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DE1786223A1 - Fluessigkeitsfiltergeraet - Google Patents

Fluessigkeitsfiltergeraet

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Publication number
DE1786223A1
DE1786223A1 DE19681786223 DE1786223A DE1786223A1 DE 1786223 A1 DE1786223 A1 DE 1786223A1 DE 19681786223 DE19681786223 DE 19681786223 DE 1786223 A DE1786223 A DE 1786223A DE 1786223 A1 DE1786223 A1 DE 1786223A1
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DE
Germany
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outlet
filter
inlet part
washout
filter device
Prior art date
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Granted
Application number
DE19681786223
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English (en)
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DE1786223C (de
Inventor
Adams Renard Paul
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
R P Adams Co Inc
Original Assignee
R P Adams Co Inc
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
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Publication date
Application filed by R P Adams Co Inc filed Critical R P Adams Co Inc
Publication of DE1786223A1 publication Critical patent/DE1786223A1/de
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Publication of DE1786223C publication Critical patent/DE1786223C/de
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    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D29/00Filters with filtering elements stationary during filtration, e.g. pressure or suction filters, not covered by groups B01D24/00 - B01D27/00; Filtering elements therefor
    • B01D29/11Filters with filtering elements stationary during filtration, e.g. pressure or suction filters, not covered by groups B01D24/00 - B01D27/00; Filtering elements therefor with bag, cage, hose, tube, sleeve or like filtering elements
    • B01D29/117Filters with filtering elements stationary during filtration, e.g. pressure or suction filters, not covered by groups B01D24/00 - B01D27/00; Filtering elements therefor with bag, cage, hose, tube, sleeve or like filtering elements arranged for outward flow filtration
    • B01D29/118Filters with filtering elements stationary during filtration, e.g. pressure or suction filters, not covered by groups B01D24/00 - B01D27/00; Filtering elements therefor with bag, cage, hose, tube, sleeve or like filtering elements arranged for outward flow filtration open-ended
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B01DSEPARATION
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    • B01D29/54Filters with filtering elements stationary during filtration, e.g. pressure or suction filters, not covered by groups B01D24/00 - B01D27/00; Filtering elements therefor with multiple filtering elements, characterised by their mutual disposition in parallel connection arranged concentrically or coaxially
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B01DSEPARATION
    • B01D29/00Filters with filtering elements stationary during filtration, e.g. pressure or suction filters, not covered by groups B01D24/00 - B01D27/00; Filtering elements therefor
    • B01D29/62Regenerating the filter material in the filter
    • B01D29/66Regenerating the filter material in the filter by flushing, e.g. counter-current air-bumps
    • B01D29/668Regenerating the filter material in the filter by flushing, e.g. counter-current air-bumps with valves, e.g. rotating valves for coaxially placed filtering elements
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D2201/00Details relating to filtering apparatus
    • B01D2201/20Pressure-related systems for filters
    • B01D2201/204Systems for applying vacuum to filters
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D2201/00Details relating to filtering apparatus
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    • B01D2201/282Filtering elements with a horizontal rotation or symmetry axis

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Filtration Of Liquid (AREA)
  • Separation Using Semi-Permeable Membranes (AREA)

Description

Flüssigkeitsfiltergerat
Das Flüssigkeitsfiltergerat der Erfindung ist besonders für die Verwendung in den normalerweise mit erster Filterstation bezeichneten kommunalen Anlagen geeignet, worin der größte Teil der Feststoffe aus der Flüssigkeit, wie z.B. Wasser, beseitigt wird,' ehe das Wasser zur weiteren Reinigung in einen Eindickbehälter oder in einen Sandfilter gelangt. Das Gerät der Erfindung kann auch als die Grundstufe der Filterung von Trinkwasser dienen, da es feine Festkörper bis herunter zu 12 Mikron beseitigt. Die Konstruktion sieht gemäß der Erfindung eine mit der Atmosphäre in Verbindung stehende Oberfläche vor, und sie stellt eine Verbesserung der z.B. in der US-Patentschrift Nr.2 462 604 gezeigten Konstruktion dar.
