DE1795304A1 - Polymerisationsverfahren und Vorrichtung zu ihrer Durchfuehrung - Google Patents
Polymerisationsverfahren und Vorrichtung zu ihrer DurchfuehrungInfo
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Description
8 MDNCHEN 49 HindelangstraBe 8
Telefon 0811/757725
Nippon Petrochemicals Co., ltd. 3-12, Nishi Shimbashi 1-chome, Minato-ku, Tokyo, Japan
Polymerisationsverfahren und Vorrichtungen zu ihrer
Durchführung
Die Erfindung bezieht sich auf Polymerisationsverfahren und Vorrichtungen zur Durchführung der Verfahren, bei dem das
Polymerisationsprodukt in der Reaktionsmischung inabesondere unlöslich ist und das spezifische Gewicht des Polymerisationsproduktes
schwerer ist als das der !Reaktionsmischung.
Es sind bereits verschiedene Untersuchungen angestellt worden, die im Zusammenhang mit Polymerisationsverfahren und Vorrichtungen
zur Durchführung solcher Verfahren stehen. Diese Untersuchungen betreffen vor allem Verfahren zum Zuführen von
Katalysatoren, Monomeren und Heaktionsmitteln, weiter Verfahren zum Zu- und Abführen von Wärme, Hührverfahren, !Regulierungen
der Konzentration von Monomeren und Polymerisationsprodukten, Hegelungen der Temperatur und der Viskosität in
lieaktionBsystemen, Hegelungen von Aufenthaltszeiten von Heaktionsmitteln,
Fällungen von Polymerisationsprodukten und von unreagierten Lösungsbestand teilen und Heaktionsmitteln.
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_ 2 —
Die bekanntgewordenen Untersuchungen befassen sich weiter mit dem Studium von Polymerisationsreaktionen und ihren Abläufen,
z.B. Geschwindigkeiten der Polymerisationereaktionen, Tempera« türen und Drücken bei Polymerisationsreaktionen, homogenen
und heterogenen Polymerisationsreaktionen, Löeliohkeiten von
Polymerisationsprodukten im Reaktionssystem, Molekulargewichten,
Klebrigkeit und spezifischen Gewiohten von Polymerisationsprodukten,
Viskositäten der Beaktionsevsteme usw.
Die Untersuchungsergebnisse bezogen sich dabei nicht auf solche Polymerisationsverfahren, bei denen das P0lymerisat±onepro~
dukt in dem Heaktionssystem insbesondere unlöslich ist und das spezifische Gewicht des Polymerisationsproduktes kleiner
ist als das des flüssigen Beaktionsgemisohes. Auch, in den
lallen, in denen das Polymerisationsprodukt klebrig oder zähflüssig ist, blieben viele Probleme ungelöst· Als Yorriohtungen
zur Durchführung von Polymerisationeverfahren sind Beaktionsgefäße
mit Bührern und ein Saugrohr-Heaktionsgefäß naoh
der US-Patentschrift 2 656 026 bekannt.
Im Hinblick auf die Abscheidung von Polymerisationsprodukten
nach Ablauf der Reaktion sind weiter Verfahren sum kontinuierlichen Überstreichen von Polymerisationsprodukten mit endlösen
Bandförderern mit schalenförmigen oder ovalen Kettenplatten,
Verfahren zum !rennen von Polymer isationep:fodukten unter Ver-- ;
Wendung eines Siebes naoh den US-Patentschriften 2 085 524 und
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2 436 767 bekanntgeworden. Eine wirkungsvolle Trennung konnte jedoch mit nach den bekannten Verfahren hergestellten
Polymerisationsprodukten τοη gewissen IeilohengrσBen nicht
erzielt werden.
Bei dem Gebrauch der bekannten Polymerisationsvorrichtungen
ist außerdem die Innenwand mit Polymerisationsprodukten fleckenartig überzogen, sofern das Polymerisationsprodukt
klebrig oder pappig ist. Dadurch wird der Wärmeübergang und die Strömungsfähigkeit des lleaktionsgemisches behindert.
Weiterhin bereitet es bei Polymerisationsprodukten mit Hührern insbesondere bei hohen oder niedrigen Eeaktionstemperatüren
oder hohen Drücken Schwierigkeiten, den Hiihrsehaft genügend
abzudichten.
Aufgabe der Erfindung ist es, ein Polymerisationsverfahren und Vorrichtungen zur Durchführung des Verfahrens anzugeben,
wodurch die vorgenannten Sohwierigkeiten weitgehend vermieden werden können und dabei in ihrer Konstruktion besonders
einfache Vorrichtungen zur Abtrennung der Polymerisationsprodukte verwendet werden können.
