DE1785597A1 - Spaltmaschine zum spalten von leder und haeuten - Google Patents
Spaltmaschine zum spalten von leder und haeutenInfo
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- C14B1/14—Fleshing, unhairing, samming, stretching-out, setting-out, shaving, splitting, or skiving skins, hides, or leather using tools cutting the skin in a plane substantially parallel to its surface
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Description
DIPL.-PHYSIKER 757 BADEN-BADEN
LHSSINGSTRASSE 12
TELEFON (0722t) 22487
Anmelder: MERCIER Freres S.A., Annonay (Ardeche)
Frankreich |
Spaltmaschine aum Spalten von Leder und Häuten
Priorität: Frankreich, vom 2. Dez. 1964 und 8. Okt. 1965
Die Erfindung betrifft eine Spaltmaschine zum Spalten von
Leder und Häuten für die Gerberei und Weiögerberei.
In der Industrie zur Behandlung und Vorbereitung von Leder
und Häuten besteht das Spalten darin, die Leder und Häute
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in ihrer Dicke in zwei Teile so zu unterteilen, daß ein
^Hauptteil, welcher im allgemeinen die "Narbenseite", d.h.
die Seite der Haare der Leder und Häute umfaßt, und ein sekundärer Teil, welcher der Fleischseite entspricht und
die Dickenunregelmäßigkeiten der Haut vor dem Spalten beibehält,
entstehen. Das Spalten soll eine gleichmäßige im voraus festgelegte Dicke der "Narbenseite" herstellen. Die
bekannten Maschinen zur Vornahme des Spaltvorganges haben eine waagerechte Ebene oder einen waagerechten Arbeitstisch,
wobei die Leder und Häute vor der Schnittlinie mit Hilfe von zwei Walzen angetrieben werden, von denen die eine über dem
gespannten Trumm eines Bandmessers liegt, welches über zwei Räder läuft, nämlich ein Antriebsrad und ein Spannrad, wobei
diese Walze je nach der gewünschten Spaltdicke in Bezug auf das gespannte Trumm des Bandmessers eingestellt wird.
Die zwei/walze besteht aus selbstständigen Teilen oder
zylindrischen Ringen, welche durch Abstützung an einer Metallschiene ausgerichtet werden und außerdem von einer in
Umdrehung versetzten Walze mit einem Umfangsbelag aus Gummi gestützt und angetrieben werden. Die aus getrennten aber
zusammen montierten Teilen bestehende Ringwalze soll auf das zu spaltende Leder oder die Haut einen konstanten Druck
- 2 .-2 098 86/0310 Bad original
bei beliebigen Änderungen der Dicke der verarbeiteten
Leder und Häute ausüben. Dieser konstante gleichmäßige Druck, welcher durch die Lage der Walze mit Gummibelag
und durch die Kenngrößen der Anordnung definiert ist, bestimmt eine tangentiaIe genaue gleichmäßige Andrückung des
zu spaltenden Leders oder der Haut an die obere einstückige Walze auf einer geradlinigen, vor der Schnitt- oder Spaltlinie
liegenden Linie.
Ein wesentlicher Nachteil der bekannten Maschinen besteht
darin, daß die Veränderung der Schnittdicke, welche durch
den Abstand zwischen der Schneidkante des Bandmessers und der tangentialen Abstützung an der Ringwalze gegeben ist,
von einer entsprechenden Veränderung der Stellung zwischen
der Achse der Hingwalze und der oberen Kante der eine Abstützung
für die Ringwalze ergebenden Schiene begleitet ist.
Ein weiterer Nachteil dieser Maschinen besteht in dem Durchgang
der Hauthälften (d.h. der in der Längsrichtung in "linke" und "rechte" Streifen geteilten Häute), welcher mit
der Wahl der Bewegungsrichtung des Bandmessers auftritt, d.h. je nachdem, ob das Bandmesser in Funktion des Durchgangs der
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rechten oder linken Streifen in dem einen oder dem anderen Sinn angetrieben wird. Beim normalen Arbeiten der Maschine
ist das gespannte Trumm des Bandmessers das obere Trumm,
welches durch geradlinige Backen längs der Schnittlinie geführt wird. Das Schleifen der beiden Seiten der Abschrägung
des Bandmessers erfolgt durch zwei einander gegenüberliegende, gegeneinander versetzte Schleifscheiben.
Bei der entgegengesetzten Antriebs- und Bewegungsrichtung
des Bandmessers wird das obere durch die geradlinigen
Backen geführte Trumm das schlaffe Trumm, und das Schleifen der beiden Seiten der Abschrägung oder Schneidkante
des Hessers erfolgt umgekehrt zu dem Schleifen in dem normalen Sinn, d.h. die obere Schleifscheibe, welche in
dem normalen Sinn hinter der unteren Schleifscheibe arbeitet, arbeitet jetzt vor der unteren Schleifscheibe in dem entgegengesetzten
Sinn. Durch diese Vertauschung der versetzten Stellung der oberen und unteren Schleifscheibe
in den beiden Schnittrichtungen des Bandmessers entsteht eine Differenz des qualitativen Ergebnisses der an den beiden
Hauthälfen oder "rechten" und "linken" Streifen vorgenommenen
Spaltarbe.it.
■ . ■ - 4 -
20S88S/0310 '
Die vorliegende Erfindung hat sich zur Aufgabe gestellt
diesen Nachteilen abzuhelfen und wesentliche Verbesserungen
an den die Spaltarbeit ausführenden Maschinen vorzunehmen. Zur Lösung der gestellten Aufgabe wird eine Spaltmaschine,
bestehend aus einem kräftigen, starren Sockel, einem Einrichtungstisch oder einer Arbeitsebene, einer am oberen
Teil vorgesehenen starren Brücke, oberen und unteren Λ
Walzen zum Antrieb des Leders oder der Häute vor einem
Bandmesser, einer Führungsschiene der unteren Walze und
Rädern, welche das Bandmesser tragen und antreiben, vorgeschlagen, die gekennzeichnet ist durch eine Abstützung
des unteren Zylinders, welche eine unveränderbare Stellung im Bezug zur Schiene und in Bezug zum Arbeitstisch aufweist,
wobei diese unveränderbare Stellung durch einen nichtveränderbaren Aufbau des Tisches und der Schiene ' "
untereinander bewerkstelligt wird.
Gemäß weiteren Kennzeichen, sind die beiden Räder, über
welche das Bandmesser läuft, zwei vollkommen synchronisierte Antriebsräder, deren jedes von einem hydraulischen
Motor angetrieben wird, dessen Antriebsrichtung umsteuer-
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bar ist, um das Bandmesser nach Belieben in beiden Richtungen
anzutreiben, wobei ein System von hydraulischen Arbeitszylindern vorgesehen ist, um gleichzeitig das Bandmesser
zu spannen und die auf das Bandmesser und die Elemente der Maschine ausgeübten Spannkräfte genau auszugleichen.
Gemäß einem weiteren Kennzeichen ist eine der beiden Schleifscheiben,
insbesondere die untere Schleifscheibe, an einer Achse angebracht, welche in einer Buchse drehbar gelagert
ist, welche in der Achse der anderen festen Schleifscheibe
liegt, so daß die untere Schleifscheibe zwei symmetrische Stellungen einnehmen kann, in deren jeder sie festgelegt
werden kann, so daß diese Schleifscheibe in allen Fällen unter Berücksichtigung der dem Bandmesser gegebenen
Bewegungsrichtung ihre Wirkung nach und hinter der ersten Schleifscheibe ausübt, was wesentlich zweckmäßiger ist.
