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DE1785051U - Gas- (luft) bremspedal fuer kraftfahrzeuge. - Google Patents

Gas- (luft) bremspedal fuer kraftfahrzeuge.

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Publication number
DE1785051U
DE1785051U DEW14140U DEW0014140U DE1785051U DE 1785051 U DE1785051 U DE 1785051U DE W14140 U DEW14140 U DE W14140U DE W0014140 U DEW0014140 U DE W0014140U DE 1785051 U DE1785051 U DE 1785051U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pedal
cylinder
air
gas
rod
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEW14140U
Other languages
English (en)
Inventor
Richard Albert Watson
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from US467030A external-priority patent/US2781116A/en
Application filed by Individual filed Critical Individual
Publication of DE1785051U publication Critical patent/DE1785051U/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60WCONJOINT CONTROL OF VEHICLE SUB-UNITS OF DIFFERENT TYPE OR DIFFERENT FUNCTION; CONTROL SYSTEMS SPECIALLY ADAPTED FOR HYBRID VEHICLES; ROAD VEHICLE DRIVE CONTROL SYSTEMS FOR PURPOSES NOT RELATED TO THE CONTROL OF A PARTICULAR SUB-UNIT
    • B60W10/00Conjoint control of vehicle sub-units of different type or different function
    • B60W10/18Conjoint control of vehicle sub-units of different type or different function including control of braking systems
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60WCONJOINT CONTROL OF VEHICLE SUB-UNITS OF DIFFERENT TYPE OR DIFFERENT FUNCTION; CONTROL SYSTEMS SPECIALLY ADAPTED FOR HYBRID VEHICLES; ROAD VEHICLE DRIVE CONTROL SYSTEMS FOR PURPOSES NOT RELATED TO THE CONTROL OF A PARTICULAR SUB-UNIT
    • B60W10/00Conjoint control of vehicle sub-units of different type or different function
    • B60W10/04Conjoint control of vehicle sub-units of different type or different function including control of propulsion units

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Braking Elements And Transmission Devices (AREA)