Bei 209ÖU/0379
We/Na
• 2 -
Bei den bekannten Anlagen dieser Art findet eine große umlaufende Trommel Verwendung, von der ein Teil in einem zur Atmosphäre hin offenen Becken eingetauchter Teil Wasser durchlassen kann, von wo es in einem gefilterten Zustand wieder entnommen wird. Da die Trommel sich dreht, wird der sich über der Wasserfläche drehende Teil durch Sprühwasser ausgespült oder ausgewaschen, so daß der Schmutz, der sich auf der Trommel gesammelt hat, beseitigt werden kann.
Ein besonderer Fachteil einer solchen bekannten großen umlaufenden Trommel ist der, daß die Filterfläche begrenzt und die Konstruktion große Abmessungen hat und eine große betonierte Grube erfordert, innerhalb der die Anlage eingebaut ist.
Gemäß der Erfindung besteht das Einlaßteil des Gerätes P aus einem im oberen Teil zur Atmosphäre offenen Becken, wobei der Auslaß innerhalb des Beckens angeordnet ist und sich innerhalb der Flüssigkeit befindet, die während des Betriebs des Gerätes in dem Becken vorhanden ist.
Sowohl der Auslaß der Konstruktion als auch die damit verbundene Auswascheinrichtung sind denen ähnlich, die in der US-Patentschrift Nr.3 318 452 dargestellt sind, worin-eine Mehrzahl von Filterrohren in dem Auslaß des Gerätes vorgesehen ist und die Auswascheinrichtung die
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— 3 —
Rohre aufeinanderfolgend auswaschen kann. Das in dieser zuletzt genannten US-Patentschrift beschriebene Gerät ist für die Verwendung in einem Drucksystem und im wesentlichen auf der Auslaßseite einer Kreiselpumpe vorgesehen und wäre nicht für die Verwendung in einem dem Atmosphärendruck ausgesetzten System, gemäß der vorliegenden Erfindung, geeignet.
Die Gesamtanordnung hat gemäß der Erfindung im nutzbaren Filterbetrieb eine erheblich größere Fläche, als die hier vorher beschriebene einfache umlaufende Trommel. Außerdem erfordert die Anordnung gemäß der Erfindung viel weniger Raum, wodurch es möglich ist, daß das Becken,innerhalb dessen der Auslaß angeordnet ist, beträchtlich kleiner ist, als das für die bekannten Anlagen erforderliche Becken.
Da die Flüssigkeit in dem Einlaßteil des Gerätes gemäß (j[
der Erfindung unter Atmosphärendruck steht, ist es erforderlich, eine Saugvorrichtung für die Erzeugung eines Unterdruckes in der Auswascheinrichtung vorzusehen, um die Flüssigkeit durch ein auszuwaschendes Filterrohr rückwärts hindurchzusaugen. Die Saugeinrichtung kann aus einer oder mehreren Wasserstrahlpumpen bestehen, die ein Vakuum von ungefähr 20 Zoll erzeugen können, um dadurch den für die wirksame Auswaschung eines Filterrohres erforderlichen Differenzdruck zu schaffen. Die Feststoffe,
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die aus einem filterrohr ausgewaschen werden, können abgeleitet werden· In einem typischen Beispiel erzeugt eine mit Druckwasser von 60 Pfund pro Quadratzoll versorgte Wasserstrahlpumpe von 4· Zoll Größe ein Vakuum von ungefähr 18 bis 20 Zoll, das die Energie liefert, die erforderlich ist, um die Flüssigkeit während der Auswaschung durch ein Filterrohr zu saugen und um den Rückfluß im Spülbetrieb einzuleiten,»
Wenn die Auswaschung stattfindet, wird das gefilterte Wasser in dem gefilterten Wasserbereich des Geräteauslasses das notwendige Wasser liefern, das durch das auszuwaschende Rohr rückwärts hindurchströmt und durch das Auswaschrohrsystem abgeleitet wird.
