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DE1793615B - Verfahren zur Herstellung von 3-Aryl-7-amino-cumarinen. Ausscheidung aus: 1768665 - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von 3-Aryl-7-amino-cumarinen. Ausscheidung aus: 1768665

Info

Publication number
DE1793615B
DE1793615B DE1793615B DE 1793615 B DE1793615 B DE 1793615B DE 1793615 B DE1793615 B DE 1793615B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
aryl
amino
coumarins
acrylonitrile
preparation
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Takao Izumiohtsu; Kotoyori Osamu Sennan; Yanagisawa (Japan)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Showa Kagaku Kogyo Co Ltd
Original Assignee
Showa Kagaku Kogyo Co Ltd

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Description

Es ist bekannt, S-Aryl-T-amino-cumarine durch Kondensation von ^Acetylamino-l-methoxybenzaldehyd mit Benzylcyanid oder einem substituierten Benzylcyanid mit nachfolgender Abspaltung der Methylgruppe aus der Methoxygruppe des gebildeten a - Aryl - β - (2 - methoxy - 4 - acety laminophenyl) - acrylnitrils und anschließendem Ringschluß in saurem Medium zu dem 3-Aryl-7-acetylamino-cumarin sowie anschließender Hydrolyse der 7-Acetylaminogruppe zur freien Aminogruppe herzustellen.
Weiterhin ist es bekannt, durch Umsetzung von 4-Acylaminosalicylidenanilinen mit einer Phenylessigsäure und nachfolgender Hydrolyse des gebildeten S-Phenyl-T-acylamino-cumarins 3-Phenyl-7-aminocumarine herzustellen (vgl. die österreichische Patentschrift 250 950).
Das Ausgangsmaterial für diese Verfahren ist jedoch verhältnismäßig schwer zugänglich, und weiterhin ist es notwendig, die Aminogruppe in der Stellung 4 durch Acylierung zu schützen. Deshalb ist es in der letzten Stufe notwendig, die Acylgruppe durch Hydrolyse wieder abzuspalten. Diese Verfahren sind daher für eine industrielle Anwendung nicht sehr vorteilhaft.
Weiterhin wird in der USA.-Patentschrift 3 322 794 ein Verfahren zur Herstellung von 7-Amino-3-arylcumarinen beschrieben, bei dem ein 3-Amino-phenol mit einer /^-substituierten Acrylsäure oder deren Derivaten umgesetzt wird. Bei diesem Verfahren ist es jedoch nicht möglich, Nebenreaktionen auszuschalten, und die Ausbeute ist daher verhältnismäßig niedrig. Außerdem ist bei Verwendung eines entsprechenden Acrylnitrils eine längere Reaktionszeit erforderlich.
Es wurde nun ein Verfahren gefunden, das die Nachteile der bekannten Verfahren nicht aufweist und die Herstellung von 3-Ary!-7-amino-cumarinen in einfacherer Weise und mit hohen Ausbeuten ermöglicht.
Das erfindungsgemäße Verfahren zur Herstellung von 3-Aryl-7-amino-cumarinen der allgemeinen Formel
in der R eine niedere Alkylgruppe darstellt und Ar die oben angegebene Bedeutung besitzt, in üblicher Weise zum entsprechenden «-Aryl- fi - (2 - hydroxy - 4 - aminophenyl) - acrylnitril hydrolysiert, dann dieses in einem sauren Medium unter Kochen ringschließt und das erhaltene Salz des 3-Aryl-7-amino-cumarins in üblicher Weise in die freie Aminoverbindung überführt.
40 in der Ar eine gegebenenfalls durch ein Chloratom oder eine Methylgruppe substituierte Phenylgruppe bedeutet, ist dadurch gekennzeichnet, daß man ein a-Aryl-/?-(2-alkoxy-4-aminophenyl)-acrylnitril
Ar
CH = C — CN
