DE1790422U - Verbindung von schaleisen im grubenbetrieb untertage. - Google Patents
Verbindung von schaleisen im grubenbetrieb untertage.Info
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Description
- "Verbindung von Schaleisen im Grubenbetrieb untertage" Die Neuerung bezieht sich auf die Kupplungselemente, insbeson dere auf das Blockierungselement von Schaleisen-Verbindungen für den Grubenbetrieb untertage mit in Art von Gabel und Zur ineinander greifenden, um eine horizontale Achse drehbar miteinander verbundenen Schlossteilen. Die Schlossteile können gegeneinander in beliebiger Winkelstellung der chaleisen zueinander innerhalb des im Rahmen des Verwendungszweckes erforderlichen Bereichs durch ein vorzugsweise querverschiebliches Element blockiert werden. Die neuerungsgemässen Kupplung elemente sind besonders geeignet für Schaleisen und Leichtetallkappen, die als Glied einer Ausbaureihe im Grubenbetrieb untertage zunächst freitragend vorgepfändet, dann entsprechen dem Fortschreiten des Abbaues durch Stempel unterstützt und schliesslich auf der Versatzseite wieder abgebaut werden.
- Es wurden für solche Schaleisenverbindungen bereits Blockierungselemente in Form eines in einem Schlossteil verschieblich angeordneten Querriegels vorgeschlagen, der eine oder mehrere Querleisten mit Anlageflächen aufweist, von denen eweile eine entsprechend der Blockierungsrichtung oder der Wendelage des Schaleisens mit der einen oder der anderen von am Ende des anderen Schlossteiles vorgesehenen Gegenflächen korrespondiert.
- Dabei sind das Schlosszungenende und diè mit ihm zusammenwirkt ; de Schrägleiste des Riegels mit einem solchen Spiel ausgebildet dass beim Anliegen der einen Leistenanlagefläche an der korrespondierenden Gegenfläche der Zunge zwischen der anderen Leiste anlagefläohe und der entsprechenden Zungengegenfläche ein solcher Zwischenraum vorhanden ist, dass der Riegel um ein beträcl liches Stück aus der einen Blockierstellung verschiebbar ist, bis er durch Anlage der zweiten Riegelfläche an der ihr zugeori neten Zungengegenfläche die Zunge in der entgegengesetzten Rieltung blockiert, sodass also durch einfaches Verschieben das Rie gels sowohl die Verbindung entstarrt und damit gelenkig gemacht
als auch in entgegengesetzter Richtung verstarrt werden kann. - Durch eine solche Verbindung ist es also möglich, unter entspre chender Verschiebung des Riegels zwecks Entstarrung der Verbindung nach dem Unterstützen des vorgepfändeten Schaleisens die Gelenkigkeit der Verbindung zu regulieren, sodass die Gefahr von Beschädigungen der Schlossteile bei übermässiger Belastung vermieden, andererseits aber bei Welchselnder Eruckeinwirkung die Verbindung erforderlichenfalls in der entgegengesetzten Richtung verstarrt werden kann.
- Bei den bekannten Verbindungen für Schaleisen erfolgt die Ent-
kehrung der Verstarrungsrichtung entweder überhaupt nicht möglich ist oder ein Umstecken des Keiles erfordert. Ausser der Sicherung der bereits unterstützten Schaleisen dure die Bntstarrung der Verbindung ist es jedoch zweckmässig, auch für das nach jedem neuen Einbau zunächst freitragende, noch nicht entriegelte Schaleisen bzw. für das versatzseitig, geige-starrung durch vollständiges Losen des Blockierungselements U> b w. seines wirksamen Teiles aus dem chloss, während die Um- den im allgemeinen dadurch gebildet, dass man eine bestimmte Stelle verbundener Teile als Soll-Schwachstelle ausbildet, an der ein Nachgeben und ein eventueller Bruch ohne Schädigungbenenfalls zurückzupfändende und damit erneut zu verstärkende Schaleisen eine Bruchsicherung vorzusehen. Bruchsicherungen vie : Im Falle von Schaleisen bzw. Schaleisenverbindunjen hat man su diesem Zweck bisher den Keil aus einem reicheren Material hergestellt, sodass die Anlageflächen der Zunge bei Übe belastung des Schaleisens in diesen Keil eindringen könnten. Miese Maßnahme ist jedoch mit dem Nachteil behaftet, dass mit fortschrei tender Verquetschung des Merkstoffes nur ein verhältnismässigder übrigen Teile erfolgen kann. ZD bis zum Bruch der Kappe vorhanden ist.kleiner Spielraum für die gewünschte Sicherung der Lchlossteile zLi - Auch die Anordnung des Keiles oder der Gelenkbolzen derart, dass er nur auf Verbiegung beansprucht wird, ist unbefriedigend weil bei stärkerem Ausweichen des Keils in den freien Raum der Gabel die Lösbarkeit der Verbindung im allgemeinen verloren geht oder wenigstens der Keil bzw. Gelenkbolzen nicht mehr unter Tage entfernt werden können.