Description

  • Herr Richard Albert Uatson, Kitzbiihel (Österreich)
    Kombiniertes Gas- (LufBremspedal u3 ?-eeB-
    - mmgslerama'so'hinen.
    Die Neuerung bezieht sich auf ein kombiniertes Gas- (Luft-)
    Bremspedalzur Beschleunigung und hydraulischen Abbremsung
    von Verbrennungskraftmaschinen in Kraftfahrzeugen.
  • Es sind derartig Pedale bekannt, die in zwei zueinander im rechten winkel stehenden Richtungen bewegbar sind, von denen die eine der Beschleunigung, die andere der Abbremsung zugeordnet ist.
  • Der auf dieses bekannte Pedal aufgestellte Fuss kann sich am Pedal, das hinsichtlich des Bremsvorgangs wie die üblichen Bremspedale ausgebildet ist, nicht abstützen, ohne die Bremse zu betätigen. Er muss während der Fahrt beständig durch die Beinmuskeln des Fahrers hochgehalten werden.
    Dies ist nur wenige Minuten lang möglich, weshalb das be-
    mo : >lichl-tveshalb das be-
    kannte Pedal praktisch unbrauchbar ist..
    Dieser Nachteil wird bei dem Pedal der Neuerung nun da-
    durch vermieden, dass es um eine quer zur Fahrzeuglänge-
    achse liegende Achse an dem Kurbelansatz einer in Längsrichtung des Fahrzeuges drehbaren, aber nicht langsverschieblichen Stange sitzt, deren Drehung die Gas- (Luft-)
    . Zufuhr regelt, während eine Verschwenkung des Pedals um
    dieKurbelansatzachse eine zweite Stange im Fahrzeug langs-
    verschiebt, wodurch die Bremshydraulik betätigt wird.
  • Da die die Kurbel tragende Stange nicht längsverschieblich ist, kann der Fuss auf dem Pedal fest aufruhen. Die Bremshydraulik wird durch Senken des Absatzes (oder der Spitze) des Fusses betätigt, wodurch das Pedal sich um die Kurbelansatzachse dreht. Irgendeine besondere Ermüdung des auf das Pedal der Neuerung gesetzten Fusses wird auch bei langen ununterbrochenen Fahrten nicht bemerkbar.
  • Mit dem Pedal der Neuerung ist eine Beschleunigung und Abbremsung der Maschine oder des Fahrzeuges in gleicher Seise leicht möglich, seine Konstruktion und sein Einbau sind billiege seine Bedienung denkbar einfach und psychologisch richtig. Hierdurch unterscheidet sich das Pedal der Neuerung vorteilhaft van anders als das oben erwähnte Pedal aufgebauten bekannten kombinierten Gas- (Luft-) Bremspedalen. Die Bedienung vieler bekannter Pedale nimmt nämlich keine Rücksicht auf die unwillkürlichen Reaktionen eines Autofahrers bei notwendig werdendem Schnellbremsen. Die Nichtbeachtung dieses Faktors bringt bei fielen bekannten Pedalkonstruktionen erhebliche Gefahrenmomente.
  • Bei der Neuerung wird dieses Moment weitgehend ausgeschaltet und insbesondere die Zeitspanne wesentlich verringerte die zwischen dem Entstehen des Bremswillens beim Fahrer eines Kraftfahrzeuges und dem tatsächlichen Brems@eginn liegt.
  • Bei einer Bewegung des Pedals in der zur Schwenkrichtung senkrechten Richtung, und zwar am besten, wie üblich, durch Stossen kann, und zwar bei jedem beliebigen Schwenkwinkel, die Gas-(Luft-)Zufuhr gedrosselt und das Bremsventil geöffnet werden. Auf diese eise kann Gas- (Luft-) Wegnahme und Bremsen bei jeder Drehzahl der Kaschine (Geschwindigkeit des Fahrzeuges) bei der Konstruktion der Neuerung gleichzeitig vor sich gehen, während diese beiden Arbeitsgänge bei den bekannten Konstruktionen stets nacheinander erfolgten und die Gas-(Lufto-)Wegnahme umso länger dauerte, je höher die Drehzahl der Maschine (Geschwindigkeit des Fahrzeugs) war.