Gemäß eineann weiteren Kennzeichen erfolgt das Schleifen
des Bandmessers an dem oberen Trumm, und die regelbaren Druckfinger für den Vorschub und die Abstützung an der
Hinterkante des Bandmessers sind mit dem Druckfinger
synchronisiert, welcher sich gegen die Hinterkante des
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Bandmessers in der Schleifzone legt.
Gemäß einem weiteren Kennzeichen sind Druckfinger vorgesehen,
welche sich gegen die Hinterkante des unteren Trunims des Bandmessers zur genauen Einstellung der Lage
deselben legen, wobei diese Druckfinger so angebracht sind,
daß sie von Hand oder automatisch im Synchronismus mit der Vorrichtung zur Regelung der Druckfinger zu regeln sind, ^
gegen welche sich die Hinterkante des oberen Trumms des Bandmessers legt.
Gemäß einem weiteren Kennzeichen der Erfindung ist die
Vorrichtung zur gleichzeitigen Verstellung der sich gegen das obere Truran und das untere Trumen, des Bandmessers
legenden Druckfingers mit Regeleinrichtungen kombiniert, z.B. einem Getriebemotor, welcher durch Erregung eines -
Photozellensystems in Betrieb gesetzt wird, bei welchem
der Strahl der Sendelampe normalerweise durch die Schneidkante des oberen Trunras des Bandmessers abgedeckt wird,
derart, daß die Abnutzung dieser Schneidkante den Getriebemotor
in Betrieb setzt-., wodurch ein automatischer Vorschub des oberen und des unteren Truinms des Bandmessers herge-
- 7 209886/031Q
stellt wird, bis der auf die Zelle gerichtete Strahl
von neuem abgedeckt ist.
von neuem abgedeckt ist.
Gemäß einem weiteren Kennzeichen kann die Schrägfläche
der Endelemente der Zwischenbrücke, mit deren Hilfe
die Einstellung der an den Enden befindlichen Ausgleichewalzen erfolgt, nach Belieben von der Bedienungsperson während des Spaltens eines Leders entsprechend der
Qualität, der Dicke und anderen Kenngrößen, welche eine Veränderung des Stützprofils der Antriebswalze in der
Längsrichtung erforderlich machen können, geregelt werden, wobei diese Regelung mittels eines Verteilungsventils eines hydraulischen Systems erfolgt, welches die Regelung des hydraulischen Drucks in einem einfach wirkenden
Arbeitszylinder ermöglicht, und zwar in Kombination mit den oben beschriebenen Einrichtungen.
die Einstellung der an den Enden befindlichen Ausgleichewalzen erfolgt, nach Belieben von der Bedienungsperson während des Spaltens eines Leders entsprechend der
Qualität, der Dicke und anderen Kenngrößen, welche eine Veränderung des Stützprofils der Antriebswalze in der
Längsrichtung erforderlich machen können, geregelt werden, wobei diese Regelung mittels eines Verteilungsventils eines hydraulischen Systems erfolgt, welches die Regelung des hydraulischen Drucks in einem einfach wirkenden
Arbeitszylinder ermöglicht, und zwar in Kombination mit den oben beschriebenen Einrichtungen.
Gemäß einem weiteren Kennzeichen wird auf beliebige bekannte Weise das Spiel zwischen den mechanischen Teilen
aufgeholt, insbesondere den Gewindeteilen zur Einstellung des Niveaus der starren Hauptbrücke der Maschine, wobei
diese Aufholung automatisch z.B. durch einfach wirkende
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Arbeitszylinder erfolgt, welche an den festen Haltern der Maschine angebracht sind, und deren Kolben einen durch
ein Entlastungsventil vorbestimmten begrenzten von unten nach oben gerichteten lotrechten Druck auf die Köpfe der
Hauptbrücke ausüben, wobei dieser Druck so bestimmt ist, daß er einfach größer als das Gewicht der Brücke'und der
von dieser getragenen Teile und Mechanismen ist. λ
Gemäß einem weiteren Kennzeichen sind mit den einfach wirkenden hydraulischen Arbeitezylindern, welche an den Enden
des Gestells angebracht sind, und deren Kolbenstange auf Rollen oder andere Stützpunkte der die Ringwalze tragenden
Anordnung wirkt, Einrichtungen kombiniert, welche den Druck des hydraulischen Druckmittels auf diese Anordnung und die Ringwalze so regeln, daß trotz der Dicken- g
änderungen eine konstante Kraft von der Ringwalze auf das zu spaltende Leder ausgeübt wird.
Die Erfindung ist nachstehend unter Bezugnahme auf die
Zeichnung beispielshalber erläutert.
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Fig. 1 ist eine längs der gebrochenen Linie 3-3-3 der
Fig. 4 geschnittene Gesamtansicht der erfindungsgemäßen
Maschine.
Fig. 4 und 5 sind schematische Ansichten, welche die unveränderliche
Stellung der Ringwalze gegenüber der Stützschiene in Stellungen für verschiedene Einstellung
der Schnittdicke gegenüber dem Bandmesser zeigen.
Fig. 4 ist eine schematische Vorderansicht der gesamten Maschine.
Fig. 5 ist eine schematische Draufsicht, welche im wesentlichen das hydraulische für den Antrieb der beiden
das Bandmesser tragenden Räder sowie das hydraulische System zur Unterspannungsetzung des Bandmessers
und zur Abgleichung der Kräfte zeigt.
Fig. 6 ist eine längs der Linie 8-8 der Fig. 4 geschnittene Teilansicht, welche im wesentlichen den Einbau der
Schleifscheiben zeigt.
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Fig. 7 ist eine längs der Linie 9-9 der Fig. 4 geschnittene Teilansicht, welche den Einbau der
Räder des Bandmessers zeigt.
Fig. 8 ist eine längs der Linie 10-10 der Fig. 4 geschnittene
Teilansicht, welche die gegenseitige Lage der Gelenkbrücke und der einstückigen einstellbaren
Tragbrücke zeigt.
Fig. 9 ist eine Draufsicht der Maschine.
Fig. 10 ist eine schematische Draufsicht, welche die Vorrichtung
zur gleichzeitigen Regelung der sich an der Hinterkante des Bandmessers abstützenden Druckfinger einschließlich des in der Schleifzone befindlichen
Druckfingers zeigt.
Fig. 11, 12, 13 sind schematische Ansichten, welche die
Haupteinstellstellungen der Atisgleichswalzen und
der Elemente der Zwischenbrücke zeigen.
Fig. 14 ist eine Seitenansicht der gesamten Maschine in
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kleinerem Maßstab.
Flg. 15 ist eine längs der Linie 17-17 der Fig. 6 geschnittene
Teilansicht.
Fig. 16 ist ein Querschnitt der gesamten Maschine, welcher
insbesondere mehrere Kennzeichen der Erfindung * zeigt.
Fig. 17 zeigt schematisch mit einer Unterbrechung in der Längsrichtung das System für den Antrieb und den
automatischen Vorschub des Bandmessers entsprechend der Abnutzung.
