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DE1785130A1 - Drehbarer Greifer mit zentraler Spule fuer Naehmaschinen - Google Patents

Drehbarer Greifer mit zentraler Spule fuer Naehmaschinen

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DE1785130A1
DE1785130A1 DE19681785130 DE1785130A DE1785130A1 DE 1785130 A1 DE1785130 A1 DE 1785130A1 DE 19681785130 DE19681785130 DE 19681785130 DE 1785130 A DE1785130 A DE 1785130A DE 1785130 A1 DE1785130 A1 DE 1785130A1
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DE
Germany
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coil
bobbin
carrier
central
gripper
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Application number
DE19681785130
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DE1785130B2 (de
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Louis Preston
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Miracle Hook Corp
Original Assignee
Miracle Hook Corp
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B57/00Loop takers, e.g. loopers
    • D05B57/08Loop takers, e.g. loopers for lock-stitch sewing machines
    • D05B57/10Shuttles
    • D05B57/14Shuttles with rotary hooks

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

χ walte Dipl.-Ing. F. .
Dipl.-Ing. H. Weickmann, Dipl.-Phys. Dr. K. Fincke Dipl.-Ing. F. A.Weickmann
30
8 MÜNCHEN 27, DEN
MÖHLSTRASSE 22, RUFNUMMER 48 3921/22
Mir etc Ie Hook Corporation, 1123 Broadway, New York, N.Y. ,Υ.^τ.Α.
Drehbarer ü-reifer mit !zentraler Spule für Mähmaschinen.
Die vorliegende !Erfindung betrifft einen drehbaren Greifer mit zentraler Spule für mähmaschinen.
Bai den bekannten Greifern dieser Art ist die Spule mittels e:'.ner Spulenkapsel in dem Greifer gelagert, und der Spulenfaden ist durch diese Spulenkapsel hindurchgeführt. Die öffnung in dem Greifer ist dabei begrenzt durch die 2vxaße des Greifers, und die Spule und die Spulenkapsel müssen so ausgebildet sein, daß sie in der Öffnung des Greifers aufgenommen werdea können. Die Größe der Spule ist somit wiederum begrenzt duroh das Vorhandensein der Spulenkapsel, welche die
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Spule umgreifen, und in die Öffnung des Greifers einsetzbar sein muß. Dadurch muß die Spule kleiner gestaltet sein, als es an sich wünschenswert ist, da eine größere Spule es ermöglichen würde, die Nähleistung zwischen den einzelnen Wiederaufspulungen oder Austauschungen der Spule zu erhöhen.
Bei den bekannten Greifern ist es ferner üblich, eine Spannung auf den Spulenfaden dadurch auszuüben, daß man durch eine geeignete Vorrichtung eine Reibkraft auf den Faden ausübt, indem man ihn gegen die Außenseite der Spulenkapsel andrückt. Für jede einzelne Einstellung dieser Vorrichtung ist die Spannung für verschiedene Fäden veränderlich entsprechend z.B. dem Fadendurchmesser oder den Reibeigenschaften des Fadenmaterials. Daher muß die Vorrichtung für jede Fadenart oder Fadenstärke neu eingestellt werden, um die optimale Spannung auf den Faden auszuüben.
Während des Nähvorganges wird der von der Nadel angelieferte Faden mit hoher Geschwindigkeit schlingeoartig um und über den Greifer geführt, wobei es durch das Gleiten des Fadens über die Greiferoberfläche mindestens bei hohen Geschwindigkeitsraten zu einer übermäßigen Erwärmung, wenn nicht zu einem Ansengen des Fadens kommen kann. Dadurch wird die Nähgeschwindigkeit durch dieses mögliche Erwärmen oder Ansengen des Fadenn wesentlich begrenzt.
Wenn auch die Arbeitsweise der herkömmlichen Greifer mit zentraler Spule an sich zufriedenstellend war, so gibt es doch
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? ehe !Beschränkungen bezüglich d«·»- ii^h-Tegchwi-^i.^kei t, der '■Iran^pn-f1"^"=^0!!!1!^1 und der "'odon-''ifn-bmokTpa^ität der :>pule.
