werden, und zwar auf einem oder beiden der gleichmäßig elektrostatisch mit einer Korona-Lade- nicht mit einem Bild versehenen Bildfelder in Fig. 3 A einrichtung 14 positiv aufgeladen. Das erwünschte · · - Bildfeld wird dann selektiv mit aktivierender Strahlung
15 belichtet, wie aus Fig. 3B hervorgeht. Es sei be-
bis 3 C, oder es wird ein zweites Bild dem bereits erzeugten Bild überlagert. Dies erfolgt durch einfache Wiederholung der in den Fig 3 A bis 3 C darecstellmerkt, daß nur das erwünschte Bildfeld hierzu aus- 45 ten Schritte.Besteht die Bildplatte aus der in Fig I A gtZ I Tdn ,- κ , ■ gezeigten Struktur 10, ohne daß bestimmte ab-
Nach der Belichtung mit aktivierender Strahlung gegrenzte Bildfelder gebildet sind, so ist es lediglich wird dann die gesamte Bildplatte einschließlich der erforderlich, eine genaue Ausrichtung der Platte wähmit Licht beeinflußten Teile durch gleichmäßige Ein- rend der Bildbelichtung gemäß Fig 3B beizubehalwirkung eines Lösungsmitteldampfes 16 entwickelt, 50 ten 6'
wie in Fig. 3C dargestellt. Die Einwirkung des Lösungsmitteldampfes erfolgt normalerweise nur kurze Zeit, beispielsweise etwa 1 Sekunde oder weniger bis zu 30 Sekunden oder mehr. Bei der Einwir-
Eine weitere Ausführungsform des neuen Verfahrens sieht an Stelle nur eines Dampfes die Einwirkung zwei voneinander getrennter Dampfbehandlungen vor. Beispielsweise ergibt sich durch eine An-
kung des Dampfes wandern die vorher belichteten 55 fangseinwirkung mit einem ersten Dampf für eine
lichtempfindlichen Teilchen durch die erweichbare Dauer von einigen Sekunden e=n Teilchenwanderunes-
^Sht '"^011V111B der leitfähigen Unterlage in bild- bild. Darauf folgt eine zweite Dampfbehandlung mit
mäßiger Verteilung wie aus Fig.3C hervorgeht. 1,1.1-TrichIoräthan von einigen Sekunden Dauer.
Diejenigen Bereiche der photoleitfähigen Schicht, die wodurch sich eine wirksame Entwicklung ereibt die nicht von der Strahlung beeinflußt wurden, enthalten 60 die Verwendung einer geringeren Anfangsladespan-
keme wandernden Teilchen und bleiben in oder auf nung ermöglicht. Durch 1,1.1-Trichloräthan-Därnpfe
der erweichbaren Schicht 12 praktisch unverändert. lli i i Ld l Während der Dampfentwicklung (weniger als
rih
p
1 Sekunde) werden die elektrischen Felder in allen
allein ist eine Ladespannung von mindestens 100 Volt positiv erforderlich, während die doppelte Dämpfer,. u . . _... . ... . . behandlung mit einem ersten Dampf und 1.1.1-Tri-
Fiachcnbcreichcn der Bildplatte beseitigt, wie aus es chloräthan eine Anfangsladespannung von etwa eincrn Vergleich der Fi g 3B und 3 C hervorgeht. 75 Volt ermöglicht Falls erwünscht, können Mischun-Am Ende dieser Schritte befindet sich ein Bild aus gen verschiedener Entwicklerstoffe gleichfalls vcrgewandcrten photoleitfähigen Teilchen in bildmäSi- wendet werden. Beispielsweise ergibt eine Fliksickeits-
mischung von bis zu 50 Volumprozent eines ersten Lösungsmittels und Methylenchlorid eine zufriedenstellende Entwicklermischung.