  • Die Zeichnung zeigt beispielsweise schematisch und teilweise im Schnitt eine Ausfuhrungsfom der Neuerung. Aus ihr gehen auch noch weitere Einzelheiten der Neuerung hervor. die jedoch nicht über den Rahmen der in den Schutzansprüchen zum Ausdruck gebrachten Neuerungsgedanken hinausgehen. In der Zeichnung ist: Fig. 1 eine Seitenansicht einer Gas-Bremspedalanordnung gemäss der Neuerung, Fig. 2 ein Längsschnitt durch die vom Pedal gesteuerten Zylinder, Fig. 3 ein Schnitt nach Linie III-III der Fig. 1, Fig. 4 ein Schnitt nach Linie IV-IV der Fig. 1, Fig. 5 eine Seitenansicht nach Fig. 1 mit besonderen Schaltungsanordnungen für das Bremssystem und die Gas-(Luft-)Zufuhrsteuerung und Fig. 6 eine Ansicht nach Fig. 5 mit teilweise aufgebrochenen Einzelteilen.
  • In der Zeichnung ist 10 das Pedal, welches zur Bremsbetätigung in Richtung A-A (Fig. 2) gegenüber dem Boden 12 verschwenkt werden kann. Bei Bewegung zum Boden 12 hin wird in gewohnter weise die Bremsanordnung des Fahrzeuges betätigt. Hierzu dient der Bremshauptzylinder 14 mit seinen üblichen den Rädern zugeordneten, nicht dargestellten Nebenzylindern, zu denen die Leitung 16 führt. Im Zylinder 14 ist der Kolben 18 entgegen der Kraft der zwischen ihm und der Zylinderwand 22 eingespannten Federn 20 mittels der Stange 24 verschieblich und drückt die hydraulische Bremsflüssigkeit in die Leitung 16.
  • Die Stange 24 endet vor dem Boden 12, den sie durchbricht, in einem Kopf 26. Dieser wird durch einen Schlitz im Flansch 28 an der unteren Hinterseite des Pedals geführt und befindet sich in einer Nut 30 zwischen dem Flansch 28 und dem Pedal 10.
  • @ber den grössten Teil ihrer Länge wird die Stange 24 in einem Rohr 32 geführt, das an einem Ende einen Ansatz 34 mit Abwinklung 36 trägt. Das Pedal hat Lageransätze 38, mit deren Hilfe es um einen Bolzen 40 schwenkbar ist, der die Abwinklung 36 durchsetzt.
  • Das Rohr 32 ist in Kugellagern 46 drehbar in einem Zylinder 42 gelagert, der bei 44 am Boden 12 angeflanscht ist. Das Rohr 32 ist gegen Längsverschiebung durch Scheiben 48 gesichert. Das Rohr 32 dreht sich, wenn das Pedal in Richtung des Pfeiles B (Fig. 4) verwschwenkt wird. Das Rohr 32 trägt andererseits einen Ansatz 50, der mittels eines Bolzens 52 mit einer Stange 54 drehbar verbunden ist. Die Stange 54 ist andererseits über ein Gelenk 56 mit einem Schenkel eines @inkelarmes 58 verbunden, der drehbar im Lagerblock 60 an der Wand 62 sitzt. Der andere Schenkel ist über ein Kugelgelenk 64 mit dem achsialen nde 66 eines Zylinders 68 verbunden. In der Kammer 70 des Zylinders 68 ist ein Kolben 72 verschieblich. Im Zylinder 68 liegt eine Feder 74. Vom Kolben 72 geht eine Kolbenstange 76 aus, deren freies Ende drehbar mit einem Arm 78 am Vergaser 80 verbunden ist. über das Rohr 32 ist eine Feder 82 geschoben. die einerseits an der Scheibe 48 und andererseits am Arm 50 befestigt ist.
  • Sie bildet die Rückstellkraft für das Pedal und dessen Schwenkbewegungen, mit denen die Gas-(Luft-)Zufuhr geregelt wird.
    Zur Ausführung solcher Schwenkbeegungen entgegen der Kraft
    CY
    der Feder 82 ist das Pedal mit einer Seitenwand 84 versehen, der der Schuh des F@hrers seitlich anliegt. Der Schuhabsatz
    findet in dem Bett 86 Platz.
    Der Zylinder 14 hat einen Rohrstutzen 88, an dem eine flexible
    Leitung 90 angeschlossen ist, die die Zylinder 14 und 70 vier-
    bindet.
    irkunSTyeise de Anordnung
    Der Fuss des Fahrers ruht auf dem Pedal 10 und beschleunigt das Kraftfahrzeug, wenn es nach links durch Druck gegen die Platte 84 geschwenkt wird. Natürlich kann die Platte 84 auch rechts angeordnet sein. Dann muss aber auch die Wirkungsrichtung der Feder 82 und des Ansatzes 50 entsprechend geändert werden. Seitliche Schwenkbewegungen des Pedals drehen das Rohr 32 mittels des Kurbelansatzes 34, 36 entgegen dem Uhrzeigersinn. Die Drehung des Rohres 32 verschwenkt auch den Ansatz 50 und die Stange 54 wird aufwärts bewegt. Diese Auf-