Die Auswascheinrichtung kann wahlweise betätigt werden, wenn sich ein Differenzdruck innerhalb des Gerätes ergibt, der in Zoll Wassersäule gemessen wird. Die Auswascheinrichtung wird mit geeigneter Geschwindigkeit betätigt bzw« gedreht, wobei sie jedes Filterrohr der Reihe nach reinigt, bis der Differenzdruck in dem Gerät einen Haltepunkt erreichte
Innerhalb einer sich in Längsrichtung erstreckenden Hülse der Auswaacheinrichtung befindet sich eine federnd belastete Buchse. Diese Buchse wird in einen Anschluß an die Einlaßteile der Rohrenden gedrückt, um
so
2098U/0379
ab eine dichte gleitende Passung zu erzielen, damit eine Flüssigkeitsundichtigkeit vom Rohwasser oder vom Einlaßteil des Gerätes in die Auswascheinrichtung verhindert wird«
Zusätzlich sind Abdichtplatten vorgesehen, die jede Hülse der Auswascheinrichtung umgeben und federnd gegen die benachbarten Einlaßteile der Rohre gedrückt werden« Diese Abdichtplatten dienen dazu, um die beiden Rohre, die dem auszuwaschenden Rohr benachbart sind, so abzudichten, daß sich kein Wassernebenweg vom Rohwasser oder Einlaßteil des Gerätes in eine der beiden benachbarten Rohre und von da in die Auswascheinrichtung ergibt, ohne daß eine wirksame Reinigungsarbeit erfolgt. Diese Anordnung isoliert ein Rohr während des Auswaschbetriebs und hindert die benachbarten Rohre an dem Durchtreten von Rohwasser oder Flüssigkeit von der Innenbohrung in die Auswascheinrichtungo
Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel. In dieser sind:"
Fig» 1 eine Draufsicht auf das Gerät gemäß der Erfindung, wobei ein Teil der Konstruktion weggebrochen ist,
Eig. 2 ein Schnitt nach der Linie 2-2 der Fig, 1 in
20 9814/0379 Blickrichtung - 6 -
Blickrichtung der Pfeile,
Figo3 ein senkrechter Schnitt durch das Gerät und
Figo4 ein vergrößerter senkrechter Schnitt durch einen Teil des in Fig„3 gezeigten Gerätes.
In der Zeichnung.sind in den verschiedenen Figuren einander entsprechende Teile mit den gleichen Bezugsziffern versehen. Das Gerät der Erfindung hat einen Einlaßteil, der aus einem allgemein mit 10 bezeichneten Becken besteht, das aus einem geeigneten Material, wie z.B. Beton oder ähnlichem,hergestellt ist. Das Becken ist in seinem oberen Teil zur Atmosphäre hin offen. Das Becken besteht aus einem Boden 12, einem Stirnwandpaar 14 und 16 und einer Vorder- und Rückwand 18 und Der ganze obere Teil des Beckens ist zur Atmosphäre hin offen.
Eine Einlaßleitung 24 ist mit irgendeiner geeigneten Quelle von Rohwasser oder ähnlichem, das gefiltert werden soll, verbunden. Die Einlaßleitung erstreckt sich durch die Wand 20 des Beckens und hat ein offenes Auslaufende 26, wodurch normalerweise Flüssigkeit in das Becken bis zu der Flüssigkeitshöhe eingefüllt wird, wie sie durch den Buchstaben L in den Figuren 2 und 3 gezeigt ist.