Außerdem soll sich das Polymerisationsverfahren derart durchführen lassen, dag die Menge des Reaktionsmittels
wesentlich verringert werden kann·
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6AD ORIGINAL
Mr den fall, daß das Polymerisationsprodukt klebrig oder pappig ist, soll sein Ansetzen an den Wandungen des Reaktionsgefäßes
verhindert sein, damit Wärmetibergänge und Strömungsbehinderungen in dem Reaktionsgefäß vermieden
werden können.
Außerdem soll sich durch das anzugebende Polymerisationsverfahren die Konzentration des Polymerisationsproduktes
steigern lassen. Dabei soll sich auch das Polymerisationsprodukt im wesentlichen von einer flüssigen Phase eines
bereits auf herkömmliche Weise zur Reaktion gekommenen Reaktionsgemisches leioht trennen lassen, so daß der Aufwand
zur Trennung der Polymerisationsprodukte bei den herkömmlichen Verfahrensweisen vermindert werden kann.
Schließlich soll noch das aufzufindende Polymerisationsverfahren, wenn die Polymerisationsreaktionen unter erhitzten
oder gekühlten Bedingungen fortschreiten, die Wärme des Reaktionssystems durch Wärmeaustausch von dem
abgetrennten Flüssigkeitsteil weitgehend zurückgewonnen werden können.
Die Erfindung geht zur lösung der Aufgabe von dem Gedanken
aus, bei Polymerisationsverfahren der eingangs genannten Art Zyklone bzw. zyklonartige Gefäße als Reaktionsgefäße
zur Anwendung zu bringen.
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Die Erfindung besteht danach, darin, daß die Reaktionsmisohung
in einem Reaktionsbehälter derart in Rotation versetzt wird, daß sich das Polymerisationsprodukt weitgehend
im Zentrum der Rotationsströmung sammelt, und daß
das Polymerisationskonzentrat aus dem Zentrum und die sich von dem Polymerisationskonzentrat abgetrennte Flüssigkeit
im Bereich des Behälterumfanges abgezogen wird.
Bei herkömmlichen Zyklonen wird das zu trennende Gut, welches in seinem spezifischen Gewicht höher iat als die übrigen
Bestandteile des Aufgabegutes durch Zentrifugalkräfte an die Außenwandungen gedrückt.
Bei der Erfindung wird jedoch das feste Material, das hier
leichter ist als die Flüssigphase, ins Zentrum des Zyklons
abgesondert. Bin wesentlicher Unterschied der bekannten Anwendung der Zyklone gegenüber der bei der Erfindung
ist also in den anderen Beziehungen der spezifischen Gewichte der einzelnen Bestandteile zueinander zu sehen.
Die Vorrichtung zur Durchführung der Erfindung besteht damit aus einem hohlen Drehkörper mit Verschlüssen an
beiden Enden. Der Querschnitt des Drehkörpers ist rund. Am einen Ende des Rotationskörpers befindet sich ein oder
mehrere Einlasse für Monomere, Katalysatoren, Heaktionamittel
oder Reaktionsgemische. Am anderen Ende des
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Rotationskörpers sind Auslässe für von Polymerisationsprodukten weitgehend getrennten Flüssigkeitsanteilen vorgesehen.
Zentral an einem der beiden Enden des !Rotationskörpers ist ein Auslaß für konzentrierte oder abgesonderte
Polymerisationsprodukte vorgesehen. Di* Einlasse verlaufen
tangential zum Umfang des Reaktionsgefäßee und der Auslas
für das Polymerisationsprodukt kann, aber braucht nicht in das Innere- des Reaktionsgefäßes hineinzuragen. Der oder
die Auslässe am Umfang des Reaktionsgefäßes für die abgetrennten Flüssigkeitsanteile können ebenfalls wie die Einlasse
mit Vorteil tangential zum Umfang des Reaktionsgefäßes gerichtet sein, um dadurch möglichst konzentrierte
Polymerisationsprodukte aus den Auslässen erhalten zu können·
Zur Benutzung des Reaktionsgefäßes werden Monomere, Eataly-.
satoren und Reaktionsmittel duroh die tangentialen Einlasse
zugeführt, die dadurch entlang der Innenwandung des Reaktionsgefäßes um seine Achse rotieren. Sie lineare geschwindigkeit
des zugeführten Reaktionsgemisohes beträgt vorzugsweise
mehr als 1 m/seo. Der Anteil des Beaktionsgemisches,
der leiohter ist, als die Polymerisationaprodukte, ist mit
letzterem angereichert, und der Anteil, der schwerer ist als die Polymerisationsprodukte, enthält keine oder nur geringe
Anteile von diesen Produkten. Die leiohtere Flüssigkeitsphase
wird im Zentrum des Reaktionagefäßes konzentriert
und von dem Auslaß für die Polymerisationeprodukte ausge-
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tragen. Die schwerere, von den Polymerisationsprodukten abgetrennte
Flüssigkeitsphase wird von den für diese bestimmten Auslassen ausgetragen.
