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DE2140349A1 - Filtrierapparat - Google Patents

Filtrierapparat

Info

Publication number
DE2140349A1
DE2140349A1 DE2140349A DE2140349A DE2140349A1 DE 2140349 A1 DE2140349 A1 DE 2140349A1 DE 2140349 A DE2140349 A DE 2140349A DE 2140349 A DE2140349 A DE 2140349A DE 2140349 A1 DE2140349 A1 DE 2140349A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
containers
nozzle
filtration apparatus
filtrate
foreign matter
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DE2140349A
Other languages
English (en)
Inventor
Tadashi Hagihara
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE2140349A priority Critical patent/DE2140349A1/de
Publication of DE2140349A1 publication Critical patent/DE2140349A1/de
Pending legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D35/00Filtering devices having features not specifically covered by groups B01D24/00 - B01D33/00, or for applications not specifically covered by groups B01D24/00 - B01D33/00; Auxiliary devices for filtration; Filter housing constructions
    • B01D35/12Devices for taking out of action one or more units of multi- unit filters, e.g. for regeneration
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D29/00Filters with filtering elements stationary during filtration, e.g. pressure or suction filters, not covered by groups B01D24/00 - B01D27/00; Filtering elements therefor
    • B01D29/11Filters with filtering elements stationary during filtration, e.g. pressure or suction filters, not covered by groups B01D24/00 - B01D27/00; Filtering elements therefor with bag, cage, hose, tube, sleeve or like filtering elements
    • B01D29/114Filters with filtering elements stationary during filtration, e.g. pressure or suction filters, not covered by groups B01D24/00 - B01D27/00; Filtering elements therefor with bag, cage, hose, tube, sleeve or like filtering elements arranged for inward flow filtration
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D29/00Filters with filtering elements stationary during filtration, e.g. pressure or suction filters, not covered by groups B01D24/00 - B01D27/00; Filtering elements therefor
    • B01D29/62Regenerating the filter material in the filter
    • B01D29/64Regenerating the filter material in the filter by scrapers, brushes, nozzles, or the like, acting on the cake side of the filtering element
    • B01D29/6407Regenerating the filter material in the filter by scrapers, brushes, nozzles, or the like, acting on the cake side of the filtering element brushes
    • B01D29/6415Regenerating the filter material in the filter by scrapers, brushes, nozzles, or the like, acting on the cake side of the filtering element brushes with a rotary movement with respect to the filtering element
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D29/00Filters with filtering elements stationary during filtration, e.g. pressure or suction filters, not covered by groups B01D24/00 - B01D27/00; Filtering elements therefor
    • B01D29/62Regenerating the filter material in the filter
    • B01D29/66Regenerating the filter material in the filter by flushing, e.g. counter-current air-bumps

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Filtration Of Liquid (AREA)

Description

  • Filtrierapparat vie Erfindung betrifft einen Flüssigkeits-Filtrierapparat, und zwar einen Doppelbehälter-Filtrierapparat, der zur Verwendung in einem asserbearbeatungssystsm geeignet ist, in dem Fluß- und/oder Meerwasser fortlaufend bearbeitet wird, um die darin enthaltenen Fremdstoffe zu entfernen, so daß das behandelte Wasser für verschiedene industrielle Zwecke verwendet werden kann.
  • Es sind eine große Anzahl verschiedener Filtrierapparate zur Bearbeitung von Eluß- und/oder Meerwasser zum Erzielen seiner Verwendbarkeit -für verschiedene industrielle Zwecke vorgeschlagen worden, jedoch sind die bekannten Filtrierapparate aufgrund der-Tatsache nicht zufriedenstellend, daß die Filterflächen nicht leicht und. einfach zum wirkungsvollen Filtern reaktiviert werden können, daß ferner der Wasserdurchlaß bzw. die Wasser-durchlässe leicht mit den im Wasser enthaltenen und von ihm getrennten Fremdstoffen verstopft werden und/oder daß sich die ausgefilterten Fremdstoffe in solchen Mengen an den dem Wasser ausgesetzten Teilen ablagern, daß das Arbeiten des gesamten Filtrierapparats unmöglich gemacht wird.
