DE1786223A1 - Fluessigkeitsfiltergeraet - Google Patents
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Description
Flüssigkeitsfiltergerat
Das Flüssigkeitsfiltergerat der Erfindung ist besonders
für die Verwendung in den normalerweise mit erster Filterstation bezeichneten kommunalen Anlagen geeignet,
worin der größte Teil der Feststoffe aus der Flüssigkeit, wie z.B. Wasser, beseitigt wird,' ehe das Wasser zur weiteren
Reinigung in einen Eindickbehälter oder in einen Sandfilter gelangt. Das Gerät der Erfindung kann auch
als die Grundstufe der Filterung von Trinkwasser dienen, da es feine Festkörper bis herunter zu 12 Mikron beseitigt. Die Konstruktion sieht gemäß der Erfindung eine
mit der Atmosphäre in Verbindung stehende Oberfläche vor,
und sie stellt eine Verbesserung der z.B. in der US-Patentschrift Nr.2 462 604 gezeigten Konstruktion dar.
Bei
209ÖU/0379
We/Na
• 2 -
Bei den bekannten Anlagen dieser Art findet eine große
umlaufende Trommel Verwendung, von der ein Teil in einem zur Atmosphäre hin offenen Becken eingetauchter Teil
Wasser durchlassen kann, von wo es in einem gefilterten Zustand wieder entnommen wird. Da die Trommel sich dreht,
wird der sich über der Wasserfläche drehende Teil durch Sprühwasser ausgespült oder ausgewaschen, so daß der
Schmutz, der sich auf der Trommel gesammelt hat, beseitigt werden kann.
Ein besonderer Fachteil einer solchen bekannten großen
umlaufenden Trommel ist der, daß die Filterfläche begrenzt und die Konstruktion große Abmessungen hat und
eine große betonierte Grube erfordert, innerhalb der die Anlage eingebaut ist.
Gemäß der Erfindung besteht das Einlaßteil des Gerätes
P aus einem im oberen Teil zur Atmosphäre offenen Becken, wobei der Auslaß innerhalb des Beckens angeordnet ist
und sich innerhalb der Flüssigkeit befindet, die während des Betriebs des Gerätes in dem Becken vorhanden ist.
Sowohl der Auslaß der Konstruktion als auch die damit
verbundene Auswascheinrichtung sind denen ähnlich, die in der US-Patentschrift Nr.3 318 452 dargestellt sind,
worin-eine Mehrzahl von Filterrohren in dem Auslaß des
Gerätes vorgesehen ist und die Auswascheinrichtung die
209814/0370
— 3 —
Rohre aufeinanderfolgend auswaschen kann. Das in dieser
zuletzt genannten US-Patentschrift beschriebene Gerät ist für die Verwendung in einem Drucksystem und im
wesentlichen auf der Auslaßseite einer Kreiselpumpe vorgesehen und wäre nicht für die Verwendung in einem dem
Atmosphärendruck ausgesetzten System, gemäß der vorliegenden Erfindung, geeignet.
Die Gesamtanordnung hat gemäß der Erfindung im nutzbaren
Filterbetrieb eine erheblich größere Fläche, als die hier vorher beschriebene einfache umlaufende Trommel.
Außerdem erfordert die Anordnung gemäß der Erfindung
viel weniger Raum, wodurch es möglich ist, daß das Becken,innerhalb dessen der Auslaß angeordnet ist, beträchtlich
kleiner ist, als das für die bekannten Anlagen erforderliche Becken.