Ein 2098?47/0379
Ein Fundament 30, das auch aus Beton oder ähnlichem hergestellt sein kann, wird von der Oberseite des Beckenbodens 12 getragen. Auf dem Fundament 30 sind ein Paar in Abstand befindliche Stützen 32 und 34 befestigt» Ein im allgemeinen zylindrischer Körper des Geräteauslaßteiles wird von den Stützen 32 und getragen. Der Körper 36 des Geräteauslaßteiles hat ein Paar Rohrboden oder -platten 38 und 40, die an seinen Stirnseiten in starree Weise, wie zeB0 durch Schweißen oder ähnliches, befestigt sind,,
Mit dem Inneren des zylindrischen Körpers 36 steht ein Auslaß 44 in Verbindung«, Dieser Auslaß 44 ist seinerseits mit einer Auslaßleitung 46 verbunden, die sich durch die Beckenwand 18 erstreckte Aus Darstellungsgründen ist in Fig.3 der Auslaß 44 um 90° gedreht dargestellte
Wie am besten aus den Figuren 3 und 4 hervorgeht, haben die ringförmigen Rohrplatten 38 und 40 eine Mehrzahl Löcher. Diese Löcher sind in einer beliebigen Zahl vorhanden, um so die gewünschte Zahl von Filterrohren zwischen den Rohrplatten unterzubringen» Die Löcher können eine beliebige Größe haben, um so Rohre von verschiedenem Durchmesser aufzunehmen. Die Platte 38 hat eine erste ringförmige Lochreihe 50 und eine zweite ringförmige Lochresihe 52. Die gegenüberlie-
qende
9814/0379 bad original
gende Rohrplatte 40 hat in gleicher Weise eine erste ringförmige Lochreihe 54- u*id eine zweite ringförmige Lochreihe 56«
Zwei Filterrohrreihen 58 und 60 sind konzentrisch zueinander und gestaffelt angeordnet, so daß sie sich in radialer Richtung nicht gegenseitig abdecken· Jedes der Filterrohre ist im wesentlichen von zylindrischer Gestalt und hat über seine ganze Länge Durchlässeo Die Filterrohre können von verschiedener Konstruktion sein« Sie können zeBo aus einem von der Edward E, Johnson Company hergestellten Poro-Edge Rohr bestehen, bei denen ein trapezförmiger Draht mit dazwischen liegenden kleinen öffnungen von 0,0005 Zoll verwendet wird,, Es kann jedoch irgendein geeignetes Filterrohr verwendet werden, mit dem man den erfordelichen Filterungsgrad erzielen kann,,
Die verschiedenen Filterrohre sind im wesentlichen zueinander, parallel angeordnet und der äußere Umfang jedes Rohres befindet sich in einem wesentlichen Abstand von dem äußeren Umfang eines benachbarten Rohres« Während zwei ringförmige Rohrreihen dargestellt sind, kann jede gewünschte Zahl von Rohrreihen, abhängig vom Durchmesser des Gerateauslaßteiles, vorgesehen werden· Bei größeren Ausführungen können, falls erwünscht, zwei Filterrohrreihen gleichzeitig ausgewaschen oder rückgespült werden«,
2098U/0379 Wie
Wie am besten aus I1Xg(A hervorgeht, ist der Endteil jedes der Rohre 58 mit einem Innengewinde versehen. Ein zugehöriger Einlaßmundungsring 64-, der den Einlaßteil des Rohres bildet, hat einen daraus sich erstreckenden Vorsprung 66 mit einem Außengewinde, das in das Innengewinde des zugehörenden Filterrohres eingeschraubt werden kann. Jedes der Filterrohre 58 hat einen gleichen Einlaßmundungsring und die äußere Stirnseite der Einlaßmündung steht über die außen liegende Fläche der Rohrplatte 38 vor.
Jedes der Filterrohre 60 hat in gleicher Weise an seinem Ende ein Innengewinde,und ein jedem der" Filterrohre 60 zugeordneter Einlaßmundungsring 68 hat einen "Vorsprung 70 nii* einem Außengewinde, das in die Innengewinde an jedem Ende jedes Rohres 60 eingeschraubt ist. Auch hier ist die außen liegende Stirnfläche des Einlaßmündungsringes 68 außerhalb der außen liegenden Außenseite der Rohrplatte 38 gelegen und,wie aus der Zeichnung hervorgeht, im wesentlichen in derselben Ebene wie die äußere Stirnfläche des benachbarten Einlaßmündungsringes 64·.