  • Einer der bekannten Fluß- und/oder Meerwasser-Filtrierapparate ist mit einem Motor versehen, der nur speziell zum Reaktivieren der Filterflächen bzw. eines Systems oder einer Anlage zur Wasserbearbeitung mit vielstufigen Bearbeitungsstellen bestimmt ist, an denen jeweils ein Filtrierapparat angeordnet ist, wodurch das Filtern stufenweise durchgeführt wird. Jedoch führt das Aufstellen einer Vielzahl von Filtrierapparaten in einer Reihe zu außerordentlich hohen Kosten für die Installation die Wartung und den Betrieb und erfordert außerdem eine große Stellfläche.
  • Durch die Erfindung soll daher ein Doppelbehälter-Filtrierapparat zum Filtern von Fluß- und/oder Meerwasser geschaffen werden, durch den die oben erwähnten nachteile der bekannten Apparate wirkungsvoll ausgeschaltet werden. Der erfindungsgemäße Filtrierapparat weist ein Paar Behälter auf, in denen jeweils eine Filtriereinheit vorgesehen ist. Die Filtriereinheiten sind so gebaut, daß die Filterfläche der einen Filtriereinheit durch Abbürsten reaktiviert wird, während sie zum Filtern in Betrieb ist, und gleichzeitig aus der anderen Filtriereinheit die#Fremdstoffe entfernt werden, die infolge des in der Filtriereinheit durchgeführten vorherigen Filtervorgangs aus dem Wasser ausgeschieden und in der Filtriereinheit abgelagert worden'sind.
  • Mit Hilfe von Wechselventilen werden dann die Fremdstoffe aus der erstgenannten Filtriereinheit entfernt, während die zweite Filtriereinheit zum Filtern in Betrieb gesetzt wird, wobei sie zur Reaktivierung abgebürstet wird.. Somit sind die beiden Filtriereinheiten abwechselnd zum Filtern bzw. zum Entfernen der Fremdstoffe in Betrieb.
  • Ferner soll durch die Erfindung ein Doppelbehälter-Filtrierapparat zum Filtern von Fluß- und/oder Meerwasser geschaffen werden, bei dem jeweils ein Flügelrad und eine mit diesem drehbare Bürstenvorrichtung für jede Filtriereinheit vorgesehen sind, wodurch die Filtriereinheiten wirkungsvoll abgebürstet werden, um das Absetzen von Lebewesen und/oder Fremdstoffen, die von dem zu bearbeitenden Fluß- und/od.er Meerwasser mitgeführt werden, auf der Filierfläche zu verhindern, während diese zum Filtern in Betrieb ist, woraufhin aus der gleichen Filtriereinheit die Fremdstoffe entfernt werden.
  • Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung weisfider Filtrierapparat eine Einlaß- und eine Auslaßöffnung mit gleichem Durchmesser auf, die so angeordnet sind, daß durch das einströmende Wasser mitgeführte Fremdstoffe durch ein ausströmendes -Filtrat ohne Hindernis und ohne Rücksicht auf die Art, die Form und Größe der Fremdstoffe und die Menge des zum Entfernen der Fremdstoffe verwendeten Filtrats leicht aus der Auslaßöffnung ausgeräumt werden können.
  • Außerdem wird durch die Erfindung ein Doppelbehälter-File trierapparat zum Filtern von Fluß- und/oder Meerwasser geschaffen, der einfach im Aufbau und liir die Massenproduktion sehr geeignet ist. Somit wird ein billiges Gerät geschaffen, dessen Teile leicht verkleidet und beschichtet werden können und das verhältnismäßig kleine Abmessungen hat.
  • Bei einer Ausführungsform der Erfindung weist der Wasserfiltrierapparat ein Paar zylindrische Filtriereinheiten auf, die durch ein Rohrsystem miteinander verbunden sind, das mit Wechselventilen und Ein- und Auslaßöffnungen versenke nist. Jeder Filtriereinheit ist ein Flügelrad zugeordnet, das durch das strömende Wasser in Drehung versetzt wird. Ferner ist jeder Filtriereinheit eine Bürstenvorrichtung zugeordnet, die jeweils mit dem Flügelrad verbunden ist und sich mit diesem zusammen dreht, um die dazugehörige Filtriereinheit abaubürsten und dadurch zu verhindern, daß sich Fremdstoffe an der Einheit absetzen. Der Apparat ist ferner mit einen Wassereinlaß- und -abzugssystem versehen, das eine Einlaß- und eine Auslaßöffnung, die den beiden Filtriereinheiten gemeinsam zugeordnet sind und den gleichen Durchmesser haben, und Wechselventile aufweist, die sich in entgegengesetzten Richtungen bewegen.