Da die Flüssigkeit in dem Einlaßteil des Gerätes gemäß (j[
der Erfindung unter Atmosphärendruck steht, ist es erforderlich,
eine Saugvorrichtung für die Erzeugung eines Unterdruckes in der Auswascheinrichtung vorzusehen, um
die Flüssigkeit durch ein auszuwaschendes Filterrohr rückwärts hindurchzusaugen. Die Saugeinrichtung kann aus
einer oder mehreren Wasserstrahlpumpen bestehen, die ein Vakuum von ungefähr 20 Zoll erzeugen können, um dadurch
den für die wirksame Auswaschung eines Filterrohres erforderlichen Differenzdruck zu schaffen. Die Feststoffe,
2Ö98U/0379
die aus einem filterrohr ausgewaschen werden, können abgeleitet werden· In einem typischen Beispiel erzeugt
eine mit Druckwasser von 60 Pfund pro Quadratzoll versorgte Wasserstrahlpumpe von 4· Zoll Größe ein Vakuum
von ungefähr 18 bis 20 Zoll, das die Energie liefert, die erforderlich ist, um die Flüssigkeit während der
Auswaschung durch ein Filterrohr zu saugen und um den Rückfluß im Spülbetrieb einzuleiten,»
Wenn die Auswaschung stattfindet, wird das gefilterte Wasser in dem gefilterten Wasserbereich des Geräteauslasses
das notwendige Wasser liefern, das durch das auszuwaschende Rohr rückwärts hindurchströmt und durch
das Auswaschrohrsystem abgeleitet wird.
Die Auswascheinrichtung kann wahlweise betätigt werden, wenn sich ein Differenzdruck innerhalb des Gerätes ergibt,
der in Zoll Wassersäule gemessen wird. Die Auswascheinrichtung wird mit geeigneter Geschwindigkeit
betätigt bzw« gedreht, wobei sie jedes Filterrohr der Reihe nach reinigt, bis der Differenzdruck in dem Gerät
einen Haltepunkt erreichte
Innerhalb einer sich in Längsrichtung erstreckenden Hülse der Auswaacheinrichtung befindet sich eine federnd
belastete Buchse. Diese Buchse wird in einen Anschluß an die Einlaßteile der Rohrenden gedrückt, um
so
2098U/0379
ab eine dichte gleitende Passung zu erzielen, damit
eine Flüssigkeitsundichtigkeit vom Rohwasser oder vom Einlaßteil des Gerätes in die Auswascheinrichtung
verhindert wird«
Zusätzlich sind Abdichtplatten vorgesehen, die jede
Hülse der Auswascheinrichtung umgeben und federnd gegen die benachbarten Einlaßteile der Rohre gedrückt
werden« Diese Abdichtplatten dienen dazu, um die beiden
Rohre, die dem auszuwaschenden Rohr benachbart sind, so abzudichten, daß sich kein Wassernebenweg vom
Rohwasser oder Einlaßteil des Gerätes in eine der beiden benachbarten Rohre und von da in die Auswascheinrichtung ergibt, ohne daß eine wirksame Reinigungsarbeit erfolgt. Diese Anordnung isoliert ein Rohr
während des Auswaschbetriebs und hindert die benachbarten Rohre an dem Durchtreten von Rohwasser oder
Flüssigkeit von der Innenbohrung in die Auswascheinrichtungo
Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel. In dieser sind:"
Fig» 1 eine Draufsicht auf das Gerät gemäß der Erfindung, wobei ein Teil der Konstruktion weggebrochen ist,
20 9814/0379 Blickrichtung - 6 -
Blickrichtung der Pfeile,
Figo3 ein senkrechter Schnitt durch das Gerät und
Figo3 ein senkrechter Schnitt durch das Gerät und
Figo4 ein vergrößerter senkrechter Schnitt durch einen
Teil des in Fig„3 gezeigten Gerätes.
In der Zeichnung.sind in den verschiedenen Figuren
einander entsprechende Teile mit den gleichen Bezugsziffern versehen. Das Gerät der Erfindung hat einen
Einlaßteil, der aus einem allgemein mit 10 bezeichneten Becken besteht, das aus einem geeigneten Material, wie
z.B. Beton oder ähnlichem,hergestellt ist. Das Becken
ist in seinem oberen Teil zur Atmosphäre hin offen. Das Becken besteht aus einem Boden 12, einem Stirnwandpaar
14 und 16 und einer Vorder- und Rückwand 18 und
Der ganze obere Teil des Beckens ist zur Atmosphäre hin offen.