Fig. 18 ist ein Schnitt längs der Linie 19-19 der Fig. 17 ™ des Halters zur Regelung des Systems mit Photo
zelle und Lampe gegenüber dem Trumm des Bandmessers in größerem Maßstab.
Fig. 19 zeigt in einer ein Ende der Zwischenbrücke und der Antriebswalze betreffenden schematischen Ansicht
das hydraulische System zur Veränderung der Ein-
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stellung der Lage der Antriebswalze durch die Endelemente
der Zwischenbrücke mit ihren Ausgleichswalzen während des Betriebs der Maschine.
Fig. 20 zeigt in einer schematischen Seitenansicht das
hydraulische System mit konstantem Druck ,zur Aufholung des Spiels zwischen den starren Haltern und g
der Hauptbrücke der Maschine.
Fig. 21 ist eine der Fig. 20 entsprechende geschnittene von vorne gesehene Teilansicht.
Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel umfaßt die .Maschine
im wesentlichen ein starres kräftiges Gestell 1 aus Formmetall od.dgl., welches in der Querrichtung einen *
schrägen Ausschnitt la zur Aufnahme einer Längsbank 2
besitzt, welche infolgedessen eine entsprechende Schräglage
einnimmt, Halter 3 und eine starre Hauptbrücke 4,
welche an dem vorderen Teil dieser Halter der Höhe nach regelbar angebracht ist, eine mit 5 bezeichnete vordere
Längsanordnung mit verschiedenen weiter unten aufgezählten
Teilen oder Organen, deren gegenseitige Stellungen'unverän-
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derlich sind, während die Stellung der Anordnung der Höhe
nach eingestellt werden kann, und Räder 6 und 7, welche das Bandmesser 8 antreiben und je von einem Gleitb^ck 9
getragen werden, welcher an den Enden der Bank 2 mit einer regelbaren Stellung angebracht ist.
Die im Ganzen mit 5 bezeichnete vordere Längsanordnung
wird durch einen starren hohlen Block 10 gebildet, welcher an seinen Enden Lagerungen für die Antriebswalze 11 aufweist,
welche innerhalb des Blocks 10 angeordnet ist und am Umfang einen Reibungsbelag 11a aus Gummi od.dgl. trägt.
Innerhalb des Blocks 10 ist ferner die Walze 12 mit mehreren Ringen 12a angeordnet, welche nicht im einzelnen dargestellt
ist, da sie an sich bekannt ist. Die Walze 11 ist vorzugsweise auf beliebige bekannte Weise in ihrer axialen Lage
gegenüber dem Block 10 regelbar, so daß die Abnutzung des Umfangsbelags aus Gummi aufgeholt werden kann.
Die Ringwalze 12 wird in ihrer Lage durch den Reibungskontakt an der Walze 11 gehalten, so daß sie von dieser
angetrieben wird. Ferner ist an der Rückseite des Blocks 10 in einer genau eingestellten Lage eine Metallschiene
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befestigt, deren oberer Rand eine Abschrägung und eine
Fläche 13a bildet, an welcher sich die Ringwalze 12 abstützt. Die Fläche 13a wird durch die obere Kante 13b begrenzt
(Fig. 1, 1 und 3).
Die Ringwalze 12 wird zwischen der Fläche 13a und der
Fläche 14c eines Tisches 14 geführt und gehalten, wobei
die Flächen 13a und 14c parallel sind. '
Ferner wird die Ringwalze 12 in ihrer Stellung durch
tangentiaIe Abstützung an einer dritten Stelle an der
schrägen Fläche 14a am Ende des Arbeitstisches 14 gehalten, welcher auf den oberen Teil des Blocks 10 aufgesetzt und
an diesem befestigt ist. Der Tisch ist bei 14d schwenkbar,
so daß er in der in Fig. 1 gestrichelt dargestellten
Stellung zu dem Innern des Blocks 10 Zugang gibt. I
Zwischen den Stützflächen 13a und 14a erscheint -natürlich
frei ein genügender Sektor der Ringwalze 12a, über welchen
die zu speisenden Häute für ihren Antrieb laufen.
Es sei auf die sehräge Anordnung der Tische 14 hingewiesen,
- 15 209886/0310
dessen Schräglage der Schräglage der Bank 2 entspricht,
insbesondere der Oberseite 2a derselben, obwohl er in einer verschiedenen Ebene liegt, wobei die Fläche 2a
einen Abfuhrtisch für die Hauptabschnitte Pl der zu Beginn
auf den Tisch 14 gelegten Häute P bildet.
Das obere Trumm 8a des Bandmessers 8 wird gleitend zwischen
™ Backen 15 geführt, welche z.B. durch Halter 2b, 2c oder auf
beliebige andere Weise an der Bank 2 befestigt sind.
Die Schneidkante 8b des Bandmessers 8 hat gegenüber dem zwischen den Flächen 13a, 14a erscheinenden Sektor der
Ringwalze 12a eine feste Lage, ist jedoch in ihrer Ebene einstellbar, wie dies weiter unten erläutert ist.
" Die feste Lage des oberen Trurnms 8a des Bandmessers zum
Aushalten der Schneidkraft mit der Möglichkeit einer Regelung der Stellung der Kante 8b durch Verschiebung in
der Ebene des Trumms entsprechend der Abnutzung des Bandmesser s sowie gemäß den Schneidbedingungen wird mit Hilfe
von Druckfingern 16 hergestellt, welche gleitend zwischen
den Backen 15 geführt sind. Die Druckfinger 16 legen sich
- 16 -
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mit ihrem freien Ende gegen die Hinterkante 8c des Bandmessers
(Fig. 10). Das andere Ende des Druckfingers 16 ist an einer innerhalb der Batik 2 geführten Platte 17 befestigt
(Fig. 15). Die Platte 17 wird durch Gewindebolzen 17a verlängert, welche mit in Lagerungen 2d der Bank 2 eingesetzten
Muttern 18 zusammenwirken (Fig. 1). Die Muttern bilden am Umfang Zahnräder 18a, welche mit den Schnecken 19a
einer Welle 19 zusammenwirken, welche von außen z.B. mittels eines Handrads 20 betätigt wird (Fig. 10).
Gegenüber dem zwischen den Flächen 13a, 14a erscheinenden Sektor der kingwalze 12 befindet sich die Antriebswalze
Diese ist an ihren Enden drehbar in Lagerungen£4h und 24i
gelagert, welche an den Endelementen 24 bzw. 24b der Gelenkbrücke
befestigt sind. Auf diese Weise wird die Antriebswalze 21 gleichzeitig mit den weiter unten beschriebenen Ausgleichswalzen parallel eingestellt.
Die starre Führung der Walze 21 in der Querrichtung erfolgt
durch Führungen 22, welche einteilig oder mehrteilig sind, sich über die ganze Länge der Walze erstrecken und
unmittelbar oder mittelbar an Tragorganen der Maschine be-
- 17 ■-■■■■
209886/0310
festigt sind.
Mehrere Ausgleichswalzen, bei dem dargestellten Beispiel drei Ausgleichswalzen 23, 23a, 23b sind über der Walze 21
zwischen den Führungen 22 angeordnet, um die Walze 21 gegen die verschiedenen Drücke abzustützen, welche sie
an verschiedenen Punkten ihrer Länge entsprechend den auf die Spaltlänge veränderlichen Dicken empfängt, sowie je
nachdem, ob ganze Häute oder "rechte" oder "linke" Hauthälften gespalten werden.