Die gleichen Einlaßmündungsringe sind auf den gegenüberliegenden Enden der Rohre 58 und 60 vorgesehen. Diese Einlaßmündungsringe an den gegenüberliegenden Enden der Rohre sind gemäß Fig.3 mit denselben Bezugsziffern ver-
Seh€m· 2098 ti/0379 Ein
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Ein im allgemeinen zylindrischer Teil 74 ist mit seinen Stirnseiten an den ringförmigen Rohrplatten 38 und "befestigte Der Auslaß des Filtergerätes wird von den Rohrplatten 38 und 40, dem zylindrischen !Teil 74 und der Innenwand des Körpers 36 begrenzt, um so einen Auslaßteil von ringförmiger Gestalt zu bilden. Der vorher beschriebene Auslaß 44 steht mit diesem ringförmigen Auslaßteil in Verbindung.
Die Auswascheinrichtung hat einen sich in Längsrichtung erstreckenden hohlen Teil 80, der gemäß Figo3 an seinem rechten Ende durch ein ungeteiltes in Gummi eingesetztes Lager 82 oder ähnliches drehbar gelagert ist. Das rechte Ende dieses hohlen Teiles endet in einer Drehverbindung 84, die dem Teil 80 erlaubt, sich zu drehen, während der Flanschteil 86 der Drehverbindung stehen bleibt. Das Lager 82 und die Drehverbindung 84 sind auf einer Stütze 88 gelagert, die ihrerseits auf dem vorher beschriebenen Fundament 30 ruht.
In gleicher Weise ist das linke Ende des hohlen Teiles 80 drehbar innerhalb eines Lagers 92 gelagert und er endet in einer Drehverbindung 94, die einen Flansch hat. Das Lager 92 und die Verbindung 94 sind auf einer Stütze 98 gelagert, die auf dem Fundament 30 ruht·
Die Betätigungs- oder Drehvorrichtung für den Betrieb
der
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der Äuswascheinrichtung ist auf einer von der Beckenwand 20 getragenen Stütze 100 "befestigte Die Betätigungsvorrichtung besteht aus einem Antrieb, wie z.B. einem Elektromotor 102, der mit einer Untersetzung 104 verbunden ist. Die Untersetzung 104 hat ihrerseits ein Abtriebskettenrad 106, das mit ihrer Abtriebswelle verbunden ist. Eine Rollenkette 108 verbindet das Abtriebskettenrad 106 der Antriebseinrichtung mit einem auf dem hohlen Teil 80 befestigten Kettenrad 110, um die Auswascheinrichtung nach Wunsch zu drehen.
Die äußersten rechten und linken Teile des hohlen Teiles 80 können von dem mittleren Teil getrennt werden, um so den Zusammenbau und die Demontage des Gerätes zu erleichtern«, Wie am besten aus Fig.4 hervorgeht, hat der hohle Teil 80 einen in radialer Richtung sich nach außen erstreckenden Teil 120, der in einem Plansch 122 endet. Ein weiterer, in radialer Richtung sich erstreckender Teil 124· der Auswascheinrichtung endet an einem Ende in einem Flansch 126, der an dem Flansch 122 befestigt ist. Eine sich in Längsrichtung erstreckende Hülse 130 ist am äußeren Ende des sich in radialer Richtung erstreckenden Teiles 124- vorhanden und öffnet sich zur Rohrplatte 38 und den zugehörigen Filterrohren hin.
Eine Buchse 134 mit einer öffnung 136 ist verschiebbar
in
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in der Hülse I30 angeordnet. Eine Schraubendruckfeder 138, die in einem in der Buchse 134· vorgesehenen Hohlraum angeordnet ist, drängt die Buchse gemäß Figo4 nach rechts in einen Anschluß mit dem zugehörigen Einlaßteil 64 eines angrenzenden Rohres. Die Kraft der Feder 138 wird durch Einstellmittel 140 geregelt.