Eine Einlaßleitung 24 ist mit irgendeiner geeigneten Quelle von Rohwasser oder ähnlichem, das gefiltert werden
soll, verbunden. Die Einlaßleitung erstreckt sich durch die Wand 20 des Beckens und hat ein offenes Auslaufende
26, wodurch normalerweise Flüssigkeit in das Becken bis zu der Flüssigkeitshöhe eingefüllt wird, wie
sie durch den Buchstaben L in den Figuren 2 und 3 gezeigt
ist.
Ein
2098?47/0379
Ein Fundament 30, das auch aus Beton oder ähnlichem hergestellt sein kann, wird von der Oberseite des
Beckenbodens 12 getragen. Auf dem Fundament 30 sind
ein Paar in Abstand befindliche Stützen 32 und 34 befestigt»
Ein im allgemeinen zylindrischer Körper des Geräteauslaßteiles wird von den Stützen 32 und
getragen. Der Körper 36 des Geräteauslaßteiles hat ein Paar Rohrboden oder -platten 38 und 40, die an
seinen Stirnseiten in starree Weise, wie zeB0 durch
Schweißen oder ähnliches, befestigt sind,,
Mit dem Inneren des zylindrischen Körpers 36 steht ein Auslaß 44 in Verbindung«, Dieser Auslaß 44 ist
seinerseits mit einer Auslaßleitung 46 verbunden, die
sich durch die Beckenwand 18 erstreckte Aus Darstellungsgründen
ist in Fig.3 der Auslaß 44 um 90° gedreht dargestellte
Wie am besten aus den Figuren 3 und 4 hervorgeht, haben
die ringförmigen Rohrplatten 38 und 40 eine Mehrzahl
Löcher. Diese Löcher sind in einer beliebigen Zahl vorhanden, um so die gewünschte Zahl von Filterrohren
zwischen den Rohrplatten unterzubringen» Die Löcher können eine beliebige Größe haben, um so Rohre
von verschiedenem Durchmesser aufzunehmen. Die Platte
38 hat eine erste ringförmige Lochreihe 50 und eine
zweite ringförmige Lochresihe 52. Die gegenüberlie-
qende
9814/0379 bad original
gende Rohrplatte 40 hat in gleicher Weise eine erste
ringförmige Lochreihe 54- u*id eine zweite ringförmige
Lochreihe 56«
Zwei Filterrohrreihen 58 und 60 sind konzentrisch zueinander
und gestaffelt angeordnet, so daß sie sich in radialer Richtung nicht gegenseitig abdecken· Jedes der
Filterrohre ist im wesentlichen von zylindrischer Gestalt und hat über seine ganze Länge Durchlässeo Die
Filterrohre können von verschiedener Konstruktion sein« Sie können zeBo aus einem von der Edward E, Johnson
Company hergestellten Poro-Edge Rohr bestehen, bei denen ein trapezförmiger Draht mit dazwischen liegenden
kleinen öffnungen von 0,0005 Zoll verwendet wird,,
Es kann jedoch irgendein geeignetes Filterrohr verwendet werden, mit dem man den erfordelichen Filterungsgrad
erzielen kann,,
Die verschiedenen Filterrohre sind im wesentlichen zueinander,
parallel angeordnet und der äußere Umfang jedes Rohres befindet sich in einem wesentlichen Abstand
von dem äußeren Umfang eines benachbarten Rohres« Während zwei ringförmige Rohrreihen dargestellt sind, kann
jede gewünschte Zahl von Rohrreihen, abhängig vom Durchmesser des Gerateauslaßteiles, vorgesehen werden· Bei
größeren Ausführungen können, falls erwünscht, zwei Filterrohrreihen gleichzeitig ausgewaschen oder rückgespült
werden«,
2098U/0379 Wie
Wie am besten aus I1Xg(A hervorgeht, ist der Endteil
jedes der Rohre 58 mit einem Innengewinde versehen. Ein zugehöriger Einlaßmundungsring 64-, der den Einlaßteil
des Rohres bildet, hat einen daraus sich erstreckenden Vorsprung 66 mit einem Außengewinde, das
in das Innengewinde des zugehörenden Filterrohres eingeschraubt werden kann. Jedes der Filterrohre 58
hat einen gleichen Einlaßmundungsring und die äußere
Stirnseite der Einlaßmündung steht über die außen liegende Fläche der Rohrplatte 38 vor.