  • Gemäß der Erfindung ist ein Doppelbehälter-Filtricrapparat vorgesehen, der ein Paar miteinander in Fließverbindung stehende Behälter aufweist, die durch einen gemeinsamen Hauptfiltratdurchlaß miteinander verbunden sind, der mit einer Hauptfiltratauslaßdüse und einem den Rückfluß regulierenden Ventil versehen ist. In jedem Behälter ist eine Filtriereinheit befestigt, die ein durchlöchertes Filtriergehäuse, eine um dieses Gehäuse angeordnete drehbare Bürstenvorrichtung und ein mit dieser fest verbundenes Flügelrad aufweist, das sich unter der Kraft eines Flüssigkeitsstroms mit der Bürstenvorrichtung zusammen dreht. Ein Einlaufkasten steht mit einer Flüssigkeitszuführquelle und den Behältern in Fließverbindung und ist mit einem ersten Wechselventil versehen, das sich zwischen zwei Endstellungen bewegt, und ein Auslaufkasten steht mit den Behältern in Verbindung und ist mit einer zweiten Düse zum Auslassen eines kleinen Teils des Filtrats und der Fremdstoffe und mit einem zweiten Wechselventil versehen, das sich zwischen zwei Endstellungen bewegt.
  • Weitere Einzelheiten, Vorteile und Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung. Auf der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise veranschaulicht, und zwar zeigen Fig. 1 -eine Draufsicht auf eine Ausführungsform des erfindungsgemäßen Naturwasser-Filtrierapparats, Fig. 2 eine Stirnansicht des Filtrierapparats nach Fig. 1, Fig. 3 eine Seitenansicht des Apparats nach Fig. 1, Fig. 4 in vergrößertem Maßsgab teilweise im Schnitt und teilweise mit weggebrochenen Teilen eine der mit einem Flügelrad versehenen Filtriereinheiten, Fig. 5 eine schematische Darstellung zur Erläuterung des Arbeitens des Filtrierapparats und Fig, 6 in vergrößertem Maßstab teilweise im Schnitt das im Auslaufkasten des Filtrierapparats angeordnete Wechselventil.
  • Die Zeichnung zeigt eine bevorzugte Ausführungsform des erfindungsgemäßen Filtrierappara Dieser weist ein Paar gleiche vertikale, zylindrische Fiitrlerbehälter 1-, 1 auf, die' einander gegenüber in Abstand vöneiüander angeordnet sind und an ihren unteren Enden auf einer nicht dargestellten gemeinsamen Basis mittels aufrechtstehenden Trägern 2, 2 gehalten werden, die mit ihren oberen Enden an denBehältern und mit ihren-unteren Enden auf der Basis befestigt sind. Da die beiden Behälter 1, 1 in Konstruktion und Arbeit gleich sind, wird nur die Konstruktion eines der Behälter 1 näher beschrieben. Der Behälter 1 enthält eine zylindrische oder umgekehrt-kegelstumpfförmige Filtriereinheit 4 (das dargestellte Ausführungsbeispiel ist umgekehrt-kegelstumpfförmig), die mit einer sich nach innen erstreckenden ringförmigen Hgl t eklamm er 3 befestigt ist, die am inneren Umfang des Behälters nahe dem oberen Ende des Behälters 1 befestigt ist und sich radial nach innen auf die Achse des Behälters.zu erstreckt. Die Konstruktion der Filtriereinheit 4 wird später im einzelnen mit Bezug auf Fig. 4 beschrieben. Ein im wesentlichen l-förmiges hohles Knie 5 erstreckt sich vom Boden des Behälters 1 zu einem,horizöntalen Auslaufkasten 6, der sich horizontal über die, mit den beiden Behältern verbundenen Knie 5 rechtwinklig zu diesen erstreckt. Ein kurzes Rohr 7 erstreckt sich vom Behälter 1 etwas unterhalb der Mitte der Höhe des Behälters horizontal nach außen zu einem horizontalen Einlaufkasten 8, der sich parallel zum Auslaufkasten und in Abstand von diesem horizontal über die mit den beiden Behältern verbund denen kurzen Rohre 7 rechtwinklig zu diesen erstreckt.
