DE1535179A1 - Fadenfuehrer mit Fadenoese und Einfaedelschlitz,insbesondere fuer Fadenbremsen - Google Patents
Fadenfuehrer mit Fadenoese und Einfaedelschlitz,insbesondere fuer FadenbremsenInfo
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Description
Firma Plutte, ^oecke & Co., Wuppertal-Barmen, Ottostr. 1.
"Fadenführer mit Fadenöse und Einfädelschlitz, insbesondere
für Fadenbremsen11.
Die Erfindung bezieht sich auf einen Fadenführer, der aus einer in einem Ösenteller angeordneten Fadenöse mit im
wesentlichen radial verlaufendem Einfädelschlitz und einer letzteren sperrenden Schranke besteht, und der insbesondere
für ü'adenbremsen an Zettel- o.dgl. Fadenlaufgattern bestimmt
ist. .Der üsenteller des i'adenführers dient dabei zugleich
als Fadenballonbrecherscheibe.
Die für die vorerwähnten Zwecke bestimmten Fadenführer müssen so ausgebildet sein, daß sich die Fäden möglichst
leicht in die Fadenösen einfädeln lassen, ohne daß dabei die Gefahr der Selb3tausfädelung besteht. Bekannte Fadenführerösen
mit zwei oder mehreren sich in verschiedenen Kbenen überlappenden Nasen sind dafür nicht geeignet, weil die
Überlappungen der Üinfädelnasen wegen der angestrebten
Selbsteinfädelung verhältnismäßig kurz aein müssen, deswegen aber auch keine Gewähr gegen die Selbstausfädelung des
Jb'adena bieten. Diese Gefahr ist vor allem dann gegeben, wenn
es bei schnellem Fadenablauf zu Fadenballonbildungen kommt, wo der in die Fadenführeröse einlaufende Faden in letzterer
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ι ι
eine entsprechende zusätzliche Drehbewegung vollfuhrt. Um
auch in diesen Fällen das Ausfädeln des Badens zu vermeiden,
sind bereits Fadenöaen bekannt, bei denen aer üünfädelschlitz
durch eine üchranke in Form eines querverlaufenden, feststehenden
Drahtstiftes verriegelt bzw. gesperrt ist. Dadurch kanu zwar der Selbstausfäclelung einigermaüen gev/eiirt werden.
Jedoch hat die Praxis gezeigt, daß mit solchen einfachen Drahtstiften als den Mnfädelschlitz sperrende Schranke nocn
keine Hinreichende Beruhigung des Fadenlaufs in der Fadenführeröse
zu erzielen ist. "/or allem aber ^omait ea dabei
noch häufig vor, daß der zulaufende Faden mit seinen Ballonschlingen
über die bchranke bzw. den Drahtstift springt und sich in dem Dinfädelschlita verfängt, was regeluiäudg zu
Fadenbruch führt.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen insbesondere
für Fadenbremsen an Zettel- o.dgl. Fadenlaufgattern bestimmten Fadenführer mit Üsenteller und daran befindlicher
Öse mit Einfädelschlitz sowie einer letzteren sperrenden üchranke zu schaffen, der die vorerwähnten Mangel nicht aufweist,
vielmehr bei einfach gehaltenem Aufbau leicht einzufädeln ist und vor allem einen ruhigen sowie schonenden Fadenlauf
gewährleistet. Das wird erfindungsgemäß dm wesentlichen dadurch erreicht, daß die Johranke aus einem vor dem
Üsenteller angeordneten Halb teller besteht, der den Sinfädelsohlitz
im üsenteller stirn- bzw. fadenanlaufsei cig vollständig
verdeckt. Auf di.&oe WeI ti ε vvira Kioiierg^j -^iIt, d&ti
selbot bei unruhigem Faäanablfc.uJ" ν on fler Abwlckei.Bp'tle der
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in den Fadenführer einlaufende .Fadenballon sich nicht in
desaen Einfädelschlitz verhängen kann, vielmehr stets auf
eine im wesentlichen glatte, rings-um die Einlaufstelle vollständig
geschlossene Tellerfläche trifft.
Nach einem weiteren Merkmal der Erfindung ist der Halbteller in seinem innen gelegenen Bereich iconkav gewölbt,
während er mit seinem im wesentlichen flach verlaufenden,
halbbogenförmigen Handflansch einerseits des Einfädelschlitzes am üsenteller befestigt ist und andererseits mit letzterem
einen in den Einfädelschlitz übergehenden Einfädelspalt bildet, wobei weiterhin der Halbteller in seiner zumindest
im mittleren Bereich abgerundeten Unterkante bis unter die Fadenöae reicht. Dadurch wird der Faden zusätzlich beruhigt
und verhindert, daß der Fadenballon sich durch die Fadenführeröse hindurch nach rückwärts bis zur dort üblicherweise
angeordneten Fadenbremse fortpflanzen kann, was andernfalls zum Ausfädeln des Fadens in der nachgeschalteten Bremse
führen würde. Der vor dem üsenteller befindliche Halbteller bewirkt also eine Art Faden-Vordämmung, die zugleich auch
zur .auflösung von hier etwa noch vorhandenen Fadenschlingen führt.