Jedes der Filterrohre 60 hat in gleicher Weise an
seinem Ende ein Innengewinde,und ein jedem der" Filterrohre 60 zugeordneter Einlaßmundungsring 68 hat einen
"Vorsprung 70 nii* einem Außengewinde, das in die Innengewinde
an jedem Ende jedes Rohres 60 eingeschraubt ist. Auch hier ist die außen liegende Stirnfläche des
Einlaßmündungsringes 68 außerhalb der außen liegenden Außenseite der Rohrplatte 38 gelegen und,wie aus der
Zeichnung hervorgeht, im wesentlichen in derselben Ebene wie die äußere Stirnfläche des benachbarten Einlaßmündungsringes
64·.
Die gleichen Einlaßmündungsringe sind auf den gegenüberliegenden Enden der Rohre 58 und 60 vorgesehen. Diese
Einlaßmündungsringe an den gegenüberliegenden Enden der Rohre sind gemäß Fig.3 mit denselben Bezugsziffern ver-
Seh€m· 2098 ti/0379 Ein
- 10 -
Ein im allgemeinen zylindrischer Teil 74 ist mit seinen Stirnseiten an den ringförmigen Rohrplatten 38 und
"befestigte Der Auslaß des Filtergerätes wird von den Rohrplatten 38 und 40, dem zylindrischen !Teil 74 und
der Innenwand des Körpers 36 begrenzt, um so einen Auslaßteil
von ringförmiger Gestalt zu bilden. Der vorher beschriebene Auslaß 44 steht mit diesem ringförmigen
Auslaßteil in Verbindung.
Die Auswascheinrichtung hat einen sich in Längsrichtung erstreckenden hohlen Teil 80, der gemäß Figo3 an seinem
rechten Ende durch ein ungeteiltes in Gummi eingesetztes Lager 82 oder ähnliches drehbar gelagert ist. Das rechte
Ende dieses hohlen Teiles endet in einer Drehverbindung 84, die dem Teil 80 erlaubt, sich zu drehen, während
der Flanschteil 86 der Drehverbindung stehen bleibt. Das Lager 82 und die Drehverbindung 84 sind auf einer
Stütze 88 gelagert, die ihrerseits auf dem vorher beschriebenen Fundament 30 ruht.
In gleicher Weise ist das linke Ende des hohlen Teiles 80 drehbar innerhalb eines Lagers 92 gelagert und er
endet in einer Drehverbindung 94, die einen Flansch hat. Das Lager 92 und die Verbindung 94 sind auf einer
Stütze 98 gelagert, die auf dem Fundament 30 ruht·
Die Betätigungs- oder Drehvorrichtung für den Betrieb
der
209814/0379
- 11 -
der Äuswascheinrichtung ist auf einer von der Beckenwand 20 getragenen Stütze 100 "befestigte Die Betätigungsvorrichtung
besteht aus einem Antrieb, wie z.B. einem
Elektromotor 102, der mit einer Untersetzung 104 verbunden
ist. Die Untersetzung 104 hat ihrerseits ein
Abtriebskettenrad 106, das mit ihrer Abtriebswelle verbunden ist. Eine Rollenkette 108 verbindet das Abtriebskettenrad 106 der Antriebseinrichtung mit einem auf dem
hohlen Teil 80 befestigten Kettenrad 110, um die Auswascheinrichtung
nach Wunsch zu drehen.
Die äußersten rechten und linken Teile des hohlen Teiles 80 können von dem mittleren Teil getrennt werden, um so
den Zusammenbau und die Demontage des Gerätes zu erleichtern«,
Wie am besten aus Fig.4 hervorgeht, hat der hohle Teil 80 einen in radialer Richtung sich nach
außen erstreckenden Teil 120, der in einem Plansch 122
endet. Ein weiterer, in radialer Richtung sich erstreckender Teil 124· der Auswascheinrichtung endet an einem Ende
in einem Flansch 126, der an dem Flansch 122 befestigt ist. Eine sich in Längsrichtung erstreckende Hülse 130
ist am äußeren Ende des sich in radialer Richtung erstreckenden Teiles 124- vorhanden und öffnet sich zur
Rohrplatte 38 und den zugehörigen Filterrohren hin.