  • Eine mit Schraubengewinde versehene Stange 9 erstreckt sich horizontal durch den Auslaufkasten 6 und wird an ihren nicht mit Gewinde versehenen entgegengesetzten Enden durch lager 11 und 12 drehbar gehalten, die im Auslaufkasten 6 in üblicher Weise angebracht sind. Eines der Enden der Stange 9, und zwar in Fig. 5 und 6 das rechte Ende, weist eine Verlängerung 9a auf, deren Zweck weiter unten beschrieben wird. Bin Wechselventil 15 ist auf die Stange 9 aufgeschraubt und bewegt sich an dieser ent lang zwischen zwei Endstellungen, in deren einer das Ventil eines der Knie 5 schließt, während es in der anderen Stellung das andere' Knie schließt. Eineähnliche mit Gewinde versehene Stange 10 erstreckt sich horizontal durch den Einlaufkasten 8 und wird an den entgegepgesetzten nicht mit Gewinde versehenen Enden durch lager 13 und 14 drehbar gehalten, die im Einlaufkasten in üblicher Weise angebracht sind. Ein dem Wechselventil 15 ähnliches Wechselventil 16 ist auf die Stange 10 aufgeschraubt und bewegt sich an dieser entlang zwischen zwei Endstellungen, in deren einer das Ventil eines der kurzen Rohre 7 schließt, während es in der anderen Stellung das andere kurze Rohr schließt.
  • Eines der beiden Enden der Stange 10, und zwar in Fig. 5 und 6 das rechte Ende, weist eine Verlängerung 10a auf, deren Zweck weiter unten beschrieben wird. Die Windungsrichtung auf der Stange 9 ist der der Stange 10 entgegengesetzt. An der Verlängerung 9a der Stange 9 ist ein Kettenzahnrad 17 befestigt und am äußeren Ende der Verlängerung ist ein Handgriff 19 angebracht. Auf gleiche Weise ist die Verlängerung lOa der Stange 10 mit einem gleichen Kettenzahnrad 18 versehen und ein Handgriff 20 ist am ätßer'en Ende der Verlängerung befestigt. Die-Handgriffe 19 und 20 sind je nach Bedarf wahlweise von Hand betätigbar. Somit wirken die Handgriffe abwechselnd als treibende und angetriebene Griffe. Zu diesem Zweck sind die Kettenzahnräder 17 und 18 durch eine Kette 21 verbunden, so daß bei Betätigung eines der Handgriffe 19 bzw. 20 eine Antriebskraft vom betätigten Handgriff über die Kette 21 und die Kettenzahnräder auf den anderen Handgriff übertragen wird, wodurch die Wec#selventile 15 und 16 entlang der jeweils zugehörigen Stange 9 bzw. 10 in entgegengesetzten Richtungen bewegt werden. Im Auslaufkasten 6 und im Einlaufkasten 8 sind jeweils Führungen 41 bzw. 42 zum Führen des entsprechenden Wechselventils 15 bzw.
  • 16 vorgesehen, die innerhalb der beiden Kästen mit den Führungen in Gleitkontakt angeordnet sind.
  • Eine Düse bzw. ein Auslaß 22 erstreckt sich von der Mitte des Auslaufkastens 6 vertikal nach unten und eine ähnliche Düse bzw. ein Auslaß 23 erstreckt sich von der Mitte des Einlaufkastens 8 vertikal nach oben (siehe Fig. 5). Sie können sich jedoch auch horizontal vom Auslaufkasten 6 bzw. vom Einlaufkasten 8 weg erstrecken. Die Auslässe 22 und 23 haben im wesentlichen den gleichen Durchmesser.