Um das einfädeln des Fadens in die Fadenführeröse
weiter zu vereinfachen, ist der Halbteller an der dem Einfädelspalt zugewandten Seite noch mit einem am Ösentellerrand
vorbeiführenden, als Einfädelhilfe dienenden Arm versehen, der an seinem freien Ende eine Fadenauelauföse trägt.
Dieser ilinfädelarm kann entweder zusammen mit dem Halbteller
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aus einem einstückigen, entsprechend geformten Blech bestehen, oder aber aus einem am Halbteller befestigten, entsprechend
gebogenen Draht, z.B. in Form eines sogenannten öauschwänzchens.
Ferner ist als v/eitere Einfädelhilfe noch vorgesehen,
daß der Usenteller oberhalb o.es Einfädelspaltes einen surUckgebogenen
Einfädellappen besitzt, uer den einzufädelnden Faden noch besser in den Einfädelschlita des Lsentellers
hineingleiten läßt.
»Schließlich ist der usenteller in seinem durch den
Halbteller abgedeckten Bereich noch mit beidseitig seines Einfädelschlitzes gelegenen Durchbrüchen versehen, um zu verhindern,,
dab sich zwischen den beiden Teilerflächen Faserst.ulablagerungen
bilden können*
xL· a er Zeichnung sind zwei .--usführungsbeispiele erfindungsgemäß
beschaffener Fadenführer dargestellt. Dabei zeigen die ·
Fig. 1, 2 und 3 eine erste Ausführungsform des neuen
ü'adenführers in der Seitenansicht bzw. 3tirnansicht
und Draufsicht, während die Fig. 4, 5, 6 und 7 eine weitere Ausführungsform des
Fadenführers in eier .Rückansicht bzw. Seitenansicht,
Vorderansicht und Draufsicht wieaergeben.
Der in den Fig. 1 bis 3 abgebildete Fadenführer uesteht
im wesentlichen aus dem Usenteller 1 mit der darin angeordneten Fadenöse 2 und dem im wesentlichen radial ver-
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laufenden iinfad elschlitz 3 sowie dem davor angeordneten
Halbteller 4 mit dem daran befindlichen, die Auslauföse 5
tragenden .tiinfädelarm 6. In seinem innen gelegenen Bereich 4'
igt der iialbteller, v/ie insbesondere die Fig. 1 und 3 zeigen,
konkav gewölbt, während sein etwa halbkreisbogenförmiger Ranaflansch 4'' im wesentlichen flach verläuft. Über diesen
fiandflansch 4'' ist der Halbteller 4 einerseits des Einfädelschlitzes
3 an dem Ösenteller 1 befestigt, beispielsweise durch Nietung oder Punktschweißung, während er auf der anderen
Seite des Einfädelschlitzes mit dem Ösenteller einen in den Einfädelschlitz 3 übergehenden Einfädelspalt 7 bildet,
wie das insbesondere die Fig. 3 erkennen läßt. Oberhalb dieses Einfädelspaltes besitzt der üsenteller 1 einen zurückgebogenen
Einfädellappen 1', der - wie Pig. 2 zeigt - gerundet in den Einfädelschlitz 3 übergeht. Mit seiner Unterkante 8
reicht der Halbteller 4 bis unter die Fa^enöse 2, die somit in Fadenlaufrichtung gesehen gleichfalls von dem Halbteller
vollständig abgedeckt ist. Zumindest im mittleren Bereich seiner Unterkante 8 ist der Halbteller 4 gerundet ausgebildet,
nämlich mit der hoohgeglätteten Führungswulst 9 für den daran
vorbeilaufenden Faden 10 versehen. Dessen Laufrichtung iet durch den Pfeil 11 markiert.
Um zu verhindern, daß sioh zwischen dem ösenteller 1
und dem Halbteller 4 Fadenstaubablagerungen bzw. -ansanunlungen
bilden können, ist der üsenteller 1 in seinem duroh den davorliegenden Halbteller 4 abgedeckten Bereich noch mit
Durchbrüohen oder Aueaparungen 13 versehen, die beiderseits
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ORIGINAL IMSPECTED
ν/ sJ ν/
des Einfädelaohlitzes 3 liegen. Durch diese Durchbrüche 13
kann der vom Faden 10 mitgeführte oder sich an der Fadenöse bildende Faserstaub ungehindert abwandern bzw. hindurchgeblasen
werden.
Der in den Fig. 4 bis 7 abgebildete Fadenf..ihrer ist
von grundsätzlich gleicher Beschaffenheit wie der vorbeschriebene.