Die vorliegende Erfindung hat zur Aufgabe, diese Nachteile a uc Pu-*1?. um en und einen Greifer eingangs genannter Art in Vorschlag zu bringen, bei dem die 'pulo^k^p^e] j η Fortfall kommt, bei dem die ipuln drehbar in de™. (xveiJ'^ gelagert ist und bei dem auf die Spule oine r'eibkrr.ft ausgeübt wird, um den Spulenfaden unter Spannung zu setzen, die völlig unabhängig ist von der Fadenstärke oder Fadenart, Eine weitere Aufgabe der Erfindung ist es, die 'Jpule größer zu ^est^lten, damit sie mehr Spulenfaden aufnehmen kann, um somit die Nähleistunr/ zwischen den einzelnen Spulvorgängen zu erhöhen und eine kontinuierlichere Arbeitsweise der Maschine zu erzielen.
Zur Lösung dieser Aufgabe bringt die Erfindung einen Greifer engangs genannter Art inVorschlag, der insbesondere gekennzeichnet ist durch die Kombination folgender Merkmale:
- ein Greifergehäuse,
- ein Spulenträger,
- eine Lagervorrichtung zwischen dem Greifergehäuse und dem Spulenträger zur drehbaren Lagerung des Spulenträgers in oder an dem Greifergehäuse,
- in dem Spulenträger eine Öffnung zur drehfähigen Aufnahme der Spule in dem Spulenträger, sowie
- eine Bremsvorrichtung, welche zwischen dem Spulenträger und der Spule wirksam ist und eine Reibkraft auf die 3pule ausübt, wobei diese Spule im wesentlichen die gesamte öffnung in dem Spulenträger ausfüllt.
109882/0645 Λ r^GiNtf.
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Eine weitere Aufgabe der Erfindung ist es, die Nähgeschwindigkeit durch Verbesserung der Schlingenbildung wesentlich zu erhöhen.
Zu dieeem Zweck ist der Greifer gemäß der Erfindung dahingehend ausgestaltet, daß der Spulenträger eine seine öffnung zur Aufnahme der Spule definierende und diese Spule umgrei· fende zylindrische Außenumfangswand aufweist, daß an dieser Außenumfangswand öffnungeseitig eine Uinfangskante ausgebildet ist, daß die Spule zwei Spulenflansche aufweist und daß mindestens ein Abschnitt der TJmfangskante nächst einer Ebene angeordnet ist, welche definiert ist durch den äußeren Spulenflansch der in dem Spulenträger betriebsgerecht gelagerten Spule. Dabei ist es vorteilhaft, wenn an dem genannten Abschnitt der l&nfangskante eine Ringfläche ausgebildet ist, welche mit der Rotationsachse der Spule einen spitzen Winkel mit öffnungsseitigem Scheitel bildet.
Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung in Verbindung mit den beiliegenden Zeichnungen. Die Zeichnungen stellen dar»
■/■3·., Fig. 1 ist eine Seitenansicht eines Greifers mit zentraler
Spule gemäß einer Ausführungsform der Erfindung.
Fig. 2 ist eine Schnittansicht entlang der Linie 2-2 in Pig, I und zeigt mit vollem Strich den zusammengebauten Greifer und strichpunktiert den ausgebauten Zustand der Spule.
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Pig. 3 ist eine Schnittansicht entlang der Linie 3-3 in Pig. I,
Pig. 4 zeigt raumbildlich und als Zusammenstellung die Spule und einen Seil des Greifers nach Pig, 1-3.
Pig. 5 ist eine Seitenansicht eines Greifers gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung.
Pig. 6 ist eine Schnittansicht entlang der linie 6-6 in Pig. 5» wobei einige Teile in einer Zusammenstellungsdarstellung strichpunktiert gezeigt sind.