Die Ausgleichswalzen sind in Lagern gelagert, welche mit eine Gelenkbrücke bildenden Elementen fest verbunden sind.
Bei dem dargestellten Beispiel sind drei Elemente 24, 24a, 24b vorhanden, deren jedes eine der drei obigen Ausgleichswalzen trägt. Die mittlere Walze 23a ist in den an dem
mittleren Element 24a befestigten Lagern 24c gelagert. Die an den Enden liegenden Walzen 23, 23b sind in einem an dem
Element 24 befestigten Lager 24d und in einem an dem Element 24b befestigten Lager 24e_ bzw. in einstellbaren Lagerflächen
der Lager 24c gelagert, wodurch eine Verschwenkung geringer Amplitude der an den Enden liegenden Walzen 23 und 23b
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209886/0310
möglich wird.
Hierfür sind die Endelemente 24, 24b der Gelenkbrücke
bei 24f_ bzw. 24g an der Haupt brücke 4 schwenkbar, und
elastische Einrichtungen, z.B. Federn 26, welche auf mit
einem Gabelkopf versehene Bolzen 27 wirken, welche an die Elemente 24, 24b angelenkt sind, verschwenken die Endelemente
und ihre Walzen nach oben.
Ein z.B. durch eine Schraube, eine Mutter und eine Gegenmutter
25 gebildetes System gestattet, die Wirkung der Federn zu begrenzen und die schräge oder waagerechte
Stellung der Elemente und ihrer Walzen gemäß verschiedenen Kombinationen in Bezug auf das mittlere Element und die
mittlere Walze einzustellen. Schrauben 57 (Fig. 4 bis. 8) gewährleisten den Festzug der Gelenkelemente nach ihrer |
Einstellung in der Querrichtung.
In Fig. 4 sind die Elemente der Gelenkbrücke und ihre Ausgleichswalzen
in einer Stellung dargestellt, in welcher sie in einer Flucht liegen.
- 19 -
209888/0310
In Fig. 11 sind die am Ende liegenden Elemente und Ausgleichswalzen
symmetrisch schräg gestellt, während in Fig. 12 und 13 ein Endelement und seine Ausgleichswalze 24b,
23b bzw. 24, 23 schräggestellt sind. Diese verschiedenen
Einstellungen entsprechen den verschiedenen Arten, Ursprüngen und vorhandenen Zuständen der zu spaltenden Leder
und Häute verschiedenen Dicken und Strukturen. Es handelt
ι ■■ ■
w- sich in allen Fällen darum, gleichmäßige Dicken für die
gespaltenen Hauptabschnitte (Narbenseite) trotz der Ungleichheiten bei der Einführung der Leder und Häute in
die Maschine zu erhalten.
Es ist eine Höheneinstellung der starrenaBrücke 4 und der
Gesamtheit der von dieser getragenen Organe und Elemente vorgesehen, derart, daß der Zwischenraum zwischen der
" Antriebswalze 21 und der Schneidkante 8b des Trumms 8a des Bandmessers 8 genau eingestellt werdenkann.
Hierfür ist die Brücke 4, welche auf dem vorderen Teil
der Halter 3 gleitend verschieblich ist, an ihren Enden fest mit Köpfen 4b verbunden, in welchen eine Welle 28
abgestützt ist, welche durch ein System mit einem Getriebe-
- 20 -
. 2Ö88SS/831G
motor 29 angetrieben wird, welches z.B. in dem mittleren
oberen Abschnitt der Brücke 4 angeordnet ist.
,Die Enden der Welle 28 tragen unmittelbar oder mittelbar
Schnecken 28a, welche je mit einem Rad 30 zusammenwirken, welches auf beliebige bekannte Weise in Lagerungen des
Kopfs 4b so gelagert ist, daß es frei drehbar aber axial in dem es tragenden Kopf nicht verschieblich ist (Fig. 8).
Die Bohrung eines jeden Rades 30 bildet eine Mutter, welche mit an den Haltern 3 befestigten Gewindeachsen 3a zusammenwirkt.
Ferner ist die Anordnung 5 mit ihren oben beschriebenen
Bestandteilen ebenfalls als ein Ganzes der Höhe nach einstellbar, um den Zwischenraum zwischen der Ringwalze 12
und der Schneidkante 8b des Bandmessers genau einzustellen.
Hierfür ist der Block 10 bei 10a in Lagerungen Ib des
Gestells schwenkbar, und die Anordnung 5 trägt seitlich an jedem Ende eine Rolle 31, welche sich an dem äußeren
Ende der Kolbenstange 32 eines in das entsprechende Ende des Gestells 1 eingebauten einfachwirkenden hydraulischen
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Arbeitszylinders 33 abstützt. Die Kolbenstange besitzt eine Schulter 31a, welche am Hubende an der inneren Anlagefläche
eines in den Zylinder des Arbeitszylinders 33 eingeschraubten Ringes 34 anschlägt. Durch Ein- oder Ausschrauben des
Ringes 34 wird also die Anschlagstellung und hierdurch der Hub der Kolbenstange verändert. Die Anordnung ist mit den
üblichen Abdichtungen versehen. Die Ringe 34 können außen beliebige bekannte Einrichtungen für ihre Verdrehung zum
Zwecke der Einstellung sowie eine Teilung oder Merkzeichen aufweisen.
Die Walze 11 und die Antriebswalze 21 sind für ihren Antrieb
z.B. durch Wellen 11b bzw. 21a bis zu einem Getriebemotorblock 35 (Fig. 4) verlängert, welcher seitlich angebracht
ist und auch das System mit Punpe und Verteiler und die zu obigen Vorrichtungen gehörenden, weiter unten beschriebenen
hydraulischen Steuerungen enthalten kann.
Es ist zu bemerken, daß die Drehzahlen der Wellen 11b, 21a
und der entsprechenden Walzen verschieden und so eingestellt sind, daß man genau gleiche lineare Geschwindigkeiten
für die Walzen 12 und 21 erhält, zwischen welchen die
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zu spaltenden Häute angetrieben werden*
Infolge der Ausbildung und der Schräglage der Tische 14 und
2a sowie des Bandmessers 8 erfolgen die Einführung} der Vorschub, das Spalten der zu spaltenden Leder und Häute
sowie die Abfuhr der durch die Spaltung erhaltenen Schichten
auf natürliche zweckmäßige Weise, wobei die Schneidwirkung des Bandmessers begünstigt wird. Ferner ist zu
bemerken, daß die Abfuhr der sekundären Abschnitte oder
2
Schichten oder"Fleischeeiten" P etwa in der Lotrechten der Schnittlinie ohne Reibung oder Bremsung erfolgt, wodurch die Sehne id bedingungen verbessert werden. Die Tische 14 und 2a können zweckmässig mit das Gleiten begünstigenden polierten Blechen oder Platten 14b und 2e bedeckt sein. Das Vorderende des Blechs 14b ist bei 14c abgerundet, um ein Hängenbleiben zu verhindern. An dem Vorderende des Tischs 14 in Ausschnitten des Blechs 14b frei drehbare Walzen 58 erleichtern den Vorschub der Häute durch Unterstützung.