  • Die obere Öffnung des Behälters 1 ist mit einer im wesen lichen kuppelförmigen Abdeckung 24 bedeckt, die in der Mitte mit einer nicht dargestellten Öffnung versehen ist. Die Abdeckung ist mittels Bolzen, die sich durch die Flansche am oberen Rand des Behälters und am unteren Rand der Abdeckung erstrecken, am Behälter abnehmbar befestigt. Ein aufrechtstehendes kurzes Rohr 25 mit kleinerem Durchmesser ragt von der Abdeckung 24 senkrecht nach oben und ist mittels Bolzen, die die Flansche am oberen, einen kleineren Durchmesser Sufweisenden Rand der Abdeckung und am unteren Rand des kurzen Rohrs durchsetzen, lösbar mit der Abdeckung verbunden. Ein im wesentlichen L-förmiges hohles Knie 26 mit dem gleichen Durchmesser wie das kurze Rohr erstreckt sich nach oben und dann nach innen vom kurzen Rohr 25 weg und ist mit diesem mittels Bolzen, die die Flansche am oberen Rand des kurzen Rohrs und am#unteren Rand des Knies durchsetzen, lösbar verbunden. Eine gemeinsame T-förmige horizontale Düse 27 ist durch Bolzen, die die Flansche am äußeren Rand eines der Arme der T-förmigen Düse und am zieren Rand des Knies durchsetzen, mit dem inneren Ende des Knies 26 verbunden. Der andere Arm der T-förmigen Düse 27 ist auf gleiche Weise mit dem zum anderen Behälter 1 gehörigen Knie ebenfalls durch Bolzen verbunden, die die Flansche am inneren Rand des entsprechenden Knies und am äußerenRaid des anderen Arms der T-förmigen Düse durchsetzen.
  • Der horizontale Schenkel der T-förmigen Düse 27 ist mit einem Rohrsystem verbunden, das zu einer Anlage führt, in der das bearbeitete Wasser oder Filtrat für einen beliebigen industriellen Zweck verwendet wird, für den die Anlage bestimmt ist. Die äußeren Enden der beiden Arme der T-förmigen Düse 27 sind mit zentralen Öffnungen und mit einer Vielzahl von Öffnungen um diese zentralen Öffnungen herum für einen später beschriebenen Zweck versehen.
  • Ein den Rückfluß regulierendes Ventil 28 ist in der T-förmigen Düse 27 vorgesehen und an einer feststehenden Achse 29 befestigt, an der entlang sich das Ventil bewegen kann. Die entgegengesetzten Enden der Achse erstrecken sich durch die sentralen Öffnungen an den äußeren Enden der Arme der T-förmigen Düse 27 und sind in ihnen befestigt. Das den Rückfluß regulierende Ventil 28 hat einen Durchmesser,#der etwas kleiner ist als der Innendurchmesser der T-förmigen Düse 27, so daß ein kleiner Teil des Filtrats entlang des äußeren Umfangs des Ventils 28 durchfließen kann.
  • Wie in Fig. 4 näher dargestellt, die eine der Filtriereinheiten 4 zeigt, weist diese ein umgekehrt-kegelstumpfförmiges Gehäuse 30 auf, das oben offen ist. In der Umfangswand des Gehäuses sind eine Vielzahl Löcher 50' ausgebildet und der verbreiterte obere Rand des Gehäuses ist mit einer ringförmigen Platte 31 verschweißt, die an der oben erwähnten ringförmigen Halteklammer 3 befestigt ist, während das untere, einen kleineren Durchmesser aufweisende Ende des Gehäuses durch eine Bodenwand 32 geschlossen ist, die mit der Innenfläche des unteren Endes des Gehäuses verschweißt ist. Die ringförmige Platte 31 ist durch eine Vielzahl in Winkelabsta#nd voneinander angeordneter schräger Rippen 33 mit einem Gleitring 34 verbunden und ein drehbare Flügelradwelle 35 durchsetzt lose eine in der Bodenwand 32 ausgebildete zentrale Öffnung und den Gleitring 34.
  • Das Gehäuse 30 der Filtriereinheit 4 ist im wesentlichen, mit Ausnahme des oberen Endabschnitts, an seinem Umfang und in Abstand von diesem von einem umgekehrt-kegelstumpfförmigen Bürstenrahmen 37 umgeben. Die innere Fläche des Bürstenrahmens 37 ist mit einer Vielzahl von Borstenbürsten 38 versehen, deren freie Enden an der Umfangswand des Gehäuses 30 anliegen, um die Fremdstoffe, die sich sonst an der Außenfläche des Gehäuses 30 und in den Löchern 30'~im Gehäuse absetzen würden, abzubürsten.