Wie in Pig. 1 bis 4 gezeigt, ist ein in seiner Gesamtheit mit 11 bezeichneter Greifer drehbar auf einer Welle 12 gelagert, oder weist diese Welle auf. Der Greifer 11 umfaßt ein Greifergehäuse 13, welches von herkömmlicher Bauart sein kann. Das Greifergehäuse 13 trägt einen an sich bekannten Haken 14, der die von der Nadel 16 angelieferte Padensohlinge 15 erfaßt, um in Verbindung mit dem Spulenfaden 17 den Stich zu bilden. An der Außenseite des Greifergehäuses 13 ist eine gekrümmte Platte 18 bekannter Bauart befestigt, welche ebenfalls in der ■Mähe des erstgenannten Hakens 14 einen Haken 19 aufweist. Dadurch wird zwischen den beiden Haken 14 und 19 ein Schlitz 21 zur Aufnahme des Padens 15 gebildet, während dieser, wie in Pig. 1 gezeigt, zur Sohlingenbildung um den Spulenfaden geführt wird. Das Greifergehäuse 13 dreht eioh in Riohtung des Pfeiles A.
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Bin Spulenträger 22 mit einer zylindrischen Außenumfangswand, der an einer Seite geschlossen ist, ist mit einer Ringrippe 23 versehen. Diese ist beweglich in einer Ringnut 24 in der Innenumfangsfläche der zylindrischen Wand zur drehfähigen Lagerung des Spulenträgers "bezüglich des Greifergehäuses 13 aufgenommen. Während des Betriebes der Maschine bleibt der Spulenträger 22 stehen, während sich das Greifergehäuse 13 infolge der Drehung der Welle 12 um den Spulenträger 22 dreht.
Bei der in Fig. 1 bis 4 gezeigten Ausführungsform ist ein von dem Boden des Spulenträgers 22 abstehender zentraler Lagerzapfen 25 vorgesehen. Dieser ist als Rohrzapfen ausgebildet und trägt einen an ihn angelenkten Hebel 26, der zwischen der in Fig. 2 mit vollem Strich gezeigten Stellung, in der in einer hiernach näher beschriebenen Weise eine schleifende Reibkraft auf die Spule ausübt, und einer strichpunktiert gezeigte^ Stellung gekippt werden Hum. In dieser letzteren Stellung kann die Spule in die von der zylindrischen Außenumfangswand definierte öffnung des Spulenträgere 22 eingesetzt bzw. aus dieser herausgenommen werden. In dem zentralen Rohrzapfen sind eine Feder 27 und ein Federteller 28 eingespannt, die einen elastischen Druck auf ein Ende deB Hebele 26 ausüben, um das ändert ladt dt· Hebele ««gen die Spule au drücken.
Bit Spult 31 let von an »ich bekannter Bauart, jedoch mit dem
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Unterschied, daß aie im Vergleich zu ähnlichen Spulen bei gleicher Gr.eifergröße wesentlich größer ist. Die Spule 31 besitzt eine zentrale Bohrung 32, mittels der sie drehbar auf dem zentralen lörägerzapfen 25 gelagert ist. Die Spule 31 hat einen symmetriechenAufbau mit zwei Spulenflanschen 33» von denen einer gegen den Boden des Spulenträgers 22 anliegt. Gegen den anderen Spulenflansch kommt eine Stellschraube 34 zur Anlage, die durch Berührungsdruck zwischen der Stellschraube 34 und dem Spulenflansch 33 auf die Spule 31 eine^ schleifende Reibkraft ausübt, und zwar infolge der auf den Hebel 26 ausgeübten elastischen Druckkraft der Feder 27, um den Hebel 26 in der mit voHem Strich in Fig. 2 gezeigten Stellung zu halten. Durch Drehen der Stellschraube kann man wahlweise den Anpreßdruck und somit die schleifende Reibkraft entsprechend der jeweiligen Nähart verändern. Dabei ist die auf die Spule ausgeübte schleifende Reibkraft vollkommen unabhängig von dem Spulenfaden, und somit ist die Spannung auf dem Spulenfaden nicht veränderlich mit dem Fadendurchmesser oder Fadenmaterial.