Die vorliegende Erfindung kann bei Polymerisationsreaktionen nützlich sein, bei welchen das Polymerisationsprodukt im
wesentlichen unlöslich in der Flüssigkeitsphase ist und das spezifische Gewicht des Produktes geringer ist als die
der Flüssigkeitsphase aus Monomeren und Reaktionsmitteln.
Polymerisationsreaktionen mit hoher Reaktionsgeschwindigkeit lassen sich mit Vorteil nach dem Verfahren der Erfindung
durchführen. Die Polymerisationsreaktion kann vollständig ablaufen, während Monomere, Katalysatoren und Reaktionsmittel in den Reaktionsbehälter eingeführt werden und dabei
rotierend durch den Behälter strömen und das von den Polymerisationsprodukten weitgehend getrennte Reaktionsgemisch
aus den Auslässen abgezogen wird.
Die Polymerisationsreaktion kann im Einklang mit der Erfindung eine Radikal—Polymerisation oder eine Ionen-Polymerisation
sein, die von #ersohiedenen Monomeren ausgehen. Unter diesen Reaktionen ist die zumeist gebräuchliche die Polymerisation
von Isoolefinen und die Oo-Polymerisation von
Isoolefinen und anderen ungesättigten Kohlenwasserstoffen mit 4 bis 10 Kohlenstoffatomen in Gegenwart von FRIEDEL-CRAFTS
Katalysator, BF,-Metallalkoxidsystem als Katalysator
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und Kohlenwasserstoffhalogeniden als Reaktionsmittel bei einer -Temperatur von unter O0C.
Die Erfindung kann außerdem bei solchen Polymerisationsverfahren mit Vorteil zur Anwendung kommen, bei denen die Konzentration
des Polymerisationsproduktes erhöht wird oder das Polyraerisationsprodukt im wesentlichen von der Flüssigke'itsphase
des ir&fiwk· Reaktionsgemisches abgetrennt wird,
welches durch einfache Polymerisationsschritte hergestellt
wird, bevor das Reaktionsprodukt den nachfolgenden Schritten wie Überströmen oder Überfließen, Waschen usw. unterworfen
wird.
Der vorbezeichnete Reaktionsbehälter weist einen runden Querschnitt auf und besteht aus einem hohlen Zylinder, einem
hohlen Kreiskegel oder aus der Kombination von beiden.
Nach der Erfindung ist der Querschnitt des Reaktionsbehälters rund, damit das zugeführte Reaktionsgemiech in dem Behälter
rotieren und das Polymerisationsprodukt durch Aus-· lasse abgetrennt werden kann.
Um eine wirkungsvolle Rotationsströmung zu erhalten, können
fortlaufende schraubenförmige Erhebungen oder Vertiefungen an bzw. in der Innenwandung des Reaktionsbehälters vorgesehen
sein.
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Die Energie für die Rotationsatrömung wird von der relativ
hohen linearen Strömungsgeschwindigkeit der Monomeren, des Katalysators und der Reaktionsmittel oder des Reaktionsgemisohes
aufgebracht, welche "bzw. welches durch die Einlasse in den Reaktionsbehälter eingeführt werden bzw, wird.
Die Einströmgesohwindigkeit ist etwa 1 bis 2 ni/sec oder
höher. Die Einlasse sind tangential zum Querschnitt des
Reaktionsbehälters angeordnet. Im Bereich der Einlasse ist ferner ein zentral angeordneter Strömungseinführungskonus
mit Vorteil vorgesehen, dessen Spitze zum Zentrum des Reaktionsbehälters gerichtet ist.
Aufgrund dieses Strömungaführungskonus' wird die rotierende
ο trömung in dem Reaktionsbehälter wirkungsvoll vorwärtsbewegt.
Nach der Erfindung ist es besonders vorteilhaft, wenn die
spezifischen Gewichte des Polymerisationsproduktes und des
Reaktionsbehälter in dem Differenzbereich von 0,005 bis
0,5 liegen. Unter einem Bereich von 0,005 ist es schwierig, genügend konzentrierte Polymerisationsprodukte zu erhalten.
Es ist weiter besonders vorteilhaft, wenn die Teilchengrößen des
Polymerisationsproduktes oberhalb von 50 Mikron liegen. Unter 50 Mikron werden genügend konzentrierte Polymerisationsprodukte
nicht erhalten, aber es ist ein Merkmal der Erfindung, daß die Konzentration oder die Abtrennung der Polymerisa-
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tionsprodukte wirkungsvoll sogar dann erhalten wird, wenn sehr kleine Teilchengrößen von z.B. 80 bis 1000 Mikron
vorliegen.