Eine Buchse 134 mit einer öffnung 136 ist verschiebbar
in
- 12 2.0 9814/037 9
in der Hülse I30 angeordnet. Eine Schraubendruckfeder
138, die in einem in der Buchse 134· vorgesehenen
Hohlraum angeordnet ist, drängt die Buchse gemäß Figo4
nach rechts in einen Anschluß mit dem zugehörigen Einlaßteil 64 eines angrenzenden Rohres. Die Kraft der
Feder 138 wird durch Einstellmittel 140 geregelt.
Diese federnd angedrückte Buchse bildet einen dichten gleitenden Anschluß, um ein Durchsickern des im Becken
befindlichen Rohwassers in das Auswaschrohr zu verhindern.
Zusätzlich ist auf dem rechten Ende der Hülse I30 eine
Abdichtplatte 144 vorhanden, die die Hülse I30 umfaßt
und auch mit dem Einlaßteil 64 des angrenzenden Rohres in Anschluß kommt. Eine Druckfeder 146 umgibt die Hülse
130, wobei die Druckfeder die Abdichtplatte 144 nach
rechts drückt, wodurch die Abdichtplatte die zwei Rohre abschließt, die dem auszuwaschenden Rohr benachbart sind.
Dadurch gibt es keinen Wassernebenweg von der Rohwasserkammer in eines der zwei benachbarten Rohre und von da
in die Buchse der Auswascheinrichtung, und es wird verhindert, daß Rohwasser von der inneren öffnung der benachbarten
Rohre in die Buchse der Auswascheinrichtung gelangt.
Der hohle Teil 80 der Auswascheinrichtung hat einen
sich 209814/0379
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sich in radialer Richtung erstreckenden Teil 150 diametral gegenüber dem sich in radialer Richtung erstreckenden
Teil 120. Der Teil 150 endet in einem
Flansch 152. Ein weiterer sich in radialer Richtung erstreckender Teil 154· der Auswascheinrichtung endet
an einem Ende in einem Flansch 156» der an dem Flansch
15a befestigt ist.
Eine sich in Längsrichtung erstreckende Hülse 160 befindet
sich am äußeren Ende des Teiles 154· der Auswascheinrichtungo
Die Hülse 160 befindet sich in einer geringeren Entfernung vom Teil 80 der Auswascheinrichtung
als die Hülse I30. Auf diese Weise kann die Hülse
130 mit der äußeren ringförmigen Filterrohrreihe 58
in Deckung kommen, während die Hülse 160 mit der inneren ringförmigen Filterrohrreihe 60 in Deckung gebracht werden
kann.
Eine Buchse 164 ist in der Hülse 160 verschiebbar angeordnet und sie hat eine öffnung 166«, Eine Feder 168,
die sich in einem Hohlraum in der Buchse 164 befindet, drückt die. Buchse federnd nach rechts in einen Anschluß
an den Einlaßteil eines benachbarten Filterrohres 6O0 .
Die Kraft der Feder 168 wird durch Einstellmittel I70
geregelt.
Es ist eine Abdichtplatte 174 entsprechend der vorher
209.au/0379
- 14 -
~ 14 -
beschriebenen Abdichtplatte 144 vorhanden, die die Hülse 160 umfaßt und, wie gezeigt, durch eine Druckfeder
176 nach rechts gedrückt ist. Die Abdichtplatte
174 wirkt in gleicher Weise wie die vorher beschriebene
Abdichtplatte 144, um so beim Auswaschen eines Rohres dieses zu isolieren.
Die Hülsen der Auswascheinrichtung sind aus Darstellungsgründen beide so gezeigt, als seien sie mit einem Filterrohr
in Deckung. In Wirklichkeit sind die Filterrohre so zueinander versetzt, daß die inneren und äußeren
Hülsen nicht gleichzeitig mit Filterrohren in verschiedenen ringförmigen Rohrreihen in Deckung stehen. Demgemäß
wird zu irgendeinem Zeitpunkt nur ein Filterrohr ausgewaschen.