Die übereinatimmenden Teile sind mit den gleichen Bezugszeichen versehen, unterschiedlich ist dabei lediglich,
daß der die Fadenauslauföse 51 tragende Einfädelarm 6' nicht
fc aus einem mit dem Halbteller 4 einstückig gebogenen Blech besteht, sondern aus einem nach Art eines sogenannten 3auachwänzchens
geformten Draht, der an dem über den Ösentellerrand I1' hinausragenden Ende 4'11 des Halbtellers befestigt
ist.
Der neue Fadenführer komrat vorteilhaft in Verbindung
mit einer nicht dargestellten Fadenbremse zum Einsatz, deren Bremsscheiben und etwaige Umlenkrollen ungefähr in Höhe der
Fadeneinlauföse 2 und der Fadenauslauföse 5 sowie zwischen
letzteren, nämlich in dem durch den üsenteller 1 und dem dazu abgewinkelt verlaufenden Einfädelarm gelegenen -bereich
angeordnet werden. Hierzu kann der Öaenteller 1 mit seinem
unteren Teil l'11 in zweckentsprechender Wei^e an einem die
Fadenbremse tragenden maschinenteil befestigt werden.
Zum Einfädeln des Fadens in die öse 2 wird der Faden zunächst von unten gegen die in die Unterseite des iiinfädelarmea
6 übergehende Halbteller-Unterkante R gelegt und alsdann
sohräg nach innen and eben durol; 'V;.. irVüfftiU-iöi.-.il t 7
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OBlGiNAL
über den zurückgebogenen Lappen I1 gezogen, wodurch er dann
selbsttätig über den Einfädelschlitz 3 in die Öse 2 springt und dabei zugleich unter den Fuhrungswulst 9 am Halbteller
gelangt. Durch die Svförmige Verschränkung des Fadens 10
im Bereich des FLihrungswulstes 9 und der Fadenöse 2 wird
ein außerordentlich ruhiger Fadenlauf sichergestellt und verhindert, dais sich der zulaufende Fadenballon durch die
Padenöse 2 hindurch zur nechgeschalteten Fadenbremse fortpflanzt,
litwaige Fadenballonschlingen werden mit Sicherheit
von dem isinfädelschlitz 3 ferngehalten, da sie entweder auf
den Halbteller 4 oder auf die darunter gelegene, freie Stirnfläche des ösentellers 1 treffen, mithin eine um die Fadenzulaufstelle
12 ringsum geschlossene Telle^fläche vorfinden.
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Claims (7)
- Patentansprüche;.fadenführer, bestehend aus einer in einem Osenteller angeordneten Fadenöse mit im wesentlichen radial verlaufendem Mnfädelschlitz und einer letzteren sperrenden bchranke, insbesondere für Faaenbremsen an Zettel- o.dgl. Fadenlauf-•gattern, dadurch gekennzeichnet, daß die Schranke aus einem vor dem Ösenteller (l) angeorUneten Halbteller (4) besteht, der den iiinfädelschlitz (3) im üaenteller stirn- bzw. fadenanlaufseitig vollständig verdeckt.
- 2. Fadenführer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , dats der Halbteller (4) in seinem innen gelegenen Bereich (4') Konkav gewölbt ist, mit seinem im wesentlichen flach ausgebildeten, halbbogenförmigen Randflansch Cf'') einerseits des ^infädelschlitzes (3) am ösenteller (1) befeL- : ., ist und andererseits mit letzterem einen in den Jüinfädelschlitz übergehenden Einfädelspalt (7) bildet, und daß weiterhin oer Halbteller (4) mit seiner zumindest im mittleren Bereich (9) abgerundeten Unterkante (8) bis unter die Fadenöse (2) reicht.
- 3. Fadenführer nach α en Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet , daß der üalbteller (4) an der dem Einfädelspalt (7) züge..'.undten Ueite mit einem am isentellerrand (lfl) vorbeiführenden, als äinfädelhilfe dienenden Arm (6, 61) versehen ist, der an seinem freien linde eine Fadenauslauföse (5) trägt.109820/0151
- 4. Fadenführer nach den Ansprüchen 1 bis 3» dadurch gekennzeichnet , daß der die Fadenauslauföse (5) tragende ülinfädelarin (6) zusammen mit dem Halbteller (4) aus eineu einstiickigen, entsprechend geformten Blech besteht.
- 5. Fadenführer nach den Ansprüchen 1 bis 3i dadurch gekennzeichnet , daß der die Fadenauslauföse (51) tragende Einfädelarm aus einem am Halbteller (4) befestigten, entsprechend gebogenen Draht (6!), z.B. in Form eines sogenannten öauschwänzchens, besteht.
- 6. Fadenführer nach den Ansprüchen 1 bia 5,dadurch gekennzeichnet, daß der üsenteller (l) oberhalb deo iinfädelspaltes (7) einen zurückgebogenen Einfädellappen (I1) besitzt.
- 7. Fadenführer nach den Ansprüchen 1 bia 6,dadurch gekennzeichnet ι daß der Öaenteller (l) in seinem durch den Halbteller (4) abgedeckten Bereich mit beidseitig seines Einfädelschlitzes (3) gelegenenDurchbrüchen (13) versehen ist.109820/0181
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