Nach der Erfindung können mit Vorteil zwei oder mehrere Reaktionsapparate parallel und/oder in S.erie zusammengeschaltet
werden.
Das erfindungsgemäße Verfahren wird im Zusammenhang mit Ausführungsformen zur Durchführung des Verfahrens mehr
im einzelnen "beschrieben und erläutert. In den zugehörigen schematischen Zeichnungen zeigt:
Fig. 1 einen Längsschnitt durch eine erste Ausführungsform zur Durchführung des erfindungsgemäßen
Verfahrens,
Pig. 2 einen Querschnitt nach den Linien H-II in Fig. 1,
Fig. 3 einen Querschnitt nach den Linien HI-III
in Fig, 1,
Fig. 4 einen Längsschnitt einer weiteren Ausführungsform und
Fig. 5
bis 7 Längsschnitte weiterer Ausführungsformen.
In Fig. 1 ist ein Reaktionsbehälter naoh der Erfindung mit
1 bezeichnet, der an einem Ende geschlossen und am anderen
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Ende mit einer Kopfplatte 3 verschlossen ist.
Der Reaktionsbehälter 1 weist ein Gehäuse 2 auf, das durch Querwände 4 in drei Räume unterteilt ist. Jeder Raum des
Gehäuses ist mit Bin- und Auslaßrohren 5 zur Zu- und Abführung von Wärme übertragenden Medien vorgesehen, um den
Reaktionsbehälter zu erwärmen oder zu kühlen. Weiter ist ein Expansionsring 9 vorgesehen, um Wärmespannungen des
Gehäuses 2 auszugleichen.
Das Verfahren nach der Erfindung wird mehr im einzelnen bei dem Reaktionsbehälter nach Pig. 1 bis 3 erläuterte
Noch nicht zur Reaktion gebrachtes Material, Monomere, Katalysatoren und Reaktionsmitbel werden dem Reaktionsbehälter
durch die Einlasse 6a, 6b und 6c (siehe Fig. 2) mit linearer Strömungsgeschwindigkeit von etwa 1 bis 2 m/sec oder mehr
zugeführt. Das zugeführte Gut strömt rotierend um den Strömungsführungskonus 8, wird vollständig gemischt und strömt
durch den fortlaufend zugeführten Strom voran. Das Reaktionsgemisch durchläuft den Reaktionsbehälter zum anderen Ende
hin, wobei die Polymerisationsreaktion kontinuierlich abläuft. Die Reaktionstemperatur in dem Reaktionssystem kann
vorteilhafterweise durch Zuführung von Wärmeaustauschmitteln
in dem Gehäuse 2 aufrechterhalten werden. Das Gehäuse ist in drei Räume durch Wandungen 4 unterteilt, so daß die
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Temperatur des Seaktionsgemisch.es im Maße einer Verbesserung
der Polymerisationsreaktion in dem Reaktionsbehälter eingestellt werden kann, was sehr zweckmäßig zum Fortschreiten
der Polymerisationsreaktion sein kann.
Das spezifische Gewicht des Polymerisationsproduktes, das in den vorbeschriebenen Verfahrensschritten gebildet wird,
ist geringer als das der Flüssigkeit in dem Reaktionssystem, so daß die Wirkung der Zentrifugalkraft auf das Polymerisationsprodukt,
bewirkt durch die rotierende Strömung, geringer ist als die auf die Flüssigphase. Daher sammelt sich
das produzierte Polymerisationsprodukt im Bereich des Zentrums des Reaktionsbehälters und wird dabei im wesentlichen
von der Flüssigkeit getrennt. Das abgetrennte Polymerisationsprodukt läßt sich aus der zentralen Achse des Behälters abziehen
und wird fortlaufend aus dem Auslaß 10 als Schlamm abgeführt, der von der Flüssigphase durohsetzt ist. Die Konzentration
des polymeren Schlammes kann dabei weitgehend gesteuert werden, so daß mit Vorteil ein bestimmtes Polymer-Konzentrat
abgeführt werden kann. Der größte Teil der Flüssigphase, die von dem Polymerisationsprodukt abgetrennt iat,
wird aus dem Auslaß 11 abgeführt, der tangential am Endquerschnitt
des Reaktionsbehälters angreift.
In den bekannten fortlaufend durchgeführten Polymerisationsreaktionen der eingangs genannten Art werden das das Polymeri-
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s a ti ons produkt enthaltende !Reaktionsgemische unreagierte
Monomere und Reaktionsmittel gemeinsam ausgetragen und das Polymerisationsprodukt wird anschließend in einer Heine
von Schritten wie z.B. Überfließen, Entfernen von Katalysatoren und Abspulen getrennt,und in der gleichen Zeit werden
unreagiertes Monomer und Reaktionsmittel ausgebraoht,-die
nach Abscheidungs-, Erwärmungs- oder Kühlschritten dem Polymerisationsverfahren
wieder zugeführt werden können.