in der R eine niedere Alkylgruppe darstellt und Ar die oben angegebene Bedeutung besitzt, in üblicher Weise zum entsprechenden fi-Aryl-/i-(2-hydroxy-4-aminophenyl)-acrylnitril hydrolysiert, dann dieses in einem sauren Medium unter Kochen ringschließt und das erhaltene Salz des 3-Aryl-7-amino-cumarins in üblicher Weise in die freie Aminoverbindung überführt.
Im Hinblick auf den Stand der Technik war es auch nicht ohne weiteres voraussehbar, daß die Reaktion bei dem erfindungsgemäßen Verfahren ohne nennenswerte Nebenreaktionen verlaufen würde und erheblich bessere Ausbeuten als bei den bekannten Verfahren erhalten werden.
Die 2-Alkoxygruppe kann nach herkömmlichen Verfahren hydrolysiert werden, z. B. dadurch, daß die Verbindung in einem inerten organischen Lösungsmittel mil wasserfreiem Aluminiumchlorid behandelt wird.
Das gebildete d-Aryl-^-(2-hydroxy-4-aminophenyl)-acrylnitril wird dann in einem sauren Medium, z. B. in einer niederen aliphatischen Säure, Salzsäure oder Schwefelsäure gekocht, um den Ringschluß zu bewirken.
Die Verfahrensprodukte werden als Zwischenprodukte für ihre Herstellung von fluoreszierenden Aufhellern verwendet.
Beispiel 1
25,5 g u- Phenyl - β - (2 - methoxy - 4 - aminophenyl)-acrylnitril (gelbe Kristalle vom F. 138 bis 1390C) werden in 210 g Benzol unter Rühren dispergiert. Anschließend werden der Mischung 66 g pulverförmiges, wasserfreies Aluminiumchlorid zugesetzt, und das Ganze wird 4 Stunden am Rückfluß gekocht. Dann wird das Gemisch abgekühlt, mit 360 g Eis und 36 g konzentrierter Salzsäure versetzt und durch Wasser- to dampfdestillation das Benzol entfernt. Hierauf wird das Reaktionsgemisch filtriert und mit Wasser gewaschen. Das erhaltene 3-Phenyl-7-amino-cumarinhydrochlorid wird in SOOmI Wasser dispergier* und durch Zugabe von Natriumhydroxyd bis zu einem pH-Wert von 7 unter Rühren neutralisiert. Das gebildete Kristallisat wird abfiltriert, mit Wasser gewaschen und dann getrocknet. Es werden 23,5 g gelbes kristallines 3-Phcnyl-7-amino-cumarin vom F. 203 bis 204° C erhalten.
Beispiel 2
Nach dem Verfahren gemäß Beispiel 1 werden ausgehend von 26,4 g a-(p-Tolyl)-/i-(2-meÜioxy-4-aminophenyl)-acrylnitril (F. 172 bis 174°C) 24,7 g 3-p-Tolyl-7-amino-cumarin vom F. 220 bis 223° C erhalten.
Beispiel 3
Nach dem Verfahren gemäß Beispiel 1 werden bei Verwendung von 28,5 g a-(p-Chlorphenyl)-/J-(2-niethoxy-4-aminophenyl)-acrylnitriI (F. 228 bis 229° C) 26,5 g S-p-Chlorphenyl^-amino-cumarin vom F. 259 bis 2610C erhalten.
Beispiel 4
Gemäß Beispiel I werden ausgehend von 26,4 g α - Phenyl - /ί - (2 - äthoxy - 4 - aminophenyl) - acrylnitril (F. 151 bis 152°C) 23,3 g 3-Phenyl-7-amino-cumarin vom F. 203 bis 204" C erhalten.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Verfahren zur Herstellung von 3-Aryl-7-aminocumarinen der allgemeinen Formel
    NH,
    IO
    in der Ar eine gegebenenfalls durch ein Chloratom oder eine Methylgruppe substituierte Phenylgruppebedeutet,dadurch gekennzeichnet, daß man ein a-Aryl-/i-(2-alkoxy-4-aminophenyl)-acrylnitril der allgemeinen Formel
    Ar
    ,CH = C — CN

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2528698A1 (de) * 1975-06-27 1977-01-13 Bayer Ag Sulfonylaminogruppenhaltige cumarine

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2528698A1 (de) * 1975-06-27 1977-01-13 Bayer Ag Sulfonylaminogruppenhaltige cumarine

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