    wärtsbewegungversehwenkt den Winkelhebel 58 usd drückt den
    Zylinder 68 nach links. Diese Bewegung des Zylinders wird über die Feder 74 und den Kolben 72 auf die Kolbenstange 76 übertragen. Zu diesem Zweck muss die Feder stark genug sein, um ohne wesentliches Zusammendrücken den Widerstand des Hebels 78 zu überwinden, wenn auf das Ende 66 des Zylinders 68 ein Druck ausgeübt wird Die Feder 74 wird nur dann zusammengedrückte wenn der richtige Flüssigkeitsdruck auf dem Kolben 72 vom Zylinder 14 her ausgeübt uird.
  • Hieraus ist ersichtliche dass eine seitliche Verschwenkung des Pedals 10 über das Rohr 32 und die Glieder 50, 54, 58, 66, 68, 76 auf den Hebel 78 übertragen wird. Eine Vergrösserung des Drucks auf die Platte 84 wird das Fahrzeug also beschleunigen.
  • Ein Anschlag ist für die Bewegung des Kolbens 72 im Zylinder 68 vorgesehen, der die für den Leerlauf der Maschine notwendige Gas- (Luft-) Zufuhr bestimmt* @ünscht der Fahrer langsamer zu fahren, so lockert er den Druck auf die Platte 84 und die gespannte Feder 82 dreht das Pedal über den Kurbelansatz 34/36 zurück, gegebenenfalls bis in seine Ruhestellung.
  • Soll die Bremse betätigt werden, so übt der Fahrer einen Druck auf das Pedal aus, das sich dann um den Bolzen 40 dreht. Der obere Teil des Pedals schwingt dabei nach vorne, der untere nach rückwärts und aufwärts, wobei der Kopf 26 in dem Schlitz des Flansches 28 gleitet. Der Kopf 26 steht an dem unteren Ende des Pedals an, so dass das Rohr 32 und die Stange 24 ihre richtige Lage haben. Die Stange 24 wird zurückgedr@@@ückt und bewegt den Kolben 18 im Zylinder 14. Hierdurch uird hydraulische Flüssigkeit durch das Rohr 16 und auch über den Stutzen 88 in den Schlauch 90 gedruckt. Der Kolben 72 wird dadurch zurückgedrückt und bringt den Hebel 78 über die Stange 76 in die Schliesstellung.
  • Für einen gesehenen Druck auf das Pedal 10 ergibt sich ein entsprechender Bremsdruck und auch ein Druck auf den Kolben 72 ein Zusammendrücken der Feder 74 und eine Belegung der Kolbenstange 76 mit einer entsprechenden Wirkung auf die durch den Hebel 78 gesteuerte@ Gas-(Luft-)Aufuhr.
  • Gleichzeitig mit der Einwirkung der Bremsen wird also die
    Gas-(Luft-) Zufuhr und damit die Drehzahl der Maschine verringert.
    Wenn der Abwärtsdruck auf das Pedal 10 nachlässt, so hört der hydraulische Druck und damit die Bremswirkung auf und die Feder 74 dehnt sich wieder aus. Das Ergebnis ist, dass die Ma-
    schine mit derselben Drehzahl weiterläuft die sie hatte,
    bevor gebremst wurde* Die Feder 74 drückt die Kolbenstange 76
    und damit den Arm 78 in die alte Lage zurück. Angenommen,
    das Pedal befindet sich soweit ausgeschwenkte dass das Kraft-
    fahrzeug 50 km/h laute so ist dieser Geschwindigkeit eine
    bestimmte Stellung der Stange 76 und des Hebels 78 zugeordnet.
  • Ein bei dieser Geschwindigkeit niedergedrücktes Pedal, dessen winkelstellung nicht geändert wird, belässt den Zylinder 68 in seiner Lage. druckt jedoch die Stange 76 hydraulisch zuruck.
    elf
    Sobald der Sruck nachlässt, bringt die Feder 74 die Stange
    76 in ihre frühere Stellung.
  • Falls das Pedal 10 während einer Bremsung verschwenkt wird, so läuft die Maschine nach Losen der Bremsen sogleich mit der entsprechenden Drehzahl weiter.
  • Anstatt den Zylinder 14 unmittelbar mit dem Zylinder 68 zu verbinden, kann man auch einen besonderen hydraulischen Kreis verwenden, der indirekt vom Zylinder 14 geregelt wird. Eine
    derartige Sonderausführung ist in Fig 5 und 6 gezeigte deren