In dem Verfahren nach der Erfindung enthält das ausgebrachte Reaktionsgemisch geringe Mengen an Polymerisationsprodukten
und kann daher vorteilhafterweise direkt in den Reaktionsbehälte
zurückgeführt werden. Somit können der Aufwand und die Kosten für den Wärmeaustausch, die Aufarbeitung auch für unreagiertes
Monomer weitgehend verringert werden.
Das Polymerisationsprodukt haftet, wenn es klebrig ist, bei den bekannten Verfahren an den Wandungen der !Reaktionsbehälter,
so daß der Wärmeübergang sowie das Fließen des Behälterinhaltes behindert wird. Daher müssen die bekannten
fortlaufenden Verfahren zur Reinigung in bestimmten Zeitabständen für längere Zeit stillgesetzt werden. Dagegen
wel:;t die Vorrichtung nach der Erfindung die Besonderheit auf,
daß klebrige Polymerisationsprodukte in der zentralen Achse
dea Reaktionsbehälter.^ konzentriert werden. Die Konzentration
dor Polymerisationsprodukte spielt sich daher in dem
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-H-
Reaktionsgefäß mit Torteil weitgehend entfernt von den
Wandungen ab, so daß im wesentlichen keine klebrigen
Polymerisationsprodukte mit den Wandungen in Berührung kommen. Ein Festsetzen von Polymerisationsprodukten an den Wandungen
des Reaktionsgefäßes wird außerdem durch die starke Rotationsströmung entlang den Wänden weitgehend vermieden.
Ea ist daher ohne Schwierigkeiten möglich, über längere Zeit
mit dem erfindungsgemäßen Eeaktionsbehälter· bei konstanten
Wärmebedingungen zu fahren.
Eine wirkungsvolle Konzentrierungs- oder Trennungsoperation
der Polymerisationsprodukte nach Ablauf der Polymerisationsreaktionen kann mit Vorteil auch erhalten werden, wenn z.B.
der Reaktionsbehälter nach Pig. 1 bis 3 mit einem herkömmlichen Reaktionsgefäß kombiniert wird, wobei reagiertes
Polymerisationsgemisch zur Trennung der Polymerisationsprodukte in einen oder mehrere der Einlasse 6a, 6b und 6<*
eingeführt wird.
In einem solchen Pail lassen sioh die vorgenannten oharakteristi·
sehen Eigenschaften des erfindungsgemäßen Verfahrens ebenfalls
erreichen.
In dem falle, in dem das Polymerisationeprodukt aus sehr kleinen
Teilohengrößen, z.B. von 100 bis 1000 Mikron, besteht,
kann die Trennung des Polymerisationsproduktee naoh dem er-
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findungsgemäßen Yerfaliren während der Polymerisationsreaktion
oder nach dieser wirkungsvoll erreicht werden. Streuen die Teilchengrößen des erhaltenen Polymerisationsproduktes
in einem großen Bereich z.B. zwischen 50 Mikron und 10 Mikron oder mehreren Millimetern, so kann nicht nur eine gemeinsame
Trennung aller leilchengrößen gemeinsam vorgenommen
werden, sondern auch nach einzelnen Teilchengrößenbereichen
klassierte Fraktionen mit dem erfindungsgemäßen
Reaktionsbehälter erhalten werden.
Reaktionsbehälter erhalten werden.
In den Pig. 4 bie 7 sind weitere Ausfuhrungsformen für
Reaktionsbehälter zur Durchführung des erfindungsgemäßen
Verfahrens dargestellt.
Reaktionsbehälter zur Durchführung des erfindungsgemäßen
Verfahrens dargestellt.
In Fig. 4· ist das eine Ende des hohlen Reaktionsbehälters
40 geschlossen. Das andere Ende ist durch eine Kopfplatte 45 verschließbar. An dem einen Ende sind Einlasse 41, 42
vorgesehen, die tangential am Umfang des Querschnittes des Reaktionsbehälters ansetzen. Ein Auslaß 43 am anderen Ende des Reaktionsbehälters dient zur Abführung der Reaktionsflüssigkeit, und ein Auslaß 44 durch das Zentrum der Kopfplatte 45 dient zur Abführung der Polymerisationsprodukte. Der Auslaß 44 ragt in das Reaktionsgefäß hinein. Es kann
aber auch ausreichen, den Auslaß 44 lediglich an der Kopfplatte 45 anzusetzen.
vorgesehen, die tangential am Umfang des Querschnittes des Reaktionsbehälters ansetzen. Ein Auslaß 43 am anderen Ende des Reaktionsbehälters dient zur Abführung der Reaktionsflüssigkeit, und ein Auslaß 44 durch das Zentrum der Kopfplatte 45 dient zur Abführung der Polymerisationsprodukte. Der Auslaß 44 ragt in das Reaktionsgefäß hinein. Es kann
aber auch ausreichen, den Auslaß 44 lediglich an der Kopfplatte 45 anzusetzen.