Wie schon erwähnt, können Greifergehäuse und Spulenträger von herkömmlicher Bauart sein, wobei die von der zylindrischen Wand des Spulenträgers definierte öffnung die Grenze für die Größe derjenigen !Deile bildet, die in den Spulenträger einsetzbar sind. Bisher mußten in diese öffnung die Spule sowie deren Spulenkapsel eingesetzt werden, wodurch die zulässige Breite und der zulässige Durchmesser der Spule zwangsläufig verringert wnrde. Bei der vorliegenden Erfindung kann ourc'ü
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Fortfall der Spulenkapsel und durch direkten Einbau der Spule in den Spulenträger die Spule selbst einen größeren Durchmesser und eine größere Breite haben und somit eine größere Kapazität. Dadurch kann die Spule in größeren Zeitabständen, aufgespult oder ausgewechselt werden, so daß eine größere Nähleistung erzielt wird.
Wie in Pig. 1 und 4 dargestellt, ist die Außenumfangskante des Spulenträgers 22 mit einer radialen Durchbrechung 35 versehen, durch die der Spulenfaden austritt und durch die der Spulenträger für eine korrekte Ausrichtung während des Nähvorganges geführt ist. Wie schon erwähnt, wird der Spulenträger während des Nähvorganges feststehend gehalten.
Wie insbesondere aus Fig. 3 ersichtlich,ist in dem Spulenträger eine radiale Öffnung 36 vorgesehen, durch die die !Nadel 16 am Ende ihres Stichhubes während der Bildung der Schlinge hindurchtritt. Diese Schlinge wird von dem Haken 14 erfaßt. Die Ausbildung einer Durchbrechung 35 und einer Öffnung ?6 in dem Spulenträger ist an sich bekannt.
Jedoch hat die Umfangskante des Spulenträgers 22 gegenüber den bekannten Anordnungen eine wesentlich abgeänderte Konfiguration, so daß eine mit einem Greifer gemäß der Erfindung ausgerüstete Maschine wesentlich höhere Nähgeschwindigkeit erreicht als herkömmliche. Dem Fachmann ist bekannt, daß, wie in Fig. 1 dargestellt, der Haken 14- den Faden durch die Nadel 16 zieht, wenn
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er sich mit dem Greifer dreht, und eine große Schlinge bildet. Diese wird um den Spulenfaden 17 herumgeführt, um den Stich zn bilden. Dieser wird angezogen, wenn die i/adel ihren Aufwärtshub ausführt. Wie aus Fig. 1 ersichtlich, ist es für die Bildung eier Schlinge des Fadens 15 notwendig, daß dieser über den Spulenträger und die Spule gleitet. Eine Abschrägung der Um-5^n;,skant9nfläche des Spulenträgers mindestens im Bereich der Schlingenbildung durch Drehung des Greifers verbessert 'wesentlich die Arbeitskennzeichen der Maschine. Die abgeschrägte Fläche ist in ihrer Gesamtheit mit 41 bezeichnet und insbenondere in Fig. 4 erkennbar. Die bodenferne Kante 42 der abgeschrägten Fläche 41 steht so weit vor, daß der Faden von dem äußeren Spulenflansch 33 der Spule 31 abgehalten wird. Der kritische Bereich der abgeschrägten !'lache 41 erstreckt sich von der Durchbrechung 35 über 180° in Drehrichtung des Hakens 14 oder in anderen Worten über den i'eil des Hakenweges, währenddem die Schlinge des Fadens 15 vergrößert wird und über die abgeschrägte Fläche 41 leiten muß. Die restliche Konfiguration der abgeschrägten Fläche 41 ist weniger kritisch, weil nach einer Bewegung des Hakens 14 über 180° die Fadenschlinge freifällt und durch den Aufwärtshub der Nadel angezogen wird. Zum Verständnis ist in Fig. 4 senkrecht zur Mittelachse des Spulenträgers ?.2 eine strichpunktierte Gerade gezogen. Die kritische Abpfchrägung der Fläche 41 ist der Bereich links von dieser strichpunktierten Geraden, während der Bereich rechts von diener Geraden nicht als kriti.c:cfi angesehen wird,
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Die abgeschrägte Fläche 41 fällt von der bodenfernen Kante 42 in einem spitzen Winkel bis zu einer Kante 43 ab, die nächst oder unter dem Haken 14 liegt, wie insbesondere aus lic. 2 ersichtlich. Der größte Teil der kritischen Fläche kann geradlinig oder leicht konvex abgeschrägt sein mit Ausnahme eines Bereiches zu Beginn der Schlingenbildung, in dem die Fläche vorzugsweise etwas konkav geformt int, wie mit 44 in Fig. 4 angedeutet.