    Bezugszeichen im übrigen den Teilen der in Fig. 1 bis 4 gezeigten Ausführung entsprechen.
  • Bei dieser Sonderausführung steht der Zylinder 14 über ein senkrecht angeordnetes Gehäuse 92, das aus einem unteren Zylinder 94 und einem oberen Zylinder 96 besteht, mit dem Zylinder 68 in Verbindung. Die beiden Zylinder 94 und 96 sind durch eine Längsbohrung 98 verbunden. Das untere Ende des Zylinders 94 sitzt auf einem Rohrstutzen 100 des Zylinders 14.
  • Dieser Stutzen tritt an die Stelle des Stutzens 88 bei der Ausführung nach Fig. 1.
  • Im Zylinder 94 sitzt ein Kolben 102 und hindert die vom Zylinder 14 kommende hydraulische Flüssigkeit am Eintritt in die Bohrung 98.
  • Der Zylinder 68 ist mit einem kleinen Ansatzbehälter 104 ausgerüstet, durch dessen Einlass 106 die auf den Kolben 72 wirkende hydraulische Flüssigkeit ersetzt werden kann. Der Zylinder 68 ist durch ein biegsames Rohr 108 mit dem Zylinder 94 verbunden, so dass die ganze in dem Zylinder 68, dem Rohr 108 und dem oberhalb des Kolbens 102 befindlichen Teil des Zylinders vorhandene Druckflüssigkeit auf die gleiche eise ergänzt werden kann.
  • 2s sind also zwei getrennte hydraulische Systeme vorhanden.
    Das eine ist für die Bremsen bestimmt, das andere für den
    Kolben 72. Der hydraulische Druck im Hauptzylinder 14 wirkt
    auf den Kolben 102 und bewegt ihn aufwärts. Hierdurch wird auch der hydraulische Druck in dem zweiten, dem Kolben 72 zugeordneten System beeinflusst.
  • Wegen dieser zwei getrennten hydraulischen Systeme ist die Gefahr des Auftretens von Luftblasen im Hauptsystem vermieden.
  • Da nämlich der grössere Teil des die Gas- (Luft-) Zufuhr regelnden Systems höher liegt als das Bremssystem und sein Vorratsbehälter, liegt bei Verwendung eines einheitlichen hydraulischen Systems das Auftreten von Luftblasen im Hauptsystem nahe.
  • Der Kolben 72 kann aber auch anstatt durch ein besonderes hydraulisches System durch Vakuum bewegt werden. Auch kann man anstelle des mechanischen Hebelgestänges zwischen dem Pedal und dem Hebel 78 eine hydraulische Übertragung, die wiederum ein getrenntes System bilden müsste, benutzen.
  • Um zu vermeiden, dass die Maschine durch vollständige Absperrung der Gas- (Luft-) Zufuhr abgedrosselt wird, kann man die Bremsanordnung auch so gestalten, dass man ohne Druck auf den
    Kolben 72 bremsen und den Hebel 78 bewegen kann, wenn die Ma-
    schine in Ruhestellung ist.
  • Diesem Zweck dient ein elektrischer Schalter 110, der so nahe am Hebel 78 angeordnet istt dass er durch eine Verlängerung 112 geschlossen bzw. geöffnet werden kann. Der Schalter 110 liegt in einem elektrischen Kreis 114, der eine Stromquelle 116 und eine elektromagnetische Spule 118 umfasst. Die letztere sitzt im oberen Zylinder 96 und wirkt auf einen Ventilschaft 120 mit Ventilteller 122. Der letztere schliesst die Öffnung 124, die im oberen Teil des unteren Zylinders 94 angeordnet ist.
  • Der Ventilschaft 120 befindet sich in der Bohrung 98. denn in der Spule 118 Strom fliesst so wird das Ventil 122/124 geschlossen. so dass durch die Bohrung 98 keine weitere Flüssigkeit in das zweite System treten kann. Sobald also der Hebel 78 einen Schwenkwinkel erreicht, bei dem der Schalter 110 betätigt wird, wird die weitere Belegung des Kolbens 72 und damit der Stange 76 gesperrt. Damit ist auch eine weitere Schwenkung des Hebels 78 gestoppt.
  • Eine derartige Steuerung kann sowohl bei der Verwendung nur eines hydraulischen Systems (Ausführungsformen Fig. 1 bis 4) als auch bei der Verwendung zweier getrennter Systeme (Ausführungsformen nach Fig. 5 und 6) Anwendung finden.