Diese federnd angedrückte Buchse bildet einen dichten gleitenden Anschluß, um ein Durchsickern des im Becken befindlichen Rohwassers in das Auswaschrohr zu verhindern.
Zusätzlich ist auf dem rechten Ende der Hülse I30 eine Abdichtplatte 144 vorhanden, die die Hülse I30 umfaßt und auch mit dem Einlaßteil 64 des angrenzenden Rohres in Anschluß kommt. Eine Druckfeder 146 umgibt die Hülse 130, wobei die Druckfeder die Abdichtplatte 144 nach rechts drückt, wodurch die Abdichtplatte die zwei Rohre abschließt, die dem auszuwaschenden Rohr benachbart sind. Dadurch gibt es keinen Wassernebenweg von der Rohwasserkammer in eines der zwei benachbarten Rohre und von da in die Buchse der Auswascheinrichtung, und es wird verhindert, daß Rohwasser von der inneren öffnung der benachbarten Rohre in die Buchse der Auswascheinrichtung gelangt.
Der hohle Teil 80 der Auswascheinrichtung hat einen
sich 209814/0379
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sich in radialer Richtung erstreckenden Teil 150 diametral gegenüber dem sich in radialer Richtung erstreckenden Teil 120. Der Teil 150 endet in einem Flansch 152. Ein weiterer sich in radialer Richtung erstreckender Teil 154· der Auswascheinrichtung endet an einem Ende in einem Flansch 156» der an dem Flansch 15a befestigt ist.
Eine sich in Längsrichtung erstreckende Hülse 160 befindet sich am äußeren Ende des Teiles 154· der Auswascheinrichtungo Die Hülse 160 befindet sich in einer geringeren Entfernung vom Teil 80 der Auswascheinrichtung als die Hülse I30. Auf diese Weise kann die Hülse 130 mit der äußeren ringförmigen Filterrohrreihe 58 in Deckung kommen, während die Hülse 160 mit der inneren ringförmigen Filterrohrreihe 60 in Deckung gebracht werden kann.
Eine Buchse 164 ist in der Hülse 160 verschiebbar angeordnet und sie hat eine öffnung 166«, Eine Feder 168, die sich in einem Hohlraum in der Buchse 164 befindet, drückt die. Buchse federnd nach rechts in einen Anschluß an den Einlaßteil eines benachbarten Filterrohres 6O0 . Die Kraft der Feder 168 wird durch Einstellmittel I70 geregelt.
Es ist eine Abdichtplatte 174 entsprechend der vorher
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~ 14 -
beschriebenen Abdichtplatte 144 vorhanden, die die Hülse 160 umfaßt und, wie gezeigt, durch eine Druckfeder 176 nach rechts gedrückt ist. Die Abdichtplatte 174 wirkt in gleicher Weise wie die vorher beschriebene Abdichtplatte 144, um so beim Auswaschen eines Rohres dieses zu isolieren.
Die Hülsen der Auswascheinrichtung sind aus Darstellungsgründen beide so gezeigt, als seien sie mit einem Filterrohr in Deckung. In Wirklichkeit sind die Filterrohre so zueinander versetzt, daß die inneren und äußeren Hülsen nicht gleichzeitig mit Filterrohren in verschiedenen ringförmigen Rohrreihen in Deckung stehen. Demgemäß wird zu irgendeinem Zeitpunkt nur ein Filterrohr ausgewaschen.
Die Auswascheinrichtung, die den Filterrohrenden,an der Rohrplatte 38 zugeordnet ist, ist nunmehr beschrieben. An den entgegengesetzten Rohrenden an der Rohrplatte 40 ist eine im wesentlichen gleiche Auswascheinrichtung vorgesehen. Diese Auswascheinrichtung schließt sich an einen in Abstand befindlichen Teil des Rohres 80 an und trägt die gleichen Bezugsziffern, nur daß diese mit einem Strich versehen sind. Die gegenüberliegenden Enden eines einzelnen Filterrohres sind gleichzeitig mit den Hülsen der Auswascheinrichtung in Deckung gebracht, so daß das Auswaschen durch ein einzelnes Filterrohr in
entgegengesetzten
" . - 2098U/0379
- 15 - .
entgegengesetzten Eichtungen stattfinden wird.