Schichten oder"Fleischeeiten" P etwa in der Lotrechten der Schnittlinie ohne Reibung oder Bremsung erfolgt, wodurch die Sehne id bedingungen verbessert werden. Die Tische 14 und 2a können zweckmässig mit das Gleiten begünstigenden polierten Blechen oder Platten 14b und 2e bedeckt sein. Das Vorderende des Blechs 14b ist bei 14c abgerundet, um ein Hängenbleiben zu verhindern. An dem Vorderende des Tischs 14 in Ausschnitten des Blechs 14b frei drehbare Walzen 58 erleichtern den Vorschub der Häute durch Unterstützung.
Ein Kennzeichen der erfindungsgemäßen Maschine besteht
darin, daß die beiden Räder 6 und 7 für das Bandmesser
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Antriebsräder sind, so daß bei beliebiger Laufrichtung des Bandmessers 8 das obere schneidende Trumm .83. stets
als gespanntes Trumm arbeitet, was zweckmäßig ist und die Güte des Schnitts sowie die Schnittbedingungen verbessert.
Zur Erzielung eines gleichzeitigen vollkommen synchroni-
_ sierten Antriebs der Räder 6 und 7 werden vorzugsweise
hydraulische Motoren 36 benutzt, welche z.B. an die die Räder tragenden Blocks 9 befestigt sind. Die Motoren 36
treiben z.B. eine Welle 36a und ein Zahnrad 36b an, welches
mit einem Innenkranz 6a, 7a der Räder in Eingriff steht.
Die Motoren 36 werden parallel aus einer Pumpe 37 mit Sicherheitsventil 38 über einen Strömungsmengenregler und
einen Verteiler 39 gespeist, welcher die Änderung der Strömungsrichtung des Druckmittels gestattet (Fig. 5).
Die erforderlichen Kontrollgeräte vervollständigen diese 'Anordnung. Diese an sich bekannten Vorrichtungen brauchen
nicht im einzelnen beschrieben zu werden, sie finden jedoch hier eine interessante Anwendung.
Es genügt insbesondere, den Verteiler 39 zu betätigen,
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209886/0310
den Verteiler 39 zu betätigen, um die Strömungsrichtung
des Druckmittels und somit die Antriebsrichtung der Motoren 36 umzukehren, wodurch die Bewegungsrichtung
des Bandmessers 8 umgekehrt wird, je nachdem, ob"rechte"
oder "linke" Hauthälften zu spalten sind, oder aus einem beliebigen anderen Grunde.
Die Blocks 9 sind mit einer genauen Führung an den Enden ™
der Bank 2 gleitend verschieblich, so daß der Abstand der Räder 6 und 7 und die Spannung des Bandmessers 8 eingestellt
werden kann. Diese Anordnung ist insbesondere in Fig. 7 dargestellt, auf welcher man insbesondere Drucklager
40 mit gekreuzten Rollen, Gleitschienen od.dgl. und die Führungsgleitschiene 41 sieht, welche an der Bank 2
befestigt ist, und längs welcher sich die Gleitbocks 9 abstützen. "
Die Spannung des Bandmessers wird durch ein in Fig. 5 dargestelltes System geregelt, welches die hydraulischen Arbeitszylinder
42 enthält, welche an dem Gestell befestigt sind und auf die Gleitblocks 9 so wirken, daß sie diese
voneinander zu entfernen und das Bandmesser zu spannen
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suchen. Ferner sind parallel zu den Arbeitszylindern 42
ebenfalls andern Gestell befestigte hydraulische Arbeitezylinder 43 vorgesehen.
Der Druck des hydraulischen Druckmittels wirkt in entgegengesetztem
Sinn in den Arbeitszylindern 42 und 43, d.h. der ~ Druck wirkt in den Arbeitszylindern 42 in Richtung der
Pfeile F auf die die Gleitblocks 9 zurückdrückenden Kolben 42a, während der hydraulische Druck in den Arbeitszylindern
auf die Kolben 43a in dem dem Sinn des Drucks in den Arbeitszylindern 42 entgegengesetzten Sinn wirkt. Hierfür haben die
Kolben 43a eine feste Lage, indem sie z.B. durch die äußere Platte 43b mit dem Gestell fest verbunden sind. Der hydraulische
Druck verschiebt also den Zylinder der Arbeitszylinder 43, welche mit den Blocks 9 fest verbunden und an dem
Gestell gleitend verschieblich sind, in Richtung der Pfeile Fl.
Der Zwischenraum zwischen jedem Arbeitszylinder 42 und dem
zu ihm homologen Arbeitszylinder 43 sowie die Differentialschubkraft in den Arbeitszylindern 42 und 43, deren verschiedene
Querschnitte so berechnet sind, daß Kräfte F, F^ verschiedener Stärke entwickelt werden,, so daß sich die
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die Kräfte F, Fl sowie die der Spannkraft an dem Bandmesser
entsprechende Kraft F3 im Gleichgewicht sind. Dieses Gleichgewicht unterdrückt die auf die Elemente der Maschine und
auf das Bandmesser ausgeübten anormalen Kräfte, wodurch
bessere Betriebsbedingungen entstehen.
Der hydraulische auf das Bandmesser 8 ausgeübte Druck,
welcher mittels der Arbeitszylinder 42, 43 erzeugt wird, ist z.B. mittels eines mit einer Schraubenspindel versehenen
Handrads 44 der schematisch in Fig. 5. dargestellten Art regelbar. Das Handrad 44 betätigt über ein elastisches
Mittel, z.B. eine Feder 45, einen in dem Zylinder 47 verschieblichen Kolben 46. Die Arbeitszylinder und Zylinder
42, 43, 47 bilden einen dichten unabhängigen hydraulischen
Strömungskreis, bei welchem der Druck in den Arbeitszylindern und somit die Spannung an dem Bandmesser geregelt werden
kann, wobei in allen Regelstellungen das oben erwähnte
Gleichgewicht aufrechterhalten bleibt. Das Handrad 44 kann
natürlich an einer allgemeinen Schalttafel der Maschine
angebracht werden.
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Erfindimgsgemäß sind die beiden Schleifscheiben zum
Schleifen des Bandmessers, nämlich die obere Schleifscheibe 48 zur Bearbeitung der Oberseite der Schneidkante
8fr des Bandmessers 8 und die untere Schleifscheibe zum Schleifen der Unterseite' der Schneidkante 8b so angebracht,
daß sie das obere Trumm 8a des Bandmessers 8 bearbeiten.
Um das Bandmesser zuzuschärfen, müssen die beiden Schleifscheiben gegeneinander versetzt sein, wobei die obere
Schleifscheibe in Bezug auf die Bewegungsrichtung des
Bandmessers bewegungsaufwärts arbeitet, d.h. an erster
Stelle. Um diese Anordnung bei Umkehr der Bewegungsrichtung des Bandmessers beizubehalten, ist die untere Schleifscheibe
49 in einem Schleifscheibenhalter 50a drehbar gelagert, welcher an einer Welle 50 (Fig. 6) sitzt. Diese Welle kann
mit der Schleifscheibe in einer mit dem Gleitstück 9 verbundenen Buchse 51 verschwenkt werden. Das untere Ende der
Welle 50 trägt unmittelbar oder mittelbar einen Motor 52, welcher die Schleifscheibe über einen Riemen 53 antreibt,
(gestrichelter Linienzug).
