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DE1793628C - Erythromycinoxim und Verfahren zu dessen Herstellung - Google Patents

Erythromycinoxim und Verfahren zu dessen Herstellung

Info

Publication number
DE1793628C
DE1793628C DE1793628C DE 1793628 C DE1793628 C DE 1793628C DE 1793628 C DE1793628 C DE 1793628C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
erythromycin
preparation
oxime
erythromycin oxime
methanol
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Slobodan Dr Ing Tambura sev Zrinka Dr Ing Zagreb Djokic (Jugosla wien) C07d 5 22
Original Assignee
Phva pharmazeutische und chemische Fabrik, Zagreb (Jugoslawien)
Publication date

Links

Description

H(CH3J2
H3C
OCH3
OH
sowie ein Verfahren zu dessen Herstellung.
Es wurde nun gefunden, daß diese Verbindung antibiotische Antivität aufweist und hierin dem Erythromycin überlegen ist.
Es wurden Versuche mit einigen pathogenen Mikroorganismen durchgeführt, wobei die minimale inhibitorische Konzentration der zu prüfenden Substanzen in der Weise ermittelt wurde, daß nach der Dilutionsmethode nach Ramellkamp, »Brain Heart Infusion«, bei einem pH-Wert von 7,2 gearbeitet und das Ergebnis in mcg/ml ausgedrückt wurde. Die erhaltenen Ergebnisse sind in der folgenden Tabelle I zusammengestellt.
Ein weiterer bedeutender Vorteil des Erythromycinoxims im Vergleich zu dem Erythromycin ist seine Stabilität in einem sauren Medium vom pH-Wert 2. In der folgenden Tabelle II sind die Aktivitätswerte der geprüften Verbindungen angegeben, die bei den Stabilitätsversuchen bei einem pH-Wert von 2 nach der im »British Pharmacopoeia« (1968), S. 1313 bis 1318, angegebenen Methode erhalten wurden.
Tabelle II
Tabelle I Verbindung I
Erythromycin 32,0
32,0
32,0
64,0
64,0
16,0
A. aerogenes
Escher, coü B
Escher, coli C
Salmonella typhi L-T 2
ShigellaYRG
Staphylococcus aureus
128,0
128,0
128,0
128,0
128,0
32,0
Erythromycin E/mg...
Erythromycinoxim
E/mg
Aktivität in Stunden
875
506
Spuren
404
0
337
Aus den gefundenen Werten ist ersichtlich, daß die neue Verbindung I im Gegensatz zu dem bekannten Erythromycin eine bessere Wirkung aufweist.
Durch den Ausdruck E/mg wird die Aktivität des Antibiotikums pro Milligramm der Substanz aus: gedrückt, wobei der Buchstabe E nach dem deutschen Wort »Einheit« verwendet worden ist.
Das· Erythromycinoxim wird dadurch hergestellt, daß man Erythromycin in an sich bekannter Weise mit einem Hydroxylaminsalz in Anwesenheit eines alkalischen Mittels und eines organischen Lösungsmittels bei erhöhter Temperatur bei einem pH-Wert von etwa 7 unter Feuchtigkeitsausschluß umsetzt.
Als alkalisches Mittel eignet sich z.B. Bariumcarbonat und als organisches Lösungsmittel Methanol.
Beispiel
30 g Erythromycin werden in 150 ml wasserfreiem Methanol gelöst, die Lösung wird mit 14,7 gHydroxylaxnmhydrochlorid und 21,0 g Bariumcarbonat versetzt und unter Rückfluß und Feuchtigkeitsausschluß 22 Stunden gekocht. Die erhaltene Suspension wird danach filtriert, der Niederschlag mit jeweils 50 ecm heißem Methanol 3mal gewaschen, die methanolischen Filtrate vereinigt und im Vakuum auf ein Drittel des ursprünglichen Volumens eingeengt Dann läßt man abkühlen, wobei ein farbloses kristallnies Produkt ausfallt, das abfiltriert, mit Äther gewaschen und bei Zimmertemperatur im Vakuum getrocknet wird. Das erhaltene Erythromycinoximhydrochlorid schmilzt bei 193 bis 197°C (Zersetzung), nf = -73,5O (Konz. = 1 % in Methanol). Dieses wird in 350 ecm 30%igem wäßrigem Methanol gelöst, die Lösung mit verd'innter Lauge versetzt und das in Freiheit gesetzte Erythromyeinoxim abfiltriert Man erhält 9,8 g Erythromycin- oxim vom F. (154 bis 158°Q, nf = -71,7° (Konz. = 1% in Methanol).

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Erythromycmoxim.
2. Verfahren zur Herstellung von Erythromycinoxim, dadurch gekennzeichnet, daß man Erythromycin in an sich bekannter Weise mit einem Hydroxylaminsalz in Anwesenheit eines alkalischen Mittels und eines organischen Lösungsmittels bei erhömer Temperatur bei einem pH-Wert von etwa 7 unter Feuchtigkeitsausschluß umsetzt.
Die Erfindung betrifft das Erythromycmoxim der Formel I
HON CH3 OH H3C Hfl I H I CH3 OH

Family

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