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DE17890C - Neuerungen an den durch Patent Nr. 4484 geschützten Friktionsschnellbremsen - Google Patents

Neuerungen an den durch Patent Nr. 4484 geschützten Friktionsschnellbremsen

Info

Publication number
DE17890C
DE17890C DENDAT17890D DE17890DA DE17890C DE 17890 C DE17890 C DE 17890C DE NDAT17890 D DENDAT17890 D DE NDAT17890D DE 17890D A DE17890D A DE 17890DA DE 17890 C DE17890 C DE 17890C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
friction
roller
chain
innovations
protected
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT17890D
Other languages
English (en)
Original Assignee
W. BÄNDEL in Berlin
Publication of DE17890C publication Critical patent/DE17890C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61HBRAKES OR OTHER RETARDING DEVICES SPECIALLY ADAPTED FOR RAIL VEHICLES; ARRANGEMENT OR DISPOSITION THEREOF IN RAIL VEHICLES
    • B61H13/00Actuating rail vehicle brakes
    • B61H13/20Transmitting mechanisms
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60TVEHICLE BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF; BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF, IN GENERAL; ARRANGEMENT OF BRAKING ELEMENTS ON VEHICLES IN GENERAL; PORTABLE DEVICES FOR PREVENTING UNWANTED MOVEMENT OF VEHICLES; VEHICLE MODIFICATIONS TO FACILITATE COOLING OF BRAKES
    • B60T1/00Arrangements of braking elements, i.e. of those parts where braking effect occurs specially for vehicles
    • B60T1/02Arrangements of braking elements, i.e. of those parts where braking effect occurs specially for vehicles acting by retarding wheels
    • B60T1/04Arrangements of braking elements, i.e. of those parts where braking effect occurs specially for vehicles acting by retarding wheels acting directly on tread
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61HBRAKES OR OTHER RETARDING DEVICES SPECIALLY ADAPTED FOR RAIL VEHICLES; ARRANGEMENT OR DISPOSITION THEREOF IN RAIL VEHICLES
    • B61H1/00Applications or arrangements of brakes with a braking member or members co-operating with the periphery of the wheel rim, a drum, or the like