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209888/0310 -
Die Achse der Welle 50 und der Buchse 51 liegt in der
Ebene der oberen Schleifscheibe 48, so daß man durch
Verschwenkung die Schleifscheibe 49 auf die eine oder die
andere Seite der Schleifscheibe 48 bringen kann, um die
oben für ein richtiges Schleifen erwähnte Bedingung einzuhalten (gestrichelte Linienzüge in Fig. 4 und 5). Die
Welle 50 und die Schleifscheibe 49 "können durch eine
Schraube 59 blockiert werden. Die Winkelstellungen der
Welle 50 und der Schleifscheibe können durch ein System
mit federbelasteten Kugeln markiert sein. Die Verschwenkung der Welle 50 und der Schleifscheibe kann genau durch
ein System mit einem mit der Welle fest verbundenen Zahnkranz und ein Zahnrad hergestellt werden, welches mit
dem Zahnkranz zusammenwirkt und von einem festen Halter getragen wird.
Eine in den unteren Teil der Buchse 51 geschraubte Mutter
gestattet die genaue Einstellung der Höhenlage der Schleifscheibe 49. Die Mutter 60 verstellt die Welle 50 und die
Schleifscheibe in axialer Richtung, nimmt jedoch· an der Drehung der Welle 50 nicht teil. Die Mutter 60 besitzt
außen beliebige bekannte Einrichtungen für ihre Verdrehung.
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Die obere Schleifscheibe 48 ist in einem an der Bank 2 befestigten Schleifscheibenhalter 54 drehbar gelagert.
Ein an dem Halter 54 befestigter Motor 55 treibt die Schleifscheibe über ein System mit Riemenscheiben und
Riemen (gestrichelter Linienzug in Fig. 6) an.
Die Stellung der Schleifscheibe 48 ist in Bezug auf die Ebene des Trumms 8a des Bandmessers 8 in der Höhe einstellbar.
Hierfür ist der Halter oder Block 54 an einer Welle 54a schwenkbar, welche in einem an der Bank 2 befestigten
Halter 61 gelagert ist. Laschen 61a des Halters 61 tragen eine bei 61b schwenkbare Mutter 62, welche mit
einer mittels eines Handrads oder Betätigungskopfs 64
betätigten Antriebssehraube 63 zusammenwirkt. Die Schraube
63 ist in Bezug auf den Block 54 axial unverschieblich aber drehbar.
Das Schleifen unter günstigen Bedingungen erfordert eine
rückwärtige Abstützung des Bandmessers in der Schleifzone. Diese Abstützung erfolgt durch wenigstens einen Druckfinger
56, wie schematisch in Fig. 10 dargestellt. Der Druckfinger 56 ist innerhalb der Bank 2 gleitend verschieblich und legt
- 30 209886/0310
sich gegen die Hinterkante 8c des Bandmessers 8, wie die
Druckfinger 16. Der Druckfinger 56 ist an dem anderen Ende
an einer Verlängerung der Platte 17 befestigt, so daß alle Druckfinger 16 und 56 gleichzeitig synchron geregelt
werden, was den Regelmechanismus vereinfacht, welcher gemeinsam wird, wobei eine tadellose Ausrichtung des schneidenden
Trumms 8a des Bandmessers von seiner Schleifzone
bis zu dem Ende der Schneidzone erzielt wird.
In Fig. 16 bis 21, insbesondere in Fig. 16, erkennt man das Gestell 1, die Bank 2, die Halter 3 und die an dem
vorderen Teil dieser Halter angebrachte starre Hauptbrücke 4, die Anordnung 5, deren Teile, insbesondere die Walze 12
mit den Ringen 12a, unveränderliche gegenseitige Stellungen haben, das in der oben erläuterten Weise über Antriebsräder
laufende Bandmesser 8, die der Ringwalze 12 gegenüberliegende Antriebswalze 21, welche in Lagern gelagert ist,
welche an Endelementen 24, 24b einer noch ein festes
Zwischenelement 24a,aufweisenden Gelenkbrücke befestigt sind, und Ausgleichswalzen 23, 23a, 23b, welche eine Abstützung
für die Walze 21 bilden und in Lagern der Elemente 2.4, 24a, 24b der Gelenkbrücke drehbar gelagert sind.
- 31 203886/0310
Obwohl auf das untere Trumm 8d_ des Bandmessers 8 keine
Schneidkraft wirkt, werden infolge der schrägliegenden
Arbettsebenen Druckfinger an der Hinterkante 8e des Trumm 8d des Bandmessers vorgesehen, um dieses auf das
obere Trumm ohne anormale Kräfte ausgerichtet zu halten. Hierfür haben die Druckfinger gemäß dem Ausführungsbeispiel
der Fig. 16 die Form eines Anschlags 65, welcher eine Ab-Stützung
für die Hinterkante 8e bildet. Die Zahl der Druckfinger hängt von der Länge des Trumms 8d ab. Die Druckfinger
65 werden von ein und derselben Platte oder einem Wagen 66 getragen,weIcher durch Betätigung einer oder
mehrerer in Lagern 68 drehbarer Schrauben 67 verstellt wird. Die Schrauben 67 werden von Hand im Synchronismus mit
den eine Abstützung für die Hinterkante des oberen Trumms des Bandmessers bildenden Druckfingern 16 angetrieben. Die
Verstellung der Druckfinger an dem oberen Trumm und dem unteren Trumm kann auch im Synchronismus durch einen einzigen
Antrieb mit einem Elektromotor erfolgen.
Gemäß einem Kennzeichen der Erfindung ist vorgesehen, die
Druckfinger 16 und 65 des oberen und des unteren Trumms
des Bandmessers 8 im Synchronismus vollständig automatisch
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entsprechend der Abnutzung des oberen Trumms 8a zu verstellen,
wobei diese Abnutzung sowohl von der Schneidarbeit als auch von der Tätigkeit der Schleifscheiben
herrührt.
Hierfür wird die Welle 19 zum Antrieb der Druckfinger
nicht durch ein Handrad betätigt, wie oben, sondern durch einen Getriebemotor 69, welcher durch die Erregung eines
in Fig. 17 und in größerem Maßstab in Fig. 18 dargestellten Systems mit Photozelle geschaltet wird. Dieses System enthält
ein Gestell 70, welches in einen festen Teil der Ma-.
schine eingesetzt ist, z.B. die Bank 2 oder die Halter 2b, 2c. Das Gestell 70 hat eine z.B. durch ein Keilsystem festgelegte
Winkelstellung und kann in axialer Richtung in genauer Weise mittels einer Schraube 71 verstellt werden,
welche eine feste axiale Lage hat. Die Schraube 71 ist
in das Gestell 70 eingeschraubt. Das Gestell ist an seinem
freien Ende bei 70a für den freien Durchtritt des Trumais 8a des Bandmessers geschlitzt. Beiderseits der öffnung 70a
sind eine Erregerlampe 72 bzw. eine Aufnahmezelle 73 angebracht. Das Gestell 70 ist genau so eingestellt, daß der
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209886703
Strahl 72a der Erregerlampe normalerweise von der Schneid-
i kante 8b des Trumms 8a des Bandmessers abgedeckt wird.
Bei einer geringen Abnutzung der Kante 8b kann offenbar der Lichtstrahl die Zelle 73 erreichen und löst automatisch
die Inbetriebsetzung des Getriebemotors 69 auf an sich bekannte Weise aus. Die Welle 19 wird angetrieben,
so daß die Druckfinger 16 sowie die Druckfinger 65 unter den oben erwähnten Bedingungen vorgeschoben werden. Sobald
die Schneidkante 8b den Strahl 72a von neuem abdeckt, hört die Erregung des Steuerkreises auf, und der Getriebemotor
69 wird abgestellt.