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In Fig. 5 ist der Reaktionsbehälter 50 teilweise zylindrisch und teilweise konisch ausgebildet. Nahe den tangentialen
Einlassen 53» 54 befindet sich am einen Ende des Reaktionsbehälters
50 eins Kopfplatte 51 zum Verschluß des Reaktionsbehälters. Um den Reaktionsbehälter 50 ist ein Mantel 52
vorgesehen. Die Bezifferungen 55 und 56 bezeichnen Auslässe für die flüssige Phase des Reaktionsgemisches. Der Auslaß
57 für abzuscheidende Polymerisationsprodukte erstreckt sich durch das Zentrum der Kopfplatte 51 axial in den Reaktionsbehälter
hinein, und zwar in diesem Falle vom Ende des Reaktionsbehälters mit den Einlassen 53, 54 aus. Das in
den Reaktionsbehälter sich erstreckende Ende des Auslasses 57 dient gleichzeitig als Strömungsführung im Sinne des Strömungsführungskonus
8 in Fig. 1.
In Fig» 6'ist der Reaktionsbehälter ein hohler Konusstumpf,
der an beiden Enden mit Kopflatten 61 und 66 dicht verschließbar
ist. Die Einlasse sind mit 62 und 63 und der Auslaß für das flüssige Reaktionsgemisch ist mit 64 bezeichnet,
der sich nicht in den Reaktionsbehälter hineinerstreckt. Der Auslaß 65 für abzusoheidande Polymerisationsprodukte
ist nahe den Einlassen 62 und 63 duroh dae Zentrum der Kopfplatte 61 geführt und erstreckt sich axial in den
Reaktionsbehälter 60 hinein. Im Gegensatz zu der Ausführungsform nach Fig. 5 ist das sioh in den Reaktionsbehälter erstreckende
Ende des Auslasses 65 mit Vorteil mit einem
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konischen Mantel versehen, der sich zum Zentrum des Reaktionsbehälters
hin verjüngt.
In Pig. 7 ist ein Ende des zylindrischen Reaktionsbehälters 70 verschlossen und das andere Ende ist mit einer
Kopfplatte 71 dicht verschlossene Die tangentialen Einlasse
sind mit 72 und 73 und der Auslaß für das flüssige Reaktionsgemisch ist mit 74 "bezeichnet. 75 stellt den Auslaß
für das Polymerisationsprodukt dar, der sich zentral in den Reaktionsbehälter hineinerstreckt. Das außerhalb des
Reaktionsbehälter liegende Ende des Auslasses 75 ist
durch eine Platte 77 verschlossen, durch die ein zentraler aekundärer Auslaß 78 geführt ist, der sich axial in den
primären Auslaß 75 hineinerstreckt. Ein zweiter sekundärer Auslaß 76 ist tangential am Umfang des primären Auslasses
außerhalb des Reaktionsbehälters angesetzt. In dem primären Auslaß 75 können damit mit Hilfe der sekundären Auslässe 76
und 78 zwei getrennte Fraktionen des Polymerisationsproduktes mit unterschiedlichen leilchengrößen oder mit unterschiedlichen
Konzentrationsdichten abgezogen werden. Die größere Konzentrationsdichte bzw. die Fraktion mit den größeren
TeiichHngrößen wird durch den tangentialen sekundären
Auslaß 76 und geringere Konzentrationsdichte oder die Fraktion mit den kleineren Teilohengrößen wird durch den zentralen
aekundären Auslaß 78 abgezogen.
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Ein wesentlicher Vorteil des erfindungsgemÄSen Reaktionsbehälters
ist sein einfacher Aufbau mit geringem Fertigung saufwand. ; 'Dadurch, daß der Reaktionsbehälter im wesentlichen
nur aus einem Drehkörper besteht, ist der erforderliche Materialaufwand für den Reaktionsbehälter geringer als bei
den herkömmlichen Reaktionsbehältern. Weiterhin ist das erforderliche Volumen des Reaktionsbehälters relativ klein und
der Reaktionsbehälter kann ohne Nachteil in jeder Sichtung, vertikal, horizontal oder geneigt, aufgestellt werden.
Die Erfindung wird im folgenden an mehr ins einzelne gehenden
Ausführungsbeispielen beschrieben, die die Erfindung in keiner Weise beschränken sollen.