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 20:^Eisenbahnbetrieb.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 13. April 1881 ab.
Die vorliegenden Neuerungen beziehen sich auf die bei den H eberlein'sehen Frictionsschnellbremsen zur Anwendung gelangenden Leinenauslösungen und auf eine eigenthiimliche Anordnung und Construction der zum Anziehen der Bremsklötze verwendeten Ketten.
Die bisher angewendete Leinenauslösung bestand in einer flaschenzugartigen Anordnung der Rollen, wie dieselbe in den früheren Patenten dargestellt und erläutert ist (s. Fig. 13).
Die durch diese Construction bedingte halbe Umschlingung dreier Rollen verursachte bedeutende, bei dem Spannen der Leine zu überwindende Reibungswiderstände.
Die neue Construction, die an einem ganzen Zuge in Fig. 14 und in etwas grofsem Mafsstabe in Fig. 15 dargestellt ist, vermeidet diese Uebelstände dadurch, dafs statt des Flaschenzuges nur zwei Rollen, die durch ein starres Glied verbunden sind, zur Verwendung gelangen.
Durch diese zwei Rollen, von denen die eine einen festen Drehpunkt haben kann, die andere um einen in dem starren Verbindungsglied befindlichen Bolzen drehbar ist, wird die Leine geführt.
Beim Aufsercontactheben der Apparate wird durch das Anziehen der Leine die bewegliche Rolle gehoben und damit auch die an dem starren Verbindungsglied befestigte Auslösstange b.
Im gespannten Zustande weicht dann die Leine nur wenig von der geraden Linie ab, und ist die XJmschlingung der einzelnen Rollen sowie der aus den letzteren resultirende Reibungswiderstand beim Bewegen der Leine ein geringer.
In den Fig. 1, 2, 3 und 4 sind constructive Durchführungen dieser Anordnung dargestellt.
Bei allen bezeichnet α den Drehpunkt des schwingenden Hebels, b die zu dem Apparat gehörende Auslösstange.
In den Fig. 1 und 3 ist eine Rolle fest, die zweite an dem Endpunkt des verbindenden Hebels angebracht.
Der Unterschied beider besteht nur in dem Orte der Aufhängung der Auslösstange.
In Fig. 2 sind beide Rollen in den Endpunkten des schwingenden Hebels gelagert und der Drehpunkt des letzteren nicht mit dem Mittelpunkte einer Rolle zusammenfallend.
Fig. 4 unterscheidet sich von der Fig. 1 nur durch Verlegung des Drehpunktes für den schwingenden Hebel aufserhalb des Drehpunktes der festen Rolle.
Durch die bei allen diesen Anordnungen erreichte geringere Umschlingung der Rollen durch die Leine bei abgehobenem Frictionsapparat wird der Reibungswiderstand bei der Manipulation des Bremsens geringer, das Einhängen von mehreren Apparaten bei derselben Kraftäufserung seitens des Bremsenden möglich und auch das Controliren und Bedienen eines ganzen Bremszuges leichter.
Eine hauptsächlich für Güterwagen zu verwendende Leinenauslösung, durch welche die Bedienung sowohl eines einzigen Fahrzeuges als auch die einer Gruppe von Wagen von einem Punkte aus geschehen kann, ist in den Fig. S, 6, 7 und 8 dargestellt; hier ist die untere Rolle gleich so construirt, dafs sie sowohl als Leitrolle, für die Leine bei Verbindungswegen (s.. Fig. 6) oder auch als Haspel
für den Wagen, von welchem aus die Bedienung einer Wagengruppe geschehen soll (s.Fig. 5), verwendet werden kann.
Fig. 7, 7 a und 8 zeigen die Rolle oder den Haspel in gröfserem Mafsstabe.
Auf der Welle der Trommel t sitzt gleichfalls fest aufgekeilt ein Handrad h und ein Sperrrad s. Eine Sperrklinke ^1 hat ihren festen Drehpunkt p an der Gabel g, welche die ganze Vorrichtung trägt und an welcher die Auslösstange b befestigt ist.
Sind Sperrklinke und Sperrrad im Eingriff (s. Fig. 5 und 8), so dient die Vorrichtung als Haspel, indem dann beim Drehen des Handrades h die Trommel sich mit bewegt und die Leine aufgewunden wird. Wird der Eingriff zwischen Sperrrad und Sperrklinke gelöst, wie in Fig. 6 angedeutet, so kann das Ganze (Trommel, Sperrrad und Handrad) in der Gabel sich drehen und dann nur wie eine einfache Rolle wirken.
Die Construction und Anordnung der in dem Frictionsapparat angewendeten Ketten ist aus den Fig. 9, 10, 11 und 12 zu ersehen.
Die zur Uebertragung der Kraft von der Nabe der Frictionsrolle auf den Umfang der Uebersetzungsrolle dienende Kette A ist hier eine sogenannte Gliederkette, deren Glieder nicht wie gewöhnlich in fortlaufender Linie hinter einander, sondern so angeordnet sind, dafs die einzelnen Glieder gegen einander in der Weise versetzt sind, dafs ein Aufwickeln der Kette neben einander in Art eines Schraubenganges auf die Nabe der Frictionsrolle erfolgen mufs.
Die Kette selbst wird von Anfang an diagonal über die Aufwinde- oder Uebersetzungsrolle aufgelegt, so dafs dadurch schon das Nebenemanderlegen bei weiteren Aufwickelungen bedingt wird.
Die Fig. 9 und 10 zeigen die Anordnung bei einer Rolle und einer Kette mit versetzten Gliedern, während Fig. 11 und 12 die Anordnung zweier Rollen mit zwei zu einer Zugkette sich vereinigenden Ketten zeigen, wobei in letzterem Falle die Uebersetzung wegfällt.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:
    Bei Frictionsschnellbremsen für Eisenbahnfahrzeuge :
    ι. Ein Apparat, bestehend aus zwei durch einen schwingenden Hebel verbundenen Rollen, Fig. i, 2, 3 und 4, an welch letzterem an irgend einer Stelle die zum Frictionsapparat gehende Auslösstange b befestigt ist;
  2. 2. In Combination mit der Auslösstange b die Trommel 't, welche theils als lose Rolle, theils als durch Handrad h drehbare und durch Leine und Sperrklinke S1 auslösbare Winde benutzt werden kann, Fig. 5 bis 8.
  3. 3. Die Construction der zum Uebertragen der Kraft von der Nabe der Frictionsrolle auf die Zugkette oder die Uebersetzungsrolle dienenden Kette als sogenannte Gliederkette mit Gliedern, welche gegen einander in der Weise versetzt sind, dafs dadurch ein Nebeneinanderaufwickeln dieser Kette in Form von Schraubengängen auf die Nabe der Frictionsrolle bedingt ist, wie in den Fig. 9 bis 12 ersichtlich.
    Hierzu 3 Blatt Zeichnungen.
DENDAT17890D Neuerungen an den durch Patent Nr. 4484 geschützten Friktionsschnellbremsen Active DE17890C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE23660T

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE17890C true DE17890C (de)

Family

ID=5620931

Family Applications (4)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT23660D Active DE23660C (de) Neuerung an der unter Nr. 4484 patentirten Bremse
DENDAT17890D Active DE17890C (de) Neuerungen an den durch Patent Nr. 4484 geschützten Friktionsschnellbremsen
DENDAT10418D Active DE10418C (de) Neuerungen an Friktionsschnellbremsen. (Verbesserungspatent zu P. R. 4484.)
DENDAT4484D Active DE4484C (de) Selbsttätige Bremse für Eisenbahnfahrzeuge

Family Applications Before (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT23660D Active DE23660C (de) Neuerung an der unter Nr. 4484 patentirten Bremse

Family Applications After (2)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT10418D Active DE10418C (de) Neuerungen an Friktionsschnellbremsen. (Verbesserungspatent zu P. R. 4484.)
DENDAT4484D Active DE4484C (de) Selbsttätige Bremse für Eisenbahnfahrzeuge

Country Status (1)

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DE (4) DE4484C (de)

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DE4484C (de)

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