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Stütze für Kühlvitrinen und Kühltheken Die Erfindung betrifft die
Ausbildung einer Stütze, die vorzugsweise als Vorderstütze für Kühlvitrinen und
Kühltheken dienen soll.
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Die bekannten Stützenprofile bestehen in der Regel aus einer verhältnismäßig
komplizierten Querschnittsform, die offen ausgebildet ist. Derartige Profile sind
sehr kostspielig, ihrer Anpassungsfähigkeit an besondere Wünsche oder die Raumverhältnisse
sind verhältnismäßig enge Grenzen gesetzt, und sie haben überdies noch den Nachteil,
daß sie
| eine große Anzahl von Ecken und Kanten bilden, die schwer |
| eine |
zu reinigen sind. Bei diesen bekannten Formen ist/für den Beschauer unsichtbare
Kabelabführung der Leuchtblende ohne zusätzliche Profile nicht möglich.
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Auch die Befestigung der bekannten Stützenprofile an der Grundplatte
begegnet vielen Schwierigkeiten, weil an die Stützenfüße-gleichzeitig eine Halterung,
der sog. Prellhalter, für eine zweite Scheibe angebracht werden muß. Diese Konstruktion
setzte sich bisher aus mehreren Guß-und Profilteilen zusammen und bietet für das
Auge einen unschönen Anblick. Hinzu kommt, daß bereits eingebaute Stützen nur mit
erheblichem Aufwand an Montagekosten und Material in Stützen für Kühltheken nma
: umgebaut werden können. Zur Beseitigung dieser Nachteile besteht die Erfindung
darin, daß der hintere Teil der Stütze hohl ausgebildet ist und auf der Rückseite
einen ovalähnlichen Querschnitt aufweist, sich auf der Vorderseite dieses Profil-ceils
ein Steg anschließt,
der in ein im Querschnitt etwa dreieckförmiges
Profil übergeht, dessen abgerundete Spitze nach vorn zeigt.
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Hierbei ist die Gesamtanordnung der beiden Profilteile mit dem Steg
derart, daß der Steg mit den angrenzenden Teilen des vorderen und hinteren Profilteils
im Querschnitt rechteckige Aufnahmeöffnungen für Glasscheiben bildet.
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Die geschilderte Ausbildung der Stütze bildet eine Voraussetzung für
eine weitere Ausführungsform der Erfindung.
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Bei dieser Ausführungsform ist auf die rückwärtige Seite des Profilteils,
der einen ovalähnlichen Querschnitt aufweist, ein weiteres Profilstück, der sog.
Prellhalter, aufsetzbar, das federnde Klauen aufweist, die den rückwärtigen Teil
des Profilteils mit dem ovalähnlichen Querschnitt teilweise umgreifen. Hierbei weist
das aufsetzbare Profilstück auf der Rückseite einen T-förmigen Ansatz auf, der mit
den Klauen im Querschnitt rechteckige Aufnahmeöffnungen für einen zweiten Satz Glasscheiben
enthält.
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Im unteren Teil der Vitrine und Theke sind also zwei Glasscheiben
mit einem gewissen Abstand vorhanden, die die Kühlzirkulation vorteilhaft beeinflussen.
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Die Befestigung der Stütze an der Grundplatte erfolgt erfindungsgemäß
durch ein in den Hohlraum des einen Stützenteils eingreifendes Futterstück, das
entweder an der Theke durch eine Schraube zu befestigen ist oder eine Grundplatte
aufweist, die mit dem Thekenkörper verschraubt werden kann.
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Für die Stellen, an denen Glasplatten rechtwinklig oder schräg aufeinanderstoßen,
mußte im Rahmen dieser Erfindung ein abgewandeltes Profil entwickelt werden. Nach
der Erfindung handelt es sich um ein Profil, das im wesentlichen der Umrißlinie
des Stützenprofils folgt. Anstatt einer Aufnahmeöffnung für die Glasplatte mußte
eine besondere seitlich herausstehende Aufnahmeöffnung vorgesehen werden, die zum
Halten derjenigen Scheibe dient, die an dieser Stelle mit der anderenScheibe rechtwinklig
oder schräg zusammenstößt. Die Stütze kann auf der Vorderseite noch mit Einnutungen
für
Kunststoffeinlagen versehen werden. Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in
der Zeichnung
| dargestellt. |
| , |
| Abb. 1 zeigt eine Seitenansicht des unteren Teiles der |
| Stützenkonstruktion, wobei die Befestigung des |
Futterstückes, das die Stütze hält, mit dem Thekenkörper im Schnitt dargestellt
ist ; Abb. 2 zeigt eine Schnittansicht des Stützenprofils entsprechend der Schnittlinie
I-II in Abb. 1 ; Abb. 3 zeigt eine der Abb. 2 entsprechende Querschnittsform des
Profils für eine Eckstütze ; Abb. 4 zeigt eine Seitenansicht einer anderen Ausführungs-
| form der stützenbefestigung jedoch im Schnitt, gemäß |
Schnittlinie III- IV in Abb. 2 ; für Abb. 5 und 6 zeigen das Profil gemäß Abb. 2
nit Einnutungen/ Kunststoffeinlagen.