  • Das untere Ende der Flügelradwelle 35 ist in dem einen kleineren Durchmesser aufweisenden Boden des Bürstenrahmens 37 befestigt, so daß sich der Bürst,enrahmen'zusammen mit der Welle drehen kann, während das obere Ende der Welle mit einem Flügel~ rad 36 verbunden ist, das im Innern des kurzen Rohrs 25 angeordnet ist. Wie oben erwähnt, wird das Flügelrad durch einen Flüssigkeitsstrom in Drehung versetzt, der die Schaufeln des Flügelrades beaufschlagt. Obwohl in der dargestellten Ausführungsform die Filtriereinheit umgekehrt-kegelstumpfförmig mit Löchem in der Umfangsfläche ausgebildet ist, kann sie auch durch einen Draht gebildet werden, der mit Abständen zwischen den einzelnen benachbarten Windungen gewickelt ist und eine zylindrische Form mit:-gleichem Durchmesser über die gesamte Länge bildet. Das Gehäuse der Filtriereinheit kann auch durch eine Vielzahl ringförmiger Platten gebildet werden, die übereinander mit-Öffnungen zwischen den einzelnen benachbarten Plat ten angeordnet sind. Ebenso kann der Bürstenrahmen 37 entsprechend der für das Gehäuse der Filtriereinheit gewählten gpeziellen Form ausgebildet sein.
  • - Jeder Behälter 1 ist mit einem durchsichtigen Fenster 39 versehen, durch das das Innere des Behälters und dementsprechend die Arbeitsbedingungen der Filtriereinheit 4 und des Flügelrads 36 beobachtet werden können. Am Behälter ist ein Manometer 40 der herkömmlichen Art mit zwei nicht dargestellten Fühlelementen vorgesehen, deren eines sich in den Einlaufkasten 8 erstreckt, um den Wasserdruck vor dem Filtern zu messen, während sich das andere in den Behälter außerhalb der zugehörigen Filtriereinheit erstreckt, um den Wasserdruck nach dem Filtern bzw. den Druck des Filtrats zu messen. Eine nicht dargestellte Anzeigevorrichtung zeigt die Differenz zwischen den von den bei den Fühlelementen festgestellten Drücken an. Ein solcher Manometer ist für jeden Behälter vorgesehen. Wenn die Anzeige des Druckunterschieds einen vorbestimmten Wert übersteigt, betätigt die Bedienungsperson den-Handgriff 19 bzw. 20, um das Wechselventil 15 bzw. 16, wie oben erwähnt, aus der einen Endstellung in die andere Endstellung zu bringen.
  • Im Betrieb betätigt die Bedienungsperson die Handgriffe 19 bzw. 20~derart, daß sich das'Wechselventil 15 in einer seiner Endstellungen (z.B. in der Stellung, in der das rechte Knie 5 geschlossen ist) und auch das Wechselventil 16 in einer seiner Endstellungen (z.B. der, in der das linke kurze Rohr 7 gew schlossen ist) befinden, worauf man das zu filternde Wasser von der Speisequelle mittels einer Pumpe in den Einlaufkasten 8 fließen läßt. Das so zugeführte Wasser fließt dann durch das rechte kurze Rohr 7 in den rechten Behälter 1 und durchströmt die Filtriereinheit 4 durch die in ihr vorhandenen Löcher in Pfeilrichtung und wird dabei gefiltert. Das Filtrat strömt nach oben aus der Filtriereinheit 4 über das zugehörige Flügelrad 36 in das rechte kurze Rohr 25. Wenn das Filtrat um das Flügelrad strömt, beaufschlagt es die Schaufeln und bewirkt eine Drehung des Flügelrads beispielsweise nach links. Das Filtrat fließt dann weiter durch das rechte Knie 26 und schiebt das den Rückfluß regulierende Ventil 28 nach links. Ein wesentlicher Teil des Filtrats fließt dann durch die Düse 27 ab und kann für den gewünschten industriellen Zweck verwendet werden. Der übrige kleine Teil des Filtrats tritt über den äußeren Umfang des Ventils 28 in das linke Knie 26 ein. Der kleine Teil des Filtrats fließt dann nach unten um das linke Flügelrad 36 herum in den linken Behälter und dementsprechend durch die Filtriereinheit 4, während. sich das Flügelrad in Pfeilrichtung