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DE179562C - - Google Patents

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Publication number
DE179562C
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
fire
glaze
colorless
objects
fired
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT179562D
Other languages
English (en)
Publication of DE179562C publication Critical patent/DE179562C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C04CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
    • C04BLIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
    • C04B41/00After-treatment of mortars, concrete, artificial stone or ceramics; Treatment of natural stone
    • C04B41/009After-treatment of mortars, concrete, artificial stone or ceramics; Treatment of natural stone characterised by the material treated
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C04CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
    • C04BLIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
    • C04B41/00After-treatment of mortars, concrete, artificial stone or ceramics; Treatment of natural stone
    • C04B41/45Coating or impregnating, e.g. injection in masonry, partial coating of green or fired ceramics, organic coating compositions for adhering together two concrete elements
    • C04B41/52Multiple coating or impregnating multiple coating or impregnating with the same composition or with compositions only differing in the concentration of the constituents, is classified as single coating or impregnation
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C04CEMENTS; CONCRETE; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES
    • C04BLIME, MAGNESIA; SLAG; CEMENTS; COMPOSITIONS THEREOF, e.g. MORTARS, CONCRETE OR LIKE BUILDING MATERIALS; ARTIFICIAL STONE; CERAMICS; REFRACTORIES; TREATMENT OF NATURAL STONE
    • C04B41/00After-treatment of mortars, concrete, artificial stone or ceramics; Treatment of natural stone
    • C04B41/80After-treatment of mortars, concrete, artificial stone or ceramics; Treatment of natural stone of only ceramics
    • C04B41/81Coating or impregnation
    • C04B41/89Coating or impregnation for obtaining at least two superposed coatings having different compositions

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Glass Compositions (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur
- Herstellung matter farbiger Verzierungen auf Gegenständen aus Porzellan, auf welche nach einem neueren (Kopenhagener) Verfahren die verschiedenen Farben in flüssigem Zustand auf den rohen oder verglühten Gegenstand aufgetragen und welche dann mit einer farblosen Glasur überzogen und im Scharffeuerglattbrand fertig gebrannt werden.
ίο Es ist nun bekannt, scharf gebrannte farblose Glasuren durch Ätzen in einer konzentrierten Säure zu mattieren. Dieses Verfahren würde bei nach dem erwähnten . Kopenhagener Verfahren hergestellten Gegenständen nicht nur unschöne Waren ergeben, sondern es hat insbesondere den großen 'Nachteil, daß das Arbeiten mit der konzentrierten Säure sehr gesundheitsschädlich ist, so daß es in einem größeren Betriebe nicht verwendet und von einem Arbeiter nur sehr kurze Zeit gehandhabt werden kann.
Der Zweck der Erfindung ist nun, gerade diesen Übelstand zu vermeiden. Dies wird dadurch erreicht, daß die scharf gebrannten Gegenstände mit einem zweiten farblosen Glasurüberzug versehen und in einem zweiten Feuer mit einem niederen Hitzegrad nochmals gebrannt werden. Hierdurch ist es möglich gemacht, das Mattieren mit einer schwachen Säure bewirken zu können. Die Glasur wird bei Behandlung mit einer z. B. 2 bis 5 prozentigen Säure derart angegriffen, daß die darunter liegenden Farben durch beide Glasurschichten in einem sammetartigen Matt hindurchschimmern.
Wie Erfinder feststellte, ist eine derart schwache Säure wirkungslos, wenn sie difekt auf die erste scharf gebrannte Glasurschicht gebracht wird, erst die zweite schwächer gebrannte Glasurschicht ermöglicht eine Mattierung. Eine derart schwache Säure ist natürlich nicht gesundheitsschädlich. Nach dem neuen Verfahren erhält die Unterglasurmalerei des Starkfeuerporzellans ein bisher unbekanntes Aussehen sowohl hinsichtlich der einzelnen Farbennuancen als auch der Gesamtwirkung, indem die Gegenstände einen herrlichen, weichen, sammet- oder marmorartigen Matton erhalten.
Das Verfahren geht in folgender Weise vor sich:
Der verglühte ungebrannte Gegenstand wird mit löslichen Verbindungen des Chroms, Nickels, Kobalts, Platins, Golds, Mangans, Eisens, Kupfers, Iridiums und dergl. allein oder mittels Mischungen mit Verzierungen versehen, wiederholt verglüht, mit einer farblosen Glasur überzogen und im Glattofen (Scharffeuer) gebrannt. Dann wird ein zweiter farbloser Glasuranstrich hergestellt, indem die Schaffeuerglasurmischung entweder mit Bor- und Bleiverbindungen oder mit Baryumverbindungen entsprechend versetzt wird. Diese Mischung wird gefrittet, äußerst fein gemahlen und dann auf den mit Unterglasurmalerei versehenen und bereits gebrannten Gegenstand aufgetragen, so daß dieser ganz oder teilweise bedeckt ist, worauf er bei schwachem bezw. schwächerem Feuer nochmals gebrannt wird. Darauf wird der zum zweiten Male gebrannte Gegenstand in einem stark verdünnten Fluorwasserstoffbad geätzt. Die Unterglasurdekoration erscheint jetzt in einem sammet- oder marmor-
artigen Matton; die Starkfeuerunterglasurfarben zeigen sich in teilweise veränderten, vollkommen neuen, durchweg weichen und feinen Nuancen, deren Zahl durch Überfangen mit Lüstern und Schmelzfarben noch erhöht werden kann.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Verfahren zur Herstellung matter farbiger Verzierungen auf Gegenständen aus Porzellan, auf welche die verschiedenett Farben in flüssigem Zustand aufgetragen und die dann mit einer farblosen Glasurschicht überzogen und gebrannt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Gegenstände nach dem Brande mit einem zweiten farblosen, leichter schmelzbaren Glasuranstrich versehen, nochmals in schwächerem Feuer gebrannt und dann mit einer schwachen Säure geätzt werden.
DENDAT179562D Active DE179562C (de)

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DE179562C true DE179562C (de)

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT179562D Active DE179562C (de)

Country Status (1)

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DE (1) DE179562C (de)

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