Die Auswascheinrichtung, die den Filterrohrenden,an der
Rohrplatte 38 zugeordnet ist, ist nunmehr beschrieben.
An den entgegengesetzten Rohrenden an der Rohrplatte 40 ist eine im wesentlichen gleiche Auswascheinrichtung vorgesehen.
Diese Auswascheinrichtung schließt sich an einen in Abstand befindlichen Teil des Rohres 80 an und
trägt die gleichen Bezugsziffern, nur daß diese mit einem Strich versehen sind. Die gegenüberliegenden Enden
eines einzelnen Filterrohres sind gleichzeitig mit den Hülsen der Auswascheinrichtung in Deckung gebracht, so
daß das Auswaschen durch ein einzelnes Filterrohr in
entgegengesetzten
" . - 2098U/0379
- 15 - .
entgegengesetzten Eichtungen stattfinden wird.
Wie am besten aus den Figuren 2 und 3 ersichtlich ist,
hat eine übliche Wasserstrahlpumpe 180 einen Saugteil 182, der mit dem Auslaß aus der Drehverbindung 84- an
dem Flansch 86 verbunden ist. Eine Rohrleitung 184 ist mit einer Druckflüssigkeitsquelle verbunden, und ein
elektrisch betätigtes Ventil kann in dieser Rohrleitung eingeschaltet sein, um zu ermöglichen, die unter einem
Druck wie z«B. 60 Pfund pro Quadratzoll stehende Flüssigkeit durch die Rohrleitung und die Wasserstrahlpumpe
während des Intervalles, in dem die Auswaschung stattfindet,
hindurch zu leiten· Diese Hochdruckflüssig- · keit kann von der allgemeinen Hochdruckpumpenstation
kommen, die die Flüssigkeit aus dem Filter entnimmt und sie zu einer Verteilungsstation fördert.
Eine besondere Kreiselpumpe kann dazu benutzt werden, Λ
um von der Rohflüssigkeitsquelle stammende Rohflüssigkeit
mit dem notwendigen Druck der Wasserstrahlpumpe zuzuführen.
Die Flüssigkeit, wie z.B. Wasser, würde nicht für den verfügbaren Wasservorrat verloren sein, da das
Wasser zum Teich, Fluß oder See und ähnlichem, von wo es entnommen worden ist, zurückgeführt werden kann. Der
Auslaß 186 der Wasserstrahlpumpe ist mit einem Auslaßrohrleitungsteil verbunden, das die Flüssigkeit zu einer Verunreinigungssammelstelle oder zurück zu der
• Quelle
209814/0379
- 16 - ·
Quelle der Rohflüssigkeit abführt.
Eine gleiche Wasserstrahlpumpe 190 ist mit der gegenüberliegenden
Seite der Auswascheinrichtung verbunden. Der Saugteil 192 der Wasserstrahlpumpe 190 steht mit
der Drehverbindung 94- an dem Flansch 96 in Verbindung.
Eine Druckrohrleitung 194- ist mit einer Druckflüssigkeitsquelle
verbunden, und der Auslaß 196 der Wasserstrahlpumpe ist an eine Auslaßrohrleitung zur Ableitung
der Auswaschflüssigkeit aus dem Gerät angeschlossene
Im Betrieb fließt beispielsweise Rohwasser durch die Einlaßrohrleitung 24 in das Becken bis zu einer Höhe,
wie sie durch den Buchstaben L in Fig. 2 und 3 angegeben
ist, um den Auslaß des Gerätes vollständig mit Rohwasser zu umgeben. Das ungefilterte Rohwasser tritt
von beiden Seiten unter Atmosphärendruck in die Enden
»der Filterrohre ein und wird durch die Filterrohre hindurch
in den ringförmigen Auslaß des Gerätes und von
da durch "die AuslaßiOhrleitung 46 gelangen.