dreht. Der kleine ne Teil des Filtrats fließt dann weiter nach unten in und durch das linke Knie 5 und nimmt die während des vorhergehenden Filtriervorgangs am Gehäuse der Filtriereinheit und am Boden des linken Behälters 1 abgelagerten Fremdstoffe mit. Das die Fremd stoffe mitführende Filtrat tritt schließlich durch den Auslaß 22 aus. Da, wie oben erwähnt, die Bürstenrahmen 37 jeweils mit den Flügelrädern 36 starr verbunden sind und daher die Drehung der Flügelräder 36 eine Drehung der jeweils zugehörigen Bürsten rahmen 37 bewirkt, werden die am äußeren Umfang der Filtrierein heiten 4 abgelagerten Fremdstoffe leicht durch die sich drehenden Bürstenrahmen von den Filtriereinheiten abgebürstet, so daß sie sich am Boden der Filtriereinheiten absetzen und durch einen Teil des Filtrats in der oben beschriebenen Weise ausgeräumt werden können Der Filtervorgang im rechten Behälter 1 wird so lange fortgeführt, bis sich die Fremdstoffe am Boden des Behälters bis zu einem solchen Grad abgesetzt haben, daß die Filterleistung der im Behälter befindlichen Filtriereinheit geringer wird, woraufhin die Bedienungsperson wieder den Handgriff 19 bzw. 20 betätigt, um die Wechselventile 15 und 16 in ihre andere Endstellung zu bringen, in der sie dann beispielsweise das linke Knie 5 bzw. das rechte kurze Rohr 7 schließen, wodurch das Wasser durch den Einlaufkasten 8 und das linke Knie 5 in den linken Behälter fließen kann. Daraufhin wird der Filtriervorgang, wie im Zusammenhang mit der rechten Filtriereinh-eit beschrieben, wiederholt. In diesem Fall wird das Ausräumen der ~Fremdstoffe, wie in Zusammenhang mit dem linken Behälter beschrieben, im rechten Behälter durchgeführt.
  • Aus obiger Beschreibung ergibt sich, daß während der Durchführung eines Ffitrierzyklus in dem einen Behälter im anderen Behälter ein Zyklus des Ausräumens von Fremdstoffen durchgeführt wird, wodurch der Filtrierapparat fortlaufend mit großer Wirksamkeit arbeiten kann. Ferner kann das Filtern und das Ausräumen der Fremdstoffe leichter und automatisch zwischen den beiden Behältern wechseln, wenn ein Zeitschalter vorgesehen ist. Der Zeitschalter ist so eingerichtet, daß bei Absinken der Filterleistung in der einen Filtriereinheit auf einen vorbestimmten Wert aufgrund der Ablagerung der ausgeschiedenen Fremdstoffe der Handgriff 19 bzw. 20 durch den Zeitschalter betätigt wird, so daß die Wechselventile aus ihrer einen Endstellung in die andere bewegt werden, wodurch aus der einen Filtriereinheit und dem zugehörigen Behälter die Fremdstoffe ausgeräumt und gleichzeitig die andere Filtriereinheit und der zugehörige Behälter zum Filtern verwendet werden.
  • Somit wird durch die Erfindung ein neuartiger und leistungsfähiger Filtrierapparat geschaffen, bei dem' ein Paar Behälter jeweils abwechselnd filtern und-Fremdstoffe ausräumen.
  • Dadurch kann der Filtervorgang im Filtrierapparat fortlaufend durchgeführt werden. Da der Einlaß und der Auslaß den gleichen Durchmesser haben, kann außerdem das Ausräumen der Fremdstoffe unabhängig von der Art, der Form und der Größe der Frendstoffe leicht erfolgen. Ferner kann durch Vorsehen neuartiger Bürsten Flügelräder im Zusammenhang mit der jeweiligen Filtriereinheit das Abbürsten der Filtriereinheiten leicht und wirkungsvoll durchgeführt werden, so daß diese stets unter für eine wirksame Filterung geeigneten Bedingungen, arbeiten. Schließlich können die Innenteile des Apparats leicht und einfach verkleidet und beschichtet werden, und der gesamte Apparat kann so gebaut werden, daß er verhältnismäßig kleine Abmessungen hat und in.folgedessen mit geringen Kosten hergestellt werden kann.