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Wie aus Abb. 1 und 2 ersichtlich ist, besteht das Stützenprofil 1
aus den Teilen 2 und 3, die durch einen Steg verbunden sind. Das Profil kann aus
Leichtmetall oder Kunststoff bestehen. Die Spitze des Profilteiles 3 weist hierbei
nach vorn. Der hintere Teil des Profilteiles 2 ist ovalähnlich ausgebildet. In der
Nähe des Steges zwischen den Profilteilen 2 und 3 sind diese derart ausgebildet,
daß sie mit dem Steg im Querschnitt rechteckige Aufnahmeöffnungen 4 bilden, die
zum Halten der Glasscheiben 5 dienen. Das rückwärts aufgesetzte Profil 6 weist zunächst
Klauen B auf, die den ovalähnlichen Querschnitt des Profilteiles 2 umfassen.
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Diese Klauen 8 sind etwas federnd ausgebildet, so daß der Profilteil
6 auf den Profilteil 2 aufgedrückt werden kann. Das Profil 6 weist an seinem rückwärtigen
Ende einen T-förmigen Ansatz auf, der mit der Rückseite der Klauen 8
im
Querschnitt rechteckige Aufnahmeöffnungen 7 bildet, die zum Halten von Glasscheiben
9 dienen. Es besteht auf diese Weise eine leicht aufsetzbare Halterur von einem
zweiten Satz Glasscheiben.
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Die Befestigung der Stütze 1 an dem Thekenkörper 10 erfolgt durch
ein Futter 11, welches in den hinteren Hohlraum der Stütze eingreift. Dieses Futterstück
ist in der Mitte hohl ausgebildet, um die Kabelabführung zu ermöglichen Das Futter
11 ist am Thekenkörper 10 durch eine Verschraubung 13 befestigt. Die Feststellung
der Stütze 1 an diesem Futterstück 11 erfolgt durch eine Schraube 12, welche durch
das Profil 6 verdeckt wird.
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In Abb. 3 ist der Querschnitt einer Eckstütze dargestellt, die im.
wesentlichen dem in Abb. 2 dargestellten Profil ähnelt, Genau so wie beim letzteren
ist das Profil an der Vorderseite spitz und auf der Rückseite bei 16 oval ausgebildet.
Die Aufnahmeöffnung 17 für die Glasscheibe 19 entspricht der in Abb. 2 vorgesehenen
Aufnahmeöffnung 4 für die Glasscheibe 5. Lediglich auf der anderen Seite des Profils
ist ein Ansatz vorgesehen, der eine Aufnahmeöffnung 18 für die Glasscheibe 28 bildet,
die milder Glasscheibe 19 rechtwinklig aufeinander stößt.
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Eine andere Ausführungsform der Stützenbefestigung ist in Abb. 4 dargestellt.
Bei dieser Ausführungsform findet ebenfalls ein in den Hohlraum des Stützenprofils
eingreifendes Futterstück 11 Verwendung. Die Befestigung an dem Thekenkörper 10
erfolgt jedoch dadurch, daß das Futterstück 11 eine Grundplatte 20 aufweist, die
fest mit dem Futterstück verbunden ist. Die Befestigung dieser Grundplatte 20 an
dem Thekenkörper 10 erfolgt durch eine oder mehrere Schrauben 21. Durch das Futterstück
11 muß ein Kabel 22 hindurchgeführt werden. Es ist deshalb im Futterstück 11 eine
Durchbohrung 24 vorgesehen. In dem Thekenkörper 10
ist eine entsprechende
Durchbohrung 25 vorgesehen, so daß das Kabel 22 verdeckt hindurchgeführt werden
kann.
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Das Kabel 22 dient zur Stromversorgung eines Beleuchtungkörpers,-der
in der Kühltheke oder Kühlvitrine meist unter dem oberen Abschluß der Theke oder
Vitrine angeordnet ist.
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In Abb. 5 und 6 sind zwei weitere Ausführungsformen zu dem Stützenprofil
1 dargestellt, dessen Einzelheiten sich aus Abb. 2 ergeben. Der Profilteil 3 ist
an den seitlichen Vorderflächen mit Einnutungen 27 versehen.
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Eine ähnliche Einnutung befindet sich an der Stütze des Profilteils
3, die in Abb. 6 dargestellt ist.