In wiederkehrenden Intervallen, abhängig von dem durch die Ansammlung von Feststoffen entstandenen Druckverlust,
wird die Auswascheinrichtung gedreht,und der durch die Wasserstrahlpumpe erzeugte Unterdruck saugt die Flüssigkeit
durch das auszuwaschende Filterrohr in die Aus-
wascheinrichtunK
- 17 -
wascheinrichtung, um dann abgeleitet zu werden. Zweckmäßig
ist jede der beiden Seiten der Auswascheinrichtung zur Erzeugung des Unterdruckes mit einer Wasserstrahlpumpe
ausgerüstet.
-18 -
209814/0379
Claims (1)
- PatentansprücheFiltergerät zur Beseitigung von Verunreinigungen aus einer Flüssigkeit, gekennzeichnet durch einen Einlaßteil und einen Auslaß, wobei eine Einlaß-A rohrleitung mit dem Einlaßteil und eine Auslaßrohrleitung mit dem Auslaß in Verbindung steht, und eine Mehrzahl innerhalb des Auslasses angeordnete in Abstand befindliche Filterrohre, wobei deren gegenüberliegende Enden innerhalb des Auslasses nach dem Einlaßteil hin offen sind, sowie eine an dem Auslaß angrenzende beweglich gelagerte Auswascheinrichtung, wobei diese in eine Stellung bewegbar ist, in der sie mit den gegenüberliegenden Enden von wenigstens einem der Rohre zu einem Zeit-W punkt in Verbindung kommen kann und die Auswascheinrichtung so bewegbar ist, daß sie mit den gegenüberliegenden offenen Enden von verschiedenen Filterrohren aufeinander folgend in Verbindung kommen kann, und die Auswascheinrichtung eine Saugvorrichtung für das Heraussaugen von Flüssigkeit durch ein zugehöriges Rohr in die Auswascheinrichtung hat.2. Filtergerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Saugvorrichtung für das Erzeugen eines2098U/0379 . Vakuums- 19 -Vakuums in der Auswas ehe inrichtung eine Wasserstrahlpumpe ist.3e Filtergerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Saugvorrichtung ein Paar das Vakuum erzeugende Mittel hat, die mit den gegenüberliegenden Seiten der Auswascheinrichtung und mit den gegenüberliegenden zugehörigen Enden eines Rohres im Auslaß in Verbindung stehen.4. Filtergerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Einlaßteil im wesentlichen unter Atmosphärendruck steht und die Saugvorrichtung in der Auswascheinrichtung einen Atmosphärenunterdruck erzeugt.5. Filtergerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Einlaßteil ein Becken darstellt, dessen oberer Teil zur Atmosphäre hin offen ist, und der Auslaß sich innerhalb des Einlaßteiles und der Flüssigkeit, die im Betrieb in dem Einlaßteil vorhanden ist, befindet.6. Filtergerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Auswascheinrichtung eine Mehrzahl «von sich in Längsrichtung erstreckenden Hülsen hat, die in Anschluß an die Eohreinlässe gebracht werden können, unddaß 2098U/0379■■■.·■ - 20 -daß die Auswascheinrichtung Dichtplatten hat, die jede Hülse umgeben und in Anschluß mit einem Einlaßteil · eines zugehörigen auszuwaschenden Rohres kommt, um damit eine Abdichtung zu bilden.7. Filtergerät nach Anspruch 6, gekennzeichnet durch Federn, die normalerweise die Abdichtplatten gegen die zugehörigen Einlaßteile drücken,,Filtergerät nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdichtplatten mit den Einlaßteilen der Rohre in Anschluß kommen, die dem auszuwaschenden Rohr benachbart sind, um so die benachbarten Rohre abzusperren und eine Leckage in die Auswascheinrichtung zu verhindern·9. Filtergerät nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß in jeder Hülse eine Buchse verschiebbar ,ist, um mit einem zugehörigen Rohreinlaßteil in Anschluß zu kommen.10. Filtergerät nach Anspruch 9» gekennzeichnet durch Federn, die normalerweise eine zugehörige Buchse mit einem zugehörigen Rohreinlaßteil in Anschluß drücken.2098U/0379Leerseite
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1968
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- 1968-09-16 FR FR1584431D patent/FR1584431A/fr not_active Expired
Also Published As
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) |