Claims (9)

  1. P a t e n t a n s p r ü c'h e
    0 FiltrieraP#arat# gekennzeichnet durch ein Paar miteinander in Fließverbindung stehende und einen Doppelbehälter bildende Behälter (1), durch einen gemeinsamen, die beiden Behälter verbindenden Haupt-Filtratdurchlaß mit einer Haupt-Fil tratauslaßdüse (27) und einem darin angeordneten, den Rückfluß regulierenden Ventil (28), durch ein Paar Filtriereinheiten (4), die jeweils in einem der Behälter (1) befestigt sind und die je weils ein durchlöchertes Filtriergehäuse (30), eine um dieses Gehäuse herum angeordnete drehbare Bürstenvorrichtung (37, 38) und ein mit der Bürstenvorrichtung fest verbundenes und sich unter der Kraft eines Flüssigkeitsstroms mit dieser drehendes Flügelrad (36) aufweisen, durch einen mit einer Flüssigkeitsspeisequelle und den Behältern~(?) in Fließverbindung stehenden Einlaufkasten (8), der ein zwischen zwei Endstellungen bewegbares erstes Wechselventil (16) enthält, und durch einen mit den Behältern (1) in Verbindung stehenden Auslaufkasten (6), der eine zweite Düse (22) zum Auslaufen eines kleinen Teils des Fil trats und der Fremdstoffe und ein zwischen zwei Endstellungen bewegbares zweites Wechselventil (15) aufweist.
  2. 2. Filtrierapparat nach Anspruch 1, dadurch gekennze,ichnet, daß das Filtriergehäuse (30) umgekehrt-kegelstumpfförmig oder zylindrisch ausgebildet und mit einer Vielzahl von Löchern (30') in seiner Seitenwand versehen ist.
  3. 3. Filtrierapparat nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die drehbare Bürstenvorrichtung (37, 38) die Form des Filtriergehäuses (30) hat und einen bürstentragenden Rahmen (37) aufweist, der am Umfang des Gehäuses (30) der E'1L-triereinheit (4) und in Abstand von diesem angeordnet ist und von dessen Innenseite eine Vielzahl Borstenbürsten (38) nach innen ragen und am äußeren Umfang des Gehäuses (30) anliegen.
  4. 4. Filtrierapparat nach anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Filtratdurchlaß ein Paar kurze hohre (25) aufweist, deren eines Ende jeweils mit einem der Behälter (1) verbunden ist, ferner ein Paar Knie (26), deren eines Ende jeweils mit dem anderen Ende der kurzen Rohre (25) verbunden ist, und eine T-förmige Düse (27), deren entgegengesetzte Enden mit den anderen Enden der Knie verbunden sind.
  5. 5. Filtrierapparat nach Anspruch.1, dadurch gekennzeichnet, daß das den Rückfluß regulierende Ventil (28) einen etwas kleineren Durchmesser hat als der Innendurchmesser der Arme der T-förmigen Düse (27) und daß es in den Düsenarmen durch eine in diesen befestigte feststehende Achse (29) bewegbar getragen wird.
  6. 6. Filtrierapparat nach Anspruch.1, dadurch gekennzeichnet, daß der Einlaufkasten (8) mit seinen entgegengesetzten Enden mit den Behältern (1) jeweils über ein kurzes ohr (7) in Fließverbindung steht, das mit den Behältern (1) jeweils an einem Punkt zwischen den entgegengesetzten Enden der Behälter verbunden ist, und daß das erste Wechselventil (16) von eine im Einlaufkasten (8) befestigten Welle (10) getragen wird und in jeweils einer seiner Endstellungen eines der kurzen Rohre (7) schließt.
  7. 7. Filtrierapparat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Auslaufkasten (6) über ein sich jeweils von den untere Enden der Behälter (1) weg erstreckendes zweites Paar Knie (5) mit diesen Enden der Behälter in Fließverbindung steht und daß das zweite Wechselventil (15) von einer im Auslaufkasteii (b) befestigten Welle (9) getragen wird und in jeweils einer seiner Endstellungen eines der Knie (5) schließt.
  8. 8. Filtrierapparat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnt, daß die Haupt-Filtratauslaßdüse (27) und die Düse(22) zum Ausräumen der Fremdstoffe den gleichen Durchmesser haben.
  9. 9. Filtrierapparat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das erste (16) und das zweite Wechselventil (17) in einander entgegengesetzten Richtungen bewegbar sind.
    L e e r s e i t e
DE2140349A 1971-08-11 1971-08-11 Filtrierapparat Pending DE2140349A1 (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
DE2140349A DE2140349A1 (de) 1971-08-11 1971-08-11 Filtrierapparat

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DE2140349A DE2140349A1 (de) 1971-08-11 1971-08-11 Filtrierapparat

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