Wie am besten aus den Figuren 2 und 3 ersichtlich ist, hat eine übliche Wasserstrahlpumpe 180 einen Saugteil 182, der mit dem Auslaß aus der Drehverbindung 84- an dem Flansch 86 verbunden ist. Eine Rohrleitung 184 ist mit einer Druckflüssigkeitsquelle verbunden, und ein elektrisch betätigtes Ventil kann in dieser Rohrleitung eingeschaltet sein, um zu ermöglichen, die unter einem Druck wie z«B. 60 Pfund pro Quadratzoll stehende Flüssigkeit durch die Rohrleitung und die Wasserstrahlpumpe während des Intervalles, in dem die Auswaschung stattfindet, hindurch zu leiten· Diese Hochdruckflüssig- · keit kann von der allgemeinen Hochdruckpumpenstation kommen, die die Flüssigkeit aus dem Filter entnimmt und sie zu einer Verteilungsstation fördert.
Eine besondere Kreiselpumpe kann dazu benutzt werden, Λ
um von der Rohflüssigkeitsquelle stammende Rohflüssigkeit mit dem notwendigen Druck der Wasserstrahlpumpe zuzuführen. Die Flüssigkeit, wie z.B. Wasser, würde nicht für den verfügbaren Wasservorrat verloren sein, da das Wasser zum Teich, Fluß oder See und ähnlichem, von wo es entnommen worden ist, zurückgeführt werden kann. Der Auslaß 186 der Wasserstrahlpumpe ist mit einem Auslaßrohrleitungsteil verbunden, das die Flüssigkeit zu einer Verunreinigungssammelstelle oder zurück zu der
Quelle
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Quelle der Rohflüssigkeit abführt.
Eine gleiche Wasserstrahlpumpe 190 ist mit der gegenüberliegenden Seite der Auswascheinrichtung verbunden. Der Saugteil 192 der Wasserstrahlpumpe 190 steht mit der Drehverbindung 94- an dem Flansch 96 in Verbindung. Eine Druckrohrleitung 194- ist mit einer Druckflüssigkeitsquelle verbunden, und der Auslaß 196 der Wasserstrahlpumpe ist an eine Auslaßrohrleitung zur Ableitung der Auswaschflüssigkeit aus dem Gerät angeschlossene
Im Betrieb fließt beispielsweise Rohwasser durch die Einlaßrohrleitung 24 in das Becken bis zu einer Höhe, wie sie durch den Buchstaben L in Fig. 2 und 3 angegeben ist, um den Auslaß des Gerätes vollständig mit Rohwasser zu umgeben. Das ungefilterte Rohwasser tritt von beiden Seiten unter Atmosphärendruck in die Enden
»der Filterrohre ein und wird durch die Filterrohre hindurch in den ringförmigen Auslaß des Gerätes und von da durch "die AuslaßiOhrleitung 46 gelangen.
In wiederkehrenden Intervallen, abhängig von dem durch die Ansammlung von Feststoffen entstandenen Druckverlust, wird die Auswascheinrichtung gedreht,und der durch die Wasserstrahlpumpe erzeugte Unterdruck saugt die Flüssigkeit durch das auszuwaschende Filterrohr in die Aus-
wascheinrichtunK
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wascheinrichtung, um dann abgeleitet zu werden. Zweckmäßig ist jede der beiden Seiten der Auswascheinrichtung zur Erzeugung des Unterdruckes mit einer Wasserstrahlpumpe ausgerüstet.