- Die Neuerung zielt darauf ab, dem Blockerungs- bzw. Kupplungselement oder beiden Organen von Gelenkschaleisen unter Aufrecht. erhaltung ihrer funktionsmässig erforderlichen Grundabmessungel eine für das gewünschte Nachgeben der Verbindung bei Überlastung bessere Form zu-eben, die darüber hinaus noch den Vorteil einer Werkstoff- und Gewichtseinsparung mit sich
keit für ein Werkzeug zur Ausschaltung einer gegebenenfalls in der Gabelwurzel angeordneten Arretierungsvorrichtung zu schaffer Dieses Ziel wird gemäss der Neuerung dadurch erreicht, dass die Blockerungs- und/oder Kupplungselemente unter Beibehaltung ihrer funktionsmässig erforderlichen Grundabmessungen derart durch Aussparungen geschwächt werden, dass an den Schwächungs-bringensoll. 4.1 Darübeyninaus gibt die Neuerung den weiteren Vorteil, bei ~, eine bequeme Zutri'kotsmö-lich- einem Riegel nach dem Vorschlag eine bequeme Zutrittsmöglich- ist, wobei vorzugsweise auch ein Längsschlitz längs des Gelenkfür bolzens verläuft. Zweckmässig wird man überhaupt/den Bolzen einen vorzugsweise geschlitzten Rohrkörper verwenden, der nach einem besonderen Merkmal der Neuerung aus einem sehr widerstandsfähigen, hochelastischen erkstoff, wie Federstahl, herge stellt ist.stellen ein Ausweichen des Werkstoffes beim Überschreiten einer bestimmten Belastung möglich ist. Für den Gelenkbolzen kann man beispielsweise gemäss der Neue- rung eine Ausführungsform wählen, bei der der Kern ausgebohrt - Es ist offensichtlich, dass diese Ausbildung des Verbindungs-
federnder Unterstützung freitragend vorgepfändet wird, oderbolzens bichts mit einem seit langem bekannten Vorschlage, 1. D gemäss dem ein Schaleisen bzw. analoges Ausbauelement unter in einem Schaleisenschluss an Stelle eines starres Zwischengliedes ein federnder Keil benutzt wird, zu tun hat.einem weiteren Vorschlage, E, emsiss dem zu dem gleichen eck 6 1 - Neben der Möglichkeit einer Materialausweichung am Gelenkbolzen oder statt dessen kann mit boch verbesserter Wirkung am Bluckierungsriegel eine Aussparung vorgesehen werden, beispielsweise in Form einer auf der Rückseite des Riegels verlaufenden, die Sohrägleiste aushöhlenden Rinne, die sich teilweise über ihre Lange erstreckt. Gegebenenfalls kann man die Kanten der Rinne mit Leisten oder Vorsprüngen versehen, welche die Zusammendrück -barkeit der Ausnehmung an dieser Stelle begrenzen.