Die wahlweise Anwendung der Erhitzung zur Reduzierung der Hintergrundzeichnung nach der Dampfentwicklung verursacht eine selektive Agglomeration und Ausflockung sowie möglicherweise eine Fusion der lichtempfindlichen Teilchen in den nicht gewanderten Flächenteilen, die nicht durch aktivierende Strahlung beeinflußt wurden. Die Erhitzung muß so stark sein, daß eine Erweichung des Kunststoffes 12 derart stattfindet, daß der lichtempfindliche Stoff ausflockt oder agglomeriert und zusammenbackt. Hierzu ist jede Temperatur geeignet, die diese Wirkung hervorruft. Typische Temperaturwerte für die vorstehend genannten erweichbaren Kunststoffe liegen zwischen etwa 60° und 130° C, jedoch können auch Temperaturen außerhalb dieses Bereiches abhängig vom jeweils verwendeten Stoff der Plattenstruktur angewendet werden. Die Temperatur und die tragende Unterlage sollen derart ausgewählt sein, daß ein Verfahren und Aufbiegen der Unterlage während der Erhitzung vermieden wird. Die Erhitzungszeit ist nicht besonders kritisch. Allgemein reichen etwa 1 bis 10 Sekunden zur Flockenbildung aus. Die Erhitzung kann mit jeder geeigneten Vorrichtung, beispielsweise mit einer Heizspule, einer heißen Platte, heißer Luftströmung usw. durchgeführt werden.
Die Heiztemperatur und die zur Erzeugung des Teilchenwanderungsbildes erforderliche Zeit entsprechen den für den wahlweisen Erhitzungsschritt bereits beschriebenen Werten.
Bei einer weiteren Ausführungsform der Erfindung kann der lichtempfindliche Stoff 13 durch einen nicht lichtempfindlichen Stoff ersetzt sein. Dieser hat gleichfalls Teilchenform (normalerweise weniger als 1 Mikron Größe) und kann elektrisch leitfähig oder nichtleitend sein. Typische Stoffe sind Ruß. Granat, Eisenoxid und unlösliche Farbstoffe.
Mit Ausnahme der Verwendung nicht lichtempfindlicher Stoffe und der Aufladung mit einer Maske oder Schablone bzw. einer besonders geformten Elektrode usw. sind die Verfahrensarten und Stoffe, die zur Anwendung gelangen, dieselben wie die für die Verwendung lichtempfindlicher Stoffe bereits beschriebenen.
Die folgenden Beispiele dienen der speziellen Erläuterung des neuen Verfahrens zur selektiven Entwicklung eines Bildes auf einem Bildblatt, welches tür Erzeugung einer Mehrzahl von Bildfeldern geeignet ist. Anteile und Prozentwerte beziehen sich auf das Gewicht, falls nicht anders angegeben. Die folgenden Beispiele stellen einige vorzugsweise Ausführungsformen des neuen Verfahrens dar.
Beispiel 1
Eine Anordnung von 9 Bildfeldern gemäß F i g. 2 wird hergestellt, indem zunächst eine Mischung aus 5 Gewichtsprozent eines 500/o hydrierten Glycerolkolophoniumesters und 2O°/o Zyclohexanon sowie 75°o Toluol hergestellt wird. Diese Mischung wird mit einem Düsendruck von etwa 3,5 at auf eine mit einer Maske versehene Unterlage aus Polyesterfilm aufgesprüht, der mit einer dünnen, halbtransparenten Alunvniumschicht versehen ist. Der Film wird so besprüht, daß sich eine 2 Mikron starke Schicht bildet, wenn eine Trocknung von 12 Stunden bei Zimmertemperatur durchgeführt wird. Der aluminisierte Film hat eine Größe von etwa 30 · 30 cm und ist mit einer dünnen Maske aus korrosionsbeständigem Stahl S belegt, die 9 quadratische öffnungen von 12,7 mm Seitenlänge hat. Nach der Beschichtung bleibt die Maske auf der Ansammlung von Bildfeldern liegen. Eine Schicht aus Selen von weniger als 1 Mikron Stärke wird dann auf die Schicht durch Vakuumaufdampfung aufgebracht, wozu das Verfahren der FR-PS 1 466 349 angewendet wird.
Nach der Bildung der Selenschicht wird die Stahlmaske von der Unterlage abgenommen, so daß eine Ansammlung von Bildfeldern in gleichmäßiger Verteilung auf dem Film zurückbleibt.
Beispiel 2
Auf ein ausgewähltes Bildfeld der Anordnung aus ao Beispiel 1 wird folgendermaßen ein Bild aufgebracht. Das gesamte Bildblatt wird unter eine Korona-Ladevorrichtung gebracht, die beispielsweise in der US-PS 2 588 699 beschrieben ist, und gleichmäßig auf eine positive Spannung von etwa 70 Volt aufgeladen. Ein *5 zu reproduzierendes Originalbild wird über das ausgewählte Bildfeld gebracht und eine Belichtung mit etwa 53,8 Luxsec. mittels einer Wolframfadenlampe vorgenommen. Das Bildfeld wird dann durch etwa 2 Sekunden lange Einwirkung von Zyclohexandämpfen auf das gesamte Bildblatt entwickelt. Es ergibt sich ein ausgezeichnetes Bild auf dem ausgewählten Bildfeld, welches dem Originalbild entspricht.