Bei Verwendung eines Reaktionsbehälters,wie er schematisch
in Fig. 1 bis 3 gezeigt ist, soll mit Isobutylen und Isopren eine Oo-Polymerisation in Gegenwart von Bortrifluorid als :
Katalysator und Methylchlorid als Reaktionamittel durohgeführt
werden. Der Durohmesser des Reaktionsbehälter 1 beträgt
52,7 mm und die Länge des Reaktionsbehälters beträgt
120 cm. Der Auslaß 10 für das Polymerisationsprodukt erstreckt
sich 5fO cm zentral in den Reaktionsbehälter hinein.
Als Kühlflüssigkeit dient Äthylen, das über die Anschlüsse
in den Raum zwischen dem Gehäusemantel 2 und dem Reaktionen behälter eingeführt wird.
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Das Isobutylen enthält 3f> Isopren und wird auf -8O0O gekühlt
durch den Einlaß 6a in den Reaktionsbehälter eingeführt. Die Aufgabemenge beträgt 300 g/min. Methylchlorid
als Reaktionsmittel wird durch den Einlaß 6b zugeführt„ Die
Aufgabemenge beträgt 1700 g/min. Gasförmiges Bortrifluorid
wird durch den Einlaß 6ö zugeführt. Die Aufgabemenge beträgt 3,5 Millimol/min. Der obere !eil des Einlasses 6c ist mit
einer (nicht dargestellten) Gaseinlaßdüse versehen.
Am Auslaß 10 wird ein Gemisch aus Methylchlorid mit 102 g/min Polymerisationsprodukt und 217 g/min unreagiertem Monomer
erhalten. Am Auslaß 11 werden 1680 g/min Methylchlorid
vermischt mit unreagiertem Monomer und 2 Gew„-9& an Polymerisationsprodukten
erhalten. Das am Auslaß 10 abgezogene Polymerisationsprodukt wird auf herkömmliche Weise weiterverarbeitet.
Das durchschnittsviskositive Molekulargewicht des erhaltenen Polymerisationsproduktes beträgt 250 000,und der durch
Jod-Titration (beschrieben in Anal. Ohem. 29, 751 (1857)) ermittelte Bestandteil an Ungesättigtem beträgt 1,5·
Nach einer Betriebszeit von mehr als 50 Stunden war die Verschmutzung des Reaktionsbehälters durch das ausgeschiedene
Polymerisationsprodukt Behr gering.
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Ein auf herkömmliche Weise zur Reaktion gebrachtes G-einiscli,
das bei einer Co-Polymerisation von Isobutylen mit Isopren
bei -90°C in Gegenwart von Bortrifluorid als Katalysator und 76,7 Gew.-fS an Methylchlorid erhalten wurde, enthielt
3,3 Gew.sfa an unreagiertem Monomer und 20,0 Gew.-JL an Polymerisationsprodukt.
Dieses reagierte Gemisch wurde in die Einlasse 53 und 54 des in Fig. 5 schematisch gezeigten Reaktionsbehälters
eingeführt. Der verwendete Reaktionsbehälter hatte eine Länge von 70 cm und im zylindrischen Bereich
einen Durchmesser von 5 cm.
Das in den Reaktionsbehälter zugeführte Reaktionsgemisch wurde in Rotation versetzt, wobei sich das Polymerisationsprodukt in der zentralen Achse des Reaktionsbehälters ansammelte
und durch den Auslaß 57 in einer Menge von 14,9 l/min zum Austrag kam. Das am Austrag 57 erhaltene Gemisch
enthielt 39»5 Gew.-^S an Polymerisationsprodukt, 60,5 Gew.-^
an Reaktionsmittel und unreagiertes Monomer. An den Auslässen 55 und 56 wurden 15,1 l/min eines Gemisches abgezogen, das
aus Reaktionsmittel und unreagiertem Monomer mit 1,5 Gew.-?£
an Polymerisationsprodukt bestand. Die Temperatur des erhaltenen Gemisches betrug -85°C und konnte unmittelbar in den
Polymerisationsprozeß zurückgeführt werden.
Bei einer Betriebszelt von mehr als 50 Std. traten keine Behinderungen
durch anhaftende Polymerisationsprodukte auf.