Diese vollständig automatische Betätigung des Vorschubs der Trutnms des Bandmessers kann an der Maschine gleichzeitig
mit einer Handbetätigung und sogar mit einer halbautomatischen
Betätigung, bei welcher das Arbeiten des Getriebemotors 69 von Hand ausgelöst wird, vorhanden sein.
Steuerknöpfe ermöglichen dann die Ein- oder Ausschaltung der entsprechenden Stromkreise.
Um während des Arbeitens der Maschine das Profil der An-
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triebswalze 21 entsprechend den Betriebsgrößen und
Sehneidbedingungen, welche sich beim Übergang von einem
Leder zu einem anderen ändern können, verändern zu können, ermöglicht eine hydraulische Steuerung die Änderung der
Schräglage der bei 24f_, 24g schwenkbaren Endelemente 24,
24b der Zwischenbrücke.
In diesem Fall werden die Schrauben 57 zur Blockierung nach der Einstellung gelöst. Die Schrauben 25, welche die Aufwärtsbewegung durch die Federn 26 begrenzen, stützen sich an den
Kolben 74 von in den schwenkbaren Endelementen 24, 24b gebildeten
einfachwirkenden Arbeitszylindern 75 ab. Je nachdem, ob in den Arbeitszylindern 75 ein Druck hergestellt
wird oder nicht, erhalten die Ausgleichswalzen und die Walze 21 je nach dem hergestellten Druck eine mehr oder
weniger schräge oder eine geradlinige Lage.
Zur Vornahme dieser Einstellung während des Durchlaufs
eines Leders durch die Maschine betätigt die Bedienungsperson ein Verteilungsventil 76, welches an den Speisekreisen der beiden Arbeitszylinder 75 angebracht ist (in
Fig. 17 ist ein einziger Arbeitszylinder für das schwenk-
■'■..- 35 -
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bare Element 24b dargestellt). Das Verteilungsventil 76 hat verschiedene Stellungen, welche gestatten, nach Belieben
den einen oder den anderen Arbeitszylinder oder beide gleichzeitig auf Druck oder auf Auslass zu schalten.
Die Arbeitszylinder werden mittels einer von einem Motor angetriebenen hydraulischen Pumpe 78 gespeist, wobei die
Regelung des Drucks in den Strömungskreisen durch ein
eingestelltes Ventil 79 erfolgt.
Fig. 20 und 21 zeigen die hydraulischen Einrichtungen zur automatischen ständigen Aufholung des Spiels zwischen den
oben beschriebenen mit Gewinde versehenen Teilen, insbesondere der auf die Achsen 32 aufgeschraubten Muttern 30
zur Vornahme der Einstellung der Höhe der Hauptbrücke 4 der Maschine.
An den festen Haltern 3 der Maschine sind Arbeitszylinder
80 angebracht, deren Kolben 80a einen von unten nach oben gerichteten lotrechten Druck auf die Köpfe 4b der Brücke 4
ausüben. Die Arbeitszylinder 80 werden mit Druckmittel durch eine von einem Elektromotor 82 angetriebene hydraulisehe
Pumpe 81 gespeist. Ein Entlastungsventil 83 begrenzt
. .- 36 ~
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209888/0310
den Druckmitteldruck auf einen solchen Wert, daß der von den Kolben 80a von unten nach oben auf die Köpfe 4b ausgeübte
Druck nur etwas größer als das Gewicht der Brücke und aller von dieser getragenen Teile und Mechanismen ist.
Diese Anordnung zur ständigen Aufholung des Spiels hat zur Folge, daß der Zwischenraum zwischen den Walzen 21 und 12 mit |
äußerster Genauigkeit ständig aufrecht erhalten bleibt, so
.daß die Spaltarbeit stets konstant und sehr genau vorgenommen wird.
Die Erfindung sieht ferner die Aufholung des Spiels durch
beliebige andere bekannte Einrichtungen vor, insbesondere mechanische Einrichtungen, welche periodisch betätigt werden
können oder elastische, einen konstanten Druck ausübende ä Teile aufweisen.
Gemäß den obigen Ausführungen sind einfach wirkende hydraulische Arbeitszylinder 33 an den Enden des Gestells 1 (Fig.
16) angebracht, deren Kolbenstange 32 mit einer regelbaren
Anschlagsteilung Rollen 31 oder andere Stützteile der die Ringwalze 12 tragenden Anordnung 5 betätigt. Erfindungsge-
- 37 .-■-209886/03 10
maß ist vorgesehen, die Ringwalze 12 trotz der Dickenänderungen, welche zu bisweilen erheblichen zeitweiligen
Überdrücken führen, mit einem konstanten Druck gegen das zu spaltende Leder zu drücken.
Hierfür wird der auf die Kolben 32 wirkende Druckmitteldruck*so
eingestellt, daß die Kolben unter dem durch übermäßige Dicken erzeugten Überdruck etwas zurückweichen
können, wobei trotzdem auf das in die Maschine eingeführte" Leder weiter der gleiche Druck ausgeübt wird. Hierfür wird
eine Pumpe 84 zur Speisung der Arbeitszylinder von einem
Motor 85 angetrieben, und an dem Speisekreis der Arbeitszylinder ist ein Entlastungsventil 86 angebracht, welches
so eingestellt ist, daß es bei jedem auf die Kolben ausgeübten Überdruck anspricht. Das Motorpumpensystem kann das
gleiche wie das Aggregat 81-82 sein, welches zur Aufholung des Spiels der Gewindeteile zur Einstellung der Höhe der
Hauptbrücke vorgesehen ist.
Die erfindungsgemäße Maschine besitzt insbesondere folgende
Vorteile:
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Die schräge Anordnung der Zufuhr- und Abfuhrtische mit
einer entsprechenden Ausbildung der Spalteinrichtungen; die trotz der Einstellung des Zwischenraums zwischen der
Ringwalze und dem Bandmesser unveränderliche gegenseitige Lage der Ringwalze und ihrer Stützschiene} die vielfachen
Einstellmöglichkeiten entsprechend der Dicke und der Struktur der Leder und Häute mittels der Brücke aus die Ausgleichswalzen
tragenden Gelenkelementen; der Antrieb des
Bandmessers mit Hilfe von zwei gleichzeitig durch Antriebssysteme angetriebenen Rädern, und die bequeme schnelle Umschaltung
der Antriebsrichtung des Bandmessers entsprechend der Häute oder Hauthälften und der Lage ihrer dicksten Abschnitte;
der Ausgleich und die Einstellung der auf die Maschine und auf ihr Bandmesser wirkenden Kräfte; die
Möglichkeit eines zweckmäßigen Schleifens und eines einwandfreien Schnitts bei beliebiger Antriebsrichtung des
Bandmessers; die gleichzeitigen entsprechenden Einstellungen der Druckfinger zur Abstützung der Hinterkante des Sehne idtrumras
des Bandmessers und in der Schleifzone; die verschiedenen
Einstellmöglichkeiten.