- Ein besonderes Merkmal der Nahrung besteht darin, dass das geschwächte Element derart ausgebildet ist, dass ein Durchknikken der Gelenkverbindung bei einer Überbelastung stufenweise
Abb. 3 die Stirnansicht auf den Zungenteil eines Schaleisens ;vor sich geht, sodass ein eventuell gefährdeter Jerjann sich in jedem Falle noch zu retten vermag. Die Zeichnungen zeigen einige Ausführungsbeiöpiele von nach dem neuerungsgemässen Prinzip ausgebildeten Elementen für die Kupplung oder Blockierung von bchaleisenverbindunen, und zv/ar in Abb. 1 in Seitenansicht die Verbindungsstelle zweier, chal- eisenin Abb. 2 Die Rückseite des bei der Verbindung nch Abb. 1 ver- wendetenRiegels ; penverbindung durch den Bolzen 3 erfolgt. Zur Blockierung der Kappenverbindungdient der Querriegel 4, dessen chrägleiste 5 in den Ausschnitt 6 des Zugendes 7 eingreift ; hierbei liegt die untere der beiden Anlageflächen 8 der Sohrägleiste an der unteren Gegenfläche 9 der Zunge an.Abb. 4 die Anwendung des neliezungsgemässen Prinzips auf ein L als Plachrundkeil aus"c, als Flaohrundkeil ausgebildetes Verriegelungselement und Abb. 5 eine Abänderung der Konstruktion nach Abbildung 4. IZD Nach Abbildung 1 übergreift der Gabelteil 1 des rechten chal- eisens den Zungenteil 2 des linken Sohaleisens, wobei die Kap- eisens den Zim, 1- - Abbildung 2 zeigt den Riegel 4 von hinten gesehen, d.h. in der Ansicht von rechts nach Abbildung 1.
- Gemäß der Neuerung ist der Gelenkbolzen 3 in seinem Kern mit einer zylindrischen Ausbohrung 10 versehen, die durch einen Schlitz 11 nach aussen geöffnet ist. Diese Ausnahmungen des Bolzens sind so bemessen, dass die Bolzenwandungen bei hoher Beanspruchung ausweichen können, bevor die maximale Belastbarkeit der Schlossteile 1 und 2 erreicht ist. Selbstverständlich kann der Gelenkbolzen 3 auch von vornherein aus einem geschlitzten Rohr bestehen, das vorzugsweise aus einem sehr widerstandsfähig gen, aber hochelastischen Merkstoff, wie Federstahl, hergestellt ist. Bei der Ausführungsform nach Abbildung 1 ist ausser den gelenk-
Der Riegel 4 besitzt, wie man auch aus Abbildung 2 erkennen kann, eine rinnenförmige Ausnehmung12, die aug der Rückseite des Riegels gebildet ist und bis in die Schrägleiste 5 greift.bolzen 3 auch der Riegel 4 als übere-lastungsschut ausgebildet tD - Die Erstreckung dieser Ausnehmung 12 richtet sich selbstverständlich nach dem Ausmass der Belastung, bei der der Riegel de Druck der jeweils an der Schrägleiste 5 anliegenden Gegenfläche
derselben, weil im wesentlichen zuerst die Zunge sich in die eine Wange der Riegelleiste einpresst, anschliessend gegebenenfalls diese Leistenwange durchreisst, an der anderen Leistenwange erneut zum Anhalten kommt und zuerst bei noch weiter anhaltender Überbelastung nach einem einpressen in diese Wangen auch die zeite Wange durchreisst. Dieser Vorgang kann noch dadurch verfeinert werden, dass man, wie in Abbildung strichpunktiert dargestellt, Leisten o. er Zähne 13 vorsieht. Selbstverständlich lässi. sich die Wirkung dieser Zähne oder Leisten auch durch entsprechende Ausgestaltung des Rinnenprofils erreichen. Bei Verwendung von Zähnen 13, die zwischen sich einen je nach den Umständen bemessenen Abstand aufv ; eisen, treffen nach9 der Zunge durch Ausweichen der fangen der chrägleista in dic- Ausnehmung 12 nachgeben soilll. Der derart geschwächte Riegel ergib-c in jedem Falle bei einer Überbelastung der Gelenkverbindung ein stufenweises Lurchknicke : Ausbeulen nach innen zuerst die Zähne aufeinander, worauf der oben allgemein skizzierte Vorgang sich vollzieht.dem Einpressen der Zungen in die untere Leistenwange und deren "i CD - In Abbildung 2 sind strichpunktiert Stege 1-3'angedeutet, die über die Längserstreckung der Rinne des Querriegels in abständen angeordnet sind und diesen örtlich versteifen. Solche Versteifungsstege können insbesondere dann zweckmässig sein, wenn z. B. die schräge Auflagefläche 9 an der Zunge nicht ganz durch läuft, wie es voll ausgezogen in Abbildung 3 dargestellt ist, sondern von der Mitte ab im entgegengesetzten Sinne geneigt ist wie es in Abbildung 3 strichpunktiert angedeutet ist. Diese Aus bildung der Auflageflächen an der Zunge ermöglicht es nämlich, in ein-und demselben Kappenschloss, gegebenenfalls einen von