Die abgeschrägte Fläche 41 ist über einen wesentlichen Teil des Bereiches links von der strichpunktierten Geraden in Fig. 4 in einem spitzen Winkel von vorzugsweise weniger als 45° bezüglich der Mittelachse der die Öffnung in dem Spulenträger definierenden zylindrischen Wand geneigt. Bei einer derart abgeschrägten Fläche 41 kann der Faden 15 während der Schlingenbildung glatt ohne jegliche Berührung mit einer scharfen Kante oder Fläche und mit minimaler Reibung über die abgeschrägte Fläche gleiten. Auf diese Weise wird die Erwärmung des Fadens aufgrund der Gleitbewegung im Vergleich mit herkömmlichen Anordnungen wesentlich herabgesetzt, wodurch die Maschine mit wesentlich größerer .Nähgeschwindigkeit arbeitet und die Nähleistung heraufgesetzt werden kann.
In Fig. 5 und 6 ist eine weitere Ausführungsform der Erfindung für das Ausüben einer schleifenden Reibkraft auf die Spule dargestellt» In Verbindung mit dieser AusfUhmingsform
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ist ebenfalls eine Auswurfvorrichtung für die Spule aus dem Spulenkörper vorgesehen. Die Bauweise der verschiedenen Elemente ist im wesentlichen gleich derjenigen der Ausführungsform nach Tic,. 1 bis 4» so daß die Ausfuhrungsform nach Fig. und 6 nur im Hinblick auf die unterschiedlichen Baumerkraale beschrieben ist.
Bei der Ausführungsfcrra nach Fig. 5 und 6 ist ein zentraler Träger^apfen 51 mit einer länglichen Ausbohrung 52 vorgesehen. Diese Ausbohrung weist an ihrem äußeren Ende einen Innengewindeabschnitt 53 und an ihrem inneren Ende eine Leitfläche 54 auf, welche in eine Schlitzöffnung 55 in der Umfangswand des zentralen Trägerzapfens 51 ausmündet. Ein Druckzapfen 56 mit einem Profilende 57 ist langsverschieblich in der länglichen Ausbohrung 52 derart gelagert, daß sein -^rofilende 57 aus der Schlitzöffnung 55 herausragt. Das andere Ende des Druckzapfens 56 trägt einen Führungszapfen 58 zur Halterung eina? Feder Diese Feder stützt sich mit einem Ende auf einer Schulter des Druckzapfens 56 ab und mit ihrem anderen Ende an oder in einem in den zentralen Trägerzapfen eingeschraubten Schraubpfropfen 61.
Bei eingeschraubtem Schraubpdtopfen 61 drückt die Feder 59 den Druckzapfen in Richtung des inneren Endes der Bohrung 52, wobei durch Zusammenwirken der Leitfläche 54 mit dem Profilende 57 dieses aus der Schlitzöffnung 55 ausgeechoben wird.