- Patentansprüche -
209833/1093
CAÖ
Claims (1)
- Patentansprüche1. Polymerisationsverfahren, bei dem das Polymerisations— produkt in der Heaktionsmischung insbesondere unlöslich ist und das spezifische Gewicht des Polymerisationsproduktes leichter ist als das der Heaktionsmischung, dadurch gekennzeichnet, daß die Keaktionsmischung in einem Reaktionsbehälter derart in Rotation versetzt wird, daß sich das Polymerisationaprodukt weitgehend im Zentrum der Sotation.3strömung sammelt, und daß das Polymerisationskonzentrat aus dem Zentrum und die sich von dem Polymerisationskonzentrat abgetrennte Flüssigkeit im Bereich dee Behälterumfanges abgezogen wird.2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß von einex· lieaktionsmiachung ausgegangen wird, die vorher in einem an sich bekannten Polymerisationsverfahren weitgehend zur .Reaktion gebracht ist,Z* Vorfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Differenz der spezifischen Gewichte zwischen Polymeriuationaprodukt und ileaktionagemisch etwa im Bereich von O,UÜ5 und 0,5 liegt, die Teilchengröße des PoIymerisationsproduktes im wesentlichen oberhalb von bO Mikron liegt und die lineare Geschwindigkeit des in dsm .Reaktionsbehälter eingeführten iieaktion:jgHmi3CheH mindestens 1 uj/sec beträgt,209833/1093BAD ORiQlNAL4. Verfahren nach den Ansprüchen 1 "bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß Isoolefine und Diolefine mit 4 "bis 10 Kohlenstoffatomen in Gegenwart von Kohlenwasserstoffhalogenid als Reaktionsmittel in einem kationischen Polymerisationssy*> stem bei einer Temperatur von unter O0C copolymerisiert werden.5. Verfahren nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß Isoolefine in Gegenwart von Kohlenwasserstoff halogenid als Reaktionsmittel in einem kationischen Polymerisationssystem bei einer Temperatur unter O0C polymerisiert werden.6. Verfahren nach Anspruch 1 bis 3> dadurch gekennzeichnet, daß das an dem oder den Auslässen des Reaktionsbehälters abgeführte Reaktionsgemisch zu dem oder den Einlassen des Eeaktionsgefäßes zurückgeführt wird.7. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß von einer schlammigen Reaktionsmischung ausgegangen wird, die sich bei der Oo-Polymerisation von 4 bis 10 Kohlenstoffatome enthaltenden Isoolefinen und Diolefinen in Gegenwart von Kohlenwasserstoffhalogenid als Reaktionsmittel in einem kationischen Polymerisationssystöm bildet.8. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß209833/1093BAD OFiIGtNALvon einer schlammigen Reaktionsmieschung ausgegangen wird, die sich bei der Polymerisation von Isoolefin in Gegenwart von Kohlenwas3erstoffhalogenid als ReaktionBmittel in einem kationiechen Polymerisationssyatem Mldet.9· Verfahren nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß als Isoolefin Isobutylen,ale Diolefin Isopren und als Reaktionsmittel Methylchlorid verwendet wird.10. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach einem oder mehreren der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Reaktionsbehälter (1, 4-0, 50, 60,70) aus einem hohlen Drehkörper besteht, der an beiden Enden geschlossen ist, wobei an dem einen Ende ein oder mehrere tangentiale Einlasse (6a, 6b, 6c; 41, 42; 53j 54; 62, 63; 72, 75) zum Zuführen des Reaktionsgemische;= und an dem anderen Ende ein oder mehrere Auslass· (11; 43} 55,56; 64; 74;) *um Abführen des von dem Polymerisationsprodukt weitgehend getrennten Reaktionsgemische.== vorgesehen *βΦ sind, und wobei an einem der beiden Enden ein oder mehrere zentral angeordnete Auslässe (10, 44, 57, 65, 75, 76, 78) zum Abführen d«o Polymerisationsproduktes angeordnet sind.11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet,209833/1093daß der Reaktionsbehälter zylindrisch oder konisch ist oder au« einem zylindrischen und konischen Abschnitt besteht.12. Vorrichtung nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, daß der odnr din Auslasse (11, 43> 55» 56, 74) zum Abführen det-; von dem Polymerisationsprodukt weitgehend getrennten ReaktioriögemioCh tangential vom Reaktionsbehälter (1, 40, 50, 70) weggeführt sind.13. Vorrichtung nach den Ansprüchen 10, 11 und 12, dadurch gekennzeichnet, daß im Zentrum den Eintrittnendes des Reaktionsbehälter,· ein die l;intrittaströmung führendes zylindrisches oder konisches Teil (8, 57? 65) angeordnet ist.14. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß das die Eintritti5strömung führende Teil als Austritt (57, 65) fur dan Polymerisation·.;^produkt ausgebildet ist.15· Vorrichtung nach einem odor mehreren der vorstehenden Ansprüche 10 Ms 1Ί, dadurch £lkennzeichnet, daß der zentrale Austritt für dj.^ Polymoribationsprodukte sich über eine VJ'-'g.-'"! recko axial in d*.m lieaktionsbehält^r2U9833/109316. Vorrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daf? dfif Auelaß (75) für die Polymerisationsprodukte mehrere sekundäre Auslässe (76, 78) für unterschiedliche Dichten bzw, unterschiedliche Teilch^ngrößenfraktio- nen des Polymerisationsproduktee aufweist.2U9833/1093
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