bedient wird, auszuwechseln. Weil bei einer solchen Ausbildung der Anlagefläche 9 der Zunge jedoch nur die halbe anlagefläche zur Wirkung kommt und sich damit der spezifische Flächendruck verdoppelt, muss diese Form der Zunge bzw. ihrer anlageflächen bei der Ausbildung der Entlastungs- oder chwächungsrine 12 in Riegel 4 Berücksichtigung finden, was beispielsweise durch die Anordnun der Stege 13' oder eine ähnliche im Belieben des Fachmannes liegende Anordnung geschehen kann.rechts zu bedienenden Riegel gegen einen solchen, der von links C> u - Die Hohlkehle ermöglicht es weiter, ein Werkzeug in sie einzuführen, mit dem die, wie aus Abbildung 1 ersichtlich ist, aus einer Feder 18 und einem Stück19 bestehende Sicherungsvorrichtung, welche in der Bohrung 20 der Wurzel der Schlossgabel 1 angeordnet ist und mit den Anschlagkante 21 des Riegele korrespondiert, derart ausser Wirkung zu setzen ist, dass der Riegel mit seinem Anschlag 21 an dem durch das Werkzeug zurückgedrückten Stück 19 an der Arretierungsvorrichtung vorbeigezogen und so aus dem Schloss ganz herausgelöst werden kann.
schutzes gemäss der Neuerung auf ein als Flachrundkeil ausgebildetes Verriegelungselement mit einer von der abbildung 1 abweichenden Sohlossausbildung.Die Abbildungen 4 und 5 zeigen die Anwendung des Überlastungs- tD CD ID - Nach Abbildung 4 ist die Anordnung so getroffen, dass die Vangen 14 eines hohlen und oben geschlitzten Keiles 15 unter dem Druck der Anlagefläche 16 an derschlosszunge 2', s@wohl nach innen als auch infolge des Spieles im Loch 17 der nicht dargestellten Schlossgbel nach aussen ausweichen können.
- Abbildung 5 zeigt eine Abänderung der Konstruktion nach Abbildung 4, wobei die offene Seite des Flachrundkeiles 15'gegen die Anlagefläche 160 der Zunge 2''gerichtet ist, sodass die Wangen 14' des Keiles 15'sowohl nach innen als auch nach aussen ausweichen können. Schutzansprüche:
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Claims (7)
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Schutzansprüche: zontale Achse drehbar verbundenen.. lchlossteilen, dadurch ge kennzeichnet, dass das Blockerungs- und/oder Kupplungsele-1. Verbindung von Schaleisen im Grubenbetrieb unfertige mic in Art von Gabel und Zunge ineinander greifenden, um eins hori versehen ist, in die im wesentlichen der an der Knlagefläche beanspruchte Merkstoff beim Überschreiten einer bestimmten Belastung ausweicht.ment unter Beibehaltung seiner funktionsmässig erforderlich CD-D Grundabmessungen wenigstens teilweise mit Aussparungen o. dg. CD - 2. Gelenkbolzen für eine Verbindung nach Anspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass der Bolzen in seinem Kern ausgebohrt ist.
- 3. Gelenkbolzen nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Bolzen ausserdem längs geschlitzt ist.
- 4. Gelenkbolzen nach den Ansprüchen 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Bolzen aus Federstahl oder einem Werkstof mit ähnlichen Eigenschaften besteht.
- 5. Blockierungsriegel für eine Verbindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass er auf seiner Rückseite mit eine : die Sohrägleiate aushöhlenden Rinne versehen ist, die sich teilweise über ihre Länge erstreckt.
- 6. Blookierungsriegel nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Rinne mit Leisten oder Vorsprüngen versehen ist, die die Zusammendrückbarkeit der Rinne an dieser stelle begrenzen.
- 7. Blockierungsriegel nach Anspruch 5 und 6, gekennzeichnet durch mindestens einen Überbrückungssteg in der Kinne.
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