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Bei der in Pig. 6 gezeigten Stellung ist die Spule auf dem zentralen Trägerzapfen 51 aufgenommen, und die Innenumf«ngswand der zentralen Bohrung 32 der Spule steht mit dem Profi !ende 57 in Eingriff und versucht, dieses und den Druckzapfen in die Bohrung 52 hineinzudrücken. Auf diese Weise wird durch Zusammenwirkung zwischen der Innenumfangswand "52 der Spule und dem Profilende 57 eine schleifende Reibkraft auf die Spule ausgeübt. Dadurch wird auf den Spulenfaden eine Spannung ausgeübt, während dieser beim Nähvorgang von der Spule abgespult wird. Durch Drehen des Schraubenpfropfens 61 kann die auf die Spule ausgeübte Reibkraft wahlweise vergrößert oder verringert werden.' Wie bei der erstenAusführungsform ist d^e auf den Spulenfaden ausgeübte Spannung eine Punktion der schleifenden Reibkraft auf die Spule und unabhängig von dem Spulenfadendurchmesser oder -material.
An dem Spulenträger 22 ist eine Auswurfvorrichtung 62 angeordnet, die die Spule 31 mindestens teilweise auswirft, damit man sie erfassen und herausnehmen kann. Die Auswurfvorrichtung ist gebildet von einem in einem Punkt zwischen seinen Enden in 64 an dem Spulenträger angelenkten Hebel 63. Ein Auswurfarm 65 ist in 66 mit einem Ende an dem einen Ende des Hebels T^6 angelenkt. Das andere Ende des Auswurfarmes 65 ragt in nächste
-* .Mähe der Innenseite des äußeren Spulenflansches 33. Bei einer ο
J£ Kippbewegung des Hebels 63 in die in Fig. 6 strichpunktierte
is> Stellung wird die Spule teilweise aus dem Spulenträger ausgeecho-
ο ben, damit man sie erfassen kann. Eine um die Gelenkachse 66 σ>
*"* angelegte Feder 67 ist zwischen dem Hebel 63 und dem Auswurfarm 65 derart wirksam, daß sie die Auswurfvorrichtung 62 in die in Fig. 6 mit vollem Strich gezeigte Stellung vorspannt.
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Claims (12)

Patentansprüche
1. Drehlr"1 "er Greifer rait zentraler Spule für Nähmaschinen, gekennzeichnet durch die Kombination folgender Merkmale:
- ein "reifergehHuse (13),
- ein Spulenträger (92),
- eine lagervorrichtung (23,24) zwischen dem Greifergehüuse (13) und dem Spulenträger (22) zur drehboren La-.^eruri^ des Spulenträger.=? (22) in oder an dem Greifergehäuae (13),
- in dem Spulenträger (22) eine Öffnung zur drehfähigen Aufnahme der Spule (31) in. dem Spulenträger (22), sowie
- eine Bremsvorrichtung (26, ;56), welche zwischen dem Spulenträger (22) und der Spule (31) v/irksam ist und eine Reibkraft ■?„uf die Spule (31) ausübt, v/o bei diese Spule (31) im wesentlichen die gesamte Öffnung in dem Spulenträger (22) ausfüllt.
2. ü-^'vifer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Bremsvorrichtung (26;56) an dem Spulenträger (22) angeordnet 1st und ein federnd gelagertes Bremsglied (34j57) aufweist, welches gegen eine Fläche (33;32) der Sp ule (31) schleifend zur Anlage kommt.
3. Greifer nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Bremsvorrichtung (26j56) eine Regeleinrichtung (34;61) zur Veränderung der von der Bremsvorrichtung auf die entsprechende Fläche (33;52) der Spule (31) ausgeübten Reibkraft aufweist.
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4. Greifer nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Spulenträger (22) einen zentralen Trägerzapfen aufweist, um den die Spule (?1) drehbar gelagert ist, und daß die ^Bremsvorrichtung von diesem zentralen Trägerzapfen (51,25) getragen ist und mit ihrem Bremsglied (34;57) mit der entsprechenden Fläche (33;32) der Spule (31) in schleifende Anlage tritt.
5. Greifer nach einem der msprüche 1 tie 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Bremsvorrichtung (26) einen gelenkig an dem zentralen Trägerzapfen (25) gelagerten doppelarmigen Hebel (26) aufweist, der mit einem seiner Enden in eine zentrale Ausbohrung des Trägerzapfens (25) hineinragt, daß in dieser zentralen Ausbohrung eine dieses Ende des ttebels (26) belastende Feder (27) angeordnet ist und daß der Hebel im Bereich seines anderen Endes ein Stützglied (34) aufweist, mit dem er gegen eine entsprechende Fläche (33) der Spule (31) zur Anlage kommt und auf diese Spule (31) während deren Drehung um den zentralen Trägerzapfen (25) schleifend eine Reibkraft ausübt.