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Claims (10)
1. Spaltmaschine, bestehend aus einem kräftigen, starren
Sockel, einem Einrichtungstisch oder einer Arbeitsebene,
einer am oberen Teil vorgesehenen starren Brücke, oberen und unteren Walzen zum Antrieb des Leders und
der Häute vor einem Bandmesser, einer Führungsschiene der unteren Walze und Rädern, welche das Bandmesser
tragen und antreiben, gekennzeichnet durch eine Abstützung des unteren Zylinders, welche eine unveränderbare
Stellung in Bezug zur Schiene (13) und in Bezug zum Arbeitstisch (14) aufweist, wobei diese unveränderbare
Stellung durch einen nicht veränderbaren Aufbau des Tisches (14) und der Schiene (13) untereinander bewerkstelligt
wird«
2. Spaltmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die untere Walze eine Ringwalze ist, welche eine
Anordnung enthält, die aus folgenden, in ihren Stellungen
209888/0310
relativ unveränderbaren Einrichtungen besteht:
die Ringwalze (12, 12a), eine Schiene (13) und andere
Stützteile, die Ringwalze, die Reibungsantriebswalze (11) und der Arbeits- oder riäuteeinführungstisch (14), wobei
die gesamte Anordnung in Bezug auf den Maschinensockel (1)
und der Schneidlinie in der Höhe einstellbar ist, um
die Sehneiddacke zwischen dem Bandmesser (8) und der
Ringwalze (12,12a) zu verändern. ä
3. Spaltmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Fläche (14e) der Ringwalze (12), die durch den ·
Arbeitstisch (14) gebildet wird und die Führungsfläche (13a) der genannten Walze, die durch die Stützschiene
(13) gebildet wird, parallel sind.
4. Spaltmaschine nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch ί
einfach wirkende Arbeitszylinder (33) zur Einstellung der insbesondere die Ringwalze (12) tragenden Anordnung
(5), welche an den Enden des Gestells (1) angeordnet sind und deren Kolbenstange (32) auf vorzugsweise
durch von der Anordnung (5) getragenen Rollen (31) gebildete Stützpunkte einwirkt, wobei die Einstellung
mit Hilfe von Anschlagringen (34) erfolgt, welche
209888/0310
■'■ α
den Hub der Kolbenstangen (32), der Arbeitszylinder (33)
begrenzen.
5. Spaltmaschine nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch die
Einrichtungen einer Pumpe (84), eines Motors (85) und eines Entlastungsventiles (86), welche mit den an den
fc Enden des Gestells angebrachten, hydraulischen, einfach
wirkenden Arbeitszylindern, deren Kolbenstange (32) auf Rollen (3.1) oder andere Stützpunkte der die Ringwalze (12)
tragenden Anordnung (5) wirkt, kombiniert sind und den Druck des hydraulischen Druckmittels auf diese Anordnung (5)
und die Ringwalze (12) so regeln, daß die Ringwalze trotz Dickenänderungen eine konstante Kraft auf das zu spaltende
Leder ausübt.
6. Spaltmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die beiden Antriebsräder (6,7) des Bandmessers (8) vollständig synchron je von einem hydraulischen Motor (36)
angetrieben werden, dessen Antriebsrichtung zum Antrieb des Bandmessers (8) in der einen oder der anderen
Richtung nach Belieben umgesteuert werden kann.
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■/■
7. Spaltmaschine nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch
eine Reihe von Druckfingern (16) zur Abstützung der Hinterkante des oberen Trumms (8a), des Bandmessers (8),
welche zusammen an einer Platte (17) befestigt sind, die innerhalb der Bank (2) der Maschine gleitend geführt
ist, wobei die Stellung dieser Platte und der Druckfinger von außerhalb der Maschine mittels einer
Regeleinrichtung eingestellt wird, welche über ein System mit Schnecke (18a, 19a), Muttern bildenden
Schneckenrädern (18a) und an der Platte (17) befestigten Schraubenbolzen (17a) wirksam wird. >
8. Spaltmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der oder die Druckfinger (56) zur Abstützung der Hinterkante des oberen Trumms (8a) des Bandmessers (8) ^
in der Schleifzone an der Platte (17) befestigt sind,
welche die Reihe der Druckfinger (16) zur Abstützung des oberen Trumms des Bandmesseis trägt, derart, daß
ihre Stellung im Synchronismus mit diesen Druckfingern geregelt wird.
9. ' Spaltmaschine nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch
Einrichtungen zur Betätigung der Kontaktfinger (16,65)
209886/0310 ■- 5?
und der Trumms des Bandmessers (8) in Funktion der Anwendung des genannten Messers, die bestehen aus
einem Getriebemotor (69), welcher durch die Erregung eines dargestellten Systems mit Fotozelle geschaltet
wird, dessen von der Erregerlampe (72) ausgehender
Strahl (72a) normalerweise von der Schneidkante (8b) des Trumms (8a) des Bandmessers abgedeckt wird, derart,
daß die Schneidkante die Funktion des Getriebemotors
" auslöst, wodurch der automatische Vorschub des unteren
und oberen Trumms des Bandmessers bewirkt wird, bis eine . erneute Unterbrechung des Lichtstrahles auf der Zelle
auftritt, wobei das Gestell (70), welches eine Erregerlampe (72) und eine Aufnahmezelle (73) aufweist,
zwischen denen die Schneidkante (8b) des oberen Trumms (8a) des Bandmessers durchläuft, durch seinen
Träger eine festgelegte Winkelstellung hat und in
" axialer Richtung in genauer Weise in Bezug auf die
genannte Schneidkante des Trumms des Bandmessers einstellbar ist, wobei die Einrichtungen für den
vollautomatischen Vorschub der Trumms der Bandmesser (8) mit einem Antrieb von Hand und einer Auslösung des
Getriebemotors (69) von Hand kombiniert sind und die Steuereinrichtungen die Aus- oder Einschaltung der
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entsprechenden Stromkreise gestatten.
10. Spaltmaschine nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch
ein System mit zwei hydraulischen Arbeitszylindern (42, 43), welche auf jeden der die Räder (6,7) tragenden
Gleitblocks (9) zur Regelung der Spannung des Bandmessers (8) einwirken, wobei diese Arbeitszylinder
in Bezug zueinander und zum Bandmesser so angeordnet und ausgebildet sind, daß sie entgegengesetzte Kräfte
ausüben, deren Resultierende der auf das Bandmesser wirkenden Spannkraft das Gleichgewicht hält.
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Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR9071A FR1416277A (fr) | 1964-12-02 | 1964-12-02 | Machine perfectionnée de tannerie et mégisserie, destinée à la refente des cuirs et peaux |
| FR9298A FR88934E (fr) | 1965-10-08 | 1965-10-08 | Machine perfectionnée de tannerie et mégisserie, destinée à la refente des cuirs et peaux |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1785597A1 true DE1785597A1 (de) | 1973-02-08 |
Family
ID=26235425
Family Applications (3)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| DE19651785597 Pending DE1785597A1 (de) | 1964-12-02 | 1965-11-25 | Spaltmaschine zum spalten von leder und haeuten |
| DE6604137U Expired DE6604137U (de) | 1964-12-02 | 1965-11-25 | Maschine fuer die gerberei und weissgerberei zum spalten von ledern und haeuten |
| DE1660091A Expired DE1660091C3 (de) | 1964-12-02 | 1965-11-25 | Bandmesserspaltmaschine |
Family Applications After (2)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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