Beispiel 3
Auf dem Bildblatt aus Beispiel 1 wird ein zweites Bild erzeugt, und zwar auf dem Bildfeld, weiches dem bereits nach Beispiel 2 belichteten Bildfeld benachbart ist. Es ergibt sich hierbei ein ausgezeichnetes Bild, welches dem Originalbild entspricht. Das Bildblatt enthält jetzt zwei mit einem Bild versehene Bildfelder, während noch sieben Bildfelder für nachfolgende Bilderzeugungen zur Verfügung stehen.
Beispiel 4
Eine Anordnung von 9 Bildfeldern wird unter Verwendung von Zinkoxid als Photoleiter hergestellt. Wie im Beispiel 1 wird ein aluminisierter Film mit einer Maske versehen. Dann wird eine Zinkoxid enthaltende Bindemittelstruktur folgendermaßen hergestellt: Eine Mischung von Zinkoxid wird im Verhältnis 1 :1 mit einem Siliconharz gemischt. Zuerst wird das Harz in Toluol gelöst, wonach das Zinkoxid hinzugefügt wird. Durch Aufgießen auf den mit einer Maske versehenen aluminisierten Film wird eine Überzugsstärke von 0,01 bis 0,02 mm erzeugt. Die beschichtete Unterlage wird dann I Stunde lang bei 50° C getrocknet. Dann wird das Bildblatt bei Dunkelheit 12 Stunden lang gelagert.
Beispiel S
Unter Anwendung des im Beispiel 2 beschriebenen Verfahrens wird die nach Beispiel 4 hergestellte Bildplatte gleichmäßig auf eine negative Spannung von etwa 100 Volt aufgeladen und in einem einzelnen Bildfeld bei einer Belichtung von 107,6 Luxsec. init-
409 586/340
tels einer Wolframfadenlampe mit einem Bild versehen. Nach der Belichtung wird das Bildfeld durch gleichmäßige Einwirkung von Dämpfen aus Tetrachlorkohlenstoff auf das gesamte Bildblatt für eine Dauer von 10 Sekunden entwickelt. Es ergibt sich
10
eine ausgezeichnete Kopie des Originalbildes. Nach demselben Verfahren wird ein zweites Bild auf einem der anderen Bildfelder erzeugt und entwickelt. Wiederum ergibt sich eine ausgezeichnete Kopie des Originalbildes.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (7)

Patentansprüche:
1. Abbildungsverfahren, bei dem ein aus einer Unterlage, einer darauf aufgebrachten Schicht eines erweichbaren Materials mit darin oder darauf angeordnetem, teilchenförmigen!, durch die Kraftwirkung elektrostatischer Ladungen wanderungsfähigem Material zumindest teilweise mit einem elektrostatischen latenten Bild versehen wird und das erweichbare Material in zumindest einem Teil des Aufzeichnungsmaterials erweicht wird, wodurch infolge selektiver Wanderung des wanderungsfähigen Materials in bildmäßiger Verteilung durch das erweichte Material hindurch ein Bild entsteht, dadurch genennzeichnet, daß die Erzeugung eines elektrostatischen latenten Bildes und die Erweichung des erweichbaren Materials zur Erzeugung zumindest eines ein zuvor erzeugtes Bild zumindest teilweise überlagernden weiteren Bildes wiederholt werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das erweichbare Material durch Einwirkung der Dämpfe eines Lösungsmittels erweicht wird.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das erweichbare Material durch Wärmeeinwirkung erweicht wird.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest eines der weiteren Bilder unmittelbar neben dem ersten Bild erzeugt wird.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß ein wanderungsfähiges Material verwendet wird, das durch Lichteinwirkung sich ändernde elektrostatische Eigenschaften aufweist.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß ein wanderungsfähiges Material verwendet wird, das von einer Lichteinwirkung unabhängige elektrostatische Eigenschaften aufweist.
7. Verfahren nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das elektrostatische latente Bild durch eine elektrostatische Aufladung des Auf-Zeichnungsmaterials unter Anwendung einer Schablone erzeugt wird.
DE1804475A 1967-10-27 1968-10-22 Abbildungsverfahren unter Benutzung eines erweichbaren Materials Expired DE1804475C3 (de)

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