6. Greifer nach Anspruch 5» dadurch gekennzeichnet, daß dieses Stützglied (34) als Regeleinrichtung zur Einstellung der Hei1" kraft auf die Spule (31) ausgebildet let.
7. Greifer nach einem der Ansprüohe 1 biß 4, dadurch gekennzeichnet» daß die Bremsvorrichtung einen vereohiebllcb. in einer zentralen Ausnehmung (52) dee zentralen irägereapfenB (51) gelagerten Druokzapfen (56) aufweist, da* ία der zentralen
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» 15 «
Ausnehmung (52) im Bereich des inneren Endes eine Leitfläche CR/O ausgebildet ist, welche in eine Schli tzöffnung (55) im AuSenumfang des zentralen Trägerzapfens (51) ausmündet, dal? der Drucksapfen (56) ein mit der Leitflache (54) zusammenv.'i^kendes Profilende (57) aufweist, welches durch dieSchlitzöffnung (55) hinaustritt und ge^en eine Fläche (32) der Spule ("3^ schleifend zur nlage kommt, und daß ein Kraftgerät (5?;6l) vorgesehen ist, welches auf den Druckzapfen (56) einvHri-t, um das Profilende (57) aus der 3ch3 itzöffnung (55) auszuschieben.
8. !.rreifer nach nspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Kraftgerät einen in die zentrale Ausnehmung: (52) des zentralen Trägerzapfens (51) hineingeschraubten Schraubpfropfen (61) und eine zwischen diesem Schraubpfropfen (61) und dem Druckzapfen eingespannte Feder (59) aufweist und eine regelbare ela-r
Kraft auf diesen Druckzapfen (56) ausübt, um diese auf dia Spule (31) mittels des Druckz^pfens (56) ausgeübte schleifende Reibkraft veränderbar zu machen.
9. Greifer nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Spulenträger (22) eine Auswurfvorrichtung (62) vorgesehen ist, welche mit der Spule (31) in Eingriff steh+ und diese auf Verlangen mindestens teilweise aus dem Spulenträger (22) auswirft.
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10. Greifer nach einem der Ansprüche 1 bis 9» daaurch gekennzeichnet, daß der Spulenträger (22) eine seine Öffnung zur Aufnahme der Spule (31) definierende und diese Spule umgreifende zylindrische Außenumfangswand (22) aufweist, daß an dieser Außenumfangswand (22) öffnungsseitig eine TJmfangskante (41,42,43,44) ausgebildet ist, daß die Spule (31) zwei Spulenflaneehe (33) aufweist und daß mindestens ein Abschnitt (41, Fig. 4) der Uinfangskante (41,42,43,44) nächst einer Ebene angeordnet ist, welche definiert ist durch den äußeren Spulenflansch (33) der in dem Spulenträger (22) betriebsßerecht gelagerten Spule (31).
11, Greifer nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Abschnitt (41) nächst der genannten Ebene sich mindestens über 180° der zylindrischen Außenumfangswand des Spulenträgers (22) erstreckt.
12. Greifer nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß an dem genannten Abschnitt (41) der Umfangskante (41,42,43,44) eine Hingfläche ausgebildet ist, welche mit der Rotationsachse der Spule einen spitzen Winkel mit öffnungsseitigern Scheitel bildet.
13, Greifer nach Anspruch 12, dadurch gekennselehnet, dfi dieser spitze Winkel kleiner als 45° ist.
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DE1785130A 1967-08-15 1968-08-14 Freiumlaufender Greifer für Doppelsteppstichnähmaschinen Expired DE1785130C3 (de)

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US66068867A 1967-08-15 1967-08-15

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DE1785130C3 DE1785130C3 (de) 1974-06-12

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