Claims (1)

  1. Schutzansprüche: 1. Kombiniertes 6as- (Luft-) Bremspedal zur Beschleunigung
    und hydraulischen Abbremsung von Verbrennungskraftmaschinen in Kraftfahrzeugen, das in zwei zueinander im rechten @inkel stehenden Richtungen bewegbar ist, von denen die eine der Beschleunigung, die andere der Abbremsung zugeordnet ist, ddurchgekennzeichnet,dassdas Pedal (10) um eine querzur . ZL 40 Fahrzeuglãngsachse liegende Achse (40) an dem Kurbelansatz (34, 36) einer in Längsrichtung des Fahrzeuges drehbaren aber nicht länr- nichtlangsverschieblichen Stange (32) sitzt, deren Drehung die Gas- (Luft-) Zufuhr regelte während eine Verschwenkung des ZD
    Pedals (10) um die Kurbelansatzachse (40) eine zweite Stange (24) im Fahrzeug längsverschiebt, wodurch die Bremshydraulik betätigt \nord. 2. Pedal nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Bremsbetatigung selbsttätig die Gas- (Luft-) Zufuhr in Ab- hängigkeit vom jeweiligen Bremsdruck herunterregelt. 3. Pedal nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die
    Stange (24) in der rohrförmig ausgebildeten Stange (32) angeordnet ist. 4. Pedal nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass. die Stange (24) gleichzeitig die cz
    Kolbenstange eines im hydraulischen Hauptbremszylinder (14) beweglichen Kolbens (18) bildet.
    5. Pedal nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet) dass der hydraulische Hauptbremszylinder (14) mit einem im Kraftweg der Gas-(Luft-)Zufuhrregelung liegenden Zylinder (68) mit einem gegen Federwirkung (74) verschieblichen Kolben (72) hydraulisch verbunden ist, um so durch Verlängerung oder Verkürzung eines Teiles des Verbindungsgestange zwischen Pedal und Gas- (Luft-) Zufuhrregelung die letztere von der Bremsbetätigung abhängig zu machen.
    6. Pedal nach Anspruch 52 dadurch gekennzeichnet, dass der auf den Zylinder (68) vom Fedalgestänge (54, 58) zur Gas- (Luft-) Zufuhrregelung ausgeübte Druck nicht ausreicht, um die im Zylinder befindliche Feder (74) zusammenzudrücken, wenn kein Brems- und damit kein flüssigkeitsdruck auf den Kolben (72) ausgeübt wird, so dass bei der zur Gas-(Luft-)Zufuhrregelung erfolgenden Pedalbetätigung der Zylinder (68) und die von ihm geführte Kolbehstange (76) ein unveränderliches Gestangeteil bilden. 7.Pedalanordnung nach eines, der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Hauptbremszylinder (14) mit dem Zylinder (68) durch eine Rohrleitung (100, 108)
    mit eingebautem, elektrisch betätigten Ventil (122) verbunden ist. 8. Pedalanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, , olienden"lnsp-rüche,
    dadurch gekennzeichnet, dass der die Gas-(Luft-)Zufuhr regelnde Hebelarm (78) in seiner die Gas- (Luft-) Zufuhr absper- renden Stellung einen Schalter (110) schliesst, wodurch die
    Spule (118) des elektromagnetisch betätigten Ventils (122) unter Strom gesetzt und das letztere Geschlossen wird.
    2edalanordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch einen Anschlag für die Bewegung des Kolbens (72) im Zylinder (68), der die für den Leerlauf der MaschinenotwenS. ge as- (Luft-) Zufuhr bestimmt. 10. Pedalanordnung nach cinem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungsleitung
    zwischen dem Hauptzylinder (14) und dem Zylinder (68) einen Zylinder (92) mit frei beweglichem Kolben (102) enthält, durch den die hydraulischen Systeme der Bremsen und des Kolbens (72) voneinander getrennt sind, der Druck jedoch über-tragen wird*
    sie Pedal für Kraftwagen nach-Anspruch 1, dadurch gekenn- zeichnet ; dass es einen Seitenflansch (84) und ein Ab- satzbett (86) für den Schuh des Fahrers aufweist.
DEW14140U 1954-11-05 1955-10-27 Gas- (luft) bremspedal fuer kraftfahrzeuge. Expired DE1785051U (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US467030A US2781116A (en) 1954-11-05 1954-11-05 Combined acceleration and deceleration control

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1785051U true DE1785051U (de) 1959-03-12

Family

ID=32869697

Family Applications (2)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEW14140U Expired DE1785051U (de) 1954-11-05 1955-10-27 Gas- (luft) bremspedal fuer kraftfahrzeuge.
DEW17718A Pending DE1029241B (de) 1954-11-05 1955-10-27 Kombiniertes Gas- (Luft-) Bremspedal fuer Verbrennungskraftmaschinen in Kraftfahrzeugen

Family Applications After (1)

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Also Published As

Publication number Publication date
DE1029241B (de) 1958-04-30

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