Patentansprüche
-18 -
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Claims (1)

  1. Patentansprüche
    Filtergerät zur Beseitigung von Verunreinigungen aus einer Flüssigkeit, gekennzeichnet durch einen Einlaßteil und einen Auslaß, wobei eine Einlaß-
    A rohrleitung mit dem Einlaßteil und eine Auslaßrohr
    leitung mit dem Auslaß in Verbindung steht, und eine Mehrzahl innerhalb des Auslasses angeordnete in Abstand befindliche Filterrohre, wobei deren gegenüberliegende Enden innerhalb des Auslasses nach dem Einlaßteil hin offen sind, sowie eine an dem Auslaß angrenzende beweglich gelagerte Auswascheinrichtung, wobei diese in eine Stellung bewegbar ist, in der sie mit den gegenüberliegenden Enden von wenigstens einem der Rohre zu einem Zeit-
    W punkt in Verbindung kommen kann und die Auswasch
    einrichtung so bewegbar ist, daß sie mit den gegenüberliegenden offenen Enden von verschiedenen Filterrohren aufeinander folgend in Verbindung kommen kann, und die Auswascheinrichtung eine Saugvorrichtung für das Heraussaugen von Flüssigkeit durch ein zugehöriges Rohr in die Auswascheinrichtung hat.
    2. Filtergerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Saugvorrichtung für das Erzeugen eines
    2098U/0379 . Vakuums
    - 19 -
    Vakuums in der Auswas ehe inrichtung eine Wasserstrahlpumpe ist.
    3e Filtergerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Saugvorrichtung ein Paar das Vakuum erzeugende Mittel hat, die mit den gegenüberliegenden Seiten der Auswascheinrichtung und mit den gegenüberliegenden zugehörigen Enden eines Rohres im Auslaß in Verbindung stehen.
    4. Filtergerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Einlaßteil im wesentlichen unter Atmosphärendruck steht und die Saugvorrichtung in der Auswascheinrichtung einen Atmosphärenunterdruck erzeugt.
    5. Filtergerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Einlaßteil ein Becken darstellt, dessen oberer Teil zur Atmosphäre hin offen ist, und der Auslaß sich innerhalb des Einlaßteiles und der Flüssigkeit, die im Betrieb in dem Einlaßteil vorhanden ist, befindet.
    6. Filtergerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Auswascheinrichtung eine Mehrzahl «von sich in Längsrichtung erstreckenden Hülsen hat, die in Anschluß an die Eohreinlässe gebracht werden können, und
    daß 2098U/0379
    ■■■.·■ - 20 -
    daß die Auswascheinrichtung Dichtplatten hat, die jede Hülse umgeben und in Anschluß mit einem Einlaßteil · eines zugehörigen auszuwaschenden Rohres kommt, um damit eine Abdichtung zu bilden.
    7. Filtergerät nach Anspruch 6, gekennzeichnet durch Federn, die normalerweise die Abdichtplatten gegen die zugehörigen Einlaßteile drücken,,
    Filtergerät nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdichtplatten mit den Einlaßteilen der Rohre in Anschluß kommen, die dem auszuwaschenden Rohr benachbart sind, um so die benachbarten Rohre abzusperren und eine Leckage in die Auswascheinrichtung zu verhindern·
    9. Filtergerät nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß in jeder Hülse eine Buchse verschiebbar ,ist, um mit einem zugehörigen Rohreinlaßteil in Anschluß zu kommen.
    10. Filtergerät nach Anspruch 9» gekennzeichnet durch Federn, die normalerweise eine zugehörige Buchse mit einem zugehörigen Rohreinlaßteil in Anschluß drücken.
    2098U/0379
    Leerseite
DE19681786223 1968-03-01 1968-09-03 Fluessigkeitsfiltergeraet Granted DE1786223A1 (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US70964468A 1968-03-01 1968-03-01
US70964468 1968-03-01

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE1786223A1 true DE1786223A1 (de) 1972-03-30
DE1786223C DE1786223C (de) 1973-04-05

Family

ID=24850749

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19681786223 Granted DE1786223A1 (de) 1968-03-01 1968-09-03 Fluessigkeitsfiltergeraet

Country Status (4)

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US (1) US3476248A (de)
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